Die vier Recken - Mipha, Daruk, Urbosa, Revali

    • Die vier Recken - Mipha, Daruk, Urbosa, Revali

      Hallo,

      schreibt doch mal, wie ihr die vier Recken so findet.

      Wie findet ihr die Darstellung? Machen sie überhaupt Sinn oder fehlen euch da Story-Inhalte? Habt ihr einen, den ihr besonders leiden könnt?
      ______________________________________
      Ich finde es sogar richtig spannend und würde gerne mehr über die 4 erfahren.
      Aktuell habe ich im Spiel schon 3 besser kennengelernt. Jetzt fehlt mir noch der Gorone.
      Mir ist aufgefallen, dass es zu Mipha und Revali einen emotionalen Bezug zu Link gab, aber nicht zu Urbosa. Sowas finde ich immer interessant.
      Zu Daruk kann ich im Moment nichts sagen.

      Revali find ich bis jetzt am besten. Ich mag es, dass er Link eher ablehnend gegenüber steht. Vielleicht ist auch eine Portion Neid im Spiel, wer weiß. Auf jeden Fall finde ich gut, dass Link nicht wie so oft von allen verehrt wird.
      Revali ist in meinen Augen eine sehr interessante Figur. Ich hoffe, man erfährt noch etwas mehr.
    • Bisher kenne ich nur zwei: Mipha, die Zora, und Daruk, den Goronen.

      Mipha hat mir als Charakter gut gefallen. Besonders, dass zu ihren Ehren eine Statue im Zentrum des Zora-Dorfs aufgestellt ist, zeigt, wie wichtig sie für das Dorf war und wie tragisch der Verlust. Dementsprechend konnte ich nachvollziehen, dass der alte Muzu und viele andere ältere Zora nicht gut auf Link zu sprechen sind, aber nach der Befreiung Vah Rutas doch umdenken. Ich finde sehr schade, dass man sie nicht "live" erleben kann, denn ich mochte sie und ihre ruhige, mitfühlende Art wirklich gerne.

      Auch für Daruk gibt es eine Art Statue über Goronia in den Felsen gehauen. Er wirkt auf mich wie ein typischer Gorone, der alles leicht nimmt und Link als guten Freund sieht, da er ihn immer "Bruder" nennt. Das Verhältnis zwischen den beiden hat mir ebenfalls gut gefallen.

      Eigentlich hatte ich die Hoffnung gehegt, man könne die vier noch retten, da der Zora-König erzählt, sie seien in den Titanen eingeschlossen worden und selbst überlegt, ob sie eventuell noch leben könnten. Das hat bei mir gleich große Hoffnungen aufgebaut, die dann leider kurze Zeit später zerschmettert wurden, als ich Miphas Geist sah und sie sagte, nun könne sie ihre Ruhe finden...
      Dennoch fand ich interessant, dass im Falle von Daruk, er hinausgeht und sein Neffe (?) Yunobo ihn sehen kann und ihm sogar zuwinkt. Er sagt zwar später, er hätte es sich nur eingebildet, aber trotzdem hat es mich gefreut.

      Ich bin schon gespannt auf die anderen beiden und ob man noch mehr über sie erfährt.
    • Sylph schrieb:

      Auch für Daruk gibt es eine Art Statue über Goronia in den Felsen gehauen. Er wirkt auf mich wie ein typischer Gorone, der alles leicht nimmt und Link als guten Freund sieht, da er ihn immer "Bruder" nennt. Das Verhältnis zwischen den beiden hat mir ebenfalls gut gefallen.
      Als ich den Thread anfing, kannte ich Daruk noch nicht. Das hat sich ja nun geändert.
      Daruk mag ich richtig gerne. Er ist so ein echter Kumpeltyp und einer, mit dem man glaube ich viel Unsinn hätte anstellen können. Schade, dass er nicht mehr lebt. Er ist ein echter Verlust!

