Das vergessene Plateau

  • Das vergessene Plateau ist der erste Kartenabschnitt in BotW, den man erkunden kann. Hier findet man vier Schreine, die den Shiekah-Stein mit seinen Modulen ausrüsten sowie das Parasegel. Hat man diese Dinge, so ist man theoretisch in der Lage, ganz Hyrule zu erkunden. Auf dem Plateau ist (ohne DLC) im Anschluss nicht mehr viel zu holen und dann wird das Plateau seinem Namen leider schnell gerecht. Es wird vergessen...


    Ich persönlich liebe das vergessene Plateau! Es hat etwas anziehendes auf mich. Sei es die Ruine der Zitadelle der Zeit oder der gigantische Festungswall, der es umschließt... das Plateau gehört zu meinen Lieblingsorten in Hyrule. Nicht nur ist es der erste Berührungspunkt mit dem Spiel an sich, sondern stellt es die Spieler vor viele Fragen. Warum wurde es vergessen, obwohl es ein zentraler Punkt Hyrules ist? Wieso findet man die Zitadelle der Zeit dort? Aus welchen Gründen teilt sich das Gebiet rund um die Zitadelle einige Ähnlichkeiten mit Hyrule-Stadt aus OoT? Meine ersten Spielstunden habe ich damit verbracht, mir die wildesten Theorien auszumalen. Und da kommen auch Zauber und Fluch von BotW zusammen. Einerseits liebe ich es, dass das Spiel in vielen Erklärungen zur Vergangenheit und der Lore vage bleibt, doch andererseits hasse ich genau das! Ich hätte mir gerne ein oder zwei Erklärungen mehr gewünscht.


    Ging euch das auch so? Habt ihr dem Plateau schnell den Rücken gekehrt oder euch Fragen zu seiner Entstehung gestellt und der Geschichte dahinter?

    "Nenn mich ruhig beim Namen. Das bedeutet mir nichts."


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  • Ein sehr schönes Trainingsgebiet! Ich finde, hier werden einem schon sehr viele Freiheiten gegeben, was einen guten Vorgeschmack hinterlässt. An sich gefäält mir der Aufbau des Plateaus sehr, da es einem verschiedene Gebiete (z.B. Eiswelten) sehr gut vorstellt.

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    Dies war ein weiterer Beitrag von mir. :3

  • Ich liebe das Plateau! Bei jedem Neustart erforsche ich es bis in den letzten Winkel (was dann natürlich irgendwann kein erforschen, sondern abklappern mehr ist), und finde es chillig, ein wenig mit dem Geist des Königs abzuhängen. Man kann hier schonmal viele nützliche Dinge zum kochen farmen (Sportechsen, Spurtkröten, Feuerflügler, Ausdauerschrecken), um sich auf kommende Abenteuer vorzubereiten. Also, so ein - zwei Stündchen investieren, um möglichst viel mitzunehmen, lohnt sich. Man findet auch sehr viele (Elementar)Pfeile und ein paar Soldatenschwerter. Und es ist so schön ruhig und einsam dort :D

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  • Die Einsamkeit des Plateaus ist auch ein großer Cvarmefaktor für dieses Gebiet, da gebe ich dir völlig Recht, Vince

    Ich mochte es auch, mit dem König "abzuhängen". Allen voran um seine alte Hütte herum. Essen kochen, Bäume fällen... es hat was von Einsiedlerleben. Ich liebe es! Überhaupt habe ich das Gefühl, das Plateau gehöre einem allein, sobald der König verschwunden ist. Es gibt keine anderen Menschen und man ist der einzige, der dort hoch kann. Herrlich!


    Dieses Gefühl von Einsamkeit würde mir als Gefühl über das ganze Spiel hinweg zwar nicht gefallen, aber um es besonders zu erleben, kehre ich gerne zum Plateau zurück.


    Stimmt es eigentlich, dass die Größe des Plateaus der gesamten Map-Größe von OoT entspricht? Ich hatte da mal etwas entsprechendes gelesen. Nur weiß ich nicht mehr, wie zuverlässig die Quelle dieser Aussage war...

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  • Das mit der Map von OoT hab ich auch schon gelesen. Ich hab OoT schon so lange nicht mehr gespielt das ich das leider nicht bestätigen kann. Wäre aber gut möglich!


