Zuletzt geschaute Serien

  • Ähnlich den anderen Threads hier, die sich auf die letzten Filme, Spiele oder Anime beziehen, soll es hier um die zuletzt angesehen Serien gehen. Welche Folgen welcher Serie habt ihr zuletzt gesehen, welche Eindrücke habt ihr?


    How I Met Your Mother: Staffel 1, Folge 19
    HIMYM pausiert nun schon eine ganze Weile und durch das wahllose schauen im Fernsehen bin ich schon gespoilert, mag die Serie aber durchaus wieder aufnehmen. Ted wird mir immer unsympathischer, aber allein wegen Barney und wegen der Rätsel um Robin, die Mutter und die Ananas werd ich noch weiterschauen. Zuletzt ist Victoria nach Deutschland verschwunden und ich glaube, die Ananas hatte auch gerade erst ihren Auftritt. Victoria mochte ich ja doch sehr.


    Modern Family: Staffel 1, Folge 6
    Ich hab Cindy zuliebe mal reingeschaut. Es ist nicht uninteressant, wie mit Familienklischees gespielt wird und vor allem das Schwulenpärchen mit ihrem Kind sind sehr interessant. Passiert ist bisher nicht viel und es fühlt sich auch eher wie eine Serie an, die eher gleich bleibt, wo nicht viele Veränderungen auftreten. Ich mag inzwischen eher solche, die sich beständig weiterentwickeln.


    Game of Thrones: Staffel 5, Folge 10
    Spoilerfreie Aussage: Mich zerreißt es vor Spannung. All die offenen Storystränge, wie immer. Gefiel mir alles in allem gut als Staffel.


    Avatar: Staffel 3, Folge 6
    Inzwischen nähere ich mich ganz, ganz langsam dem Ende der ersten Serie. Ich mag die aktuelle Gruppe, vor allem Katara, Toph und Appa, und bin gespannt, wie Aang mit dem Firebending umgehen wird nach dem Vorfall vor vielen Folgen, und wer ihn lehren wird. Am spannendsten sind derzeit aber jeweils Iroh und Zuko, die in der 2. Staffel ein echt tolles Gespann hergaben. Ich muss mich aber definitiv an Irohs neue Stimme gewöhnen.


    My Little Pony: Staffel 5, Folge 12
    Eine der besseren Folgen der aktuellen Staffel, die in meinen Augen oft schwächelt, wie auch schon die 4. Nette Idee, eine Brücke zur ersten Folge zu schlagen. Scheint in der Staffel häufiger zu passieren. Dennoch kann ich mich auch nach 2 Staffeln nicht wirklich mit Twilights Wandlung zufrieden geben, das Verhältnis der Hauptcharaktere fühlt sich dadurch nach wie vor eher unschön an.

  • Nach einer sehr langen Pause habe ich lieber nochmal mit der 9ten Staffel von Supernatural angefangen, da ich irgendwo aktuell in der 10ten aus Zeitmangel ausgestiegen bin. An die ersten acht Staffeln hab ich noch sehr gute Erinnerung und wollte das Geschehen auffrischen um endlich die aktuellste Staffel hinter mich zu bringen.


    Supernatural Season 9, Episode 1 - I Think I’m Gonna Like It Here


    Zum Plot will ich jetzt nichts verraten, da es sich eh um Spoiler für Unwissende handeln würde und bei einer solch lang laufenden Serie weiß man was ein erwartet. Mir persönlich gefällt es nach wie vor immer noch nicht, wie man die Engel einfach nicht mehr gut in die Serie eingebracht hat und Castiel irgendwie nur für Probleme sorgt. Ein schwacher Trost ist hier aber Crowley der mit sein Humor für viel Fun sorgt und weiterhin sind Sam und Dean als Protagonisten Duo sehr sympathisch. Ich kann in gewisser Weise sagen das ich mich auf weitere Folgen freue, da ich kaum noch was von der neunten Staffel, abgesehen vom epischen Ende, weiß..



    I’m just watching a bad dream I never wake up from.

