Die schlimmste Entwicklung des Zelda-Franchise waere...?

  • Mich wuerde mal interessieren, was passieren muss, damit ihr Zelda den Ruecken kehrt? Welche Entwicklung wuerdet ihr so ihr so sehr ablehnen, dass ihr absolut keinen Spass mehr daran haettet, Zelda zu spielen?

    Denkbar waere ja, dass es mal ein Handygame gaebe. Oder ein Zelda mit Egoperspektive. Vielleicht bekommt Link auch mal eine Stimme? Vielleicht wechselt auch irgendwann der spielbare Charakter, also kein Link, sondern jemand anderes/neues. Eventuell faendet ihr es auch oede, wenn es wieder nur darum geht, die Prinzessin gegen Ganon(-dorf) zu verteidigen?

    Oder vielleicht ist Zelda fuer euch schon jetzt nicht mehr das, was es mal war? BotW und, wie ich vereinzelt hier lesen konnte, Skyward Sword haben schon einige nicht mehr als so gelungen empfunden.


    Was waere euer Worst Case? Lasst mal hoeren.

  • Wenn das Genre gewechselt würde, das wäre ganz furchtbar. Gute ActionAdventures sind eh schon so selten (mir fällt da noch Darksiders I und III ein oder Okami und sonst auf die schnelle leider nix, vielleicht Metroid aber da wird sich ja gestritten ob das nicht ein anderes Genre ist). Wenn Link plötzlich leveln könnte und dadurch mehr HP oder Attack hätte wäre das keine schöne Entwicklung. Wenn der Fokus zu sehr Richtung Action gehen würde, würde mich das auch nicht freuen. BotW ist da für mich eindeutig den richtigen Weg gegangen, eigentlich recht wenig Action aber ganz viel Abenteuer und Entdeckung. Ich hoffe dieser Weg wird beigehalten.

    Story darf ruhig immer mal was anderes sein, wichtig wäre für mich die Stimmung, die sollte halt immer märchenhaft bleiben. So einige Fans wünschen sich ja das Zelda viel düsterer und ernster werden sollte (noch mehr als TP). Diesen Wunsch kann ich überhaupt nicht verstehen. Denn düstere und ernste Spiele gibt's eh schon wie Sand am Meer. Zelda sollte weiterhin eher leicht und märchenhaft sein, sollte mein Herz erwärmen und nicht zum erschaudern bringen.

    Auch graphisch mag ich es eher Richtung TWW, SS und eben BotW. Ein weiteres NoGo wäre für mich wenn die Graphik zu sehr Richtung realistisch bewegt. Auch das wünschen sich ja seltsamerweiße einige Fans. Aber auch davon gibt's ja genug am Videospielmarkt.
    Ich hoffe der Graphikstil bleibt weiterhin im Comic-Anime-Celshadingstil.

    Ein anderer Charakter wird schwierig, den Link lebt ja von seiner Abstraktion. Er hat eigentlich recht wenig Persönlichkeit damit der Spieler seinen eigenen Link daraus macht, dieser sich besser damit identifizieren kann.
    Animecharaktere sind nicht ohne Grund optisch so stark abstrahiert. Je abstrahierter desto leichter fällt es dem Leser/Zuschauer selber diese Figur zu werden. Grad im Shonen und Shojobereich für eher jüngere Leser sind Hauptfiguren ja auch vom Charakter stark abstrahiert. Sie zeichnen sich hauptsächlich durch Mut, Willenskraft und einen starken Gerechtigkeitssinn aus. Mehr braucht es dann auch nicht damit ein junger Leser zur Hauptfigur wird. Link ist eben auch so ein Charakter, er ist extrem abstrahiert damit wirklich jeder in die Figur rein finden kann.
    Da stellt sich dann die Frage was sollte ein neuer Charakter den bewirken?
    Was ich aber gut finden würde wäre wenn es mal eine weibliche Link geben würde zur Auswahl. Und wenn man die weibliche Option wählt ist in der Geschichte dann nicht eine Prinzessin sondern ein Prinz. Würd ich cool finden.

  • Cooler Thread!


    Allerdings kann ich gar nicht genau benennen, was für mich der worst case in der Entwicklung des Franchises eigentlich wäre... Gehen wir deswegen einfach ein paar der bereits angesprochenen Punkte durch:


    Ein Handy-Game wäre für mich okay. Das würde ich zwar mit aller Wahrscheinlichkeit nicht spielen, weil ich Touchscreen nicht mag und mein Handy-Akku sich auch schon ohne Apps mit hohen Performance-Ansprüchen für meinen Geschmack schnell genug entleert. Aber nur weil es ein Spin-Off gäbe, das meinem Geschmack nicht zusagt oder das mich einfach nicht interessiert, würde das Franchise an sich dadurch ja nicht ruiniert.

