Metroid II: Return of Samus

  • Im zweiten Teil der Metroid Sage, Metroid II: Return of Samus, übernimmt man abermals die Rolle der Kopfgeldjägerin Samus Aran.


    Samus wird beauftragt, auf den Heimatplaneten der Metroid, SR388, zu reisen, um alle verbliebenen Metroids auszuschalten.


    Sie dringt tiefer und tiefer ins Planeteninnere vor und trifft auf alle möglichen Formen der Metroids, darunter Alpha, Beta, Gamme und sogar Delta Mutationen, bis sie schließlich der Metroidqueen gegenübersteht und diese vernichtet.


    Samus greift dabei auf ein altbekanntes Arsenal aus Waffen zurück, darunter die Missiles, die Screw Attack, den Wave Beam oder den Ice Beam. Sämtliche Gegenstände werden, serientypisch, im Laufe des Spiels entdeckt und somit freigeschaltet.


    Samus besiegt immer eine vorgegebene Anzahl von Metroids, damit sie bislang unbegehbare weil durch Lava versperrte Gegenden, begehbar macht und somit tiefer ins Planeteninnere vordringen kann.


    Begleitet wird Samus dabei auf Schritt und Tritt von einem stimmigen und atmosphärischem Soundtrack. Die Grafik ist für die Gameboy Ära sehr detailliert und gut, das Leveldesign ist stimmig und atmosphärisch.
    Samus hüpft, kämpft und rollt völlig problemlos, dank präziser und direkter Steuerung.


    Auf jeden Fall sehr empfehlenswert für unterwegs, wenn jemand noch einen Gameboy besitzt und sich von der etwas in die Jahre gekommenen Optik nicht abschrecken lässt.



    Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen

    #50: Robert Cop

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  • Der Soundtrack ist zwar überragend gut, aber das Spiel an sich finde ich persönlich doch eher etwas schwach.
    Es ist halt kein wirkliches Metroid in dem Sinne, denn sobald man die ganzen Orte der Items kennt, die man ohne irgendwelche großen Mühen bekommen kann, hat man das Spiel nach maximal einer Stunde durch.

  • Das würde ich jetzt nicht so tragisch sehen, immerhin wäre Metroid II da ja nicht der Einzelfall. Ich habe es letztes Jahr, bevor ich es ins Wanderpaket gegeben habe, nach langer Zeit wieder einmal durchgespielt und mir hat es auch nach den vielen Jahren noch sehr großen Spass gemacht. Vor allem die Spieltiefe und die tolle Atmosphäre die auf dem Gameboy erzeugt wird, machen Metroid II für mich zu einem tollen Spiel, das ich in die Top 10 meiner persönlichen Lieblingsspiele auf dem Gameboy tun würde

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  • Zitat

    Original von Alu
    Es ist halt kein wirkliches Metroid in dem Sinne, denn sobald man die ganzen Orte der Items kennt, die man ohne irgendwelche großen Mühen bekommen kann, hat man das Spiel nach maximal einer Stunde durch.


    Für mich hat das Spiel immer noch mehr mit Metroid zu tun, als zB dieser Other M Schmarn.


    Leider bis heute der einzige Metroid Titel, den ich in keiner Form in meiner Spielsammlung besitze. Ein "nur-Spielmodul" Angebot bei Ebay kostet sogar 40 €. Wahnsinn. Vlt muss ich erst eine Bank ausrauben.


    Auf jeden Fall ein Spiel mir tollem Gampelay. Geile Mucke, auch wenn nur wenige Musikstücke enthalten sind. Eine für damalige Zeit tolle Grafik für den Ur- Gameboy, und das perfekte Spiel für Zwischendurch für unterwegs. Was will man mehr?
    Natürlich kommt es nicht an das Original oder an das perfkte Super Metroid heran, aber immer noch ein gutes Spiel, dass sich lohnt zu spielen.

