Was findet ihr nicht so gelungen?

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    • Was findet ihr nicht so gelungen?

      Hallo! (Mein erster eigener Thread)
      Ich wollte mal so nachhacken, was ihr an BotW nicht so wirklich gelungen findet, von der Grafik oder dem Layout (das ist das, wo die MiniMap und so ist)

      Ich finde ja das manche Berge ein wenig kahl sind und ein paar Ebenen zu langweilig sind. Was denkt ihr?

      PS.: Ich finde auch die Aufteilung von den - und +-Tasten ein wenig nervig da ich mich andauernds (auch nach allen Titanen) immernoch mit den Knöpfen vertue... :z07:
      Er kommt aus seinem total unluxirösem hässlichem Schrein rausgekrochen, dieser Tunichtgut, stellt sich total dämlich beim Pferde zähmen und rettet dennoch ganz Hyrule? LinkOderSo glaube ich...
      <<< Weiser Satz von weisem Mann aus so einer Welt namens Welt... >>>
    • Da gibt es viel und ich habe das bereits in andere Threads geschrieben. Zusammenfassend stören mich zwei Dinge, neben dem ganzen Kleinkram, am meisten, nämlich, dass einerseits die vier Haupttempel nicht nur zu kurz sind, sie bieten zu wenig Abwechslung, haben keinen "eigenen Charakter", kein Thema, das sie verfolgen und es sind zu wenige Haupttempel. Der zweite Punkt sind die vielen Schreine. Bis auf ein paar Ausnahmen sind sie weder interessant, noch spannend, noch eine Herausforderung. Die Herzteile bzw. Ausdauertropfen so zu verteilen fand ich seitens Nintendo mehr als lazy. Ich mochte die Aufgaben und Quests in anderen Zeldas sehr, wo man mit Herzteilen belohnt wurde, in Breath of the Wild bekommt man für Quests oft entweder den Hinweis zu einem Schrein oder 10 Stück wertloses Zeug. Dafür, dass man 120 oder so abgrasen musste für 100% war es eine ganz schöne Chore und schlecht implementiert.
      Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen

      #48: Dr. Peter Venkman


      "Dormammu, ich komme, um zu verhandeln!"
    • Olf hat gesprochen. Mich hat es auch schon nach kurzer Spielzeit gejuckt, dass es keine Herzteile zu finden gab. Natürlich waren die Schreine da so eine eigene Art, um an einen Container zu kommen, aber es hatte nicht das klassische Feeling.
      Erlaube mir, dich zu warnen, dass es ein gefährliches Unterfangen ist, meine Genialität in Frage zu stellen; es könnte deinen Tag um einiges surrealer machen.

    • Megaolf schrieb:

      dass einerseits die vier Haupttempel nicht nur zu kurz sind, sie bieten zu wenig Abwechslung, haben keinen "eigenen Charakter", kein Thema, das sie verfolgen und es sind zu wenige Haupttempel.
      Ja, hast Recht, es gibt zu wenig. Ich hätte mich an einer Art von OoT orientiert, da waren es ja sogar 11 oder 12 Schreine wenn ich mich recht erinnere. Wobei ich in den Titanen die Idee mit der Steuerung also dem Drehen und so ganz cool fand...

      Megaolf schrieb:

      Ausdauertropfen so zu verteilen fand ich seitens Nintendo mehr als lazy.
      Ja :z05:

      Megaolf schrieb:

      Ich mochte die Aufgaben und Quests in anderen Zeldas sehr, wo man mit Herzteilen belohnt wurde,
      Jo, da hast du Recht, da haben Quests noch richtig was gebracht, jetzt nicht mehr...

