Euer Ersteindruck

  • Auch wenn ich mittlerweile Ganondorf besiegt habe und zur Zeit nur noch ab und zu BotW spiele möchte ich euch trotzdem meinen Ersteindruck schildern....


    ...denn dieser war am Anfang alles andere als Positiv. Während mich der erste Trailer (Zelda goes Skyrim hieß es damals) noch ziemlich beeindruckt hat, kamen mir immer mehr Zweifel auf, je fortgeschrittener das Spiel wurde. Mit Veröffentlichung der Nintendo Switch (und parallel BotW) musste ich abwägen, ob mir das neue Zelda eine Anschaffung einer neuen Konsole wert ist. Bei Skyward Sword stand ich anno 2011 vor einer ähnlichen Situation.Damals entschied ich mich gegen die Wii und damit auch gegen Zelda: Skyward Sword. Ich war und bin einfach kein Nintendo Wii Fan (Wahrscheinlich der einzige, der sich damals aufgrund dessen von Nintendo etwas distanziert hat).


    Als ich dann in einem Review laß, dass BotW deutlich andere Wege geht indem es keine richtigen Dungeons mehr gibt, dass das Einsammeln von Herzen zur Gewinnung der Vitalität einem Survivalprinzip (Kochen) gewichen ist und die Waffen kaputt gehen, habe ich mich dazu entschlossen mir vorerst keine Switch und somit auch kein BotW zu holen (Die Anschaffung einer WiiU stand für mich sowieso außer Frage ).


    Ab und zu habe ich mir bei Let´s Play ein paar Videos angeschaut. Einzig allein wegen Hyrule dachte ich über eine spätere Anschaffung (Zum deutlich günstigeren Preis) nach.


    Ich habe zu dem Zeitpunkt auch nie an den Erfolg der Switch geglaubt. Zu teuer, zu wenig Hardwarepower und zu überflüssig das Prinzip einer Hybridkonsole...........Tja was soll ich sagen. So daneben lag ich selten in meinem Leben.


    Die Switch wurde wider Erwarten zu einem Erfolg. Es erschienen immer mehr gute Spiele (Zum großen Teil Ports, was mir aber egal ist) und Ende 2017 erschien dann Super Mario Odyssey. Mein Interesse an der Switch wurde immer größer und außerdem waren es nun 2 Spiele und nicht nur eines, welches eine Anschaffung rechtfertigen würde ;) .


    Nach langem Abwägen war es dann irgendwann soweit und ich habe mir das Odyssey Bundle angeschafft. Gleichzeitig war BotW für 45 Euro bei Amazon im Angebot und ich dachte mir: Ach holen kannst du es dir ja, es wird dich schon für ein paar Stunden unterhalten.


    Nach ca 3 Stunden Odyssey (Was mir auch sehr gefallen hat) habe ich mich durchgerungen mal BotW zu testen. Dabei war die Anfangspielzeit auf dem Plateau sogar ganz nett (Aber auch nicht mehr). Fand die ersten Schreine ganz gelungen, wollte aber ein Dungeon !


    Etwas nach 2-3 Stunden, nachdem ich vom Plateau gesegelt bin war es bereits um mich geschehen. Laut Hauptquest musste ich Richtung Kakariko (Durch die Zwillingsberge) aber ich wollte Erkunden. Dabei hatte ich immer das Schloss im Auge und war auch stehts ambitioniert, nicht zu nah in diese Richtung zu gehen. Dabei war ich einmal zu forsch und wurde flugs von einem Wächter zerlegt.


    Ich glaube bis ich in Kakariko war, habe ich bereits 12 Stunden in Kakariko verbracht und dabei erforscht und erkundet. Nach Kakariko bin ich erstmal dem Quest nach und ins Zorareich......bis ich auf dem Donnerhorn den Leunen traf.....


    Ach ich will gar nicht weiter meine Erlebnisse in BotW schildern. Meine Kritikpunkte bevor ich BotW spielte bleiben bis heute bestehen....Na und !!!!


