Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Zelda-Forum.com. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

Trakon

Und ich so...und alle "Hä?"

  • »Trakon« ist männlich

Beiträge: 1 629

Wohnort: kleines Dorf

Mood: wieder super

Spielt gerade: Pokémon Schwarz 2, Eternal Darkness

Level: 39 [?]

Erfahrungspunkte: 1 574 715

Nächstes Level: 1 757 916

Danksagungen: 457

  • Nachricht senden

1 281

Freitag, 27. April 2012, 14:57

Trakon kaute noch schnell seinen Bissen herunter, dann sagte er:
Das ist wirklich sehr nett, dass Du das Essen bezahlst. Als Dankeschön dafür bezahle ich Deine Getränke und meine natürlich auch.
Darauf aß er weiter bis er nichts mehr hatte.
So, jetzt habe ich meinen Vorrat aufgegessen, aber wir sind ja sicherlich im nu da und bis zum nächsten Aufbruch ist es noch ein Weilchen hin, da können wir uns ja etwas in Hyrule-Stadt kaufen. Zuerst ist es aber wichtiger, auf dieses Geheimnis mit dem Schlüssel zu kommen und es zu lösen, das müssen wir unbedingt herausfinden, bevor die Reise weitergehen sollte!
Dann stand er wieder vom nassen, matschigen Boden auf, klopfte kurz seine Hose ab und musste niesen.
Entschuldigung, hab mich wohl etwas erkältet und dass ich mich dann noch auf den kalten Boden gesetzt habe, war nicht gerade empfehlenswert, das sage ich Dir!

Die beiden liefen nun weiter, es würde noch ungefähr eine Stunde dauern, bis sie in Hyrule-Stadt ankommen würden. Auf jeden Fall sollten sie noch vor Sonnenuntergang dort eintreffen, bevor die Zugbrücke hochgezogen wird. Langsam sank die Sonne, sie stand immer niedriger und niedriger. Auch der Himmel verfärbte sich etwas orange-rötlich.
Langsam geht die Sonne unter, vielleicht sollten wir uns etwas beeilen um noch rechtzeitig anzukommen! Dürfte ich noch einmal kurz den Schlüssel sehen, ich möchte ihn mir mal kurz genauer angucken, mir ging gerade etwas durch den Kopf!
Trakon bekam den Schlüssel von Quatro überreicht, dieser blickte ihn mit prüfenden Augen an. Nach kurzer Zeit wollte er den Schlüssel wieder Quatro geben, aber dann kam ein großer Vogel direkt an ihnen vorbeigeflogen. Dieser hatte braune Federn, an der Brust war er aber weiß. Sein gelber Schnabel war sehr groß und seine grünen Augen funkelten wie Rubine. Vor lauter Schreck ließ Trakon den Schlüssel fallen.
Oh nein, der Schlüssel!, rief er noch, doch in diesem Moment, bevor er sich bücken konnte, schnappte der Greifvogel den kleinen Gegenstand.
Das ist alles nur meine Schuld, ich hätte ihn mir erst angucken sollen, wenn wir in Hyrule-Stadt gewesen wären. Aber ich gebe nicht so leicht auf!
Er rannte dem Vogel hinterher, der nicht weit entfernt ein Nest in einem größeren Baum hatte. Dieser war ungefähr fünfzehn Meter hoch und hatte eine prachtvolle Baumkrone. So einen Baum sah man nicht alle Tage in einer Steppe.
Ich muss den Schlüssel wieder zurückholen, das verspreche ich Dir!
Der Greifvogel ließ den Schlüssel in das Nest fallen und flog wieder weiter. Währendessen versuchte Trakon den Baum hochzuklettern. Da er das als kleiner Junge auch immer gerne gemacht hatte, fiel ihm das nicht so schwer, besonders bei dieser großen Baumkrone mit den dicken Ästen. Blätter störten ihn ja nicht, da über dem Winter dieser Baum keine getragen hatte und somit die Knospen erst in der nächsten Zeit blühen würden. Nach kurzer Zeit schon befand er sich oben und nahm den Schlüssel wieder an sich. Er steckte ihn in seine Hosentasche und kletterte wieder vorsichtig den Baum hinunter, was diesmal allerdings nicht ganz so elegant aussah, da er abrutschte, sich eine Schürfwunde zuzog und dabei noch aus drei Metern Höhe unsanft auf den Boden fiel.
Mir geht es gut, nur eine kleine Schürfwunde und ein harter Aufprall. Hier ist der Schlüssel, ich hab ihn Dir ja versprochen!
Dann übergab er Quatro den Schlüssel.

Jetzt wurde es langsam dunkel, aber die Zugbrücke war schon zu sehen. Die beiden Freunde hatten die erste kleine Reise schon fast hinter sich.
Mein Youtube Kanal
Hier gibt's einen Starfox Adventures Walkthrough, etliche Melee Videos, Slender, Dressella Sweeps bei Pokémon S2, Zelda Bosse, Mario Smash Football, Mario Kart, Weiteres und ein Best of!

Wenn Ihr gegen mich beim animierten Pokémon Showdown Kampfsimulator antreten wollt, sprecht mich an!

jason

7facher-Epic-Saya-User

Beiträge: 7 285

Level: 55 [?]

Erfahrungspunkte: 22 822 175

Nächstes Level: 26 073 450

Danksagungen: 229

  • Nachricht senden

1 282

Sonntag, 13. Mai 2012, 12:03

Das was Kurosaki an diesem Abend träumte waren wirrende Fetzen von verschiedenen Ereignissen, alle wie ein falsches Puzzle zusammengesetzt nur um am Ende doch ein Bild zu erschaffen. Ein Bild, welches Amaya in den Armen des Riesen zeigte.

Kurosaki bemerkte nicht wie Amaya seine Wange berührte und sich für kurze Zeit entfernte. Komischerweise schlief der Krieger draußen im Freien stets besser als in einem wärmenden Bett in der Stadt. Nachdem er einmal kurz seine Nase gerümpft und mit seinen Augen geblinzelt hatte, richtete sich der noch Verschlafende auf und rieb sich die Augen. Kurzum verspürte er wegen der doch noch kalten Luft ein Kratzen in Hals und Rachen, ehe er mit einem lauten Nieser die halbe Steppe weckte. Tatsächlich flogen nach dem lauten, ähnelnden Gebrüll ein paar Vögel aufgeschreckt aus einem naheliegenden Baum, ob es wohl Seinetwegen war?

Trotz des belämmerten Zustands bemerkte der Schwarzhaarige, dass Amaya nicht an ihrem Platz war. In Gedanken versunken schmunzelte der Krieger und streifte sich seinen Mantel über, ehe er aufstand, sich die weiter nach oben Zog, daran ein bis zweimal rüttelte und dann seine Hand durch die Haare fuhren ließ.
Schließlich hörte er schlendernde, leichte Schritte und er sah im Profil, wie Amaya zurückkam. Er lächelte sie an und zeigte seine weißen Zähne dabei. “Guten Morgen Amaya. Ich hoffe du konntest die Nacht gut überstehen?“ In seinem Tonfall schwang ein Hauch von Sorge mit, da der Krieger es gewohnt war in kalten Nächten draußen zu schlafen, war er es bereits gewohnt, doch solch eine zarte Blüte könnte durchaus bei solch eisigen Temperaturen schnell gefrieren.

