Fire Emblem: The Sacred Stones


  • Zitat

    Fünf Länder in Maglevel besitzen die mächtigen "Sacred Stones" - und eins davon, Grado, startet heimtückische Angriffe gegen die anderen, um an die Steine zu gelangen. Damit beginnt die Geschichte um Prinzessin Eirika und ihren Bruder Prinz Ephraim, den Anführer der Rebellen. Beide haben nur ein Ziel: ihre Heimat, das Land Renais, von den Truppen von Grado zu befreien.

    Fire Emblem: The Sacred Stones ist ein Spiel fürs GBA. Es ist das zweite Fire Emblem, dass in Europa erschien. Wie schon weiter oben gesagt geht es um zwei Menschen namens Eirika und Ephraim, die das Land Renais von den Truppen Grados befreien wollen.


    Was haltet ihr von dem Spiel? Wie gefielen euch Eirika und Ephraim? Was haltet ihr von den anderen Charakteren? Welcher Charakter gefiel euch am besten?

  • Kein schlechtes Spiel, aber viel zu leicht. Die Story ist jetzt auch nicht so der Bringer, aber was wirklich Top ist das Aftergame. Zwar stehen da nur noch Scharmützel, der Turm und die Ruinen in Vordergrund. Und besonders sind die Ruinen eine Herausforderung.


    Ich bin da mehrmals dran gescheitert, weil ich keine Einheiten verlieren will. Klar hätte man das schaffen können, wenn man mehr als nur 2 Bischöfe hat, aber die hatte ich nicht...


    Also die Story ist so lala, der Schwierigkeitsgrad ebenso, aber das Aftergame stellt wirklich eine Herausforderung dar.


    Oh, und die Chars sind auch ganz nett, besonders weil das ein paar einprägende Persönlichkeiten gibt. Die man so schnell nicht mehr vergessen wird.
    -><-


    Set von Cloud-Strife


    Diese Mikasa zierte das Cover von "ATTACK ON MIKASA" von Nemigi Tsukasa
    Wer sagt das Hentais keine Kunst sind?

  • Das wird keine klassische Review von mir, weil ich das Spiel nicht vor Kurzem gespielt habe.

    Es ist eher eine Erinnerung, die ich hier in Schrift "verewigen" möchte.


    Dieses Spiel war wohl, neben einigen wenigen anderen, für mich das Spiel, was ich am meisten gespielt habe.


    Und das kam mehr oder weniger aus dem Nichts, wie teilweise die Protonen in der Quantenphysik. Ich hatte vorher keinerlei Berührungspunkte mit der Reihe und ein Bekannter hatte das Spiel. Ich lieh es mir dann aus und suchtete es mehrere Wochen lang. Irgendwann kam dann der Zeitpunkt, dass ich ebenfalls das Spiel besaß und wir dann zusammen das Spiel durchbockten.


    Generell ist der Spielfluss grandios, das Tempo zügig und ich habe aufgrund der Klassenwahl mehrere Spielstände angelegt. So habe ich verschiedene Einheiten und Konstellationen gehabt, aber dann habe ich es bei einem Spielstand maßlos übertrieben und beinahe alle Einheiten auf ihre Maximumwerte gebracht.

    Das ist nämlich sehr zeitaufwendig, aber hat mir unheimlich Spaß gemacht. Hinterher ist mir dann aber aufgefallen, dass ausgerechnet bei diesem Spielstand einige Charaktere fehlten und mein Spielstand somit unvollständig war. Das hat mich damals sehr negativ überrascht, weil ich stets der Überzeugung war, dass ich da auf alles geachtet habe.


    Seitdem will ich das Spiel endlich "vernünftig" nachholen, aber bis auf die Wii U keine Möglichkeit. ich hoffe, dass in meiner Lebenszeit noch eine Portierung auf eine aktuelle Konsole stattfindet.


    Zum Spiel selber:

    Die Story und Charaktere haben sich für mich in mein Gedächtnis gebrannt und ich kenne beinahe alle Level oder Gegner. Ich wüsste gar nicht welche Einheit oder klasse ich am besten finde, weil sich das Spiel über weite Strecken sehr ausbalanciert anfühlt - bis auf Seth. Seth ist eine Start-Einheit, die mit hohen Werten beginnt. Es ist die Einheit, die dem Spieler am Anfang alles vom Leib hält, damit die schwachen Figuren nachziehen können.

    Problematisch ist nur - das Wachstum von Seth ist ebenfalls solide und er beherrscht zwei Waffentypen (von 3). Komplett übermächtig beginnt er mit starken Werten, fällt nie ab, beherrscht das Waffendreieck und überbrückt mit Langspeer 1-2 Felder. Ja GeGe.


    Gibt es Lieblinge? Tendenziell nicht. Ich mag beispielsweise keine Kavallerie und spiele größenteil zu Fuß oder mit Flugtieren. Da fallen von Haus aus schon manche Figuren aus meinem Blickfeld, die ich mehr mag.

    Ansonsten kann ich wirklich mit beinahe jeder Figur etwas anfangen und beschäftige mich wirklich gerne mit dieser - welche Klasse möchte ich ihm später zuweisen, welche Rolle spielt er in meinen Konstellationen und mit wem verbünde ich diese Figur?

