Ganon besiegt - offene Fragen, Eindrücke, Fazit

    • Ganon besiegt - offene Fragen, Eindrücke, Fazit

      Ja, das war nun also der Hauptkampf - Ganon wurde von euch besiegt.
      Doch was kommt jetzt?

      Mir stellt sich direkt die Frage, wo jetzt das alternative Spielende sein soll. Kann es sein, dass es keines gibt? Ich habe das Lösungsbuch nicht, vielleicht steht da ja ein Hinweis drin? Das würde mich echt mal interessieren.

      Der Kampf gegen Ganon ist für mich ernüchternd. So wirklich passt dieses Ereignis nicht in diese Welt. Eigentlich ist er zu leicht.
      Zunächst erledigen die Recken/Titanen die halbe Arbeit. Dann braucht man ihn nur mit einer Salve an Bombenpfeilen treffen, bis er in Flammen aufgeht. Ab da an hat er ein ständig wiederkehrendes Angriffsmuster. Daruks Schirm leistet die komplette Arbeit. Wer wie ich die Laserschuss-Konterattacke nicht beherrscht, weicht seinen Angriffen einfach so lange aus, bis Daruks Schirm wieder einsatzbereit ist. Und schwupps. Fertig.
      Dann befindet man sich plötzlich auf nem Feld und braucht nur ein paar riesige Punkte zu treffen und dann ist das getan. Als Bestie greift er nicht mal an.

      Dieser Kampf ist deshalb der mit Abstand größte Kritikpunkt an dem Spiel für mich. Irgendwie fehlt da was? Ein Leune ist schwieriger.

      Auch ich habe gedacht, man könnte nach dem Sieg noch weiter spielen. Darauf hatte ich mich richtig gefreut.
      Ich weiß, dass es noch nie so war, dass man nach dem Hauptkampf weiter spielen konnte, nur meinte ich, das irgendwo gelesen zu haben. War wohl ne Ente.

      Spielt ihr noch weiter? Ich ja, aber jetzt sehr entspannt. Jetzt geht's darum, alles zu sammeln und zu stärken. Vielleicht gibt es ja noch ein paar Sidequests, die ich noch nicht kenne.
    • Ich meine gelesen zu haben, dass man ein alternatives Ende bekommt, wenn man ins Schloss geht und Ganon besiegt, ohne erst die Titanen zu besiegen. Keine Ahnung ob oder wie das gehen soll, kann es mir aber irgendwie schon vorstellen weil das Spiel ja darauf aufgebaut ist, dass Link theoretisch schon aber der ersten Sekunde überall hin kann.

      Ich bin zwar noch nicht ganz durch, werde es dann aber nach Ganon erstmal gut sein lassen. Ich weiß ja nicht, wie ihr so gegrindet habt in den letzten zwei Wochen aber ich hab durchschnittlich 5-10 Stunden am Tag mit Zelda verbracht und das ist schon heftig viel für mich, ich brauche eine Pause, vor allem, weil das Gameplay sich langsam abnutzt.
      Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen

      # 44: Willhelm Bouillonwürfel



      "Sieh mir nicht in meine menschlichen Augen!"
    • Hyrokkin schrieb:

      Ja, das war nun also der Hauptkampf - Ganon wurde von euch besiegt.
      Doch was kommt jetzt?

      Mir stellt sich direkt die Frage, wo jetzt das alternative Spielende sein soll. Kann es sein, dass es keines gibt? Ich habe das Lösungsbuch nicht, vielleicht steht da ja ein Hinweis drin? Das würde mich echt mal interessieren.

      Der Kampf gegen Ganon ist für mich ernüchternd. So wirklich passt dieses Ereignis nicht in diese Welt. Eigentlich ist er zu leicht.
      Zunächst erledigen die Recken/Titanen die halbe Arbeit. Dann braucht man ihn nur mit einer Salve an Bombenpfeilen treffen, bis er in Flammen aufgeht. Ab da an hat er ein ständig wiederkehrendes Angriffsmuster. Daruks Schirm leistet die komplette Arbeit. Wer wie ich die Laserschuss-Konterattacke nicht beherrscht, weicht seinen Angriffen einfach so lange aus, bis Daruks Schirm wieder einsatzbereit ist. Und schwupps. Fertig.
      Dann befindet man sich plötzlich auf nem Feld und braucht nur ein paar riesige Punkte zu treffen und dann ist das getan. Als Bestie greift er nicht mal an.