    Sollte Nintendo aber aus unerfindlichen Gründen irgendwann beschließen, nur noch Zelda-Titel für Smartphones zu entwickeln, dann wäre das wohl der Punkt, an dem ich der Spielreihe den Rücken kehren würde.


    Wenn von Third-Person zur Ego-Perspektive gewechselt würde, wäre das für mich eine sehr unschöne Entwicklung. Für mich bringt First-Person nicht mehr Immersion, sondern wirkt auf mich störend, weil mein Blickfeld so stark eingeschränkt ist und mir der Überblick fehlt. Außerdem werde ich bei Ego-Perspektive ganz schnell motion sick und/oder bekomme Kopfschmerzen (vermutlich, weil mich der fehlende Überblick so anstrengt/stresst). Ich weiß nicht, ob ich einem First-Person-Zelda eine Chance geben würde, eben einfach weil es Zelda wäre, aber ich glaube fast, dass ich es nicht anfassen würde. Wahrscheinlicher wäre, dass ich meinem Freund dabei zuschauen würde, um zumindest die Geschichte des Spiels kennen zu lernen.


    Einen sprechenden Link würde ich persönlich sehr begrüßen. Ich weiß, dass einige Fans (sowie die Entwickler) strikt dagegen sind, weil das angeblich die Identifikation mit der Spielfigur stören würde, aber wenn ich ehrlich sein soll, habe ich das nie verstanden. Vielleicht bin ich da ja komisch, aber ich identifiziere mich nie mit der Spielfigur - will ich auch gar nicht. Ich will nicht Teil des Spiels sein oder mich so fühlen. Ich möchte nur Held X auf seinem Abenteuer begleiten und da mag ich es deutlich mehr, wenn der Protagonist einen ausgeprägten Charakter hat, an Hand dessen ich entscheiden kann, ob ich ihn mag oder nicht. Blasse, persönlichkeitslose Helden wie Link sind okay, aber ihm endlich mal ein richtiges Profil zu verleihen empfände ich erfrischen.


    Ein Zelda-Spiel ganz ohne Link kann ich mir nicht vorstellen und ich fände es - anders als Chrisael - ganz schrecklich, wenn man aus Link plötzlich eine weibliche Figur machen würde. Das empfände ich als genauso dämlich und billig wie etablierte weiße Figuren plötzlich mit einem Schwarzen zu besetzen und sich stolz Inklusion auf die Fahne zu schreiben... Das ist langweilig und zeigt nur, dass derartige Randgruppen nicht wirklich integriert sind, weil man sich keine originalen Helden einfallen lassen, sondern alte nur anders anstreichen kann.

    Gegen einen Perspektivenwechsel in Zelda hätte allerdings trotzdem nichts. Ich könnte mir z.B. durchaus vorstellen, mich am Anfang des Spiels entscheiden zu müssen, ob ich Link oder eine andere Figur spielen möchte (z.B. Zelda selbst, meinetwegen auch einer ihrer Alter Egos). Genauso gut könnte ich mir Post-Game-Bonus vorstellen, wo man z.B. erfährt, was Zelda getan hat, während Link auf seiner Quest war. Das würde ihr deutlich mehr Persönlichkeit verleihen und - anders als die kläglichen Versuche in SS und BotW - wirklich mal das Damsel-in-Distress-Schema durchbrechen.


    Ein wenig Abwechslung in der Story fände ich begrüßenswert, aber ich kann auch damit leben, wenn Link bis ans Ende seiner Tage nichts weiter tut als Zelda aus Ganon(dorfs) Klauen zu befreien. Tatsächlich würde ich mich auf ein Wiedersehen mit Ganondorf freuen, da ich Ganons menschliche Gestalt immer für den viel cooleren, bedrohlicher wirkenden Antagonisten gehalten habe als die olle Schweinenase. Gegen etwas frischen Wind hätte ich aber, wie gesagt, absolut nichts und fände es z.B. durchaus spannend, wenn ein neuer derart mächtiger Gegenspieler auftauchen würde, dass sich Link und Ganondorf vielleicht sogar verbünden müssten.


    Ich gehöre durchaus zu den Fans, die ein erwachseneres, ernsteres Zelda begrüßen würden, aber es ist kein Muss. Und ich glaube, ich fände es auch nicht gut, wenn die Entwickler den Depri-Hammer rausholen würden und alles nur noch ganz furchtbar schrecklich wäre. Aber wenn Themen (unterschwellig) angesprochen würden, über die ich auch nach dem Spielen noch nachdenken kann, fände ich das nett. (Ich finde MM hat da die Balance gut gehalten.)


