Atelier Lydie & Suelle: Alchemists of the Mysterious Painting

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    • Atelier Lydie & Suelle: Alchemists of the Mysterious Painting


      Auf dem heutigen Event wurde auch; mal wieder; ein neuer Teil aus der Atelier-Reihe angekündigt, welcher sich; genau wie Sophie und Firis; in die Mysterious-Ableger einreihen wird. Charakter-Design wird wieder von Yūgen und NOCO übernommen, welche schon im vorherigen Teil diese Aufgabe übernommen haben.

      Dies soll aber auch schon die einzige Ähnlichkeit sein. Laut Aussagen von Gust unterscheidet sich der neue Titel nämlich schon grundlegend von den Vorgängern. Mehr Informationen gab es dann leider aber auch nicht – eventuell kann man auf der E3 mit weiterem Futter rechnen.

      Wie steht ihr dazu?

      Ganz ehrlich? Langsam hat selbst meine Blödheit ein Ende. Ich habe; nachdem ich die Dusk-Reihe wieder etwas stärker empfand; noch den anderen Titel eine Chance gegeben, fand Firis aber kein gutes Spiel. Falls ihr eine Begründung hierfür wollt, empfehle ich euch den entsprechenden Post durchzulesen.
      Nun werben sie mit einem noch nie dagewesenen Abenteuer, aber mal wieder hat es nicht mal ein Jahr gedauert, bis man den nächsten Teil angekündigt hat und ich lege meine Hand auch schon fast ins Feuer, dass der Titel auch wieder um Ende 2017 auf den japanischen Markt kommt, sodass die Release-Daten ca. 1 Jahr auseinander liegen.
      Nicht jedes Spiel muss eine Garzeit von 10 Jahren haben, aber ein Rollenspiel mit einer schönen Story, einer tollen Welt und vor allem guten Charakteren schreibt sich doch nicht so schnell. Und ich hab jetzt wirklich keine Lust mir ein Spiel zu kaufen, nur weil es hübsche Artworks hat.

      Falls es für die Switch kommt und deren Features nutzt, wäre dies ja schon mal interessant, aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass wir mal wieder dasselbe öde Spiel bekommen, anstatt ein süßes JRPG. Aber hey, es hat ja auch was Gutes, wenn meine Erwartungen so niedrig sind: Dann kann ich ja beinahe nur noch positiv überrascht werden, wenn mich die nächsten Bilder, Videos und Informationen dann doch noch vom Gegenteil überzeugen. Bis dahin bleibe ich sehr skeptisch.

      (Könnte sein, dass man das Thema später noch mal umbenennen muss: es gibt noch keine offizielle Romanisierung der Namen „Liddy“ und „Soeur“, demnach werden die eventuell geändert.)
    • Yuffie schrieb:

      Wie steht ihr dazu?

      Eigentlich könnte ich meinen Beitrag aus dem Atelier-Firis-Thread kopieren, aber ich will mal nicht so sein.

      Gefühlt kommt jedes halbe Jahr ein Atelier-Spiel auf den Markt und von keinem davon hört man kurz nach Release noch irgendetwas. Sucht man nach Reviews, kann man sehen, dass keines mehr als Durchschnitt ist und sich vermutlich auch durch nichts Besonderes auszeichnet. Auch wenn mit "komplett neuen Features" geworben wird.

      Ich habe, wie im anderen Thema erwähnt, nur zwei Teile der Reihe gespielt, und beide waren auf der PS2: Atelier Iris und Atelier Iris 2. Gut, habe ich mir zu dem Zeitpunkt gedacht, das eine ist ja offensichtlich ein Sequel, da macht es nichts, wenn die Spiele sich ähneln. Von dem Material, das ich gesehen habe und den Reviews, die ich gelesen habe, wirkt es aber so, als sei das egal, denn auch trotz anderem Namen scheinen sich die Spiele nicht wirklich zu unterscheiden, weshalb ich wohl nichts verpasst habe, wenn ich Atelier X nicht gespielt habe. Das ist einerseits schade, andererseits aber nicht verwunderlich, wenn man sich die Release-Daten ansieht.

