Zyklus und Hyme der Zeit - Auswirkungen auf Spielfortschritt

  • Hey,


    nachdem ich vor einigen Tagen OoT beendet habe, habe ich mich direkt an das zweite Game gesetzt und dachte, dass MM danach am besten passen würde. Bin von dieser veränderten Spielmechanik aber irgendwie verwirrt. Wenn ich innerhalb von einem Zyklus nicht alles schaffe, darf ich quasi direkt von vorne anfangen und behalte nur die Basisitems, die ich erspielt habe? Beispielsweise bin ich jetzt direkt vor dem Pic Hibernia Tempel, allerdings ist der halbe Zyklus (trotz Verlangsamung der Zeit) schon wieder abgelaufen und ich habe etwas Sorge, dass mir dann währenddessen die Zeit ausgeht, ich die Hymne der Zeit spielen und dann den Tempel nochmal machen darf. Wenn ich die jetzt direkt spiele und quasi mit vollen 72 Stunden reingehe, dann sollte ich den ganzen Fortschritt mit dem Goronen-Dorf usw nicht verlieren, da ich das Auge der Wahrheit, die Goronen-Maske usw habe, die nicht verloren gehen, so dass ich direkt zum Tempel komme oder? Dann würde ich auf jeden Fall mit der vollen Zeit reingehen, ohne Gefahr zu laufen den Tempel mehrmals durchspielen zu müssen (Hatte ich beim Dämmerwald Tempel :<). Allerdings weiß ich nicht, was am Ende des Tempels passiert und ich gehe mal davon aus, dass man das Dorf bzw die Gegend von der Kälte befreit. Dann hätte ich das ja getan, ohne dass ich davor überhaupt jemanden im Goronen-Dorf oder im gesamten Tal je getroffen oder kennen gelernt hätte. Hätte das irgendeine Auswirkung?

    Die Mechanik ist echt verwirrend, war in OoT ganz angenehm ohne jeglichen Zwang einfach drauf los erkunden zu können. Bin auch komplett überfordert mit dem Notizbuch, den 100 Quests, den Zeitplänen und habe mir die meisten Herzteile einfach mit Lösung geholt.. :whistling2:

  • Wenn ich die jetzt direkt spiele und quasi mit vollen 72 Stunden reingehe, dann sollte ich den ganzen Fortschritt mit dem Goronen-Dorf usw nicht verlieren, da ich das Auge der Wahrheit, die Goronen-Maske usw habe, die nicht verloren gehen, so dass ich direkt zum Tempel komme oder?

    Genau, diese Gegenstände gehen nicht verloren und man hat mehr Zeit für den Tempel.

    Dann hätte ich das ja getan, ohne dass ich davor überhaupt jemanden im Goronen-Dorf oder im gesamten Tal je getroffen oder kennen gelernt hätte. Hätte das irgendeine Auswirkung?

    Nein. Die festen Gegenstände dienen ja genau dem Zweck, dass man sämtliche Konversationen etc. überspringen kann. Es reicht dem Spieler, diverse Quests einmal erledigt zu haben. Zwar nicht zwanghaft im gleichen Zyklus, aber über das gesamte Spiel hinweg.

    Bin auch komplett überfordert mit dem Notizbuch, den 100 Quests, den Zeitplänen und habe mir die meisten Herzteile einfach mit Lösung geholt..

    Das Notizbuch ist einfacher, als Du denkst. Es vervollständigt sich völlig automatisch, z.B. zeigt es die Zeiten an, in denen man mit bereits bekannten Charakteren agieren kann. Es beinhaltet auch Belohnungen, die man für seine abgeschlossenen Quests erhalten hat. Man kann es nutzen, um mal einen Blick hineinzuwerfen, wenn man nicht weiß, was es mit einem Charakter auf sich hat. Aber ohne Lösung wäre ich wohl auch auf viele Dinge nicht von alleine gekommen. Probier einfach so viel wie möglich!