      Vincent Delacroix schrieb:

      Mich hat es auch schon nach kurzer Spielzeit gejuckt, dass es keine Herzteile zu finden gab.
      Jo, ich, aufgewachsen mit OoT, fand es auch immer toll gut versteckte Skulltulas (Krogs in OoT) zu jagen: Das war eine Herausforderung, aber in BotW sind es zu einem immer die selben Krokrätsel und zum anderen wird es auch bei NEUNHUNDERT schnell langweilig...
      Er kommt aus seinem total unluxirösem hässlichem Schrein rausgekrochen, dieser Tunichtgut, stellt sich total dämlich beim Pferde zähmen und rettet dennoch ganz Hyrule? LinkOderSo glaube ich...
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    • LinkOderSo schrieb:

      Ich finde ja das manche Berge ein wenig kahl sind und ein paar Ebenen zu langweilig sind. Was denkt ihr?

      Das finde ich allerdings auch. Und damit meine ich nicht unbedingt karge Berggipfel, auf denen man nun mal nichts erwarten darf. Es gibt viele Gegenden im Spiel, da kommt man kaum vorwärts, weil es links und rechts des Weges 1000 Dinge zu tun gibt - so finde ich das auch schön. In anderen Spielabschnitten findet sich gefühlt meilenweit NICHTS - keine Gegner, keine Schreine, keine Pflanzen / Items, nicht mal Krogs, keine Ruinen, keine Schätze....gar nichts. Manchmal laufen nicht mal die allgegenwärtigen Ziegen und Stiere umher.

      Ich finde das etwas unausgeglichen - dann lieber in den reich bestückten Gebieten etwas weniger, dafür aber gleichmäßiger verteilt. So schön das Game ist, manche Abschnitte sind einfach nur langweilig zu durchlaufen, weil NIX passiert....um am Ende entweder gar nichts oder vielleicht einen Krog zu bekommen.


      Ein weiterer Punkt, auf die Gefahr hin, dass ich mich jetzt hier zum Vollhonk mache :D

      Ich hab' trotz intensiver Suche keine Möglichkeit gefunden, die Untertitel der Filmsequenzen / Erinnerungen zu deaktivieren. (Oder gibt es die, und ich bin zu blöd?)

      Das finde ich unmöglich. Mich nervt es immer, wenn die schönen Sequenzen durch Texte "gestört" werden. Die müßten aktivierbar / deaktivierbar sein, deutsche Untertitel zB dann, wenn man sich die Originalsprache (oder welche auch immer außer der deutschen Synchro) eingestellt hat.

      Ein dritter Punkt:

      der Regen :cursing: ....ich finde das dynamische Wettersystem super, das trägt so dermaßen zur guten Atmosphäre bei; aber: es regnet teilweise vieeel zu oft und vor allem vieeel zu lange! Einmal habe ich 17 Minuten im Regen gewartet, bis ich weiter klettern konnt, das entspricht 17 Stunden im Spiel, finde ich zu viel. So viel regnet's ja nicht mal bei uns ^^

      Ebenfalls die Intensität der Gewitter: das Gewitter selbst ist sehr geil und trägt entscheidend zur Atmosphäre bei....ich finde es aber nervig, wenn 10 Minuten lang Blitz und Donner im Sekundentakt auf einem niedergehen. Für mich ist der gewünschte Schreckmoment bei Blitzeinschlag dann irgendwann weg, es nervt dann nur noch. Auch dies hätte für meinen Geschmack etwas ausgewogener ausfallen dürfen.
      ...und fertig ist die Laube! ^^
    • Megaolf schrieb:

      zu wenige Haupttempel
      Dem muss ich zustimmen. Ich verstehe, dass Breath of the Wild ein Experiment gewesen sein kann, das einfach viele Dinge anders macht als vorherige Spiele der Reihe. Dafür fand ich es vollkommen in Ordnung, auch an dem Tempelsystem etwas zu ändern, aber meiner Meinung nach muss das nicht sein. In zukünftigen Zelda-Spielen kann gerne wieder ein Schritt "zurück" gemacht werden und mehr Tempel eingebaut. Dann wäre schön, wenn diese wieder - ganz im Stile der "alten" Zelda-Spiele - jeder einem bestimmten Muster bzw. Thema folgt, entsprechend eingerichtet ist und es vielleicht auch ein Item gäbe, mit dessen Hilfe man Rätsel im jeweiligen Tempel löst.