      Dieser Kampf ist deshalb der mit Abstand größte Kritikpunkt an dem Spiel für mich. Irgendwie fehlt da was? Ein Leune ist schwieriger.

      Auch ich habe gedacht, man könnte nach dem Sieg noch weiter spielen. Darauf hatte ich mich richtig gefreut.
      Ich weiß, dass es noch nie so war, dass man nach dem Hauptkampf weiter spielen konnte, nur meinte ich, das irgendwo gelesen zu haben. War wohl ne Ente.

      Spielt ihr noch weiter? Ich ja, aber jetzt sehr entspannt. Jetzt geht's darum, alles zu sammeln und zu stärken. Vielleicht gibt es ja noch ein paar Sidequests, die ich noch nicht kenne.
      Ich hab das Lösungsbuch hier, und da wird geschrieben, dass nach dem Ganon Kampf man einen extra Speicherplatz bekommt mit einem Stern (also das letzte mal Autospeichern vor dem Kampf). Schau mal auf deiner Karte unten links in der Ecke, dort wird dir jetzt eine Prozentanzahl angezeigt wieviel du im Spiel bereits geschafft hast. Was da dazu zählt sind alle Schreine, alle Türme, alle Endgegner, Orte und alle Krogsamen... Also weiterspielen kann man auf jeden Fall nach Lösungsbuch ^^
      Vielleicht hast du ja noch nicht zb alle Rüstungsteile von der Zorarüstung und willst sie noch auf lvl 2 verbessern um den Setbonus zu erhalten etc... oder noch paar Schatztruhen finden oder Orte bereisen die du noch nicht so genau unter die Lupe genommen hast... Ich bin erst beim zweiten Titanen, kann dir dazu nicht allzu viel sagen :D

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von lars ()

    • Ich fand den Kampf gegen Ganon recht cool, aber es ist zu extrem, dass die Recken ihm einfach mal die Häfte des Lebens abziehen.
      Allerdings muss ich auch sagen, dass der Kampf wirklich zu einfach ist.

      Ich hatte das Master Schwert und den Hylia Schild und die Verheerung Ganon war damit nun wirklich kein Problem (abgesehen davon, dass er kaum wirklich Schaden gemacht hat).

      Über die Dämonenbestie müssen wir, glaub ich, nicht reden. Der Kampf ist rein cinematisch und bietet mal absolut gar keine Herausforderung.

      Das alles passierte für mich etwas zu schnell (also der Kampf war zu schnell vorbei).
      Mir ist schon klar, dass der Kampf schwerer ist, wenn man die Titanen nicht befreit denn dann muss man zuvor gegen alle Flüche Ganons kämpfen.
      Ich habe aber erwartet, dass ich extra einen schwereren oder abgeänderten Endkampf bekomme, wenn ich die Titanen schon alle befreie.

      Das Ending war okay. Lässt viel Freiraum für den kommenden DLC. Derartig geflasht oder umgehauen hat mich der Final Boss dann nicht. Gerade nicht, wenn man zuvor bereits Ocarina of Time oder Twilight Princess gespielt hat, die beide einen fantastischen Endkampf gegen Ganondorf hatten.

      Die ganze Kritik am Final Boss und am Ending ändert aber nichts an meiner Meinung über das Spiel im allgemeinen. Breath of the Wild ist sogar zu einem meiner Lieblingszeldas geworden :D
    • Wir haben gestern die letzte Erinnerung geholt und im Anschluss Ganon besiegt. Sehe es in dieser Hinsicht etwas anders, als z.B. @Hyrokkin , mir hat der Kampf nämlich nicht schlecht gefallen und ich fand ihn auch einigermaßen passend - zumindest zum restlichen Spiel passend. Ganon hat zwei Formen, von denen zumindest die erste unter Umständen knackiger ist, vor allem, wenn er seinen Schildmodus einschaltet und man ihn nur verwunden kann, indem man geschickt blockt, ausweicht, das Schutzschild einsetzt oder ihn zum richtigen Zeitpunkt trifft. Jedenfalls fand ich den Kampf ganz ok.

