Zuletzt geschaute Serien

  • Anne with an E (Netflix)


    Ach, was bin ich froh, dass ich diese Serie gefunden habe. Eigentlich kenne ich die Geschichte bereits, es gibt da nämlich ein Anime (einer der wenigen, die ich je gesehen habe) mit dem Titel "Das Mädchen mit den roten Haaren" und diese Serie genauso wie der Anime haben dieselbe Buchvorlage ("Anne auf Green Gables").


    Das ganze spielt während des Viktorianischen Zeitalters in Kanada (1896). Es geht hier um Anne, eine Vollwaise, die durch einen Vermittlungsfehler bei einem älteren Geschwisterpaar landet. Die hatten eigentlich einen Jungen "bestellt", der in der Landarbeit helfen sollte, aber irgendwie passierte ein Fehler und so landete eben Anne dort. Sie ist 13 Jahre alt und tut alles dafür, um akzeptiert zu werden und dort auf Green Gables bleiben zu dürfen. Durch ihre lebhafte Art wirbelt sie schnell das triste Leben der beiden älteren Leute durcheinander, gewinnt aber auch ihr Herz.

    Anne hat allerdings mit vielem zu kämpfen: Sie ist eben eine Vollwaise, ist in einem Waisenkinderheim großgeworden, musste schon bei einigen Familien als Hausmädchen arbeiten und wurde dort nie gut behandelt und sie hat rote Haare und Sommersprossen. Sie muss anfangs vieles über sich ergehen lassen, doch ihre Vorstellungskraft verliert sie nie. Zum Glück freundet sie sich mit der Zeit mit einigen Mädchen an und kann sich immer mehr behaupten.




    Diese Serie kommt so ganz ohne Action aus, sondern erzählt eine wunderschöne und zugleich auch tragische Geschichte eines kleinen Mädchens, das sich durchkämpfen muss. Mir hat der Anime schon richtig gut gefallen und ich liebe den bis heute. Anne ist auch eine kleine Inspiration für meinen RPG-Char hier im ZF Anyanka, zumindest hatte ich Anne oft im Kopf, als ich diesen Char gebaut habe.


    Wer also mal was fantastisches ohne CGI, Explosionen, Mittelalter, Kämpfe, Ballern usw. sehen will, dem empfehle ich diese Serie sehr. Oder auch das Buch.

  • The Walking Dead, erste beide Staffeln


    Eine der großen Serien der letzten Jahre, aber an mir bisher vorbeigegangen. Nun hab ich entschieden, mir das mal anzusehen und naja, ich werde bis jetzt so semi unterhalten.

    Die Charaktere der Serie sind alle sehr vorhersehbar, sehr stereotyp. Die deutsche Synchro ist so dermaßen schlecht, dass ich die Serie jetzt auf englisch gucke, aber sogar das hebt es nicht wirklich. Die Dialoge sind schlecht, das Schauspiel ist langweilig.

    Da wird dann über mehrere Episoden ein kleines Mädchen aus der Gruppe gesucht und man denkt sich die ganze Zeit: "Mein Gott, hat der Plot auch mal ein Ende?!" Währenddessen wird man dann durch Gebete oder innerliche Dialoge gelangweilt. Die Zombies sind eine akkustische Qual und wirken wenig bedrohlich. Und alles wiederholt sich ständig. Nebenbei wird das Klischee des waffenvernarrten Ami in jeder Facette bedient.


    Ich weiß, dass die Serie inzwischen in ihrer 11. Staffel ist und sehr wahrscheinlich entwickelt sich TWD mit der Zeit. So war es ja auch bei Game of Thrones zum Beispiel; erst mit dem Hype wurde mehr Qualität in Schauspiel, Dialoge und Storytelling gelegt. Deswegen bleib ich mal am Ball und schaue tapfer weiter, obwohl ich bisher wirklich nicht begeistert davon bin.

  • Hyro

    Du solltest nicht zu viel hoffen. Ich für meinen Teil mochte die Staffeln 1 bis 6. Die 7. Staffel war dann noch okay, aber durch Staffel 8 musste man sich so sehr quälen, dass ich danach aufgehört habe.

    Die 11. Staffel ist übrigens auch die letzte der Hauptserie. Es gibt aber noch Spin Offs.

    "Nenn mich ruhig beim Namen. Das bedeutet mir nichts."


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  • Ich muss mich da Ich-bin-Niemand anschließen. Die Serie wird mit der Zeit immer, immer schlechter. Ich würde sogar die ersten beiden Staffeln als meine persönlichen Favoriten ansehen. Als jemand der Zombiefilmen meistens eigentlich nichts abgewinnen kannm, weil sie häufig ähnlich ablaufen, war vor allem die 1. Staffel eine Offenbarung für mich. Aber schon ab Staffel 3 wird es langsam, aber stetig, immer schlechter.


