Ebene von Hyrule

  • Die Ebene von Hyrule ist 5-Mal größer als die aus Ocarina of Time. Sie wird meistens betreten, um ein bestimmtes Gebiet zu erreichen.
    Anders als in Ocarina of Time ist sie in drei Teile aufgeteilt, die zu den Provinzen Eldin, Phirone und Ranelle gehören. Nur Latoan hat keinen Anteil an der Ebene.


    Wie oft seid ihr auf der Ebene? Und wie lange bleibt ihr auf der Ebene? Wie gefällt sie euch?

  • Bei OoT hat mir die Steppe gut gefallen, fands fast schon schade, dass die im 3D Remake in "Ebene von Hyrule" umbenannt wurde, was schrecklich klingt. Und genauso schrecklich wie der Name war auch die Ebene in Twilight Princess, sie hat mir gar nicht gefallen. Die Musik war gewöhnungsbedürftig, die Größe übertrieben und die Gegner total seltsam. Ich wusste, als ich sie zum ersten mal betreten habe, gar nicht, wie man diese rennenden Viecher besiegen soll. Die Fahrt mit dem Wagen nach Kakariko, bei der man den Beschützer spielen musste, war auch nicht so der Brüller, die Gegner nervten tierisch. Meistens werde ich zum Wolf oder schnappe mir Epona und überquere sie so schnell wie möglich, wenn sich warpen nicht lohnt, ignoriere dabei einfach alles. Die 100% hab ich auch nur mit Lösung dann gemacht.

  • Lustig, wie verschieden die Geschmäcker sind. ^^


    Ich mag die Ebene(n) von Hyrule sehr gern - vor allem die Musik. Sie hat irgendwie etwas Beschwingtes und doch leicht Verträumtes.


    Am Anfang fand ich's allerdings etwas irritierend, dass die Ebene von Hyrule in mehrere Teilgebiete unterteilt ist. Man kann sie zwar nach und nach zu einem großen Stück zusammenfügen, aber das war nach OoT und MM erst mal etwas gewöhnungsbedürftig, weil da die Hylianische Steppe bzw. die Ebene von Termina sowas wie ein großer zentraler Platz ist, von wo aus man alles erreichen kann. Allerdings gefällt mir die eher verwinkelte Variante von TP fast besser, glaub ich. Ist halt irgendwie "naturgetreuer".


    Und ich liebe es mit Epona über die teilweise sehr hübschen Gebiete der Hyrule Ebene zu reiten. Allerdings wirken manche Teilgebiete leider etwas beengt und gleichzeitig sehr leer. Für meinen Geschmack hätte die Ebene gerne weitläufiger (Ebenen-mäßiger...) mit mehr Landschaft (mehr Bäume und Hügel und vielleicht auch ein paar Tiere und NPCs) sein können.


    Die Idee mit der Eskortierung des Planwagens fand ich super. Das war mal etwas anderes. Klar, die Gegner haben etwas genervt - aber genau das sollten sie ja auch. ^^


    Alles in allem mag ich die Ebene von Hyrule also, wie gesagt, ziemlich gern, auch wenn sie weit davon entfernt ist, perfekt zu sein.

  • Ich stimme Labrynna zu, die Ebenen von Hyrule wurden klasse umgesetzt und bieten viel zum Bestaunen und Erkunden. Mir hat die Idee gefallen, dass sie in mehrere große Bereiche aufgeteilt und teilweise durch mäanderartige Pässe miteinander verbunden wurden. Man kann diese Neuheit als Dezentralisierung betrachten, ich sehe die Ebenen trotzdem als ein miteinander vernetztes Zentrum von Hyrule an.


    Am Anfang fand ich es ein bisschen verwirrend, ich kam gerade aus dem Wald von Phirone und dachte zuerst, dass der südliche Teil, den man zuerst betritt, die gesamte Ebene im Spiel sei. Diese erschien mir, trotz des beeindruckenden Anblicks, recht klein und, wie die Hylianische Steppe in Ocarina of Time, etwas leer. Mit der Zeit sah ich aber, dass es noch weiter geht.