  • Ich weiß nicht, Metroid II fand ich seit jeher besser als seinen Vorgänger. Vermutlich deswegen, weils hier nicht annähernd so viele Augenblicke gab, wo es schlicht unmöglich ist, als normaler Spieler ohne Schaden davonzukommen. Naja, auch sonst find ich ist Metroid II ein klasse Spiel, was halt für heutige Verhältnisse doch recht altbacken ist, aber denoch viel Laune verspricht, wenn man sich drauf einlässt. ^^

  • Ich habe mir Metroid 2 aus dem Nintendo eShop fürs 3DS heruntergeladen.
    Dieses Spiel ist an manchen Stellen etwas unfair, zum Beispiel an der Stelle, wo man zum ersten Mal ein richtig großes Wassergebiet erreicht. Dort kommt man, wenn man reinfällt, schlecht wieder heraus. Außerdem weiß man manchmal nicht, wo man hingehen soll. Aber sonst ist es ein tolles Spiel, da zum Beispiel der Soundtrack gut ist. Außerdem machen die Kämpfe Spaß.

  • Ich mag Metroid ja sehr, mit den ersten beiden Teilen tu ich mich aber bis heute schwer. Letzteren hab ich zu meiner Schande auch nie angefasst. Die Grafik ist es nicht, die mich abschreckt, sondern vielmehr das Interface. Der Bildschirmausschnitt ist wahnsinnig klein und eine Minimap fehlt. Ich befürchte, mit letzterem genau so wenig zurechtzukommen wie im 1. Metroid.
    Wie sieht da der Erfahrungswert aus, wie hinderlich das wirklich ist? Gibt es wenigstens per Menü eine Karte?


    Hyrule Warrior : Ist das dein erstes Metroid? Liest sich ein bisschen so. Wie oben gesagt, hab ich noch keine Zeit mit Metroid 2 verbracht, aber grundsätzlich arbeitet die Serie ja damit, dass du erkundest und dir mit deinen Upgrades neue Wege bahnst, zum Teil auch durch Backtracking. Die Wasserphysik ohne Gravity Suit, mit dem du dich dort frei bewegen kannst, ist wohl in jedem Teil etwas seltsam.
    Wenn du ein Metroid suchst, wo du mehr an die Hand genommen wirst, kann ich dir übrigens Fusion und Zero Mission nur ans Herz legen.

  • Metroid II habe ich zum ersten Mal in der Club Nintendo-Zeitschrift gesehen. Wahrscheinlich so um 1991 herum, als ich meinen GameBoy bekam.


    Gespielt habe ich es erst viel später, und zwar im Jahr 1996 auf einer Kurreise. Mein Zimmergenosse hatte einen GameBoy mit Links Awakening (ebenfalls zum ersten mal angespielt) und Metroid II. Nun ja, ich hab mich dann zu der Zeit mehr für Links Awakening interessiert und es mir zu meinem folgenden Geburtstag gewünscht. ^^


    Noch weitere Jahre später habe ich dann Metroid II aus einem Zelda-Forum-Wanderpäckchen fischen können. Wenn ich mich richtig erinnere, war es Megaolf, der es freundlicherweise hineingepackt hat. Ooooh, hoffentlich irre ich mich jetzt nicht, sonst gibts Haue. :D Aaaah jedenfalls habe ich mich richtig schön ins Spiel hineingefuchst und bin beim Endgegner, aber durchgespielt hab ichs noch nicht. Mir fehlen nämlich noch einige Energie- und Raketentanks, die hat man hier bitter nötig.


    Wie schon bei Metroid 1 gibts auch beim zweiten Teil keine Umgebungskarte. Weil es mich auf Dauer etwas genervt hat, mich in der weiten Welt zu verlaufen, habe ich darum auf Karten aus dem Internet zurückgegriffen. Damit gings dann schon etwas besser.


    Kitti : Metroid 1 habe ich in der NES-Version (Bonus in Metroid Zero Mission) durch. Ich fands recht schwierig, weil einem die Gegner viel Energie abziehen können und man selber sehr lange Energiekapseln grinden muss. Aber wenn man erst mal eine Weile im Spiel unterwegs ist, wird es besser.

