Monogatari

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Monogatari


      Website: JP
      Promo: Bakemonogatari PV | Nisemonogatari PV | Nekomonogatari PV | Monogatari Series Second Season PV | Hanamonogatari PV | Tsukimonogatari CM | Owarimonogatari PV | Koyomimonogatari PV | Owarimonogatari (2017) PV

      Besondere Empfehlungen: Die Trailer zu den Filmen sind Besonders gut geschnitten, weswegen ich diese hier mal einen gesondert aufführen wollte, am Besten in HD anschauen! Allerdings ist es auch mit Vorsicht zu genießen, einige könnten den Inhalt schon zu sehr Spoiler-behaftet erachten:



      Koyomi Araragi scheint auf den ersten Blick ein normaler Hochschüler, doch nachdem er den Angriff eines Vampirs nur knapp überlebt hat, ist auch sein Leben nicht mehr herkömmlich. Als er seine Mitschülerin Hitagi Senjōgahara trifft und feststellt, dass auch sie offensichtlich mit dem Übernatürlichen in Berührung gekommen ist, bietet er ihr seine Hilfe an – und dies ist nur der Anfang seiner Reise, denn eine ganze Reihe weiterer Schönheiten mit mythologischen Problemen läuft ihm über den Weg…

      Monogatari oder auch die Monogatarie Series ist der Name einer Light Novel-Reihe aus der Feder des talentierten Nisio Isin (stilisiert zu NisiOisiN) und mit Illustrationen vom taiwanesischen Zeichner VOFAN. Seit November 2006 wurden bereits 22 Novels veröffentlicht und der 23 soll am 30. Juli in Japan erscheinen.

      Im Juli 2009 startete dann die erste Staffel; hochwertig produziert von SHAFT; doch dies sollte nur der Anfang sein. Seitdem Bakemonogatari gestartet ist kamen diverse Fortsetzungen – in Form von weiterführenden Staffeln, Miniserien oder auch einer dreiteiligen Filmreihe. Die neuste Staffel; der zweite Part zur 2015er Owarimonogatari-Serie; wird nächste Saison starten.

      Kennt ihr die Monogatari-Serie?

      Die Monogatari-Serie ist für mich tatsächlich eine der Serien, bei der ich so ziemlich alles konsumiere. Seien es die Staffeln bzw. einzelnen Episoden als auch die Novelle, was vor allem daran liegt, dass die Geschichte trotz des vermeintlichen Klischee-Plots enorm stark ausgearbeitet ist und sowohl in Schrift- als auch in Bild-Form vor cleveren Dialogen, sympathischen Charakteren und eine einnehmenden Präsentation nur so strotzt. Obwohl ich die Novelle liebe, finde ich allerdings bei der Serie die Animation einen enorm wichtigen Aspekt: Jede einzelne Episode (vor allem dann auf BluRay und noch einmal ganz Besonders die Filme!) ist nicht nur qualitativ exzellent umgesetzt, sondern auch vom Artstyle absolut einzigartig, unverwechselbar und perfekt.
      Dies ist auch wichtig, denn die Serie ist sehr dialoglastig und die Dialoge werden visuell so interessant gestaltet, dass man trotzdem einen optischen Reiz hat und das Gesprochene auch noch einmal auf ganz besondere Weise unterstrichen wird. Ob Texteinblendungen oder Szenen, die im ersten Moment aus dem Zusammenhang gerissen wirken, hier wurde sehr viel Wert darauf gelegt passende Symbolik anzuwenden, wobei man auch nicht den Fanservice außer Acht lassen darf. Monogatari; und vor allem die zweite Staffel Nisemonogatari; weiß wie man nackte Haut und Ecchi einsetzt ohne die Serie dabei vollkommen ins Lächerliche zu ziehen – der Fanservice soll hier nämlich nicht kompensieren was nicht da ist, sondern ist lediglich als Eye-Candy für eine Geschichte eingesetzt, welche eine grandiose Erzählstruktur hat und es immer wieder schafft emotionale Spannungsbögen zu erzeugen.
      Zwischen spannender Action, lustigen verbalen Schlagabtauschen und tiefschürfenden Szenen des Kummers liegen Welten, doch jeder einzelne Aspekt wird gut an den Zuschauer gebracht, was aber sicherlich auch dem genialen Cast zu verdanken ist – etwas, was man bei Serien mit Harem-Elementen eigentlich in sehr vielen Fällen extrem vermissen muss.