    Von der grafischen Realisierung und der Musik her mag ich die Ebenen von Hyrule im Vergleich zu den Ebenen aus anderen Spielen am meisten. Die Größe finde ich auch schon allein wegen der größeren räumlichen Trennung von unterschiedlichen Orten besser. Lediglich die Nähe zwischen Hylia-See und Gerudo-Wüste habe ich als etwas befremdlich empfunden, eine heiße und trockene Wüste gleich neben dem großen See ist komisch, aber irgendwo musste die Wüste ja schließlich hin. Leider ist es tatsächlich, wie in diesem Thread und schon vorher von vielen anderen gesagt wurde, nicht so voll wie in anderen Spielen. Löcher sind nur sehr wenige zu finden (zumindest in den Ebenen) und Geheimgänge gibt es auch nicht viele, auch wenn diese dann manchmal schön groß und sehenswert gemacht wurden. Dies hat andererseits zur Folge, dass man stärker an sein Pferd gebunden ist, da es nur gelegentlich Sinn macht, ohne Pferd herumzulaufen, was man auch als positiven Effekt deuten kann. Und außerdem finden ja auch einige Höhepunkte gerade in der Ebene statt, wie zum Beispiel die von Labrynna erwähnte Eskortierung oder das Duell gegen den großen Bulblin. Insgesamt kommen also schon einige nennenswerte Dinge zusammen.


    Die Musik am Tag ist ebenso schön wie die Ending-Version und die Nachtmusik. Der Ausdruck "verträumt" trifft dies offenbar ganz gut.

  • Mir fällt es irgendwie schwer die Hylianische Steppe mit der Ebene von Hyrule zu vergleichen. Ich mag sie beide wirklich doll.
    Hier gefällt mir zum Beispiel, dass es viel zu erkunden gibt. Diese eine Eishöhle (wenn die auf der Ebene war) fand ich sehr cool.
    Die Gegner sind ein wenig nervig aber wenn man reitet geht das schon. Überhaupt sollte man hier ja wirklich reiten, sonst dauert das ja ewig.
    Die Atmosphäre finde ich hier sehr gut, sowohl in der Nacht als auch am Tag.
    Das Haupttheme des Spiels (glaub ich) wird auch hier wieder in Variation genutzt aber warum auch nicht, ich mein Midna's Lament klingt einfach geil.
    Ich möchte gar nicht alles beschreiben, da sie schon echt groß ist.
    Der Kampf mit dem König Bulblin war cool aber die Mission mit Thelma hat echt genervt. Ich habe ewig gebraucht, um zu merken warum sie ständig abdreht und den falschen Weg reitet.


    Aber mir gefällt die Ebene sehr, nur man hätte das Verhältnis von Inhalt und Fläche ein wenig anpassen können.

  • Die Ebenen an sich sind in TP ziemlich toll und wirken schon beim ersten mal äußerst episch und die verschiedenen Bereiche gefallen mir gut. Sie sind schön gestaltet und das Gefühl mit Epona dort langzureiten ist einmalig in der Zelda-Reihe und um ein vielfaches ansprechender als die Reittouren bei OoT. Man fühlt sich fast, als würde man selbst reiten. Nur leider, leider habe ich einen Kritikpunkt bei den Ebenen: Sie sind zu leer. So schön alles ist, es gibt so viel Leere dort. Man kann zwar wirklich einiges entdecken, aber es gibt so viel ungenutzten Platz, oft auch am Rand, wo man diverse Dinge einfügen hätte können. Z.B. einen Bauernhof oder ein Banditen-Lager (also mit Bokoblins und Bublins), das hätte sehr gut reingepasst, sowie ein paar geheime Höhlen. Aber so hat man streckenweise weite Flächen, wo es nicht mal kleine Steine oder Büsche gibt, keine Gegner, sondern einfach nur ein paar matschige Gras Texturen. Das finde ich wirklich schade.


    Aber abgesehen davon, sind die Ebenen in TP episch, gerade der Bereich bei Eldin mit den Ruinen und der Steinbrücke.