      Zu den Memories möchte ich allerdings noch was loswerden. In ihrer Gesamtheit betrachtet stellen die ja eigentlich den einzigen Bezug zu Zelda her und noch dazu sind sie, die Gespräche mit den Champions und das Tutorial mal ausgenommen, die einzige Story. Ich fands halt ein wenig karg und grade Zelda gefällt mir in diesem Spiel so überhaupt nicht. Der Umstand, dass Link sein Gedächtnis verloren hat und so ist ja nichts absolut neues - also er war ja schon früher der auserwählte Held ohne das recht zu wissen, aber die Präsentation lässt sehr zu wünschen übrig. Die Memories sind kurz, es wird wenig storyrelevantes erklärt und ich fand es auch irgendwie zeldauntypisch erzählt. Ich meine, ich habe nichts gegen etwas dystere, deprimierende Story, aber im Gegensatz zum restlichen Spiel(stil) finde ich es einfach nicht stimmig.
      Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen

      # 44: Willhelm Bouillonwürfel



      "Sieh mir nicht in meine menschlichen Augen!"
    • Ich habe es gerade durchgespielt und Ganon besiegt. Ja mein Fazit... ich bin ehrlich enttäuscht und zwar nicht von dem Kampf, wobei mir der epische Kampf in Twilight Princess unvergessen bleibt, sondern von dem Ende an sich.

      Mir bleiben zu viele Fragen offen:

      1. In welcher Zeitlinie spielt es? Könnte es in der von OOT und WW spielen? Andererseits wird irgendwann mal von dem Held der Zeit, der Winde und der Schatten gesprochen, obwohl dies ja nicht sein kann, da TW nach der Kind-Linie spielt...

      2. Ganon, er ist da aber warum und wieso? Klar, ausgehend von dem Fluch aus Skyward Sword kehrt er immer wieder, aber wo ist unser aller Feind Ganondorf und wo zum Himmel sind die Sprechtexte? Wie sehr habe ich mich immer auf Ganondorfs Überheblichkeit gefreut, aber hier war der Fluch verflucht langweilig und nichts sagend.

      3. wo zur Hölle war das Triforce?? Ok Zelda hat es scheinbar am Ende im der Erinnerung, gefunden aber der Held ohne ein Fragment des Mutes?
      Ganon hat es meinetwegen verloren, jedoch möchte er es doch normalerweise wieder haben. Hier bedient er sich einer Technologie und das war es? Kein Triforce, keine absolute Macht besitzen wollen?

      4. Die Endsequenz ist für mich absolut unerfüllend... Ich denke da an Midnas Ende, oder auch auch Phis Abschied, oder an den Wunsch des Roten Leuenkönigs, hier gar nichts. Außer, dass Zelda hofft, dass ich mich nun wieder erinnere.
      Meine kurzweilige Hoffnung war es, dass sich Link an seine Urahnen erinnert und nun ein neuer Held wird, der Held der ...? Im Sinne von Held der Zeit,des Windes, der Schatten oder der Urheld. Aber er soll sich einfach an seine Freundschaft an Zelda vor 100 Jahren erinnern?

      Ingsgesamt finde ich die freie Welt klasse, alles was das Licht berührt, kann erforscht und begangen werden, aber ein richtiges Zelda-Feeling kam gerade am Ende nicht auf.
    • BradTaylor schrieb:

      1. In welcher Zeitlinie spielt es? Könnte es in der von OOT und WW spielen? Andererseits wird irgendwann mal von dem Held der Zeit, der Winde und der Schatten gesprochen, obwohl dies ja nicht sein kann, da TW nach der Kind-Linie spielt...
      Das weiß ich auch nicht. Ich bin da auch nicht so hinterher, allerdings habe ich mir das durchaus gewünscht, dass man dieses Spiel irgendwie einordnen kann und es irgendwo anheftet oder was weiß ich. Meiner Meinung nach spielt es nach TWW, aber das auch nur wegen den Krogs. Es gibt genug Hinweise auf andere Zeitlinien...

      BradTaylor schrieb:

      2. Ganon, er ist da aber warum und wieso? Klar, ausgehend von dem Fluch aus Skyward Sword kehrt er immer wieder, aber wo ist unser aller Feind Ganondorf und wo zum Himmel sind die Sprechtexte? Wie sehr habe ich mich immer auf Ganondorfs Überheblichkeit gefreut, aber hier war der Fluch verflucht langweilig und nichts sagend.
      Japp! Absolut stehe ich hinter dieser Frage. Also ich meine, dass GanonDORF nicht dabei ist, habe ich mir relativ schnell gedacht, aber ich habe auch gedacht, dass Ganon irgendwie genauso wie Zelda etwas Tiefgang kriegt und wie irgendeine Sequenz/Erinnerung zu ihm bekommen, die erklärt, warum er da ist und was seine Absicht ist.

