Red Dead Redemption

  • Hmmmm gute Frage! Habe eben mal geschaut und festgestellt, dass das Lageretat genau die Summe wiedergibt, welche ich und nur ich eingezahlt habe. Also das passt bei mir auch nicht mit den Einzahlungen aus dem Buch zusammen. Ich habe die Unterkünfte Verbessert und die Medizinbude erweitert. Aber sonderliche Veränderungen im Verhalten der Crew konnte ich nicht feststellen.


    Ich habe eh das Gefühl, dass die Funktion der Erweiterungen ums Lager sich erst mit Red Dead Online richtig entfaltet. Also wenn beispielsweise 6 menschliche Spieler in einem Lager sind und jeder Raubzüge oder ähnliches macht und damit die Gemeinschaft bereichert.


    Ich bin noch am verzweifeln, weil ich es nicht gebacken kriege meine Taschen von Pearson verbessern zu lassen. Habe entweder nicht das richtige Fell oder der Zustand ist zu schlecht.

  • Ich bin noch am verzweifeln, weil ich es nicht gebacken kriege meine Taschen von Pearson verbessern zu lassen. Habe entweder nicht das richtige Fell oder der Zustand ist zu schlecht.

    Ja, das ist ziemlich Tedious. Das hat mich an Far Cry erinnert, wobei ich das viel besser fand, weil halt die Gegend, wo die relevanten Tiere rumlaufen besser gekennzeichnet war und es keine Qualität beim Fell gab, wenn mich nicht alles täuscht. So kann man hundertmal das selbe Tier jagen und hat, wenn man Pech hat, nicht die nötige Qualität.

    Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen

    #51: Val Hallen

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    "Upsurge!"

  • Ich werde mit Red Dead Redemption 2 leider nicht warm.

    Das ist besonders traurig deswegen, weil mir der erste Teil so positiv in Erinnerung geblieben ist.

    RDR2 ist kein Spiel, in welches man abends mal reinsteigen kann um ein, zwei Stunden gemütlich zu spielen, nur, um es dann wieder beiseite zu legen. Man muss sehr viel Zeit darin investieren, um überhaupt irgendwas hinzubekommen. Das fängt schon mit der sehr schwerfälligen Steuerung an - Arthur Morgan steuert sich zu Fuß wie ein Holzklumpen, welcher 2 Pillen Viagra geschluckt hat, spezifische Kommandos (Mit Leuten sprechen, DIalogoptionen, Waffen- und Itemrad) sind sehr versteift und könnten so direkt aus einem Spiel von 2008 stammen. Das Gungame ist sehr träge; gerade mit dem Zielen habe ich so meine Probleme und ich bin wirklich froh, dass ich nicht der Einzige bin, so dachte ich mir schon, ich wäre irgendwie zu blöd dafür. Man schiesst halt irgendwie immer daneben, selbst, wenn das Fadenkreuz perfekt auf dem Kopf liegt.


    RDR2 ist nicht wirklich ein Spiel. Ich würde es eher als knallharte, trockene Westernsimulation bezeichnen. Es wurde extrem viel Wert auf kleine Details gelegt, die, wenn es ein normales Spiel wäre, komplett untergehen würden weil man eigentlich den letzten Fick auf sowas gibt. Pferde kacken zum Beispiel, wenn sie Angst haben und der Schnee auf den Schultern schmilzt nach und nach, wenn man in wärmere Gebiete wechselt. Das ist zwar ganz hübsch anzusehen, doch ich hätte mir gewünscht, Rockstar hätte diese Arbeit eher ins Gameplay gesteckt. Es macht keinen Spaß, von A nach B zu reiten; unterwegs 5 mal seine HP und Ausdauerkerne zu erfrischen nur um dann kurz vorm Ziel von Kopfgeldjägern, Wegelagerern oder wilden Tieren ermeuchelt zu werden weil das Waffenspiel wie bereits gesagt absolut beschissen ist.

    Das Jagen machte ein Mal Spaß - im Tutorial zu Beginn des Spieles; dann eigentlich nicht mehr so. Es ist halt das typisch obligatorische Jagen, welches es seit Assassins Creed 3 in jedem Open World Spiel geben muss. Man schleicht herum, entdeckt ein Tier und hofft dann dass man mit der schwammigen Steuerung was trifft. "Langweilig" wäre hier ein zu schwaches Wort.


    Arthur Morgan ist kein schlechter Hauptcharakter; an einen charmanten John Marston kommt er aber halt einfach nicht ran. Dass Rockstar einen nichtssagenden Nobody nehmen wollte ist mir schon klar, was anderes wäre jedoch sowieso irgendwie nicht logisch gewesen. Immerhin hört man im ersten Redemption ja auch keinen einzigen Ton von irgendeinem Arthur Morgan. Gut gelöst, aber halt sehr langweilig.


    Ich bin mittlerweile in Kapitel 4 und bisher hatte ich nie wirklich das Bedürfnis, mich auf längere Spielsessions einzulassen. Red Dead Redemption 2 nervt einfach zu sehr an jeder kleinen Ecke mit seinem Realismuswahn. Für Leute, die ein actiongeladenes Feuerwerk wie GTA V oder Red Dead Redemption erwartet haben, ist es wirklich nichts. Wie gesagt, es ist viel mehr eine Simulation als ein Spiel, und das macht mich traurig.