    - Spike Spiegel from Cowboy Bebop

  • Family Guy: Simpsons Guy (Staffel 13 Episode 1)
    Die Episode lief letzten Dienstag auf Pro 7 und handelt davon, dass Peter, nachdem er in einer Zeitung einen Comic veröffentlicht hatte, der frauenfeindlich war, mit seiner Familie vor einem Mob fliehen muss. Nachdem sie in einiger Entfernung von ihrer Heimatstadt an einer Tankstelle nahe Springfield eine Pause machen, wird ihnen ihr Auto gestohlen, weshalb sie nun in Springfield gestrandet sind, allerdings werden sie glücklicherweise von Homer aufgegabelt, welcher sie aufnimmt.


    Hmmm... Ich finde, die Episode war am Anfang etwas langweilig, wurde dann etwas später etwas besser. Am besten hat mir übrigens...


    Insgesamt würde ich der Folge 7/10 Punkten geben.

  • Ich schaue fast täglich Sitcoms und kenne die meisten Folgen dabei auch schon, daher habe ich diesen Thread bis jetzt nicht genutzt. Zur Simpsons Guy Folge, die Hyrule Warrior erwähnt hat, wollte ich aber auch etwas schreiben.


    Vorneweg: Die Simpsons gucke ich immer noch sehr gerne, Family Guy seit ein paar Jahren nicht mehr. Es war damals ganz lustig und heute finde ich es auch ok, aber zum regelmäßigen Einschalten hat es den Reiz verloren. Daher war es auch ganz gut, mal seit langem wieder was von ihnen zu sehen. Die Folge begann ja ziemlich normal, hatte ein paar gute Gags und schnell fanden sich die Charaktere aus den beiden Serien zusammen. Die Szene, in der Mag nichts auf die Reihe gebracht hat und plötzlich Lisa im Saxophon Spielen übertrumpfen konnte, war lustig.


    Der Fokus lag natürlich auch Peter und Homer, was anfangs auch richtig gelungen war. Die Autowäsche war crazy, aber schon alleine von der Idee her der Knüller. Der Chicken Fight zwischen ihnen war bereits in der Vorschau zu sehen, ist aber dann extrem ausgearbeitet, nachdem jeder schon 20 Liter Blut verloren hatte, wieder heil aufstand und in der Szene nach dem Kampf keiner mehr irgendwelche Kratzer hatte. Der Kampf wurde unnötig in die Länge gezogen und der Höhepunkt der Folge lag zu sehr auf ihm gewichtet.


    Gut fand ich die Witze über typische Klischees aus Filmen und Serien. Homer verlor gegen Peter im Kampf zuerst seine radioaktive Kraft. Peter hätte ihn ausschalten können, redete aber die ganze Zeit, dass er jetzt sicher gewinnen wird usw. bis er die Kraft verliert. Darauf sagte er: "Ups hab zu lang gelabert" und das war so trocken, dass ich nicht mehr konnte. Vergleichbares kam ziemlich oft vor und diesen Humor finde ich perfekt, wenn sich endlich mal jemand über die Klischees lustig macht, wie man doch so oft zu Gesicht bekommt.


    Im Gesamten nett anzuschauen, aber nichts, was man mal gesehen haben muss. Höchstens als Fan, sonst nicht.

  • Ich schaue zur Zeit auf Netflix Unbreakable Kimmy Schmidt. Dort gehts um eine Frau (eben Kimmy), die mit drei anderen Frauen 15 Jahre lang mit einer Sekte in einem Bunker gelebt hat. Nachdem sie gerettet wurden beschließt Kimmy nach New York City zu ziehen und dort ein neues Leben anzufangen.
    Ich liebe diese Serie xD Bin bald mit der ersten Staffel durch (Staffel 2 kommt leider erst nächstes Jahr) und finde sie so witzig. Natürlich ist es überzogen und natürlich ist es unrealistisch, wie Kimmy sich nach immerhin 15 Jahren in einem Bunker benimmt. Aber wenn ich realistische Traumabewältigung sehen will, schaue ich mir keine Comedyserie an. Die Figur Kimmy ist wunderbar, herzensgut und dabei wunderbar naiv und weltfremd. Etwas Ernsthaftigkeit gewinnt die Serie durch Kimmys Arbeitgeberin (sie ist Kindermädchen bei einer reichen Familie) Mrs Vorhees (gespielt von Jane Krakowski, die ich auch in Ally McBeal klasse fand), die dem Jugendwahn verfallen ist und vermutet, dass ihr Mann sie betrügt.
    Ich kann die Serie nur jedem ans Herz legen. Ich finde die meisten neuen Sitcoms richtig unlustig, aber das hier trifft meinen Humor ziemlich gut.