    Bei meiner Suche nach allen Krogs bin ich auch immer wieder am Plateau vorbei und irgendwann hab ich mich dann gefragt, wie kommt man da eigentlich auf normalen Wege rauf. Ich mein da musste es ja mal eine Möglichkeit gegeben haben. Also hab ich mich ein bissi umgesehen und bemerkt das es unten wohl ein Tor gegeben hat das jetzt verschüttet ist. Und oben an der selben Stelle ist ein Teich der sich wohl gebildet hat weil Regenwasser nicht mehr abfliessen kann, der untere Ausgang ist ja verschüttet. Einfach sehr cool das auch an sowas gedacht wurde.
    Außerdem frage ich mich was da passiert ist? Wurden die Shieka die Link vor 100 Jahren dorthin brachten vielleicht von Wächtern verfolgt und beschossen und ein Schuss eines Wächter brachte den Eingang zum Plateau zum einstürzen.


    BotW erzählt irgendwie eine Million kleine Geschichten wenn man sich die Mühe macht und hinschaut.

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  • Ja, das mit der Mapgröße kommt so ungefähr hin. Der einzige Fixpunkt zum Vergleich ist ja leider nur die Zitadelle der Zeit, aber eigentlich ausreichend. Es wurde ja auch gemunkelt, dass das Plateau das Hyrule aus OoT ist, aber das halte ich aufgrund der Geografie dann doch wieder für zu weit hergeholt. Man könnte jetzt noch ein wenig fantasieren, dass der Hylia-Berg dem Todesberg aus OoT entspricht. Wie dem auch sei, da drängt sich zu sehr die Frage auf, was aus der Gerudo-Wüste und Zoras Reich wurde, denn darauf gibt es ja dann wieder keinerlei Hinweise in Form von "Überbleibseln". Aber man weiß ja zumindest, dass die Ereignisse aus OoT sich irgendwann vor zigzigzigtausend Jahren im BotW-Hyrule zugetragen haben, da unter anderem Ruto, Naboru oder Ganondorf als historische Personen erwähnt werden. Und über eine solche Zeitspanne kann sich so eine Umwelt schonmal stark verändern... :D

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  • Nun ja, anderseits werden aber auch Windwaker und Twilight Princess erwähnt... es ist schon sehr spannend (*hust*verworren*hust*) mit der Zeitlinie in BotW.


    Der Hylia-Berg würde geografisch mehr oder weniger zur Todesberg-Theorie passen. Diese beiden Fixpunkte hatte ich auch mal als Hinweise gesehen, dass das Plateau quasi OoT-Hyrule entstammt. Aber da es sonst keine verlässlichen Quellen oder Hinweise gab, habe ich die wieder fallen gelassen. Aber ich mag den Gedanken, dass dieses Hyrule quasi das Plateau ist...


    Chrisael das mit dem verschütteten Tor war mir damals auch aufgefallen, aber wegen des Teichs oberhalb habe ich die Idee wieder fallen gelassen. Aber der Gedanke, dass der Teich aus Regenwasser entstanden ist, das nicht ablaufen konnte, ist genial. Dann würde es passen.


    Das Plateau ist wirklich faszinierend. An diesem vergleichsweise noch kleinen Ort finden sich so viele Eastereggs und kleine Geschichten, sofern man sie sehen kann... es spiegelt BotW im kleinen Umfang wieder.

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  • Ja, im der Tat. Auch großartig finde ich, dass die Ruinen, die man vor der Zitadelle findet, dem Schlosshof, in dem man Zelda trifft, nachempfunden sind. Aber das würde ich tatsächlich nur als Easteregg gelten lassen, da sich Schloss Hyrule in OoT nunmal nicht direkt vor den Türen der Zitadelle befindet :D Das wäre dann eher dort, wo die östlichen Tempelruinen sind.

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  • Zitat von Ich-bin-Niemand

    Es gibt keine anderen Menschen und man ist der einzige, der dort hoch kann. Herrlich!

    In Breath of the Wild stimmt das, aber grundsätzlich kommen die Orni problemlos auf das Plateau. Teba konnte Link zu Medoh tragen, daher halte ich es nicht für ausgeschlossen, dass die Shiekah mithilfe eines Orni auf das Plateau gebracht haben könnten. Dafür gibt es aber überhaupt keine Beweise, sondern entspringt einfach meiner Fantasie.

