Hinamatsuri


  • Das Debütwerk von Mangaka Masao Ohtake ist im Comedy und Alltagsleben Genre angesiedelt und erzählt vom erfolgreichen Yakuza Nitta, welcher eines Tages durch sehr ungewöhnliche Umstände mit den jungen Mädchen Hina zusammen wohnt. Hina krachte eines Tag in einer Art Kokon in sein Wohnzimmer und quartierte sich einfach bei den jungen Herr ein und stellt fortan mit ihren telekinetischen Kräften sein Leben mächtig auf den Kopf.
    Der Manga läuft seit Juni 2010 bei Enterbrains Harta Magazin und ist bisher in 14 Sammelbänden umfasst worden. Im September erscheint der erste Band über One Peace Books auf Engl.



    Unter der Regie von Kei Oikawa startet am 6. April die 12 Folgen umfassende Anime Adaption bei Studio feel. Die Comedy soll in den Manga unbeschreiblich gut sein und ich hoffe es gelingt ebenfalls im Anime, auch wenn ich von Hörensagen mitbekommen habe, dass der Anime viele Kapitel vorziehen wird und sich nicht linear am Vorlagewerk halten dürfte. Zur Not macht es mir ja den Manga schmackhaft und hinterher habe ich noch einiges zu lesen.



    I’m just watching a bad dream I never wake up from.

    - Spike Spiegel from Cowboy Bebop

  • Der Anime läuft auch im Simulcast vom deutschen Crunchyroll. Die erste Folge hat mir soweit ganz gut gefallen, war nett und hatte paar gute Animationsmomente. Die Charaktere scheinen auch auf den ersten Blick soweit in Ordnung zu sein. Mal schauen wie es sich so weiter entwickeln wird und ob der Humor erst später ausreift? Dafür das es ja hauptsächlich eine Comedy Serie sein soll, war die erste Folge kaum bis gar nicht witzig.
    Ich schätze einfach mal, dass man erstmal das grundlegende Szenario einführen wollte und nun die Situationscomedy auch besser funktioniert, wenn es erstmal näher gebracht wurde. Werde mir aber auch mal den Manga näher anschauen, wenn mir der Anime weiterhin gefällt.



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    - Spike Spiegel from Cowboy Bebop

  • Episode #01

    Fand die Folge im Gegensatz zu meinem Vorredner schon ziemlich witzig. Ist ja ein Slice of Life und die sind meistens nicht so, dass sie einen Brüller nach dem Nächsten raushauen, sondern eher gediegen sind – was ich auch mehr mag, da so Charaktere mehr in den Vordergrund geraten.


    Die waren; meiner Ansicht nach; auch das Herzstück. Die Interaktionen der Protagonisten. Hina, das Mädchen mit den psychokinetisch Kräften und Nitta der Yakuza, der eigentlich keinerlei Ahnung vom direkten Kampf hat und lieber antike Vasen sammelt.


    Oftmals liebe ich so die Dynamik zwischen erwachsenen Charakteren und kindlichen Charakteren und das macht der Anime schon ganz gut. Die Kapsel und dass sich Nitta in der Kapsel bepisst war allerdings super merkwürdig, außerdem habe ich die Szene am Anfang nicht ganz begriffen, auch wenn die wirklich cool animiert war.


    Im Regelfall kann man so kleine Teaser aus Vergangenheit ja immer zuordnen, aber in dem Fall hat es irgendwie entrissen und dadurch fehl am Platz gewirkt. Wäre nun aber die einzige Kritik bisher. Die Episode hat mich gut unterhalten und die Charaktere gut vorgestellt, mit einem sehr bizarren Setting.

  • Episode #02

    Die erste Hälfte mit Anzu hat mir nicht so gut gefallen, da ich an der ersten Folge eben vor allem die Dynamik zwischen Nitta und Hina so spannend fand und dies dann ein wenig aus dem Fokus genommen wurde.


    Hinas Schulfreundin war allerdings auch lustig… was sich ein Yakuza so erlauben kann… zwei minderjährige Mädchen in einem Club für Erwachsene und keiner hat was gesagt? Kein Wunder, dass die Mutter es nicht glauben wollte.