  • How I Met Your Mother
    Die Serie ist endlich durch. Ich hab die Mutter gesehen, diverse Hochzeiten, unzählige Frauen, die nicht die Mutter waren. Ich hab sogar das alternative Ende und die Ananasszene gesehen. Irgendwie schade, dass es das war, vor allem mit Barney, Robin und Lily. Die letzte Staffel hat sich schon so ein bisschen gezogen, ging ja fast nur um die Hochzeit, geschmückt mit Vor- und Rückblenden. Ich mag die Mutter und das Ende lässt mich kopfschüttelnd zurück. Das alternative Ende ist irgendwie nutzlos, aber wohl die bessere Variante.


    My Little Pony
    Staffel 5 ist nun auch zu Ende und ich muss sagen, dass sie wie schon die 4. schwächelt. Die Serie hätte ruhig nach dem fulminanten Finale der 3. Staffel zu Ende sein können, wenn auch dann einige der wenigen guten Folgen gefehlt hätten. Dass gleich nach der Pause 3 Folgen mit demselben Pony in der Hauptrolle hintereinander laufen, war nicht gerade motivierend, am Ball zu bleiben. Dafür gab es noch Discord, und einen spannenden Aufhänger im Finale.

  • Orphan Black Season 1 + 2


    Zitat von Eigenbeschreibung


    Nach über 10 Monaten kehrt die Kleinkriminelle Sarah Manning wieder in die Stadt zurück und möchte mit dem Erlös von gestohlenen Koks, welches sie von ihren aggressiven Exfreund Vic klauen konnte, ein neues Leben für sie, ihre Tochter, Kira, und ihren Stiefbruder Felix beginnen. Auf dem Bahnhof sieht sie wie eine Frau, Beth, die ihr verblüffend ähnlich sieht, Selbstmord begeht. Um ihrer problematischen Lage zu entkommen, nimmt sie die Identität der toten an an und gibt ihren eigenen tot vor. Die wirklichen Probleme fangen nun aber an, denn Beth war eine Polizistin, die in einer polizeiinterne Ermittlung verstrickt war und bedroht wurde. Auch findet Sarah die Wahrheit heraus wieso sich die beiden Frauen sich zum Verwechseln ähnlich sehen: Sie sind Klone und sie werden von jemanden gejagt, der das geheime biologische Experiment vertuschen will..


    Die Serie umfasst derzeit drei Staffeln und eine vierte Staffel ist auch bereits Mitte des Jahres verkündet worden. Ich hab erst vor einiger Zeit die zweite Staffel zu Ende gesehen. Ich bin durch ein großen Zufall auf die Serie gestoßen, da ich im örtlichen Saturn auf der Suche nach einer anderen Serie war und beim durchstöbern stieß ich auf diese beiden Staffeln, welche ich für den sagenumwoben Preis für 14 € erblickte. Das Cover sah interessant aus und die Kurzbeschreibung sagte mir zu. Inzwischen bin ich 'süchtig' nach der Serie. Wer den Sci-Fi/Mystery Genre nicht abgeneigt ist und auf spannende Geschichten aus ist, sollte sich Orphan Black nicht entgehen lassen. Die Hauptdarstellerin, Tatiana Maslany, verkörpert alle Klone und macht ihren Job mehr als exzellent



    I’m just watching a bad dream I never wake up from.

