Tales of Phantasia


  • Tales of Phantasia ist der erste Teil der populären JRPG-Reihe Tales of von Namco und erschien erstmals 1995 für den Super Nintendo, erschien jedoch vorerst nur in Japan. Genau wie das Remaster für die PlayStation, welches drei Jahre später kam. Den Sprung nach Deutschland schaffte das Game erst 2006 als eine Game Boy Advance-Version erschienen ist und dies bleibt auch die einzige Version, welche zu uns gekommen ist. Die 2006er PSP-Version, welche komplett vertont wurde, hat es niemals außerhalb Japans geschafft.


    Das Spiel hat auch einen Sequel (welcher aber nicht als Mothership-Titel der Reihe gilt) mit dem Namen Tales of Phantasia: Narikiri Dungeon, welches 2000 in Japan auf dem Game Boy Color erschienen ist.


    In diesem Thread geht es natürlich um das Spiel selbst, doch es gibt sowohl eine vierteilige OVA, als auch Manga und sogar sieben Novelle, welche teilweise von unterschiedlichen Autoren geschrieben wurden.


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    Cress ist ein junger Schwertkämpfer, welcher zu seinem Geburtstag ein Medaillon von seinem Vater geschenkt bekommt – doch bevor die beiden; Jahre später; über den Ursprung des edlen Erbstücks sprechen kommen, unterbricht Cress bester Freund; der Waise Chester; die Unterhaltung und die zwei Kumpel gehen gemeinsam Jagen. Merkwürdige Dinge passieren im Wald, sie sehen sogar die sagenumwobene Esche Yggdrassil. Bevor sie überhaupt begreifen können, was sie entdeckt haben, ertönen die Glocken ihres Heimatdorfes und als sie zurückkehren sind alle tot. Auf der Suche nach dem Medaillon wurde das Dorf geplündert…


    In diesem Spiel laufen die Kämpfe via Linear Motion Battle System (LMBS) ab, welches man eigentlich aus der Reihe kennt, wobei es mittlerweile Abwandlungen gibt und natürlich komplexer ist – hier wurden jedoch bereits die Grundsteine gelegt.

    Wie immer gibt es natürlich die Standard-Features eines jeden RPGs – man hat HP und TP, außerdem gewinnt man nach einem Kampf Erfahrungspunkte, Gald (Währung des Spiels) oder auch Gegenstände. Im originalen Release konnte man lediglich Cress steuern, doch in späteren Veröffentlichungen kann man das gesamte Team befehligen und die Kämpfe so weitaus taktischer angehen.


    Die PlayStation-Version des Spiels führt das Kochsystem ein, welches mittlerweile Standard in jedem Titel ist.


    Hat jemand mit dem ersten Teil dieser Reihe zu tun gehabt?


    Ich bin zunächst durch die GBA-Version auf das Spiel gekommen, auch wenn ich die Reihe schon vorher kannte, war ich damals noch nicht bereit (so viel) zu importieren und dementsprechend war das Remaster erst einmal genug.

    Mittlerweile besitze ich natürlich auch die originale japanische Version auf dem SNES, sowie das PlayStation-Remaster und die X-Edition mit dem Voices.


    Auch wenn das Spiel; im Vergleich zu den neueren Teilen; natürlich abgespeckt ist, hat es mich sofort durch seinen Charme und das doch recht eigene RPG-System bestochen – ich finde, dass die Charaktere bereits wirklich gut geschrieben sind. So gut, dass ich eigentlich fast alle Charaktere wirklich gerne mag – nur mit Rondoline konnte ich irgendwie nicht warm werden, allerdings ist sie auch nur in X spielbar.

    Cress, Chester, Claus und Arche gehören zu meinen absoluten Lieblings-Charakteren und auch Suzu mag ich sehr gerne.


    Das Original ist definitiv besser als der GBA-„Port“ muss ich sagen, aber wenn man keine andere Möglichkeit hat dieses Spiel zu spielen, dann ist es auch kein Problem, wenn man das Spiel eben darauf zockt – der Kern der Erfahrung bleibt derselbe, aber ich glaube, dass das Spiel im Westen weitaus populärer wäre; und sich vielleicht sogar im SNES-Klassiker-Olymp befinden würde; wenn es in dieser Version zum ersten Mal hier rausgekommen wäre.


    Denn natürlich klingt z.B. der atmosphärische OST auf dem GBA tatsächlich nicht so toll und auch die action-orientierten Kämpfe scheinen dem Handheld ziemlich ans Kerbholz zu gehen, wenn man aber über diese technischen Mängel hinwegsehen kann, dann wird man definitiv mit einem äußerst wundervollen Abenteuer belohnt.


    Es gibt eine wirklich vielfältige, interessante Welt, sowie eine Zahl an einzigartiger Charaktere zu entdecken und wenn man das Spiel gründlich spielt, dann braucht man bestimmt mehr als 40 Stunden – wenn man auf eine Komplettierung wert legt, dann sind es 50 Stunden, was ein mehr als solides Erlebnis ist.


    Manchmal ärgert eventuell die hohe Rate an Zufallskämpfen und nicht immer ist ersichtlich, wohin man als nächstes soll, aber dies schreibe ich mal der „SNES-RPG-Krankheit“ zu, denn viele Games aus der damaligen Zeit haben sich ein bisschen in dieses Schema verheddert.


    Von mir gibt es hier eine große Empfehlung, für einen mehr als gelungenen Start in eine Reihe, welche heute noch auf der ganzen Welt Fans hat und; zum Glück; die Grenzen überschreiten konnte und nicht mehr nur ein Nischen-Titel im Westen ist.

  • Ich bin ebenfalls durch die GBA-Fassung dazu gekommen, das Spiel zu spielen. Ich hatte ja keine Playstation und außerdem hat es bis auf die GBA-Version ja ohnehin keine nach Deutschland geschafft. Damals habe ich noch keine Spiele importiert.


    Ich bin sofort mit den Charakteren warm geworden, da diese wirklich allesamt sympathisch und interessant waren. Chester, Claus und Arche waren meine Lieblinge, doch auch die anderen mochte ich gerne. Die Geschichte ist spannend und reißt einen direkt von Anfang an mit.


