Red Dead Redemption

  • Kurzer Anriss zum Spiel von mir:


    ACHTUNG MÖGLICHE SPOILER









    Von Rockstar Games kennt man eigentlich nur GTA, weshalb RDR frischen Wind mit sich brachte. Ich mochte die Vorstellung einen "Cowboy" (John ist eigentlich gar keiner..) zu spielen. Man hat im Spiel die Entscheidung ob man gut oder böse sein will, selbst in der Hand. Tut ihr gute dinge, werdet ihr dafür bekannt und eurer Ruf steigt "positiv" - handelt ihr schlecht, passiert das genaue gegenteil. Eigentlich könnte man sagen Read Dead Redemption ist ein GTA im Western-Stil, aber das würde dem nicht mal nahe kommen. Die Landschaften sind schön gestaltet, die Aufgaben abwechslungsreich und es gibt genug Minispiele in den Städten mit denen man sich die Zeit vertreiben kann. Man hat keine Lust auf eine Mission oder ein Minispiel? Kein Problem. Reitet aus, geht auf die Jagd und erlegt ein paar Tiere, um sie zu Häuten und zu verkaufen, was ihr nicht braucht. Oder sucht Wildpferde auf und zähmt eines - das ist knifflig, macht aber Spaß! Ist im Grunde genommen jedoch unnütz, da die Tiere zwar schnell sein mögen, jedoch Johns schwarzes Streitross das Schnellste bleibt. Die Story selbst hat mich stundenlang in ihren Bann gezogen. Man denkt Anfangs nicht großartig mit, doch spätestens dann, wenn man den Mann, den man gesucht hat, erledigt hat und die Auftraggeber einem nicht von der Pelle rücken wird einem eines klar: Man hat keine Chance zu entkommen. So nimmt auch das Spiel sein Ende. John Marston flüchtet mit seiner Familie in die Scheune auf der eigenen Ranch, sorgt dafür, dass der Sohn und die Frau flüchten können, bevor er sich seinen Verfolgern stellt. Ein letztes Mal versucht er mit seinem Dead Eye (verlangsamtes sehen - ermöglicht präziseres Zielen) einige der miesen Ratten mit in die Hölle zu reißen, bevor er niedergeschossen wird. Damit starten die Credits - aber, dass ist nicht das Ende! Zum Glück kann man diese Wegdrücken und man glaubt danach für einen Augenblick lang John wäre wieder am Leben; aber falsch. Es ist sein Sohn, der ihm verblüffend Ähnlich sieht, der am Grabe der eigenen Mutter steht, jene er neben seinem Vater beerdigt hat. Man hat eine einzige letzte Mission zu erfüllen: Den Mann zu töten, der damals dafür gesorgt hat, dass der eigene Vater umgebracht wird. Die Mission hat eine laaaaangen Weg erfüllt von Reiten auf sich, bevor man ihn endlich töten kann - danach kann man als Sohn von John (mir fällt der Name partout nicht ein xD) weiterspielen und selbiges tun, wie zuvor auch. Das Spiel ich liebe es. Es ist erfrischend anders, die Story fesselt den Spieler und man merkt, wie ein kleines Stück von sich selbst stirbt, als man sieht wie John Marston zu Boden geht. Umso glücklicher bin ich, dass ich mir die Game of the Year Edition geholt habe, in der zusätzlich noch Read DeadRedemption: Undead Nightmare enthalten ist. Darin schlägt man sich mit einer Zombieseuche herum, um die eigene Familie zu retten...




    Anlässlich eines mysteriösen Tweets seitens Rockstar starte ich diesen Thread.

    https://twitter.com/RockstarGa…s/787639249864630273?s=09


    Es sieht ganz danach aus als würde entweder ein neuer Red Dead Teil oder eine Remastered Version folgen. Heißt für mich ich brauch dann bald eine PS4. Dx


    Kennt jemand die Spiel'reihe'? Ich bin schon gespannt auf weitere Infos zu dem (hoffentlich) neuen Teil.

    »The most important thing in life is to learn how to give out love, and to let it come in.«
    - Tuesdays With Morrie, Mitch Albom

    Einmal editiert, zuletzt von mugiwara ()

  • Ich habe Red Dead Redemption noch nie gespielt aber ich habe viel gutes über die Serie gehört. Das Gameplay welches ich von Videos kenne sieht auch sehr vielversprechend aus. Leider gab es für diese Serie noch nie eine PC-Fassung und auch für diese Ankündigung scheint es keiner zu geben.