    Worauf man sich bei WD aber verlassen kann ist, dass die Opening-Folge sowie das Mid-Season und das Staffelfinale meistens sehr gut sind, aber daziwschen herrscht dann über weite Strecke pseudophilosophisches Blabla über das Menschsein und das soziale Zusammenleben in einer postapokalyptischen Welt, das selten wirklich tiefgründig und interessant ist.


    Ich bin jetzt bei den Zusatzfolgen zu Staffel 10 und muss sagen, es ist noch genau 1 Charakter dabei, den ich cool finde und gäbe es den nicht wäre ich schon lange ausgestiegen. Es ist eigentlich nur noch eine Qual.

  • LOL 2. Staffel

    Ich bin kein sonderlich großer Fan von Deutschen Comedystars. Häufig sind die mir zu albern und es trifft einfach nicht mein Humor.


    Aber diese Serie macht echt Laune. Die erste Staffel habe ich schon sehr genossen. Bei Prime kann man ab Heute alle 6 Folgen anschauen. Die ersten 4 habe ich gesehen und ich habe ein paar Mal herzlich gelacht. Bastian Pastewka läuft zur Höchstform auf und wenn Max Giermann Michael Lanz nachmacht, dann muss man aufpassen das man vor Lachen noch Luft holt. Kann ich sehr empfehlen !!!

  • LOL- Staffel 2


    Die Amazon Prime Serie, in welcher 10 deutsche Comedians sich gegenseitig zum Lachen bringen sollen, geht in die zweite Runde. Bully Herbig hat wieder 10 neue Comedians gefunden und sie aufeinander gehetzt. U.a. geben sich Bastian Pastewka, Anke Engelke, Martina Hill und Kurt Krömer die Ehre.

    Genau wie in Staffel 1 hatte ich wieder viel Spaß bei diesem Blödsinn und war überrascht, wie hart manche der Teilnehmenden war! Etwas enttäuscht war ich von Klaas Heufer-Umlauf. Ich mag ihn ja sehr in LNB oder anderen Formaten, aber hier passte seine Art von "Humor" nicht wirklich rein.

    "Nenn mich ruhig beim Namen. Das bedeutet mir nichts."


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  • You Season 3


    Lange drauf gewartet, da ich die ersten beiden wirklich gut fand, aber die Freude hielt sich in Grenzen. Es verläuft zugegeben in der Staffel alles wie erwartet, aber es wiederholt sich alles mittlerweile. Die Gründe für die Morde sind nur andere. Außerdem lässt mich der Umstand das Love auf einen jüngeren steht und diese Szene, wie sie an ihn beim Sex denkt, derart hart cringen. Yikes. Da vergeht mir selbst beim Essen der Appetit, Ngl.
    Wieder nur zehn Folgen in der Staffel, wieder endet es mit einem Cliffhanger, der offensichtlich auf eine weitere hindeutet.
    Irgendwann ist der Drops aber auch gelutscht. Ich glaube nicht, dass ich dir vierte mitnehmen werde, wenn sie erscheint. Dafür ist es mittlerweile zu uninteressant geworden.

    My soul is always with you.

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  • Die Liste ist lang, im Moment gibt es massig neue Staffeln.


    The Walking Dead (4 Staffeln, 9 Folgen)

    Ein Rewatch, da es Ewigkeiten her ist, dass ich etwa beim Ende von Staffel 9 ausgestiegen bin, weil mein Mitgucker nicht mehr an Bord war. Eigentlich hatte ich mit der Serie abgeschlossen, doch der neue Hype um die aktuelle und letzte Staffel haben mir wieder Lust gemacht. Die ersten Staffeln gefallen mir recht gut, die Apokalypse wird noch beleuchtet, sich um Hintergründe bemüht (siehe die Forschungsstation) und ich mag tatsächlich den Arc rund um den Governour. Ein fieser Fiesling, der seine Gründe und (vereinzelt) guten Seiten hat, charismatisch und irgendwo noch nachvollziehbar.

    Nun tu ich mich sehr schwer. Ich weiß, dass jetzt vieles auf Repeat läuft. Die Gruppe sucht eine neue Bleibe, siedelt sich dort an, ist sicher, fieser Fiesling taucht auf, alles geht in die Brüche. Ich kenne Neagan, seine Brutalität und was daraus wird. Gefühlt bin ich an dem Punkt angekommen, wo das Storytelling für die Tonne ist. Ob ich n och weiterschau, weiß ich wirklich nicht.