    Einige der Witze haben bei mir nicht gezündet, aber alles in allem, empfand ich die Folge weiterhin als unterhaltsam, wenn auch nicht bahnbrechend. Ich wünsche mir nur wirklich, dass sie weiterhin sehr stark auf Nitta und Hina abgestimmt sein wird und nicht andere Charaktere zu sehr in den Vordergrund geraten.


    Mehr nackte Mädchen mit Superkräften braucht es nicht.

  • Mir hat die erste Hälfte mit Anzu auch nicht soo sehr gefallen, aber das Stein-Schere-Papier war schon echt witzig und gut gemacht. Man merkt auch, dass Hina sich entwickelt hat und nun eher von sich aus redet, auch wenn es echt witzig war wie Nitta ihr das erstmal mit Essen schmackhaft machen musste.
    Der Rest der Folge war echt spitze. Die Charaktere sind alle sehr liebenswürdig und machten die Folge witzig. Die ganze Szene in der Cocktail-Bar und wie die Schulfreundin von Hina ganz lässig ein Cocktail nach den anderen macht und die anderen schon gut angetrunken voll jubeln in Girly Club wandern. Am meisten musste ich aber lachen, als Nitta realisiert hat, dass er als alleinstehender Erwachsener abends kein Spaß mehr haben kann und einfach abends immer ausgeht und Nitta einfach so Dosenfutter hinstellt - "Mhh, schmeckt ganz gut".
    Das Opening ist meiner Meinung nach nicht wirklich passend. Ending gefällt mir aber.



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    - Spike Spiegel from Cowboy Bebop

  • Episode #03

    Uhn… irgendwie fand ich die Episode sehr, sehr merkwürdig. An sich fand ich viele der Situationen lustig und in einem solchen Anime muss auch nicht alles einen Sinn ergeben, aber irgendwie fand ich das Verhalten der Erwachsenen (außer Nitta) irgendwie nicht witzig?


    Anzu an sich war putzig, aber der Fakt, dass die ganzen Obdachlosen sie in ihrem Leben willkommen heißen, hatte irgendwie einen komischen Beigeschmack. Vor allem da sie permanent Alkohol trinken und Anzu für sie singen sollte, obwohl alle sie wie Dreck behandelt haben? Ich bin überhaupt nicht „political correct“, aber ich fand das einfach viel zu absurd, um wirklich Freude daran zu haben.


    Auch finde ich eigentlich lustig, dass Hitomi weiterhin Barkeeperin ist und der Lehrer es nicht wahrhaben will, was ich aber wiederum doof finde ist, dass die Barkeeperin sie praktisch erpresst und auch noch reingelegt hat.
    Ich weiß nicht wieso… ich meine, Nitta hat auch schon dumme Scheiße angestellt in Bezug auf Kinder, aber Black Mailing und Kinder in Beisein von obdachlosen, besoffenen Kerlen, finde ich irgendwie nicht wirklich charmant? Nitta ist halt ein Trottel, das wirkte aber einfach böse.


    Alles in allem war es noch immer ganz drollig, aber irgendwie wollten mir die Ausgangssituationen nicht wirklich so arg gefallen. Hina, welche die Wohnung „aufgeräumt“ hat, war wieder ausnahmslos unterhaltsam. Frag mich, ob dort angeknüpft wird oder ob es einfach offen bleibt – die einzelnen Episoden sind ja relativ stand-alone, auch wenn gewisse Ereignisse aufeinander aufbauen, gibt es keinen durchgängigen Handlungsstrang.

  • Well. Die dritte Episode war für mich ok. Anzu ist süß und gib wirklich ihr bestes. Das sie wie Abfall behandelt wird und sich auch nicht wohlfühlt bei den Obdachlosen ist aber mies. War von Nitta aber nett, dass er ihr helfen wollte, vermutlich ahnt er schon das sie es nicht einfach hat, aber weiß genauere Umstände nicht? Denke sonst hätte er es möglicherweise in Erwägung gezogen sie mit bei sich aufzunehmen?
    Hitomi wird erpresst und gezwungen weiterhin Barkeeperin zu bleiben, naajaa. Auch nicht so pralle. Dafür war das mit dem Lehrer aber schon lustig.
    Wieso Nitta nun Hina so vorwirft, warum er nicht einfach so aussetz war nicht lieb, zumal Hina ja offensichtlich sich versucht etwas zu intrigieren, na gut im Unterricht wird schön gepennt. Man merkt ja auch was es in ihr bewegt hat..