  • Ganz richtig, wenn du im Tempel die Zeit zurückdrehst, verlierst du jeglichen Fortschritt, den du bis dahin im Tempel erzielt hast.

    Ich würde dir also dazu raten, den Tempel am Anfang des Zyklus zu betreten. Einfach die Eulenstatue am Fuß des Berges aktivieren, Zeit zurückdrehen, zur Eulenstatue teleportieren (das Lied der Schwingen solltest du auf dem Weg zum Dämmerwald Tempel gelernt haben) und ab geht die Luzie... oder in diesem Fall der Link.


    Auf die späteren Ereignisse im Goronendorf hat es, soweit ich mich erinnere, keinerlei Auswirkungen, ob du vor Betreten des Tempels im Dorf warst oder nicht. Vielleicht ändert sich der ein oder andere Dialog leicht, aber das war's dann auch schon.


    Kannst also ganz beruhigt sein - du verpasst nichts, wenn du die Zeit vor Betreten des Tempels zurückdrehst. :)

  • Eine Sache ist ganz wichtig: Mach dir keinen Stress! Die verlangsamten drei Tage sind mehr als genug Zeit. Eigentlich sollte man nie wirklich in ernste Situationen kommen, es sei denn du hast dich erst zu spät auf eine gewisse Aufgabe konzentriert, warst AFK ohne zu pausieren oder bist ein extrem langsamer spieler. Ich kann mich nur an eine Situation im Spiel erinnern, in der das Zeitlimit knapp werden kann, wenn man sich nicht so gut auskennt. Aber selbst wenn du ein Dungeon oder so mal nicht fertig gespielt hast gehört das eben zur Erfahrung dazu. Vielleicht hast du ja dann schon das Item des Dungeons oder die Melodie davon. Du wirst ganz schnell wieder dort sein wie vorher. Letztendlich ist das "verlieren" eine gewisse Bereicherung und trägt der Atmosphäre von Majoras Mask bei!

    Viel Spaß!

  • Einfach die Eulenstatue am Fuß des Berges aktivieren, Zeit zurückdrehen, zur Eulenstatue teleportieren (das Lied der Schwingen solltest du auf dem Weg zum Dämmerwald Tempel gelernt haben) und ab geht die Luzie... oder in diesem Fall der Link.

    Genau, wobei noch wichtig anzumerken wäre, dass man ebenfalls stets auch ein Lied erlernen muss, um einen bestimmten Dungeon betreten zu können. Ansonsten gilt dieses Spielprinzip so für jegliche Tempel im Spiel. So gesehen besteht der Zeitdruck nur innerhalb dieser Zwischenschritte, also vom Zyklus-Beginn bis zum Betreten des Tempels. Und dann vom Betreten des Tempels bis zum Durchspielen von diesem und alles, was danach noch in einem Gebiet kommt.


    Selbst ohne verlangsamten Spielfluss sollte dieser Kniff mehr als genug Zeit für alles bereitstellen. 8):thumbup:

  • Danke erstmal für die zahlreichen Antworten. Ich bin im Pic Hibernia Tempel tatsächlich mit verlangsamter Zeit in den dritten Tag geraten, aber das war auch der nervigste Tempel, den ich bisher hatte und alle aus OoT waren einfach angenehm dagegen. xD Bin so oft irgendwo runtergefallen und komme mit der Goronen-Steuerung, wenn man rollt, leider nicht so gut klar. Habe den Teil jetzt aber glücklicherweise hinter mir und bin auch mal dabei die ganze Auswirkung der Zeit auf das Spiel zu verstehen. Ich finde, dass das eine kreative Idee ist, aber irgendwo ist es auch blöd, sich permanent unter Druck gesetzt zu fühlen und einfach drauf los zu spielen wäre doch angenehmer für noobs wie mich. :x

    Vergiss nicht, deine Rubine zur Bank zu bringen, wär schade drum. Hast du sie dort hinterlegt, verlierst du sie nicht beim Spielen der Hymne. ....Wahrscheinlich wusstest du das schon, aber sicher ist sicher.