    Wenn Rockstar nicht die Plattform unterstützen will wo sich die ersten Fans angehäuft haben, dann verdienen diese auch nicht mein Geld. So i don't care ¯\_(ツ)_/¯ Ich habe noch genügend andere Spiele die ich spielen kann :D

  • Glaub Rockstar war eben immer etwas dagegen, dass man ihre Spiele moddet, weswegen sie den PC als Plattform nicht mehr so mögen. Hab das mal irgendwo gelesen / gehört. Wüsste aber nicht mehr genau wo.


    Red Dead ... war aber auch immer eine reine Konsolen-Serie. Daher kann auch das ein Grund da sein.

  • Stimmt, anders als GTA, was ja ursprünglich für den PC erschien, kam Red Dead Revolver auch nur auf Konsolen heraus. Dennoch ist es verständlich, dass die PC-Spieler auf Red Dead Redemption rüberschauen. Andererseits finde ich es auch nicht verkehrt, dass Konsolen ein zwei Exklusivtitel haben. So würde ich es auch nicht unbedingt gut finden, wenn Bloodborne als Beispiel für PC portiert wird (auch wenn es für mich sehr praktisch wäre, da ich keine PS4 besitze).


    @mugiwara, vielleicht solltest du auf gewisse Spoiler hinweisen am Anfang des Beitrages, für Leute, die sich das Spiel noch anschauen möchten. He, he.
    Für mich selbst war es eine angenehme Überraschung und interessante Wendung.


    Hat hier jemand eigentlich Red Dead Revolver gespielt und kann etwas dazu schreiben in Bezug auf seinen Nachfolger?


    Wie bereits angekündigt, wollten Rockstar Games heute den ersten Trailer zum nächsten Teil vorstellen. Um ca. 17 Uhr war es dann auch soweit. Viel Spaß:


    Damit sind die Spekulationen, die sich um eine überarbeitete Version von Red Dead Redemption drehten und eventuelle Portierung für den PC, wohl erst einmal vom Tisch.


    Whity, Whity! Kuuluu-Limpah! Diese magischen Worte hat Whity für sich ersonnen! Stehlen Sie sie nicht!

  • Gute Idee, @WhiteShadow. Habs auch gleich erledigt.


    Red Dead Revolver kenne ich nicht, muss ich aber wohl nachholen. Für welche Plattformen gab es das?


    Zum Trailer: Er verrät leider nicht viel, aber reicht aus um mich zu hypen. Ich brauch ganz schnell eine PS4. |D

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  • Ich kenne Read Dead Redemption nur vom Zusehen, Read Dead Revolver kenne ich nur von Screenshots, dementsprechend bin ich nicht der größte Enthusiast, was das neue Spiel betrifft, das kürzlich angekündigt wurde. Hauptsache die PC Meisterrasse geht Apeshit weil das Spiel Konsolenexklusiv herauskommen soll.


    Ob ich es mir kaufe? Ja, könnte ich mir gut vorstellen. Es ist nicht so, dass ich das Spielprinzip hasse oder von vornherein ablehne, es hat da nur einfach nie Klick gemacht. Bei manchen Spiele ist das so bei mir, es kann dann aber auch vorkommen, dass eben ein Schalter umgelegt wird und auf einmal gefällt mir das Spiel, die Serie. Könnte mir schon vorstellen, dass ich es mir als Budgettitel kaufe oder ausleihe, für mich fällt es in die Kategorie schon interessant aber derzeit gibt es interessantere Titel.

    Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen

    #51: Val Hallen

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    "Upsurge!"

  • Juhu, ich bin glücklich, denn seit gestern ist klar: RED DEAD REDEMPTION 2 ist im Anmarsch!
    Seit gestern gibt es den zweiten Trailer zu bestaunen, bitte schön:


    Der erste Teil hat mich total geflasht, absolut unerwartet und wenn ich die Grafik sehe, kann ich es kaum noch bis zum Frühling 2018 abwarten! Endlich mal anständiges Futter für die PS4!