    Es ist schon etwas her, seit ich es gespielt habe, aber gut erinnern kann ich mich daran, dass ich das Spiel ziemlich schwer fand, was wohl am Kampfsystem lag. Ich brauche einige Zeit, mich daran zu gewöhnen, aber dann klappte es ganz gut, wobei ich öfters das Gefühl hatte, dass der GBA von den actiongeladenen Kämpfen in die Knie gezwungen wird. Der Soundtrack war nicht überragend, aber das kann man von dem kleinen Handheld wohl auch nicht erwarten.


    Auch die OVA habe ich gerne gesehen, da diese wirklich gut gemacht war, wie ich finde. Anime-Umsetzungen späterer Spiele (Eternia, Symphonia, Abyss...) waren meiner Meinung nach nicht so gut, aber die Phantasia-OVA hat mir gut gefallen und sie hat das Spiel gut zusammengefasst.


    Insgesamt ein tolles Spiel, das den Grundstein für die später immer populärer werdende Tales-of-Reihe gelegt hat, die viele tolle Spiele herausgebracht hat, von denen es leider nicht alle aus Japan heraus geschafft haben.

  • Tales of Phantasia ist wohl der einzige Tales of Titel, den ich zwar zocken könnte, aber nicht möchte. Schließlich könnte ich mir die GBA-Version kaufen, deren Preis jetzt mit rund 40€ gar nicht so übel wie erwartet ist, aber das Interesse ist schlicht nicht da. Dazu bin ich dann doch nicht Sammler genug. Ich hatte mir bereits vor einer Zeit Reviews angeschaut und in vielen Belangen ist es eben noch typisch Retro-RPG. Bin mit diesem Genre nicht aufgewachsen und es holt mich heutzutage einfach nicht sonderlich ab. Vielleicht gibt es ja mal ein Remake? Dann wäre ich dabei.

  • Tales of Phantasia war mein erstes Tales of. So viele Teile der Reihe habe ich nicht gespielt. Die GBA Version mochte ich ziemlich gerne. War ein rundum gut erzählte Geschichte mit sympathischen Charaktere.

    Denke bei einem Remake wäre ich dabei. Auf dem GBA waren ja RPGs rar gesät und ich hab sie damals auch nicht soo gerne auf der Konsole gespielt (Golden Sun war da eher die Ausnahme, das habe ich richtig gerne auf dem GBA gezockt).


    Heute feiert der GBA-Port sein 15-jähriges Jubiläum hier im Westen. Wie die Zeit rennt..


    https://twitter.com/NerdyDeals…/1368505879465693190?s=19

    OXW5zLS.png

    I’m just watching a bad dream I never wake up from.


    - Spike Spiegel from Cowboy Bebop


    The mystery of life isn't a problem to solve, but a reality to experience.


    - Frank Herbert's Dune Series

  • Leider ist das ein Teil der Reihe, den ich nicht komplett spielen konnte, weil nie besessen, nur ausgeliehen... ein Remake würde ich absolut feiern, wäre aber auch mit einem Virtual Console Port zufrieden. Wenn bei Namco auf die YT Seite geht, wird im Zuge des Jubiläumsjahres regelmäßig ein Video zu jedem Ableger gezeigt - Nostalgie pur! Phantasia und Abyss wären auch meine absoluten Favoriten, was das nächste Remake anbelangt (welches ja kommen soll).


    Ruhmeshalle Einall (Weiße Edition)


  • (welches ja kommen soll)


    Ich hatte dies hier schon mal irgendwo im Forum erwähnt (war das nicht sogar dir gegenüber – weiß ich jetzt nicht mehr xD), aber dass es weitere Remakes geben soll, ist noch in keiner Weise bestätigt. In der Famitsu 1552 (Woche 2, September 2018), gab es ein Interview mit Tomizawa und Higuchi, Tomizawa sagte:

    Das Wichtigste ist, dass wir so vielen Menschen wie nur möglich die Chance geben, die Tales Serie zu erleben. Wir müssen uns bemühen, dass diese Leute Zugriff auf die Spiele haben, mit denen alles angefangen hat. Ob dies mit Remasters, Remakes oder irgendwie anders passiert, wissen wir nicht. Wir werden aber versuchen uns die Wünsche der Fans zu Herzen zu nehmen.“

    (Quelle)


    Also, hier steht weder, dass ein Remake von irgendwas kommen wird, noch steht, dass es überhaupt ein Remaster sein wird. Es könnten auch, schlicht und ergreifend, Ports sein (oder gar nichts). Ich weiß, ich spalte hier Haare, aber ich habe in diesem Forum leider schon oft genug Enttäuschungen erlebt, weil z.B. auch News meinerseits falsch interpretiert wurden.


    Trotzdem liegt es natürlich nicht fern, dass es mal weiteres Revival geben wird, aber tatsächlich denke ich, dass es eher HD-Remaster sein werden und keine vollwertigen Remakes. Da Tales of Phantasia jetzt nicht unbedingt modern gealtert ist… ja, rechne ich hier maximal vielleicht irgendwann mit einem Switch-Port.


    Neue Remaster, könnte ich mir eher für Spiele wie Graces oder zum Beispiel auch Xillia (2) vorstellen. Aber vielleicht bin ich pessimistisch, nur wenn ich mir die Geschichte der Serie anschaue, dann waren die „Remakes“ (z.B. Phantasia von SNES auf GBA oder Abyss von PS2 auf 3DS) immer eher Low-Effort bzw. mit weniger Mühe verbunden, als es bei einem Remake von so einem alten Titel jetzt von Nöten wäre. Viel Asset Reuse etc, oft nur neue Scalierung und neue Farbfrequenz, keine signifikanten Änderungen am Gameplay.


    Tales of Phantasia ist übrigens nicht einmal sonderlich beliebt. Bei den Fanfests von 2014 & 2017 war unter den beliebtesten Charakteren (Top 30) nicht ein Charakter von Phantasia und von den meisten Fans, wird es nicht in den Top 10 gesehen. Also wäre ein „richtiges“ Remake hier wohl nicht einmal im Interesse der meisten Fans und somit; neben den Gründen, die ich genannt habe; wohl noch unwahrscheinlicher.


    Falls es doch passiert, dann freut es mich natürlich. Aber für so wirklich wahrscheinlich halte ich es einfach nicht.