      dot dotsn schrieb:

      der Regen ....ich finde das dynamische Wettersystem super, das trägt so dermaßen zur guten Atmosphäre bei; aber: es regnet teilweise vieeel zu oft und vor allem vieeel zu lange! Einmal habe ich 17 Minuten im Regen gewartet, bis ich weiter klettern konnt, das entspricht 17 Stunden im Spiel, finde ich zu viel.
      Den Regen empfand ich auch als etwas zu viel und auf Dauer nervig. Einerseits war er schön atmosphärisch; allgemein mochte ich das Wetter im Spiel, aber leider regnete es zu oft bzw. zu lange. Besonders gut erinnere ich mich da an die Gegend in Phirone in der Nähe der Wasserfälle und des Stalls - wie es dort geschüttet hat, gewittert und es einfach nicht enden wollte. Ich weiß nicht, wie lange ich dort gewartet habe, bis es aufhörte und ich endlich hochklettern konnte. Das ist mir auch im späteren Verlauf noch einige Male passiert, dass ich teilweise wirklich lange gewartet habe, bis es endlich aufgehört hat zu regnen. Da hätte ich mir schon eine Rüstung oder ähnliches gewünscht, die bewirkt, dass man bei Regen nicht abrutscht oder so. Das hätte vieles erleichtert und mir viele frustreiche Momente erspart.
    • Sylph schrieb:

      Besonders gut erinnere ich mich da an die Gegend in Phirone in der Nähe der Wasserfälle und des Stalls - wie es dort geschüttet hat, gewittert und es einfach nicht enden wollte. Ich weiß nicht, wie lange ich dort gewartet habe, bis es aufhörte und ich endlich hochklettern konnte.

      Genau, in Phirone hatte ich das auch (wobei man beachten muß, dass es dort in der Nähe des Schreins mit der Donnerprüfung NIE aufhört zu gewittern, das hatte ich auch einmal vergessen und ewig auf Wetterbesserung gewartet. Am Ende hat's gereicht, ein paar Schritte nach Westen zu gehen). Davon abgesehen stimmt das mit meinen Erfahrungen überein, in Phirone war's besonders schlimm.

      Sylph schrieb:

      Da hätte ich mir schon eine Rüstung oder ähnliches gewünscht, die bewirkt, dass man bei Regen nicht abrutscht oder so.

      Genau das habe ich mir schon 100 mal gedacht während des Spiels: konnte der Bonus der aufgewerteten Kletterrüstung nicht "Rutschresistenz bei Regen" sein?
      ...und fertig ist die Laube! ^^
    • An die Sache mit dem Regen kann ich mich auch noch sehr gut erinnern. Irgendwie fing es bei mir immer genau da an zu regnen, wenn längere Kletterpassagen bevorstanden. Das ganze Spiel über habe ich mich schon auf Kleidung gefreut, mit der man auch im Regen gut klettern kann, immerhin gibts für jeden sinnlosen Scheiß im Spiel eine Rüstung, gut die Hälfte braucht man nie zu benutzen und von dem, was übrig bleibt, sind auch nur ein paar wenige wirklich sinnvoll und lohnenswert, dass man sie auflevelt und anzieht. Also hatte ich mich irgendwie schon darauf gefreut, so eine Regenrüstung zu erhalten, aber Nintendo hat hier, wie auch in vielen anderen Punkten im Spiel eine Gelegenheit ungenutzt gelassen.
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      #48: Dr. Peter Venkman


      "Dormammu, ich komme, um zu verhandeln!"

    • Ganz, ganz, ganz furchtbar ist das Sounddesign und der einsatz von Musik in BoTW.
      Die Musik ist entwder fehl am Platz, oder nicht gut.
      Oder, nicht gut, mit schlechten Reminiszenz an OoT (Hörbeispiel oben, die Reitmusi).