    - Spike Spiegel from Cowboy Bebop

  • Ich habe heute begonnen, mir Avatar - The Last Airbender anzusehen. Ich habe vor langer Zeit die Serie schon mal angesehen und fand sie toll gemacht. Ich war dann auch live dabei als Die Legende von Korra rauskam, bin dann aber nach zwei Folgen ausgestiegen, einfach weil es sich zeitlich nicht mehr ausgegangen ist. Nun hat sich vor kurzem mein Interesse für Korra allerdings wieder aufgebaut und ich dachte mir, bevor ich die "neuen" Folgen angehe, schadet es nicht die Erinnerungen aufzufrischen, weswegen ich nun zuerst die Geschichte um Aang erneut ansehe, diesmal aber auf Englisch. Ich habe gerade vorhin erst begonnen, dass heißt ich bin bei Book 1 Chapter 1. ;)

  • Vikings
    How I Met Your Mother ist vorbei, ich brauchte eine neue Serie. Ich hab erst 6 Folgen der ersten Staffel gesehen, da ich oft keine Zeit oder Lust hab, fast eine ganze Stunde zu gucken, aber ich mag es bisher sehr gern. Ich mag Ragnar, seine Frau (mein Namensgedächtnis ist einfach furchtbar) und den Priester, während ich Rollo einfach nicht über den Weg trauen will. Der erste große Plottwist war unerwartet und es dürfte nochmal interessant werden, da das einiges dreht, nicht nur das Verhältnis zwischen den Brüdern. Ich denke aber, dass Ragnar hauptcharaktertypisch in Sicherheit ist und nicht den Löffel abgeben wird.


    Modern Family
    Wenn ich mal kürzere Folgen brauche oder Lust auf eine simplere Serie hab, hält Modern Family her. Ich nähere mich dem Ende der ersten Staffel und es ist echt nett. Keine große Kontinuität, wie ich es gern hab, aber ich schau es trotzdem gern. Klare Lieblinge sind Mitchell, aber auch die intelligenten beiden Kinder Manni und Alex. Mit Cam werd ich nur langsam war, Gloria wird immer interessanter und Haley mit ihren Teenagerproblemen kann ich einfach nicht leiden.


    Wakfu
    Die Rezensionen haben davon geschwärmt, dass es was für Fans von Avatar/Korra wär, also war ich neugierig und hab gut 10 Minuten reingeguckt. Nein, ist nicht meins. Die Animationen sind mir zu hölzern, es passiert mir zu wenig und ich finde nichts, wo ich Sympathien festmachen kann. Ich sehe, was gemeint ist, da ordentlich mit Elementen gekämpft wird, aber da bleib ich lieber bei Avatar und Legend of Korra.


    Darkshuttle123 : Ich hype immer noch, dass du Avatar nochmal guckst und Korra planst :ugly: Bei Korra muss man sich erstmal echt umstellen, aber die Serie hat ihre ganz eigenen Stärken und ist vielschichtiger.

  • Ich bin die letzten Tage irgendwie komplett in Jane The Virgin auf Netflix versunken. Da geht es um Jane, die sich für die Ehe aufsparen will, obwohl sie schon seit 2 Jahren mit ihrem Freund Michael zusammen ist - und dann fälschlicherweise künstlich befruchtet wird. Die Serie vermischt wirklich viele Genre (es gibt das klassische Love-Triangle, einen Mord-und-Drogen-Plot, eine Telenovela-reife Beziehung zu den Eltern...) und trotzdem ist es sehr aufeinander abgestimmt, sodass es viel Spaß macht, weiterzuschauen. Die deutsche Synchro ist auch in Ordnung. Außerdem finde ich, dass Yael Grobglas (spielt die Rolle der Petra) eine grandiose Schauspielerin ist, ich hoffe, wir sehen in Zukunft mehr von ihr. :)

  • Gilmore Girls Season 1 & 2


    In der kleinen fiktiven Stadt Stars Hollow leben die alleinerziehende Mutter Lorelai und ihrer jugendlichen Tochter Rory. Zu Beginn der Serie wird Rory an der renommierten Schule Chilton angenommen, um es ihrer Töchter zu ermöglichen, damit sie später einmal in Harvard studieren kann, muss sie die Kosten der Gebühren decken. Um dies zu ermöglichen nimmt sie ein Darlehen von ihren Eltern, zu den sie seit Rorys Geburt kein gutes Verhältnis mehr hat, an und geht auf das Angebot ihrer Mutter, an jeden Freitag sich zum Abendessen zu treffen und einmal die Woche zu telefonieren, ein.