      @Sylph
      Mein Lieblingsrecke ist Revali. Er ist anders, als man denkt und gibt der ganzen Geschichte rund um diese Gemeinschaft Zelda-Link-Recken eine schöne Tiefe. Als ich seinen Titanen betrat hatte ich die ganze Zeit im Hinterkopf, dass er mich sehen kann, wie ich mich da durchwühle. Bei keinem anderen Titanen/Recken hatte dieses Gefühl so sehr. Ich bin gespannt, was du zu ihm sagst.
    • Ich gebe auch gerne mal meinen Senf dazu und teile euch meine Meinung über die 4 Recken :D

      Ich packe meinen Beitrag allerdings mal in einen Spoiler, da Leute, die noch nicht so weit gespielt haben vielleicht dadurch die ein oder andere Info bekommen, die sie selbst erfahren wollten.

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      Mipha

      Auf den ersten Blick sehr sympathisch. Ich mag Zoras sehr gerne (yay, Prinz Sidon :D). Sie hat einen sehr liebenswerten Charakter und bildet einen guten Kontrast zu den anderen Recken. Ich finde es schon sehr traurig, dass sie nicht mehr an Link's Seite seien kann.
      Revali

      Wohl eher Rivale, denn er und Link scheinen sich nicht sonderlich gut zu verstehen. Nun ja, das beruht eher auf Revali in diesem Fall. Er ist sehr arrogant und meint er wäre in allem besser und gerade deshalb sollte ich ihn eigentlich nicht mögen, aber ich tu es trotzdem ^^
      Ich mag die Ornis im allgemeinen auch sehr gerne und selbst, wenn Revali ein etwas aufmüpfiger Kollege ist, kann man ihn trotzdem irgendwie nur gerne haben, schwer zu beschreiben ^^

      Daruk

      Er hat sehr viel von Darunia. Und ich mag Darunia! Er nennt Link sogar "Bruder" und das ist einfach mal so richtig Goronentypisch xD
      Außerdem: er ist Gorone. Hallo?! Wer mag die denn bitte nicht? :D

      Urbosa

      Was mir bei ihr sehr gefällt ist, dass sie für Zelda eine Art Mutterfigur darstellt, da ihre Mutter verstorben ist. Urbosa hat sich um Zelda gekümmert, wenn sie jemanden brauchte. Sehr cooler Charakter!
      Im Großen und Ganzen kann ich sagen, dass ich sehr traurig bin, dass die Recken wirklich alle tot sind. Ich hätte mir gewünscht, dass sie "nur" eingesperrt gewesen wären.
    • Ich finde es lustig, wie Link wirklich von den Zorafrauen mega verehrt wird. In OoT war es Ruto, jetzt ist es Mipha. Wie macht der Kerl das?! Ich sollte vielleicht auch mal gaaanz lange einfach mal nix sagen...vielleicht klappts dann :D

      Ich finde, dass das eine perfekte Mischung ist. Der große und starke Bruder Durak, die sanfte und weise Urbosa, die süße und zierliche Mipha und der elegante, flinke und misstrauische Revali. Es war immer stets erfrischend, wenn alle zusammen waren (bei Links "Rittersprechung" und Ganons Rückkehr").

      Wobei ich ehrlich zugeben muss, dass Mipha für mich nicht in die Rolle des Recken passt. Sie ist zwar eine Prinzessin, ja, aber irgendwie wirkt sie so brav und lieb, für mich zu brav und lieb. Da hätte der Zoraprinz finde ich besser gepasst. Bei Urbosa hat alles gestimmt. Aber dann wäre es wohl nicht mehr gleich aufgeteilt :D

      Mal abgesehen davon, dass mir Revalis Stimme auf Deutsch absolut nicht gefallen hat, war es für mich der Recke mit dem größten Erinnerungswert. Man erinnert sich ja bekanntlich stärker an das "Negative" als an das Positive. Die negative Einstellung Revalis gegenüber Link war mal eine schöne Abwechslung. Endlich hat Link nicht nur bedingungslose Befürworter :D.

