Was lest ihr gerade?

  • Von Samantha Harvey habe ich letztens Orbital gelesen und es war gar nicht meins.


    Die Grundidee war an sich interessant: Mehrere Astronaut*innen befinden sich auf einer Raumstation, die sich um die Erde bewegt. Eines Tages bekommen sie jedoch die Nachricht, dass die Mutter einer von ihnen gestorben ist... Leider war die Umsetzung gar nicht meins, es gab mir zu viele philosophische Momente, die mich langweilten, und die Handlung ging da ganz weit unter.


    Derzeit lese ich The Stardust Grail von Yume Kitasei und Self-made boys von Anna-Marie McLemore parallel. Das erste Buch handelt von Maya, die ein Artifakt retten will, mit dem sich das Überleben einer Alienspezies sichern lässt, gleichzeitig würde eine Übergabe an ebenjene Spezies aber auch dafür sorgen, dass die Erde von intergalaktischen Reisen abgeschlossen ist.


    Das zweite Buch ist eine Nacherzählung von The Great Gatsby, aber mit dem Twist, dass Jay und Nick trans sind, ebenso sind Nick und seine Cousine Daisy Latino/Latina (auch, wenn Daisy aufgrund unklaren Gründen versucht, nach amerikanischen Verhältnissen als weiß durchzugehen). Ist bis jetzt recht interessant zu sehen, wie hier ausgearbeitet wird, wie Minderheiten in den USA der Goldenen Zwanziger behandelt wurden- auch, wenn ich ehrlicherweise nicht weiß, warum man hier gerade den Klassiker umschreiben musste und nicht stattdessen ein komplett neues/nicht von einer bekannten Geschichte inspiriertes Buch schreiben konnte... Ich hatte aber bis jetzt noch nicht das Gefühl, dass es keinen Unterschied gemacht hätte, zu welcher Version ich gegriffen hätte, ich erkenne zwar einiges aus dem Original wieder, aber bis jetzt gibt es genügend Änderungen, dass es nicht langweilig ist.

  • Aktuell lese ich von Katie Kento den Krimi „Hotel Ambrosia“. Nachdem ich zuerst ihren zweiten Krimi gelesen habe (Missing Page), wollte ich nun dieses Buch in Angriff nehmen.


    Bisher liest sich das Buch sehr gut. Man merkt sehr starke Anleihen zu Hitchcocks „Das Fenster zum Hof“ (der Film wird sogar erwähnt), aber trotz - oder gerade wegen der bekannten Tropes - macht es Spaß, der Geschichte beim Entfalten zuzusehen.


    Die Texte werden durch sowas, wie Chatverläufe oder Skizzen und Notizen der Protagonistin aufgelockert, was ich sehr erfrischend finde.


    Ruhmeshalle Hisui (Pokémon Legenden Arceus)


  • Love - Lisey's Story (Stephen King)

    Heute habe ich einen weiteren King beendet. In diesem Roman geht es um den verstorbenen Schriftsteller Scott Landon bzw. seine Frau Lisey Landon, die nicht nur mit den Schatten seiner dunklen Vergangenheit kämpfen, sondern sich auch mit realen Personen, die an den Nachlass ihres Mannes (oder sogar an sie?) heranzukommen versuchen, herumschlagen muss.

    Obgleich erst 2006 erschienen, sehe ich das Werk als klassischen King an. Gute Figurenentwicklung, sehr viel spielt sich im Kopf der Protagonistin ab (oder?!); am Anfang muss man sich ein bisschen durchbeißen, aber auch das ist nichts Neues bei King. Ähnlich wie in Sie verarbeitet er mit dem Buch wohl auch ein wenig seine Angst vor fanatischen Fans. Love hat mir insgesamt ziemlich gut gefallen; es landet jetzt nicht auf meiner Top-King-Liste, aber es ist ein ziemlich solides, empfehlenswertes Buch. Ich vergebe 8 von 10 Bool-Stationen.


    Das Phantom der Oper (Gaston Leroux)

    Da mir das Musical so gut gefallen hat, habe ich nun mit diesem Werk begonnen. Eine Arbeitskollegin meinte zwar, dass das Buch ziemlich anders sei als das Musical, dennoch bin ich gespannt auf die Geschichte. Man wird sehen, wohin das Phantom mich lockt.

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    Love = Love

    - Seit dem 06.02.2014 in einer butterwampigen Matschkuchen-Partnerschaft mit silberregen -