    Gamestar hat mal ein paar Fakten über das zusammengetragen, was im oben verlinkten Storytrailer zu sehen ist.
    http://www.gamestar.de/artikel…iten-trailer,3320421.html


    2018 kann kommen!

  • Also ich bin ja nicht gerade diejenige, die immer auf dem neusten Stand ist, und so habe ich erst gestern davon erfahren, dass sich der Release zu RED DEAD REDEMPTION II auf den Oktober Zwo-Achtzehn verschoben hat. Dabei hat diese Meldung wohl schon ein paar Tage auf den Buckel.


    So ein Ärger; ich rechnete fest damit, ab März über irgendeine Steppe zu botten und Kojoten das Fell über die Ohren zu ziehen. Naja, dann also Oktober... Aber wenn ich mir doch nur allein die Website angucke, bin ich so so so so so so gespannt drauf...hmpf!!!


    Guckt mal rein!


    https://www.rockstargames.com/reddeadredemption2/

  • So ich habe nun so an die 8 Spielstunden hinter mir. Storytechnisch stehe ich natürlich noch ganz am Anfang. Mir waren auch andere Dinge erstmal wichtiger.


    Bis man zur ersten Stadt kommt vergehen schonmal so ein paar Stündchen. Dieses kann man als Tutorial bezeichnen und ist ehrlich gesagt etwas zäh. Mehr Videosequenzen als Gameplay, eine Menge Erzählungen und man muss erstmal mit allem zurecht kommen.

    Aber bei einem Spiel dieser Größenordnung muss man halt auch damit rechnen und kann nicht erwarten in 5 Spielstunden schon mitten im (Rdr 2) Leben zu stehen.


    Zu Beginn spielt alles im Schnee und der Protagonist bewegt sich daher ziemlich langsam. Man wird halt in die Grundlagen herangeführt. Es geht auch recht schnell los mit Schießereien und diese machen wirklich Spaß. Ab Beginn Kapitel 2 öffnet sich Red Dead Redemption 2 dann völlig. Sobald der Schnee in der Landschaft schmilzt, bleibt es euch überlassen was ihr macht. Es gibt einfach sooooo viel zu tun.


    Für mich ist es schon fast zu viel, da ich jetzt erstmal schauen und überlegen muss. Ganz besonders muss ich darauf achten, nicht die Orientierung zu verlieren.


    Aber das wird sich denke ich noch legen. Auch die Frage, wie abwechslungsreich die Missionen sind lässt sich erst später beantworten. An Herausforderungen neben dem Hauptstrang mangelt es jedenfalls nicht. Eine möchte ich jetzt schon hervorheben: Die Jagd!


    Diese Herausforderung motiviert ungemein und wird für sich allein schon mehrere Stunden fesseln.


    Was mich etwas stört ist, dass man nach Ableben ganz schön viel erneut spielen muss, da die Missionen stets von vorne beginnen und sie sich teilweise ganz schön ziehen.


    Was Audiovisuell geboten wird ist über jeden Zweifel erhaben, egal auf welcher Konsole man es spielt.


    So! Heute Abend geht es weiter. Ich werde euch berichten!!!

  • Ich habe Red Dead Revolver früher auf der XBox verdammt gerne gezockt. Wohlgemerkt war das Franchise zu dem Zeitpunkt noch kein Open World GTA-Verschnitt (dafür hatte man damals das Spiel GUN), stattdessen gab es eine Aneinanderreihung von einzelnen Levels mit hoher Story-Dichte und zwischendurch immer wieder die Möglichkeit, in einem Hub (Brimstone Western Stadt) neue Ausrüstung für seine hart verdienten Dollar zu besorgen. Besonders im Gedächtnis geblieben sind dabei die schrägen Charaktere und deren Handlung, aber auch das schöne Gunplay sowie fordernde Bosskämpfe als auch - natürlich - der Dead Eye Zeitlupen-Modus.


    Besonders lang war das Spiel nicht, doch die Möglichkeit fürs gute Spielen mit mehr Geld belohnt zu werden und dafür verschiedene Waffen und Ausrüstung zu kaufen (oder Multiplayer Inhalte), motivierte stark zum erneuten Durchspielen. Und der Multiplayer-Modus war einfach nur genial. Richtig gutes Deathmatch Gameplay mit bis zu 4 Spielern gleichzeitig, und haufenweise unterschiedlichen Charakteren. Jeder davon hatte seine eigenen Waffen, Ausrüstung und Spezial-Fähigkeit. Gab sogar einen Typen, der einen Sarg mit einer Mini-Gun darin versteckt auf seinem Rücken herum getragen hat, und diese dann irgendwo aufbauen konnte.