      Schade, denn ich mag gute JRPGs, aber weder fand ich Atelier Iris jetzt so unglaublich überzeugend, noch wirkt es auf mich, als hätte Gust jemals die Absicht, etwas daran zu ändern. Deshalb auch hier wieder ein Spiel, das irgendwann angekündigt wird, irgendwann herauskommt und von dem ich dann nie wieder etwas höre, einfach weil es genauso ist die die drei Dutzend Vorgänger.
    • Auch wenn das Spiel bei der Community und auch mir (zu Recht!) skeptisch aufgenommen wird, möchte ich diesen Thread natürlich nicht vernachlässigen und dank diesen Eintrags können wir nun ein paar Informationen filtern:
      • Das Spiel erscheint diesen Winter für PlayStation 4, PlayStation Vita und Switch.
      • Die Protagonistinnen sind Lidy Marlen (gesprochen von Naganawa Maria, welche zum Beispiel Kamui Kanna aus Kobayashi-san Chi no Maid Dragon spricht) und ihre Zwillingsschwester Soeur Marlene (gesprochen von Akao Hikaru, welche bisher nur kleinere Nebenrollen hatte).
      • In der Geschichte geht es um ein mysteriöses Kunstwerk, in welcher die beiden eine Welt entdecken. Das Abenteuer spielt sich innerhalb der verschiedenen Gemälde ab.
      • First Prints werden Kostüme aus vergangenen Atelier-Teilen beinhalten.
      • Die 3D-Modells wurden zu den vorherigen Teilen stark verbessert.
      • Der letzte Titel der Mysterious-Reihe.


      Für mich bieten diese neuen Informationen jetzt nichts was etwas an meiner Meinung ändert, so „japanische“ Titel auf der Switch finde ich aber schon mal eine gute Sache. Zulegen werde ich es mir dann, wenn die Kritiken gut ausfallen – daran zweifele ich aber. Leider.

    • Mittlerweile wurde zu dem Spiel eine offizielle Website eröffnet. Auf dieser kann man schon einen ersten Blick auf die Collector’s Editionen werfen – ob diese es jedoch in den Westen schaffen, bleibt abzuwarten.

      Trotzdem werde ich mal die einzelnen Informationen aufzählen:

      Standard Edition

      • PlayStation 4 & Switch: 7.300 ¥ (ca. 57 €)
      • PlayStation Vita: 6.300 ¥ (ca. 49 €)



      Premium Box

      • PlayStation 4 & Switch: 10.300 ¥ (ca. 80 €)
      • PlayStation Vita: 9.300 ¥ (ca. 72 €)
      • Enthält: Spiele-Software, Artbook, Extra Tracks & Voice CD, B3 Stoffposter (spezielle Illustration), 3 Miniposter & DLC-Code



      Atelier 20th Anniversary Box (Amazon.co.jp und Gust Shop exklusive)

      • PlayStation 4 & Switch: 25.600 ¥ (ca. 199 €)
      • PlayStation Vita: 24.600 ¥ (ca. 191 €)
      • Enthält: Alle Inhalte der Premium Box + Sophie & Firis Artbook, Lydie und Seoru Glas-Briefbeschwerer, Atelier 20th Anniversary Alchemist Pin Kollektion





      Außerdem erhalten alle Spiele des First-Prints einen DLC für die Kostüme von Marie und Elie, welche original aus dem Spiel Atelier Marie & Elie: The Alchemist of Salburg von 2012 entspringen.
    • Die neusten Informationen bezüglich einiger Charaktere wurden bekannt gegeben.

      • Sophie Neuenmuller: Die Protagonistin aus Atelier Sophie: The Alchemist of the Mysterious Book und Nebencharakter in Atelier Firis: The Alchemist and the Mysterious Journey ist auch wieder mit dabei und hilft den beiden Protagonistinnen als ältere Bezugsperson. Gesprochen wird sie von Aisaka Yūka, welche z.B. Satō Hana in Jōkamachi no Dandelion oder Oka Eri in Sagrada Rest spricht.
      • Liane Mistlud: Charakter aus Atelier Firis: The Alchemist and the Mysterious Journey. Sie ist eine Jägerin, welche versucht mit ihren Aufträgen Geld für das Atelier ihrer Schwester Firis zu sammeln. Satō Azusa verleiht ihr die Stimme, gehört haben wir diese bereits in PriPara als Midorikaze Fuwari oder in Hagane Orchestra als Masha.
      • Matthias Ferrier Adarett: Ein komplett neuer Charakter, welcher als Wache der Zwillinge fungiert und oftmals verspielt und frivol wirkt, tief im Inneren aber auch eine ernste Seite hat. Für seine Stimme ist Inoue Yūki; ein relativ neuer Synchronsprecher; zuständig, den man in der aktuellen Anime-Saison als Nukui Kyō aus Tenshi no 3P! hören kann.
    • Es wurde ein erster Trailer zum Spiel veröffentlicht und dieser gewährt einen ersten Einblick in die künstlerische Welt der Gemälde. Zudem habe ich auch noch gleich ein bisschen Gameplay-Footage von der Tokyo Game Show im Gepäck:







