Dungeon - Ganons Versteck [Zelda I]

  • Den letzten und größten Dungeon im ersten Zelda findest du auf dem Todesberg. Du wirst dort zwei einsame Felsen entdecken und musst beim linken, mithilfe der Bomben, dir Zutritt verschaffen. Hier findest du die beiden mächtigsten Items im Spiel: den roten Ring und die Silberpfeile! Beide sind notwendig um Ganon besiegen zu können, doch zuvor musst du dich durch eine hohe Anzahl von Räumen und Gegner durchkämpfen. Hast du am Ende tatsächlich noch genug Herzen und ein medizinisches Getränk bei dir, so kannst du Ganon, der Prinz der Finsternis gegenüber treten. Aller Anfang ist schwer: wohl wahr! Ganon ist zunächst unsichtbar und schießt Feuerbälle auf euch, sobald ihr sein Bewegungsmuster durchschaut und ihn mit den Schwert paralysiert habt müsst ihr ihn mit den Silberpfeil schaden. Drei reichen aus um ihn zu besiegen und das Spiel zu beenden. Ihr erhaltet nach dem Sieg das Triforce-Fragment der Stärke! Nach dem Abspann könnt ihr ein zweiten Durchgang wagen und werdet einige Veränderungen gegenüberstehen. Dieser ist sehr schwerer und die Dungeonorten und Abläufen innerhalb des Dungeon haben sich komplett geändert. Man kann es also als Master-Quest ansehen.


    Wie hat euch der finale Dungeon gefallen?



    I’m just watching a bad dream I never wake up from.

    - Spike Spiegel from Cowboy Bebop

  • Da die eigentliche Herausforderung bei Zelda I die Dungeon selbst sind und nicht die Bossgegner, war der Dungeon auch einem Finaldungeon entsprechend schwer, und sollte nur vollausgerüstet, mit magischem Schlüssel und Medizin betreten werden. Der rote Ring im Dungeon ist eine zusätzliche Hilfe die nicht ganz sinnlos war.
    Auch wenn ich erst gar keine Lust auf diesen Dungeon hatte und alles, und dachte dass ist unschaffbar: Er ist schaffbar. Und im Dungeon selbst habe ich auch nicht die Speicherpunkfunktion verwendet, nur am Anfang habe ich einen gesetzt, auf den ich ein oder zwei mal zurückgegriffen habe, sowie direkt als ich in Ganons Raum kam. (beim nächsten mal werde ich es komplett ohne machen). Einmal habe ich auch Nachschub an Medizin geholt.
    So ein großer Dungeon voller starker Gegner war schon eine nette Idee, und letzten Endes gefiel es mir auch wirklich gut, auch die Idee mit den ganzen Kellern. Aber ich finde man hätte nicht ständig Patra hereinsetzen müssen, sondern hätte dann noch mal eher ein Aquamentus, einen zweiköpfigen Gleeok oder ein Didogger hereinbringen können, so als krönenden Abschluss.
    Mit den blauen Zauberern, die hier das Hauptproblem darstellten kam ich später einigermaßen zurecht, die Gegnervielfalt insgesamt gefiel mir doch sehr gut. Dass das Repotoire klein war kann man nicht behaupten. Sicher, den ein oder anderen, anderen Gegner hätte ich noch lustig gefunden, aber war froh dass keine blauen Ritter dabei waren. Moblins hätten gut her gepasst, da Ganon selbst so moblinartig aussieht, aber Moblins sind ja ausschließlich Overworld-Gegner, wobei das nicht das Problem gewesen wäre. Aber ok. Wie gesagt, gute letzte Herausforderung, die man ruhig so lassen kann.


    Ganon selbst, war wenn man weiß was zu tun ist, nicht allzu schwer. Auf die Idee einfach wild mit dem Schwert herumzuschlagen kam ich nicht, das war mir zu simpel irgendwie. Der Typ sah schon lustig aus und hob sich doch von allem ab was man im Spiel gesehen hat optisch, doch so an sich würde ich ihn nicht schwerer als Gohma einstufen. Der Kampf war dann wie gesagt leicht aber ganz lustig. Nachdem man ihn zwei mal unsichtbar getroffen hat war der letzte Treffer sehr einfach. Ich hätte es vielleicht so gemacht dass man insgesamt 5-7 Treffe braucht und den Kampf irgendwie drei teilt, aber hey, das Spiel ist ja auch schon uralt.
    Jedenfalls war es dann ein tolles Gefühl Ganon besiegt zu haben und somit das Spiel geschafft zu haben. Auf alle Fälle bin ich motiviert es ein zweites mal durchzuspielen, aber nicht auf dem selben Stand, sondern noch mal ganz neu, dann ohne Speicherpunktfunktion, und soweit ich es kann ohne Lösungen, weil ich z..B. doch eine Karte für Ganons Versteck verwendet habe, oder um das ein oder andere zu finden.