    FlyingBock & Kokiri_Girl - Eating pork chops and surfin' on coffins since 2011/02/06.

  • Im Spiel Metroid II landet Samus auf dem Planten der Metroids, SR388. Der Auftrag lautet, alle auszulöschen.
    Das Spiel erschien 1991 für Nintendo Gameboy und ist auch auf dem 3DS als Virtual Console Download verfügbar, es kostet 3,99€ oder 1100 Sterne beim Club Nintendo. Im Spielverlauf betritt man verschiedene Gebiete des Planeten und in jedem gilt es, eine vorgegebene Anzahl an Metroids zu besiegen. Ist dies geschehen, dann gibt es ein Erdbeben und ein neuer Weg wird frei, der zuvor mit Lava gefüllt war. Dabei erhält man neue Schusswaffen sowie Upgrades für den Morph Ball oder den Anzug. Energie Tanks (man kann bis zu 5 Quadrate besitzen und es gibt sogar einen Ersatz Energie Tank, falls man einen nicht findet) und Missile Erweiterungen sind auch reichlich versteckt. Leider gibt es noch keine spielinterne Karte, zu empfehlen ist daher diese hier:
    http://metroid.retropixel.net/…etroid2/metroid2_map1.gif
    Alle Erweiterungen, Geheimgänge und Metroids sind darin verzeichnet sowie die einzelnen Level farbig markiert.


    Insgesamt werden 39 Metroids angezeigt, die es zu besiegen gilt. Diese werden mit der Zeit jedoch stärker.



    Habt Ihr Euch das Spiel gekauft und wie findet Ihr es? Habt Ihr die 100% geschafft?


    Ich werde demnächst nochmal meine Erlebnisse hier schildern, wenn ich genug Zeit habe :)

  • Nachdem ich erst einen eigenen Thread erstellt hatte, weil ich diesen hier mal wieder übersehen habe, möchte ich nun meine persönlichen Erfahrungen mit dem Game schildern ^^


    Gekauft hatte ich es vor exakt 16 Tagen, kurz nachdem der Club Nintendo die vielen Retro Games veröffentlich hatte, für die es Downloadcodes gab. Metroid II war das einzige Spiel von denen, die es für 3DS gab, das mich angesprochen hatte und ich wollte diese Reihe unbedingt mal testen. Also habe ich 1100 Sterne bezahlt und es mir direkt gedownloaded.


    Trakon schrieb:

    Mein Ersteindruck war ganz anders als erwartet. Es scheint keine Spielstände zu geben und man wird überhaupt nicht in das Geschehen eingeweiht, es geht direkt los. Kein einziges Textfeld war zu sehen. Nach ein paar Minuten Spielzeit bin ich schließlich im Wasser Game Over gegangen. Habe noch keinen Durchblick he he


    Aus dem Thread, welche Konsole oder welches Game man zuletzt geschenkt bekommen und gekauft hat. Trifft es eigentlich ganz gut :D


    Auch wenn ich bereits im Besitz von 5 Metroid Games bin, vor 17 Tagen hatte ich noch kein einziges und dieser Titel war mein Einstieg in die Welt von Samus. Ich konnte mich doch relativ schnell einspielen und bin relativ gut vorangekommen. Mit der Zeit bin ich auch dahinter gekommen, dass es sich um eine große Map handelt, die jedoch in verschiedene Bereiche unterteilt wird. Das "Wasser", in dem ich anfangs gestorben bin, das war in Wirklichkeit Lava (hatte ich im Internet gelesen), die erst absinkt, wenn man alle Metroids eines Bereiches besiegt hat. Die verbleibende Anzahl konnte man per Druck auf "Start" unten rechts ablesen, wo sonst die verbleibenden Metroids insgesamt angezeigt werden. Schon ab Bereich 3 wurde es mir zu verwirrend, weil es zwei riesige Haupträume gab, sodass ich ab da regelmäßig eine Karte benutzt habe (findet Ihr in meinem vorherigen Post verlinkt).
    Mein Lieblingsgebiet ist und bleibt das zweite Areal, also das, nachdem man den ersten Alpha Metroid besiegt hat ^^ ich mochte da die Musik auch so gerne
    __________