    Ja, das mache ich natürlich die ganze Zeit, hole mir auch in jedem "Run" den silbernen Rubin aus Ost-Unruh-Stadt. Habe so 1,3k auf der Bank, aber 5k für ein Herzteil (Ich meine das war so viel), ist ja schon etwas üppig. Auch wenn ich natürlich nicht nur deswegen meine Rubine dort lagere. Habe mir auch schon mal das bessere Schwert geholt, welches auch Zeitreisen übersteht. (Natürlich ohne Lösung.. nicht. :whistling2:)

  • Bin auch komplett überfordert mit dem Notizbuch, den 100 Quests, den Zeitplänen und habe mir die meisten Herzteile einfach mit Lösung geholt.. :whistling2:

    Dann hätte ich dir das Remake empfohlen, sofern du es nicht spielst. Das Notizbuch ist deutlich umfangreicher und die Bomber-Bande verrät dir kleine Hinweise zu diversen Quests. Meistens sind es angenehme Denkanstöße, vor allem auf DInge auf die man wahrscheinlich niemals kommen würde. Die Steuerung ist deutlich genauer, flüssiger und durch einige Aufpolierungen ist das gesamte Spielerlebnis deutlich Einsteigerfreundlicher. Vielleicht ist das ja noch eine Option für dich, als mit einem Lösungsbuch zu arbeiten, das hat dann herzlich wenig mit Gameexpierence zu tun. Wünsche dir aber dennoch noch viel Erfolg, ist ein hartes Spiel.

  • Dann hätte ich dir das Remake empfohlen, sofern du es nicht spielst. Das Notizbuch ist deutlich umfangreicher und die Bomber-Bande verrät dir kleine Hinweise zu diversen Quests. Meistens sind es angenehme Denkanstöße, vor allem auf DInge auf die man wahrscheinlich niemals kommen würde. Die Steuerung ist deutlich genauer, flüssiger und durch einige Aufpolierungen ist das gesamte Spielerlebnis deutlich Einsteigerfreundlicher. Vielleicht ist das ja noch eine Option für dich, als mit einem Lösungsbuch zu arbeiten, das hat dann herzlich wenig mit Gameexpierence zu tun. Wünsche dir aber dennoch noch viel Erfolg, ist ein hartes Spiel.

    Habe tatsächlich Majora's Mask 3D gespielt und es auch gestern beendet. Ich habe nicht alle Quests gemacht, aber am Ende hatte ich zumindest alle Masken und 17/18 Herzen. Habe viel mit Lösung gespielt, aber auch viel ohne gemacht. Gerade bei den Tempeln habe ich aber immer mal wieder geschaut, da ich alle Feen finden wollte und da gibt es genug, worauf ich nie gekommen wäre.. War an sich ein sehr nettes und vor allem schwieriges Spiel, OoT ist um einiges einsteigerfreundlicher. Gab auch viele frustrierende Momente, aber alles an sich hat es mir dennoch sehr viel Spaß gemacht (bis auf den Goronen-Part, ich hasse den Pic Hibernia Tempel und den Norden sowie die Steuerung davon xD) und wenn ich es irgendwann replayen werde, kenne ich es immerhin schon und werde auch viel besser durchkommen.

  • Habe tatsächlich Majora's Mask 3D gespielt [...] bis auf den Goronen-Part, ich hasse den Pic Hibernia Tempel und den Norden sowie die Steuerung davon

    Das finde ich persönlich interessant.

    Ich habe damals, als es neu erschienen war, Majora's Mask auf dem N64 gespielt und dann vor ein, zwei Jahren das 3DS-Remake, wo, im Vergleich zur N64-Fassung, die Steuerung von Gorone und Zora verändert wurde, und hatte ebenfalls massive Probleme mit der Steuerung von Goronen-Link.