      Daruk...ja, typischer Gorone. Wie schon geschrieben wurde: Er hat sehr große Ähnlichkeit mit dem Goronenoberhaupt aus OoT (Mir will der Name gerad nicht einfallen).

      Urbosa: So stelle ich mir eine Gerudokriegerin vor! Sie behält von allen einen klaren Kopf und wirkt ja...als das Band, das versucht, alle zusammenzuhalten.
    • Ich kann leider zu den vier Champions nicht allzu viel sagen, leider erfährt man das Meiste nur in den Rückblenden und da auch nicht wirklich viel. Was mir halt noch in Erinnerung ist, dass der Vogel Link erst nicht besonders gern mag, dann aber doch seinen Fähigkeiten vertraut. Und Mipha ist in ihn verknallt, so wie viele andere Mädels auch.

      Was die Kräfte betrifft, hat Nintendo hier eine coole Idee gehabt. Die Kräfte sind durchwegs sehr nützlich und ich könnte auch schwer eine Reihung treffen, weil ich auf keine der Kräfte verzichten mag.

      Von den Champions gefiel mir vermutlich Mipha am Besten. Das liegt aber wohl daran, dass ich ihren Tempel zuerst gemacht habe und ihre Kraft gerade in der Anfangsphase des Spiels unheimlich nützlich fand. Und ihr Charaktermodell ist ganz süß, aber charakterlich könnte ich zu ihr und zu den anderen Champions nicht allzu viel sagen
      Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen

      #49: Piston Honda

      "Now I'm gonna pay you back, Banzai!"
    • Huch, ich habe ganz vergessen, noch etwas zu den anderen beiden Recken zu sagen.

      Urbosa fand ich ehrlich gesagt etwas langweilig. Ich weiß nicht, sie war zwar nett und wirkte auch sehr erwachsen, da sie den Zusammenhalt der Gruppe stärken wollte und als eine Art Streitschlichterin fungierte. Außerdem schien Zelda ihr viel zu vertrauen, was ihr eine etwas "besondere" Position gab. Dennoch habe ich an sie am wenigsten Erinnerung, ehrlich gesagt. Sie war zwar da, aber mehr auch nicht.