    Trotz ein paar anfänglichen Game Over-Bildschirmen habe ich das Spiel immer wieder gestartet. Immerhin gab es mit der Zeit einen Energie-Tank nach dem anderen und besonders in Bereich 3 kam der Varia Suit dazu, der meine Verteidigung verdoppelt hat. Das war der Moment, bei dem ich keine Gnade mehr kannte :P
    Allgemein gefielen mir die Upgrades ziemlich gut und keines fand ich wirklich sinnlos. Es ging schon mit dem Ice Beam los, der Gegner vereisen konnte und anschließend mit dem Wave Beam, der plötzlich eine größere Trefferquote hatte.
    Schade war jedoch etwas, dass man den Spacer Beam vielleicht 10min besaß und dieser dann direkt durch den Plasma Beam ersetzt hat. Der Space war wie der Wave Beam, nur deutlich stärker. Der Plasma Beam hat zwar auch sehr viel Schaden gemacht, aber das war dann wieder nur so ein dünner Strahl und keine fette Welle :D aber ich habe mich dran gewöhnt.


    Neben dem Varia Suit war der Spider Ball mein Lieblingsupgrade, diesen habe ich auch richtig oft genutzt. Er ist zwar deutlich langsamer, aber sicherer im Vergleich zur Screw Attack, bei der man das richtige Timing in der Luft benötigt hat. Dieses Timing empfand ich übrigens sehr schwer und hatte ich erst ganz gegen Ende des Spiels halbwegs rausbekommen. Dennoch war die Screw Attack auch sehr hilfreich, weil man einfach durch schwächere Gegner durchrushen konnte und sie dabei besiegt hat.


    Was mir stark gefehlt hat, das war die Funktion des Energie Tankens bei Speicherstationen. Neben diesen Stationen musste ich ziemlich oft in den Nebenraum und wieder zurück, nur um kleine Gegner zu besiegen und mit 5er Punkten mich zu heilen. Dass es diese Funktion später bei Metroid Prime für Gamecube gab, das wusste ich zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht, als ich sie mir gewünscht hatte. Aber gut, dass sie dabei ist, denn dort hat sie mir auch mehrmals schon den Hintern gerettet he he.


    Besonders kritisch wurde es auch gegen ende bei mir. Der erste Omega Metroid hat mir so dermaßen viel abgezogen, dass ich beim zweiten mit sagenhaften 4 Energiepunkten überlebt hatte und die Speicherstation mich natürlich nicht geheilt hat. Mit diesen 4 Energiepunkten konnte ich schlecht die anderen zwei Omegas bekämpfen, also wollte ich in die Zone der Zeta Metroids zurück und dort diese Heilstation aufsuchen. Hatte mich ein wenig verlaufen und bin irgendwann am Raumschiff rausgekommen xD aber im Inneren war auch eine Heilstation und den Missile-Vorrat konnte man ebenfalls auffüllen. Dann musste ich wieder zurück in die Omega Zone laufen und im Endeffekt waren das mehr als 30min zu Fuß, nur um volle Energie zu bekommen und diese dann gegen die anderen zwei Omega Metroids wieder fast vollständig zu verlieren. Kurz vor dem Endboss gabs zum Glück noch eine Heilstation.


