Zelda Romane...?

  • Moin, Moin,


    sehe ich das richtig, dass es von Zelda "nur" Mangas und diese Artifact-Bücher gibt, keine Romane??

    Wenn ja, finde ich das echt schade...ich lese viel und hab von Star Wars z.B. einiges an Literatur, die Jedi-Padawan und Jedi-Quest Reihe etc. Ich find das toll, dass man neben den Filmen ganz viel Story hat, Hintergründe, Figuren besser kennenlernt usw...

    Vermisst Ihr sowas auch ?? Ich fänd es klasse, wenn es neben den Stories aus den Spielen auch noch Geschichten darüber hinaus gäbe, "spin offs" (zu Minish, Völkern...) etc

    Let me know und schönes WoE !!


    LG, Nanni

  • Ehrlich gesagt nein, ich vermisse sowas nicht bei Zelda. Aber das hat selben Grund, warum ich mir auch nicht so richtig einen Film vorstellen kann, wenngleich so mancher fanmade Trailer den Hunger schürt, weil sie wirklich gut gemacht sind. Link hat in den Spielen keine fertig ausgearbeitete Persönlichkeit, denn er redet nicht, obwohl der Charakter laut Hintergrund schon redet. Wenn ich einen Zelda-Manga lese, dann ist das wirklich ein seltsames Gefühl, denn dort zeigt Link eine Persönlichkeit, die ich ihm in der Form nicht zugeschrieben hätte. Solange es keine Wiedergeburt von Link ist, die ich aus den Spielen kenne, ist das aber schon ok. Weiß nicht wie gut dann die Bücher ankämen. Entweder muss jeder mit der Figur aus den Spielen, wie sie nun im Roman dargestellt wird, einverstanden sein (Was schwierig ist) oder es müsste ein Spin off sein oder um einen Link gehen, der kein eigenes Spiel hat, wie etwa dem allerersten Link nur einen Manga gewidmet wurde.


    Thread: Zelda als Verfilmung?


    Ja, es gibt schon eine Zeldaserie, aber diese kann meiner Meinung nach nicht sonderlich ernst genommen werden und ist uralt.

  • Ist vielleicht Eigenwerbung, aber ich hab mal versucht, Ocarina of Time in Buchform zu bringen. Dazu gibt es hier auf dem Forum auch einen Thread, aber da die Formatierung der ersten Beiträge durch ein Foren-Update mal ordentlich zerschossen wurde, würde ich dir - bei Interesse - empfehlen, das Ganze entweder auf Fanfiktion.de oder Animexx zu lesen. Für Beides brauchst du keinen Account.


    Generell gibt es im Fan-Fiction-Bereich einiges zu Zelda und auch wenn, meiner Meinung nach, das Meiste ziemlicher Schrott ist, sind zumindest ein paar Perlen dabei.

    Wenn du also gerne einen Roman zu Zelda hättest, wirst du vielleicht bei den Fans fündig, wenn Nintendo schon kaum offizielle Releases gemacht hat.

    Soweit ich weiß, gibt es einen englischsprachigen Roman zu Ocarina of Time, aber leider finde ich ihn gerade nicht mehr auf Amazon... Sollte ich den Link mal wiederfinden, reiche ich ihn nach.

  • Ich fände Zelda Romane eigentlich eine interessante Idee. Man könnte damit zB die Hintergrundgeschichten einzelner Nebencharaktere beschreiben. Romane über Ganondorfs Kindheit, Zanto's Jugend und das Leben bei den Twili, wie Ghirahim in den Besitz von Demise gekommen ist... oder ein Roman über den Krieg zwischen Hylia und Demise. Einfach mal andere Charas als Link und Zelda im Rampenlicht stehen lassen.

    Also ich würds kaufen.

  • Huhu



    Ich finde das ist ein interessantes Thema. Ich habe mir selber schon genügend Geschichten für Hunderte von Romanen ausgedacht. Es gibt soooooooo viel das man sich zu Zelda ausdenken kann. Ich würde zu 100 % mehrere dieser Romane kaufen. Ich habe früher auch Minecraft gespielt und habe 8 Minecraft-Romane. Jedes dieser Bücher faszinierte mich, eins brachte mich sogar fast zum Weinen. Dasselbe kann ich mir auch bei Zelda vorstellen. Ich fände es klasse !