  • Der Dungeon ist soooo groß.. und wuah war es schwer hier nicht zu sterben (Nebenbemerkung ich habe die VC Save State nicht zum speichern genutzt und nicht gecheatet). War also wirklich mal ein erfrischender und komplett anderer Run von Zelda I. Was diesen Dungeon wirklich so schwer macht sind die Gegner innerhalb des Dungeon. Wie Zero auch schon angemerkt hat sind nicht die Bosse das Problem in Zelda I, diese haben eher ein geringeren Wert, da sie oft in den nachfolgenden Dungeon wieder und wieder auftauchen. Das Problem ist eher die vielen kleinen Gegner, ins besondere die Ritter und Magier sind arg nervig und ziehen viel Schaden ab. Dadurch das dieser Dungeon aber circa so groß ist wie die gesamte Overworld kann man sich vorstellen wie hart es ist hier in nahezu jeden Raum gegen Magier zu kämpfen. Neben den Magiern gibt es später noch ein neuen Gegner: Patra!


    Oh, mein Gott! Ich hasse diese Patra. Nicht nur das echt viele Hiebe von den eingestochen bekommt, man muss auch viel austeilen um diesen Gegner zu besiegen und er taucht öfters im Dungeon auf. So bald man aber den roten Ring bekommt, wahnsinnig praktisch, sind die Magier schon viel angenehmer und es ist zum Teil entspannter gegen eine neue Horde von vielen Gegnern zu kämpfen. Als mies empfand ich aber die Räume, wo die Totenschädel waren und man zugleich noch gegen eine erhöhte Anzahl von blauen Magiern kämpfen musste. Den Kampf gegen Ganon empfand ich immer als verwirrend und als komisch. Zunächst hält man ein Triforce-Teil hoch und dann ist Kanon die ganze Zeit unsichtbar, bis man ihn mehr zufällig mit dem Schwert trifft und schießt ihn mit Silberpfeilen ab. Nach wenigen Treffern ist er auch schon erledigt und das erste The Legend of Zelda ist geschafft! Btw. ich liebe den Soundtrack vom neunten Dungeon! <3



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    - Spike Spiegel from Cowboy Bebop

  • Spiel: The Legend of Zelda; Konsole: VC/Nintendo 3DS
    Kein Handlungsverlauf erkennbar. Versuche grafische Aspekte zu vermeiden.

    Ein riesiger Dungeon (die Größe beläuft sich dabei auf knapp 50% der Oberwelt), der diesmal nicht ausnahmslos durch Zufall gefunden werden kann, sondern im Laufe des Spiels tatsächlich erwähnt wird -> Unfassbar.

    Der Tempel muss vorbereitet und präzise angegangen werden, ansonsten wird Link einige Male sterben ehe er am Ende ankommt. Hier sollten Tränke eine hohe Priorität haben, um ein ständiges Starten vom Anfang zu vermeiden. Ebenfalls ist der Magische Schlüssel aus dem vorherigen Tempel beinahe Pflicht, da ansonsten der Spielfluss massiv gehemmt wird - einige Räume mit verschlossener Türe führen teilweise nicht insgesamt weiter, das frustriert an manchen Stellen. Die Räume gestalten sich als Zusammenfassung aller Labyrinthe und sämtliche Gegner tauchen in zahlreichen Kombinationsmöglichkeiten auf.
    Ein neuer Gegner-Typ Patra taucht auf und fliegt im Raum langsam umher. Umgeben von vielen kleineren Versionen , benutzt Patra diese als natürlichen Schild, indem diese um das Zentrum kreisen und als Angriff, indem sie sich kreisförmig oder eliptisch ausbreiten.

    Aufgrund von insgesamt vier Gegenstände (Kompass, Karte, Ring, Pfeil) und der Größe des Labyrinthes ist es eine deutliche Herausforderung und ist als letzter Dungeon hervorragend konzipiert. Aber die neue Dungeon-Melodie wirkt leider nicht bedrohlich oder gefährlich, gibt dennoch insgesamt einen neuen Anstrich.

    Der Ring verstärkt Link im Kampf ungemein, während die Auswirkungen der Silbernen Pfeile größtenteils auf den Boss beschränkt sind.

    Wenn einem bewusst wird wie willkürlich der Kampf gegen Ganon ausfällt, ist es kaum noch ein Hindernis. Aber dadurch werden die ersten Kämpfe gnadenlos, weil der Spieler wie besessen nach einer Lösung sucht und diverse Muster ausprobiert - Anzünden, mit Bumerang treffen, Bomben legen. Nichts klappt ... Das ist frustrierend, weil es schlichtweg heißt "Schlag drauf zu."
    Vom Artwork her sticht die bullige, schweinsartige Gestalt als finaler Endgegner doch hervor und hat ein, zwei Details zu bieten.


    Ein wahnsinniger Dungeon, der viele Räume aufweist und sehr viele Bomben gelegt werden können. Es sind zahlreiche Räume miteinander verbunden und der Spieler muss einige Male durch das Labyrinth laufen, damit er die Kartografie dahinter versteht. Dementsprechend gibt es einige Gegner und Kombinationsmöglichkeiten - leider taucht seltsamerweise keine Schattengarde auf. Ganon ist ein ansprechender, aber kein fordernder Gegner und bietet insgesamt einen passenden Abschluss.

    Ich mag Signaturen nicht, weil sie die Scroll-Leiste ohne Kontext verlängern.