    Ich hab die Serie damals teilweise zur Ausstrahlungszeit auf VOX verfolgt und fand die sehr Dialoglästige Serie sehr spannend mit ihren Slice of Life, Drama und Comedy Elementen. Im Mittelpunkt der Serie stehen die teils sehr skurrilen Charaktere, ihre Lebensgeschichte, die Familie, das Leben in einer Kleinstadt und ihre diversen Feste. Man wird hier besonders durch die Comedy-Elemente gut unterhalten. Die Serie ist mit 7 Staffeln abgeschlossen und für dieses Jahr ist von Netflix ein TV-Special mit 4 Folgen angekündigt worden.



    I’m just watching a bad dream I never wake up from.

    - Spike Spiegel from Cowboy Bebop

  • Aoi Honoo (Blue Blazes)


    Basierend auf den gleichnamigen Coming-of-Age Manga von Kazuhiko Shimamoto erzählt er teils fiktiv und teils reale Erlebnisse und Geschichten aus seiner Zeit als Student an der Osaka Universität für Kunst, in welcher er die späteren Gainax Gründer Hideaki Anno, besonders bekannt durch sein Anime Neon Genesis Evangelion, Takami Akai und Hiroyuki Yamaga, Regie von Wings of Honneamise, das erste Projekt von Gainax, kennen lernt. Das tatsächlich interessante an der japanischen Drama Serie sind einmal die wichtigen Personen die in dieser teils fiktiven Autobiografie vorkommen, behandelt werden und die schon fast Nerd-like Aufarbeitung der vorherrschende Kontroversen Geschichtenerzählung von Anime & Manga in den frühen 80er Jahren. Eben weil es in dieser Zeit spielt werden auch meist nur Personen, Anime oder Manga von den Helden der Handlung gefeiert, die es in dieser Zeit gab. Es wird das Talent des kreativen Animator Yoshinori Kanada hoch gepriesen, die Art wie Hayao Miyazaki Regie für die Lupin the Third Folgen oder den Das Schloss des Cagliostro Film führt. Bewusst spreche ich hier nicht über Studio Ghibli, da dieses ja erst nach den Kassenerfolg von Nausicaä im Jahre 1984 gegründet werden konnte und der Film eben im Jahr 1980 spielt. Spannend zu beobachten ist wie z.B. der Held der Handlung ein großer Fan vom Ashita no Joe Manga ist oder das Storytelling von Mangaka Mitsuru Adachi feiert, der durch seine zahlreichen Sportmanga ziemlich bekannt in den 80er Jahren geworden ist, ins besondere H2, der auch eine recht erfolgreiche Anime Adaption spendiert bekam. Sein bekanntestes Werk ist jedoch Cross Game (2005), welches bisher der einzige Manga ist, den ich von Adachi gelesen habe.


    Wer sich also gerne etwas mehr mit der Entwicklung des Medium auseinander setzen möchte und zudem wie ich ein großer Fan von Hideaki Annos Arbeit ist (Evangelion best Anime of all Time), sollte sich die elf Folgen wohl mal vormerken, um seine Helden der Animationsbranche mal als Charaktere in einer Serie zu erleben. Eine bisher sehr unterhaltsame und informative Serie.



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    - Spike Spiegel from Cowboy Bebop

  • Noa : Gilmore Girls habe ich letzte Woche mal eine Chance gegeben. Aber irgendwie hat mich das mal so gar nicht gepackt und interessiert, obwohl es mir von der Art her gefallen hätte können. Ich weiß nicht woran das lag, irgendwie... naja, dann sollte es wohl nicht sein? :D


    Zu meinen Dauerbrennener, die auf Netflix und im DVD-Player laufen, gehören Full House und die Golden Girls. Dass dies einige meiner Lieblingssserien sind, wissen ja einige. Das geht immer... 1, 2 Folgen vor dem Schlafen gehen, bevor um 5 Morgens der Wetter schreit :)