  • Neue Remaster, könnte ich mir eher für Spiele wie Graces oder zum Beispiel auch Xillia (2) vorstellen.

    Ihr dürft euch bei mir bedanken. xD




    Mein nächstes Retro Projekt ist nun Tales of Phantasia geworden, wobei ich die PS1-Version spiele, da ich die; meiner Erinnerung nach; am liebsten mag!


    Sofort hat mich der Charme des Spiels wieder verzaubert. Es gibt süße Dialoge mit NPCs und die Gesichtsausdrücke oder auch kleinen „Sprechblasen“, um die Emotionen zu unterstreichen, gefallen mir relativ gut.


    Tatsächlich glaube ich, dass man bei einem Remake richtig viel rausholen könnte, was den Aufbau der Story angeht. Ich habe jetzt relativ getrödelt, da ich eine „Grinderin“ bin und so zirka vier Stunden gebraucht, aber wenn man zügig läuft wird man; auch wenn man alles anspricht usw.; vermutlich in einer Stunde bei dem „Reveal“ rund um Cless und Dhaos sein.


    Das ist nicht schlimm oder so; denn damit hört das Spiel nicht auf; aber ich glaube ein etwas längeres, atmosphärischeres Intro würde da super viel ausmachen.


    Aber: Der Kern der Reihe, die wir lieben, ist definitiv da und ich freu mich drauf die Story noch einmal nach langer Zeit zu erleben. Werde ab und an; wenn ich was zu sagen habe; natürlich Zwischenberichte liefern.

  • Ich habe gestern Tales of Phantasia ein wenig weitergespielt und hatte schon Panik, dass ich ein Rezept vergessen habe. Ich dachte irgendwie, die Reihenfolge ist ein Indikator dafür wann man es bekommt (weil mir direkt eins innerhalb einer Reihe gefehlt hat), aber anscheinend nicht.


    Zwar ist mein Anspruch jetzt nicht unbedingt 100% aber ich möchte es schon nach bestem Gewissen spielen – da hilft es einem auch, wenn man mit allen NPCs spricht, da die Geheimgänge in dem Spiel echt nicht unbedingt offensichtlich sind und ich so eine Arcane Arte verpasst hätte. Fast.

    Dadurch, dass ich in der Hafenstadt dann mit einem NPC gesprochen habe, hatte ich erfahren, dass der Ladenbesitzer in Belladame ein Buch mit einer mächtigen Arcane Art hat und bin noch mal zurückgelaufen.


    Eine Sache fand ich Bullshit:

    Bei den Sylph sickert Miasma aus dem Boden und Ziel ist es, dass man in den Höhlen die Löcher mit Steinen verstopft. Neben dem Fakt, dass dort relativ schwere Gegner kommen können, vor denen man fliehen muss, zieht das Miasma hier extrem viel Lebensenergie ab – vor allem dafür, dass man wirklich mit dem Stein relativ weite Wege zurücklegen muss.

    Das ist ziemlich stark in meine Ressourcen gegangen und irgendwie habe ich das aus der GBA-Version (die für mich am „frischesten“ ist, was die Erinnerungen angeht – fernab jetzt von dem PS1-Run) nicht so extrem in Erinnerung. Ich war wirklich jedes Mal auf 1 HP gefallen, wenn der nächste Encounter kam.


    Dafür kommen mir andere Dinge wieder einfacher vor. Demitel hatte ich als Boss z. B. nicht soooo leicht in Erinnerung, aber ich habe den einfach Klarth mit Sylph zusapmmen lassen und selbst meine Arcane Artes rausgeballert, sodass er nicht mal wirklich angreifen konnte, sondern in der Ecke eingeklemmt war und von mir und meiner Gruppe wirklich komplett zerschossen wurde.


    Arg viel weiter habe ich dann nicht gespielt und ich war auch dezent TRIGGERED, dass man sehen konnte, dass hinter Demitel zwei blaue Kisten liegen … und wir für die Story wieder weggebracht wurden? Jetzt darf ich da noch mal hin schippern.

    Zudem dürfte ich für Arche ein paar Zauber bekommen können …


    Ich liebe das Spiel und den Look und wäre vor allem mit der PS1-Version (die auch optisch meine Liebste ist, I guess) ein „Remaster“ / erweiterter Port eigentlich genug, aber auf der anderen Seite dachte ich auch, dass es ziemlich cool wäre ein richtiges Remake zu sehen mit gänzlichen Anime-like Modellen. Halt wie die modernen Titel.

    Zum 30sten Jubiläum wäre es natürlich mega cool, wenn sowas kommen würde (das könnte man bei der langen Zeit und der neuen Technik definitiv dann als „neues“ Spiel vermarkten), aber ich glaube irgendwie nicht.

    (Und ein komplett neues Spiel ist auch total fine, aber mit dem Trails-Remake wurde gezeigt, dass es geht ein Remake zu machen, bei dem der Kern des OGs behalten wird, aber es aktuell gut aussieht.)

  • Meine letzte Session wollte ich auch mal noch festhalten:


    Super weit bin ich nicht gekommen – einmal hing ich ein kleines bisschen an dem Wettrennen, bis mir eingefallen ist, dass man in der PS1-Version auch schräg rennen kann (das erleichtert es ungemein) und das Subtrahieren-Spiel hat mich zum Abkotzen gebracht, was aber an dem Zeitdruck lag.

    Als ich dann einmal konzentrierter ran bin und mich nicht von den Zahlen habe irritieren lassen, ging es dann Ruck-Zuck.


    Dies soll aber keine Beschwerde sein – im Gegenteil: Ich liebe es, dass das Spiel so viel kleine und große Nebenbeschäftigungen hat. Die Rezepte und Zauber zu sammeln macht Spaß, auch wenn mir das Spiel noch immer einfacher vorkommt als ich es in Erinnerung habe. Nicht, dass ich jemals dachte es wäre direkt „schwer“, aber ich dachte es hat mehr den „Alters-Jank“ (so nenne ich es jetzt mal).


    Jetzt kann ich in unterschiedliche Richtungen weitergehen, wenn ich mich richtig erinnere. Aber wann ich das nächste Mal spiele, muss ich sehen.

