Yume Nikki

  • Ich bin letztens zufällig durch einen Thread in einem Imageboard auf das Spiel gestoßen und fand es wirklich ziemlich toll.
    Ihr steuert in Yume Nikki Madotsuki durch ihre sehr surreale Traumwelt.
    Um das Spiel zu beenden müsst ihr alle Fähigkeiten sammeln, das Ziel ist aber, so denke ich, die Erkundung der Traumwelt und das Finden aller Secrets.


    Der Gang durch Madotsukis Traumwelt ist ein einfaches WTF-Erlebnis, da ihre Träume voller Traumata und grotesker Wesen sind.
    Je tiefer man in die Welt Madotsukis geht, umso mehr Theorien zu Madotsukis Person und Leben schwirren einem im Kopf rum.
    Auf eine klare Lösung kommt man aber nicht, was vorallem auch daran liegt das es keine Dialoge im Spiel gibt.


    Das Spiel wurde mit dem RPG Maker 2003 kreiert und zu meiner Freude lehnt sich der grafische Stil an Earthbound an.
    Es gibt da sogar ein schönes Easteregg für alle JRPG-Fans :D


    Also, ich kann das Spiel wirklich nur jedem empfehlen, der Schwierigkeitsgrad ist auch knackig, da es kaum Anhaltspunkte gibt wo man hin muss oder etwas findet.
    Mittlerweile hat sich um das Spiel glaube ich auch eine große Fanbasis gebildet, die auch schon viele Theorien zu Madotsuki veröffentlicht haben.
    Inoffizielle Nachfolger, die sogar echt gut sind, gibt es auch zu dem Spiel; wem das Spiel also gefallen hat, der wird da auch noch mehr Stoff finden :D


    http://yumenikki.wikia.com/wiki/Yume_Nikki_Wiki
    Download

  • Das Spiel habe ich auch bereits angespielt und fand es persönlich jetzt nicht absolut klasse, vor allem, weil die Maps einfach komplett unübersichtlich gestaltet sind und sowas frustriert mich recht schnell.
    Dass es aber ziemlich abgedreht ist, stimmt schon. Ich sollte es mal nochmal versuchen.

  • Es ist auch noch nicht zu lange her, dass ich von dem Spiel gehört habe. Ich habe mir dann noch ein paar Lets Plays dazu angesehen. Ich bin nicht wirklich davon überzeugt. Wirkt wie ein LSD Trip. Kann schon sein, dass sich dahinter ein Sinn verbirgt. Aber für mich wirkt es wie, wenn jemand seinen Traum digitalisiert hätte. Vor allem die Steuerung und eben die Unübersichtlichen Maps sehen nicht so einladend aus. Was ist überhaupt das Ziel des Spiels? Mich interessiert es jetzt nicht so wirklich. Keines der Indiespiele, die es in mein Herz schaffen

    Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen

    #52: König Haggard

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    "Was ist mit deinen Augen? Warum kann ich mich nicht sehen in deinen Augen?"

  • Was das Spiel selbst angeht, so ist visuell definitiv viel Mühe hineingeflossen, wenn man bedenkt, dass es ein RPG-Maker-Game ist und das komplette Mapping durch eigene Kunstwerke oder Pixelarbeiten aufgewertet wird – dies überträgt sich natürlich auch auf unsere Hauptfigur.
    Einige der „Effekte“, welche man aufsammelt, sehen wirklich witzig aus, viele von ihnen haben aber keinen wirklichen Nutzen.


    Und hier liegt der Hund auch begraben: Das Spiel verfolgt kein höheres Ziel und daher kann es dem Spieler irgendwann an Motivation mangeln. Persönlich, mochte ich zwar die Atmosphäre ganz gerne, aber irgendwann habe ich dann halt auch die Komplettlösung herangezogen und einfach nur so das „True Ending“ freigeschalten.


    Interpretieren, kann man in das Spiel sehr viel, aber es gibt nahezu keinerlei wahre Anhaltspunkte, was eigentlich vor sich geht. Auch, wenn ich mir selbst ein paar Gedanken zu dem Spiel gemacht habe, glaube ich; im Endeffekt; dass das Spiel einfach nur ein kreatives Outlet für den Ersteller war und er sich im obskuren Mapping und mit einigen Mechaniken vertraut machen wollte.


    Mittlerweile gibt es das Spiel auch kostenlos auf Steam. Kostenlos kann man nicht viel falsch machen, sich an den Visuals ergötzen und wenn man Lust hat, ein paar Interpretationen starten – und dafür ist es vollkommen in Ordnung. Würde das Spiel Geld kosten, dann wären wohl selbst 5€ zu viel.


    ああああああああああああああ…

  • Dass das Indie-Game auf Steam kommt, war nur der erste Schritt. Wie bekannt gegeben wurde, wird das Spiel einen 3D-Reboot mit dem Namen Yume Nikki: Dream Diary (was übersetzt „Dream Diary: Dream Diary“ heißt – ok) bekommen. Der originale Ersteller des Spiels; Kikiyama; wird als Supervisor fungieren.


    Wer Interesse daran hat, wird das Spiel ab dem 23. Februar 2018 via Steam oder Playism für 19,99€ ergattern können.


    Auf der offiziellen Website, steht folgendes zum Spiel:



    Hier ein paar Bilder:






    Ganz ehrlich? Der Stil sieht aus wie von einem sehr hässlichen PlayStation 2-Spiel und bei einem Remake von Kadokawa unterstützt, könnte man eigentlich schon ein hübscheres Ergebnis erwarten… ich weiß nicht, ob ich in der Form die Welt als das surreale Produkt wahrnehmen kann, welches es früher war…


    Da hätte ich ein Remake in „richtigem“ Retrolook (also 2D-Pixelgrafik) und vielleicht etwas mehr Story für weitaus besser gehalten.