    Was das Genre angeht, stimme ich Chrisael zu: Zelda ist ein Action-Adventure und genau das sollte es auch bleiben. Anleihen aus anderen Genres dürfen gerne gemacht werden (z.B. dass verschiedene Kleidung mit besonderen Effekten verbunden sind), aber mehr auch nicht.


    Grafisch bin ich definitiv ein Anhänger des realistischen Anime-Stils, so nenn ich es jetzt mal. Ich würde nicht wollen, dass Link und Co. fotorealistisch aussehen; sie können sehr gerne ihren Anime-Kindchenschema-Style mit zu großen Augen, fancy Frisuren und leicht comichaftem Aussehen behalten. Gleichzeitig mag ich es aber, wenn es keine zu übertriebenen Körperproportionen gibt und Texturen recht realistisch aussehen. TP fand ich total hübsch, TWW hat mir nicht so zugesagt, ist auf seine Art aber auch hübsch, SS fand ich unglaublich hässlich und BotW mit seinem Aquarell-Stil fand ich einen netten Kompromiss. Dennoch würde ich ein Wiederaufleben des TP-Stils sehr begrüßen.

  • Für mich wäre das, wenn die Serie aktuellen Trends folgen und ein Free 2 Play MMO mit Mikrotransaktionen oder ein Handygame werden würde. Oder eine Kombination aus beiden. Nichts hasse ich mehr, wie Handyableger populärer Serien die dick und fett Cashgrab auf der Stirn stehen haben und Pay to Win MMOs.

    In beiden Fällen würde ich nicht mal für den Bruchteil einer Sekunde dran denken, das Spiel im Laden auch nur eines Blickes zu würdigen, geschweige denn tatsächlich in Erwägung ziehen, da zuzugreifen.

    Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen

    #53: Officer Majima

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    "ハンズアップ、桐生!"

  • Ein Zelda-Spiel ganz ohne Link kann ich mir nicht vorstellen und ich fände es - anders als Chrisael - ganz schrecklich, wenn man aus Link plötzlich eine weibliche Figur machen würde. Das empfände ich als genauso dämlich und billig wie etablierte weiße Figuren plötzlich mit einem Schwarzen zu besetzen und sich stolz Inklusion auf die Fahne zu schreiben...

    Aber grad in Legend of Zelda wäre das doch überhaupt gar kein Problem weil eben Link nicht gleich Link ist, sondern eine von unzähligen Inkarnationen. Ist denn die Wahrscheinlichkeit nicht hoch das die Heldenseele sich mal in einen weiblichen Körper inkarniert?

  • Ist denn die Wahrscheinlichkeit nicht hoch das die Heldenseele sich mal in einen weiblichen Körper inkarniert?

    Gute Frage. Im Prinzip könntest du da schon Recht haben, aber für mich gehört das Geschlecht irgendwie zur Seele dazu - zumindest in Zelda. Keine Ahnung, warum. Vielleicht hängt es damit zusammen, dass die verschiedenen Links sich so ähnlich sehen. Da bekomme ich nicht den Eindruck, dass die Heldenseele zufällig in irgendeinen Körper geboren wird, sondern dass die Seele den Körper (größtenteils) bestimmt und quasi ein Abbild des ersten Links erschafft - und das würde eine weibliche Link ausschließen.

    Deswegen würde eine weibliche Link mega erzwungen (weil ein Bruch mit bisher da Gewesenem) und damit unattraktiv auf mich wirken. Linkle z.B. finde ich furchtbar... Ich glaube, eine weibliche Link ginge für mich nur, wenn sie optisch stark von den männlichen Links abweichen würde, aber das würde sich, wie gesagt, mit den bisherigen Inkarnationen widersprechen.


    Außerdem ist eine weibliche Link so ideenlos... Ich würde es deutlich mehr begrüßen, wenn man stattdessen eine neue (oder schon bekannte) weibliche Figur spielen könnte. Man könnte sich zig Gründe einfallen lassen, warum Link z.B. seine Quest nicht beenden kann und deswegen durch einen anderen Charakter (zwischenzeitlich) ersetzt wird. Oder man fächert die Zeitebene auf: Wenn man z.B. in BotW nicht die Geschehnisse nach der Schlacht gegen die Verheerung Ganon sondern die Schlacht selbst gespielt hätte, hätte man Sequenzen einschieben können, wo man die verschiedenen Recken in ihren Titanen gespielt und gegen die Flüche Ganons gekämpft hätte.