Wie zu erwarten brach die Sonne hinter den Wolken hervor und streifte mit ihren wärmenden Strahlen die Steppe. Auf Amayas Aussage hin musste Kurosaki kurz seine nachdenken. “Hmm. Wir können ruhig in der Stadt Frühstücken, aber hattest du gestern nicht erwähnt du gehst nicht gern in die Stadt wegen den vielen Leuten?“ Im Prinzip war es dem Krieger egal. Egal wo Amaya hingehen würde, er würde ihr folgen, so auch in die Stadt.
Schließlich legte er seine Skepsis ab und schulterte dafür seine Sense auf seiner Schulter, legte wieder sein charmantes Lächeln auf und ging auf Amaya zu, ehe er ihr einen Kuss auf die Stirn drückte. “Lass uns gehen.“

Schon als beide wenige Meter die Hügel der Steppe passiert hatten, erkannte der Krieger eine ihm bekannte Gestalt auf dem Boden. Vorsichtig musterte er mit einem Blick das Mädchen und erkannte, dass es Hayley war. Sie schien etwas aufgelöst zu sein und ebenso schien sie etwas abwesend, deswegen ging der Große nur langsam auf die Gerudo zu. Er streckte einen Arm hervor und entgegnete: "Hayley? Bist du es?"

Hayley

Besitzerin der 3 Masken

  • »Hayley« ist weiblich

Beiträge: 327

Wohnort: Deutschland

Mood: gut gelaunt :)

Spielt gerade: Atm. nixmehr :)

Level: 33 [?]

Erfahrungspunkte: 494 343

Nächstes Level: 555 345

  • Nachricht senden

1 283

Samstag, 19. Mai 2012, 14:12

Hayleys Blick richtete sich schnell nach oben, als sie ihren Namen hörte. Sie konnte ihren Augen kaum trauen, es war Kurosaki! Er reichte ihr die Hand und Hayley erfasste diese und stand langsam auf. "Kuro?" fragte sie fast ungläubig nach. Sie konnte ihre Freude kaum zurück halten und viel ihm um den Hals. "Oh Gott, ich bin so froh dich zu sehen." Nur ein paar Meter weiter stand May, doch Hayley konnte sich noch nicht von Kurosaki lösen. Ein Lächeln schlich sich auf ihre Lippen. Es war so schön ENDLICH wieder in Gesellschaft zu sein! Seit einem halben Jahr war Hayley alleine und auf der Suche nach Kadaj. Das letzte mal als sie Kurosaki gesehen hatte, hatte er versucht ihren Liebsten umzubringen, doch das war jetzt völlige Nebensache. Kadaj hatte sie vergessen, warum auch immer, doch Kuro erinnerte sich an sie. Langsam löste sie sich aus der Umarmung und lächelte zu May. "Hallo Amaya." sagte die Gerudo glücklich und wischte sich die Tränen ab. Endlich war sie nicht mehr alleine...

jason

7facher-Epic-Saya-User

Beiträge: 7 285

Level: 55 [?]

Erfahrungspunkte: 22 822 175

Nächstes Level: 26 073 450

Danksagungen: 229

  • Nachricht senden

1 284

Sonntag, 20. Mai 2012, 13:22

Der Krieger lächelte und legte sanft seine Hände um Hayley, die sich eng an Kurosaki drückte. Er ließ die Umarmung gewähren, da er spürte wie sehr Hayley dies nun brauchte. Es vergingen einige Sekunden, dann lösten sich Beide voneinander und Kurosaki lächelte der Gerudo entgegen. “Sag mal Hayley, was ist passiert? Wieso sitzt du verzweifelt mutterseelenallein hier auf der Straße?“ Kurz warf er einen Blick zu Amaya, dann nachdenkend auf das große Tor der Stadt, welches unmittelbar vor ihnen lag. Schließlich glitt sein sanfter und stets wachsamer Blick auf Hayley zurück. “Wir waren gerade dabei in der Stadt etwas zu essen. Hast du nicht Lust uns Gesellschaft zu leisten? Ich meine nur im Falle, dass du nichts vorhast. Ich würde euch beide gerne zum Frühstücken einladen.“ Wieder wandte sich der Krieger zu Amaya, zuckte eben kurz mit den Schultern, obgleich es mehr einem, „geht das in Ordnung?“-, glich. Er legte seine Hand auf Hayleys Schultern und lächelte. “Erzähl mal, wie geht es dir denn? Mir scheint dir ist etwas widerfahren? So aufgelöst habe ich dich noch nie erblickt. Was ist passiert? Kann man dir helfen?“ Alle drei bewegten sich in Richtung des Tores, wobei Kurosaki zwischen den beiden Mädchen stand und bei der regen Unterhaltung stetig den Kopf von einer Seite zur anderen warf.

>> Hyrule Stadt / Marktplatz >>

Hayley

Besitzerin der 3 Masken

  • »Hayley« ist weiblich

Beiträge: 327

Wohnort: Deutschland

Mood: gut gelaunt :)

Spielt gerade: Atm. nixmehr :)

Level: 33 [?]

Erfahrungspunkte: 494 343

Nächstes Level: 555 345

  • Nachricht senden

1 285

Sonntag, 20. Mai 2012, 16:47

“Sag mal Hayley, was ist passiert? Wieso sitzt du verzweifelt mutterseelenallein hier auf der Straße?“ Fragte der Krieger die junge Gerudo. Sie senkte kurz den Blick, es war alles einfach zu kompliziert zu erklären. "Ich erzähls dir ein anderes Mal.." sagte sie leise. Irgendwann, wenn sie sich wieder zusammen reisen konnte, würde sie es ihm kurz erklären. Kuro lud Hayley zum Frühstück ein und meinte, er würde in die Stadt gehn. Schweren Herzens überlegte sie und blickte zum Tor. Ihr Blick galt wieder Kurosaki. "Ja, gern." Okay, das gerne war wohl gelogen, allerdings war sie somit nicht mehr allein. Auch wenn die Möglichkeit bestände das sie Kadaj über den Weg laufen würde, so hätte sie doch Kurosaki an ihrer Seite.
Kurosaki war Hayley mittlerweile sehr ans Herz gewachsen, da er der einzige war, der von ihrem kleinen Fluch wusste, den sie seit der Nacht am Hyliasee mit sich herum schleppte. Mittlerweile hatte sie das alles sehr gut unter Kontrolle und es schien nun eine etwas heitere Zeit anzubrechen. Sie konnte dem schwarzen Krieger vertrauen, das wusste sie. Sie wurde bisher noch nie von ihm enttäuscht und war sich sicher, das dies auch nie passieren würde.

Kurosaki ging mit den zwei Frauen in Richtung Stadt. “Erzähl mal, wie geht es dir denn? Mir scheint dir ist etwas widerfahren? So aufgelöst habe ich dich noch nie erblickt. Was ist passiert? Kann man dir helfen?“ Hayley lächelte bitter. "Mir gehts .. nicht gut.." meinte Hayley knapp und sah sich mittlerweile in der Verfassung nun eine kurze Erklärung abzugeben. "Ihr helft mir mit eurer Anwesenheit." sagte die Gerudo lächelnd. "Passiert ist an und für sich nicht viel. Das letzte mal als ich dich gesehen habe war auch sogut wie das letzte mal als ich mit jemandem normal geredet habe. Seit diesem .. Kampf .. zwischen dir und Kadaj bin ich auf der Suche nach ihm.." Kurz verzog die Gerudo ihr Gesicht. Seit über einem halben Jahr - sogar im Winter - zog die Gerudo nur durch das Land um ihn wieder zu finden. "Ich bin fündig geworden .. Vor ein paar Minuten.." sagte sie leise und blickte traurig Richtung Stadt. "Ich weiß zwar nicht warum, aber Kadaj hat keine Ahnung wer er ist geschweige denn wer ich bin. Das war mir zu viel.. Und so bin ich in der Steppe gelandet.. wiedermal." Hayley riss sich zusammen und trug wieder ein leicht verzweifeltes Lächeln auf den Lippen, allerdings konnte sie sich diesesmal vor einem Nervenzusammenbruch abhalten.