  • Ein Trailer zum Spiel ist erscheinen und zeigt die Gameplay-Mechaniken ein bisschen – denn schon morgen erscheint das Spiel via Steam:



    Obwohl ich das Original sehr gerne mag, werde ich hier definitiv passen. Mich spricht das Design einfach gar nicht an und der Stil erinnert mich wirklich total stark an ein Spiel aus der PS2-Anfangszeit… nicht gerade attraktiv für ein Spiel von 2018.


    Falls es doch super positive Kritiken bekommt, dann kann man es sich noch mal überlegen. Auf dem Stand juckt es mich jedoch nicht.

  • Habe mir ein Lets Play von ManlyBadassHero angeschaut. Ich war jetzt nie vom Original besonders begeistert oder ein großer Fan davon, "man" kannte das Spiel halt wegen seines außergewöhnlichen Stils und des Themas, wer sich etwas mehr im Internet bewegt kommt auch kaum daran vorbei, mal von diesem Spiel gehört zu haben. Vom "Remake" habe ich zufällig eben über diesen Lets Player erfahren und reingeschaut. Das Spiel ist, finde ich, kaum wiederzuerkennen. Der distinctive Stil wich einer generischen 3D wie sie heutzutage fast jeder drittklassige Indie Entwickler verwendet, der nichts auf sich hält. Auch Inhaltlich fühlte ich mich weder an Yume Nikki erinnert, sondern eben an erwähnte drittklassige Horrorspiele. Was früher zumindest optisch außergewöhnlich war und durch den 16 Bit Stil unterstrichen wurde, gefällt mir nun überhaupt nicht mehr.

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  • Hach ja, Yume Nikki. Ich hab vor Jahren durch PeanutButterGamer von dem Spiel erfahren, habs mir runtergeladen und war absolut begeistert. Da ich sowieso ein Faible fürs Erkunden von morbiden, traumartigen (oder auch albtraumartigen) Landschaften habe, war das Game wie für mich geschaffen. Habt ihr auch von den Yume Nikki Fangames gehört? Sachen wie Yume 2kki (das größtenteils etwas fröhlicher gestaltet ist als Yume Nikki) und .flow (das komplette gegenteil von Yume 2kki, also wesentlich brutaler) sind ebenfalls gut für Fans vom Original. Ich mag die Spiele auch sehr gerne, weil man sich die Geschichte aus dem, was man in den Träumen der Hauptcharaktere sieht, selbst zusammenbasteln muss. Und dabei kommt bei jedem immer was anderes raus, weswegen es immer interessant ist, mit anderen Fans über die Spiele zu diskutieren.

  • Mein ewiges Lieblings-Free-Internetgame. Ich bin glaub ich auch bestimmt 3 Jahre überwiegend mit Yume Nikki Avataren rumgelaufen, ich mochte es damals wirklich sehr.


    Das Spiel ist relativ langweilig weil es einem nicht besonders viel bietet, fand ich damals zumindest erst, aber sobald man sich etwas mehr Gedanken um das Spiel macht findet es irgendwie seinen Reiz, besonders wenn man sich irgendwie in die Hauptperson hinein versetzen kann was ihre angedeuteten Probleme (zb das Haus nicht verlassen ect.) betrifft. Ich glaub ohne dieses darüber nachdenken was wohl in dem Spiel vor sich geht und zu versuchen es irgendwie nachvollziehen zu können macht das Spiel nicht besonders viel Spaß, glaube die Hälfte des Spielspaßes liegt an der Selbstinterpretation. Darüber kann man auch sonst so nichts sagen, kann es aber jedem nur empfehlen der es noch nicht gespielt hat, ist ja auch umsonst und so.


    Ich sehe den großen Interpretationsfreiraum daher nicht unbedingt als Fehler an, denke auch dass es so gewollt war, klarere Linien hätten das Spiel glaub ich auch gestört und es wäre zwischen all den anderen RPG-Maker Spielen versunken, muss Yuffie aber zustimmen, dass ich denke dass es auch eher nur eineArt Experiment vom Macher war, um seine kreativen Impulse zu verarbeiten, aber das Mysterium was er um seine Person gezogen hat war glaub ich auch mitverantwortlich für den Erfolg.


    Das Remake oder wie man es nennen mag war mir auf Steam leider nie reduziert genug, erst wollte ich es direkt spielen aber nach all den schlechteren Bewertungen warte ich doch lieber.



    Einmal editiert, zuletzt von jon ()

  • Das Remake oder wie man es nennen mag war mir auf Steam leider nie reduziert genug, erst wollte ich es direkt spielen aber nach all den schlechteren Bewertungen warte ich doch lieber.

    Eh, spar dir das Geld lieber. ich hab das "Remake" gekauft und war davon dermaßen enttäuscht dass ich es am Ende wieder zurückgegeben habe. Abgesehen von Madotsuki als Hauptcharakter hat es mit dem ursprünglichen Yume Nikki überhaupt nichts zu tun. Wäre es nicht als Yume Nikki vermarktet gewesen, hätte man es auch nicht als Yume Nikki wiedererkannt. Und wenn man den Namen mal beiseite lässt, hat man noch immer nur ein Horrorgame im unteren Durchschnitt. Ist zumindest meine Meinung.