      BradTaylor schrieb:

      3. wo zur Hölle war das Triforce?? Ok Zelda hat es scheinbar am Ende im der Erinnerung, gefunden aber der Held ohne ein Fragment des Mutes?
      Ganon hat es meinetwegen verloren, jedoch möchte er es doch normalerweise wieder haben. Hier bedient er sich einer Technologie und das war es? Kein Triforce, keine absolute Macht besitzen wollen?
      Auch absolut mein Reden. Man hat das Triforce an zwei Stellen im Spiel gesehen: Einmal in der letzten Erinnerung, als Zelda ihre Kräfte bekommt und den Wächtern Saures gibt, und dann nochmal am Ende, als sie das Biest bannt. Ansonsten gibt es null Bezug oder Geschichte zum Triforce in BotW - wie ich eben schon schrieb, glaubte ich ganz sicher, dass wir zum Ganon-Kampf aufgeklärt werden würden. Aber leider nein.

      BradTaylor schrieb:

      4. Die Endsequenz ist für mich absolut unerfüllend... Ich denke da an Midnas Ende, oder auch auch Phis Abschied, oder an den Wunsch des Roten Leuenkönigs, hier gar nichts. Außer, dass Zelda hofft, dass ich mich nun wieder erinnere.
      Meine kurzweilige Hoffnung war es, dass sich Link an seine Urahnen erinnert und nun ein neuer Held wird, der Held der ...? Im Sinne von Held der Zeit,des Windes, der Schatten oder der Urheld. Aber er soll sich einfach an seine Freundschaft an Zelda vor 100 Jahren erinnern?
      Ein bisschen kommt es mir wie ein Cliffhänger vor. Aber möglicherweise ist ja auch der Wunsch Vater des Gedanken. Dennoch könnte es eine Überleitung zu einem DLC sein oder eine Fortsetzung in Form eines Nachfolgers von BotW.

      Der Abgang jedenfalls ist verglichen mit den Erinnerungssequenzen im ganzen Spiel eher dürftig.
    • Neu

      So bin jetzt auch (endlich) durch!

      Der Kampf gegen Ganon war lächerlich, wie auch die anderen Bosskämpfe! Ich bin maßlos enttäuscht, wo ich hoffte, dass wenigstens das Finale dem Spiel noch einenn Aufschwung gibt. Fehlanzeige!

      Das wogegen Link da kämpfte, hat mit Ganon überhaupt nichts zutun. Dieses "Es" verdient es nichtmal den Namen Ganons zu tragen! Das Ganze erinnerte mich eher an eine Spinne mit technologischem Anstrich. Zudem machte es auf mich den Eindruck einer Fusion aller bisherigen Flüche Ganons aus den Zwerg-Dungeons in den Titanen. Vor allem das Ganon an den Wänden läuft ist ziemlich befremdlich für mich.

      Ein wenig hatte es im Kampf außer Schloss schon mit Ganon zutun. Man konnte sein typischen bestienhaftes Aussehen wiedererkennen. Aber das war es auch schon.

      Ich meine, wenn Breath of the Wild nach Ocarina of Time spielt, warum ist Ganon aufeinmal so technologisch angehaucht? Er der Großmeister des Bösen eine Spinne??? Da hätte man auch gleich den Endboss Ghoma nennen können. Zudem passte diese unförmige Laufstil überhaupt nicht zu Ganon.

      Jeder der Ganondorf/Ganon Kämpfe aus bisherigen Zelda Spielen war da viel besser inszeniert. Dort redete er mit Link in seiner Menschenform und verwandelte sich in den Kämpfen in Ganon oder andere Gestalten.

      Das Schloss war selbst auch kein Dungeon. Man konnte Schnurstracks zum Endkampf gehen. Ich habe das Schloss zwar erkundet, aber trotzdem wäre es besser, wenn man das Schloss hätte verpflichtend erkunden müssen. So wie es sich für einen Dungeon gehört. Aber stattdessen auch hier wieder: Klettern, schleichen, vorbeilaufen oder gleich abkürzen.