      Außerdem eine Freude für Fans im Westen (sofern es die überhaupt noch gibt): Ein Release außerhalb Japans wurde bereits bestätigt. Das Spiel kommt sowohl in Nordamerika als auch in Europa für PlayStation 4, PlayStation Vita und Nintendo Switch – ein genauer Termin ist noch nicht bekannt, aber irgendwann 2018 dürfen wir damit rechnen. Außerdem wird bei uns im Westen das Spiel zusätzlich noch auf dem PC erscheinen!




      Wer so lange nicht warten kann, der kann sich das Spiel für PS4, Vita oder Switch auch aus Japan bestellen. Dort wurde nämlich auch ein genaues Datum festgelegt: Am 21. Dezember 2017 ist es dort soweit!
    • Mittlerweile gab es schon etliche News zu neuen Charaktere. Da das Spiel hier aber; verständlicherweise; nicht auf großes Interesse stößt, habe ich auf die Informationsflut verzichtet. Wer sich einen Überblick über die Charaktere verschaffen will, kann dies ja auch selbstständig auf der offiziellen Seite tun.

      Obwohl das Spiel selbst in Japan noch nicht am Start ist, wurde aber schon einmal das Opening-Video veröffentlicht:



      Sind ja sehr hübsche Animationen; wie man das von Atelier-Openings gewöhnt ist; aber das Feeling reißt mich nun nicht mit und der übereinander laufende Gesang nervt mich eher. Habe kurz geglaubt, dass ich das Video ausversehen doppelt und verzögert geöffnet hätte oder so…

      Na ja, es kann nicht jedes Opening der Reihe so wunderschön wie das von Atelier Shallie sein oder so funky wie das von Atelier Escha & Logy.


    • Tja, Gameplay-Video. Für mich hat es eher keinen positiven Eindruck gemacht. Die Charakter-Modelle bzw. das Design ist halt mal wieder sehr schön, aber davon kann man sich im Endeffekt auch kein gutes Spiel erhoffen. Dahingehend ist Atelier schon immer Top-Tier gewesen.

      Ansonsten finde ich es schon mal schade, dass es nicht fully Voiced ist. Also, im Video wirkt es so als wären nicht mal die Gespräche mit wichtigeren Charakteren komplett voiced? Sondern nur, wenn es diese separierten Szenen sind… während denen die so statisch dastehen.

      Das Voice-Acting an sich ist aber knuffig. Sehr „Anime-haft“ halt, was ich mag. Trotzdem sieht das Video sehr langweilig aus… Die Serie hat mich bisher auch so oft enttäuscht, das sich hier keine Hoffnungen habe. Dalassen wollte ich das Video aber auf alle Fälle mal.
    • Seit Montag gibt es neue News zum Spiel, wobei ein Teil davon für die westliche Fangemeinde womöglich nicht ganz so interessant ist. In Japan wird am 20. Dezember 2017 nämlich der Original Soundtrack bzw. Vocal Discs veröffentlicht. Im Rahmen dessen wurde auch ein Video veröffentlich, bei dem man sich ein paar Sample aus dem OST anhören kann.



      Wichtiger dürfte für unsere Reihen diese Information sein: Koei Tecmo haben auf ihrem Twitter bekannt gegeben, dass das Spiel am 30. März 2018 in Europa erscheinen wird.