    Es ist ein anderes Zelda aber eines, welches ich bis jetzt ca 180 Stunden gespielt habe und noch lange nicht alles habe. Von den 900 Krogs rede ich erst gar nicht. Mir fehlen noch 16 Schreine und unzählige andere Nebenaufgaben.


    Bei TP bleiben mir die fantastischen Dungeons in Erinnerung, dafür fand ich die Midna/Werwolf Szenen nicht so gelungen.
    Bei WW habe ich die tolle Musik und den erstmaligen Cel Shading Look in Erinnerung, dafür war die Oberwelt leider zu langweilig (Zu viel Wasser ) !
    OoT stand für seine erstmalige fantastische 3D Welt und MM dafür, das etwas andere Zelda zu sein.


    BotW werde ich für immer wegen Hyrule in Erinnerung haben. Diese Oberwelt und das Verlangen, diese zu Erkunden verdient einfach das höchste Maß an Lob. Kritikpunkte hin oder her.


    Ich liebe dieses Spiel !!!!!

  • Ein Freund hat gemeckert, es sei ja kein richtiges Zelda mehr. Mir ist das egal. Nur weil es anders ist, muss es nicht schlecht sein. Ja, der Spieler wird nicht starr durch eine Handlung geschleust. Es obliegt dem Spieler, was er machen möchte und wann, in welcher Reihenfolge, zumindest fast immer. Alle Aufgaben sind schaffbar, können aber einfacher oder schwerer ausfallen, je nachdem wie man sich vorbereitet. Was ich richtig gut finde.....das ist das erste Zeldaspiel, wo die Leute tatsächlich auch mal reden und nicht NUR komische Laute von sich geben, während das eigentlich gesprochene als Text dargestellt wird. Link bleibt aber nach wie vor stumm und ohne viel Text. Auf diese Weise kann man sich seinen Charakter im Kopf zumindest ein Stück weit selber bilden.

  • Ein Freund hat gemeckert, es sei ja kein richtiges Zelda mehr.

    Ich weiß einfach nie, worauf Leute mit solche Aussagen hinauswollen. Was ist denn diesen Meinungen zufolge "ein richtiges Zelda"? Die Spielmechanik war schon immer wandelbar und es gibt sogar Teile, die nicht einmal in Hyrule spielen und die titelgebende Prinzessin Zelda beinhalten. Einzig den Unmut über das stark abgeänderte Dungeon-Prinzip kann ich so vage verstehen, aber wenn man genau hinsieht, sind die altbekannten Elemente immernoch da, nur abgeändert. Man findet eine (sogar interaktive) Karte des Dungeons (Titanen), es gibt Schatztruhen, Rätsel und die fünf Steuerungseinheiten bilden sozusagen den Masterschlüssel. Das Konzept wurde also übernommen, nur etwas modernisiert. Es ist schade, dass eine ganze Armee von Entwicklern sich Gedanken macht, wie man experimentieren könnte, ohne das Altbewährte zu sehr außer acht zu lassen und sich dann immer wieder Leute hinstellen, die mit dem Endprodukt unzufrieden sind und lieber wieder einen Abklatsch vom Abklatsch vom Abklatsch wollen. Damit kannst du ja gerne mal stellvertretend für mich gegen die Aussage deines Freundes argumentieren ;)

    Erlaube mir, dich zu warnen, dass es ein gefährliches Unterfangen ist, meine Genialität in Frage zu stellen; es könnte deinen Tag um einiges surrealer machen.


  • Na, ich vermutete immer, dass es ihm zu openworldähnlich ist, aber genau das ist ziemlich cool. Klar, du hast immer noch deinen groben Plot, welcher ziemlich kurz gehalten ist. Ab durch die Einleitung, da bekommst du noch die nötigsten Informationen und dann darfst du schon den Hauptplot beenden gehen, falls du denn skilled genug bist, aber auch zum Hauptplot lässt sich über andere Aufgaben eine Menge herausfinden. Es gibt so viel zu entdecken, dass es schade wäre, sofort die Geschichte zu beenden. Nintendo lässt dir die Wahl, wie viel Geschichte du mitnehmen willst. Das ist neu, das ist gut.

  • Ich weiß einfach nie, worauf Leute mit solche Aussagen hinauswollen.