      Nach dem "Abspann" dachte ich mir: "wie das war es?". Selbst für die 13 Erinnerungsfotos die ich eingesammelt habe, war das sehr mau. Einfach nur eine kurze Szene mit Zelda und Link zu sehen und mehr nicht? Kein Freudenfest der Zoras gemeinsam mit den Goronen, den Orni und den Gerudos, dass die Welt wieder sicher ist? Schließlich waren die auch involviert gewesen und litten unter der Verheerung.

      Also damit ist es für mich das definitiv schlechteste Zelda!
    • Neu

      Hab das Spiel nach ca 120h nun auch beendet. Ich muss sagen ich bin vom Spiel maßlos enttäuscht, 6 Jahre warten auf ein seelenloses Zelda. Schon nach dem ersten Titanen war mir klar das da storytechnisch nicht viel kommen wird, dennoch stirbt die Hoffnung zu letzten. Die Freiheit, die Details und die Größe der Welt in allen Ehren, aber mehr hat das Spiel nicht zu bieten. Die Geschichte (zumindest die Fetzen davon) ist austauschbar und viel zu dünn. zwischendurch blitzt das Spiel mit ein paar interessanten Charakteren aus den Einheitsbrei hervor, um dann wieder gähnend langweilig zu werden. Am Ende treibt es das Spiel Wort wörtlich auf die Spitze, mit einem langweiligen endbosskampf und einem nichtssagenden Ganon, der so austauschbar ist wie die quasi immer gleichen Gegner in den Titanen. Zeldas Charakter ist auch mehr als nervtötend, so das ich Eigtl nicht wirklich Lust hatte die Erinnerungen zu sammeln, um mir dann ihr Selbstmitleid anhören zu müssen. Schade das man mir auch noch die wenigen Storyfetzen vermiest. Nicht mal ein vernüftiges Ende wird einem hier geboten. Ich kämpfe mich ernsthaft 120h durch das Spiel um dann eines der schlechtesten enden zu bekommen? Zu guter letzt spuckt mir das Spiel 35% ins Gesicht, nach dem Motto "hast quasi nichts erreicht im Spiel". Würde nicht 'Zelda' auf der Hülle stehen hätte ich wahrscheinlich niemals so viel Zeit investiert. Jetzt kann ich mich entspannt zurück legen und die letzten 65% holen...

      Die Kritik ist ein bisschen hart ich weiß, das Spiel hat schon seine Höhepunkte, aber nach der enttäuschenden Story bin ich einfach nur noch sauer. Wenn man das richtige Ende jetzt per dlc nachreicht oder man sonst auf irgendeine Art und weise benachteiligt wird, werd ich echt sauer. Werde kein Geld mehr investieren und bin froh doch keine Switch gekauft zu haben

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Nyaau ()

    • Neu

      Völlig unnötig fand ich den Kampf gegen die Bestie. Sicher, das sollte wohl so ein bisschen zeigen, dass es der selbe Ganon wie in den anderen Zeldateilen ist. Aber dann hätte ich mir lieber eine humanuide Form dieser Schattenbestie aus den Erinnerungen gewünscht. Warum gab es nicht so einen Kampf gegen dieses Schattenmonster? Ich meine, man wird damit total oft konfrontiert, um dann plötzlich gegen eine mechanische Spinne zu kämpfen? Fand ich ein wenig schade.

      Dass die Recken gleich die Hälfte seiner Energie abzogen, fand ich total übertrieben. Die Fähigkeiten, die wir erhalten haben, hätten doch als Bonus ausgereicht. Nintendo hat uns den Arsch da ein wenig zusehr hinterhergetragen.

      Der Endbosskampf war auch für mich eher eine Enttäuschung.
    • Neu

      Ich möchte mich Euch anschließen, das Ende war wirklich enttäuschend. Danach habe ich habe mir die Zeit gegönnt und bei 31% nach dem Tod von Ganon das Spiel zur Seite gelegt (120 Schreine und 4 Titanen habe ich vor Ganon absolviert).
      Tja und ich muss sagen, ich habe lange darüber nachgedacht, was mir nicht gefällt und warum das Spiel seit 1 Woche nicht mehr angerührt wurde, obwohl ja fast 2/3 noch fehlt. Dabei bin ich nun zu folgendem Resultat gekommen. Mir fehlt die "Seele" im Spiel.