    Hat damals echt viel Spaß gemacht die verschiedenen Charaktere auszuprobieren und seinen Liebling zu finden. Soweit ich weiß mochte ich den Charakter mit vergifteten Revolver-Kugeln als Special am liebsten. Good times.

    _____


    Später dann mit Red Dead Redemption für die XBox 360 bin ich, um ehrlich zu sein, nie so richtig warm geworden. Lag vermutlich daran, das ich es stark mit meinem Lieblings Open World Ableger von Rockstar verglichen habe. Und zwar GTA: San Andreas. RDR hatte mir im Gegensatz dazu einfach zu wenige RPG- und Progression-Elemente. Ähnlich stehe ich zu GTA 5. Die Welt und Nebenbeschäftigungen darin sind mir zu stark den linearen Story-Missionen gewichen.


    Bei RDR 2 hingegen hat man diesen Kritikpunkt hingegen scheinbar stark ausgebessert. Es gibt Entscheidungen im Spiel zu treffen, man kann gut oder böse spielen, es gibt lohnenswerte Nebenbeschäftigunge. Und man kann das Spiel auch genießen, ohne von Hauptmission zu Hauptmission zu hetzen. Allerdings hat es Rockstar mal wieder nicht als nötig angesehen, ihren neuen "Triple A"-Titel auf dem PC herauszubringen. Jedenfalls noch nicht.


    So bleibt mir die Möglichkeit, dem Redemption Reboot von Red Dead Revolver eine 2. Chance zu geben, leider fürs erste verwehrt. So schwelge ich also lieber noch ein wenig in den nostalgischen Erinnerungen von früher. :P

  • Mit Red Dead Redemption bin ich auch nie warm geworden und zwar aus denselben Gründen wie bei dir Roy !

    Ich habe immer gezockt und nach maximal einer Stunde bin ich dann rum gelaufen und dachte mir: Joar ich könnte jetzt dies und das machen aber will ich das??? Nöö


    Genauso ging es mir bei San Andreas, GTA IV und GTA V. Ganz Schlimm war es bei letzterem. Ich habe ca. 15 Stunden an Spielzeit investiert und irgendwann frustiert aufgegeben. Ich hatte einfach keinen Spaß dran. Es war für mich ein Gehobse von Mission zu Mission, die sich auch ständig wiederholt haben. Mir hat das Weiterkommen und Gefühl von besser werden gefehlt. Kein Aufleveln im engeren Sinne und auch keine stärker werdenden Gegner. Dafür gab es 3.000 Nebenbeschäftigungen aber die haben mich völlig kalt gelassen.


    Daher war ich auch lange am überlegen ob Red Dead Redemption 2 überhaupt was für mich ist.


    Zu den Missionen schreibe ich in ein paar Tagen noch was. Stecke noch in Kapitel 2 und finde sie bisher echt gelungen. Möchte aber noch etwas zu den Herausforderungen schreiben. Habe nämlich mittlerweile viele Nebenbeschäftigungen entdeckt. Entdecken ist dabei genau das richtige Wort, denn es gibt Saurierknochen, seltene Schnäpse, Schätze, Pflanzen und ZIgarettenbilder zu entdecken. Diese sind überall auf der Karte versteckt, mal leicht und mal verdammt schwer zu finden. Das wiederum ist genau das richtige für mich, denn es motiviert ungemein.


    Auch gibt es in Valentine (In den folgenden Städten wohl auch) Möglichkeiten spezielle Jagdmissionen anzunehmen. Für bestimmte Tiere wird dann Geld angeboten, je nachdem wie der Zustand dabei ist. Ach ja und dann gibt es auch noch legendäre Tiere, die besonders schwer zu finden sind und auch sehr widerstandsfähig sein sollen (Warum muss ich da grad an Diablo denken ????? ).


    Ich denke das war noch lange nicht alles was es zu entdecken gibt, nur das was ich bisher gelesen habe bzw. in ca 12 Spielstunden herausgefunden habe.