  • So einen Zeldaableger wo man mal andere Charaktere spielen könnte hätte schon was. Von jeden Volk einer und jeder hätte seine ureigenen Fähigkeiten. Zum Beispiel können vielleicht nur Zoras tauchen und nur der Goronencharakter wäre stark genug Steine zu beseitigen. Die Kokiri oder vermutlich eher die Krogs wären klein genug um durch ganz kleine Passagen zu kommen. Keine Ahnung was Gerudo oder Shieka dann besonderes können aber wenn man lange genug drüber nachdenkt fallen einem sicher verschiedene Fähigkeiten für jede Rasse ein, die man erst erlernen muss.

  • Also obwohl ich den Thread selbst eroeffnet habe, ist die Frage fuer mich schwer zu benatworten. Aber natuerlich versuche ich es mal.


    Gehen wir mal kurz nicht von SpinOffs oder Mini-Zeldas aus, sondern vom naechsten grossen Zelda-Teil.

    Es ware fuer mich eine absolute Katastrophe, wenn dies ein Handygame waere. Ich wuerde dann wirklich vom Glauben abfallen. Ein Zelda, was irgendwie den Umfang von BotW, oder wenigstens TWW, TP oder gar OoT hat, kann aus meiner Sicht ueberhaupt nicht auf einem Handy gespielt werden und das aus mehreren Gruenden nicht. Schon die Eingabe mittels Touchpoints auf dem Smartphone waere ein Zumutung. Vom Verlust des Zelda-Flairs ganz zu schweigen.


    Ebenfalls der totale Horror waere ein Genrewechsel fuer mich. Ein Horror-Survival oder Egoshooter sind beide Worst Case. Ausserdem wuerde es fuer mich einen Seelenverlust erster Klasse darstellen, wenn Link jetzt auf Menschen schiesst.


    Das ist also ein absolutes No go fuer mich und wuerde sowas umgesetzt, haette Zelda mich als Fan verloren; das kann ich definitiv versprechen.


    Nicht unerwaehnt moechte ich lassen, dass mich gewisse Entwicklungen aber zumindest skeptisch machen wuerden und vermutlich dazu fuehren, dass ich mich nicht mehr so auf kommende Zelda-Spiel freuen koennte.

    Dazu gehoert ein anderer spielbarer Charakter, als Link. Ich moechte wirklich keine weibliche Form, ich moechte nicht als Zelda spielen, oder Impa oder einen komplett neuen Protagonisten. Das liegt daran, dass Link fuer mich der passenste und am besten umgesetzte Protagonist aller Spielreihen ist, die ich bisher gezockt habe. Ich komme gut mit ihm zurecht und auch als Frau stoert es mich nicht, dass er eben maennlich ist.

    Weiters koennte mich ein Zelda in einem anderen Setting durchaus abschrecken. Waehrend ich ein Zelda in einer antiken Umgebung, wie das Alte Griechenland zB, durchaus reizvoll faend, ginge ein Setting in der Moderne beispielsweise gar nicht. Klar wuerden sich so definitiv neue Arten der Raetsel, Minispiele usw. ermoeglichen, aber ich faend es super komisch, wenn in einer modernen Grosstadt ploetzlich ein Typ mit gruener Zipfelmuetze, nem Schwert und Pfeil & Bogen rumliefe. Auch wenn man ihn mit modernen Waffen ausstatten wuerde; es waere aeusserst seltsam.

    Und ich bin auch kein Fan davon, Link mit ner Sprachausgabe zu versehen. Es naehme mir so viel weg.


    Wie gesagt, all diese Punkte hier gelten fuer mich eben fuer ein grosses Zelda. Fast alle wuerden sich aus meiner Sicht aber fuer kleine Haeppchen zwischendurch anbieten, quasi als Ueberbrueckung der Wartezeit auf ein naechsten grossen Titel. Ob ich mir trotzdem nun ein Handygame kaufen wuerde, steht in den Sternen. Ich spiele einfach nicht gern mit dem Ding. Aber als kleines Haeppchen wuerde ich es noch verkraften.

  • Weiters koennte mich ein Zelda in einem anderen Setting durchaus abschrecken. Waehrend ich ein Zelda in einer antiken Umgebung, wie das Alte Griechenland zB, durchaus reizvoll faend, ginge ein Setting in der Moderne beispielsweise gar nicht. Klar wuerden sich so definitiv neue Arten der Raetsel, Minispiele usw. ermoeglichen, aber ich faend es super komisch, wenn in einer modernen Grosstadt ploetzlich ein Typ mit gruener Zipfelmuetze, nem Schwert und Pfeil & Bogen rumliefe. Auch wenn man ihn mit modernen Waffen ausstatten wuerde; es waere aeusserst seltsam.

    Ein Zelda zu Hochzeiten der Shiekah fände ich durchaus interessant, wobei ich mir das Ganze eher steam-punkig als Sci-Fi-mäßig vorstellen wüde. Eine Shiekah-(Groß-)Stadt, der man ihren technologischen Fortschritt anmerkt und die in Kontrast zu eher rückständigen Städten und Dörfer anderer Völker stünde, fände ich mega spannend.