    Aber bereits die Zeta Metroids hatten es in sich, weil ich anfangs nicht kapiert habe, dass man sie nur vorne und hinten und nicht von oben oder unten treffen kann. Besonders von unten habe ich gerne attackiert, bis ich schließlich Game Over war und das Internet mir weiterhelfen musste. Auch die normalen Metroids am ende haben mich total in den Wahnsinn getrieben. Es klappt nicht immer mit einer Morph Ball Bombe, sie zu lösen und ich habe wirklich ALLES probiert, doch es half nichts, der Metroid hat mir alle 5 Quadrate abgezogen und mir bei voller Energie gekillt, der allererste. Ich bin gar nicht damit klargekommen, dass er sich festklammern konnte -.- die bombe hatte auch nur ein mal eingesetzt und da hat es nicht geklappt. Google wiederum meinte, du musst Bomben legen und tatsächlich ging es dann auch, aber nicht immer. 4x bin ich in diesem Endlevel gestorben wegen dieser normalen Metroids, Ice Beam hin oder her. Die Königin war auch sehr schwer und hat mich ebenfalls umgebracht. Rollt man ihr nicht in den Bauch, um Bomben zu legen, sondern beschießt sie nur mit Missiles, dauert der Kampf richtig lange. Deshalb würde ich die Bauch-Methode empfehlen, denn dann hat man sie besiegt noch bevor sie einem die Energie abgezogen hat.


    Das Ende war irgendwie knuffig mit dem Baby-Metroid. Im Endeffekt war das Spiel sehr schön und ich konnte es sogar noch beenden mit dem mittlernen Ende, also nicht das schlechte :D Die Metroid Reihe ist 2D sehr schön und nun wage ich mich auch an den Vorgänger sowie Nachfolger. Ich kanns weiterempfehlen, ist jedoch ein klein wenig gewöhnungsbedürftig.

  • Mein erstes Metroid und neben meinen Amiga 500 Spielen auch eines meiner ersten Videospiele überhaupt. Habe es mit dem Game Boy und Tetris (Klar!) geschenkt bekommen. Ich meine es war zu Weihnachten 1992.


    Damals einfach ein 2d Adventure, wo ich mehr herumgeirrt bin als voran zu kommen. Was mich motiviert hat waren die Upgrades, die Tatsache, dass nach einer bestimmten Anzahl von Metroids sich der Lavapegel senkt und das Weiterkommen nach Ausrüstungsgegenständen aufgrund Hindernisse, die erst nach Erhalt dieser zerstört werden konnten (Metroidvania halt).


    Es gab keinen wirklichen Prolog, die Musik war grausam und die Spielwelt absulut unspektakulär. Natürlich muss man auch die Hardware des Gameboys damit in Betracht ziehen. Ist ja ähnlich wie Super Mario Land. Heute betrachtet wirkt es einfach nur grausam.


    Der zweite große Motivator war das Suchen und Vernichten der Metroids und die Angst die ich vor ihnen hatte. Das hatte was mit dem Bildschirm zu tun. Also dieser war ja starr und wenn man bis zum rechten Rand ging, fror das Bild ein und es schob sich nach rechts. In diesem Augenblick war das Bild noch eingefroren, man konnte aber schon sehen, was einen erwartet hat.


    Jedesmal wenn dort ein kaputtes Kokon (Keine Ahnung ob das jetzt richtig geschrieben ist) lag und es lag etwas großes in der Luft, machte sich schon Panik in mir breit. Dann kam hektische Musik und der Kampf ging los.


    Ich weiß noch das Zeta und vor allem Gamma Metroids ordentlich Raketen vertragen haben. Ich weiß noch wie ich verzweifelt herumgeirrt bin, da mir nur noch ein Metroid fehlte (Ich bin fest davon überzeugt gewesen, dass es ein Gamma Metroid sein muss) und ich es einfach erledigt haben wollte. Ich bin also rumgelaufen und auf einmal stand ich vor einem Gamma Metroid, da ich in diesem Bereich offentsichtlich noch nicht war ^^. Er hat mich dann übrigens kalt gemacht.


    Ein etwas anderes Metroid. Und eigentlich auch das Einzige, wo die Spezies (Als Namensgeber) auch die Hauptrolle einnimmt.