  • Heute bin ich doch recht weit gekommen, auch wenn mir das Alter des Spiels natürlich wieder etwas ein Bein in den Weg gestellt hat – ich wusste, dass man einen der Aufrufe bekommt, wenn man mit dem Schiff fährt, hatte aber den entsprechenden NPC noch nicht angesprochen …


    Na ja, in der heutigen Session konnte ich Gnome, Undine und Ifrit holen – Gnome Boss war sehr witzig, auch wenn ich zunächst dachte, dass ich irgendwas falsch mache. Krux an der Sache war: Ich war einfach zu langsam.

    Das Design von den kleinen Gnomes und dem „richtigen“ Gnome war aber schon sehr süß/witzig.


    An sich waren die Kämpfe leicht nur die Feuergeister (direkte Bezeichnung vergessen), die Eruption zaubern konnten, waren viel zu stark?!?! Die haben 1k+ Schaden pro Eruption gemacht und wenn zwei Geister sofort Eruption casten, kann man nicht schnell genug fliehen.


    Fernab davon habe ich den Nebenquest mit Elwyn und Nancy zuende gebracht, die nun heiraten – Fun Fact: in der SNES-Version hört die Quest mit dem Streitschlichten auf. Die Hochzeit kam erst bei der PS1-Version alle Versionen danach dazu.

    Hätte es irgendwie schöner gefunden, wenn die Belohnung besser gewesen wäre. Die Brauthandschuhe hatten nur 5 Punkte mehr als das, was Mint sowieso schon ausgerüstet hatte.


    Jetzt stehe ich vor der Moira Mine und kann Maxwell holen, denke aber, ich werde vielleicht noch ein bisschen grinden. Das mir diese Feuergeister so auf den Deckel gegeben haben, hat mich etwas irritiert.

  • Die Moria Mine lief besser als gedacht. Ich hatte die Map verwirrender im Kopf als es letztendlich war, aber die Masse an Random Encountern ist schon sehr übel. Mich stört es sonst nicht so (+ theoretisch kann man die ja mit diesen Holy Bottle verringern), aber da das Spiel definitiv auch sehr darauf ausgelegt ist, dass man seine TP mit Items heilt und diese Heilitems nur begrenzt getragen werden können, darf man auch nicht zu wild um sich schlagen.

    Obwohl ich trainiert hatte, kam/kommt es mir auch nicht so vor, als hätte ich super viel Vorteil gehabt (es war zumindest nicht so, dass ich „kleine“ Gegner mit ein paar Schlägen niedergestreckt habe). Damit will ich gar nicht suggerieren, dass das Spiel zu schwer ist oder so. Aber es ist definitiv ein Aspekt, bei dem man das Alter merkt.


    Trotzdem habe ich mich gut durchgeschlagen. Beim Boss; Maxwell; bin ich allerdings einmal gestorben, einfach, weil ich zu langsam reagiert habe und der mit seinem Angriff „Wallen“ kann. Im Regelfall mach ich das bei Gegnern, aber da ist er mir zuvorgekommen.

    Wallen bedeutet: Angriffe spammen, sodass der Gegner an das Eck des Kampfbildschirms gedrängt wird und nicht mehr bzw. wenig reagieren kann. Das klappt zumindest bei ein paar Bossen und regulären Gegnern, ist jetzt aber auch kein ultimativer Hack.

    Nachdem ich geladen habe und *sofort* meine Angriffskette gestartet habe (ohne die Magische Linse zu verwenden), ging es aber doch sehr gut.


    Der Troll mit den Pfeilen und dem Fake „Game Over“ hat mich aber erwischt.


    Danach gab es wieder viel Backtracking – etwas, was in einem Remake sicherlich auch etwas eleganter gelöst werden könnte, da man hier doch sehr oft zurücklaufen und mit Booten fahren muss, um an ältere Gebiete zu kommen.


    So musste ich noch mal in die Wüste (da war ich schon für Ifrit) und natürlich jedes Mal zurück nach Alvanista um mit Lundgrom alles abzusprechen … in der Wüste wurde ich jedenfalls ein weiteres Mal getötet, weil mich ein Basilisk erwischt hat, bevor ich mich in Alkohol ertränken konnte (aus unerfindlichem Grund hilft dies gegen seinen Stein Blick) und habe dann noch bis zum Elfenwald gespielt.

    Arche ist einfach zuuuu goldig …




    Ansonsten eine kleine Anmerkung: Es gibt nun eine Fanübersetzung zur „Cross-Edition“, welche auf PSP kam. Für viele Fans ist dies die „ultimative“ Version des Spiels, persönlich würde ich da widersprechen …

    Der größte Grund dafür ist, dass es einen neuen spielbaren Charakter einführt. Ja, das hat die PSX-Version mit Suzu auch gemacht, aber Rody finde ich wirklich extrem gezwungen eingeflochten, damit es halt eine stärkere Verbindung zu Tales of Phantasia: Narikiri Dungeon / Narikiri Dungeon X hat, welches der Cross-Edition beilag.


    Dann finde ich persönlich die Sprites zum einen nicht so schön und zum anderen finde ich, dass es ein komischer „Misch-Masch“ ist, da nicht alle Sprites verändert wurden, sondern vornehmlich die der Charakter, wodurch es nicht so einheitlich und schön wirkt.


    Das Einzige, was eventuell besser ist, ist der Fakt, dass das Kampfsystem weitaus flotter ist, was sicherlich für manche ein großer Punkt ist, was „playability“ angeht, für mich aber eher ein kleiner Trostpflaster, da mir Pacing (was durch den neuen Charakter leidet) und Look dafür so drunter leiden.


    Das ist aber Geschmacksache – ich teile hier nur meine Eindrücke. Falls jemand das Game mal spielen möchte ist es; für uns; natürlich auf dem GBA am zugänglichsten, aber meiner Ansicht nach wäre die perfekte Version die PS1-Version (mit Fanübersetzung dann halt).

  • Und weiter geht die Reise!


    Das Labyrinth im Wald der Elfen war schon ziemlich nervig und ich bin mir sicher, dass es einen Weg gibt den richtigen Pfad einfach zu finden, aber ich konnte mich nicht mehr so entsinnen, was genau es war (ist der Krux daran, wenn man es nicht täglich spielt, sondern immer ab und zu mal … da weiß ich dann natürlich nicht mehr 1 zu 1 was die NPCs gesagt haben – falls sie was gesagt haben!).