      Hier sind die weiblichen Charaktere aber nicht nur Fesseln der Geschichte, welche eben auf den Hauptcharakter abfahren, weil er nun mal der Hauptcharakter ist… alle von ihnen bekommen eine ausführliche Hintergrundgeschichte spendiert – auch, wenn man auf manche natürlich etwas länger warten muss, was bei einem so umfangreichen Franchise aber auch verständlich ist. Und wenn ein neuer Charakter hinzugefügt wird; zuletzt war dies mit Oikura Sodachi der Fall, welche instant zu einer meiner Favoriten geworden ist; dann geschieht dies nicht einfach so. Jede einzelne Figur hat ihre Daseins-Berechtigung, eine interessante Story zu erzählen und trägt etwas zur Gesamtheit der Sache bei. Einzelne Schlüsselfiguren werden nicht nur für Fanservice eingeworfen oder weil man einen weiteren Stereotypen abhaken will.

      Auch musikalisch ist der Anime einer der Stärkeren, wobei ich mir mal erlaubt habe nicht alle Openings und Endings zu präsentieren, da die Serie schon extrem viele hat und die Suche auf diversen Seiten mühselig und fruchtlos sein kann. Mein absolut liebstes Opening ist Mōsō♡Express, das dritte Opening der Second Series… und natürlich der Klassiker: Renai Circulation – merkt man, das sich Hanazawa Kana liebe? Ich hoffe, auch wenn Nadeko eigentlich nicht mein liebster Charakter ist (Shinobu ftw).

      Was bleibt zu sagen: Letztendlich hat mich die Serie sehr positiv überrascht und gehört in meine Top-5 meiner absoluten liebsten Anime. Daher wird die neuste Staffel von mir auch heiß ersehnt und ich kann allen empfehlen dem Ganzen eine Chance zu geben. Ich kann auch Leuten mit Abneigung zu diesem Genre raten mal reinzuschauen, denn das Thema des Mystischen und Übernatürlichen wird nicht auf 08/15-Art umgesetzt, sondern bietet vor allem erwachsenen Zuschauern, welche Anspruch suchen, ein wahres Fest und regt bei Zeiten sogar stark zum Denken an. Nebenbei ist es auch noch ein visueller Augenschmaus und abschließend möchte ich; wer sich nicht alle Trailer anschauen möchte; noch eines der besten AMVs da lassen, welches Szenen aus diesem Franchise nutzt und ja vielleicht neugierig macht:



      Außerdem lege ich Fans von Light Novellen diese Serie ans Herz! Einige Bände kann man auch auf Amazon Deutschland bestellen, wenn die Schriftsprache auch in Englisch ist.
    • Tatsächlich kenne sogar ich die Monogatari-Serie. Allerdings muss ich zugeben, dass sich das auf den Anime beschränkt und auch dort nur bis...Owarimonogatari, glaube ich.

      Ich weiß noch, wie mir die Serie empfohlen wurde, eben weil sie etwas "anders" ist und eher speziell. Und das hat man sofort bemerkt. Der Stil ist einfach unverkennbar und so interessant und schön, dass das bloße Anschauen einfach viel Freude bereitet. Doch auch inhaltlich bietet Monogatari viel: Die Dialoge sind, wie Yuffie schon sagte, sehr intelligent und toll unterstrichen. Ich erinnere mich noch daran, wie ich das Gefühl hatte, mehrmals zurückspulen zu müssen oder zu pausieren, um erst einmal zu verarbeiten, was gesagt wird oder überhaupt alles sehen zu können.

      Auch die Charaktere haben mir gut gefallen, jeder hatte seinen Hintergrund, seine Persönlichkeit und wirkte überhaupt nicht flach, was mich ehrlich gesagt überrascht hat, denn bei einer so großen Anzahl von Figuren hätte ich eigentlich erwartet, dass diese zu kurz kommen. Dem ist aber nicht so, was mich sehr gefreut hat. Im Gegenteil, jede der Figuren hat ihre Eigenheiten und ihren Platz in der Geschichte, welche stellenweise auch wirklich tiefsinnige Momente hatte und mit Symbolik nur so um sich warf. Wen anspruchsvollere Serien nicht abschrecken, sollte hier vielleicht wirklich einmal einen Blick riskieren.