      Revali hingegen...Puh. Ich war ja sehr gespannt auf den Recken des Flattervolks, da die Orni ja eine relativ "frisches" Volk sind, die noch nicht in so vielen Zelda-Spielen ihren Auftritt hatten. Müsste ich Revali beschreiben, würde ich wohl zu Ausdrücken wie "aufgeblasen" und "Trottel" greifen^^"
      Er gefiel mir im Vergleich zu Urbosa schon viel mehr, einfach, weil er eine doch recht starke Persönlichkeit (nochmal: im Vergleich) hat. Er hält nichts von Link und scheint ihm auch nicht zu vertrauen, im Gegenteil, er hält sich selbst für einen viel passenderen Helden. Allein wie er in der Erinnerung Link zu einem Duell oben auf dem Titan herausfordert - aber halt, "Du kannst ja nicht fliegen! Hahaha!" - an dieser Stelle hätte ich ihm gerne jede Feder einzeln ausgerupft, so eingebildet fand ich ihn. Auch die Sprüche, die er im Titanen von sich gibt, waren alles andere als freundlich.
      Am Ende wurde er natürlich umgestimmt, hat erkannt, dass Link es drauf hat, und sich sogar bei ihm bedankt - wenn auch so, dass Link es nicht hörte. Die "Wandlung" war schon recht vorhersehbar und demzufolge nicht besonders überraschend, aber trotzdem war ich froh darüber. In erster Linie hätte ich es den Orni allerdings nicht zugetraut, dass jemand so "fies" wäre.
      Revalis Kraft ist allerdings sehr praktisch, muss ich sagen. Ich benutze sie sehr häufig und wie gesagt, ich mag die Orni allgemein als eher junges Volk. Irgendwo ist es ja auch ganz lustig, einen Recken in Form des "ungestümen Kriegers" zu haben - scheint ja auch nicht so selten zu sein, immerhin muss man in der Gegenwart ja auch mit Hilfe eines jungen Orni den Titanen beruhigen.
    • Revali mag ich natürlich immer noch sehr, aber Daruk mag ich inzwischen doch ein bisschen mehr. Er ist einfach der super sympathische Kumpel, er wirkt furchtlos und entschlossen. Der Gedanke, Ganon so richtig eine Abreibung verpassen zu können, scheint ihm richtig gut zu gefallen. Dass er bei dem Versuch gestorben ist, nimmt er bemerkenswert leicht. Er ist tapfer und war mutig. Ein ganz toller Typ, über den ich gern mehr erfahren hätte.
      Übrigens find ich sein Aussehen irgendwie cool. Er sieht anders aus, als die anderen Goronen. Durch den Bart hat er so ein fast schon väterliches Gesicht.
    • Revali ist unter den Recken einfach der tragischste Charakter. Er schien von Anfang an zu durchschauen, dass letztendlich alles darauf zuläuft, dass Link DER Auserwählte ist, während er und die anderen Champions trotz ihrer Fähigkeiten und der Befugnis, die Titanen zu steuern, Bauernopfer sein werden. Er fügt sich für das größere Ganze zwar letztendlich dieser Rolle, aber schmecken tut es ihm, dem großen Orni-Krieger, natürlich nicht. Es braucht hundert Jahre für ihn um schlussendlich zu begreifen, dass Link der Schlüssel zum Sieg über Ganon ist. Und auch trotz dieser Erkenntnis behält er sich einen Rest seiner stolzen Arroganz übrig.
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      Zumal das Volk der Orni ihn post mortem nicht ganz so zu würdigen scheint, wie die anderen Völker es mit ihren Recken tun. Und trotz all dem konnte er letztendlich seinen Frieden finden und - auch wenn er diese noble Absicht nicht zugeben will - Link endlich die lang verwehrte Anerkennung zukommen lassen, indem auch er geschlossen hinter ihm steht, als es zum Endkampf kommt.
      Erlaube mir, dich zu warnen, dass es ein gefährliches Unterfangen ist, meine Genialität in Frage zu stellen; es könnte deinen Tag um einiges surrealer machen.

    • @Vincent Delacroix So habe ich das gar nicht gesehen. Interessante Sichtweise.

      Als stolzer Orni-Krieger war es für Revali sicherlich nicht leicht, Link die Rolle des Helden zuzugestehen. Auf Revali muss es so gewirkt haben, als hätte Link alles bekommen, als würde ihm alles gelingen, ohne dass er etwas dafür tun muss - einfach, weil er der Auserwählte war. Währenddessen hat Revali sich Mühe gegeben, hart trainiert und es hat trotzdem "nur" zum Recken gereicht. Dementsprechend konnte ich seinen Groll gegenüber Link nachvollziehen. Fand aber gut, dass er am Ende eingesehen hat, dass Link sie tatsächlich retten kann und ihm hilft. Ich kann mir gut vorstellen, dass sie hätten gute Freunde werden können.
    • Am liebsten hab ich ja meine Mipha. Am wenigsten ist mir Urbosa im Gedächtnis geblieben. Daruk und Revali waren ganz cool, auch, wenn Revali irgendwie so ein Falco Lombardi Rehash war, was Design und Charakter angeht.
      Mipha ist halt einfach sehr niedlich und, was am wichtigsten ist, eine Zora. Das Design war angenehm erfrischend und dennoch imposant anzusehen. Und ihre Geschichte war auch ziemlich berührend.
    • Ich finde eigentlich die Geschichte um jeden der Recken auf gewisse Weise tragisch, schließlich vereint alle die Tatsache, dass sie in der spielerischen Gegenwart schon lange tot sind und eigentlich nur in Erinnerungen wirklich erscheinen. Das stimmt einen schon nachdenklich und traurig. Selbst bei dem erst mal unsympathischen Revali fällt es mir vor dem Hintergrund echt schwer, krasse Abneigung zu empfinden. Es muss schrecklich gewesen sein, so zu sterben.