"Und sonst? Bei euch irgendwelche Neuigkeiten?" fragte sie nach um das Thema zu wechseln. Es wurde Zeit das sich ihr Leben auch um andere Dinge als nur Kadaj drehte ...

tbc: Marktplatz

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Hayley« (20. Mai 2012, 16:48)


Trakon

Und ich so...und alle "Hä?"

  • »Trakon« ist männlich

Beiträge: 1 629

Wohnort: kleines Dorf

Mood: wieder super

Spielt gerade: Pokémon Schwarz 2, Eternal Darkness

Level: 39 [?]

Erfahrungspunkte: 1 574 715

Nächstes Level: 1 757 916

Danksagungen: 457

  • Nachricht senden

1 286

Freitag, 25. Mai 2012, 12:18

Trakon und Quatro hatten nun Hyrule erreicht, die zugbrücke war genau vor ihnen und die Sonne würde in wenigen Minuten untergehen, sie kamen genau richtig, um in der Bibliothek nach diesem geheimnisvollen Schlüssel zu suchen und sein Geheimnis herauszufinden. Die drei Männer waren derweile spurlos verschwunden und keine wusste, wo sie geblieben sind oder in welche Richtung sie überhaupt gegangen sind. Die beiden zögerten keinen Augenblick und gingen über die Zugbrücke nach Hyrule-Stadt, dann brach die Nacht an und sie wurde hochgezogen.

Quatro und Trakon sind nun in Hyrule
Mein Youtube Kanal
Hier gibt's einen Starfox Adventures Walkthrough, etliche Melee Videos, Slender, Dressella Sweeps bei Pokémon S2, Zelda Bosse, Mario Smash Football, Mario Kart, Weiteres und ein Best of!

Wenn Ihr gegen mich beim animierten Pokémon Showdown Kampfsimulator antreten wollt, sprecht mich an!

Megaolf

I accidentally World War II

  • »Megaolf« ist männlich

Beiträge: 9 574

Wohnort: Tirol

Mood: Holy Shnikeys

Spielt gerade: Pokemann

Level: 57 [?]

Erfahrungspunkte: 32 306 349

Nächstes Level: 35 467 816

Danksagungen: 429

  • Nachricht senden

1 287

Sonntag, 9. September 2012, 02:11

Kommen von "Hyrule"



Trakon und Elena gingen nebeneinander her. Es war etwas seltsam. Sie war selten mit anderen Leuten unterwegs, meist mit ihrem Vater und der war es gewohnt, dass Elena nichts sprach. Die Stille war ein wenig seltsam und bedrückend. Trakon war vorher mit Quattro gemeinsam gereist, die beiden hatten sich bestimmt während ihrer Reise Geschichten erzählt, hatten über dies und über das geplaudert, doch das war nicht der Fall. Nicht, wenn man mit Elena reiste. Mit ihr waren Reisen stets still, man konnte auf die Natur hören, seinen Gedanken nachgehen, musste sich nichts überlegen, was man sagen soll, aber dennoch, war es ungewohnt, dies alles nicht zu tun. Zumindest dachte sich das Elena, dass es für Trakon ungewohnt sein muss. Es schien so, als wäre er allein auf Reisen. Plötzlich fing Elena an zu pfeifen. Sie wollte die seltsame Stille auf jeden Fall durchbrechen, und um das Eis zu brechen. Sie hatte ein bischen das Gefühl, dass Trakon ein wenig Angst hatte, etwas zu erzählen, aus Respekt gegenüber ihr, da sie doch nichts von sich erzählen konnte. Angst war aber vielleicht das falsche Wort. Vielleicht hatte er Respekt? Oder es war ihm unangenehm. Auf jeden Fall wollte sie mehr von ihm wissen. Sie schaute ihn lang und eingehend an und lächelte. Sie versuchte ihm das Gefühl zu geben, dass er ganz er selbst sein konnte, in ihrere Gegenwart. Es tat ihr zugleich leid, dass sie selber ihm nichts von sich erzählen konnte, so gern sie das auch würde.
Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen

#26: Auron

"Yippi Ya Yay Schweinebacke"

PeterGerri

Moderator

  • »PeterGerri« ist männlich

Beiträge: 1 175

Mood: resigniert

Spielt gerade: Mario Kart 8, Splinter Cell: Blacklist, Link's Awakening

Level: 36 [?]

Erfahrungspunkte: 892 218

Nächstes Level: 1 000 000

Danksagungen: 540

  • Nachricht senden

1 288

Sonntag, 9. September 2012, 23:09

Kommt von Gerudotal>>

Luto schloss die Augen und atmete tief ein, als eine frische Brise kühlen Frühlingswindes über sein Gesicht streifte und ihm den Geruch der Hylianischen Steppe entgegentrug. Als er sie wieder öffnete, ließ er seinen Blick den Hügel hinab Richtung des Schlosses wandern, das langsam näher kam, als Bukephiron müde vorantrabte. Luto unterdrückte ein Gähnen; auch er war erschöpft nach den Vorkommnissen der vergangenen Nacht und sein Körper verlangte den ihm zustehenden Tribut an Erholung. Doch er hatte eine Spur aufgenommen, die höchst bedeutsam für seine Vorhaben in Hyrule war, und er wollte noch nicht rasten, ehe er sicher war, seine Zielperson aufgespürt zu haben. Er seufzte. Um das zu schaffen, würde er Hilfe benötigen, und Hilfe war teuer. Vor allem die Hauptstadt von Hyrule war gewiss kein billiges Pflaster. Aber es mangelte Luto an Optionen; er war zwar eigentlich hier geboren, doch seit seinem zweiten Lebensjahr nicht mehr hier gewesen, wodurch er mit der Gegend nicht vertraut war. Also steuerte er das unübersehbare Schloss an und stellte sich darauf ein, längere Verhandlungen führen zu müssen, um einen Führer zu finden. Bei dem Gedanken verfinsterte sich sein Blick. Gewiss würden es habgierige Halunken sein, die sich dort in den Bars herumdrückten, gemeingefährliche Halsabschneider, aufdringliche...
Er blinzelte. Oh, la la. Was haben wir denn da?
Auf einmal war er hellwach. Die Müdigkeit war größenteils wie weggeblasen, als er zwei junge Leute erblickte, die geradewegs von der Stadt kamen. Er kniff die Augen zusammen und erkannte, dass es sich um einen jungen Mann und eine junge Frau handelte; womöglich ein Pärchen. Perfekt.
Luto drückte Bukephiron mit seinen Fersen leicht in die Seiten und ließ das Pferd schneller antraben, den klappernden Karren voller Handelsgüter hintendran.