    How to sell drugs online (fast) (Staffel 3)

    Moritz, du bist ein arroganter Drecksack. Irgendwie bin ich froh, dass die Serie nun vorbei ist. Spannend war es, ja, aber vieles empfand ich unnötig anstrengend in dieser Staffel. Nicht viel Neues. Der Leidtragende ist wohl am ehesten sein Vater, der besser nicht seinen Sohn für jemanden mit weiser Weste gehalten bzw. ihn geschützt hätte.


    Sex Education (Staffel 3)

    War okay. Ich mochte die neue Schulleiterin Hope nicht vom Charakter her, aber weil sie Spannung reingebracht hat. Mehr jedenfalls als dieses olle Hin und Her aus Beziehungen, aber gut, das ist bei Teenies eben so. Ich hätte mir dennoch für Ruby und Isaac etwas anderes gewünscht als das.


    Atypical (Staffel 3)

    Sam: furchtbar. Doug: furchtbar. Elsa: überraschenderweise nicht furchtbar.

    So lässt sich möglichst kurz zusammenfassen, wie es so war. Ja, ich weiß, er ist Autist, aber wow, Mr. Protagonist verhält sich in der Staffel wie ein Riesenarsch und ist arg egozentrisch. Die Helden der Staffel für mich waren Casey, die wirklich reif wird und viele weitreichende Entscheidungen trifft, sowie Paige, die sich zwar auch mal mehr um sich kümmern könnte, aber ansonsten einen großartigen Job macht (nicht wortwörtlich auf die Arbeit bezogen, natürlich).


    Squid Game

    Danke an Vanessa für die Empfehlung. Unerwartet spannend, abgesehen von einer relativ zähen 2. Folge und dem Problem, dass ich mir noch weniger als sonst die Namen merken kann. Ein bisschen angefressen bin ich immer noch über das Ende von

    und der Plottwist am Ende war nicht so ganz meins. Ansonsten aber wirklich sehenswert. Gerne hätte ich mehr über die Organisation dahinter gewusst.


    How to get away with murder (Staffel 6, 10 Folgen)

    Wie (wieder) gewohnt teils mitreißend und spannend, teils merkwürdig forcierte Plottwists, zum Beispiel

    Ich denke mal, dass die Serie sich langsam dem Ende zuneigen sollte, bevor es zu zäh und aufgesetzt wird.


    Modern Family (Staffel 8, 3 Folgen)

    Auch hier: Kommt zum Ende. Ich mag die Serie und ihren Humor, aber allmählich ist für mich alles erzählt. Die (teils ehemaligen) Kids sind erwachsener(er) geworden, viele Entwicklungen durch. Ich schaue nur noch vereinzelt die Folgen, hab aber so verteilt meinen Spaß. Am besten war bisher die Folge mit dem intelligenten Kühlschrank.

  • Squid Game

    Die finale Episode habe ich vor einigen Tagen geschaut. Das Ende ist okay, aber auch etwas unbefriedigend. Im Großen und Ganzen hat mich die Serie aber zu unterhalten gewusst. Ob ich eine zweite Staffel brauche, weiß ich aber nicht.


    Modern Family Staffel 11

    Auf Netflix ist die letzte Staffel verfügbar und ich habe sie zusammen mit meiner Frau geschaut. Ich bin ein riesiger Fan der Serie, muss aber sagen, dass es die letzte Staffel nicht mehr gebraucht hätte. Es gab noch einige gute Folgen (z.B. im Hotel), aber es war schon irgendwo sehr viel, was zum Ende noch passierte und sehr konstruiert wirkte. Das hatte die Serie in den Staffeln zu vor besser gemacht.


    How I met your mother Staffel 1

    Es ist nun einige Jahre her, seit ich die Serie zuletzt gesehen habe. Nun wollten meine Frau und ich einen Rewatch starten und haben die erste Staffel bereits durch (auf englisch). Mir ist in dieser Staffel erst einmal aufgefallen, wie unsympathisch Ted stellenweise ist. Ich habe mich früher stark mit ihm identifiziert (war ich nie gern Single und wollte auch gerne eine Partnerin finden). Aber Ted ist echt übertrieben wählerisch, engstirnig und geht gefühlt über Leichen, für sein Liebesleben. Seine Besessenheit von Robin tat ihr übriges, um die Staffel nicht mehr so nostalgisch-positiv zu sehen.

    Ich bin gespannt, wie es mir mit den weiteren Staffeln gehen wird...

    "Nenn mich ruhig beim Namen. Das bedeutet mir nichts."


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