    In erster Linie ist es - zumindest für mich - dass die Tempel keinen großen Stellenwert mehr haben. Als zweites kommt für mich dazu, dass eben secondary Items wie Enterhaken, Bumerang etc. keinen Stellenwert mehr haben sondern durch dieses Tablet und seine Funktionen ersetzt werden. Das Thema, in einem Tempel ein Item zu erhalten, durch das man dann im nächsten Tempel weiterkommt etc. wurde komplett verworfen. In A Link Between Worlds wurde das auch schon geändert, aber eben nicht so stark, dass es überhaupt keine Items mehr gibt. Dann fehlt mir irgendwie eine epische Inszenierung, die Story fand ich wenig aufregend, es wirkt durch die Erinnerungen, welche einerseits für mich als einzige Storyträger langweilig waren und andererseits nur optional sind, ein wenig so, als wäre die Story hier total vernachlässigt worden. Ich schätze, man wollte hier ein wenig so wie bei anderen Spielen die Umgebung die Story erzählen lassen, was aber nicht funktioniert hat. Die Abwesenheit von Story und das Storytelling allein durch Lore mag bei anderen Spiele funktionieren aber das ist eben auch so ein Punkt, der mir bei allen anderen Zelda Spielen besser gefallen hat. Es fehlten mir auch wiedererkennbare NPCs, von denen es nur ganz wenige gab. Abgesehen davon gab es noch sehr viele andere, kleinere Änderungen, wie zB. die zerbrechenden Waffen, dass man Herzteile gegen Schreinbelohnungen eintauscht, dass es abseits der Oberwelt kaum etwas zu erforschen gibt. Die kleinere und größeren Puzzlestücke ergeben für mich halt ein Bild, das mich überhaupt nicht mehr an ein Zelda Spiel erinnert. Ich kenne das so in keinem anderen Zelda - selbst Spirit Tracks und Phantom Hourglass sowie Skyward Sword die in meinen Augen nicht nur schlechte Zeldaspiele sondern auch schlechte Games sind - haben noch ein wenig von dieser Zelda Essenz in sich, die mir im neuesten Teil gänzlich fehlt.

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  • Alles im einen ist es Geschmackssache, das wird hier sehr deutlich. Ich mag die Freiheit, zu tun, was ich will, genug Angebote gibt es ja. Zudem basiert das Storytelling nicht nur auf Vergangenheit. Was tust du denn, wenn du dich um die Giganten kümmerst? Das ist ein Teil der Geschichte, der hier und jetzt passiert. Aber ja, das ist wenig Story im Vergleich zu den anderen Spielen. Auch das Prinzip: "Nun kenne ich das Ergebnis oder ein Mittelstück und das WIE-KAM-ES-DAZU erfahre ich im Anschluss" ist nicht jedermanns Geschmackssache. Dieses Mittel wird gerne dazu verwendet, um den Schauenden, Hörenden oder Spielenden mit dieser Szene neugierig zu machen. So wurde es auch in den Serien "Da Vinci's Demons", "Queen of South" oder auch im Horrorroman "Blutportale" gehandhabt und besonders bei Blutportale ist es wirklich gelungen. Eine Frau, scheinbar traumatisiert wandert durch ein Haus voller Leichen, sie selbst ist auch nicht unverletzt und sie schaut sich vorsichtig um. Das Buch hatte mich von Anfang an. ^^

  • Die Memories - welche optional sind - und das Pacing sind für mich halt mitunter der Grund, warum mir die Story bzw. deren Inszenierung überhaupt nicht gefiel. So kann es sein, dass man die Memories in komplett unterschiedlicher Reihenfolge beim "Cleanup" ua. nach dem Endboss oder kurz davor erst sucht oder findet.

