Stall Am Fluss {Gasthof}

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Stall Am Fluss {Gasthof}



      >>> Kommt von Dorf der Orni

      Itory kam nach 4 Tagen Flugzeit beim Stall am Fluss an. Alles sah noch immer so aus wie früher. Weiträumige Gehege wurden am Flussufer angelegt, in denen Hühner und Ziegen gehalten wurden. Warum sich die Bewohner des Stalls nicht stattdessen für die Fischzucht entschieden haben, blieb ihm bis heute ein Rätsel. Doch Itory interessierte sich gerade weder für Wirtschaft, noch für den Wago-Kata-Schrein, der sich etwas überhalb des Stalls befand. Ihn interessierte nur sein Auftrag - oder bessergesagt die Kontaktperson, die er hier treffen sollte.
      Nachdem Itory den Stall eine Weile aus der Ferne beobachtet hatte, betrat er diesen leicht skeptisch um sich schauend und mietete sich beim Gastwirt ein Bett für 20 Rubine. Er war etwas zu früh dran, denn mit seinem Kontaktmann war er erst morgen verabredet. Abgesehen von zwei Hylianern und dem Gastwirt befand sich niemand im Gasthof.
      Am nächsten Morgen setzte er sich an die Kochstation etwas abseits des Stalls, kochte etwas und wartete bis Mittag. Und tatsächlich. Plötzlich sprach ihn eine Vermummte Person an, die sich unbemerkt von hinten an ihn heran geschlichen hatte. "Vater?"
      "Ja", antwortete Itory und erhob sich von seinem Platz.
      "Folge mir", erwiderte der Vermummte und verschwand in den Schatten einiger Bäume in der Nähe. Itory folgte ihm kommentarlos.
      "Du bist also der ohne Vater, richtig?" fragte der Vermummte, als er sich sicher war, dass die beiden alleine waren. Offensichtlich handelte es sich um einen Yiga, zumindest liess seine Kleidung darauf schliessen, auch wenn er keine typische Yiga-Maske trug.
      "Ja..." knurrte Itory und entgegnete mit leicht genervter Stimme: "Mein Vater ist also noch am Leben? Beweise?"
      Ein provozierendes Lachen war die Antwort. Der Yiga griff in seine Schultertasche, zog einen Gegenstand heraus und zeigte ihn Itory.
      Kein Zweifel, das war die versteinerte Muschel, die Itory seinem Vater geschenkt hatte, als er noch ein kleiner Junge war und unmittelbar bevor sein Vater für immer verschwunden war. "Woher zum..."
      Der Yiga unterbrach sein Erstaunen: "Glaubst du es jetzt?"

      Die Sonne stand immer noch in ihrem Zenit, als Itory schon wieder durch die Lüfte segelte. Nachdem er den Yiga bezahlt und die Informationen die er brauchte, bekommen hatte, flog er weiter in Richtung Hylia See. Dort würde er eine weitere Kontaktperson treffen, die ein Treffen mit seinem Vater arrangieren sollte. Die Muschel trug er nun selbst bei sich, um - wie der Yiga meinte - "sich identifierzieren" zu können.
      In was war er hier nur hinein geraten? überlegte sich Itory fieberhaft während er dem Horizont entgegen flog. Um einen Scherz konnte es sich wohl schlecht handeln aber eine Falle wäre auch nicht ganz auszuschliessen. Doch wozu all die Mühe? Und was hatte sein Vater - wenn er wirklich noch lebte - mit den Yiga zu tun? Und wenn es tatsächlich so war, warum hatte er sich all die Jahre nicht bei ihm gemeldet?
      Fragen über Fragen. Doch Itory blieb keine andere Wahl. Sonst würde er sich ein Leben lang vorwerfen, der Sache nicht auf den Grund gegangen zu sein. Dies alleine war auch der Grund, warum er seine Familie zurück gelassen - und diesen gefährlichen Auftrag angenommen hatte.

      >>> Geht nach Hylia-See