    Was Gegner und deren Stärke angeht, war es aber wieder wie geschmiert und mir kamen die meisten Gegner jetzt nicht so schwer vor – sie haben vielleicht etwas mehr ausgehalten, aber sonst war alles fair.


    Tatsächlich habe ich zum ersten Mal auch etwas Bestimmtes im Spiel geschafft: Wer das Game kennt, weiß ja, dass man dann mal an einer Stelle zur Brücke stürmt und den dämonischen General aufhalten soll, bevor man zu Dhaos Schloss kommt.

    In diesem Abschnitt vergeht die Zeit (wird in Schritten gerechnet, wobei pro Kampf auch Zeit vergeht) und je besser man abschneidet, umso höher fällt die Belohnung aus – und ich glaube, ich habe es noch niemals am ersten Tag geschafft.

    Die Belohnung sind zwar nur 50.000 Gald (was viel ist, keine Frage, aber Geld grinden ist in dem Spiel tatsächlich nicht so schwer), aber es hat mich stolz gemacht.


    Danach habe ich aber auch schon aufgehört.


    Es ist schön die Story noch mal neu zu erleben und durch die niedlichen Animationen (z. B. wie Arche und ihre Mama weinen usw.) hat das alles auch wirklich Charme … aber irgendwie wäre es auch verdammt cool, wenn man es mal als Remake sehen könnte … ach Bamco. Please.

  • War Dhaos schon immer so fucking schwer? Oo


    Aber spulen wir zurück: Etwas, was mir bei Phantasia immer wieder auffällt ist, wie viele Rätsel dieses Game noch in den Dungeons hatte. Etwas, was ich vor allem zuletzt bei Tales of Xillia sehr vermisst habe und auch in anderen, aktuelleren Teilen nicht mehr so prominent finde.


    Zwar waren in Phantasia einige Rätsel etwas „doof“, aber dies lag meist einfach am Alter der Konsole. Z. B. das mit dem gleichzeitigen Laufen auf die Knöpfe etwas clunky, aber es war zu schaffen. (Ich glaube, man kann auch einfach „Nein“ sagen, wenn Arche fragt, ob man es machen will und dann macht es Arche mit Mint, bin mir aber gerade nicht sicher, ob das vielleicht GBA-exklusiv so ist?).


    Jedenfalls … fand ich Dhaos dann extrem schwer. Beim zweiten Kampf, als man zurück in die Gegenwart kommt, war er definitiv etwas einfacher, aber noch immer brutal. Lässt man ihn einmal den Laser machen, kann man den Kampf neustarten.

    Zumindest weiß ich nicht, wie man anders aus der Spirale rauskommen soll, weil er das dann einfach spammt … was ironisch ist, da meine Taktik im Regelfall ist: Mit Cless den Boss ins Eck klemmen und dann die stärksten Zauber spammen, die man hat. xD

    Finde ich anscheinend nicht so lustig, wenn man meine eigene Taktik gegen mich einsetzt.


    Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass ich nicht im Level unterlegen bin, weil die regulären Gegner halten zwar mal bisschen mehr aus, aber sie sind nicht schwer, da sie nun keinen krassen Schaden machen und/oder von meinen Zaubern komplett weggeblasen werden.

    Könnte auch sein, dass meine Reflexe etwas zu langsam sind oder so. Aber das Balancing kommt mir dadurch etwas „wacklig“ vor. Mal überrolle ich Gegner und Bosse und dann kommt Dhaos und macht Kleinholz aus mir – hat mich fast 10 Versuche gebraucht beim ersten Kampf.


    Na ja, bin nun in der Zukunft und würde schätzen so 65% des Spiels sind durch, wenn mich nicht alles täuscht.

  • So, ich hatte nun eine kleine Pause, da ich an anderen Dingen hing (vornehmlich DQVII) und dieses Spiel ja schon kenne … leider wurde in der Zwischenzeit kein Remake angekündigt, but alas~


    Lustig ist, dass ich durch DQVII ja; zumindest entfernt; ein etwas ähnliches Konzept spiele mit Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft – ich glaube, hier finde ich es aber einen Tick besser, da man die Orte hier in größeren Abständen besucht und fast alle Dungeon-Besuche optional sind.


    Im Moment bin ich auch an dem Part angekommen, an dem erst mal gaaaanz viel optionaler Kram ansteht – meine oberste Priorität ist es Suzu zu holen, auch wenn ich schon etwas vor der Arena schlottere, wobei ich vielleicht noch etwas grinde (was ich schon exzessiv gemacht habe …).


    Leider habe ich; wenn ich mich richtig erinnere; einen Nebenquest nicht getriggert und kann den jetzt auch nicht mehr beenden. Mist.

  • Ich konnte mir Suzu und ein paar ihrer Techniken schnappen, so wie einige Paktringe sammeln – ich war der festen Überzeugung, dass die Ringe in der GBA-Version und der PSX-Version dieselben sind, was zu einer kleineren (größeren) Verwirrung gesorgt hat …


    Nun weiß ich: das stimmt nicht! Es gibt auf PSX (und PSP, tatsächlich) zwar einen Paktring weniger, aber dafür einen Dungeon mehr bzw. einen Dungeon stark erweitert. Dadurch ist auch die Verteilung etwas anders.

    Da habe ich mich gestern wirklich Gaslighten lassen, da ich irgendwie in Erinnerung hatte, dass die GBA-Version mehr auf der PSX-Version als der SNES-Version basiert, aber sie ist tatsächlich ein Hybrid!


    Jedenfalls wäre der nächste Ansatzpunkt definitiv die Moria Mine oder ich gehe noch mal in den Flammenturm, da mir wieder eingefallen ist, was man gegen den Feuerschaden machen muss … den ich übrigens viel zu stark finde.

    Ja, das Spiel möchte, dass man etwas Bestimmtes tut und sich nicht einfach „durchheilen“ kann, aber ich bin gestorben, aber man bekommt pro Schritt etwas mehr als 500 Schadenspunkte … selbst mit 5k Lebenspunkten ist man da ziemlich schnell erledigt.