Binnen weniger Minuten hatte Luto die Distanz zu dem jungen Paar zurückgelegt und brachte sein Tier schnaubend zum Halt. Elegant schwang er sich von seinem Rücken und offerierte den beiden Unbekannten eine galante Verbeugung, als diese neugierig stehen blieben. Er richtete sich auf und wandte sich, ganz der Kavalier, mit seinem strahlendsten Verkäuferlächeln an die junge Dame. Sie öffnete leicht den Mund, doch Luto hielt ihr den ausgestreckten Zeigefinger vor das Gesicht und sprach: "Sagt nichts, junge Dame - ich weiß genau, was Ihr denkt! 'Was für wunderschöne Stoffe! Wo hat er die nur her und was werden sie mich kosten?' Weniger, als Ihr denkt, Mylady, das versichere ich Euch!" Mit demonstrativer Begeisterung begann Luto, einzelne Stofffetzen von seinem Wagen zu zerren und ins Sonnenlicht zu halten, wo sie in den buntesten Farben aufleuchteten. "Das sind alles ganz einmalige Stücke! Frisch importiert aus dem Ausland! Ihr werdet feststellen, dass ich für jede Gelegenheit das passende Festgewand anbiete - natürlich auch für eine prachtvolle Vermählung!" Er zwinkerte den beiden schelmisch zu und fuhr fort: "Ich bin sicher, es wird eine ganz hinreißende Hochzeit! Und ich wäre überaus erfreut, wenn Ihr mich als Euren Alleinausstatter zu diesem gewiss festlichen Anlass engagieren würdet! Denn ich bin bereit, Euch satte fünfzig Prozent Nachlass auf mein übliches Honorar zu gewähren. Allerdings...", seine bis dahin überschwängliche und schmeichelnde Stimme schlug um in ein tiefes, geheimnisvolles Flüstern, "... gibt es da etwas, um das ich Euch zuvor bitten muss. Ich stamme nicht aus dieser Gegend und bin in einer geschäftlichen Angelegenheit dringend auf der Suche nach dem Volk der Goronen. Ich stünde also nur allzu gern zu Eurer Verfügung... vorausgesetzt, Ihr könntet mir auf meiner Suche einen hilfreichen Fingerzeig geben, wohin ich mich wenden muss?"

Er sah die beiden erwartungsvoll an.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »PeterGerri« (10. September 2012, 13:04)


Trakon

Und ich so...und alle "Hä?"

  • »Trakon« ist männlich

Beiträge: 1 629

Wohnort: kleines Dorf

Mood: wieder super

Spielt gerade: Pokémon Schwarz 2, Eternal Darkness

Level: 39 [?]

Erfahrungspunkte: 1 574 715

Nächstes Level: 1 757 916

Danksagungen: 457

  • Nachricht senden

1 289

Dienstag, 11. September 2012, 12:45

Hyrule →

Trakon war sprachlos, was sich vor ihm abspielte. Niemals hätte er damit gerechnet, weswegen er kurz stuzte, bevor er sprach schluckte er kurz.
Das handelte sich hier um ein Missverständnis. Wir haben uns gestern Abend erst kennengelernt, wir sind kein Paar und deswegen wird aus der von Euch geplanten Hochzeit leider nichts.
Er kannte den fremden Mann nicht, weshalb er wieder die höfliche Umgangsform benutzte und Luto nicht mit "Du" ansprach.
Allerdings sind wir gerade auf dem Weg nach Kakariko, dieses Dorf dient den Obdachlosen, die unbedingt ein Dach über dem Kopf brauchen, aus diesem Zweck wurde es von dem Volk der Shiekah gegründet, so wird es überliefert. Es liegt direkt auf dem Weg zu den Goronen, im Norden des Dorfes findet Ihr ein Tor, durch das Ihr zum Gebirsgpfad kommt, dieser führt Euch zu der kleinen Goronenstadt Goronia oder zum Todeskrater, es gibt zwischendurch eine kleine Abzweigung, doch an diesen heißen Ort würde ich mich nicht begeben.
Dann zeigte er, wie gewünscht, mit seinem Finger auf den Todesberg, den man in der Ferne gut erkennen konnte.
Das da vorne ist der Todesberg, gut zu erkennen von hier aus, momentan ist er friedlich, es besteht kaum Gefahr auf dem Weg nach Goronia. Ach übrigens...
Genau das hatte Trakon am Anfang vergessen zu sagen und es fiel ihm gerade noch ein.
...mein Name ist Trakon und das hier ist Elena, sie ist stumm und verständigt sich mit Zeichensprache. Wundert Euch bitte nicht, dass Ihr von ihr anfangs keine Antwort bekommen habt. Und wer seid Ihr?
Trakon wollte mit Luto Bekanntschaft schließen, er schien sowieso sehr interessiert an den beiden zu sein.
Mein Youtube Kanal
Hier gibt's einen Starfox Adventures Walkthrough, etliche Melee Videos, Slender, Dressella Sweeps bei Pokémon S2, Zelda Bosse, Mario Smash Football, Mario Kart, Weiteres und ein Best of!

Wenn Ihr gegen mich beim animierten Pokémon Showdown Kampfsimulator antreten wollt, sprecht mich an!

Megaolf

I accidentally World War II

  • »Megaolf« ist männlich

Beiträge: 9 574

Wohnort: Tirol

Mood: Holy Shnikeys

Spielt gerade: Pokemann

Level: 57 [?]

Erfahrungspunkte: 32 306 349

Nächstes Level: 35 467 816

Danksagungen: 429

  • Nachricht senden

1 290

Dienstag, 11. September 2012, 21:58

Elena war ein wenig überrascht. Der Mann, der vor ihr stand, war die Sorte Mensch, der sie normalerweise aus dem Weg ging. Einer von der plappernden Sorte, ein Marktfahrer. Sie konnte mit diesen Leuten nichts anfangen, zum Handeln und Feilschen fehlte es ihr an den nötigen Grundvoraussetzungen und sie war auch nicht daran interessiert teure Stoffe aus einem entfernten Land zu kaufen. Die Person war für diese Gegend unüblich gekleidet, fast so, als wäre er gerade durch eine Wüste marschiert. Sie wunderte sich, wie dieser schmächtige Kerl diese Stoffe zu tragen vermochte, die er teilweise über seine Schulter geworfen hatte.

Glücklicherweise antwortete Trakon ihm und erklärte die Situation. Es wer öfter als nur einmal zu unangenehmen Situationen gekommen, da sie ihren Mitmenschen nicht sagen konnte, dass sie nicht fähig war, zu sprechen. Sie versuchte höflich zu wirken und hoffte, dass der Fremde kein Tunichtgut war, der ihnen seine Stoffe andrehen wollte. Er war noch sehr jung, aber ihr schien, als wäre er schon als Händler auf die Welt gekommen. Es passte einfach alles, sein Aussehen, seine Sprache, seine flinke Zunge. All das würde man einem Händler zuschreiben, auch, wenn er eher schien, wie ein Händler aus einer Handelskarawane, als einer aus Hyrule
Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen

#26: Auron

"Yippi Ya Yay Schweinebacke"

PeterGerri

Moderator

  • »PeterGerri« ist männlich

Beiträge: 1 175

Mood: resigniert

Spielt gerade: Mario Kart 8, Splinter Cell: Blacklist, Link's Awakening

Level: 36 [?]