    EDIT:


    Vergessen habe ich die Revolverhelden, die es zu erledigen gibt und Kopfgeldmissionen aber das ist bei mir noch nicht freigeschaltet. Es gibt einfach unglaublich viel !!!!!

  • Genauso ging es mir bei San Andreas, GTA IV und GTA V. Ganz Schlimm war es bei letzterem. Ich habe ca. 15 Stunden an Spielzeit investiert und irgendwann frustiert aufgegeben. Ich hatte einfach keinen Spaß dran. Es war für mich ein Gehobse von Mission zu Mission, die sich auch ständig wiederholt haben. Mir hat das Weiterkommen und Gefühl von besser werden gefehlt. Kein Aufleveln im engeren Sinne und auch keine stärker werdenden Gegner. Dafür gab es 3.000 Nebenbeschäftigungen aber die haben mich völlig kalt gelassen.

    Bei San Andreas hatte ich das Problem nicht, da es auch abseits der Hauptmissionen stets eine gute Variation an Beschäftigungsmöglichkeiten gegeben hat. Nebenmissionen, viele Berufe denen man nachgehen konnte, Autorennen und Extremsport-Challenges, die Gang-Kriege mit denen man sich "Ehre" und zusätzliche Gang-Präsenz erspielt hat, man konnte verschiedene Skills leveln wie z.B. "Fliegen" (mit welchem man zum Schluss Pilot wurde und Flughäfen ohne Fahndungslevel betreten durfte). Und alles hat einem eine gute Menge Geld beschert, mit der man sich dann Ausrüstung besorgen, Fahrzeuge tunen oder Häuser kaufen konnte.


    In GTA 5 hingegen ist eigentlich nie etwas wirklich nennenswertes passiert abseits der Hauptmissionen. Und das Geld, welches man sich anderswo in der Spielwelt verdienen konnte waren immer nur extreme Peanuts, die wahre Goldgrube war immer nur über die Story-Progression aufzufinden.

    _____


    Was du jetzt hingegen so über RDR 2 berichtet erinnert mich eher an GTA: SA und scheint generell von einer guten Balance zwischen linearen Story Missionen und nicht linearem Open World Content zu zeugen. Dazu eine gehörige Portion Realismus, die das Gameplay anspruchsvoller gestaltet. Und wenn es dann noch anständige Belohnungen für sämtliche dieser Betätigungen gibt (z.B. cooles Zeugs das man sich mit seinen Dollarn besorgen kann) bin ich SOLD - wie man es im englischen sagt. Beim kurzen reinschnuppern in einem Let's Play hab ich zumindest schon mal gesehen, das es eine Menge verschiedener Waffen und sogar Pferde mit unterschiedlichen Stats zu kaufen gibt, hehe.


    Ich wünsche dir und auch allen anderen RDR 2 Zockern hier jedenfalls viel Spaß mit diesem neuen Spiel von Rockstar. Ich selbst als PC-Gamer muss wohl leider noch einige Monate warten, da R* wie schon bei GTA 5 aus irgendeinem Grund keinen gleichzeitigen, Plattform-übergreifenden Release angestrebt. Etwas seltsam von so einem gigantischen Publisher/Entwickler. :/

  • Die letzten 4 Spielstunden habe ich die Hauptstory außen vor gelassen und mich mit anderen Dingen beschäftigt.


    Mittlerweile kann man nämlich noch weitere Herausforderungen absolvieren wie z.B. Raubüberfalle und Jagd-Missionen. Und diese machen einen Heidenspaß!!!


    Des weiteren habe ich noch zwei Schatzkarten gefunden und kann im Rahmen dessen sogenante Erkundungsherausforderungen starten. Diese werde ich die Woche mal in Angriff nehmen.


    Da mein jetziges Pferd eine ziemliche Krücke ist, bin ich auf der Suche nach einem Besserem. Es gibt glaube ich 18 verschiedene Pferdearten mit unterschiedlichen Attributen. Diese können in Ställen käuflich erworben werden oder man fängt sich Wildpferde.


    Dieses ist natürlich kein leichtes Unterfangen, da man sie erstmal zähmen muss.


    Es gibt in einem Gebiet besonders gute Pferde. Ich habe einen Speicherstand und versuche nun seit Ewigkeiten dieses Pferd zu zähmen aber es klappt einfach nicht, da diese Exemplare verdammt Scheu sind. Ich will aber so eins und daher werde ich nachher nochmal die Versuche Nummer 25 - 50 starten ;) .