  • Besser wäre das, falls der normale Aufstieg zum Plateau da bereits eingestürzt war. Ich meine... immerhin mussten die einen Schwerverletzten dort rauftransportieren, und das möglichst schnell. Da blieb den Shiekah, obwohl ihre Fähigkeiten es ihnen nicht völlig unmöglich machen sollten, nicht viel Zeit, umständlich an den Außenmauern hochzuklettern und das auch noch mit dem so gut wie toten Link auf der Schulter :D


    Seltsam ist ja auch, dass sich in BotW kein NPC für diesen Ort zu interessieren scheint und niemand ihn mal beiläufig erwähnt. Als könnten Normalsterbliche es nicht wahrnehmen oder so oO

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  • Das vergessene Plateau am Anfang ist einer der stimmigsten Teile von Breath of the Wild. Hier tritt man hinaus in die große (und noch nicht so weite) Welt von Hyrule, lernt die Spiel-Mechaniken und die eigene Aufgabe kennen und die Vorgeschichte des Spiels wird aufgebaut. Hier sucht man schöne kreative Routen über die Landschaft, rollte große Felsen auf Gegner, klettert gefährliche Wände hoch oder übertritt Klippen mit Baumstämmen. Außerdem trifft man auf Gegner die frischer nicht sein könnten, muss Ressourcen managen um den Schneeberg zu erklimmen oder den versteckten Winterwanz bekommen. Die Geschichte mit dem alten Mann ist noch schön mysteriös und einen optionalen Bossgegner gibt es auch noch. Was will man mehr?


    Isoliert betrachtet ist das vergessene Plateau echt wunderbar. Allerdings erwartet noch die Überraschung, dass viele Elemente die man gerade kennen gelernt hat entweder hunderte Mal im kommenden Spiel wiederholt werden und man darüber hinaus kaum mehr was anderes macht. Oder man merkt, dass allerlei Mechaniken überhaupt keinen Sinn mehr ergeben weil andere Vorgehensweisen viel effektiver sind. Und dann ist der Zauber relativ schnell vorbei. Im anbetracht dessen macht das Plateau einfach zu viel.


    Es hätte dem Spiel gut getan, ...


    • ... wenn man den König statt mit dem Plateau eher mit den Erinnerungen die man auf der Karte auffinden kann questmäßig verbunden hätte. Die Geschichte hätte man sich nach und nach selbst aufbauen müssen und die Vorgeschichte wäre noch viel längere Zeit mysteriös geblieben. Der alte Mann ist eine coole Figur und wäre deutlich länger relevant gewesen als einsamer Reisender der darauf hindeuten, dass in der Nähe eine Erinnerung aufzufinden ist.
    • ... wenn man dort nicht alle Shikah-Module auffinden würde und man diese ein wenig mehr auf der großen Karte verteilt. So hat man tolle Gegenstände die man noch finden kann und man muss mit seinen Lösungswegen ein wenig kreativer sein.
    • ...wenn man den Glider statt auf dem Plateau viel später im Spielverlauf bekommen hätte, oder der erste nach Benutzungen kaputt geht, genauso wie andere Ausrüstungen und Waffen auch. So sind kreative Lösungen wie der Baustamm über die Klippe viel länger relevant.

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    This fire… what a warm and beautiful light it makes.
    Go, find the others. What comes next cannot be done alone.

  • Den Königsgeist als Questgeber hätte definitiv was für sich gehabt... hätte auch gepasst, wenn er Mithilfe der Fotos über die Erinnerungen zu sprechen gekommen wäre...


    Die Shkekah-Module verteilt ausfindig zu machen, wäre zwar auch interessant geworden, hätte aber viel vom "alten' Zelda gehabt. Die Macher wollten ja bewusst, dass man alles an die Hand bekommt, um nach dem Plateau direkt doe ganze Welt so zu bereisen, wie man es selbt möchte - ohne Hindernisse...


    Ein kaputter Gleiter wäre eine Katastrophe! Mir geht ja schon auf den Nerv, dass die andere Ausrüstung ständig so schnell zerbricht... der Gleiter hat mich jetzt auch nicht sonderlich gestört. Er hilft ja hauptsächlich dabei, sicher von Bergen und Co runterzukommen.

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  • Ich mag das Plateau irgendwie. Es ist ein hübscher (erstmal) in sich geschlossener Einstieg ins Spiel. Ein bisschen was zum erkunden ist da, man findet seine ersten Waffen und lernt die Features (= Module) nach und nach kennen, macht Bekanntschaft mit Gegnern und Kälte. Selbst da hat mich BotW schon ordentlich gepackt, ganz zu schweigen von dem Moment, in dem ich in die große Welt entlassen wurde, auf die mich das Plateau vorbereitet hat. Schöner Abschluss mit dem Gleiter.