    Ich hab immer gedacht, es hätte damit zu tun, dass ich die N64-Steuerung derart verinnerlicht habe, dass ich immer vergessen habe, nochmals A zu drücken, damit Link sich wieder ausrollt (In der N64-Fassung muss man A gedrückt halten, um zu rollen, und Link steht wieder auf, sobald du den Knopf los lässt.); aber wenn auch ein Einsteiger damit Probleme hat, ist die 3DS-Steuerung vielleicht in diesem Punkt wirklich eine Verschlimmbesserung.


    Solltest du je mal Hand an die N64-Version legen können, würde mich interessieren, ob du die Goronen-Steuerung da besser oder schlechter findest.

  • Solltest du je mal Hand an die N64-Version legen können, würde mich interessieren, ob du die Goronen-Steuerung da besser oder schlechter findest.

    Tatsächlich besitze ich auch beide N64-Teile und wollte ursprünglich auch mit denen beginnen, nur dachte ich dann als Neuling, dass es auf dem 3DS für den Anfang eventuell doch etwas leichter ist. (Habe zudem auch den Majora's Mask New 3DS XL seit kurz nach Release, weil ich einfach das Design so super fand und hatte ein Spiel somit ohnehin schon für lau.) Wenn ich es replayen werde, dann auf jedem Fall auf der N64. Mal schauen, ob ich mich dann an dieses Topic erinnere. :P

  • Ich persönlich liebe ja die Goronen-Verwandlung aus MM und hätte sie mir echt gerne mal wieder für ein anderes Zelda gewünscht. Als unaufhaltsamer Stein durch die Gegen rollen zu können, und das Ganze sogar bei höherem Tempo als zu Pferd, fühlt sich einfach höchst amüsant an.


    Darf ich fragen inwiefern die Goronen-Steuerung in MM 3D Probleme gemacht hat? Geht es eventuell darum, das es schwierig ist geradeaus zu rollen? Was viele nämlich nicht wissen ist das man als Gorone auch rollen kann ohne das Schiebepad in eine Richtung zu drücken. Es ist also tatsächlich möglich schnurgerade vorwärts zu kullern in MM. ^^

  • Ich mochte die Steuerung allgemein nicht. Sowohl, dass Goron Link ohne Ball sehr langsam ist als auch wenn der Ball ins Rollen kam. Wenn ich gerade rollen wollte ist es mir nie gelungen Link genau dorthin auszurichten, wenn ich lenken wollte bin ich immer schnell irgendwo gegen geklatscht und war im Endeffekt sowieso viel schneller wenn ich Link mit Hasenohren benutzt habe. Ich hatte auch nie verstanden wann er normal rollt und wann er diesen Geschwindigkeitsschub bekommt, wo es nicht direkt losgeht mit dem Rollen und dass das dann noch Magie benötigt war auch kein so toller Nebeneffekt. Ich kam auch mit Zora Link zuerst nicht so gut klar, aber als ich es dann verstanden habe (leider relativ spät xD) hat das Schwimmen wirklich Spaß gemacht, aber dem Goronen-Part kann ich nichts abgewinnen. Ebenso wenig dem entsprechenden Labyrinth auf dem Mond, wo ich erstmal 20 Anläufe oder so gebraucht und es irgendwann nur geschafft habe, weil ich durch googlen folgendes herausgefunden habe:

    Was viele nämlich nicht wissen ist das man als Gorone auch rollen kann ohne das Schiebepad in eine Richtung zu drücken.


    Ich bin im Pic Hibernia Tempel so oft beim Rollen irgendwo runtergefallen und habe dadurch Zeit verloren, dass es gegen Ende trotz der Ballade des Kronos und anfangs voller Zeit weiter in den dritten Tag hineinging und irgendwann war es nur noch nervig und frustrierend.