Erfahrungspunkte: 892 218

Nächstes Level: 1 000 000

Danksagungen: 540

  • Nachricht senden

1 291

Mittwoch, 12. September 2012, 04:39

Für einen Augenblick entgleisten Luto die Gesichtszüge, als er der Erklärung des jungen Mannes lauschte. Doch er fasste sich sogleich wieder und räusperte sich unbehaglich; er hoffte, dass sie ihm nicht anmerkten, wie unangenehm ihm sein Faux-Pas mit dem stummen Mädchen war. Er kaschierte sein Unbehagen mit einer weiteren Verbeugung, die etwas zu hastig war, um elegant zu wirken, und verlieh seiner Stimme einen entschuldigenden Ton.
"Verzeiht mir dieses Missverständnis bitte, ich wollte Euch gewiss nicht zu nahe treten", sprach er. Wieder wandte er sich an das Mädchen und nickte ihr zu. "Ich muss mich besonders bei Euch entschuldigen, Mylady. Ich konnte von eurer tragischen...", er rang einen Moment nach Worten, "... Situation nichts wissen. Ich hoffe, Ihr nehmt mir mein allzu forsches Auftreten nicht übel."
Verdammt! Wieso war ihm diese Situation so schrecklich unangenehm!? Tatsächlich machte es ihm bei den meisten der Leute, mit denen er handelte, ganz und gar nichts aus, ihnen zu nahe zu treten; im Gegenteil fühlte sich Luto den meisten Menschen überlegen und machte sich nicht selten ein Vergnügen daraus, diejenigen ganz nebenbei abwertend anzusprechen, die seinen flotten Worten nicht so schnell zu folgen vermochten, wie sie ihm aus seinem Mundwerk sprudelten. Etwas heftiger, als notwendig gewesen wäre, warf er die bunten Stoffe wieder auf den Karren. Bukephiron schnaubte empört.
"Mein Name ist Luto. Ich bin fahrender Händler aus... der fernen Provinz Kantarn. Sehr weit südlich von hier."
Er blickte die beiden an und hielt seine Gesichtzüge in einer undurchdringlichen Maske ruhig. Die Lüge wäre ihm beinahe im Hals steckengeblieben. Aber immerhin waren das zwei völlig Fremde und er zog es vor, niemandem weiter zu vertrauen, als er spucken konnte, und Luto war kein besonders guter Spucker. Er hatte seine Vorstellung mit diesem peinlichen Missverständnis zwar gründlich vermasselt, aber das hieß nicht, dass er den beiden gegenüber plötzlich verpflichtet war, mehr von sich preiszugeben, als ihm klug erschien.
"Ihr seid also auf dem Weg in dieses Kakariko? Es geht mich natürlich nichts an, aber wenn wir anscheinend den gleichen Weg haben, dann könnten wir doch zusammen dorthin gehen. Mit meinem Wagen kommen wir gewiss schneller voran, als wenn Ihr zu Fuß gehen würdet. Was meint Ihr, Lady Elena?" Er wandte sich wieder ihr zu und lächelte verschmitzt. "Würde es Euch gefallen, auf meinem Pferd zu reiten?"

Trakon

Und ich so...und alle "Hä?"

  • »Trakon« ist männlich

Beiträge: 1 629

Wohnort: kleines Dorf

Mood: wieder super

Spielt gerade: Pokémon Schwarz 2, Eternal Darkness

Level: 39 [?]

Erfahrungspunkte: 1 574 715

Nächstes Level: 1 757 916

Danksagungen: 457

  • Nachricht senden

1 292

Samstag, 15. September 2012, 18:10

Langsam empfand Trakon gegenüber Luto ein eher abwertendes Gefühl, er wurde misstrauisch, er kannte solche Leute, wie er, nicht, sein Verhalten war ihm unbekannt.
Kantarn? ..., fragte Trakon, ...Das ist mir unbekannt...und ich kenne mich eigentlich mit der Umgebung Hyrules recht gut aus, doch der Name ist mir nie zu Ohren gekommen. Könntet Ihr vielleicht etwas mehr darüber erzählen?
Er wollte mehr über Luto wissen, vielleicht konnte er sich über ein paar Informationen ein besseres Bild von ihm machen, vielleicht hatte er sich mit seinem ersten Eindruck auch nur getäuscht, doch das alles ließ sich nur herausfinden, wenn er etwas von sich erzählte.
Das stimmt, es würde wirklich schneller gehen mit dem Wagen, doch ist da überhaupt noch Platz zwischen den Waren?
Der Abenteurer spähte mal kurz in den Wagen, doch im ersten Moment schien dieser voll zu sein, überall lagen Gegenstände.
Hmm..., er grübelte etwas, ...sehr viel Platz scheint mir da drin aber nicht zu sein, seid Ihr sicher, dass wir noch mitfahren könnten, nicht dass ich das Angebot nicht gut finde, nur es wirkt einfach etwas eng da drin.
Elena hatte sich offensichtlich immer noch nicht entschieden, ob sie auf Luto's Pferd reiten wollte.
Also mir ist es im Prinzip egal, ich möchte wissen, wie Elena dazu steht, ob sie mitfahren will oder nicht, ich mach beides mit.
Er selbst konnte sich aber auch nicht so wirklich entscheiden, einerseits würden sie viel früher in Kakariko ankommen, andererseits wäre es sicherer zu laufen, wer weiß, wo Luto sie vielleicht hinbringen würde, er könnte ja sogar ein Bösewicht sein, der nur so tat als ob er ein Händler wäre oder er ist innerlich sauer, weil sie keine Waren kaufen wollten, das bereitete ihm viele Gedanken.
Mein Youtube Kanal
Hier gibt's einen Starfox Adventures Walkthrough, etliche Melee Videos, Slender, Dressella Sweeps bei Pokémon S2, Zelda Bosse, Mario Smash Football, Mario Kart, Weiteres und ein Best of!

Wenn Ihr gegen mich beim animierten Pokémon Showdown Kampfsimulator antreten wollt, sprecht mich an!

Megaolf

I accidentally World War II

  • »Megaolf« ist männlich

Beiträge: 9 574

Wohnort: Tirol

Mood: Holy Shnikeys

Spielt gerade: Pokemann

Level: 57 [?]

Erfahrungspunkte: 32 306 349

Nächstes Level: 35 467 816

Danksagungen: 429

  • Nachricht senden

1 293

Sonntag, 16. September 2012, 22:01

Der letzte Satz von Luto ließ sie nachdenklich werden. Elena tat sich schwer mit zweideutigkeiten und erotischen Anspielungen, aber die Art, wie Luto es sagte und wie er anschließend sein Gesicht zu einem Grinsen verzog, verunsicherten sie. Elena würde lieber laufen. Farore hatte sie mit kräftigen Beinen gesegnet, sie wollte ihr danken, indem sie dieses Geschenk annahm und würdigte. Sie verbeugte sich leicht, um ihren Dank auszusprechen, schüttelte dann aber leicht den Kopf.
Luto war undurchschaubar für sie. Elena hatte schon mit vielen Händlern zu tun gehabt, aber dieser hier war eindeutig anders. Seine Augen, wie er sich benahm. Für den Bruchteil einer Sekunde schien sich sein Wesen verändert zu haben. Er schien für einen Augenblick nachdenklich, unsicher, bevor er wieder in die Rolle des selbstbewussten, charismatischen Händlers schlüpfte. Elena fand das ein bischen beängstigend. Aber vielleicht täuschte sie sich nur. Sie hoffte, dass sie sich täuschte. Dennoch fühlte sie sich in Trakons Gegenwart sicher. Und sie konnte auch sehr gut auf sich selbst aufpassen. Sie hatte grundsätzlich nichts dagegen, dass Luto sich ihnen anschloss, bis sie in Kakariko waren. Es war nicht gerade ein Katzensprung und sollte es Ärger geben, so waren sie zumindest zu dritt. Elena versuchte so wenig misstrauisch zu wirken, wie möglich, lächelte etwas und nickte Trakon zu. Sie neigte den Kopf leicht und deutete so, dass sie bereit war, loszuziehen
Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen

#26: Auron

"Yippi Ya Yay Schweinebacke"

PeterGerri

Moderator

  • »PeterGerri« ist männlich

Beiträge: 1 175

Mood: resigniert

Spielt gerade: Mario Kart 8, Splinter Cell: Blacklist, Link's Awakening

Level: 36 [?]