    Beste Grüße

    Euer Maronus

  • Ich vermisse Videospielromane grundsätzlich nicht, denn meistens wünsche ich mir andere Medien gerne noch als Videospiel, aber nichts andersrum. In Bezug auf Lesen bin ich auch mehr der Gelegenheitstyp, von daher wäre es nicht mal mein priorisiertes Medium für eine Adaptation. Trotzdem würde ich mir etwaige Zelda Romane zu Gemüte führen, falls irgendwann welche erscheinen sollten. Die OoT Fanfiktion von Labrynna habe ich vor knapp einem Jahr auch mit Begeisterung gelesen. Ansonsten besitze ich Resident Evil Bücher, die mir gut gefielen, und vor etlichen Jahren hab ich mal einen Roman zu World of Warcraft angefangen, aber schnell fallen gelassen.


    Klar, die Zelda Manga sind nicht gerade von hoher inhaltlicher Qualität. Einzige Ausnahme im deutschsprachigen Raum ist bisher Twilight Princess nach meinem persönlichen Stand von zwei Bänden, doch hier dauert es noch lange, bis dieser abgeschlossen ist. Die zwei Four Swords Bände waren auch ziemlich gut. Nichtsdestotrotz würde ich Manga generell nicht als weniger lesenswert betrachten, nur weil sie gesellschaftlich nicht ganz so etabliert sind. Besonders Jiro Taniguchi hat einige gute Werke im Alltags- und Dramabereich verfasst und mit bombastischen Zeichnungen versehen, die sich an eine erwachsene Zielgruppe richten. Vertraute Fremde und Gipfel der Götter sind gute Beispiele.


    In die Zelda Enzyklopädien habe ich noch nicht hineingelesen, da mich die Timeline bzw. Verbindungen zwischen Zelda Games nicht sonderlich reizen. Diverses Hintergrundwissen zu erfahren ist in meinen Augen zwar nett, aber ich eigne es mir nicht proaktiv an.

  • Ich sehe es aehnlich wie LamiaDusk . Ich wuerde durchaus zugreifen, da mich einige Dinge wirklich interessieren. Zum Beispiel, wie es sich fuer Midna so in der Schattenwelt lebt, oder wie der Alltag auf der Lon-Lon-Farm ist, was die Bediensteten im Schloss fuer Leben fuehren und wie sie ueber die Koenigsfamilie denken und noch vieles mehr. Auch ich wuerde mir das also durchaus kaufen.


    Ich glaube allerdings nicht, dass es einen Roman mit Geschichten aus Hyrule geben wird, jedenfalls nicht solange die Spielreihe aktiv ist. Ich kann mir vorstellen, dass viele Hintergruende damit festgeschrieben sein werden und es fuer potentielle Zeldas in der Zukunft noch schwieriger wird, Variationen der Heldengeschichte zu schaffen.


    Schade eigentlich. Ich bin bisher auch gar nicht auf die Idee mit den Romanen gekommen. Hier im Forum bietet wohl am ehesten das Zelda Allgemein-Forum den groessten Sammelplatz fuer Hintergruende. Vieles davon ist aber auch eher zum Fantasie anregen, als wirklich fundierte Tatsachen. Und man muss auf Spoiler achten.

  • Meine größte Befürchtung ist eine einheitliche Formatierung von Gegebenheiten, die bis dato Fan-Fiktion sind und ich sehe ehrlich gesagt keine Notwendigkeit.
    Bei Darstellung wie in Mangas sind die Bilder zu weiten Teilen an die Spiele angelehnt, aber bei Romanen hast du wesentlich mehr Inhalt, den es dementsprechend zu füllen gibt. Dann gibt es wiederum die Menschen, die sich unheimlich auf ein gemeinsames Kanon fokussieren und versteifen. Dann gelten diese und jene Fakten, die aber teilweise mit anderen Spielen kollidieren ...

    Eine Novelle für die Innenleben für Charaktere wäre eine schöne Ergänzung, aber entspreche wiederum auch nicht dem Gedanke von der Zelda-Reihe. Es geht für mich bei Zelda nicht um tiefgreifende emotionale Entwicklungen oder Beziehungen, sondern um das Erleben der Außenwelt und die Interaktion der Charaktere.

    Ich mag Signaturen nicht, weil sie die Scroll-Leiste ohne Kontext verlängern.

  • Wenn ich ehrlich bin, habe ich Zelda-Romane bisher nicht vermisst. Ich halte allgemein nicht viel von Büchern zu Spielen zu tun, das Einzige, was mir gefiel, waren die Guild-Wars-Romane, und das auch nur, weil sie nicht während der Spiele selbst, sondern davor oder danach gespielt haben und völlig andere Charaktere thematisierten. Außer der Welt hat kaum etwas an Guild Wars erinnert.