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    - Spike Spiegel from Cowboy Bebop

  • Episode #04

    Diese Episode kam mir irgendwie ziemlich „zahm“ im Vergleich zu den anderen Episoden vor, zumindest was die Derbheit des Humors anging. Dafür gab es einige süße Moment, auch wenn mich Hina diese Episode ein bisschen genervt hat.
    Ich meine: Ja, ja. Es soll halt alles lustig sein, aber irgendwie hat es mich genervt, wie so ein absoluter Parasit bei Anzu war. Was bin ich froh, dass die sie rausgeworfen hat… sie macht 600 Yen pro Tag… das sind nicht mal fünf Euro und Hina frisst ihr die Cup Noodles weg.


    Nitta verwöhnt sie definitiv zu arg und mir kommt es nicht vor, dass sie wirklich eine Lektion gelernt hat. Immerhin hat sie bei Anzu das gemacht, was Nitta schon genervt hat.


    Trotzdem: Anhand dessen, was es für ein Anime ist, nehme ich die ganze Geschichte natürlich nicht zu ernst. Aber irgendwie mag ich die Dynamik zwischen Anzu und Hina einfach nicht so gerne. Einzeln gefallen sie mir besser und somit war das „Goldstück“ der Episode; für mich zumindest; eher der ganze Teil mit Hitomi.
    Wie sie nicht nur Meister-Barkeeper ist, sondern auch die Einzige, die begreift, dass es Anzu eigentlich nicht gut geht… die anderen akzeptieren es ja irgendwie, dass ein kleines Mädchen obdachlos ist, haha. Generell fand ich Hitomi bisher immer ganz lustig… ob sie auch irgendwann so verbittert wird wie Utako? Ich glaube schon.

  • Episode #05

    Tatsächlich mal eine Folge, welche ich wirklich durchgehend sehr witzig empfand. Auch die Gestik und Mimik der Kids aus Hitomis Klasse war toll und hat dem Ganzen noch mal ein wenig mehr Komik verliehen – zumal die Bewegungen teils wirklich extrem smooth animiert waren irgendwie.


    Dass die Schüler mal dahinterkommen, dass Hitomi in der Bar arbeitet (bzw. irgendjemand), war ja abzusehen, aber wie ihre Freundin es nicht wahrhaben wollte und sie eigentlich nur verarscht hat, war drollig. Hitomi ist definitiv mein liebster Charakter in diesem Anime. Auch, weil sie so lieb zu Anzu ist und für sie in Schwierigkeiten geraten ist… Hina hat mal wieder nicht viel dazu beigetragen, sondern nur einen neuen TV gekauft und diesen dann vermutlich viel zu billig für die Kosten der Taxifahrt eingetausch… Comedy Gold.


    Mehr Nitta x Hina für die nächste Folge dann aber!


    Die einzigen Sachen, die ich mich frage sind:


    1. Warum gab es den unnötigen Flashback am Anfang der ersten Episode, an den jetzt sowieso niemand mehr denkt und der später noch einmal gezeigt werden muss, falls es relevant wird?
    2. Ist der „Esper“-Aspekt eigentlich wirklich nötig? Zwar wurde es schon ein paar Mal thematisiert, aber ich glaube irgendwie, die Story hätte (bisher) auch ohne funktioniert. Vor allem da nicht so viele Witze mehr darauf basieren, seitdem Anzu und Hina ihren Kleinkrieg stillgelegt haben.

  • Das Hina in der vierten Episode raus geworfen wird, war absehbar. Die Reaktion von Anzu dazu fand ich aber gut. "Ich hab sie bereits nach drei Tagen raus geworfen." Klar ihre Situation und das knappe Geld sind mal was ganz anderes, aber alleine, dass sie es drei Tage mit Hina ausgehalten hat, zeigt ja was für ein netter und lieber Mensch sie ist und nicht nur hart arbeiten muss und sich von einfachen Essen ernährt, sondern halt auch versucht einer Freundin in Not da zu helfen.
    Hitomi ist klar der Star der Serie für mich. Wie sie Anzu geholfen hat und sich bemüht ihr einer Freundin zu sein.