Erfahrungspunkte: 892 218

Nächstes Level: 1 000 000

Danksagungen: 540

  • Nachricht senden

1 294

Sonntag, 16. September 2012, 23:30

Luto runzelte die Stirn und überlegte. Er konnte spüren, dass er drauf und dran war, bei den beiden Reisenden auf Ablehnung zu stoßen - eine in seinem Metier ausgesprochen unerwünschte Reaktion. Einen Moment lang ärgerte er sich über sie, darüber, dass er mit den gewohnten Mitteln keinen rechten Zugang zu ihnen finden konnte. Langsam häuften sich in diesem Land unangenehmerweise die Begegnungen mit Leuten, denen er nicht viel vormachen konnte. Dann jedoch ärgerte er sich vielmehr über sich selbst, dass er nicht in der Lage schien, sich den hiesigen Gebräuchen und dem sozialen Umgang so reibungslos anzupassen, wie er es üblicherweise vermochte. Er überlegte und kam zu dem Schluss, dass dies möglicherweise mit der starken religiösen Ausrichtung der Bevölkerung hierzulande zusammenhing. Die Legende der drei Göttinnen war Luto wohlbekannt - die wildesten Geschichten, die sich um diese alte Sage rankten, hatten selbst bis an die nördlichsten Grenzen von Lukaria ihre Runde gemacht - und er hielt sie für Unfug. Er hatte auf seinen Reisen allerhand seltsames Zeug gesehen, Dinge, die sein Vorstellungsvermögen hart strapazierten und wohl nur durch Magie zu erklären waren, doch nichts, was ihn davon überzeugt hätte, dass sie alle der Willkür und Laune von drei Göttinnen entsprungen sein sollten, die scheinbar wahllos eine Welt erschufen, nur um sie anschließend im Stich zu lassen und die Völker in einem ewigen Wettrennen um die Erfüllung ihrer Träume durch überirdische Artefakte aufeinander zu hetzen. Nichtsdestotrotz schienen nahezu alle in Hyrule einen Narren gefressen zu haben an diesen ominös-romantischen alten Geschichten und das war es möglicherweise auch, was seine Wirkung auf die Leute hier drückte: Hylianer waren auf das Göttliche fixiert. Das Menschliche, egal wie wohlgefällig und schmeichelnd es sich präsentierte, vermochte sie nicht zu beeindrucken.
"Also schön", murmelte er ebenso zu sich selbst wie zu seinen neuen Bekannten, als er einen Entschluss fasste. "Ich wollte nur freundlich sein. Wenn Ihr laufen wollt, dann laufe ich auch. In Gegenwart einer Dame wäre es wohl unpassend, als Einziger zu reiten."
Er packte die Zügel von Bukephiron und zog leicht daran, bis sich der Hengst in Bewegung setze. So machten sie sich auf den Weg in Richtung Osten, wo ein gewaltiger Berg mit rauchender Spitze in der Ferne aufragte.

Der Anfang der Reise verlief weitgehend ruhig. Luto kannte die beiden nicht und hatte daher nicht viel zu sagen; Trakon schien Elena zwar etwas erzählen zu wollen, doch Luto hegte den Verdacht, dass er aufgrund seiner Gegenwart etwas verhalten war. Während sie also still dahingingen, betrachtete Luto seine beiden Wegbegleiter erstmals etwas genauer. Hatte er sie zunächst nur oberflächlich eingeschätzt, so konnte er nun einen genaueren Eindruck von ihnen gewinnen.
Trakon führte einen kunstvoll gefertigten Bogen mit sich, der zwar gewisse Abnutzungserscheinungen zeigte, aber noch bestens zu funktionieren schien. Luto vermutete, dass Trakon diese Waffe pflegte und sie ihm viel bedeutete. Wer solche Acht darauf gibt, so dachte Luto, kann damit gewiss auch umgehen. Trakon wirkte sportlich und gut in Form; er hätte wohl der perfekte Jäger sein können, wenn da nicht diese blaue Kleidung gewesen wäre, die denkbar ungeeignet dafür war, sich in freier Wildbahn an irgendeine beliebige Beute anzupirschen. Luto kam zu dem Schluss, dass Trakon vermutlich in Hyrule oder einer anderen Stadt sein Geld verdiente, wahrscheinlich als Wächter oder Kopfgeldjäger.
Aus Elena hingegen wurde Luto vom Anschauen nicht so recht schlau. Hatte er sie zunächst als gewöhnliche junge Frau eingeschätzt, so machte er sich mittlerweile einen Reim darauf, dass dies kaum der Wahrheit entsprechen konnte. Darauf wies nicht nur der eindrucksvolle Speer hin, den sie bei sich trug, auch ihre Art, sich durch die Steppe zu bewegen, ließ Luto eine geistige Notiz machen, sie nicht mehr als "Dame" zu titulieren. Die meisten Damen, die er kennengelernt hatte, hätten solches Terrain eher stolpernd und schwankend durchquert; Elena jedoch ging mit geschmeidigen, sicheren Bewegungen, die preisgaben, dass ihr der Aufenthalt in der Wildnis keineswegs unbekannt war. Außerdem fühlte sie sich durch die Gegenwart der beiden Männer und ihre Benachteiligung, nicht sprechen zu können, augenscheinlich nicht verunsichert. Dieses Mädchen hatte entweder ein gewaltiges Selbstwertgefühl - oder gar keins. Beides, so entschied Luto still, konnte ihr in ihrer Lage nur zum Vorteil gereichen.
Als die Stille unangenehm zu werden begann, fing das Mädchen an zu pfeifen - eine heitere Melodie, die in Luto unwillkürlich Unbeschwertheit hervorrief. Auch Trakon schien sich zu entspannen und Luto sah ihm an, dass ein Teil dessen Misstrauens, dem er sich bereits die ganze Zeit ausgesetzt fühlte, verschwand. Womöglich war das der richtige Zeitpunkt, ein Gespräch in Gang zu bekommen und mit etwas Glück die eine oder andere wertvolle Information aufzuschnappen. Luto räusperte sich vernehmlich.
"Ihr scheint mir ein außergewöhnliches Gespann zu sein", begann er. "Wie kommt es, dass Ihr zusammen reist? Begleitet Ihr Elena im Auftrag der Wache?"

Trakon

Und ich so...und alle "Hä?"

  • »Trakon« ist männlich

Beiträge: 1 629

Wohnort: kleines Dorf

Mood: wieder super

Spielt gerade: Pokémon Schwarz 2, Eternal Darkness

Level: 39 [?]

