Wie war der Grund des Brunnens?

  • Der Grund des Brunnens ist meinesachtens der gruseligste Ort im ganzen Spiel, zusammen mit dem Schattentempel!
    Überall sind die Wände mit Blut befleckt und es liegen Haufen von Leichen in den Ecken. Man sagt ja, dass Bongo Bongo dort unten die Menschen gefoltert hat, und das die Shiekah das dann bemerkt haben und ihn die Hände und den Kopf abgehackt haben. Richtig gruselig! :o Aber sonst fand ich den Grund des Brunnes okay, nur etwas zu kurz: Du musst ja nur den Wasserspiegel senken, in die Rille kriechen, den komischen, mit blut befleckten Typen besiegen, das Auge der Wahrheit absahnen und dann wieder gehen.
    Da hätte man schonmehr drauß machen können ://

  • Zwar diente der Brunnen ledig dafür um das Auge der Wahrheit zu erlangen jedoch finde ich das der Brunnen echt klasse war. Die Hintergrund Geschichte dazu die ja zum Schattentempel dient ist echt klasse und ist gut umgesetzt. Für ein "Nebendungeon" ist er klar klein dennoch kann man einiges auch herrausfinden ebenso weshalb er ja so lange versperrt war..



    I’m just watching a bad dream I never wake up from.

    - Spike Spiegel from Cowboy Bebop

  • Die Stimmung fand ich beim erneuten Durchspielen nach wie vor Top. Der doch erwachsene Stil des Tempels sagte mir sehr zu, allerdings hatte ich diesmal unerwarteterweise große Probleme mit den unsichtbaren Löchern. Irgendwie hat mich jedes der Löcher magisch angezogen und ich bin mehr als nur einmal in das selbe Loch gefallen. Am Ende hat es mich schon ziemlich genervt und ich war froh, endlich das Auge der Wahrheit in meinem Besitz zu haben

    Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen

    #52: König Haggard

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    "Was ist mit deinen Augen? Warum kann ich mich nicht sehen in deinen Augen?"

  • Der Brunnen und die damit verbundene Stimmung ist wahrlich und nach wie vor einer der schaurigsten Orte im Spiel. Mich hat es schon immer ziemlich gegraust wenn ich wusste, dass ich bald wieder im Brunnen hinabsteigen musste um dort das Auge der Wahrheit zu bergen. Als Kleinkind fand ich den Minidungeon nicht sehr atemberaubend und der Zwischenboss mit den vielen Händen und dem ausgerenktem Kiefer haben mir dann doch ein wenig Angst eingeflößt, sodass ich beim mehrmaligem Durchspielen das Auge der Wahrheit einfach geskippt habe, weil ich die Rätsel ja schon kannte.


    Was den Brunnen meiner Meinung nach ebenfalls noch ziemlich atemberaubend macht ist die Tatsache, dass man den Minidungeon als kleinen Link betritt. Als kleiner Link kam ich mir schon immer sehr verletzlich und schwach vor. Er hatte kein großes Schwert, keine starke Rüstung, kein starkes Schild und seine Verteidigung bestand aus Schleuder und Nüssen und einem Stock. Hätte ich den Dungeon mit dem erwachsenem Link betreten, wäre wohl das Gefühl der Sicherheit dagewesen und der Tempel hätte mir nicht die letzten Nerven gekostet.