    Der krasse Schaden erinnert mich etwas an die Grotte in der wir Sylph geholt haben. Da fand ich auch, dass der Schaden, den wir genommen haben, etwas zu krass war – insbesondere da es da keinen „Trick“ gab, wie man es umgehen kann (wenn mich nicht alles täuscht …).


    Fernab davon konnte ich Odin nicht schaffen, dabei bin ich mir fast schon sicher, dass ich tendenziell überlevelt bin, aber der hat mich einfach komplett in die Ecke gedrängt. xD


    Langsam bewege ich mich also auf das Finale zu und auch, wenn es keine 100% werden (ich glaube, ich habe bereits Rezepte verpasst …), so versuche ich zumindest alle Beschwörungen, Techniken für Cless und Suzu, sowie Zauber für Arche zu bekommen. Die Sammelkarten lasse ich auch außer Acht.

  • Eigentlich wollte ich das Game vor Berseria fertigbekommen, aber da ich es nur selten mal zocke passt es schon~ und sonderlich viel fehlt nicht mehr.


    Da ich für die Moria Mine (die ich relativ kompliziert in Erinnerung hatte) gerade nicht den Kopf hatte, habe ich erst einmal die Hauptaufgabe weitergemacht. Ich hatte vergessen, dass ich schon im Magie-Institut war und mit dem König gesprochen hatte, weshalb ich zunächst etwas verwirrt war …


    Jedenfalls: Dementsprechend habe ich Odins Turm (ohne Odin selbst zu besiegen, dafür will ich noch etwas trainieren) noch mal betreten und danach die Eishöhle von Fenrir … und ich war von der zweiten Höhle so genervt? Das Eis hat; trotz Feuertalisman; mega viel Schaden gemacht und ich war mir so sicher, dass das in der GBA-Version nicht so war.


    Habe dann danach ein Video rausgesucht und … siehe da: in der GBA-Version bekommt man tatsächlich keinen Schaden.


    Zum Abschluss habe ich noch Origin besiegt / geholt, wobei ich da einmal gestorben bin, obwohl ich dezent „überlevelt“ bin. Wobei es bei dem Spiel echt manchmal darauf ankommt – mein zweiter Versuch war dann nämlich wieder nicht so schwer, sondern tendenziell eher sehr einfach. Da habe ich einfach schnellere Artes genutzt, anstatt die Arcane Arts, und schon ging es viel, viel einfacher.


    Arcane Arts können stark sein, aber tatsächlich spamme ich viel lieber Tiger Blade usw., weil man dann die Gegner so gut „Wallen“ kann (also an die Wand drängen und spammen), während bei langsameren Techniken, die Gegner das dann eher mit dir machen XD

  • BOAH ist das Spiel schwer …


    Ich habe nun bei der letzten Session eigentlich die Moria Minen machen wollen, da man dafür aber erst Dhaos Schloss lüften muss (was ich erst mal vergessen hatte und dann verwirrt war, warum ich den Eingang nicht gefunden habe).


    Deswegen haben sich die Pläne geändert und ich habe folgende Dinge von der To-Do-Liste gestrichen:

    • Quest-Reihe um den Elfenbogen

    Tatsächlich dachte ich, ich hätte den Quest verkackt, aber in der PS1-Version kann man den anscheinend auch triggern ohne in der Vergangenheit mit dem Bogen-Elf zu sprechen.

    Der Wald ist leider weiterhin extreme Grütze und ich hasse die Map so extrem. Die Idee finde ich; an sich; richtig gut! Also, dass man den Wald nur betreten kann, so lange Klarth TP hat, aber die Map an sich ist einfach zu verwirrend. Alles sieht gleich aus …


    • Die Schatzsuche

    Ich habe hier Aifreads Schätze gesammelt (ja, den Aifread gibt es bereits seit Teil 1). Muss gestehen: Dazu habe ich eine Map aus dem Internet gesucht, da ich mit den Tipps nichts anfangen konnte.


    • Die Arena in Euclid

    Fand ich auch ziemlich hart, aber für das beste Schwert im Spiel habe ich es gemacht.


    Was ich tatsächlich noch nicht gemacht habe: Odin. Ich finde den brutal schwer. Allerdings habe ich mittlerweile Level 100 und denke mir, dass ich ihn noch mal probieren kann.


    Das nächste Mal werde ich die Moria Mine, die Schattenhöhle und Odin machen, allerdings nur als „letzter Versuch“. Sollte ich es zu frustrierend finden, werde ich das Spiel erst einmal so beenden und den Rest dann mit Gameshark machen (einfach, um mir das Grinden zu erleichtern).


    Wollte mit dem Game ja eigentlich vor Berseria fertig werden, aber es ist einfach viel, viel mehr als ich in Erinnerung habe und das meine ich nicht mal negativ. Ich liebe, wie viele kleine und große Nebenquests man triggern kann. Dinge, die über „hier wird es noch einen Post-Game Dungeon geben“ hinausgehen.

  • Ich habe nun die Moria Minen abgeschlossen, muss aber sagen: Wie sie das in der PS1-Version gelöst haben ist im Vergleich zum SNES und auch GBA seeeehr komisch.


    In der PSX-Version wurde ein Dungeon (Schattenhöhle) stark erweitert, was an sich cool ist. Ich mochte auch die Rätsel mit den farbigen Kerzen, aber …


    Um die letzte Kerze für die Rätsel in der Höhle zu bekommen, muss man runter zur Moria Mine in die Schatzkammer. Ab Stockwerk 9 gibt es hier keine Shortcuts mehr und man muss die 11 Stockwerke danach runterlaufen.

    Beim ersten Besuch (bzw. bei jedem Besuch, den man nicht bis in die Schatzkammer geht und alles aufsammelt) kann man hier auch keine „Holy Bottle“ nutzen. Die Encounter-Rate ist in diesem Spiel ohnehin schon gottlos (selbst mit Flasche) …


    Jedenfalls:


    Vom untersten Stock bekommt man die letzte Kerze für die Schattenhöhle … aber erst in der Schattenhöhle (in einem Raum, den man auch definitiv nicht ohne die Kerze betreten kann), findet man dann erst den Emerald Paktring … mit dem man wiederum in den untersten Stock der Mine muss?