    Dazu kommt, dass es einem grundsätzlich ja frei überlassen ist, welchen Titanen man wann macht. Natürlich gibts vom Spiel schon eine Art "so sollte es sein" aber ob man zuerst zu den Zoras geht oder mittels kleiner Tricks einen anderen Titanen vorzieht bleibt dem Spieler überlassen. Auch kommt dazu, dass halt durch das "Erforschen" der Welt oftmals 10-20 Stunden zwischen den einzelnen Storybruchstücken liegen kann - das kenne ich persönlich so nicht von anderen Zeldas, denn selbst wenn man in Ocarina of Time oder Twilight Princess, selbst in Wind Waker, Exploration betrieben hat, wurde man immer etwas in Storyrichtung gebracht, dass man die nicht aus den Augen verliert - was halt in Breath of the Wild nicht der Fall ist. Mir kommt es halt so vor, als wäre der Schwerpunkt eben am Erkunden und Grinden der Zutaten und Waffen - eben nicht an der Stor, was ja durch die offene und unzusammenhängende Erzählweise und das "allein lassen" des Spielers ja deutlich bewiesen wird. Und in dem Punkt stimme ich dir zu - es ist Geschmackssache ob ich lieber einen roten Faden habe oder eben kein Wert auf die Story gelegt wird aber zumindest ich lege schon wert auch bei einem Spiel wie Zelda auf eine ordentliche Inszenierung die mir auch das Gefühl gibt, dass es ihr nicht total egal ist, ob ich mich für die Story interessiere oder nicht, sondern die einfach dem Spiel selbst einen würdigen und interessanten Rahmen gibt - nicht umsonst geht es wohl auch anderen Spielern so, die schon seit Jahrzehnten Zusammenhänge, versteckte Details und Infos zwischen den Codezeilen sammeln um die Stories der Spiele zu verknüpfen - aber in Breath of the Wild finde ich, bis auf jede Menge unzusammenhängende Eastereggs, nichts davon.

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  • ...Keinen Wert auf die Story lege? Ich kann behaupten schon Wert auf die Story zu legen. Ich habe mich zumindest immer darüber gefreut, wenn ich über Storyteile gestolpert bin. Ob nun beabsichtigt oder nicht du hinterlässt den Eindruck, als würden jene, die das Spiel gerne mögen, keinen Wert auf die Story legen, allerdings fühle ich mich da falsch eingeordnet.


    Zitat: Und in dem Punkt stimme ich dir zu - es ist Geschmackssache ob ich lieber einen roten Faden habe oder eben kein Wert auf die Story gelegt wird.


    Es ist nicht leicht, vor allem deswegen, weil der Mensch darauf gepolt ist, sich eine Meinung zu bilden (Daher der Spruch: Der erste Eindruck zählt), auch über andere, aber andererseits passiert dabei auch nicht selten ein Fehler. Ich werde mich auch weiterhin bemühen, hier niemanden negativ zu bewerten, vor allem Leute, die ich noch nicht richtig kennengelernt habe. Sonst schlage ich noch zu unrecht eine Wunde.


    Und ja, dann ist es eben nicht das richtige Zelda für dich. Vielleicht ist das nächste wieder mehr nach deinem Geschmack.

  • Megaolf Nun, mit dem Einwand, dass die Dungeonitems fehlen, habe ich fast schon gerechnet :D Meiner Meinung nach wird das durch die Shiekah-Module und die Reckenfähigkeiten ganz gut wettgemacht, denn Link kann ja - trotz 100-jährigem Schlaf und NORMALERWEISE damit einhergehendem Muskelschwund over 9000 - einwandfrei klettern, schwimmen, fliegen und rennen. Daher habe ich es auch nicht großartig vermisst, Items zu sammeln, weil es eben an anderer Stelle wettgemacht wurde. Okay, das Suchen von Herzteilen hat mir ehrlich gesagt anfangs doch gefehlt. Aber ansonsten ist es für mich eben so, dass ein Zelda-Titel sich für mich nach Zelda anfühlt, wenn man immer wieder auf Orte stößt, die man aus vorhergegangenen Games kennt. Das war für mich immer so das wirklich wunderbare, wenn ich ein mir bisher unbekanntes TloZ-Spiel angefangen habe, nicht die altbekannten Spielmechaniken an sich. Daher rührt eben meine Meinung, dass BotW sich für mich am aller, aller, allerwenigsten "nicht nach Zelda anfühlt", weil man diesen Faktor eben bis zur Neige hat. ^^

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  • Und ja, dann ist es eben nicht das richtige Zelda für dich. Vielleicht ist das nächste wieder mehr nach deinem Geschmack.