    Aber ich stimme dir voll zu: Zu modern oder Sci-Fi-mäßig darf Zelda nicht werden.

  • Ein Genrewechsel wäre für mich ein Ausschluss genauso wie eine Auslegung in eine andere Richtung wie z.B. zu viel Aktion oder wenn man ein The Legend of Zelda machen würde, was ein reiner Korridor Hack ´N Slay wäre oder so ähnlich.


    Da diese Beispiele ziemlich fernab der Realität wären, möchte ich nur meinen größten Horror offenbaren.


    Genau wie Megaolf HASSE ich Handyspiele und Mikrotransaktionen. Letztere sogar noch mehr als rostige Nägel und Harzer Käse!


    Stellt auch mal ein kostenloses Zelda vor. Also eines, welches man im E-Store kostenlos downloaden und dann sofort loslegen kann. Zunächst super oder? So und dann quält man sich von Gegner zu Gegner und findet dann in Hyrule einen Verkäufer, der einem ein Superschwert anbietet, womit das schnetzeln deutlich besser funktioniert. Der Händler möchte dafür allerdings keine Rubine, sondern Euros haben ! So 9,99 Euro Soforttransaktion per Paypal. Oder aber er möchte eine utopische Anzahl von Rubinen haben. Ein Schwert für 599 Rubine und man bräuchte Monate, um diese in Hyrule zu sammeln. Alternativ kann man sich diese dann für 9,99 Euro vom Händler des Vertrauens besorgen.


    Zu bestimmten Jubiläen gibt es das Schwert dann für schmale 7,99 Euro und dann wäre man ja bescheuert, wenn man dann nicht zuschlägt. In Erinnerung bleibt das Spiel dann nicht wegen der Atmosphäre, der Oberwelt oder den Dungeons sondern wegen der Unsumme, die man insgesamt hingeblättert hat.


    Kennst du noch The Legend of Zelda - ....., oh ja geniales Spiel da habe ich damals 700 Euro gelassen, muahahaha.


    Oder ihr könnte die ersten zwei Dungeons gratis spielen und alle weitere Kosten 10 Euro.


    Horror !!!!!!!!!!!!


    Also falls das passiert, passiert dies ohne mich !!!

  • Ich glaube, wenn Zelda weiterhin die Richtung von BotW einschlägt, ist es die Frage der Plattform, ob ich mir das Spiel kaufen würde oder nicht. BotW war ganz nett, aber hat sich zu stark an den anderen Spielen auf den Markt orientiert und hat für mich an Originalität verloren. Wenn das nächste Zelda eher ein BotW sein sollte und die Konsole total unattraktiv für mich wäre, dann würde ich mir das vielleicht überlegen nicht einfach mal drauf zu verzichten. Das macht mich ja glatt traurig sowas zu schreiben.


    Ach, und wenn Zelda viel mehr Anime-Einflüsse bekommen sollte, alle Charaktere haben große Titten und quietschige Stimmen... dann würde ich wahrscheinlich auch das Handtuch werfen.


    Aber Worst Case? Eigentlich alles mögliche, was bei allen anderen Spielen auch der Fall wäre. Zu viele Mikrotransaktionen, uninspiriertes Gameplay oder sonst was.


  • Glaube auch, dass der Worst Case wirklich solche Mikrotransaktionen wäre.


    Auch den Trend den Nintendo verfolgt, mit Mobilgames. Wobei ich da eigentlich der Meinung bin, dass sich da Zelda halt so gar nicht anbietet. Also nicht das Zelda was wir kennen. Wobei ich niemals nie sagen möchte. Am Ende wird ein Zelda Mobile angekündigt. Wie auf der Blizzcon das Thema mit Diablo.


    Aber kann mir nicht vorstellen, dass das passiert. Wie gesagt passt nicht. Für mich muss es auch kein BotW 2 sein. Wobei ich die RPG Elemente schön finde. Aber wieder Herze finden, wenn man ne Vase zertrümmert hätte was.


    Gerne auch wieder im 2D Stil. Oder eine Fortsetzung der alten Teile. Ich bin offen für soooo vieles. Letztendlich würde ich mir eh alles schauen. Nur bitte keine Mikrotransaktionen. Aber der Trend ist es ja derzeit eher genau das. Gerade im Asiatischen Bereich. Aber vielleicht denkt ja Nintendo auch mal an uns Westländer. :D


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    Leben ist, wenn man trotzdem lacht.