      Nach wie vor sind meine Erwartungen gering und daher schon mal kein „Sofortkauf“, falls die Reviews aber durchsickern lassen, dass sich die Reihe endlich wieder zum Guten entwickelt, wäre ich dem gegenüber aufgeschlossen.
    • Falls noch irgendjemand Interesse an diesem Spiel haben sollte: Es kann jetzt für 59,99€ auf Amazon vorbestellt werden, auch wenn es bis zum Release noch mehr als einen Monat ist. Die limitierte Edition gibt es hingegen nur im offiziellen NIS Online Store (Europe): Switch Version | PS4

      Anzumerken ist, dass das Spiel keine englische Synchronisation haben wird, wie es bei den anderen Teilen der Fall war, sondern lediglich mit den japanischen Originalstimmen ausgeliefert wird (Subtitel wie immer vorhanden).

      Außerdem lasse ich euch mal den letzten (Charakter-)Trailer da:

    • Mit dem quirligen Alchemisten-Duo Lydie und Suelle, findet die „Mysterious“-Trilogie nun ein Ende und auch ich habe dem Spiel eine faire Chance gegeben. Dazu habe ich zur Switch-Version gegriffen, schließlich stellt diese das Debut auf einer Nintendo-Heimkonsole dar. Bisher war Atelier zwar nicht völlig Sony-exklusive, aber was man auf Nintendo-Handhelds findet, waren lediglich Spin-Off-Titel.

      Zunächst einmal möchte ich erneut anmerken, dass dieses Spiel keine englische Sprachausgabe besitzt und die Vertonung ausschließlich Japanisch ist. Da nicht nur die beiden Protagonistinnen junge Mädchen sind, sondern ein großer Teil des Cast aus weiblichen Charakteren besteht, könnte dies mit all den niedlichen Stimmen abschreckend wirken. Vor allem dann, wenn man in andern JRPGs mit der originalen Vertonung nichts anfangen kann.
      Aus persönlicher Sicht hat es mich nicht gestört. Gerade bei dieser Reihe empfand ich die englischen Stimmen immer sehr merkwürdig, aber es ist definitiv eine Anmerkung wert, da ich mir vorstellen kann, dass nicht jeder Fan von den typischen Zuckerguss-Stimmchen ist und dies als störend empfinden könnte.

      Nun aber zum Inhalt: Im neunzehnten Ableger der Hauptreihe begleiten wir die eher erfolglosen Zwillingsschwestern Lydie und Suelle, welche den Traum haben ihr kleines Atelier zum Erfolgreichsten im ganzen Königreich zu machen, weil sie dies ihrer verstorbenen Mutter versprochen haben. Dass sich hier gerade der eigene Vater in den Weg stellt und das hartverdiente Geld für unnütze Investitionen verschwendet, hatten unsere beiden Heldinnen sich nicht vorgestellt.
      Umso motivierter sind sie, als ein neues Rang-System für Alchemisten im Königreich eingeführt wird und die Mädchen dies als ihre Chance auf den Durchbruch (und Bares) sehen.

      Daraus erschließt sich das Hauptmotiv des Spiels: Alchemie-Prüfungen abschließen und im ganzen Land bekannt werden! Wie bereits in früheren Titeln, baut das Storytelling eher auf seichte Slice-of-Life-Elemente auf und nicht darauf ein episches Drama zu erzählen. Spannungskurven gibt es zwar durchaus, aber im Groben lehnt sich der aktuelle Titel nicht aus dem Fenster, sondern hält sich an den bekannten Erzählstil.

      Trotzdem gibt es eine Neuerung, welche man besonders hervorheben muss: In diesem Spiel gibt es; anders als bei den meisten anderen Titeln; keinerlei Zeitdruck. Man kann sich mit dem Voranschreiten der Story so viel Zeit lassen, wie man möchte, da es keine Deadlines gibt. Für einige Fans der Serie ist dies eher ein Grund zur Trauer, aus persönlicher Sicht mochte ich diesen Schritt, da ich mich so in allen Belangen austoben konnte.

      Aber es gibt auch definitiv einen Rückschritt: Nachdem man im letzten Teil eine offene Welt eingeführt hat; die durchaus noch Feinschliff benötigt hatte; kommt für diesen Titel das altbekannte System wieder zur Geltung. Man hat eine (wortwörtliche) Weltkarte und kann dort nur an bestimmte Orte reisen, ohne dass diese auf einer Oberwelt miteinander verbunden sind.
      Mich selbst stört es nicht extrem, allerdings hätte man die offene Welt aus Atelier Firis gerne übernehmen und einfach verbessern können.