    Sagen wir es so - Skyward Sword war ein Zelda Spiel und nicht nach meinem Geschmack. Breath of the Wild ist kein Zelda Spiel, aber nach meinem Geschmack. Ich hatte zig gute Spielstunden und habs auch zweimal komplett durch, aber mir fehlt das, was Zelda ausmacht. Wenn ich Ocarina of Time einlege - sofort Zeldafeeling. Wenn ich A Link to the Past einlege, sofort Zeldafeeling. Wenn ich Breath of the Wild einlege? Kein Zeldafeeling weil so viele Dinge die für mich ein Zeldaspiel ausmachen fehlen oder total verwässert sind. Es hat sich so viele Vorbilder genommen, dass es vergessen hat, wo es herkommt.


    Ob nun beabsichtigt oder nicht du hinterlässt den Eindruck, als würden jene, die das Spiel gerne mögen, keinen Wert auf die Story legen, allerdings fühle ich mich da falsch eingeordnet.


    Das Spiel legt keinen Wert auf Story oder ob der Spieler eine Story möchte - nicht der Spieler selbst.


    Aber ansonsten ist es für mich eben so, dass ein Zelda-Titel sich für mich nach Zelda anfühlt, wenn man immer wieder auf Orte stößt, die man aus vorhergegangenen Games kennt.


    Welche Orte wären das denn? Die Zitadelle die eigentlich nur reiner Fanservice ist ganz am Anfang? Oder die Eastereggnamen auf der Karte, wo einfach mal die Ruinen von der Muh Muh Farm hingeschissen wurden ohne Kontext, damit grad irgendwas in der Welt an die Serie erinnert? Man sieht ja ganz deutlich, dass das Spiel versucht durch solche unmengen an kontextlosen Eastereggs wie eben Landmarks die nach bekannten Personen etc. benannt wurden sowas wie ein Gefühl des Wiedererkennens erzeugen soll, was aber nicht passiert, da die Nayru Grotte genausowenig mit anderen Zeldas zu tun hat, wie die Farorespitze oder der Daruniawald.

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  • Ich meine damit ja auch keine 1:1 wiedergegebenen Orte, sondern eben einfach Dinge, die an die anderen Spiele erinnern. Der Teri-Händler und der Todesberg sind da eben auch so Dinge. Ich bin mir auch fast sicher, dass die beiden Schatzsucher im Stall der Zwillingsberge ein "Remake" der Zwllingsbrüder sind, die man in OoT auf dem Marktplatz bzw. in MM in Unruh-Stadt findet. Dann ist da die Quest,


    Das sind dann eben auch Dinge, die über das stumpfe benennen nach Örtlichkeiten oder Personen hinausgehen, und von denen der aufmerksame Spiele dutzende finden kann ^^ Auch der bei von dir erwähnten Zitadelle der Zeit bemerkt man erst nach genauem hinhören, dass dort die Hymne der Zeit in arg verlangsamter Version läuft. Diese "Aha"-Momente haben - für mich - ebnen unbestreitbar Hand und Fuß.

    Erlaube mir, dich zu warnen, dass es ein gefährliches Unterfangen ist, meine Genialität in Frage zu stellen; es könnte deinen Tag um einiges surrealer machen.


  • Stimmt, ich fand es immer wieder schön, über diese Dinge zu stolpern. Ja, du musst dich schon durch die Welt bewegen, um die Dinge zu finden, aber genau das scheint mir Sinn der Sache zu sein, die Welt zu entdecken. Ich habe mich nach einem Pferd umgesehen, das wie Epona aussieht, habe ich natürlich am Anfang nicht gefunden. Aber ich machte längst etwas anderes, da hat es sich schließlich ergeben, dass ich ein solches Pferd fand und zähmen konnte...Ohne Flecken am Hintern und ähnliches. Im Wald der Krogs fühlte ich mich ein wenig wie in den verlorenen Wäldern. War sogar einer meiner Lieblingsorte. Ich mag es leicht unheimlich und mysteriös.