  • Ich bin zuversichtlich das Nintendo Zelda mit solchen Schnick Schnack in Ruhe lässt. Mikrotransaktionen, mobile Game, MMO und so weiter werden wahrscheinlich nicht bei den populären Serien von Nintendo in Erscheinung treten. Wäre aber tatsächlich der worst Case Szenario. Aber so schlimm will ich mir das nicht ausmalen.


    Was mich aber stark stören würde, wenn Nintendo der Meinung wäre Zelda neu definieren zu müssen. Eine komplett neue Formel. Keine Dungeons mehr, keine Item mehr die man bekommt und zum lösen der Rätsel verwendet etc, sondern eine neue Herangehensweise in den Fokus setzen will. Ebenso würde es mich stören, wenn Zelda in ein komplett anderen Setting angelehnt ist. Historisch oder Dystopie.



    I’m just watching a bad dream I never wake up from.

    - Spike Spiegel from Cowboy Bebop

  • Keine Dungeons mehr, keine Item mehr die man bekommt und zum lösen der Rätsel verwendet etc, sondern eine neue Herangehensweise in den Fokus setzen will.

    Uh, da ramscht Breath of the Wild ja ziemlich nah dran vorbei… =P


    Ich denke, die meisten haben hier schon das „Wichtigste“ gesagt: Microtransaktionen oder Handy, wobei ein Handy-Spiel mir in dem Sinne egal ist, solange es nichts ersetzt und daran zweifle ich. Dass irgendwann ein kleines Zusatzspiel kommt a la Mario Run, Animal Crossing: Pocket Camp o.ä. kann ich mir vorstellen, aber es wird dann niemals die großen Spiele ablösen… dann geht es mir am Hintern vorbei.


    Ansonsten… ich bin offen für neue Ideen und kann mein Urteil erst fällen, wenn es dazu Gameplay gibt oder ich es ggf. selbst spiele – andere Sachen sind wiederum völlig unvorstellbar. Zum Beispiel, dass Zelda plötzlich in einer Welt spielt, welche an die moderne, reale Welt angelehnt ist oder so.


    Da ich selbst Zelda zwar sehr gerne mag, es aber nicht annähernd zu meinen liebsten Reihen gehört, ist hier meine „Angst“ vielleicht auch gar nicht so ausgeprägt und ich bin offener für viele Ideen. Trotzdem gibt es immer Dingen, gegenüber denen ich erst einmal skeptisch sein würde (war auch bei Breath of the Wild bei vielem skeptisch)… aber eben nicht so ausgeprägt.

  • Das klingt als würdest du von einem Reboot sprechen Noa , aber ganz abwägig, wäre es aus der Logik heraus zumindest nicht, bedenkt man, dass sich Zivilisationen NORMALERWEISE weiterentwickeln, wenn sie die Chance dazu bekommen. Eine neue Herangehensweise haben sie schon ausprobiert. Die Postapokalypse in Form von Wind waker und Breath of the wild, ist ja auch ein Setting. Das ist auch gut so, denn damit lässt sich zumindest erklären, warum die Zivilisation immer im mehr oder minder Mittelalter verbleibt. Dass auch immer wieder mal Technik existiert (Shiekatechnologie), die die meisten Leute nicht wirklich durchblicken, macht es auch recht glaubhaft.


    Für mich wäre es vorbei, wenn es, wie bereits gesagt wurde, ZU modern wird und Link sein Schwert nicht mehr nutzt, weil neuzeitliche Schusswaffen wesentlich effektiver sind. Wer außer Kirito geht schon mit einem Schwert zu einer Schießerei?

  • Da ich Zelda erst seit BOTW verfolge, bin ich für viele Neuerungen offen. Ich würde aber doch kein weiteres Zelda spielen, wenn die Story wieder sehr ähnlich ist. Auch könnte ich mir ein Zelda als Handyspiel schwer vorstellen. Das schlimmste aber wäre eine Kooperation mit Fortnite.

  • Mich wuerde mal interessieren, was passieren muss, damit ihr Zelda den Ruecken kehrt?

    Grundsätzlich kaufe ich mir ein Produkt, wenn mir der vorherige Teil ebenfalls zugesagt hat. Wenn dann dieser Ableger mich enttäuscht hat, dann verzichte ich auf zukünftige Einkäufe von dieser Reihe.
    Aber es gibt einige Faktoren in The Legend of Zelda, die mich ohne Bedenken stören würden und längerfristig unter Umständen zu einem Weggang anregen:


    - spätere DLCs, die die Hauptgeschichte komplettieren
    - Levelsystem mit Statuswerten
    - Gravierende Abweichung des Genre
    - blutige Kämpfe/Schlachten
    - Handy-/Mobilegame
    - direkte Mikrotransaktionen innerhalb des Spiels

    Vielleicht bekommt Link auch mal eine Stimme?