    Was für mich aber immer im Gedächtnis bleiben wird sind wohl so Sachen wie Gerik als Held, Ross als Berserk, Natasha und Moulder als Bischof, Joshua als Assassine oder Schwertmeister (Kritische Werte von 60-70% mit Schnitter, Haloho?). Hach ja, ich will wieder.


    Ich habe es immer vermieden mit ihm zu spielen und fand die Trainee-Units immer spannend. Normalerweise gibt es für eine Einheit später zwei Auswahlmöglichkeiten, für diese jedoch 4. Das gibt zwar eine gewisse Vielfalt, aber insgesamt bleibt der gesamte Rahmen doch überschaubar. Das stört mich an den modernen Ablegern sehr - diese schiere Anzahl an Möglichkeiten. Die will ich aber nicht haben.


    Die Idee, dass der Spieler nach der Geschichte gewisse Charaktere freischalten kann, fand ich damals herausragend und hat mich tatsächlich motiviert. Einfach nur genial.


    Fire Emblem: Sacred Stones ist eines der perfektesten Spiele für mein persönliches Spielen.

    Mir gefällt die Geschichte, ich finde die Figuren sympathisch, der Look passt zum Gameplay, das Spiel bietet eine angemessene Fülle, der Schwierigkeitsgrad ist fordern und fair, das Erkunden nach der Story ist erste Sahne und die Musik ist vielleicht das einzige Manko. Es gibt keine Melodien, die im Kopf bleiben und Ohrwurm-Potenzial bietet.


    Ich kann verstehen, dass es "nur" ein weiteres Fire-Emblem ist und sich kaum von dem Vorgänger und Nachfolger unterscheidet, aber es ist meine erste Erfahrung gewesen und ich bin wirklich sehr dankbar darüber.

    Ich mag Signaturen nicht, weil sie die Scroll-Leiste ohne Kontext verlängern.

  • The Sacred Stones erzählt eine klassische, aber dennoch gelungene Fantasy-Geschichte, die überraschend emotional wird – besonders durch den Fokus auf die beiden Hauptfiguren Eirika und Ephraim. Als Geschwister aus königlichem Hause werden sie durch die Invasion ihres Heimatlandes getrennt und erleben den Krieg aus unterschiedlichen Perspektiven. Die Handlung ist zwar nicht revolutionär, punktet aber mit einem soliden Aufbau, einem greifbaren Antagonisten und einigen düsteren Wendungen.


    Spielerisch bietet das Game das, was Fire Emblem-Fans lieben – und noch etwas mehr. Der rundenbasierte Strategieansatz mit dem bekannten Waffen-Dreieck ist so spannend wie je. Das Besondere an diesem Teil ist die etwas offenere Struktur: Mit der Weltkarte kann man Kämpfe wiederholen, in Ruinen leveln und seine Truppe gezielt trainieren – ideal für Einsteiger oder Fans, die gerne ihre Lieblingscharaktere auf Maximallevel bringen. Auch das „Promotion Branching“-System, bei dem sich Einheiten bei Beförderung zwischen zwei Pfaden entscheiden können, bietet Wiederspielwert und individuelle Taktiken für die Schlachten.

    Die Stärke der Reihe liegt oft in ihren Figuren – und dieser Ableger bildet da keine Ausnahme. Die Truppe ist bunt gemischt, jeder Charakter hat seinen eigenen Charme, sei die exzentrische Lute oder der loyale und stoische Seth. Besonders die Support-Gespräche, die sich nach und nach freischalten lassen, füllen die Charaktere mit Tiefe und sorgen dafür, dass man sich emotional wirklich an sie bindet. Es fällt schwer, Favoriten zu wählen – und das ist ein gutes Zeichen (na ja, wenn ich wählen müsste, dann vielleicht L'Arachel und Lute).


    Für ein GBA-Spiel ist es wirklich hübsch. Die Sprites sind detailreich und die Animationen der Kämpfe, besonders bei Spezialklassen, machen auch heute noch was her. Die Karten sind übersichtlich, die Portraitgrafiken charmant und stilvoll. Auch der Soundtrack ist sehr gelungen – mal dramatisch, mal sanft, aber stets atmosphärisch. Besonders in den ruhigeren Momenten oder während der tragischen Storywendungen entfaltet die Musik ihre volle Wirkung. Technisch läuft alles rund.


    Fire Emblem: The Sacred Stones ist ein herausragender Serienteil, der besonders durch seine zugänglichere Struktur, seine liebenswürdigen Charaktere und die taktische Tiefe überzeugt. Auch wenn es nicht die komplexeste Story oder die innovativsten Mechaniken der Reihe bietet, fühlt sich das Spiel rund, durchdacht und immer noch frisch an. Für Einsteiger bietet es einen perfekten Einstieg, für Veteranen ein nostalgisches Highlight. Und gerade jetzt, wo es in die Nintendo Switch Online Bibliothek aufgenommen wurde, ist die Hürde, es auszuprobieren, sehr niedrig. Eine klare Empfehlung für alle, welche die Reihe mögen und diese Lücke noch auffüllen müssen.