  • Ich bin jetzt auch einige Stunden drinnen. Der anfängliche Enthusiasmus ist leider etwas abgeflaut. In zwei Sätzen zusammengefasst ist das Spiel in jeder Hinsicht wie ein alter Spaghettiwestern. Langsam, Bildgewaltig und die ganze Zeit wird man von Leuten vollgehalbert, die irgendwie alle die selbe Synchronstimme zu haben scheinen.


    Vom Gameplay her bin ich nicht enttäuscht, nach GTA V hatte ich mir eher langsames, "schweres" Gameplay erwartet, aber leider kann ich mich damit nicht so anfreunden. Das Zielsystem ist ungenau (PS 4 Version) und ohne Zielhilfe trifft man auf weitere Entfernung nichts, die Menüauswahl ist zäh, nichts geht richtig gut oder schnell von der Hand, oft wird man antagonisiert, weil man mit den schwer steuerbaren Pferden, Wägen oder Anthony irgendwen umläuft und dann kann man klarerweise wieder ordentlich Kopfgeld zahlen, damit nicht jeder Hilfssherrif, der eine Kanone besitzt, Jagd auf dich macht (und so unweigerlich das Kopfgeld in die Höhe treibt, weil man sich klarerweiße dann ja auch wehren muss).


    Die Story fühlt sich an, wie eine lange Cutscene, die aus Reiten und 08/15 Smalltalk Western Dialogen besteht, in bestem Texanisch. Achja, zwischendrinnen darf man auch ganz kurz selbst was machen. Hier und da ein wenig Gegner abschießen (hier meist ungestraft) oder von A nach B reiten um weitere Ingame Cutscenes anzuhören.


    Abseits der Cutscenes gibts natürlich viel zu tun. Man kann reiten. Man kann Jagen (was reiten beinhaltet), man kann Poker, Domino und 5 Finger Fillet spielen und man kann Kopfgelder jagen (man kommt per Ritt dahin). Sonst kann man Schätze suchen (indem man zu einem Punkt reitet) oder man sucht Steingebilde (durch reiten) oder aber man kann Züge überfallen (beim Reiten) oder Leute ausrauben (auch zu Fuß). Natürlich kann man auch überall Leute finden, denen man helfen kann, meist wollen die irgendwohin gebracht werden (nicht immer mit dem Pferd, meist aber schon) und man kann auch fischen (nur stehend, nicht im Reiten).


    Man merkt, es wird viel geritten, wie es sich halt für einen Cowboy gehört.


    Rollenspielmäßig kann man natürlich seine Basis ausbauen mit Geld, Waffen und Erweiterungen kaufen, mit Geld und durch Jagd oder seine Stats aufbessern (durch Laufen, Reiten oder wenn man Gegner besiegt).


    Meine Wertung: 5 von 10 nur was für echte Open World Fetischisten und Fans des ersten Teils.

    Nicht geeignet für: Indianer, Leute die nicht gern reiten, Piraten, Leute die keinen Wert auf Cutscenes und Dialoge legen

    Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen

    #51: Val Hallen

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    "Upsurge!"

  • Vorab: ich kenne den ersten Teil nicht, habe vorher noch nie auch nur einen Trailer der Spiele gesehen oder wusste überhaupt, um was es geht. Mein Mann hat sich das Spiel gekauft und nach ein bisschen zugucken habe ich auch mal zum Controller gegriffen.


    Nach ca. 25 Spielstunden gebe ich dem Spiel 9/10 Punkten und bin total begeistert!


    Die Steuerung ist intuitiv und leichtgängig (auf der Xbox), die Atmosphäre haut einen um, die Story gefällt mir und unser Charakter Arthur (nicht Anthony, Megaolf xD) ist herrlich miesepetrig und zynisch. Ich komme gar nicht richtig dazu, die Story weiterzuspielen, weil es so viel zu entdecken und erledigen gibt. Zwar stimmt es, dass man viel auf dem Pferd sitzt, aber es macht einen wahnsinnigen Spaß - abgesehen davon gibt es ab dem zweiten Kapitel die Schnellreise und man kann auch ein Taxi (bzw. eine Kutsche) zu Städten nehmen, in denen man schon war.