  • Als leer empfinde ich die Ebene gar nicht. Es gibt hier und da Höhlen, Goldinsekten und Geisterseelen, einige Stellen sind verwinkelt und abgeschieden und darüber hinaus bevölkern zumindest einige Gegner die Gegend. Mit Epona lassen sich die großen Entfernungen schnell angenehm machen und überbrücken und ich schätze, dass die Ebene darauf angelegt ist, mit Epona beritten zu werden, da es zu Fuß einfach zu lange dauern würde. Die Dezentralisierung stört mich gar nicht, das lässt die Ebene realistischer wirken. Die Dreiteilung ist weniger meins, ich empfinde sie sogar beinahe als etwas störend, aber anders umzusetzen war es wohl kaum.
    Was außerdem positiv anzurechnen ist, sind einige eindrucksvolle Szenen. Die Rettung Colins, Unsympathie hin oder her, mit dem Duell auf der Brücke war imposant und spaßig. Etwas stressiger zwar, aber eine nette Abwechslung war die Reise mit Thelma. Wenn man einmal raushat, wie man die halbwegs über die Bühne bringen kann, gewinnt man Sympathien.

  • Die Ebene von Hyrule gefällt mir bei Twilight Princess am besten. Sie ist so wunderbar groß, sehr schön gestaltet und man kann wirklich sehr viel erkunden und entdecken. Sie war zwar ziemlich unbewohnt, aber als zu leer empfand ich sie dennoch nie, eigentlich hab ich es eher genossen dort rumzureiten und die Natur genießen zu können. Vielleicht ist es gerade diese Stille die viel zur Atmosphäre beiträgt. Auch die Musik dazu war sehr passend. Die Einteilung in drei Bereiche mochte ich ebenfalls, das brachte etwas Abwechslung rein, und ich könnte mir vorstellen dass es sonst wirklich noch zu groß gewirkt hätte. Sicher hätten der ein oder andere bewohnte Ort nicht geschadet, aber so hatte es für mich auch was. Einzig die Gegner haben mich teilweise schon gestört, wenn sie einem zu penetrant auf den Fersen waren, obwohl man seine Aufmerksamkeit eigentlich lieber der Umgebung widmen wollte.

  • Die Ebene habe ich ja an anderer Stelle schon gelobt, aber hier kann ich dann auch mal losquatschen, was mir an ihr NICHT gefällt: Zum einen wäre da das Warten auf Tag und Nacht wegen der Geisterseelen. Ja, das hat nichts mit der Ebene direkt zu tun, aber die Tageszeiten bzw ihr Wechsel sind halt mit ihr verbunden. So eine Hymne der Sonne-Funktion wäre durchaus praktisch. Das schlimmste sind aber mit Sicherheit die Gegner, welche einen über die gesamte Map verfolgen, bis man sich genervt dazu entschließt, sie doch von ihrem Elend zu erlösen. Besonders witzig, wenn man sich dann umdreht und zehn Typen einem hinterherwackeln, darüber noch drei Geier kreisen und im Hintergrund eine Horde Bokblins auf Wildschweinen angeritten kommt. Ganz so krass vielleicht nicht, aber es läuft auf sowas hinaus. Manche Passagen sind viel zu lang und dienen ebenfalls nur dem Zweck, die gesamte Strecke über von Feinden belästigt zu werden. Glücklicherweise sind Laufwege dank dem warpen nicht immer ein Muss.

    Erlaube mir, dich zu warnen, dass es ein gefährliches Unterfangen ist, meine Genialität in Frage zu stellen; es könnte deinen Tag um einiges surrealer machen.


  • Die Ebene der Immerwährenden Leere. Für mich werden die Ebenen von Hyrule in TP in Sachen Langeweile nur noch vom Schneegebiet übertroffen. Einer meiner größten Kritikpunkte an TP im Allgemeinen ist ja die für mich zu leere Welt und die - zum Teil zumindest - wenig ansprechende Präsentation der Gebiete. Klar in OoT gibts auf der Ebene jetzt auch nicht so wahnsinnig viel, aber da es hier kompakter ist, kommt es mir dennoch atmosphärischer vor.

    In TP durch die Ebene zu reiten gab mir wenig. Schlimmer fand ich wie gesagt eigentlich nur das Schneegebiet, wo wirklich gar nichts ist und man nur von Punkt A zu Punkt B gehen kann.