Die ersten drei Tage

  • Die ersten drei Tage sind etwas ganz besonderes: Link wurde verflucht und sitzt in seiner Deku-Gestalt. Er findet sich in einer fremden Stadt wieder und erfährt allerlei Dinge. Der Mond scheint auf die Erde zu fallen, das Karneval der Zeit steht bevor, allerlei Leut haben viel zu erzählen und die Bomber geben Link eine Chance Mitglied der Bande zu werden.


    Außerdem wird auch der Spieler einfach so auf Entdeckungsreise geschickt und darf selbst herausfinden wie er im Spiel weiterkommen oder sogar speichern kann. Eine äußert besondere Situation nicht nur im Zelda-Franchise!


    Könnt ihr euch an euere ersten drei Tage erinnern? Musstet ihr die drei Tage wiederholen weil es das Schicksal nicht gut mit euch gemeint hat? Was macht ihr als Standartprozedur wenn ihr einen neuen Spielstand eröffnet oder habt ihr keine? Welche Quest nehmt ihr euch vor? Welche Quests oder Tätigkeiten kann man sich überhaupt vornehmen?

  • Ich kann mich nicht mehr im Detail an alles erinnern, was ich aber noch mit Sicherheit weiß, ist, dass ich erstmal mit jedem gesprochen hab. Ich habe die Bomber, glaube ich, beim ersten Versuch alle finden können und auch die Fee in der Nacht geholt, also eigentlich alles in den ersten Tagen erledigen können, was es so zu erledigen gibt. Die Stadt ist zwar Detailreich gemacht und bietet viel zu entdecken, aber da man in den ersten drei Tagen eh nichts besseres zu tun hat, als alle Ecken und Enden zu erkunden und die unterschiedlichen Tagesabläufe der Leute nach besonderen Ereignissen abzusuchen, findet man, denke ich, schnell heraus, was zu tun ist. Außerdem macht das Spiel dann so richtig Lust auf mehr, weil man doch viele storyrelevante Dinge mitansieht, in die man aber noch nicht viel Einfluss nehmen kann, man bekommt aber einen Vorgeschmack, was denn noch alles zu tun ist, sobald man die Gelegenheit dazu hat

    Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen

    #54: Duke Nukem

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    "I have come here to chew bubble gum and kick ass... and I'm all out of ass"

  • Ich hatte bei meinem ersten Durchspielen in den ersten drei Tagen leider kein Gefühl von Hilflosigkeit, wie es wohl ursprünglich für die Spieler gedacht war. Das lag schlicht daran, dass ich den Ablauf zu Beginn bereits kannte, als ich mir was vom Spiel auf Youtube angesehen hatte. Heutzutage schaue/lese ich viel lieber Reviews anstatt wie damals ganze Spielabschnitte zu gucken, aber die Zeit zurückdrehen und alles nochmal blind erleben kann ich im Gegensatz zu Link leider nicht.


    Nichtsdestotrotz finde ich den Einstieg richtig gut, da man überhaupt nicht mit ihm rechnet und als Deku lediglich eingeschränkt agieren kann. Er zeigt einfach perfekt auf, in welch ernster Situation man sich befindet und das Abenteuer kein Kinderspiel werden wird. Doch zugleich lernt man Unruh-Stadt als zentralen Punkt im Game bereits sehr detailliert kennen und später weiß man dann noch grob, wo man was und wann erledigen kann.


    Ich erledige an den ersten drei Tagen immer die drei Untergrund Minispiele im Norden der Stadt, hole mir eine Mondträne und fange die Bomber.

  • Ich war gestresst als ich das erste mal das Kellergewölbe des Uhrturms verließ (N64-Version)


    Eine bedeutende Quest unter Zeitdruck zu erledigen, bei einem Spiel dass ich nicht kannte ... meine ersten 3 Tage in Termina waren alles andere als entspannt. Ich nahm mir anfangs weder viel Zeit mit Leuten zu sprechen, noch die Gegend zu erkunden. Wobei ich Unruhstadt trotzdem irgendwie erkundete, weil ich mich ständig verlief. Ich kann mich auch noch erinnern, dass ich verhältnismäßig lange mit den Bombern zu tun hatte, wegen der Zeitbegrenzung des Verstecken-Spiels. Da ich ein Kind ewig nicht fand und mich obendrein beim Fangen ziemlich anstellte, war die Quest verhältnismäßig spät vom Tisch. Ich glaube ich war sogar erst am dritten Tag im Observatorium, weiß es aber nicht mehr so genau. Die täglich schneller werdende Musik war in dem eh schon gestressten Zustand auch nicht gerade entspannend.


    Mir gefiel der Einstieg in MM tatsächlich auch nicht so gut und es dauerte ein wenig bis ich mit dem Spiel warm wurde. Um einiges lockerer wurde es für mich ab der Ballade des Kronos. Wobei ich die zugehörige Vogelscheuche auch erst relativ spät fand. Ich glaube, das war als ich das erste mal den Dämmerwald-Tempel wegen akuter Zeitnot in den Sand setzte (und mich deshalb, in der darauf folgenden Zeitschleife, nur umsah ohne eine Herausforderung meistern zu wollen).

  • Ich kann mich an meine ersten drei Tage in Termina leider nicht so gut erinnern. Ich war damals noch recht jung und hatte noch nicht einmal den Vorgänger Ocarina of Time durchgespielt. Ich weiß nur, dass ich eine lange Zeit nicht weitergekommen sein muss und der Zeit-Loop mehrere Male durchgelaufen ist. Trotzallem war ich nicht großartig frustriert.


    Unruh-Stadt hat mir sehr viel Spaß bereitet, auch wenn man als Deku noch nicht so viel erledigen kann. Den richtigen Weg auf den Turm zu finden ist gar nicht mal so einfach. Vorallem darauf zu kommen, dass der Deku-Händler am Turm die Mondträne annehmen wird finde ich besonders knifflig. Die Bomber-Brüder zu fangen ist eigentlich nicht sonderlich schwer, aber der unerfahrene Spieler wird wahrscheinlich die Suche in der letzten Hälfte des Tages beginnen und somit die Suche nicht beenden können. Diese Mechanik ist wie ich finde echt etwas unglücklich.


    Ich finde die ersten drei Tage besonders magisch. Ich kenne kaum ein Spiel, dass einem solchen Situationen aussetzt. Link wurde gerade verflucht, hat etwas von Majoras Maske gelernt und soll sie zurück bringen, ist in einer unbekannten und merkwürdigen Stadt und weiß gar nicht mehr weiter. Außerdem ist da der komische Mond, der nicht mal von dem Spiel selbst erklärt oder erwähnt wird. Nur scheinen die Einwohner immer panischer zu werden und wollen die Stadt verlassen.


    Der Pfad der nötig ist um die ersten drei Tage zu verlassen ist nicht einfach und verlangt vieles vom Spieler ab. Ich kann mir gut vorstellen, dass hier schon einige den Controller niedergelegt haben.