Dungeon - Der Drache [Zelda I]

  • Den sechsten, und von vielen Spielern gehasste Dungeon, befindet sich westlich in den verlorenen Wäldern. Diesen kann man nur überqueren wenn man den richtigen Weg läuft und findet sich vorm Eingang wieder. Es ist vom Vorteil wenn man den blauen Ring sich für 250 Rubine kauft, sich zwölf Herzen angeeignet hat und das Masterschwert geholt hat. Auch hier wirst du wieder deine Lampe brauchen. Schnell wird ein klar wieso dieser Dungeon nicht gemocht wird. Man trifft auf haufenweise Magier die ein arg zusetzten können und muss ein weiteres Mal gegen Gleeok kämpfen, nur das er diesmal drei Köpfe besitzt. Nach mehreren Strapazen erhält man den Somariastab womit man den Magiern die Stirn bieten kann. So schwierig auch der Weg zum Endgegner sei, Gohma selbst, ist ein Witz. Man braucht genau ein Pfeil um ihn schon besiegt zu haben.


    Wie fandet ihr diesen Dungeon?



    I’m just watching a bad dream I never wake up from.

    - Spike Spiegel from Cowboy Bebop

  • Wie die anderen Dungeons auch gefiel mir dieser Dungeon, zumindest ist er durchaus schaffbar. Wenn es einem noch an Übung mangelt ist er sicher auch nicht spaßig, da er deutlich schwerer als die vorhergehenden Dungeons ist.
    Die gefährlichsten Gegner im Spiel kommen hier das erste mal vor: Die Wizzrobes/Pyromaguse. Die blauen Varianten dieser Magier sind selbst bei etwas geübteren Spielern denke ich noch ein Problem, denn sie teilen ordentlich aus, und wenn ein paar von ihnen im Raum sind, ist es schwer allen auszuweichen.
    Den Zwischenboss mochte ich, den zweiköpfigen Gleeok mochte ich schon. Dieser dreiköpfige war aber nicht wirklich schwerer, da bei mir die Ausrüstung schon besser war. Er war somit ein kleineres Problem als die Magier, und der Beweis dass Bosse in diesem Spiel noch sehr wenig bedeuten. Dennoch gefiel es mir zwischendurch, er war recht angenehm.
    Der Somariastab ist zwar ein nettes Item, aber doch eher bei schwächeren Gegnern nützlich, um auf Nummer sicher zu gehen. All die Magier, kombiniert mit Raubschleimen, waren schon fordernd, vor allem wenn einen letztere eingesaugt haben während die Magier ihre verheerende Magie über einen hergehen lassen haben.
    Wenn man all die Gefahren überstanden hat war der Bossgegner Gohma in der Tat nur ein Witz.


    Wie gesagt, ich mochte den Dungeon. Er war eben etwas fordernder, und teilweise auch mal frustrierend. Aber ich persönlich finde mit ein bisschen Medizin ist es doch schaffbar, selbst wenn man eventuell noch mal kurz raus muss zwischendurch.

  • Heieiei, es wird immer schwerer. Zelda I ist bis jetzt das zweitschwerste Zelda, das ich gespielt habe, direkt nach Zelda II.
    Die neuen Gegner, die in dem Dungeon erstmals vorgestellt wurden, sind damit die bisher schwersten Gegner. Gib mir drei Magier und ich hab da mehr Probleme mit als alle anderen Bosse in einem Raum :D
    Der Dungeon ist Designtechnisch natürlich wieder nicht besonders anders als die restlichen und existiert eigentlich nur wegen den Magiern. Der Stab, den man in dem Dungeon als letztes B-Item bekommt, ist mir noch immer ein Rätsel und ich versteh nicht so recht für was der da ist.
    Gohma, der Endboss, ist der zweiteinfachste des ganzen Spiels, nach Dodongo, weil er am Anfang eine einzelne Kugel schießt der man ausweichen muss, wenn man nur noch ein Herz hat. Aber ansonsten: Ein Pfeil ins Gesicht und der Boss ist Geschicht'.

  • Die Farbe im Dungeon gefällt mir schon viel besser als die sonstigen grellen und auch der Weg zum Dungeon ist schon anspruchsvoll, da auf den Friedhof extrem viele starke Gegner auf ein warten. Im Dungeon selber kriegt man es noch mit den Magiern zu tun, die vor allem in der blauen Version ordentlich Schaden austeilen und viel einstecken können. Ich verstehe auch gerade den Einsatz vom Stab nicht und bin leicht frustriert das er die Magier nicht in Schacht halten kann. Denke wäre aber auch zu leicht geworden. Der Verlauf durch den Dungeon ist recht schnell gemacht und Gohma ist ohne Zweifel einer der einfachsten Bosse überhaupt, nicht nur in Zelda I, sondern im gesamten Franchise.



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    - Spike Spiegel from Cowboy Bebop

  • Spiel: The Legend of Zelda; Konsole: VC/Nintendo 3DS
    Kein Handlungsverlauf erkennbar. Versuche grafische Aspekte zu vermeiden.

    Es gibt wieder eine neue Gegner-Kategorie: Die rote und blaue Pyromagus. Und sie stellen das Anforderungslevel auf ein höheres Level: Sie haben ein temporäre Erscheinung, können verschwinden und greifen aus der Distanz an. Als Einzelgänger ist dieser Gegner nicht konzipiert, die Stärke macht sich erst in der Gruppe bemerkbar.

    Dieser Dungeon ist geprägt von vielen Gefahrenquellen, die auf einen einprasseln und dabei gibt es zwei Möglichkeiten: Abwehren oder Ausweichen. Die Länge der Kämpfe werden exponentiell gefährlicher und die Räume sollten daher so schnell wie möglich abgeschlossen werden. Der Spieler ist gut beraten sich ein geeignetes Kampfmuster anzueignen, um nicht eine Vielzahl an Toden zu sterben. Es ist sehr gut möglich sich an diesem Dungeon die Zähne auszubeißen -> Frustrationsrisiko ist hier gegeben
    Positiv zu erwähnen ist die Kombinationen verschiedener Gegner in einem Raum, das steigert die Vielfalt und Anforderung enorm.
    Geerok war als Endgegner schon eher oberes Mittelfeld, aber es ist eine tolle Überraschung ihn dann mit drei Köpfen als Zwischenboss auftauchen zu lassen.

    Nicht ganz einleuchtend ist der Sinn und Zweck vom Somaria-Stab, aber wie vermutlich bei allen Waffen bekommt er im späteren Spielverlauf eine höhere Bedeutung zugesprochen. Aufgrund der höheren Frequenzrate erfüllt Pfeil und Bogen im Kampf einen bisher zuverlässigeren Job als der Stab.

    Wie so jeder Boss ist dieser ebenfalls deplatziert: Riesenspinne Gohma. Das Design ist relativ detailliert, weist einen Thorax auf, mehrere Beine und Beinelemente sowie ein kolossales Auge mittendrin. Ironischerweise lädt die Schwachstelle dazu ein beschossen zu werden und kippt nach einem Schuss aus den Latschen.

    Dieser Dungeon stellt bis hierhin den höchsten Schwierigkeitsgrad, was zunehmen an der Anzahl und Kombinationen der auftauchenden Gegnern liegt, wobei die Balance zwischen normalen Gegner und Boss gigantisch ist.

    Ich mag Signaturen nicht, weil sie die Scroll-Leiste ohne Kontext verlängern.