    Meine Kritikpunkte sind lediglich, dass man manchmal Probleme hat, einen NPC anzusprechen und ab und zu mit einem falschen Knopfdruck aus Versehen einen Massenmord begeht. Was dann aber irgendwie auch wieder lustig ist.


    You've met with a terrible fate...
    Haven't you?

  • Meine Kritikpunkte sind lediglich, dass man manchmal Probleme hat, einen NPC anzusprechen und ab und zu mit einem falschen Knopfdruck aus Versehen einen Massenmord begeht. Was dann aber irgendwie auch wieder lustig ist.

    In diesem Kontext möchte ich auch nochmal erwähnen, dass ich schon einige Male Personen "aus versehen" erschossen, angeschossen, angegriffen oder von der Klippe gestürzt habe. Das wird dann als Gewaltverbrechen gewertet, ein Zeuge sieht diesen Vorfall und ich muss dann schnell Leine ziehen.


    Das ist in der Tat etwas nervig. Vor allem dann, wenn gerade eine Mission läuft. Ich hatte das mit Valtentine oft, dass ich einfach nur durchreiten wollte und sich Passanten angegriffen gefühlt hatten. Das ging sogar soweit, dass 10 Dollar Kopfgeld auf mich angesetzt wurden. Daher finde ich schon das die Steuerung etwas ihre Schwächen hat.


    Eine Benotung möchte ich noch nicht abgeben, da ich mit 15 Spielstunden noch nicht genug gesehen habe. Jedenfalls habe ich jetzt mein Wunschpferd (Weißer Araber) und werde mir nachher den legendären Bison vorknüpfen, welcher ganz in der Nähe lauert. Mittlerweile weiß ich auch was ich mit den Fellen machen muss.


    Vieles erschließt sich einem auch erst nach und nach. Zum Beispiel mit den gestohlenen Waren. Ich hatte durch einen Raubüberfall Waren, welche ich nirgends los geworden bin bis sich mir erschloss, dass man diese nur bei Hehlern los wird. Dieser wird aber erst nach Abschluss einer Mission in Kapitel 2 freigeschaltet.


    Was schon etwas nervt sind die langen Wege mit dem Pferd, wobei die Landschaft wirklich unfasbar schön ist !!!

  • Bin nun in Kapitel 4 angekommen und habe mittlerweile schon eine ganze Menge Kohle anhäufen können (4000 $). Das Lager ist auch schon so gut wie vollständig aufgemotzt worden, wobei Arthur und seine Gang nun schon wieder weitergezogen sind - in ein neues Lager.


    Wo ich einfach noch nicht ganz durchblicke ist die Sache mit den perfekten Fellen. Ich hab null Plan wo ich diese Tiere suchen - und sie so töten soll, damit ein perfektes Fell dabei rausspringt. War zwar einmal mit meinem Buddy auf der Jagd und habe einen Bison erlegt, doch weil ich diesen mit Kugeln durchlöchert habe, war das Fell dementsprechend von schlechter Qualität. Muss mich da wohl mal schlau machen, denn zu verbesserten Taschen würde ich nicht "Nein" sagen.


    Diesen sogenannten Weißer Araber hab ich auch noch nirgendwo gesehen. Wo soll dieses Pferd denn sein? Hab zwar schon einige Wildpferde gesehen, sie aber erstmal links liegen lassen.


    Ansonsten ist das Spiel schon eine Wucht, hat meiner Meinung nach aber auch "Schwächen" - zumindest empfinde ich manche Dinge so. ZBs. hab ich mir die Schnellreise anders vorgestellt, doch die funktioniert nur vom Lager aus. Und so wird man immer wieder gezwungen, gefühlt stundenlang durch die Pampa zu reiten und gerät dabei nicht selten in einen Hinterhalt, wird erschossen und der Loot sowie eine nicht unbeachtliche Summe Geld sind futsch. Was mich wiederum dazu zwingt, nach jedem noch so kleinen Erfolg (seien das nur ein paar Silberne Taschenuhren) manuell zu speichern, damit man auch nur im entferntesten an etwas Kohle kommt. Besonders am Anfang war ich praktisch um jeden Dollar froh, den ich ergattern konnte. Nun lade ich einfach immer den letzten manuell gespeicherten Spielstand, wenn ich tot bin, weil es sonst einfach zu teuer wird.