    Ich weiß, ich weiß: Es soll natürlich schwer sein, aber ich kritisiere hier eher das Quest-Design, nicht die Schwierigkeit (Gegner und Rätsel) an sich. Einfach, weil man; egal wie gut man spielt und wie toll man es runter geschafft hat; trotzdem zwei Mal in die Mine muss.


    Ansonsten habe ich noch die letzte Fähigkeit von Suzu geholt. Eigentlich hätte ich die Technik einfach gekauft, da Geld mittlerweile obsolet geworden ist, aber tatsächlich hatte ich einen Bug (oder einen Denkfehler):

    Man kann die Technik eigentlich an der Stelle kaufen, an der Volt war. Aber bei mir ging die klemmende Tür nicht wieder auf und der Knopf, den man beim ersten Besuch dafür drücken musste, hat auch nicht mehr funktioniert.


    Deswegen bin ich noch mal den Zodiac-Turm hochgekrabbelt, wo mich im obersten Stock dann Suzus letzte Technik angelacht hat.


    Mir fehlen leider einige Rezepte … und ggf. Items und Gegner, wobei ich das wirklich gar nicht zu „meinen“ 100% zähle. Was ich aber noch machen werde ist Suzus Ninja-Prüfung, die Sammelkarten (hab gesehen, dass das nicht so schwer ist die zu bekommen) und natürlich in Dhaos Schloss noch die fehlende Technik von Arche, wodurch ich dann alle Artes (so nenne ich es jetzt mal Zusammenfassend) des Spiels habe.


    Denke, in der nächsten oder spätestens übernächsten Session wird das Game beendet.


  • So, ich habe das Game nach zirka 80 Stunden beendet, wobei hier auch ein großer Brocken Zeit zusammenkam, weil ich irgendwann von Level 70 auf Level 100 trainiert habe. Leider sind es nicht ganz 100%, da die Tales-Reihe zu dem Zeitpunkt noch dafür bekannt war, dass es ohne Guide nahezu unmöglich ist alles zu erhalten.


    Hier mein Spoiler-freier Review, speziell zur PS1-Version (die sich natürlich vor allem was Technik und Präsentation angeht, stark von anderen Versionen unterscheidet).



    Story & Charaktere

    Ich muss hier ehrlich gestehen: Mein Eindruck um die Geschichte und Charaktere ist mit dem Wiederspielen des ersten Ablegers in seiner (für mich) ultimativen Form noch positiver zurückgeblieben als ich es in Erinnerung hatte!

    Schon immer habe ich die Geschichte, die Charaktere und vor allem auch den Bösewicht als Stärken des Spiels wahrgenommen und dieses Gefühl hat sich nicht nur bestätigt, sondern sogar noch einmal verstärkt.

    Eine vom Schicksal geplagte kleine Heldentruppe die sich gegen einen bildhübschen Krieger stellt, dessen Beweggründe verschleiert bleiben bis sich der Vorhang nach und nach lüftet.


    Selbstverständlich muss man hier die Limitierungen der Hardware mit einbeziehen: Manche Nebenaufgaben oder Story-Szenen könnten selbstredend noch etwas mehr ausschweifend sein und einige Charaktere hätten mehr verpflichtende Screentime erhalten sollen, aber bezieht man das Alter des Spiels mit ein und führt sich vor Augen, dass es das erste Tales-Game war, dann hat Namcos Tales Studio hier einen bravourösen Grundstein gelegt.


    Gerade die Dynamik zwischen den Party-Mitgliedern ist so typisch für die Reihe bei der natürlich sehr spezifische „Anime-Tropes“ abgedeckt werden, aber eben auf eine sehr liebevolle und charmante Art und Weise.

    Meine Lieblinge bleiben weiterhin Arche (Amber in der GBA-Version) und Dhaos, aber ich mochte auch den Rest der Crew.



    Gameplay

    Diese Version hat tatsächlich einige Dinge eingeführt, welche das Original noch nicht hatte, die aber heute als Standard für die Reihe gelten: einmal sind dies die Titel und dann noch das Kochen.


    Auch sonst sollte man sich als Tales-Fan oder auch allgemeiner RPG-Fan wohl fühlen. Natürlich sind auch hier die Einschränkungen der Technik zu beachten, aber gerade die PlayStation 1-Version hat es geschafft ein befriedigendes und teilweise anspruchsvolles Echtzeit-Action-Kampfsystem zu kreieren.

    Trotzdem gibt es ein paar Schwächen: Jene Limitierungen sorgen dafür, dass man manche Gegner einfach an die Wand pinnen kann und praktisch unbesiegbar ist, auf der anderen Seite kann es passieren, dass ein Gegner dich einmal mit einem Angriff erwischt und du in einem Schadensloop gefangen bist, den du nur schwer durchbrechen kannst.

    Meine Empfehlung also: Zu jeder Möglichkeit speichern.

    Bei einem Port könnte man diese Schwierigkeiten ausmerzen, indem man diverse Booster gibt und/oder eine Rückspulfunktion und Savestates einbaut.


    Die Skits sind wirklich ansprechend, allerdings gibt es keinen Indikator dafür, ab wann ein Skit verfügbar ist. Deshalb habe ich; leider; zig Gespräche verpasst, weil ich einfach nicht nach jedem Story-Schnipsel daran gedacht habe zu prüfen, ob es neuen Dialog gibt.

    Das System an sich ist aber; wie gewohnt; charmant und gibt den Charakteren noch mehr Facetten, die man liebgewinnen kann. Ein Symbol, um auf neue Skits aufmerksam zu machen, wäre aber eine tolle Sache gewesen.


    Fernab davon hat das Spiel eben manche Marotten, die bei alten Spielen aber völlig normal sind. So wird einem nicht immer auf die Nase gebunden, was man jetzt als Nächstes tun muss und einige Rätsel sind etwas obskur. Es ist Nichts, was Fans von Retro-RPGs nicht gewohnt sind und den Frust erspart man sich heute einfach, indem man in eine Lösung spitzen kann.

    Hier ist aber wichtig: Es gibt in manchen Rätseln, Fundorten usw. signifikante Unterschiede zwischen den Nintendo-Versionen (SNES, GBA) und den Sony-Versionen (PS1, PSP), sodass man hier etwas aufpassen muss, wenn man sich Hilfe holen möchte.