      Doch hier liegt; wie eigentlich oft bei dieser Serie; der Hund auch begraben. Der Fortschritt unter den einzelnen Titeln ist nicht sonderlich signifikant und es würde der Reihe definitiv guttun, wenn man sich für die einzelnen Ableger mehr Zeit nimmt.
      Denn auch technisch hinkt das Spiel wieder ordentlich hinterher. Zwar ist vor allem das Design unverändert schön, aber dieses wird nicht wirklich ansprechend genutzt. Die meisten Sequenzen zeigen die Charaktere einfach nur in steifen Posen und falls es mal zu mehr Bewegung kommt (und zum Beispiel ein Charakter einen Gegner angreift), wird dies meist einfach nicht visualisiert, sondern höchstens mit Audio dargestellt.
      Auch das Weltendesign ist nicht herausragend, was vor allem in der Stadt selbst auffällt, die langweiliger nicht sein könnte. Hier muss definitiv mehr Sorgfalt einfließen. Einige der Gemälde-Landschaften sind dafür ziemlich hübsch, aber es bleibt die Ausnahme.

      Kommen wir nun zu den definitiven Pluspunkten: Die Alchemie. Nie hat es mehr Spaß gemacht Gegenstände herzustellen und Zusatzeffekte zu kreieren, auch wenn man sich selbst darum bemühen muss ein Gefühl für diese Gameplay-Mechanik zu bekommen, weil sie eher oberflächlich erklärt wird.
      Durch die Farbeigenschaften, Katalysatoren usw. usf., hat man hier ein wirklich komplexes System bei dem man viel rumprobieren kann. Neue Rezepte zu lernen und dafür die richtigen Voraussetzungen zu treffen, ist auch spaßig. In noch keinem Atelier-Spiel hatte ich am Herumprobieren so viel Spaß, was definitiv auch an die zeitliche Freiheit gekoppelt ist.

      Ebenfalls ist das Kampfsystem nicht schlecht, wenn es auch in seiner Komplexität nicht mit anderen Titeln mithalten kann und vor allem der Level-Aufstieg teilweise etwas mühselig wirkt. Anfangs ist es ein typisches rundenbasiertes System, doch sobald man eine zweite Reihe an Kämpfern bekommt, werden die Auseinandersetzungen mit Gegnern richtig spannend. Das „Alchemy on the Go“-System ist auch gut eingeführt und bringt frischen Wind in ein relativ herkömmliches Grundprinzip.

      Zusammenfassend lässt sich sagen: Der JRPG-Markt hat in letzter Zeit definitiv schon bessere Titel gesehen und verspricht auch zukünftig eine rosigere Aussicht. Atelier-Fans haben mit diesem Titel aber sicher einen guten Ableger der Reihe, den sie nicht verpassen sollten. Wer mit den Spielen in der Vergangenheit jedoch nichts anfangen konnte, wird auch hier in die Röhre schauen.
      Atelier muss definitiv größere Schritte machen, vor allem was die technischen Aspekte angeht. Auch wenn immer mal wieder Neuerungen eingebaut werden, tritt die Reihe im Großen und Ganzen stetig auf ein- und derselben Stelle, was sehr schade ist, da definitiv Potenzial da ist.

      Wer nichts gegen seichte Unterhaltung hat und noch gar nicht mit der Reihe in Berührung gekommen ist, könnte dem Ganzen eine Chance geben. Die Charaktere sind sympathisch (aber sehr „japanisch“) und ich kann nicht abstreiten, dass ich bisher durchaus meinen Spaß mit dem Spiel hatte – aber es ist eben im Vergleich zu anderen JRPGs eher blass.

      P.S.: Die Switch-Version hat einen Bug. Wenn man die Switch in den Standby-Modus schaltet, läuft der Ingame-Timer stets weiter, weswegen ich schon irgendwie 420 Spielstunden habe, während ich effektiv 20 Stunden davon wirklich gespielt habe… (nur innerhalb des Spiels, im Switch-System selbst, steht es richtig).

      P.P.S.: Ich habe das Spiel noch nicht komplett durchgespielt.