      Um gleich bei Revali zu bleiben: Auch ich kann seinen Groll gegenüber Link irgendwie verstehen. Da hat sicher bis zu einem gewissen Grad Neid und Missgunst, aber auch schlichtes Unverständnis mit reingespielt - was nachvollziehbare Gefühle sind. Trotzdem hat er sich Link gegenüber einfach absolut idiotisch verhalten, das lässt sich nicht von der Hand weisen. Aber er ändert seine Sichtweise ja am Ende und zeigt dann doch irgendwie Einsicht.

      Mipha mag ich sehr gerne und zu ihr hatte ich auch als Spieler die persönlichste Beziehung bzw. stärkste emotionale Bindung, was wohl an ihrer engen Freundschaft zu Link liegt. Die Geschichte der beiden ist auch ziemlich traurig - eine Geschichte von wahrscheinlich unerfüllter Liebe und einer Freundschaft, die brutal auseinandergerissen wurde. Ich denke wie die anderen auch, dass es naheliegt, dass Mipha Gefühle für Link hatte - das wird ja gerade in der einen Erinnerung mit den beiden ziemlich deutlich. Ich glaube, dass sie ihn wirklich bis über den Tod hinaus bedingungslos geliebt hat, oder zumindest eine sehr starke Zuneigung empfunden hat. Das zeigt allein schon die besondere Kraft, die sie ihm verleiht: Wiederbelebung nach dem Tod. Wenn das kein Liebesbeweis ist, weiß ich auch nicht. ^^ Jedenfalls ist Miphas Hintergrundgeschichte wohl irgendwie die dramatischste von allen. Mir wird selbst jetzt schwer ums Herz, wenn ich daran denke, wie sie ihr Leben lassen musste.

      Daruk ist halt der klassische Gorone, furchtlos und Link gegenüber sehr kumpelhaft. (Ich denke gerade an den doch sehr harten Klaps auf den Rücken, den er Link gibt :D) Wie Hyrokkin finde auch ich seine Umgangsweise mit dem eigenen Schicksal sehr bewundernswert. Er scheint nicht wirklich damit zu hadern, sondern sieht es eher als Selbstverständlichkeit, im Zweifelsfall bis zum bitteren Ende zu kämpfen. Daruk ist auf jeden Fall sympathisch und gibt dem Spieler nicht wirklich Grund, ihn nicht zu mögen. Außerdem glaubt er fest an Link und hat Vertrauen in ihn, und steht ihm sehr freundschaftlich, quasi brüderlich bei.

      Zu Urbosa fällt mir jetzt spontan auch am wenigsten ein. Link gegenüber wirkt sie auf mich eher distanziert und kühl, zu Zelda hatte sie ja ein innigeres Verhältnis, aber trotzdem fällt es mir schwer, da einen starken Bezug aufzubauen.