    Direkt zu Anfang der fünften Episode hat man bei Anzu schon was Erstaunliches feststellen dürfen: Wenn man nicht mehr so viel arbeiten muss, hat man ja Freizeit .. nur doof, das sie kein Geld für Videospiele hat. Den ganzen tralala mit der Fernseher Suche fand ich gut. Anzu und Hitomi sind save meine beiden Lieblinge.
    Das die Schüler das ganze dann total missverstehen und ne Aktion in der Schule starten war auch witzig. Musste kurz daran denken.



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  • Episode #06

    Wow, Nitta hat Hina nun praktisch offiziell als seine Tochter anerkannt – obwohl die Thematik auch sehr liebreizend war, war der Part der Episode eher witzig gemacht. Woher der Yakuza seinen irren Charakter hat (und die urige Art, wenn er betrunken ist), wissen wir jetzt auch… auch, wenn es etwas rabiat ist Ameisen anzuzünden und in Alkohol zu ertränken.


    Da ich die Dynamik der Beiden extrem super finde, hat mir der ganze Teil also gut gefallen, auch wenn es mal wieder etwas gediegener war und nicht so enorm over-the-top.


    Der zweite Teil aber… oh boy! Ich hätte nicht gedacht, dass ein Comedy-Anime über Esper so emotional sein kann? Natürlich möchte Anzu ihr Zuhause und ihre Freunde behalten, aber die Realität sieht nun einmal anders aus… und auch, wenn sie etwas harsch abgewiesen wurde, hat sie sich ja noch immer viel Sorgen um ihre obdachlosen Freunde gemacht.
    Ne, echt… die Rede von ihrem „Pflegevater“ dann… da kamen mir ja wirklich schon fast die Tränen? Das war richtig süß und herzerweichend gemacht… nun bleibt nur zu hoffen, dass sich Anzu an ihr neues Leben gewöhnt.


    Frage mich, ob sie eventuell auch bald in die Schule gehen wird.

  • Sechste Folge. Beste Folge bisher. Mir haben beide Parts sehr gut gefallen, besonders aber der Anzu Teil war gut. Gerade die Kombination von klasse Comedy, wie Nitta seine Familie verarscht, die rum brüllen und besoffen sind und dann eine doch sehr emotionale und dramatische Episode wird.
    Gefühlt wird der Anime mit Folge zu Folge auch immer besser. Die Dynamik zwischen den Charakteren ist langsam reif und unterhält. Ich denke Anzu wird erstmal bei ihrer neuen Familie im Familienbetrieb mithelfen und dann evtl. zur Schule gehen? Kann mir aber Anzu in der Schule nicht vorstellen, auch wenn sie deutlich fitter im Kopf ist als Hina, haha.



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  • Episode #07

    Wird der Einspieler aus der ersten Folge irgendwann noch relevant sein?


    Wie dem auch sei: Die Folge hat mir gut gefallen. Finde es witzig, wie Anzus Pflegefamilie immer anfängt zu heulen, wenn Anzu irgendwas Bescheidenes sagt oder tut… aber dass sie nur kalt duscht, war dann etwas zu viel. In Kombi mit Hina mochte ich sie ja nicht so, aber als „einzelne“ Figur ist sie einfach nur super.


    Kann mich nicht entscheiden, ob ich Anzu oder Hitomi besser finde.


    Apropos Hitomi: Gut, dass die Arme nun schon wieder forciert wird eine Aufgabe zu übernehmen, haha. Nun muss sie unter Tage dem Schülerrat helfen und am Abend dann ab in die Bar. Und sie nimmt immer einfach alles hin… warte nur auf den Moment, an dem sie vollkommen austickt.


    Die Sache mit der Mutter war dann ja schon fast niedlich… noch niedlicher nur, dass Nitta immer nur über Hina sprechen kann. Er führt sich mehr und mehr auf, wie ein echter Dad.


    Einfach eine Serie welche lustig ist, aber manchmal auch echt herzerweichend sein kann. Gefällt mir diese Season wirklich gut.

  • Episode #08

    Eine ziemlich witzige Folge – die neuen Charaktere (die wohl keine allzu große Rolle haben werden), waren wirklich charmant. Mami mit ihrer Einbildung, dass sie wirklich übernatürliche Kräfte hat und Rei, die Angst vor Hina hat… selbst, wenn diese sich mittlerweile aufführt wie ein komplett normales Mädchen, zumindest zum großen Teil.