      Die Musik/Sound haben mich wahnsinnig oft aus dem Spielgefühl gerissen. Weils so ga nicht gepasst hat. Ich war dann immer ein wenig irritiert und genervt. Musste Zeitweise ohne Ton spielen, weils ich es so unpassend fand.
      Baci
      Baci
      Baci
    • Das liegt wohl in erster Linie daran, dass Koji Kondo am Spiel nicht mehr mitgearbeitet hat, sondern Manaka Kataoka für den Sound verantwortlich ist, die bislang nur an Animal Crossing New Leaf und Spirit Tracks gearbeitet hat. Das sollte für sich sprechen.

      Ich fand den Sound jetzt nicht unbedingt störend, aber mir wäre z.B. von allen Songs vllt nur einer in Erinnerung geblieben, nämlich der erste Teil des Songs im Kampf gegen die Steinmonster. Der Rest war forgettable, was halt für ein Zelda Spiel schon ein Armutszeugnis ist, wenn die komplette Fangemeinde selbst nach 20 Jahren noch alle Songs von Ocarina of Time mitsummen kann. Die Abwesenheit von Musik mag in artsy crafty Spielen funktionieren aber in einem Adventure wie Zelda, vor allem mit DER Legacy an guter Musik, ist sowas eine bemerkenswert Fehlentscheidung.
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      #48: Dr. Peter Venkman


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    • Hyrokkin schrieb:

      Nun jammert mal nicht so!
      ...
      Naja der Regen ist in Phirone und Akkala am häufigsten. Nur muss man in Akkala nicht so viel klettern^^

      Doch! *rumflenn :D

      Der Regen hat mich aber nicht nur beim Klettern gestört, ich fand ihn auch in den Ebenen teilweise einfach zu lange, so rein atmosphärisch betrachtet. Ich find's schön, wenn es anfängt zu regnen und sich meinetwegen über 3 Minuten steigert und dann wieder aufhört. 17 Minuten Dauergeschütte dagegen schlägt mir auf's Spielergemüt ^^


      ZFS schrieb:

      Oder, nicht gut, mit schlechten Reminiszenz an OoT (Hörbeispiel oben, die Reitmusi).

      Da mir die Musik auch immer wichtig ist, hab' ich dafür größtes Verständnis und find's schade für dich (und alle anderen, denen es so geht). Ich habe, was die Musik betrifft, einfach Glück gehabt: ich finde sie schlichtweg genial, so sehr ich die OSTs von OoT, MM, WW oder TP auch liebe.

      Speziell das Reiterthema (s.o.) finde ich einfach nur gechillt, bin teilweise einfach dumm in Hyrule rumgeritten, ohne wirkliches Ziel, einfach nur, um dieses Motiv zu hören :)
      ...und fertig ist die Laube! ^^
    • Ich finde es sollte richtige Dungeons geben, aber die Schreine sind auch ganz nett. Wobei sie wie ich finde etwas länger sein sollte (Ungefähr wie ein Schrein dessen Namen mir gerade spontan nicht einfällt. Dazu finde ich man sollte lieber max. Herzen und max. Ausdauer haben.
    • Mir gefiel es nicht nach einem Schema F durch die Welt zu laufen. Die Weitläufigkeit und das open World System waren zwar gut, aber nichts für mich. Ich will das mal bisschen ausführen.

      In open World spielen verliere ich mich zu schnell in der Karte. Ich bin jemand der gerne überschaubar alles entdecken kann. Wenn ich also zu viel Platz im Spiel habe, zu viele Orte die ich erkunden muss, zu viele Rätsel oder Dungeons oder andere Dinge, dann besitze ich keine klare Struktur was ich nun wie anpacken soll. Es kann mich sehr schnell demotivieren im Spiel etwas zu erforschen und so kann es sein, dass ich auf Stumpf nur noch die Hauptstory durchballer. In Skyrim geht es mir ganz genauso. Ich besitze Skyrim seit Release, habe es gut über 100 Stunden gespielt, noch immer nicht die erste Hauptquest gemacht und seit einem Jahr verstaubt es bei mir im Regal weil ich keine Motivation finde es zu spielen. Gott sei Dank war das bei Zelda doch bisschen anders.