    Davon abgesehen gucke ich jetzt aber Modern Family weiter, da endlich die 5. Staffel auf Netflix anzugucken ist. Toll. Herrlich schön verrückt, skurril und einfach lustig. Und gegen Ende jeder Folge immer eine Brise Herzlichkeit. Geht gut, flutscht, schön wenn man sich dabei mit Partner und Katzen im Bett einrollt. Ich bin ein großer Fan von "cool dad" Phil Dunphy, aber auch von Jay Pritchett. Immerhin mochte ich Ed o'Neill schon als Al in eine schreckliche nette Familie so sehr. Modern Family entwickelt sich eher schleppend und bleibt seinem Format treu - mich stört das aber nicht. Ich mag es auch nicht, wenn man etwas an meinem Lieblingscocktail verändert, von daher ;)

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    She's eating your heart out... quite literally!

  • Breaking Bad: alle Staffeln


    Ich muss schon sagen, ich kann verstehen das diese Serie so gehyped wurde. Obwohl die Serie teilweise unter einem schleppendem Erzähltempo leidet und einige der Staffeln wohl auch mit der Hälfte der Folgen ausgekommen wären muss ich trotzdem sagen, das die Prämisse der Serie, die Handlung und die Dialoge/Charakterentwicklung immer äußerst bodenständig und spannend geblieben ist. Die Fähigkeiten und Probleme der einzelnen Charaktere waren immer stets glaubwürdig und geniale Einzelgänger die obercoole Aktionen bringen und es allen zeigen wie in kitschigen Gangster- und/oder Rache-Filmen sind hier überhaupt nicht anzutreffen.


    Vor allem der Charakter von Walter White war eine sehr interessante Persönlichkeit. Sein langsamer Wesenswandel, seine Motive, seine Stärken und Schwächen, das Alles war für mich sehr plausibel und komplex geschrieben. Und es hat Spaß gemacht diese Person kennen zulernen und bei seinem Werdegang mit dabei zu sein. Und er wurde auch recht empathisch geschauspielert, sodass man mit ihm mitfühlen konnte. Was übrigens für viele der Charaktere gilt. Der Charakter und das Wesen der einzelnen Charaktere wurde hier konsequent durchgezogen und nicht wie so oft sprungartig verändert, nur um zweckmäßig der Handlung zu dienen. Mir hat auch gefallen das die Darsteller nicht ständig in klärenden Gesprächen ihre Karten offen gelegt haben.


    Wie im echten Leben wurde hier deutlich gemacht, das zwischenmenschliche Interaktion aufgrund von Emotionen oft impulsiv, kryptisch und unausgesprochen verlaufen kann. Und das sich Menschen oft quälen oder sogar nie dazukommen, klaren Tisch zu machen. Emotionale Reden die eine große Versöhnung zur Folge haben gibt es in BB - vor allem auch aufgrund der extremen Umstände, eher weniger. Wenn überhaupt, dann mit einer realitätsnäheren schleichenden Verjährung.


    Alles in allem war mir der Cast im Gesamtpaket sehr sympatisch und ich bin froh die Serie gesehen zu haben. Danke an @Astro Robin für die Empfehlung.

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    2 Mal editiert, zuletzt von Roy ()

  • Revenge


    In der US-amerikanischen Dramaserie geht es Amanda Clarke die sich als Emily Thorne ausgibt und in der noblen Gegend der Insel Long Island im Suffolk County des US-Bundesstaats New York, Hamptons, nieder lässt. Wirkt Amanda für ihre Nachbarn zunächst unscheinbar und kennt niemand die attraktive und reiche Frau, ahnt noch keiner der Beteiligten den wahren Grund für ihr plötzliches Auftauchen. Da ihr Vater als sie noch klein war für ein Verbrechen, das er nicht begangen hatte, zu lebenslanger Haft verurteilt wurde. Erst Jahre später erfährt Amanda von den Tod ihres Vaters, angeblich durch ein Attentat im Gefängnis. Ihr Ziel ist nun die Rache an all involvierten der damaligen Verschwörung. Meist erledigt sie ihr Rachefeldzug alleine, greift aber auch auf Unterstützung von Nolan Ross zurück, ein Milliardär der durch Amandas Vater aufstieg und ihr als Bekannter zur Seite steht.