    Eine weitere Kritik, die am Alter des Spiels hängt ist, dass zu viele Zufallskämpfe auf der Map erscheinen (selbst mit der „Holy Bottle“ die dagegen helfen soll). Die Rate ist schon wirklich sehr hoch und gerade in Passagen, in denen auch noch Schaden im Bezug auf die Umwelt hinzukommt (z. B. weil man durch Miasma bei jedem Schritt Schaden bekommt), kann dies stark frustrieren.


    Persönlich sind gerade diese letzten Punkte aber einfach etwas, was ich mit dem Erscheinungsjahr des Spiels erkläre, wo diese Dinge schlicht Normalität waren. Für einen Port könnte man solche Sachen sicherlich mit Einfachheit verbessern. Sei es, indem man Kämpfe komplett ausstellen, sie beschleunigen / automatisieren kann und, und, und.


    Die größten Macken hat das Spiel; in meinen Augen; also in seinem Alter und da hängt es stark davon ab, ob man hier empfindlich ist oder ob man aus der alten Schule kommt und darüber hinwegsehen kann.

    Da überwiegt das Positive sehr: Es gibt so viele Dinge zu sammeln, individuelle Fähigkeiten zu lernen, Rätsel zu lösen, Nebenmissionen zu finden und einfach Abenteuer zu erleben. Zwar werden dabei einige Orte mehrmals besucht (und optisch auch mit etwas weniger Unterschied, als gewünscht), aber das Erzähltempo und die Reihenfolge mischen das Geschehen genug auf, sodass sich der zweite oder auch dritte Besuch in einer Stadt oder einem Dungeon eher wie ein „zurückkehren“ anfühlt und weniger wie ein „wiederholen“.


    Wer 100% möchte, wird hier auch viel zu tun haben, sollte sich aber darauf einstellen, dass es eben auch gibt, was man verpassen kann.



    Grafik & Sound

    Für mich ist die PS1-Version optisch mit einem großen Abstand die Beste. Zwar sorgen die aufwendigen Animationen und Effekte bei Angriffen und Beschwörungen manchmal für einen Lag, aber fernab davon hat es mit Abstand die schönsten Sprites, die schönsten Kampfhintergründe und die schönsten grafischen Tricks, wie die sich mitbewegenden Schatten usw.

    Das Einzige, wo ich persönlich vielleicht argumentieren würde, dass es in anderen Versionen besser ist, wäre die Palette, welche auf dem GBA und der PSP farbenfroher ist, was zu dem Anime-Look gut passt und auch die Charakter-Portraits in neueren Versionen sind charmant.


    Was den Sound angeht, sehe ich es ähnlich, wobei ich hier vor allem den SNES und GBA als Vergleich herziehe. Der GBA hat halt; schlicht und ergreifend; nicht so einen tollen Sound. Dafür, was das für ein Gerät ist, natürlich schon, aber im direkten Vergleich ist es schwächer.

    Die Synchronisation und der Klang sind in der PS1-Version aber gut, wobei die Synchronisation in der PSP-Version natürlich auch in relativ guter Qualität vorhanden ist. SNES hatte nie Stimmvergabe und der GBA musste hier; auf Grund der Hardware; natürlich Abstriche machen.


    Das Game sieht wirklich wunderschön aus und es hat einen schönen OST mit einigen Stücken, die ich sehr ikonisch finde. Den Track hier z. B.:


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    Fazit

    Lang hatte ich das Game nicht mehr gespielt und obwohl meine Erinnerungen immer positiv waren, bin ich seit dem Beenden des Spiels nicht mal mehr sicher, ob dieser Teil nicht viel weiter oben in meiner Liste an den „besten Tales“-Titeln sein könnte – einfach, weil mich die PS1-Version so dermaßen in den Bann gezogen hat und ich mich gerade frage, ob es nicht in meinen Top 3 ist.


    Die technisch-limitierte GBA-Version ist eine gute Möglichkeit, falls man keine andere Option hat, um in den Genuss dieses Meisterwerks zu kommen, wenn ich aber eine, definitive Edition empfehlen müsste, dann wäre es klar die PS1-Version.

    Zwar fehlt ein schöner Nebenquest, der GBA-exklusive ist, aber in fast allen Aspekten finde ich, dass die PS1-Version alle anderen Versionen übertrumpft und ich würde meine Niere für einen Port oder; noch besser; Remaster geben. Meinem Wunsch nach wäre es natürlich basierend auf der PS1-Version, aber realistisch betrachtet, denke ich, dass es eher auf der X-Version (PSP) basieren würde.


    Mit dem Jubiläum habe ich auch ein kleines bisschen Hoffnung, dass dem ersten Teil die Ehre gegeben wird, aber letztendlich ist es schwer zu sagen, da der Teil innerhalb der Reihe eher „nischig“ wahrgenommen wird. Was etwas ironisch ist, wenn man bedenkt, dass er den Stein ins Rollen gebracht hat.


    Ein wahrer Traum wäre ein vollumfängliches Remake … ich spitze da ein bisschen rüber zu Nihon Falcom, welche mit The Legend of Heroes: Trails In The Sky 1st Chapter gezeigt haben, wie man ein respektvolles aber auch weiterentwickeltes Remake macht, bei dem Fans des OGs auch wirklich nichts auszusetzen haben.


    Bitte Scamco!

    Bringt Cless, Arche und Co. zurück!


  • ich würde meine Niere für einen Port oder; noch besser; Remaster geben

    Shut up und take meine Niere!


    Ich habe dieses Spiel bisher noch nie gespielt, aber nach deiner tollen Review noch mehr denn je Lust darauf bekommen, das Spiel irgendwie nachzuholen. Ein Remaster, wie sie jüngst ja gefühlt wöchentlich aus der Erde sprießen, würde ich mit Kusshand nehmen. Denn dann könnte ich mein Ziel, die Tales of Titel auf einer Konsole zu einen, vorantreiben, hehe.


    Vielen lieben Dank jedenfalls für deinen tollen Beitrag. Sowohl der beigefügte OST klingt toll, als auch das schöne Artwork am Ende... Ja, es gibt schon einen Grund, weshalb ich diese Reihe so feiere!


    Ruhmeshalle Einall (Weiße Edition)