    Eine weitere Schwäche ist für mich bisher, dass die Missionen ziemlich leicht zu bewältigen sind und man sie sogar überspringen kann (ähnlich wie in L.A. Noire), wenn man 3x nacheinander versagt hat. Das ist zwar ganz nett, aber ich will die Missionen schon aus eigener Kraft schaffen und nicht an die Leine genommen werden. Ist zwar nur optional, aber die Versuchung ist manchmal doch recht gross. Verstehe sowieso nicht ganz, warum Rockstar in ihren Spielen keine Schwierigkeitsgrade einführt. Da wäre dann wirklich für jeden was dabei.


    Es gibt auch sonst noch ein paar Kleinigkeiten, die mich stören, zBs. die ungenaue Steuerung teilweise, bzw. die Mischung zwischen rennen und langsam laufen. Meist stolpere ich irgendwo hinein, weil ich nicht richtig abbremsen konnte aber naja, das ist meckern auf hohem Niveau.


    Die Quests selbst sind meistens schon ganz nett und werden mir noch lange in Erinnerung bleiben. Abwechslung ist wirklich geboten, auch wenn sich einige Questabläufe ziemlich ähnlich sind. Man dreht irgendein Ding, muss fliehen, während man auf der Flucht seine Verfolger abschütteln muss. Oder man geht auf eine Mission wo fast schon klar ist, dass es in einer wilden Schiesserei mit unzähligen auftauchenden Gegnern enden wird.


    Ziemlich imposant finde ich die Stadt Saint Denis, wo so richtig das Industriezeitalter zum Vorschein kommt, bzw. das Ende des Wilden Westens eingeläutet wird. Sehr schön gemacht und ein guter Kontrast zum Umland, welches wirklich noch an Cowboys und Indianer erinnert (auch wenn ich bisher erst einmal richtige Indianer gesehen habe). St. Denis ist wirklich sehr belebt, etwas vergleichbar mit Novigrad aus Witcher 3.


    Naja, weiter bin ich noch nicht gekommen aber es macht schon ziemlich süchtig, die Geschichte wird grossartig erzählt, die Charaktere sind authentisch, es gibt viel zu tun, es gibt diverse nette Minispiele (wie zBs. Texas Hold'Em was ich bekanntlich sehr gerne spiele) und es wird einfach nie langweilig. Wie Olf zwar schreibt, muss man sehr viel reiten aber das trägt irgendwie ganz gut zur Atmosphäre bei und die ist wirklich super umgesetzt.


  • Wo ich einfach noch nicht ganz durchblicke ist die Sache mit den perfekten Fellen.

    Es gibt Tiere mit einem bis drei Sterne - nur Tiere mit drei Sternen bringen perfekte Felle hervor. Du kannst sie vorher mit dem Fernglas betrachten und dir die Infos anzeigen lassen oder wenn du nah genug dran bist auch mit dem bloßen Auge.

    Wenn du ein 3*-Tier hast, musst du noch die richtige Waffe für das richtige Tier wählen (am besten mal googlen) und einen Kopfschuss schaffen.


    You've met with a terrible fate...
    Haven't you?

  • Diesen sogenannten Weißer Araber hab ich auch noch nirgendwo gesehen. Wo soll dieses Pferd denn sein? Hab zwar schon einige Wildpferde gesehen, sie aber erstmal links liegen lassen.

    Den weißen Araber findest du hier:

  • Kurze Frage - es gibt ja im Lager die Möglichkeit div. Dinge zu verbessern. Das habe ich gemacht. Es gibt auch eine Option um ca 350 Dollar oder so das Lager zu verbessern um - laut Beschreibung - die Moral zu verbessern und die Leute zum Einzahlen zu animieren. Aber obwohl ich im Buch sehe, dass andere Leute aus dem Lager brav einzahlen, spiegelt sich das beim verfügbaren Etat nicht wider. Meine Frage also - wie zum Teufel schaffe ich es, dass die anderen Holzköpfe auch sichtbar einzahlen oder kann man das Geld irgendwo abholen etc. Schließlich ist das einzige Geld im Topf bisher von mir - nach ca 20 Spielstunden, und das kann es ja nicht sein oder, sonst gäbe es ja nicht diese Option zur Erweiterung bzw. mit der Beschreibung.

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    #51: Val Hallen

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