    Ich habe bisher in etwa die erste Hälfte der ersten Staffel gesehen und finde es bisher zwar durchaus unterhaltsam, muss aber betonen das es sich hier um eine bisher durchschnittliche Serie mit großen Mängeln handelt. Zu erwähnen sei hier die Plot Device, stetig wiederholende Rückblenden, eine omnipotente Protagonisten, die willkürlich ihre Rache durchzieht. Ist meines Erachten nach zu idealisiert dargestellt.
    Die Stimme aus dem Off, die Rahmenhandlung und die Rückblenden sollen virtuos wirken, sind aber schlicht und verfehlen ihre Wirkung. Die bisher aufgerollte Dramatik zündet nur selten und die Serie verfolgt das bekannte Muster an Charaktere aus diesem Medium. Wurde mir als sehr spannende und vorhersehbare Serie verkauft, dabei lässt sich schon nach kurzer Laufzeit die Interaktion der jeweiligen Charaktere und ihre Gründe erahnen, sowie gewisse Beziehungen wirken mehr als Hindernis und weißen sich als Verhinderung anstelle eines Spannnetz dar.
    Das Setting ist jedoch ansprechend und mir gefallen die Darsteller. Bisher wie gehabt eine durchschnittliche und durchschaubare Serie, die aber zu Unterhalten weiß.



    I’m just watching a bad dream I never wake up from.

    - Spike Spiegel from Cowboy Bebop

  • The 100


    Mich wunderts, dass es diesbezüglich noch keine Beiträge hier gibt.
    Die Science-Fiction Fernsehserie (Erguss aus "Murica", basierend auf einer Buchreihe) handelt von einer Gruppe jugendlicher Straftäter, die nach einem Atomkrieg auf die Erde geschickt werden. Nach besagten Atomkrieg galt die Erde als unbewohnbar und die Überlebenden kamen in einem Raumschiff, der Arc, zusammen und lebten dort nach einem sehr strengen Regiment.
    Anhand der entsendeten Jugendlichen will man herausfinden, ob die Erde wieder bewohnbar ist. Natürlich ist sie das und die Hundert sind nicht allein auf der Erde. Neben mutierten Tieren wuseln auch verschiedene Völker herum.


    Ich hab die Serie auf Pro Sieben das erste Mal gesehen und seit dem ist das unser (Freund und meines) Mittwochabend Ritual. Wir haben bis jetzt alle Folgen, die im deutschen Fernsehen ausgestrahlt wurden, gesehen und ich bin echt verblüfft, dass wir das so konsequent einhalten, wenn man bedenkt dass für wir für die komplette Breaking Bad Serie nur ein Wochenende gebraucht haben.
    Aktuell sind wir beim Anfang-Mitte (schätze ich) der dritten Staffel angekommen. Ich bin ein absoluter Fan von der Serie, da ich sie sehr spannend und unterhaltsam finde. Ich habe sowohl gelacht, als auch geweint und wenn etwas Fiktives sowas mit mir machen kann, macht die Serie etwas verdammt richtig. Das ich so von einer Science-Fiction Serie begeistert sein kann, hätte ich mir dreimal nicht gedacht.
    Mich fasziniert die Idee der Völker, die diesen Krieg überlebt haben und sehr einfach Leben und sogar eine eigene Sprache ("Trigedaslang")haben. Wahrscheinlich nicht die ausgeklügelteste aber genug um mich zu beeindrucken.
    Ich habe auch für jeden Charakter ein Gefühl übrig, das reicht von Sympathie über Wut bis Mitleid, was mir wieder sagt, dass die Charaktere gut dargestellt sind und vor allem gut gespielt werden.


    Ich hab die Buchreihe nicht gelesen, vermutlich würde mir dann die Serie nur halb so gut gefallen. Wie immer.
    Werde sie mir aber zulegen. Vorerst warte ich aber noch, bis die Serie abgeschlossen ist.

  • Game of Thrones
    Was man so alles findet, wenn man jemanden mit Skyzeugs kennt. Die 6. Staffel lief und ich hab 2 bekannte Folgen mitgenommen. Ich mag das Intro einfach und hab meine liebsten Charaktere gesehen. Weiteres pack ich lieber in den Spoiler.