    Dass die Ruinen dort stehen, tut sein übriges. Ich hab mich angekommen gefühlt.

  • Mich hat immer interessiert, wieso niemand dieses Plateau bemerkt, nicht mal die Yiga. Im fortgeschrittenen Spielverlauf greifen die Yiga ständig an; es gibt nur wenige Orte, wo sie es nicht tun (die Siedlungen und Dörfer jetzt mal ausgenommen):

    • eisige Gebiete (Hebra, Ranelle-Spitze, Gerudo-Gipfel)
    • Todesberg, heiße Zonen
    • Jotwerde
    • Plateau

    Während man bei drei der Gebiete schnell eine Erklärung findet, wieso sie es ignorieren, gibts beim Plateau keine so offensichtliche. Wieso? Die Yiga kommen mir im Spiel nicht ganz klug vor (liegt vielleicht am schrulligen Anführer), aber wenn ich den verschwundenen Helden suche, dann ist das Plateau doch so naheliegend. Schließlich steht da die Zitadelle der Zeit, ein sehr symbolträchtiger Ort zu Glanzzeiten. Es ist doch offensichtlich, dass der Held hierher gebracht worden sein könnte.


    Vielleicht hat der Geist des Königs das Plateau "beschützt", aber er ist glaube ich nicht mehr da, nachdem Link es verlässt und somit wäre auch sein Schutz weg.

    Vielleicht haben sie aber auch Angst davor aus irgendwelchen Gründen.

    Vielleicht wussten sie aber auch, dass Link dort ist, kamen aber nie an ihn heran. Aber auch das erklärt nicht, wieso sie sich später nie dort aufhielten und Link jagten.


    Jedenfalls birgt das Plateau dieses kleine Geheimnis und ich hätte gern den Grund erfahren.

  • Mich hat immer interessiert, wieso niemand dieses Plateau bemerkt, nicht mal die Yiga.

    Ja, da hast du Recht, das ist einer der wenigen Orte, wo sich kein Yiga befindet. Andererseits ist es auch so, dass einem ein Yiga später erzählt, wie Link aufgewacht ist und quasi Link vorhält, wie das Intro war. Du hast Recht - Dort sind keine Yiga, aber auf dem Zettel haben sie den Ort sicherlich. Da man nicht weiß, wie das Intro für Dritte aussah, können wir nicht wissen, woher dieser Yiga das weiß. Vielleicht konnte man aber von außen sehen, wie Link aufgewacht ist.

    Ich vermute, dass die Yiga das Plateau nie erklimmen konnten. Die Yiga können nicht so gut klettern wie Link.

    Ich fand das auch sehr interessant, woher soll dieser Yiga das wissen, wenn sie das Plateau nie erklimmen konnten. Oder waren sie sogar da, aber konnten wegen der schützenden Macht des Königs/Zeldas nicht angreifen?

    Fragen über Fragen.


    LG Maronus

    Maroni ist die Mehrzahl von Maronus. Esst meine Brüder nicht !

  • Zu dem Zeitpunkt, wo Link das Plateau verlässt, gibt es in ganz Hyrule nicht einen einzigen Yiga. Sie tauchen nicht auf und jagen ihn, die "Reisenden" gibt es auch noch nicht. Die "Reisenden" tauchen erst auf, nachdem Link mit Impa in Kakariko zum ersten mal gesprochen hat - heißt für mich, sie haben ihn erst dann "auf den Schirm". Da sie aber wissen, dass er aufgewacht ist und ein Licht zum Anfang sah und all das, müssen sie ihn irgendwie beobachtet haben. (Ich hatte immer überlegt, in welchem Zusammenhang das steht, dass die Yiga erst in Erscheinung treten, nachdem man mit Impa gesprochen hat. Sie hat doch wohl nicht etwa geplappert? - Aber das ist ein anderes Thema...).

  • Wenn einer geplappert hat, dann vermutlich Impas Leibwächter, der selbst ein abtrünniger Yiga ist, und bis zu der Schrein-Quest um das Juwel mit diesen gemeinsame Sache macht. Ärgerlichweise erfährt man nicht viel über seine Hintergründe, ob er vielleicht mehr über Links Verbleib wusste und die Yiga auf eine andere Spur gebracht hat und das der Grund ist, dass ausgerechnet dort niemand herumschnüffelt.