    Die Befürchtungen von sprechenden Charakteren gab es ja schon bei Breath of the Wild und siehe da - es ist gelungen. Ich habe ein mulmiges Gefühl bei der Sache, weil es in Ordnung war die bestimmen Charaktere mit Sprachausgabe im Bezug auf erlebte Spielzeit zu ändern, bzw. an ihnen auszuprobieren. Aber Link als Hauptcharakter mit dem ich ausschließlich herumlaufe zu ändern wird ganz, ganz schwierig.
    Das Spiel ist ein Action-Adventure und der Fokus liegt dabei klar auf das Erleben und Erkunden der Welt. Wenn Link anfangen würde sich klar zu äußern in Form von Sprachausgabe oder Tagebucheinträgen, dann kann es durchaus passieren das der Fokus auf Link umlenkt. Es wäre pikant beispielsweise in Breath of the Wild Link´s Gefühlswelt in Form von Schrift und Sprache nach außen zu tragen - wieso reagiert er so wie er es tut, wieso spricht er dies und jenes an?
    Durch die reine Körpersprache bleibt Link als Charakter nicht greifbar und Nintendo sowie Spieler haben viel mehr Interpretationsspielraum und das gefällt mir.

    Aber würde mich eine Sprachausgabe abschrecken? Nein


    Vielleicht wechselt auch irgendwann der spielbare Charakter, also kein Link, sondern jemand anderes/neues.

    Uff, da bin ich eher skeptisch. Die Spielereihe lebt nicht vom Spiel, sondern zu weiten Teilen von Link als Hauptcharakter ähnlich wie es Mario in seiner Reihe tut. Es gibt diverse Ableger wie Luigi´s Mansion oder Toad Treasure Tracker und ähnlich kann ich mir es auch für The Legend of Zelda vorstellen.
    Bei einem vollwertigen Zelda-Spieletitel gehört es für mich zum Spielgefühl mit Link die Welt zu erleben.

    Ich fände es interessant im Spiel temporär andere Charaktere zu spielen, damit ich in der Hauptgeschichte oder Side-Quests weiterkomme.



    Da ich selbst Zelda zwar sehr gerne mag, es aber nichtannähernd zu meinen liebsten Reihen gehört

    Bereitet das Fegefeuer vor und treibt ihr den Dämon aus!

    Ich mag Signaturen nicht, weil sie die Scroll-Leiste ohne Kontext verlängern.

  • Da ich Zelda erst seit BOTW verfolge, bin ich für viele Neuerungen offen. Ich würde aber doch kein weiteres Zelda spielen, wenn die Story wieder sehr ähnlich ist.

    Da muss ich jetzt einmal nachhaken - was genau meinst du mit ähnlich? In gewisser Weise ist es in jedem Zelda-Spiel Links Aufgabe, das Land zu retten (und manchmal noch Zelda dazu). Da du andere Teile nicht zu kennen scheinst, würde mich interessieren, ob du vorhast, auch einen älteren Zelda-Teil zu spielen und was du davon hältst.

    Was waere euer Worst Case?

    Ich weiß gar nicht, so genau. Ich meine, wenn Nintendo jetzt beispielsweise ein Handy-Zelda herausbringen würde, würde ich es mir einfach nicht kaufen, so wie ich es mit allen Spielen mache, die mich nicht interessieren.


    Aber es ist auch extrem unrealistisch, dass Nintendo die Reihe, wie sie jetzt ist, einstampft und künftig nur noch Handy-Spiele herausbringt. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass Nintendo irgendwann einmal ein Zelda für Handys herausbringt, aber das wird vermutlich eher die Ausnahme als die Regel sein (und womöglich auch gar nicht von Nintendo selbst entwickelt). Weshalb sollte Nintendo auch einen seiner wichtigste system seller... zerstören?


    Würde Link nun eine Stimme bekommen (und die besser klingen als die der CD-I Games), würde es mir vermutlich nicht so sehr stören. Dass Link spricht, ist ja irgendwie klar, da die NPCs immer wissen, was er sagt - wir Spieler hören es nur nicht. Aber wenn Nintendo sich nun entschließen sollte, Link eine Stimme zu verleihen, würde mich das nicht davon abhalten, mir das Spiel zu kaufen.


    Mit Breath of the Wild ist Nintendo schon in Richtung DLC gegangen, von denen einer eine Story-Erweiterung enthält, allerdings würde ich nicht soweit gehen und sagen, dass sie das Spiel "komplettiert". Vielleicht "ergänzt", aber es ist in meinen Augen keine zwingend nötige Ergänzung, um das Spiel zu vervollständigen.