      Woran ich mich auch noch erinnere, ist, dass mir neben dem Stil auch die Musik sehr zugesagt hatte. Ich mochte die Openings sehr gerne, sie hatten fast ausnahmslos Ohrwurm-Charakter und waren großartig animiert.

      Eigentlich hatte ich auch gerne weiterschauen wollen, es dann aber irgendwie aus den Augen verloren. Deshalb danke, Yuffie, für die Erinnerung. Werde auf jeden Fall weiterschauen, sobald es meine Zeit zulässt.
    • Das Monogatari-Franchise gehört ja mittlerweile zum etablierten Anime, den man schauen muss, obwohl er doch sehr gewöhnungsbedürftig ist. Bin selber sogar sehr erstaunt gewesen, als man bekannt gab, dass Bake- und Kizumonogatari sogar auf Deutsch erscheinen. Mal sehen, ob man sich die restlichen Teile auch noch holt. Ich muss mir noch ein großen Teil der LNs auf Engl. holen. Bisher habe ich auch nur Bake- und Kizumonogatari als LN gelesen. Mir hat hier ins besondere Bake sehr zugesagt.

      Monogatari steht für Qualität. Das steht fest. Mir haben ins besondere die Second Season, Bake-, Owari- und Hanamonogatari gefallen. Fehlen tun mir bisher der zweite & dritte Film von Kizu- und Koyomimonogatari. In der animierten Form, habe ich somit fast alles gesehen. Bis auf die vier oben genannte Teile aus dem Franchise, die ich als überdurchschnittlich gut empfinde, sind mir die anderen Teile nicht so positiv im Gedächtnis geblieben. Die gebotene Shaft Qualität ist der Wahnsinn und alleine daher freut man sich auf mehr, aber inhaltlich hatte es sich dann auch gezogen.
      Was Charaktere und Dialoge angeht, findet man hier mit das Stärkste und somit hebt sich die Serie auch in ihrer starken Ecchi-Elementen von üblichen japanischen Animationen ab.


      There is no such thing as that rose-colored campus life. Why? Because there is nothing rose-colored in the world. Everything is all a bunch of colors mixed up, you see.

      - Seitarou Higuchi from The Tatami Galaxy
    • In ihren Anime Magazin gab peppermint vor wenigen Tagen bekannt, dass der erste Teil von Kizumonogatari Ende September auf DVD und Blu-ray erscheinen wird.
      Ich selbst hatte bisher ja auch nur den ersten Film der Trilogie gesehen und hab ihn nicht ganz so gut in Erinnerung, mag evtl. auch daran liegen, dass ich die LN um einiges lieber mochte. Nach Möglichkeiten werde ich mir die Teile aber holen, sofern sie nicht allzu teuer sind.


      There is no such thing as that rose-colored campus life. Why? Because there is nothing rose-colored in the world. Everything is all a bunch of colors mixed up, you see.

      - Seitarou Higuchi from The Tatami Galaxy
    • Auf der offiziellen Website wurde nun bekannt gegeben, dass die Fortsetzung von Owarimonogatari als zweitätiges Special am 12. und 13. August ausgestrahlt wird (ähnlich wie Hanamonogatari damals) und die sieben Episoden den dritten und letzten Band der End Story umfassen wird. Solange NisiO weiterhin Sachen zu sein Monogatari-Franchise produziert, wird SHAFT auch genug Stoff zum adaptieren haben.


      There is no such thing as that rose-colored campus life. Why? Because there is nothing rose-colored in the world. Everything is all a bunch of colors mixed up, you see.

      - Seitarou Higuchi from The Tatami Galaxy
    • Das Special der zweiten Owarimonogatari Staffel wird ab Mitte August zunächst auf den Portal von Crunchyroll laufen. Dies gab Aniplex of America auf ihren Anime Expo Panel bekannt, die auch die physischen Rechte am Franchise im amerikanischen Raum tragen.