  • Ich fand ihn durchschnittlich vom Spielerischen her. Nicht zu schwer, nicht extrem einfach, nur ein wenig nervig.
    Die Zombies, die giftigen Gräben und die Täuschungen waren schon Dinge die ordentlich nerven konnten, oder der Raum mit den Särgen, oder eben einfach ein Haufen Spinnen. Mit Täuschungen meine ich vor allem die unsichtbaren Löcher, manchmal haben sie sogar mehrmals ihren Zweck erfüllt.
    Beim ersten mal ist es mir irgendwie weniger aufgefallen, vielleicht bin ich da nur durchgerannt, aber ich kann mit Sicherheit nur zustimmen dass es keine gemütliche Atmosphäre in diesem Mini-Dungeon ist, vor allem wenn man bedenkt dass Link 12 Jahre alt ist.
    Ich meine Zombies, Ketten, Särge (mit Zombies!), giftige Brühe und das alles mit Sinnestäuschungen gewürzt, ist bei näherer Betrachtung schon ziemlich schaurig. Und über die ganzen Toten (die meist ganz unauffällig zu braunen Haufen, oder direkt dem braunen Boden, gemacht werden) sowie das Blut an den Wänden kann man auch verschieden denken. Hier scheint sich doch mal ein ziemliches Massaker ereignet zu haben, wenn auch nach und nach.
    Und wie könnte man das besser als mit einem gehirnfressendem Monster abrunden? Der Hirnsauger sah auch äußerst unfreundlich aus. Spielerisch keine Herausforderung, nerve aber vom Kampf her schon leicht. Aber an sich auch ein ganz schön schauriger Gegner, gerade für Kinder.


    Spielerisch nervt der Grund des Brunnes etwas, atmosphärisch ist er allerdings äußerst gelungen, man kann aber froh sein dass es die Entwickler nicht noch weiter getrieben haben. Ein passender Ort für das Auge der Wahrheit jedenfalls. Der wahre Hintergrund ist ebenso düster wie geheimnisvoll.

  • Ich halte den Brunnen für einen mittleren Dungeon. Er ist zwar nicht schwer, aber etwas nervig. Das liegt zum einen an den Zombies, die einem mit ihren Schrei ziemlich auf die Nerven gehen können. Außerdem sind da ja noch diese unsichtbaren Löcher, die einen ohne eingeschaltetes AdW ziemlich hinterrücks überfallen können.
    Bevor ich es vergesse: Der Hirnsauger. Er ist der Abschluss eines nicht gerade gemütlichen Dungeons. Er ist rein theoretisch kein schwerer Gegner, aber nur, wenn er die Hände nicht hätte. Durch sie bekommt er einen leicht nervigen Unterton.
    Von mir bekommt der Brunnen eine 7/10.

  • Ich mag den Brunnen total. Mein horroraffines Herz kam hier sehr auf seine Kosten xD Die Atmosphäre find ich richtig toll gelungen dort. Dass man anfangs oft durch unsichtbare Löcher fällt, (bevor man das Auge der Wahrheit hat) finde ich eine richtig tolle Idee und unterstreicht den Gruselfaktor des Brunnens noch mal mehr. Als Kiddie hatte ich da echt mega Schiss drin ^^. Und dann der Hirnsauger (ich meine hallo... Hirnsauger??), das ist schon echt gruselig gemacht.

  • Der Grund des Brunnens ist wohl einer meiner Oot-Favoriten, was die Atmosphäre angeht, da man hier wirklich ein gruseliges Gefühl bekommt.
    Hier bekommt man wirklich die volle Packung "Horror" für Oot-Verhältnisse.
    Mir kommt es nämlich vor, dass der Brunnen ein wenig kranker gestaltet ist als der Schattentempel. Hier gibt es nämlich echt eine Menge Blut, Zombies und natürlich Mumien in Särgen. Das wird dann noch mit Verlieszellen, Schädelböden und einer Giftgrube angereichert und voilá...
    Ein Schauplatz des Schreckens.
    Der Hirnsauger sieht zwar eigentlich zum totlachen aus aber trotzdem ist er ziemlich gruselig für Kinder (würde ich meinen)
    Als Boss hingegen ist er nicht allzuschwer so schwer, weswegen er schon eher in seine Zwischenboss-Rolle im Schattentempel passt.
    Aber da der Brunnen ein Mini-Dungeon ist passt das schon.


    Also finde ich sehr gelungen.

  • Der Grund des Brunnens ist auf jeden Fall furchterregend und meiner Meinung nach noch gruseliger als der Schattentempel. Vor allem der erste Raum mit der großen Spinne sieht ja schon fast wie aus einem Horrorfilm aus: herunterhängende Ketten und eine Menge Blut an Wänden und Gitterboden. Möglicherweise war das ja Bongo Bongos Werk. Im Zentrum sieht man noch die blutigen Reste eines Gekreuzigten. Klingt schon fast nicht mehr nach Zelda, aber andererseits macht das Ocarina of Time auch so besonders.