      Not all heroes wear capes, they also come in green tunics.
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    • @Emmy
      Ich vermute ja inzwischen, dass Mipha und Link bereits zusammen waren. Beweise habe ich nicht, es ist eher ein Bauchgefühl.
      Link hat sich wohl sehr lange bei den Zora aufgehalten, denn einer der Zora fragt ihn, ob er sich denn nicht daran erinnere, dass er ihm das Schwimmen beibrachte. Und wenn man sich die "Mipha"-Erinnerung ansieht, erzählt sie von der gemeinsamen Kindheit, und dass er dann aber doch irgendwann gewachsen ist usw. Link hatte vor der Verheerung also eine gewisse Zeit bei den Zora gelebt - vllt wegen Mipha?
      Das wäre wohl dann noch tragischer!
      Auf jeden Fall erklärt es, warum wir alle zu ihr den größten Bezug haben. Es ist viel tiefer als bei den anderen.
    • Meine Theorie wäre, dass Link nicht nur bei den Zoras, sondern auch bei den anderen Völkern Zeit verbracht hat, um verschiedene Grundausbildungen zu bekommen. In der Erinnerung an Revali zieht dieser ihn ja damit auf, dass er "auf ihn aufpassen müsse". Und wenn man so darüber nachdenkt, dass Zoras offenbar nur sehr langsam altern, kommt es eventuell doch nicht ganz hin, dass Link und Mipha eine gemeinsame Kindheit hatten. Als junge Erwachsene nach Zoramaßstäben hatte sie vielleicht schon ein paar Jahrzehnte mehr auf dem Tacho als Link, aber das ist wohl mal wieder so eine typische Nintendo-Logiklücke :D
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    • @Hyrokkin: Interessanter Gedanke! und auf jeden Fall gut möglich. Meine Interpretation war bis jetzt, dass die beiden von Kindheit an eine besondere Freundschaft verbindet und Mipha dann mit dem Alter anfing, romantische Gefühle für Link zu empfinden. Eine Beziehung habe ich da eher ausgeschlossen, ich dachte eher daran, dass Mipha es evtl. nie so deutlich gezeigt hat bzw. vieles auch einfach unausgesprochen zwischen den beiden stand. Vielleicht auch so ein bisschen "star-crossed lovers"-mäßig, in dem Sinne, dass sie warum auch immer nie so wirklich zueinander gefunden haben. Das Schicksal hatte andere Pläne. Ganz wie im echten Leben manchmal.
      Aber das ist natürlich alles reine Interpretationssache und bietet viel Spielraum. So wie du es beschreibst, klingt es auch naheliegend. Es steht auf jeden Fall fest, dass die beiden etwas besonderes verbindet.

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    • Mir gefällt irgendwie nicht, dass die vier Recken so chancenlos waren. Sie konnten den Flüchen offenbar gar nichts entgegensetzen.
      Wir reden hier aber von den jeweils stärksten und tapfersten Kriegern ihres Volkes. Irgendwie passt das alles nicht so wirklich zusammen. Ein bisschen mehr Ehre hätte allen recht gut gestanden und Zelda und Link sicher nichts weggenommen.
    • Das zweite DLC ist soeben erschienen und ermöglicht uns einen noch genaueren Blick auf die Ereignisse vor der Verheerung. Es wird viel über die tapferen sechs gezeigt und erzählt und vielleicht geht es ja nicht nur mir so, dass man da beim Zuschauen so einen Kloß im Hals hatte.
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      Nach den neuen Erinnerungen und Tagebüchern betrauere ich einfach noch mehr den Tod von den vier Titanreitern und wünsche mir umso mehr, dass sie doch irgendwie wieder in die Welt der Lebenden zurückkehren könnten, oder wir irgendwie in die Vergangenheit switchen könnten.
      Letzteres würde ich sogar viel besser finden. In der Erinnerung der Ernennungszeremonie sieht man Hyrule-Stadt und das Schloss, wie es damals eben ausgesehen hatte. Alles ist so grün und so schön. Und wie toll wäre es, wenn man sich in diese Zeit zurückbeamen könnte und mit den lebenden Recken irgendwie interagieren könnte. So ein paar Quests drumherum könnten doch nicht schaden. Die stille Hoffnung auf ein weiteres DLC mit diesem Zusatz wird wohl nie ganz verschwinden, aber das wird sicher nie passieren.
    • Mit Beendigung des zweiten DLC hat sich auch meine Sichtweise auf die Recken ein klein wenig verändert.