    Irgendwo bezweifle ich jedoch auch, dass Nintendo diesen Schritt gehen würde. Egal was man von Nintendo halten mag, mit ihrer DLC-Politik gehen sie - im Vergleich zu anderen Firmen - noch sehr human vor. Klar, es gibt zusätzliche Strecken für Mario Kart, zusätzliche Kämpfer für Smash Bros., aber das alles in einem Rahmen, in dem ich nicht davon sprechen kann, dass etwas aus dem Spiel geschnitten wurde, da die Spiele auch ohne DLC bereits mindestens den gleichen Umfang wie die Vorgänger bieten (teilweise sogar mehr).


    Ein Zelda aus der Egoperspektive, ein Genrewechsel oder ein Zelda, in dem es keinen Link gibt, ist schwer vorzustellen - ich meine, wäre das dann überhaupt noch ein Zelda-Spiel? Ich denke gerade an Link's Crossbow Training, das hatte zwar, soweit ich weiß, einen Third-Person-Blick, aber es war ja schon ganz anders ausgelegt als andere Titel der Reihe. Ich glaube nicht, dass es sonderlich erfolgreich war und Nintendo weitere Experimente in die Richtung machen wird.


    Das Austauschen von Link wäre ebenso ein Problem. Link und seine Inkarnationen sind nun einmal die Helden der Geschichte. Amüsanterweise taucht er nicht im Titel auf, aber Zelda als Titelfigur nimmt in vielen Spielen eine deutlich kleinere Rolle als Link ein - in Link's Awakening kommt sie nicht einmal vor. Ich könnte mit demnach Zelda-Spiele vorstellen, in denen Zelda nicht auftaucht, aber Link ist für mich eigentlich eine Pflichtfigur, die ein Zelda-Spiel auch ausmacht.


    Meine worst case scenarios sind allesamt also sehr unrealistisch oder gelten für alle Spielereihen (Mikrotransaktionen, unfaire DLC-Politik, ...), weshalb ich mir um die Zukunft der Serie keine großen Sorgen mache. Der Sprung in Richtung Open World ist Nintendo aus meiner Sicht geglückt, denn ich hatte Spaß an Breath of the Wild. Zwar hatte es seine Schwächen, aber das Ersetzen von thematischen Tempeln mit Titanen, zerbrechende Waffen und was nicht alles, hat dennoch nicht bewirkt, dass ich der Reihe den Rücken kehre. Einerseits muss Nintendo ja Mut zu Neuem beweisen - wenn man über 30 Jahre lang jedes Mal das Gleiche vorgesetzt bekommt, wird es ja schnell langweilig. Bisher hat Nintendo das ganz gut gemeistert - ich bin sicher, dass es so weitergehen wird.

  • Hallo


    Puuhh .... Erstmal überlegen .... Die meisten Sachen wurden schon genannt.

    Handygame wär blöd ganz klar. Aber nebenbei Zelda kann nicht rausgenommen werden. Es heißt ja immer noch The Legend of Zelda. Egal .....

    Aus Zelda wird kein Hightech Game. Klar die Wächter und Titanen und auch der Eponator sind keine wirklich altertümlichen Dinge aber das wirkt so mystisch und wirkt wirklich als antik. Im real Life waren die Römer mit der Fußbodenheizung auch fortschrittlicher als die Ritter 1000 Jahre später.

    Aber was ich nicht möchte ist ein Zelda mit Pistolen, Wolkenkratzer usw ....

    Aber das wirts auch nie geben.



    Tschau

  • Was die schlimmste Entwicklung für das Franchise sein dürfte? Vermutlich ein kompletter Genre-Wechsel. (Ich will mir hier an der Stelle mal kein The Legend of Zelda: Battle Royale oder ähnliches vorstellen.)


    Auch würden Leute wie ich, vermutlich Probleme haben sich mit einem völlig neuen Protagonisten auseinanderzusetzen, eine Linkle, als weibliche Alternative, wäre unter Umständen aber noch verträglich.

    Genauso könnte eine Vertonung, sei es nun, dass Link mehr spricht, oder das Spiel gleich eine komplette Sprachausgabe erhält ein wenig... Nunja, abschreckend, oder eher ungewohnt sein. Ich meine, wer hat sich bis jetzt noch nicht an unseren fast vollkommen stummen Helden gewöhnt? Wäre da ein spontaner Persönlichkeitsumschwung ein richtiger Schritt, oder eher eine Abschreckungsmaßnahme gegen alteingesessene Zelda-Fans?

    Auch eine Änderung im Setting wäre eine... Nun merkwürdige Angelegenheit. Ich meine; Stellt euch mal ein Zelda im Sci-Fi-Setting vor, bei dem fliegende Raumschiffe nicht mehr nur durch Cheats aufzufinden sind. Das sollte man sich dann doch lieber für eine neue/andere Reihe zurücklegen, oder?