    Nitta hat natürlich nicht gecheckt, dass Hina ihm ganz subtil etwas sagen wollte, aber die gesamte Szene war ziemlich süß und hat mal wieder gezeigt, dass der Anime es schafft, dass man wirklich mit den Charakteren mitfühlt. Dachte mir zwar schon, dass Hina doch irgendwie zurückkommt, dennoch war es irgendwie traurig gemacht.
    Aber die letzte Szene hat es dann wieder ziemlich aufgelockert… eigentlich hat Hina jetzt jeglichen Grund sauer zu sein, auch wenn man Nitta eventuell verstehen kann. Anders als Anzu (die offenbar wertlos für die Organisation ist), ist sie ziemlich anstrengend…


    Aber hey, wenn sie sich weiter verbessert ist sie irgendwann vielleicht komplett normal…

  • Folge 7 und 8 haben mir beide gefallen. Anzu ist best Charakter in der Serie. Finde es super wie in der Serie subtil Werte vermittelt werden, man aber auch zeitgleich seine absurde Geschichte in einer Balance von Drama und Comedy verbindet.
    Hina ist mittlerweile auch nicht mehr so nervig und bringt sich mehr ein. Die Stelle, wo sie sich für den Schulsprecher beworben hat und der Lehrer sich nur WTF dachte war genial. Hitomi ist auch ein toller Charakter, auch wenn sie ein schon leid tun kann. Burnout als Schülerin - Check. So langsam nähern wir uns ja auch dem Ende des Anime und ich weiß nicht so recht, ob ich direkt nahtlos weiter mache mit den Manga oder da erstmal ein wenig abwarte. Eine zweite Staffel würde ich nicht ausschließen.



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  • Episode #09

    Ob der neue Charakter jemals bei Anzu und Hina ankommen wird…? Wenn ich mich richtig erinnere, dann ist es nämlich der Charakter von der ersten Episode, den man mit den Mönchen in China kämpfen sieht (3 Jahre in der Zukunft, gerechnet an Episod #01).


    Das ganze Szenario hat ja (vermutlich gewollt) an „Cast Away“ mit Tom Hanks erinnert, war aber ganz witzig und charmant gemacht… dass sie überhaupt so lange auf der Insel ausgehalten hat. Bin sehr gespannt, ob mir nun mehr von ihr sehen…


    Der Teil mit Nittas Promo war auch lustig… vor allem wie der Yakuza-Oberboss so liebevoll zu Hina ist. Hat zwar Nitta fast den Kragen gekostet, aber es ist ja noch mal gut gegangen. Niedlich fand ich, wie seine Kollegen ihn dann gestreichelt und gekrault haben, während er einbetoniert war… wie eine festgesteckte Katze.


    Und Hina… ist eben Hina. Sie meint es gut, aber ist absolut nicht lebensfähig. Dass sie überhaupt noch lebt, wundert mich…

  • Episode #10

    HITOMI… das arme Mädchen tut mir so leid und ich frage mich, ob sie jemals wieder das Leben eines normalen Mädchens führen kann. Dass sich Nitta fragt, warum er überhaupt in Utako verliebt ist, war auch ziemlich witzig – sie ist sehr grausam zu dem kleinen Mädchen.
    Ich liebe es, wie Hitomi immer den Mund aufmacht und stockt… hat sie ja offenbar von ihrer Mutter… ich glaube, ich fand die Folge mitunter eine der Witzigsten und es gab ein „freudiges Wiedersehen“ mit der Band… nur, dass sie jetzt Zauberkünstler werden wollen… ehrm.
    Jedenfalls wäre ich gerne so fleißig wie Hitomi, allerdings hätte ich dann wohl keine Zeit mehr für Anime und man hat ja gesehen welch verbitterten Gedanken sie gegenüber ihren Klassenkameraden hatte…


    Der Part mit Anzu war wieder mal hinreißend. Anzu ist ein absolutes Goldstück, auch wenn sie ein bisschen dumm ist. Ich meine: Sie hat sich verführen lassen, aber eigentlich waren ihre Intentionen liebevoll und edel… sie ist einfach nur zu naiv und lässt sich etwas schnell manipulieren.
    Dass ihre Glücksträhne beim Pferderennen gar nicht anhalten kann, war mir aber sofort klar… und es zeigte ja ein Stückchen mehr, dass sie ein Herz aus Gold hat. Immerhin hat sie nicht für mehr „Pferde-Sashimi“ gesorgt – und am Ende ihr Geschenk dennoch verteilt.