    Prinzipiell kann man den Brunnen in kaum fünf Minuten schaffen, wenn man das Wasser ablässt und anschließend zum Hirnsauger eilt. Ich persönlich finde es schon ein wenig schade, dass man das Auge der Wahrheit so schnell finden kann. Mir wäre es lieber gewesen, wenn das Pflichtprogramm in diesem Minidungeon größer gewesen wäre. Ansonsten finde ich ihn in Bezug auf Atmosphäre, Musik und Schwierigkeit sehr gut gelungen.


    Zum Hirnsauger kann ich nur das sagen, was Hyrule Warrior auch schon sagte: er ist nicht schwer und wirkt nur durch seine Gehilfen etwas nervig. Allerdings gibt es dafür auch einen kleinen Trick: springt man mit einem Rückwärtssalto zu einer Hand, so lässt sie einen gleich wieder los und der Hirnsauger erscheint, ohne dass man sich erst einmal durch wiederholtes Drücken von A befreien muss.

  • Den Brunnen seh ich zwiespältig. Grundsätzlich mag ich die Atmosphäre dort wirklich sehr. Wie Phirone schon passend beschreibt, läuft der vor lauter Horrorzeugs nur so über. Ist für meine Nerven noch voll okay, aber man fühlt sich schon anders da unten. Es wirkt dabei nicht einmal aufgesetzt brutal, sondern einfach nur gruselig, und das mag ich, weil es nicht lächerlich übertrieben wird. Fast genau so furchteinflößend ist auch der Gehirnsauger, der mir beim ersten durchspielen vor vielen Jahren echt Probleme gemacht hat. Spielerisch mag ich den Brunnen kaum. Der Punkt mit dem Wasser ablassen stört mich und auch sonst passiert eigentlich nicht viel, außer dass man durch Gänge rennt und das Auge der Wahrheit bzw. den Gehirnsauger sucht.

  • Ich fand den Brunnen toll! Als ich den als Kind zum ersten mal gesehen habe ist meine Unterhose glaub ich etwas feucht geworden. Ich war früher ziemlich ängstlich, und das war leicht schlimm für mich, Särge, Foltergeräte, ROTE FARBE!!, Zombies... Erstaunlich dass ich nicht aufgehört habe weiter zu spielen. Der Boss hat mir aber wirklich fast den Rest gegeben. So ein ekelhafter Hirnsauger, wobei er heute eher lustig und etwas zu verkrüppelt aussieht um gruselig zu sein.


    Auch heute noch finde ich die Atmosphäre immer noch extrem bedrückend und gruselig, vor allem auch weil alles ein wenig subtiler wirkt und nicht so aufgesetzt wie beispielsweise das Königsgrab. Man fühlt sich einfach permanent unsicher, vor allem da man den Brunnen nur als Kind besuchen kann, und bekommt irgendwie ein schlechtes Gefühl. Zusätzlich ist der Brunnen auch so verwirrend gestaltet mit all den Gängen, Löchern, ect. Irgendwie bin ich immer noch froh wenn ich wieder draußen bin, aber grundsätzlich finde ich es immer spannend und freue mich jedes Mal auf den Brunnen. Andererseits auch genial wie im Spiel das bisschen Horror zusammen mit dem Schattentempel wirklich nur auf diese Gegend konzentriert wird, gefällt mir als Stilmittel echt gut.

  • Spiel: Ocarina of Time 3DS, Konsole: Nintendo 3DS


    Der Grund des Brunnen war ein unfassbar guter Einstieg in das Thema. Dabei musste der Spieler erneut umdenken und unkonventionelle Lösungsansätze haben, ansonsten ist er in diesem Labyrinth verloren.

    Überraschend hoch ist die Bedeutung von Karte und Kompass in diesem Dungeon wie selten zuvor in einem Zelda-Ableger, denn dadurch kann der Spieler vor dem Erhalt des Dungeon-Items die Wege und Truhen erahnen.
    Jedes Detail schreit nach Grusel-Faktor, sei es die unheimliche Musik im Hintergrund, die Fratzen an der Wand, die auftretenden Gegner oder die Löcher im Boden und diverse Anspielungen auf das Thema "Tod".