      Für mich war Zelda seit meiner Kindheit ein Spiel, das mich mitnahm in eine andere mystische Welt voller Geheimnisse, Helden, Schurken und Mythologie. Bisher mochte ich die Neuerungen von Zelda sehr gerne, obwohl ich Vertreter des old-School-Zelda bin: Eine Storyline, die mich führt und mir nach Absolvieren eines Tempels ein Item gibt, das mich aktiv mächtiger und stärker macht (Enterhaken, Feen-Bogen, Stahlhammer), und mir ein Ereignis aufzeigt, das den Held passiv reifer und seelisch stärker macht (Amulette, Schmiedefeuer in SS, Schattenkristalle).
      Klar gibt es immer Punkte, die in vielen Zelda spielen berechtigt kritisiert worden waren, Schwierigkeitsgrad, Phai-Prozentangabe, zu viel Wasser, zu viel Wolken, jedoch gab es stets eine wunderbare Story, die mich nachdenklich, neugierig, glücklich oder gar traurig machte. Obwohl Phai so nervig war, war ich bei Phais-Verabschiedung traurig, alleine schon, weil das Musikstück eine "Seele" hatte.

      In Breath wird mir jedoch eine unfassbare, wundervolle, offene Welt geboten, die einlädt, zu erkunden, zu entdecken, jedoch auch die Story zur Nebensache erklärt. Die Befreiung der Titanen ist nicht nötig. Ich kann nur die Schreine absolvieren und habe schenke mir selbst einen längeren Endkampf. Aber das ist doch kein Zelda? Der Held reift innerlich nicht. Selbstverständlich erhält er Fähigkeiten von den Recken, aber erhält er eine passive Fähigkeit, die ihn Mental stärker macht? Es wäre doch meinetwegen möglich gewesen, die Recken auch so zu gestalten, dass sie, nach ihrer Befreiung Link die Fähigkeit verleihen, dass das Master-Schwert auch außerhalb von Titanen stärker wird.
      Natürlich könnte man argumentieren, diese passive Fähigkeit wird durch die Schreine ersetzt, wenn Link 120 Runde Kugeln bekommt, aber das ist doch arg eintönig. Ich glaube, wenn der Held der Zeit 120 Amulette hätte suchen müssen, hätte er deutlich länger gebraucht.

      Des Weiteren bin ich auch kein Fan von abgehobenen Science-Fiction Vorstellungen. Laserkanonen an Ganon, blaue Halogenbomben, die sich immer wieder aufladen, aber Schwerter benutzen, die rosten und stets brechen können. Dies erscheint mir nicht sehr kongruent.

      Die Idee der Aufwertung von Rüstungen und Waffen ist eine gute Sache, aber meines Erachtens nicht gut durchdacht. Ständig Waffen finden und bessere nutzen, gibt's in vielen Spielen, jedoch brechen diese Waffen schneller als man möchte. Somit spart man sich die tollen Waffen auf, nur um dann zu merken, dass sie im Endkampf der Titanen ja nicht mal die Hälfte der Kraftanzeige überleben.

      Insgesamt hoffe ich also, dass Zelda wieder klassischer wird, das bedeutet jedoch nicht, dass es unbedingt nur eine verfolgbare Linie geben soll. Ich erinnere mich an die GTA-Reihe. Auch da gibt es eine Storyline, der man von Anfang an folgen kann oder man macht lieber die Nebenaufgaben und ab und zu eine Hauptmission, jedoch sollte nur die Hauptmission zum Ziel führen. Ich meine, was wäre Link für ein Held, wenn er nicht mal versucht die Titanen zu befreien...

      Als letzten Punkt: Es müssen Zelda typische symbolträchtige Elemente zurück: Musik, entweder wieder selbst anstimmen oder zumindest wieder Themen, die in Erinnerung bleiben. Klar in ein so gewaltigen Karte, könnte die Musik irgendwann nerven im Hintergrund, aber dafür gibt's ja Optionen in allen Spielen, um Musik an aus, leise, laut zu stellen; Triforce, ob nun auffindbar oder nur in der Story, wo ein Ganon existiert, muss ein Triforce vorhanden sein; sprechende Endgegner insbesondere Ganon(dorf).