      130 Spirit Tempel waren meiner Meinung nach zu viel. knackige Rätsel zu lösen um zum Teil die Freigabe der Tempel zu erhalten, das war eine tolle Idee und hat mich paar mal echt frustriert. Hin und wieder habe ich mich erwischt, wie ich in meinen Spieleberater geguckt habe, den ich mir dazugekauft hatte. Vielleicht hätten sie die Leere des Spieles mit etwas anderem auffüllen sollen, als mit einer übertriebenen Anzahl an Minispielen.

      Leere? Auch das will ich bisschen weiter ausschmücken. Breath of the Wild ist kein schlechtes Spiel, im Gegenteil. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, es hat mich jeden Tag um Stunden auf die Couch gebannt und ich hatte richtig viel Spaß. Allerdings hatte ich das Gefühl, dass das Spiel einer starken Unterhaltungskurve unterlag. Am Anfang war die Kurve am Höchsten, es war ein Wow Gefühl wie Link aus seiner kapsel aussteigt, man Null Plan von nichts hat und im ersten Sektor die alte Zitadelle der Zeit vorfindet. Dieser Moment war so unbeschreiblich für mich, dass es mir die Haare aufgestellt hat. Mein Kopf ist explodiert, weil ich immer wieder versucht habe die Ereignisse mit früheren Spielen zu Verknüpfen, bin Orte abgelaufen um zu sehen, ob sie 1 zu 1 übernommen worden sind. Jap, das war der Anfang des Spiels. Als immer mehr Sektoren und Sektoren dazukamen, war das Gefühl verschwunden. Breath of the Wild gab sein Bestes an jeder Ecke irgendetwas zu verstecken, ein Easteregg einzubauen um den Spieler zu motivieren weiterzumachen, aber dieses Schema F war mir nach einer Zeit zu langweilig. Die Felder waren Weitläufig, die Ruinen zum 100 Mal gesehen, hier wieder ein Schrein, dort wieder eine Ansammlung an gleichen Gegnern, von hinten wieder Elektrofledermäuse. ....
      Bereiche an denen was los war, die waren wiederum spannend aber viel zu selten. Das waren aber genau Orte, die für die Story erheblich wichtig waren. Ich erinnere mich hier an OoT zurück. Jeden Ort, jeden Pixel auf der Karte den man betreten hatte lies mein Herz schneller auf schlagen weil es etwas besonderes, etwas neues war, das Gefühl hatte ich bei BotW nicht. Warum? Ich glaube es lag an der open World.

      Die Leere bezieht sich in dem Sinne nicht auf den Karteninhalt sondern auf mein Spielerlebnis. Es war zu viel auf einen Haufen. Zu viele Eastereggs, zu viele Ruinen die teils bedeutend, teils unbedeutent waren, hauptsache man hat sie irgendwo platziert damit es nicht leer wirkte. Das Spiel war zu weit weg von einem posapokalyptischen Endzeitzenario. Eine wirklich große Stadt hat mir gefehlt die dem Krieg stand hielt, mir haben die Menschen an sich gefehlt. Kashiwas Heimat war zum Beispiel so ein toller Ort voller Herzblut und Leben, dass ich meine meiste Zeit dort verbracht habe. Mir missfiel es, dass man nur sehr selten Leuten begegnete, die sich aber zum Schluss als Attentäter herausstellten, mir missfiel es, dass man Hauptsächlich an den Ställen immer die 3 Quoten NPCs hatte.

      All das hatte für mich einen kleinen Beigeschmack.
      Nichts desto trotz hat mich das SPiel fasziniert und gefesselt. Nicht um sonst habe ich mir die Zeit genommen es zu 100% durchzuspielen.
    • Mir gefällt die Idee mit den vielen kleinen Schreinen auch nicht so. Wie andere schreiben: Es sind zu viele. Und was ich noch schlimmer finde: Sie haben keine Identität. Dungeons waren immer nach einem Element gestaltet und man konnte sich an sie erinnern. Aus anderen Spielen fallen mir sofort unzählige Dungeons ein, die ich sofort vor Augen habe. Die Schreine dagegen sind einfach nur Massenware: Mir fällt nicht ein einziger Name ein uns ich könnte anhand von Bildern des Innenbereiches bei keinem sagen, wo er steht.