    Jetzt steht Nintendo auch nicht unbedingt in der Bringschuld, die Existenz des Plateaus näher zu begründen, denn es ist im Grunde einfach das Tutorial, und Link kann die zwanzig Meter an der Mauer nicht direkt zu Beginn herunterklettern, weil, äääh... Dings!


    Anscheinend neigen die meisten Spieler eh nicht dazu, dass Plateau einfach zum Spaß nochmal aufzusuchen, wenn dort erstmal alles erkundet und erledigt ist. Vielleicht hat Nintendo mit so etwas gerechnet und sich deshalb nicht die Mühe gemacht, dort Yiga herumlaufen zu lassen...

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  • Nun, direkt am Fuße des Plateaus kann man ja einen Yiga finden. Vielleicht ist das der Yiga, der nach Links Erwachen zum Plateau will, um ihn zu suchen. Da er Link dann aber unten antrifft, muss er schlichtweg nicht mehr hochklettern.

    Können Yiga überhaupt klettern? Für die meisten Bewohner Hyrules stellt es ja eine Herausforderung da, überhaupt auf das Plateau zu gelangen. Ja, sie können hoch springen, teleportieren und akrobatisch kämpfen, aber wirklich klettern sieht man die nicht... die Eingänge des Plateaus sind ja verschüttet und die Wände arg steil. Selbst wenn sie klettern könnten, dann vermutlich nicht solch steile Wände.


    Das sind jetzt so meine Rückschlüsse, auch wenn sie vielleicht eher pragmatisch und weniger interessant sind...

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  • Das Plateau war für mich eine der einprägsamsten Gegenden im Spiel, was aber einfach an der Präsentation liegt. Wie schon bspw. in Fallout 3, nachdem man den Vault verlässt, fühlte es sich bei mir auf dem Plateau ähnlich an. Nach 100-jährigem Schlaf endlich wieder die Sonne erblicken, danach der Gang vom Grab hinab. Egal, wie man das Spiel zockt, in welcher Reihenfolge und was man macht, diesen Gang sind wohl alle Spieler gemeinsam gegangen (außer jemand geht schon vom Grab aus Out of Bounds, wenn das überhaupt geht).

    Anschließend wird man wie bei einem Tutorial in das Spiel eingeführt und lernt ein paar Kernmechaniken, wodurch dieser Spielabschnitt auch sicherlich der geradlienigste ist, denn, sofern man kein Speedrunner ist oder das Spiel schon auswendig kennt, wird man wohl beim ersten Durchspielen alle Schreine auf normale Weise gemacht haben, um die Module zu holen.

    Ich kann auch verstehen, warum am Plateau keine schweren Gegner auf Link warten, schließlich ist es der erste Bereich des Spiels. Ob man das sinnvoll erklären kann oder nicht war mir eigentlich egal, denn für mich stand der Spielspaß im Vordergrund und es hätte mich schon genervt, wenn man bspw. ab der ersten Sekunde von Yiga oder anderen Gegnern gejagt wird, weil man der Außerwählte ist.

    Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen

    #72: Dr. McNinja

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    "Because it was hilarious!"

  • Ich habe mir zu der Unterhaltung zu diesen Gesprächen Gedanken gemacht. Wie konnten sie von Links Erwachen gewusst haben und warum griffen sie trotzdem später an? Der Schrein ist mit Shiekahtechnologie ausgestattet. Die Yiga mussten nur etwas besitzen, eine Art Sensor beispielsweise, welcher ihnen sagte, dass sich in dem Schrein etwas tut oder ja, vielleicht hatte wirklich, wie ihr bereits vermutet habt, wer geplaudert. Warum griffen sie an? Sie haben womöglich erstmal überprüft, ob die Information stimmt und als es eindeutig war, griffen sie an. Warum sind keine Yiga auf dem Plateau zu finden? Die sind so athletisch. Zu sagen, sie können einfach nicht so gut klettern, fällt für mich also raus. Stattdessen tippe ich hier auf eine schützende Kraft. Ich habe Hylia in Verdacht, welche dem Land ihren Segen gab, bevor sie zu Zelda wurde.


    Ich mag das Plateau auch, allerdings nur, wenn ich ein wenig Ruhe haben möchte.