Secret of Evermore

  • In Secret of Evermore übernimmt man die Rolle eines namenlosen Helden, der einfach eine Runde mit seinem Hund im malerischen Örtchen Großostheim (Nintendo Sitz in Deutschland) spazieren gehen will. Auf einmal läuft der Hund einer Katze nach und landet so im Labor eines irren Wissenschafters. Wie es der Teufel so haben will, steht dort eine Maschine die eine Tür in die fremde Welt "Evermore" öffnet. Ihr werdet in die Maschine gezogen und müsst euch dort durch mehrere Welten, die einzelen weltgeschichtlichen Epochen ähneln Kämpfen. Ihr trefft dort ua auf Zora Zottelkopf oder Lector Hector, die viele Jahre zuvor, wie ihr, nach Evermore teleportiert wurden. Ihr müsst ihnen Helfen, ihre bösen Doppelgänger zu besiegen um am Ende wieder zurück in eure Welt kehren zu können.


    Das Kampfsystem ist dem von Secret of Mana sehr ähnlich, das Itemrad und das Waffensystem ist ident. Allerdings kann man das Spiel nur allein spielen, dem Spieler steht jedoch sein Hund zur Seite, der je nach Epoche sein Erscheinungsbild ändert.


    Gerade die abwechslungsreichen Epochen und die Gameplayelemente machen das Spiel für mich zu einem der besten auf dem SNES. So kämpft man sich durch urzeitliche Wälder, Wüsten oder Piratenfestungen.
    Das Kampfsystem ist actionorientiert und in Echtzeit, das Levelsystem ist einerseits Waffen und andererseits Charaktergebunden und sehr motivierend.



    Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen

    #54: Duke Nukem

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    "I have come here to chew bubble gum and kick ass... and I'm all out of ass"

  • Leider muss ich zugeben, dass ich mich nur noch vage an das Spiel erinnere, eigentlich nur noch an so einen Wald am Anfang und das man einen Hund als Begleiter hatte. Es war auf jeden Fall ein ganz nettes Spiel, aber schon damals ist es (für mich) im Schatten von Secret of Mana gestanden.


    EDIT: Ich wusste gar nicht, dass Jeremy Soule ("The Elder Scrolls: Skyrim") den Soundtrack dazu gemacht hat.

  • Ich scheine einer der wenigen Menschen zu sein, welche dieses Spiel überhaupt nicht leiden konnten.


    Die Spielzeit war im Vergleich zu anderen Schmuckstücken des SNES einfach ziemlich gering und es hatte für mich auch absolut keinerlei Widerspielwert. Atmosphärisch war es ja zum Beispiel sehr gut gelungen, aber die Story hat mich eben nicht so mitgerissen wie andere Spiele auf selber Konsole.


    Das Game bietet einfach viel zu wenige Schauplätze und Möglichkeiten.


    Würde das Spiel wenigstens auf ganzer Linie mit Innovation glänzen, könnte ich darüber hinweg sehen, aber so war es leider nicht. Das Magiesystem hat zwar einen guten Anfang gemacht, aber es ist halt nicht genug, damit mich das Werk vollkommen begeistert.


    Ein nettes Spiel, aber es steckt nicht nur hinter seinem altbekannten Rivalen Secret of Mana zurück, sondern ist im allgemeinen eines der schwächeren RPGs auf dieser Retrokonsole.

  • Gott, ich liebe dieses Spiel und vermisse zeitgleich den Spielspaß den man damals hatte.
    Ich erinner mich auch noch an dieses Monster-Lösungsbuch...Hattet Ihr das auch oder seid Ihr gleich ohne Luschern durchgekommen?
    Warum werden solche Spiele nicht mehr "gebaut"??? ;(
    Sabrina

  • SoE ist für mich persönlich einfach besser als SoM, nicht das SoM schlecht wäre, keineswegs, es lässt sich nicht miteinander vergleichen. SoE hat meiner Meinung nach einfach eine bessere Geschichte und schafft eine bessere Atmosphäre. Das ganze Item und Magiesystem orientiert sich ja schon etwas an SoM ist dann aber doch was eigenes. Die Story ist hier nicht unbedingt die Beste - da gebe ich Meow Recht das auf der SNES andere großartige Geschichten erzählt wurden. Ich finde jedoch grade die unterschiedlichen Epochen sehr gelungen und sehr originär gehalten mit den Nebencharaktere.



    I’m just watching a bad dream I never wake up from.

    - Spike Spiegel from Cowboy Bebop

  • Im Vergleich zur Vorlage Secret of Mana kam ich mit Secret of Evermore wesentlich später in Berührung. Vor einigen Jahren kaufte ich das SNES-Modul und probierte es auch recht zügig aus. Mein erster Eindruck war etwas nüchtern, aber keinesfalls enttäuscht. Der Anfang war nicht ganz leicht und erforderte schon etwas Geschick. Schließlich musste man erst den flinken Reptilien im Dschungel ausweichen, um später den ersten, verwirrenden Dungeon zu bewältigen und den großen Boss zu besiegen. Ich weiß noch, wie ich ein paar Versuche brauchte, um ihn zu schlagen, denn man wird bereits sehr früh mit dem Magie- oder besser gesagt Alchemie-Konzept vertraut gemacht und ermutigt, rumzuexperimentieren.


    Den längsten Durchhänger hatte ich wohl, wie viele andere Anfänger,

    Das führte dazu, dass ich, auch weil ich das Spiel nicht so aktiv gespielt hatte, immer längere Pausen einlag, bis es irgendwann sinnvoller war, einen neuen Spielstand beginnen. So kam es dazu, dass ich Evermore erst im zweiten Anlauf durchspielte.


    Nachdem man aus Prähistoria raus war, wurde es zunehmend interessanter. Mir hat es gefallen, dass man sich in verschiedenen Welten aus unterschiedlichen Zeiten befindet, deren Story man jeweils bestreiten muss. Am schönsten fand ich

    Auf jeden Fall hat mir Evermore ganz gut gefallen. Vereinzelt gab es schwierige, etwas übertriebene Bosse, und der große Waldlabyrinth war schon extrem groß, um ohne weiteres herauszufinden. Das Spiel hat eine schöne Musik, eine interessante und verdrehte Story, die zwar den Ernst des Spiels nimmt, nicht aber den Spaß, den ich trotzdem hatte. Es gab schöne Regionen, Unterhaltung und viele Möglichkeiten, seine Zauberkräfte auszuüben.