      There is no such thing as that rose-colored campus life. Why? Because there is nothing rose-colored in the world. Everything is all a bunch of colors mixed up, you see.

      - Seitarou Higuchi from The Tatami Galaxy
    • Ich hab jetzt Bakemonogatari geschaut, um einen Einblick in das beliebte Franchise zu bekommen. Allerdings eher auf Empfehlung hin, anstatt aus eigenem Antrieb heraus. Mein Eindruck nach den fünfzehn Folgen ist so...naja, mittelmäßig. Doch zumindest ist hier der Erfolg nachvollziehbar, es geht hauptsächlich auf meine eigenen Interessen zurück.

      Visuell war die Serie grandios. Ich finde auch das "Into the Labyrinth" AMV aus dem Startpost richtig gelungen, da es die in meinen Augen größte Stärke gekonnt aufzeigt. Wie hier mit Animationen und auch einigen Realbildern quasi experimentiert wurde hat richtig gut ausgesehen. Die Lichteffekte sind super in Szene gesetzt worden und auch das Design der Augen ist wirklich gelungen. Lediglich die andauernde Einblendung einer roten bzw. schwarzen Fläche habe ich bis zum Schluss nicht verstanden, Google konnte mir auch nicht ganz auf die Sprünge helfen. Daher empfand ich es als relativ störend.

      Die Handlung war in verschiedene Geschichten unterteilt, so wirklich gefallen hat mir aber nur eine, nämlich Mayoi Snail. Das Mädchen mit ihrem großen Rucksack erschien zunächst als fragwürdiger Charakter, ihre Auswirkung auf Senjougahara und Araragi wurde nämlich erst in der letzten der drei Folgen tatsächlich klar. Ich musste bei der Geschichte vom Prinzip sehr stark an Mushishi oder auch etwas an Natsume denken, wovon ich besonderes Ersteres sehr klasse finde. Die weiteren Storyteile waren zwar auch mal mehr, mal weniger ähnlich, aber nicht ganz so überzeugend. Die letzte, also Tsubasa Cat, war sogar sehr langweilig.

      Die Soundtracks hatten auch absolut kein Mushishi Niveau, aber das kann ich natürlich nicht erwarten. Mir fielen sie dennoch recht positiv auf, alle Openings bzw. das Ending dagegen haben meinen Metal-Ohren beim Reinhören eher weh getan und ich hab sie entsprechend übersprungen. Mein größter Kritikpunkt sind jedoch die Charaktere, nicht weil sie oberflächlich sind, sondern schlicht unsympathisch. Senjougahara war noch am meisten zu ertragen. Ich hatte etwas Bange, da ich zuvor gehört hatte sie sei eine Tsundere, letztendlich erschien sie jedoch als Ruhe in Person, die mich durch ihre direkte Art mehrmals sogar zum Schmunzeln brachte. Immerhin eine positive Überraschung, trotz des schlechten Ersteindrucks aus Folge 1. Aber, ums kurz zu fassen, der Rest hat mir nicht gefallen. Bei Araragis Schwestern bin ich sogar sehr froh, dass sie nicht noch fokussiert wurden, das hätte meine Wertung wohl nur noch mehr nach unten gezogen.

      Ein bisschen schade finde ich es auch, dass Akibapass leider nicht die deutsche Synchro anbot. Aber irgendwo auch verständlich, da sie die Volumes in ihrem Shop anbieten. Speziell bei Bakemonogatari war es nämlich der Fall, dass die kulturellen Gepflogenheiten mich besonders stark an den Nerven gekratzt haben. Ich verstehs einfach nicht, wieso man in fast jedem Satz den Namen des anderen nennen muss, obwohl man sich nur zu zweit unterhält. Aber generell habe ich mich hin und wieder aufregen müssen. Wenn ich noch einmal "Araragi-kun", "Koyomi-oni-chan" oder "Nya" höre, dann trete ich hier alles zusammen, sodass wir lebenslangen Vorrat an Kleinholz haben. Aber das sind nun mal die Bürden, die man auf sich nehmen muss, wenn man OmU schaut. Immer noch besser, als wenn die Serie gar nicht angeboten wird.

      Ich denke nicht, dass ich mich weiter mit dem Franchise beschäftigen werde.