    Orange is the new black
    Irgendwo mitten in der 4. Staffel unterwegs und geradezu gesuchtet. Team Alex natürlich. Manche Charaktere wie Pipers Verlobten, Mendez und Vee kann ich nicht ausstehen, die meisten mag ich aber. Crazy Eyes und Taystee zum Beispiel. Piper kann manchmal echt nervig sein und wird immer nerviger, je länger ich ihre Entwicklung anschau und sie ihre Moral in den Keller befördert.
    Ich mag gut gemachtes Drama. Der Frauenknast ist echt spannend.

  • Star Wars Rebels, Folgen 9 bis 11
    Wisst ihr, ich mag Star Wars Rebels. Zwar gab es am Anfang einige Folgen, die ich etwas langweilig/uninteressant fand, aber schließlich kamen immer mehr Folgen, die mir persönlich gefielen. Wenn ihr also Star Wars Rebels mal sehen wollt, tut es- auch, wenn am Anfang schlechte Folgen kommen...
    Aber jetzt mal zu den drei Folgen, die ich als letztes gesehen habe: Folge 10 gefällt mir von den drei Folgen am Besten, während Folge 9 die Schwächste von den Folgen ist. Ich glaube sogar, dass Folge 10 meine Lieblings-Rebels-Folge werden könnte, wenn es so weiter geht...

  • The Wire Staffel 1, 2 und zum Teil 3



    Das Leben in Baltimore. Versunken in der US-amerikanischen Stadt wird das reale Leben in der Stadt mit dem Drogenhandel dargestellt, unter anderem aus der Sicht von Polizisten mit verschiedenen Diensträngen, Kriminellen, Drogensüchtigen, Lehrern, Politikern und Journalisten. Es thematisiert den Aufstieg und Fall innerhalb dieses Gemeinwesens.


    Schon oft wurde mir die Serie angepriesen und gilt offiziell als die beste TV-Serie überhaupt. Ich war skeptisch, nicht weil ich es mir nicht vorstellen konnte, sondern weil ich primär immer irgendwo große narrative Schwächen in der Serienlandschaft entdecke und die meisten Serien nicht über eine 7/10 bei mir hinweg gekommen sind. Doch dann kam The Wire. Heiliger. Die Serie hat es in sich. Nicht nur das sie auf so viele Dinge achtet die bei mir punkten können, wie zB die realistische Zeichnung der Figuren, deren Persönlichkeiten und Beziehungen untereinander über die gesamten Staffeln hinweg weiter entwickelt werden und die Handlung vielschichtig durchdacht, komplex und spannend anzusehen ist. Hier wird das Leben mit all seiner Scheiße richtig dargestellt. Großartig. All Hail The Wire. 10/10 bisher



    I’m just watching a bad dream I never wake up from.

    - Spike Spiegel from Cowboy Bebop

  • Ich schaue gerade Westworld - bis dato gibt es erst 4 Folgen.


    "Die Serie handelt von einem futuristischen Vergnügungspark, in welchem die Gäste mithilfe von Robotern in Fantasiewelten eintauchen können."
    Zwar wurde die Serie angepriesen als "das neue Game of Thrones" (ha ha) aber auf den ersten Blick hatte sie mich doch zuerst enttäuscht.
    Sie entfaltet sich eigentlich erst nach dem Piloten - und man sollte auf jedenfall mindestens 2 Folgen schauen, bevor man meint die Serie bewerten zu können.
    Man taucht recht schnell in die Welt ein und sie fesselt einen.
    Ich denke es ist die Möglichkeit sich in vielen Situationen überlegen zu können, was man denn selbst tun würde und wo das ethische/moralische Ich einem Spaß erlauben oder verweigern würde.
    Die 3 wohl bekanntesten der Schauspieler sind Anthony Hopkins, Evan Wood und (oh boy :D ) Jeffrey Wright.


    Ich möchte nicht viel zu dem Plot weiter sagen, da ich selbst alles als Spoiler empfunden hätte.
    Der Stil der Serie ist doch eher ruhig. Wem das zusagt: 100% Empfehlung.

    I'm indebted to my father for living, but to my teacher for living well.