Spiellänge

  • Heyo.


    Wie fandet ihr die Länge von MM? Also ich fand des Spiel selbst mit den ganzen Quests schon etwas zu kurz,
    mich hat es nie gestört dass es nur 4 Tempel sind aber je öfter ich das Spiel spiele, desto mehr fällt mir auf,
    dass die Entwickler einfach schnell einen OOT-Nachfolger rausbringen wollten. Ein - zwei Tempel mehr hätten es imo schon getan.

  • Ich finde die Länge genau richtig. Das Hauptquest selber braucht beim ersten Mal so seine Zeit, dazu kommt, dass man als Normalsterblicher ja die Melodie des Chronos noch nicht kennt und sie vermutlich auch nicht gleich lernen wird. Daher muss man die Zeit dann doch mehrmals zurücksetzen und manche Dinge noch einmal machen oder holen. Hat man dann irgendwann den Dreh herausen, geht es schon flotter von der Hand, aber gerade die Nebenquests, die sich über mehrere Tage ziehen und die man nicht alle gleichzeitig machen kann, brauchen ihre Zeit. Ich würde sagen, dass das Hauptquest schon lange genug ist, auch wenn es "nur" vier Haupttempel sind, aber durch die unzähligen Nebenquests und die vielen Dinge, die es abhängig von den Tagen, zu tun gibt, sorgen dafür, dass noch einmal eine ordentliche Portion Spielzeit nachgelegt wird

    Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen

    #55: Salem Saberhagen

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    "Das war mal wieder ein Schuss in den Ofen, Miauz."

  • Nanu, dass es noch kein derartiges Thema gibt. Naja, egal.


    Ich finde nicht, dass das Spiel zu kurz ist. Klar gibt es nur vier Tempel, weshalb die Hauptstory schnell erledigt ist, aber durch die vielen Nebenaufgaben kommt doch noch einiges an Spielzeit zusammen. Wenn man wirklich alles einsammeln und allen aus dem Notizbuch der Bomber helfen will,kann man sich doch eine ganze Zeit verweilen. Sogar wenn man das Spiel schon kennt, kann man doch immer wieder neues entdecken. So habe ich erst später mal entdeckt, dass Gorman mit den Jongleuren Karten spielt, nachdem man von ihm Gormans Maske in der Milchbar erhalten hat. Es gibt so viele kleine Details zu entdecken.

  • Ich mochte die Spiellänge und mir persönlich war lediglich die Story mit den Tempeln zu kurz. sammelt man aber wirklich alle Flaschen, alle Upgrades, Herzteile und Masken, dann nimmt die Spiellänger erheblich zu und man kriegt schon einige Stunden zusammen, möglicherweise sogar über 20, das ist immerhin schon mal was, denn OoT schaffe ich in einer wesentlich kürzeren Zeit. Zudem gibt es ja auch z.B. die Kafei Quest mit 2 unterschiedlichen Enden, man kann auch beide erleben, und wenn man sich die Zeit nimmt, einfach alles zu entdecken, dann gibt es doch schöne Sachen, die auch Zeit in Anspruch annehmen. immerhin kann man die Kafei Quest auch auf verschiedenen Wegen verhindern in den ersten zwei Tagen und das ist alles unheimlich interessant, wie dann die verschiedenen Charaktere darauf reagieren. Das ist auch das, was das spiel in Verbindung mit der Uhr ausmacht.

  • MM hat schon eine etwas weite Spiellänge die sich sehr hinziehen kann beim ersten Durchlauf. Daher finde ich die Länge vollkommen in Ordnung! Die Hauptstory ist schneller getan als die meisten anderen Zeldas, doch die Sidequest die auch zum größten Teil überwiegen in MM ziehen das Spiel gerne etwas weiter. Das klingt evtl. negativ, was aber gar nicht der Fall ist da die Charaktere unterschiedlich angepasst sind, je nach Situation.



    I’m just watching a bad dream I never wake up from.

    - Spike Spiegel from Cowboy Bebop

  • Gerade in MM finde ich das Thema Spiellänge hervorragend gelöst, da man viel davon selbst gestalten kann. Beim ersten Durchspielen wird man vermutlich sehr lange brauchen, aber gerade in Wiederholungsdurchgängen kann man sich gut auf die Probe stellen, indem man es mit weniger Zeitzyklen versucht.
    Vier Tempel habe ich anfangs als zu wenig empfunden, inzwischen ist das aber nicht mehr so. Ganz besonders deshalb, weil der Felsenturm vom Aufwand her theoretisch als zwei Tempel durchgehen könnte, und jeder der vier Tempel erst mal eine umfangreiche Vorquest erfordert, um ihn erreichen zu können. Von daher fügen sich die vier perfekt in den Aufbau von MM ein und reichen meines Erachtens aus. Eigentlich schön, nicht von Tempel zu Tempel zu rasen, sondern ein wenig freier in der Spielgestaltung voranschreiten zu können. In einem regulären Spielverlauf drehe ich die Zeit so zwischen sechs bis acht Mal zurück, denke ich. Ich war mit der Spiellänge also sehr zufrieden.