      Soweit erstmal meine neue Kritik, nachdem das Spiel im Zeitenfels ruht.
    • Neu

      Nachdem ich das bittere Ende verkraftet habe komme zu der Meinung das botw sowohl äußerst gute als auch gravierend schlechte Seiten hat. Jenachdem worauf man den Fokus legt gefällt es dem einen gut und dem einen schlecht. Ich persönlich bin da sehr Zwiegestalten. Für mich ist es nach wie vor ein gutes grundgerüst für ein wirklich gutes Zelda das alle zufriedenstellt und dabei meine ich nicht das die Waffen nicht mehr zerbrechen oder das kochen, das sind alles persönliche Geschmäcker, der eine mag es und der andere nicht. Was dem Spiel aber eindeutig fehlt ist eine Seele bzw eine Gut erzählte Story und sidequests wie man sie aus majoras mask kennt oder aus anderen spielen wie Skyrim. Auch die Welt bietet einem nicht wirklich viel zu entdecken und manchmal frage ich mich ob die Leute, die das anders sehen, sich nur etwas vor machen oder ob es Ihnen wirklich reicht was man entdeckt? Was kann man denn genau entdecken neben den Dörfern? Der Hauptfokus liegt eindeutig auf krogs und schreine, viel mehr ist da aber nicht. Es gibt hier und dort den ein oder anderen Ort der es wert ist entdeckt zu werden wie zB die verlorenen Wälder oder die Labyrinthe, aber im großen und Ganzen ist die Welt ziemlich leer und was sich dort abspielt belanglos. 90% der Zeit bin ich dabei eine leere Welt zu erkunden die sich zieht wie Gummi. Die wirklich erwähnenswerten Dinge die man entdeckt kann ich fast schon an 2 Händen abzählen und manchmal sind da Sachen bei wo ich mich frage "wie mehr nicht?". Als ich das erste mal einen Drachen über hyrule fliegen sah dachte ich "wow bin mal gespannt was da auf mich zu kommt". Als es dann nach unzähligen Stunden soweit war konnte ich den Drachen mit Pfeil und Bogen abschiessen um an seine Schuppen zu gelangen und wofür? Damit ich Zugang zu einem Schrein bekomme. Das ist einer der größten Kritikpunkte für mich im Spiel. Fast alles was ich im spiel mache dient letztendlich nur dazu das ich Zugang zu einem Schrein erlange oder Rubine und Materialien bekomme wovon ich im Spiel mehr als genug habe. Die größte Frechheit empfand ich als ich das Dorf mit aufgebaut habe und was gab es als Belohnung? 3 verdämmter Diamanten... Ich bekomme für 10 Lichtsteine 1 Diamanten bei den zoras... Diese Enttäuschung zieht sich durchs ganze Spiel. Immer wieder erlebe ich diesen Moment wo ich mich nicht richtig entlohnt fühle bis zu einem Punkt wo es mir egal wird, weil ich mir schon gar keine Hoffnung mehr mache etwas wirklich nützliches zu finden.

      Es gibt viel zu wenig sidequests und die, die es gibt, sind so belanglos wie die komplette Mainstory. Sammle dies, töte das und auch hier gibt es als Belohnung wieder irgendeinen Müll. Wäre das alles nicht schlimm genug haben meine Taten überhaupt keine Auswirkungen auf die Spielwelt, es verändert sich rein gar nichts außer das die Person Vlt besser gelaunt ist und ich oberflächlich die Welt gerettet habe. Wo sind die Hochwertigen Quests aus majoras mask? Da hab ich wirklich das Gefühl gehabt das ich etwas bewirken kann und das nachhaltig. Ich hab den Menschen gern geholfen und die belohnungen waren auch immer erstrebenswert. So laufe ich einfach die Welt ab und nach ca. 50h fühlt es sich einfach nur noch nach abarbeiten an. Das was das Spiel besonders macht wird irgendwann zur Normalität und es fehlt einfach das gewisse etwas, eben eine gute Mainstream und gute sidequests, eine Welt in der es wirklich etwas zu entdecken gibt und nicht den fünfzigsten Stall der so aussieht wie jeder andere oder die immer gleichen krog Rätsel oder die Monstergruppen.

      Wenn man es hart ausdrückt kann man sagen, das wenn man vom Plateau fliegt, man alles relevante entdeckt hat und sich das Muster durch die komplette Welt durchzieht. Hier und dort mal etwas wirklich interessantes und das war's.