    Am Niedlichsten war, dass sie sagte, dass sie jederzeit neue Gutscheine aushändigt. Schön, dass Hitomi sie auf diese Idee gebracht hat.

  • Episode #11

    Nächste Woche dann das Finale – frage mich, ob die Szene aus der ersten Folge noch einmal aufgegriffen wird, oder ob es nur einfach suggerieren sollte, wie lange sie sucht…


    Wie dem auch sei: Die Dokumentation über den Yakuza war ja wirklich lustig, aber tatsächlich ist es auch etwas, was ich mir die ganze Zeit dachte… Nitta ist nur ein Every-Day-Guy und eigentlich ziemlich liebevoll zu Hina, egal wie stressig sie sein kann. Der Yakuza-Boss mag Hina ja auch und ist immer böse mit Nitta, wenn er zu ihr fies ist…
    Sind bei der Yakuza alle so liebe Kerle? Dann möchte ich bitte auch Teil davon sein, haha.


    Der zweite Teil dann wieder super Anzu fokussiert. Schön, dass Nitta sie erst noch brechen wollte und dann erkannt hat, dass Anzu das perfekte Kind ist. Sie ist aber auch super goldig und denkt auch immer an die anderen. Da kann einem Nitta fast schon leidtun.


    Dachte am Ende, dass es dann eher sentimental wird, weil er ja genervt von Hina war und eine Szene kommt „Sie nervt mich zwar, aber sie ist weg und ich sorge mich… ich vermisse sie…“ und dann war seine Reaktion einfach nur „So?“…


    Ob die nächste Folge direkt daran anknüpft?

  • Episode #12

    Die finale Folge hat sich jetzt nicht so super final angefühlt, aber war trotzdem lustig wie immer. Der große „Reveal“ war wohl, dass nun auch Hinas Klassenkameraden wissen, dass sie besondere Fähigkeiten hat… auch, wenn sie dennoch keine große Hilfe war, als die Kids im Schnee verschollen waren.


    Generell empfand ich, dass es bessere Folgen gab und auch die Sache mit Mao ist nur so semi zu einem Abschluss gekommen. Die Kampfszene (welche man ja schon in Episode 1 gesehen hat), war dennoch richtig cool gemacht – mit hohen Animations-Niveau.


    So oder so: Eine wirklich charmante Comedy-Serie, welche nun keinen wirklich roten Faden hat, auch wenn die Folgen aufeinander bauen, sollte man eben keine Story erwarten. Die Charaktere sind einfach sympathisch und vor allem die Beziehung zwischen Erwachsenen und Kindern (bzw. Espern), fand ich lustig.


    Anzu und Hitomi haben mir aber definitiv besser gefallen als unsere titelgebende Figur, Hina. Trotzdem war sie mit Nitta oft klasse.

  • Gestern Abend habe ich meine Anime Liste auf MyAnimeList aussortiert und viele Titel von der On-Hold und Plan to Watch Liste raus geworfen. Die paar wenige die noch auf On-Hold sind, will ich noch fertig schauen. Als erstes habe ich mir Hinamatsuri vorgenommen, da ich hier 8/12 Episoden schon gesehen hatte.


    Folge 9 war amüsant. Mao hat aber auch ein Pech. Wahrscheinlich ist sie jetzt parallel die ganze Zeit auf der Insel gewesen, während Hina und Anzu ihr "gewöhnliches" Leben in Japan hatten.

    Ich frag mich ja wieso die neue nicht einfach vorher mit ihren Kräften von der Insel abgehauen ist. Aber seis drum.

    Das Hina was zur Beförderung von Nitta planen wollte und am Ende aus einem Sarg aus Pappe heraus kommt und Boo macht... ahja Hina. Der ganze Teil um Nitta war witzig. Ich bleibe dieses Mal am Ball.



    I’m just watching a bad dream I never wake up from.

    - Spike Spiegel from Cowboy Bebop