    - Seit dem 06.02.2014 in einer butterwampigen Matschkuchen-Partnerschaft mit Darkshuttle123 -

  • Ich war ganz baff als ich hörte das es nur 4 Tempel gibt die sich auf das Spiel verteilen. Allerdings habe ich schätzungsweise für die Hauptstory in etwa genauso viele Stunden dran gesessen als für OoT. Es gibt nun mal so vieles zu erledigen und so manch Rätsel in MM sind echt nicht leicht zu knacken! Ich kann da Megaolfs Beitrag eigentlich nur zustimmen!

  • Nun ja, ich fand die Hauptstory selber etwas knapp geraten, wenn auch nur ein bisschen. Ohne Frage wenn man es normal spielt braucht man schon ein bisschen, aber etwas länger hätte es sein können.
    Da es aber neben der Hauptstory noch deutlich mehr zu tun gab, hatte man mit dem Rest meiner Meinung nach sogar länger zu tun als mit der Hauptstory selbst. Für mich macht das auch einen wesentlichen Teil des Spiels aus, die Nebenquests in diesem Spiel sind schon besonders, deswegen würde ich mich auch nicht beklagen dass nur die Hauptstory selber etwas zu kurz ist. In Zahlen weiß ich nicht wie lange ich gespielt habe, aber es war doch eine Weile, und ich habe noch nicht alle Herzteile.
    Also kurz gesagt: Der Umfang des Spiels reicht auf alle Fälle dicke.

  • Am Ende war das Spiel von seiner Gesamtspielzeit doch ideal, oder?


    Ich meine jedenfalls keinen all zu großen Unterschied zu anderen Zeldas wahrgenommen zu haben. Dass Majora's Mask nur vier Dungeons beinhaltet, kann einen natürlich schon auf den Gedanken bringen, dass es vielleicht zu schnell durchgespielt sei. Aber da es sehr viele Nebenquests gibt, für die man, wenn man sich die Zeit dafür nimmt, mehr als genug Zeit investiert, und bedenkt, dass es zwischen je zwei Dungeons doch recht viel Story gibt und andere Orte, die zuerst zu besuchen sind, dann kann man eigentlich gar nicht meckern.


    Der Deku-Palast, die Piraten-Festung und das Ikana-Schloss unter anderem sind nur einige dieser Orte, für die man auch ein bisschen Zeit braucht.


    Wie lange ich für Majora's Mask in der Regel brauche, kann ich nicht mehr gut abschätzen. Ich würde aber einfach mal behaupten, dass meine Spielzeit der seines Vorgänger Ocarina of Time sehr ähnelt. Die Zahl der Dungeons ist also eher unerheblich, wenn es um die Spiellänge geht, denn es gibt verschiedene Möglichkeiten, ein Spiel mit interessanten Aufgaben zu füllen. Das hat Majora's Mask gezeigt.

  • Für mich war MM von der Länge her völlig ausreichend. Ich hatte zumindest nie das Gefühl einen kurzen Zelda-Titel zu spielen. Ja, es gibt "nur" 4 Tempel, dafür find ich die auch ziemlich ausgedehnt und komplex, vor allem für Nr. 3 und 4 brauch ich immer ewig.

    Gerade wenn man das Spiel noch nicht so gut kennt, probiert man ja doch einiges aus. Z.B. was an welchen Tagen möglich ist und das dauert dann schon seine Zeit, bis man da durch ist. Ganz abgesehen von der Fülle an Nebenquests, die es zu lösen gilt. In späteren Runs fällt einem das alles natürlich leichter, aber das ist ja bei allen Spielen so.

  • Es ist tatsächlich schon Jahre und Jahrzehnte her, als ich Majoras Mask das erste Mal in Händen hielt und in meinen N64 gesteckt hatte. Da ich als Kleinkind nicht wirklich das Zeitempfinden hatte um zu beurteilen wie lang ich damit beschäftigt bin, weil ich oft gestorben bin, weil mir die Zeit ausging oder ich Ewig an Rätseln hing, war ich lang an diesem Titel dran.

    Auch heute noch, wenn ich den 3DS anschmeiße und das Spiel als Erwachsener betrachte, finde ich, dass es ziemlich viel zu erledigen gibt. Die Länge steht also meiner Meinung nach perfekt im Verhältnis mit den einzelnen Quests, den kleinen Gebieten und dem doch ständigen Tag/ Nachtwechsel um in verschiedenen Gebieten zur gegebenen Zeit die Dinge wieder gerade zu rücken.


    Das macht das Spiel so unverwechselbar und damit kann man Stunden verbringen alles zu genießen und zu erforschen. Damit kommt man gut auf eine Gesamtlänge die einem nicht nervig vorkommt und man das Gefühl bekommt ok, ich brauch erst mal Pause vom Spiel, oder dass es eben so kurz ist, dass man enttäuscht ist, dass es schon vorbei ist, wie es bei Cadence of Hyrule der Fall war.