    Jeder Absturz ins Ungewisse ist immer verknüpft mit einem "Ah, nein." oder "Nicht schon wieder." Die verpestete Pfütze mit dem Zombie daneben im Untergeschoss sowie der Hirnsauger mit den ,aus dem Boden ragenden, Händen treiben das Ganze auf ein neues Level.
    Das Auge der Wahrheit wirkt wie ein Befreiungsschlag und der vermeintliche Eindruck entstand jetzt, den Durchblick zu haben und sämtliche Rätsel, die der Tod vorbereitet hat, durchschauen zu können.

    Bestimmt kein absoluter Grusel-/Ekel-Faktor, aber angenehm Labyrinth ist auch was anderes. Dieses Gelände schreit mit sehr vielen Details nach dem Tod.

    Ich mag Signaturen nicht, weil sie die Scroll-Leiste ohne Kontext verlängern.

  • Ich hasse ihn, aufgrund der unsichtbaren Löcher und den Händen von der Decke, die aber viel Rubine geben. Beim ersteb mal bin ich da fast gestorben und immer wieder in das 3. Untergeschoss durch Löcher gefallen, er war dumm.

    Da kann ich meinem ehemaligen, tiefgründigen und wortgewandten Beitrag leider nicht mehr zustimmen. Ich empfinde den Grund des Brunnens mittlerweile als ziemlich cool und abwechslungsreich gegenüber dem Rest des Spiels. Man wird erstmals mit vielen unsichtbaren Gefahren konfrontiert und weiß vor dem Erhalt des Auges noch nicht, wie man mit ihnen umgehen soll und vor allem wo sie lauern. Doch spätestens wenn man es besitzt kann man den Ort vollständig erkunden. Da dies lediglich optional ist und man sich eigentlich auch gleich wieder aus dem Staub machen kann, bekommen viele vermutlich einen Großteil des Mini-Dungeons gar nicht mit. Es gibt mehrere Schlüssel, drei goldene Skulltulas und einige Räume mit Fallen. Die Atmosphäre ist super düster und wird später im Schattentempel genauso fortgesetzt.

    Ich kann nachvollziehen, warum mir das ständige Hinunterfallen in die tiefste Etage damals genervt hat oder andere Leute der gruseligen Stimmung generell nicht viel abgewinnen können, aber so im Nachhinein gesehen ist es sehr schade, dass nicht mehr Zelda Teile vergleichbare Passagen besaßen.

  • Ist es unrealistisch meinerseits, zu behaupten, dass man an dieser Stelle nicht unbedingt einen Dungeon erwarten würde? Ich erinnere mich nämlich daran, dass es mir damals so gegangen ist, als ich zum ersten Mal den Grund des Brunnens betrat.


    Zu diesem Zeitpunkt hatte ich noch nicht die Eishöhle in Zoras Reich gefunden, weshalb mir die Existenz solcher "Mini-Dungeons" eher fremd war, und da fühlte ich mich doch sehr überrascht, als sich dieser doch sehr facettenreiche Komplex vor mir auftat, in dem ich mich beim ersten Mal noch so gar nicht zurechtfinden konnte.

    Le noir, ce mot désigne depuis un époque lointaine le nom du déstin.
    Les deux vierges règnent sur la mort.
    Les mains noires protègent la paix de nouveau-nés.

  • Als Kind konnte ich sowohl den Grund des Brunnens als auch den Schattentempel nicht leiden (ich war als Kind ein riesiger Angsthase...). Heutzutage freue ich mich schon immer darauf, wenn es heißt "Jetzt gehts auf den Grund des Brunnens!". Die Atmosphäre löst bei mir noch immer Gänsehaut aus, aber das soll sie ja auch. Für mich auf jeden Fall einer der interessantesten Momente des Spiels, weils auch eine etwas düsterere Seite des Alltagslebens in Hyrule zeigt.