Was bedeutet Zelda für euch persönlich?

  • Rekapitulierend war für mich der Moment als ich aufgeregt vor dem Bildschirm saß, die drei Steine zur Zitadelle der Zeit brachte und mich gefragt was jetzt passiert. Bei diesem großartigen Ereignis mussten natürlich Mama und Papa dabei sein.


    Zelda war das erste Spiel, welches ich aktiv durchgespielt gespielt habe. Videospiele allgemein nehmen einen großen Platz in meinem Leben ein und Zelda ist als Spielereihe ein Meisterwerk.
    Trotzdem war es nie so, dass ich mich emotional mit einen der Charaktere identifiziert habe oder großartige Spannungsbögen innerhalb der Storyline oder Charakterentwicklung gespürt habe.


    Was mich viel mehr beeindruckt hat, war die Gestaltung der Zelda-Welten. Visuell sowie auditiv sind fast alle Spiele herausragend, die Landschaften sind oft gespickt mit Details, die Spiele sind liebevoll gestaltet und die Musikstücke sind oscarreif. Dadurch konnte ich oft in die Spiele eintauchen und mich teilweise zeitlich verlieren.


    Schwierig das zu differenzieren, ich habe mit den Spielen keine emotionalen Traumas o.Ä. überwunden, aber trotzdem lasse ich mich seit 20 Jahren regelmäßig von Nintendo gerne auf jede neue Reise mitnehmen.



    :)

    Ich mag Signaturen nicht, weil sie die Scroll-Leiste ohne Kontext verlängern.

  • Also BotW ist für mich ein fantasievolles Entfliehen vom RL. In dieser Zeit marschiere ich durch Hyrule, besiege Gegner, finde Krogs, bekämpfe Leunen und muss mir um Alltagsprobleme wie Rechnungen bezahlen, zwischenmenschliche Streitigkeiten, Arbeit und die Wahl des Fernsehprogramms keine Sorgen machen. Ich kann einfach ich sein, Link sein und tun worauf ich Lust habe (Auch wenn die Physik einem ab und zu Grenzen aufweist ;) ).


    Bei den älteren Zelda war es ähnlich allerdings kurzzeitiger und intensiver. Der Tatsache geschuldet, dass ich auch jünger war sorgte dafür, daß ich jede freie Minute zum Zocken suchte und erst umfassend glücklich war, wenn ich Link steuern konnte. Dabei machte ich mir in der Schule, Arbeit und beim Abendessen Gedanken, wie ich den jeweiligen Dungeon meistern konnte und welcher wohl als nächstes kommt. Dabei hatte ich immer das Bedürfnis nicht zu viel am Stück zu spielen, da ich Angst hatte zu weit fort zu schreiten und bald schon bei Ganon zu sein!


    Kummer und Traurigkeit überkommen mich jedesmal sobald ein Zelda beendet ist.


    Ja Zelda ist für mich ein guter Vertrauter, wie ein Freund welcher mir nur temporär bleibt und von dem ich mich bald verabschieden muss!



    P. S. : Das trifft übrigens auf die Metroid Reihe auch zu! :D

  • Für mich ist Zelda ein Zeitvertreib für die Freizeit, aber auch nicht der einzige. Ich beschäftige mich vor allem deswegen damit, da ich schon immer gerne mir Geschichten ausgemalt habe. Manchmal durchdenke ich auch alternative Handlungsstränge von Geschichten, die mich fesseln, eben Plotting. Unser Gehirn scheint gut auf gute Geschichten anzusprechen Und bei einer Reihe, wo das ein oder andere Detail offen gelassen wird, können wir umso mehr unsere Fantasie spielen lassen.