      Daruk
      Wir erfahren in seiner Zwischensequenz, dass er panische Angst vor Hunden hat. Der große Goronenkrieger hat Angst vor einem kleinen Flauscheball - das fand ich ziemlich interessant, denn wenn ich mich richtig erinnere, sind es bei Majora's Mask doch die Hunde, die vor einem weglaufen, wenn man die Goronen-Maske trägt.

      Dennoch sehr schön gemacht und damit ist mir Daruk einmal mehr ans Herz gewachsen. Überhaupt wirkt er ein wenig wie der Beschützer der Truppe, der große Bruder, der jedoch auch immer für Auflockerung von ernsten Situationen sorgt.


      Urbosa
      Urbosa ist ein wenig die Pflegemama von Zelda und dem ganzen Trupp um sie herum, und eine sehr fähige Kriegerin. Sie wirkt nach außen hin sehr ernst und kühl, hat aber ein weiches Herz, besonders eben, wenn es um Zelda geht, für die sie alles tun würde. Dass sie Zeldas Mutter gekannt hatte, überrascht mich nicht, erklärt aber ziemlich gut ihr Verhalten gegenüber der Prinzessin.


      Mipha
      Mipha tat mir auch im DLC wieder sehr leid. Sie scheint zu ahnen, dass sie nicht zu ihrem Volk zurückkehren wird. Sie ist eine fürsorgliche Schwester für den kleinen Sidon und ich kann verstehen, dass sie von den Zora so sehr geliebt wird. Sie ist eine sehr sanfte Natur, aber auch entschlossen und bereit, ihr Leben für das Wohl von Hyrule zu geben.


      Revali
      Ravioli Revali ist mittlerweile mein liebster Recke. Ja, er ist arrogant und angeberisch und tut, als stünde er über allen anderen (siehe auch seine steife Pose auf dem letzten Bild), aber er weiß einfach, dass er niemals Link das Wasser reichen können wird, sondern im Gegenteil, dass er trotz seiner Bemühungen immer nur die Nummer 2 ist. Von allen Recken scheint er auch derjenige zu sein, der am allermeisten trainiert, um seiner Rolle gerecht zu werden. Er gibt nicht auf und kämpft für Hyrule - und erkennt am Ende Link an; auch wenn es ihm nicht passt, so steht er hinter Link, um ihm beim Kampf gegen Ganon beizustehen.
    • Ich mag die Recken. Im Grunde finde ich es schade, dass man selbst nach dem 2. DLC nicht wirklich viel mehr über sie erfahren hat. Natürlich sind ein paar Details mehr hinzugekommen, aber ich hätte eigentlich mit noch mehr Infos gerechnet.

      Ich glaube, ichkann mich gar nicht so richtig entscheiden. Irgendwie hat einfach jeder Recke etwas. Ich mag Miphas fürsorgliche und sanfte Ader. Sie ist auch total putzig im Umgang mit ihrem kleinen Bruder. Obwohl sie scheinbar zu ahnen scheint, dass sie ihre Aufgabe nicht lebend überstehen wird, macht sie es trotzdem. Sie scheint in jedem Fall auch sehr pflichtbewusst zu sein. Ich mag auch ihre Loyalität.

      Daruk ist cool. Irgendwie einfach der perfekte Kumpeltyp. Seine Angst ist schon wieder echt putzig. Aber gerade das macht ihn sympathisch. Daruk ist toll.

      Revali. Irgendwie ist er mir, jetzt wo ich das so schreibe, am unsympatischsten. Er ist arrogant, überheblich und doof zu link, obwohl er dafür wohl seine Gründe hat. Man muss ihm aber doch anrechnen, dass er Link letztlich anerkennt.

      Urbosa is toll. Die perfekte Kämpferin, aber im Umgang mit Zelda so toll mütterlich. Ich mag Urbosa.

      Im Grunde finde ich, dass es ein ziemlich interessantes Gespann ist und finde es cool, dass sie alle doch auf ihre eigene Art so unterschiedlich sind, dass ich finde, dass sie schon wieder toll zusammen passen, gerade weil sie so verschwieden sind.