Erfahrungspunkte: 1 574 715

Nächstes Level: 1 757 916

Danksagungen: 457

  • Nachricht senden

1 295

Freitag, 21. September 2012, 14:42

Elena hatte ja die ganze Zeit vor, Trakon dazu zu bringen, etwas zu erzählen, das bekam er natürlich mit und er hatte auch überhaupt nichts dagegen, doch in Anwesenheit von dem Fremden Luto war ihm das ganze nicht so recht. Er deudete mit seiner Hand an, dass das jetzt nicht der richtige Zeitpunkt war, indem er sie etwas schüttelte, außerhalb von Luto's Blick, daraufhin nickte Elena. Der Weg nach Kakariko zog sich immer so hin über die Steppe und es kam einem wie eine Ewigkeit in dieser Öde vor, früher hatte er sich ja noch ganz gerne hier aufgehalten, aber zum Wandern war es kein schöner Ort, sie war einfach so riesig. Etwas gelangweilt setzte er einen Fuß vor den anderen, auf den Boden schauend, trabte er durch die Gegend. Natürlich hätte er jetzt lieber eine Geschichte oder Erlebnis erzählt, das die Zeit vertreiben würde und die Stille etwas Stimmung kam, aber ließ es sein. In der Zeit dachte er lieber etwas nach, über was, das behielt er dann doch lieber für sich, Trakon hatte einige Geheimnisse, doch keins war in irgendeinerweise abwertend oder widerwertig. Plötzlich hörte man wieder Worte, das riss ihn aus seinen Gedanken, es war Luto, der eine Frage gestellt hatte. Noch ganz verwirrt guckte er den Fremden an, der ihn auch anschaute.
Öhm, entschuldigung, aber ich hab nicht alles mitbekommen, könntet Ihr die Frage nochmal wiederholen?
Das schien nicht gerade sehr freundlich auf Luto gewirkt haben, doch dann wiederholte er schleißlich seine Worte, sodass Trakon sie verstand, also antwortete er auch:
Nein, es handelt sich nicht um einen Auftrag, sondern eher um ein Abenteuer, ein großes Rätsel, das gelöst werden muss, doch ich möchte nicht viel darüber reden, wenn Ihr mich entschuldigt.
Normalerweise war er meistens schon recht früh offen zu anderen Leute, ein netter Geselle, doch das nötige Vertrauen hatte er nicht an Luto, er wollte nicht so viel über sich verraten, Elena dagegen kam ihm schon von anfang an sympatisch vor, immerhin kannten sie sich noch keine vierundzwanzig Stunden und schon gingen sie zusammen auf ein Abenteuer, als würden sie sich schon seit ihrer Kindheit kennen, auch mit Quatro schloss er damals schnell Freundschaft, es war im Winter gewesen, im Gasthof, schon etwas länger her. Dennoch schritten sie weiter richtung Kakariko, doch sie wussten nicht, was der Fremde von ihnen wollte.
Mein Youtube Kanal
Hier gibt's einen Starfox Adventures Walkthrough, etliche Melee Videos, Slender, Dressella Sweeps bei Pokémon S2, Zelda Bosse, Mario Smash Football, Mario Kart, Weiteres und ein Best of!

Wenn Ihr gegen mich beim animierten Pokémon Showdown Kampfsimulator antreten wollt, sprecht mich an!

Megaolf

I accidentally World War II

  • »Megaolf« ist männlich

Beiträge: 9 574

Wohnort: Tirol

Mood: Holy Shnikeys

Spielt gerade: Pokemann

Level: 57 [?]

Erfahrungspunkte: 32 306 349

Nächstes Level: 35 467 816

Danksagungen: 429

  • Nachricht senden

1 296

Samstag, 22. September 2012, 10:31

Man konnte die Spannung fast schon fühlen, die in der Luft lag. Elena war es etwas unangenehm. Dies war genau so ein Moment, wo sie sich wünschte, sprechen zu können. Normalerweise hatte sie keine großen Probleme sich mit anderen Leuten zu verständigen und meistens empfanden es ihre "Gesprächspartner" als angenehm, jemanden zu haben, der einfach nur zuhörte, keine Widerworte gab oder nur zustimmend nickte, aber in seltenen Momenten, in solchen, wie diesem hier, wünschte sie sich, sprechen zu können. Um die Situation etwas aufzulockern, um Luto besser kennen zu lernen. Er schien nicht alle Karten auf den Tisch zu legen, aber in ihrer Situation war es ihr nicht möglich, nachzuhaken und Luto nach seinen wahren Beweggründen zu fragen. Er schien etwas vor ihnen zu verheimlichen, doch Elena würde es nicht herausfinden können, zumindest nicht, ohne Trakons Hilfe. Sie fühlte sich fast ein wenig hilflos. Darum tat sie das, was ihr als erstes in den Sinn kam um diese Spannung aufzulockern. Elena spitzte die Lippen und begann zu pfeifen. Sie pfiff das erste Lied, das ihr einfiel. Eine Melodie aus ihrer Kindheit, die ihr Vater Elena beigebracht hatte. Er hatte es immer hervorragend verstanden, mit ihr zu kommunizieren und wusste immer sofort, was sie wollte, anders, als ihre Mutter. Immer, wenn sie an ihren Vater dachte, dachte sie auch an diese Melodie und umgekehrt kam ihr sofort ihr Vater in den Sinn, wenn sie diese Melodie hörte oder pfiff.

Es war eine fröhliche, heitere Melodie aus einer unbeschwerteren Zeit. Elena verspürte immer den Drang sie zu pfeifen, wenn es jemandem schlecht ging. Sie dachte, dass die Melodie wie gemacht für diese Situation wäre. Zumindest hoffte sie das.

Sie schloss die Augen, die wärme der Sonne auf dem Gesicht spürend. Es war noch weit bis Kakariko und bald würde die Sonne untergehen. Wer war Luto wirklich und was hatte er im Sinn? Was würde sie in Kakariko erwarten? Würde ihre Mutter schon krank vor Sorge sein? All diese Fragen verschwanden, als die Melodie erklang. Elena war sorgenfrei, zumindest für diesen kurzen Augenblick.
Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen

#26: Auron

"Yippi Ya Yay Schweinebacke"

PeterGerri

Moderator

  • »PeterGerri« ist männlich

Beiträge: 1 175

Mood: resigniert

Spielt gerade: Mario Kart 8, Splinter Cell: Blacklist, Link's Awakening

Level: 36 [?]

Erfahrungspunkte: 892 218

Nächstes Level: 1 000 000

Danksagungen: 540

  • Nachricht senden

1 297

Dienstag, 2. Oktober 2012, 01:05

"Abenteuer? Rätsel? Klingt reichlich spannend, meint Ihr nicht?", antwortete Luto und besah sich seine beiden Wegbegleiter mit neuem Interesse. Er hatte keine Ahnung, wohinter die beiden her sein mochten; er kannte sie viel zu kurz, um auch nur annähernd einzuschätzen, was jemand wie Trakon unter einem "großen Rätsel" verstand. Aber womöglich war das Ganze ja ein Wink des Schicksals? Natürlich bestand die Möglichkeit, dass es sich um eine uninteressante, verlustreiche Belanglosigkeit handelte, aber man konnte ja nie wissen. Luto wog ab, ob es sich lohnte, die beiden weiter dazu auszufragen - oder genauer genommen Trakon, denn Elena konnte freilich nicht allzu viel preisgeben - entschied sich dann jedoch vorläufig dagegen. Sie vertrauten ihm ohnehin nicht und es schien ihm daher nicht ratsam, zu großen Druck auszuüben. Dabei hatten die beiden nicht viel vor ihm zu befürchten: er war gegenwärtig ohnehin zu erledigt, um jemanden richtig übers Ohr zu hauen. Dennoch verkniff er sich weitere Fragen und sie wanderten eine Weile schweigend weiter, begleitet von den Melodien, die Elena pfiff.

Die Sonne hatte den Zenit bereits überschritten, als Luto einen Entschluss fasste. Er ließ den Hengst weitertraben und ging langsamer, bis er auf Höhe des Handelskarrens ankam. Dann schwang er sich etwas schwerfälliger, als ihm gefiel, auf die Ladefläche und kniete inmitten der Decken, die er den beiden vorher gezeigt hatte, nieder und begann, in seinem durcheinander gewürfelten Sortiment mit flinken Fingern herumzuwühlen. Schließlich fand er einen ziemlich schweren Sack, den er mit einigen Mühen unter diversem anderen Kram hervorzog. Er ließ sich im Schneidersitz nieder und begann, verschiedene abgewetzte Folianten und Bücher daraus hervorzuziehen und Trakon zu zeigen.
"Seht mal her. Ihr habt mir den Weg gezeigt, daher will ich mich erkenntlich zeigen. Ihr könnt Euch einen aussuchen. Vielleicht ist irgendein Buch dabei, das Euch weiterhilft bei der Spur, die Ihr verfolgt. Ich besitze zwar fast nur Kopien aller interessanteren Werke, aber die Informationen darin sind ja dieselben und Originale sind oft sehr schwer zu bekommen." Und ziemlich teuer, fügte er in Gedanken hinzu und hielt den beiden erwartungsvoll den Sack voller Bücher und Schriftrollen hin.