      Außerdem vermisse ich auch deutlich die Handlung. Gut, Zelda hatte nie so viel Handlung. Aber jetzt hat man nicht mehr, als man in vier Sätzen zusammenfassen kann: Hyrule ist untergegange, dabei sind ein paar Helden in komischen Maschinen gestorben. Link lag im Tiefschlaf und hat sein Gedächtnis verloren. Link reist durch die Welt und wird stärker. Am Ende besieht er einen komischen Gegner, der nicht ansatzweise wie Ganon aussieht.

      In dem Kontext fehlten auch die Charaktere. Irgendwie standen alle außer Link auch nur gefühlt in der Gegend rum. In Gerudo Stadt gab es leichte Ansätze von Leben und Tagesablauf. Aber sonst? Gut, nachts schlafen alle und tagsüber stehen sie rum. Ich kann mich auch nicht wirklich an die Namen einzelner Personen erinnern... Schon komisch.

      Irgendwie fehlte mir auch der Anreiz. Ich habe gestern erstmals Ganon besiegt, obwohl ich das Spiel seit Erscheinungsdatum habe. Aber, und das ist das erste Mal überhaupt bei einem Zelda und bei mir generell höchst selten: Ich habe zwischendurch ein paar Wochen überhaupt nicht gespielt. Weil ich einfach keine Lust dazu hatte. Natürlich, die Landschaft ist liebevoll gestaltet und irgendwie macht es auch Spaß. Aber das ist halt nicht alles.
    • @christoph88
      Naja, die Elemente sind nicht so offensichtlich, wie in anderen Zelda-Spielen, aber es gibt sie.
      Die Schreine in der Wüste stehen allesamt für Elektrizität zb. Auch jeder Titan steht für jeweils ein Element (Medoh - Wind, Ruta - Wasser, Rudania - Feuer, Naboris - Elektrizität). Aber klar, ich weiß natürlich, was du meinst und stimme dir in einigen Punkten zu. Von mir aus können wir beim nächsten Zelda ruhig wieder back to the basics gehen, wenn es um die Dungeons geht.
      Ich arbeite gerade am ZF-Breath of the Wild-Lexikon!
    • @Hyrokkin: Interessant. Die thematische Einordnung der Titanen hatte ich bemerkt, aber bei den Schreinen ist mir das gar nicht so aufgefallen :(

      Wobei man natürlich auch sagen muss: So viel wäre da meiner Meinung nach gar nicht noch zu machen gewesen. Wenn einfach nur die Wände in einer themenbezogenen Farbe schattiert wären und man vielleicht ein paar Ornamente (statt der üblichen Sternbilder; ich denke zumindest es sollen Sternbilder sein?) eingebaut hätte... Dann hätte das ganze gleich ganz anders ausgesehen.
    • Die fehlende Musik hat mir auch überhaupt nicht gefallen. Das Orni-Dorf ist echt brilliant, das höre ich mir sogar ab und an auf Youtube an. Aber sonst? Ist da echt nicht viel. Das Schloss ist noch ganz nett, aber dafür war ich vom Abspann sehr enttäuscht. Sonst ist der Abspann immer der musikalische Höhepunkt und diesmal kam nur die Fortsetzung dieses ganzen "Hotel-Lobby-Geklimperes".

      Ich glaube, bei der Musik ist es ähnlich wie mit vielen Dingen: Es fehlt der Wiedererkennungswert (außer natürlich, es ist ein Remake wie das Ornidorf-Thema aus Draconia). Man wird es nicht in fünf Jahren hören und sagen: DAS war Breath of the Wild. Man wird sagen: Hab ich irgendwie schon mal gehört.