    Was ich mir für Zelda gut vorstellen könnte, wären Romane, die sich nicht mit den Hauptfiguren bzw. deren Reinkarnationen befassen, sondern einfach nur ein paar schöne Einblicke in Hyrule geben. Zum Beispiel eine Kurzgeschichtensammlung à la "Märchen Hyrules" oder eine Geschichte über eine Zora-Abenteurerin auf Reisen und ihr Tagebuch. Etwas, das nichts mit einem Zelda-Spiel direkt zu tun hat, denn wie meine Vorposter schon sagten: Es müsste viel neu dazuerzählt werden und da sich die Fans alles ein wenig anders vorstellen, kann man es nicht jedem recht machen. Wenn eine Erzählung aber von einer Figur handelt, die nicht in den Spielen auftaucht, besteht diese Gefahr nicht.

  • Zelda Romane habe ich bisher auch nicht vermisst. Was ich vermisse ist ein neues Zelda, wenn ich das aktuelle durch habe ;).


    Einen Zelda Film brauche ich nicht, da die Wahrscheinlichkeit viel zu hoch ist, dass da nur Müll bei rum kommt. Eine Serie würde wohl besser funktionieren, allerdings ist die Chance auf eine adäquate Serieninterpretation nur minimal höher.


    Im Falle eines Romanes würde ich schon Interesse bekunden, mich aber erstmal schlau machen. Letztendlich soll es ja ein guter Roman sein und nicht einfach nur ein mittelmäßig geschriebener Skript im Zelda Universum.


    Wären diese Voraussetzungen erfüllt, würde ich es auch lesen und dann wäre es mir auch egal ob es dabei um Zelda selbst oder um Ganondorf, die Krogs oder Vaati geht.

  • Ich brauche keine Romane zur Zelda Reihe. Zelda hat nie mit seinen ausgearbeiteten Charakteren, Story oder Dialogen geglänzt. Zudem spricht Link nicht. Man müsste also quasi komplett alles aus der Serie über den Haufen werfen und die Fokus auf Dinge legen, die in Zelda nie wirklich wichtig waren und macht daraus offizielle Produkte, die am Ende keiner haben will - so wie die Hyrule Historia imo :D

    Einige der Zelda Manga haben da den guten Mittelweg getroffen. Visuell orientiert man sich an den Spielen, schafft sich aber Story mäßig etwas eigenen Interpretationsfreiraum und schafft eine Wiege zwischen Story und Gameplay.



    I’m just watching a bad dream I never wake up from.

    - Spike Spiegel from Cowboy Bebop

  • Danke für Eure Antworten !

    Ich bin eigenlich hauptsächlich wegen Star Wars draufgekommen, da war ja auch zuerst die Filmidee da und die Romane drumherum (die nicht jeder schreiben darf😊) fand ich halt teilweise echt genial.


    Die Mangas finde ich übrigens auch klasse, habe gerade die ersten 2 "Perfect Edition" ergattert, da werden weitere folgen...


    Liebe Labrynna, Deine OoT Romanversion werde ich sicher lesen - vielen Dank für den Tip !


    LG, Nanni

  • Ich wäre einem Zelda-Roman gegenüber nicht abgeneigt. Ich würde es zumindest darauf ankommen lassen, ob der Autor sich eine schöne Geschichte hat einfallen lassen. Auch den einen oder anderen Zelda-Manga nenne ich mein Eigen. Ich mag nicht nur den Zeichenstil, sondern auch die Geschichten gefallen mir. Neben der Handlung aus den Spielen, die ja teilweise ein wenig angepasst wurde, gibt es ja im Ocarina of Time-Manga noch die Bonuskapitel, die eine ganz neue Geschichte erzählen. Gerade das Bonuskapitel über das Horror-Kid gefällt mir gut. Vor allem, da Salia darin eine Rolle spielt.


    Ich selbst bin übrigens auch Besitzer etlicher Star Wars Romane und tue mich daher sehr schwer, mich auf die neue Filmtrilogie einzulassen, da die Handlung doch stark von der aus den Romanen abweicht.


    Bücher, die auf Videospielen basieren, habe ich übrigens auch bereits gelesen. Hierzu gehört Resident Evil und Tomb Raider. Letzteres war allerdings leider eine herbe Enttäuschung. Das Buch fand ich einfach nur schrecklich.