Trakon

Und ich so...und alle "Hä?"

  • »Trakon« ist männlich

Beiträge: 1 629

Wohnort: kleines Dorf

Mood: wieder super

Spielt gerade: Pokémon Schwarz 2, Eternal Darkness

Level: 39 [?]

Erfahrungspunkte: 1 574 715

Nächstes Level: 1 757 916

Danksagungen: 457

  • Nachricht senden

1 298

Donnerstag, 4. Oktober 2012, 20:46

Trakon lief weiter und weiter, er wusste nicht so recht, wie er über diese Situation denken sollte, am besten wäre es wohl, wenn er einfach weiterlaufen würde, in der Hoffnung, dass die Zeit schnell vergehen würde. In diesem Moment fing Elena an, ihr fröhliches und heiteres Liedchen zu pfeifen, diese Melodie hatte etwas...etwas, dass Trakon direkt ins Herz schlug. Er blieb kurz stehen, doch dann ging er weiter, dabei dachte er an seine Vergangenheit. Er hatte das Lied zwar vorher noch nicht gehört, doch er konnte sich zehen Jahre jünger vor sich sehen, wie er noch abenteuerlustig durch die Gegend getobt ist mit seinen Freunden, wie sie ununterbrochen gelacht hatten, jeder Tag ein neues Abenteuer war und sie sich um nichts kümmern mussten, das waren schöne Zeiten. Nach einiger Zeit bekam er wieder mal ein Lächeln ins Gesicht, ein großes Grinsen, bei dem Gedanken an seine Kindheit. Elena sah es und blickte zu ihm rüber, doch sie verkniff sich ein Grinsen und pfiff fröhlich weiter.

Später, das Lied war schon lange wieder nicht zu hören, machte Luto den beiden ein Angebot mit seinen Schriften und Büchern, sie warfen mal ein Augen darauf.
Aha, dürfte ich mal lesen, um was es sich dabei handelt?, fragte er höflich.
Als Luto nickte, nahm er mal ein Exemplar zur Hand und laß darin, es ging um die Geschichte Hyrules, davon hatte er schon etwas in der Bibliothek erfahren, doch dies schien eine ausführlichere Variante zu sein, es war nicht so wirklich von Nutzen für ihn.
Hmm, vielleicht ja das?
Der Abenteurer griff sich ein weiteres und laß kurz darin, diesmal wurden sämtliche Tierarten und Lebewesen aufgezählt, mit Informationen, wie Nahrung, Lebensraum und anderen Dingen, dies war zurzeit auch wertlos.
Sind ja ganz interessante Sachen dabei bis jetzt, doch sie dienen mehr als Freizeitbeschäftigung würde ich mal sagen, als das, das wir suchen. Trotzdem gebe ich nicht auf, ich guck auch mal in die anderen rein, Elena, vielleicht findest Du ja auch etwas.
Er lächelte sie an und laß dann weiter, in der Hoffnung, dass sie etwas brauchbares finden würden.
Mein Youtube Kanal
Hier gibt's einen Starfox Adventures Walkthrough, etliche Melee Videos, Slender, Dressella Sweeps bei Pokémon S2, Zelda Bosse, Mario Smash Football, Mario Kart, Weiteres und ein Best of!

Wenn Ihr gegen mich beim animierten Pokémon Showdown Kampfsimulator antreten wollt, sprecht mich an!

Megaolf

I accidentally World War II

  • »Megaolf« ist männlich

Beiträge: 9 574

Wohnort: Tirol

Mood: Holy Shnikeys

Spielt gerade: Pokemann

Level: 57 [?]

Erfahrungspunkte: 32 306 349

Nächstes Level: 35 467 816

Danksagungen: 429

  • Nachricht senden

1 299

Samstag, 6. Oktober 2012, 01:55

Elena war in ihrer Kindheit und auch während der Zeit des Erwachsenwerdens immer eine Einzelgängerin gewesen. Selten hatte sie mit anderen Kindern gespielt, meist hatte sie Zeit mit ihren Eltern verbracht oder blieb für sich allein. Sie lernte schon sehr früh zu lesen und Bücher wurden ihre Leidenschaft. Sie verschlang jedes Werk, das sie in die Finger bekam, innerhalb kürzester Zeit. Egal, ob diese von den Kriegen der Vergangenheit oder von Kochrezepten aus der Gegenwart handelten, sie sog jedes Wort, jeden Buchstaben in sich auf, als wäre es ein lebenswichtiges Elixier.

Als Luto seine Bücher und Schriften hervorkramte, konnte sie sich kaum mehr halten. Sofort hörte sie auf zu pfeifen, ihre Gedanken waren nur mehr auf eine Sache fixiert, nämlich die Schriften in Lutos Sack. Sie konnte sich kaum beherrschen und wollte schon auf den Wagen springen, doch das hätte ihr Luto womöglich übel genommen und sie wollte nicht unhöflich erscheinen. Sie biss sich auf die Zunge um sich etwas zu beruhigen und zu Sinnen zu kommen. Heftig nickte sie, als Luto ihnen anbot, ein Werk aus seiner Sammlung zu lesen. Ihr war es auch ganz gleich, welches Werk das sein würde, sie hatte schon, seit sie Kakariko verlassen hatte, kein Buch mehr in den Händen gehalten. Ganz aufgeregt wartete sie, bis Trakon sich das Buch seiner Wahl ausgesucht hat. In Gedanken war sie bereits dabei, ein passendes Buch herauszusuchen. Vielleicht eine Geschichte über Piraten? Oder über die Göttinen? Oder ein Buch über die Flora und Fauna Hyrules? Selbst wenn sich im Sack nur Bücher befanden, in denen die Grashalme Hyrules aufgezählt waren, Elena würde es lesen.

Bevor sie sich auf den von Luto geöffneten Sack stürzte, verneigte sie sich kurz und lächelte Luto zu, um ihm ihre Dankbarkeit auszudrücken
Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen

#26: Auron

"Yippi Ya Yay Schweinebacke"

PeterGerri

Moderator

  • »PeterGerri« ist männlich

Beiträge: 1 175

Mood: resigniert

Spielt gerade: Mario Kart 8, Splinter Cell: Blacklist, Link's Awakening

Level: 36 [?]

Erfahrungspunkte: 892 218

Nächstes Level: 1 000 000

Danksagungen: 540

  • Nachricht senden

1 300

Donnerstag, 18. Oktober 2012, 15:59

Luto lächelte, als die beiden sich die Bücher durchsahen. Elena schien auf einmal ziemlich aufgeregt zu sein; es freute ihn, festzustellen, dass sie den Wert von Büchern und Schriften offenbar zu schätzen wusste.
Doch als er aufsah, wurde seine Aufmerksamkeit von etwas anderem auf sich gezogen. Er stellte fest, dass sie sich rasch einem kleinen Fluss näherten, der aus dem Norden, vom Schloss aus, kam und die Ebene vor ihnen teilte. Eine alte, steinerne Brücke thronte darüber, die breit genug war, um seinen Wagen sicher darüber zu führen. Weiter dahinter konnte Luto steile Felswände erkennen und eine Treppe, die sich hinauf in den Felsen grub und zu einer Anhöhe führte. Luto konnte Rauchschwaden erkennen, die aus mehreren Kaminen zu quellen schienen.

Er erhob sich aufgeregt und sprang, nun hellwach, vom Wagen. Er deutete in Richtung der Rauchsäulen, die sich in den Himmel hoben.
"Da, dort vorne!", rief er. "Ist das Kakariko?"