  • Return of Samus (nicht zu verwechseln mit Samus Returns) ist eines der älteren Titel, die ich - genauso wie den Vorgänger - erst sehr spät nachgeholt habe. Nachdem ich Samus' erste Mission auf dem NES durchgespielt hatte, wollte ich gern mehr über die Anfänge wissen. Und da es für mich sinnvoll erschien, als Metroid-Fan jeden Teil zu kennen, war meine Motivation also schon zweifach begründet.


    Der Anreiz wurde durch den 3DS-Titel Metroid: Samus Returns, der auf den Game-Boy-Klassiker basiert, noch einmal verstärkt, da ich mit dem Spiel großen Spaß hatte und so schon vieles vom Original aufschnappen konnte, etwa, worum es dort geht und wie die Welt aussieht. Es gibt natürlich auch Unterschiede, aber das bringen Remakes eben mit sich.


    Nachdem ich bereits Metroid mithilfe mehrerer selbstgemalter Karten komplettiert hatte, überlegte ich, ob ich das hier wiederholen soll. Zwar begann ich auch schon wieder mit dem Malen, gab es dann aber aus fehlender Lust auf und schaute lieber ab und zu auf einer vorgefertigten Map nach. Ein bisschen schummeln ist das für meinen Geschmack zwar schon, aber letztlich kommt es auch immer darauf an, mit welcher Einstellung man an ein Spiel rangeht. Metroid war schon recht mühsam und nachdem ich Samus Returns durch hatte, wollte ich nicht noch mal so lange am Original hängen, sondern lediglich die Spielwelt kennenlernen und das Spielgefühl erleben. Und das konnte ich nun nach einigen Spielstunden.


    Nun habe ich mich also fein aus meiner Faulheit herausgeredet und ich kann auch ein paar Worte zum Spiel selbst sagen:


    Return of Samus ist ein nettes Abenteuer mit mehreren positiven Seiten. Mir gefiel zunächst die Idee, der Reihe nach 40 auf der Welt von Planet SR388 verteilte Metroids auszuschalten, ziemlich gut. Dass sich die Metroids zu höheren Formen weiterentwickeln konnten, fand ich ebenso interessant. Hier bin ich der Meinung, dass die Weiterentwicklungen oft einfacher als in Samus Returns waren - wie seht ihr das? Zum Beispiel tat ich mich im Remake anfangs schwer, als ich dem ersten Omega-Metroid begegnete, aber hier schien er mir wesentlich einfacher. Vielleicht, weil er damals ein schmaleres Attackenspektrum hatte?


    Im Vergleich zum NES-Titel wirkt dieses Spiel auch deutlich balancierter vom Schwierigkeitsgrad her. Kein Kampf war wirklich schwierig und keine Passage schwer begehbar. Man ist nicht mehr so darauf angewiesen, Energie und Missiles aufgrund von Knappheit zu farmen, weil sich Gewinn und Verbrauch nun besser die Waage halten. Und es gibt - oh Wunder! - endlich eine Möglichkeit, den Spielstand mal richtig abzuspeichern - genauso, wie es der Gamer-Gott gewollt hätte. Allein diese Punkte bewirken schon eine nennenswerte Vereinfachung des Spiels. Einziges Manko ist die noch immer fehlende Karte.


    Designtechnisch wirkte die Welt immer noch zu homogen, die einzelnen Areale hoben sich nur geringfügig voneinander ab. Dafür fand ich die musikalische Untermalung schön. Es gibt einige Themen, die mir gefallen haben, zum Beispiel die Oberwelt und die Chozo-Ruinen. Na gut, so viel mehr gab es jetzt auch nicht, aber sie sind meiner Meinung nach hörenswert.


    Ich hatte also überwiegend meinen Spaß am Spiel, auch wenn ich mir etwas mehr Abwechslung gewünscht hätte. Dennoch würde ich sagen, dass sich Return of Samus für mich gelohnt hat. So richtig schön retro und gleichzeitig fair.