Traurigstes Videospiel / Traurigste Stelle

  • Irgendwie habe ich das Gefühl, so ein Thema haben wir schon... aber finden konnte ich leider nichts.


    Wie dem auch sei, hier soll es um Videospiele gehen, die euch so richtig nah ans Wasser verpflanzt haben. Seid nicht schüchtern, auch echte Kerlinnen und Kerle heulen mal oder bekommen etwas ins Auge, wenn der Moment sie so richtig erwischt.


    Ich kann jetzt aus dem Bauch heraus sicherlich leider nur wenige Stellen aufzählen, die mich so richtig erwischt haben. Manche Szenen tun das immer noch, auch, wenn ich sie ohne Kontext anschaue, andere Szenen leben davon, dass sie quasi der Gipfel eines Spiels sind und so richtig dafür sorgen, dass ich das Spiel, die Story oder die Beziehung zweier Charaktere zueinander noch einmal so richtig bittersüß revue passieren lasse. Manchmal sind es Verluste im Spiel, dann wieder, dass eine gemeinsame Reise ein Ende nimmt oder man blickt einfach auf die gemeinsame Zeit zurück, die man mit dem Charakter verbracht hat und denkt sich "wow, nun trennen sich unsere Wege, Pardner". Musik spielt für mich eine nicht unwesentliche Rolle dabei. Je mehr das Stück in Moll gehalten ist, desto leichter brechen die Dämme.


    Doch welche Stellen haben mich so richtig erwischt?


    Leider sind viele davon heftige Spoiler, darum bitte nur weiterlesen oder die Tags anklicken, wenn ihr das Spiel schon kennt, nie spielen wollt oder Spoiler euch vollkommen egal sind.



    Oh Mann, ich sehe schon, der Thread war ein Fehler....


    Damn, genug traurige Enden... als nächstes brauche ich wohl einen Thread mit den lustigsten oder epischsten Szenen, der mich wieder ein wenig aufmuntert.

    Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen

    #66: Little Face Finny

    littlefacefinney72k5y.png

    "It's just tiny and tiny and fits right in!"


  • Uh boi, das ist ja mal ein Thema zum Ausheulen! Ich schließe mich direkt dieser Szen hier an:


    Selten konnte ein Spiel mich in seiner Eröffnung emotional so stark erwischen, wie damals "The Last of Us"! Das war wirklich eine emotionale Szene, die mich immer noch zum Heulen bringt.









    Mehr fallen mir gerade nicht ein!

    "Nenn mich ruhig beim Namen. Das bedeutet mir nichts."


    C39X.gif

  • Ich habe eine Weile gegrübelt und mir kam erstmal nichts in den Sinn, doch dann fand ich zumindest eine kleine Szene, die die erste war, die mich überhaupt berührte.

    Eine gewaltigere Szene, die ich so in den letzten Jahren erlebte stammt aus einen noch älteren Spiel.

  • Sehr un"schöner" Thread!


    Ich bin was Szenen angeht, schon sehr empfänglich. Teilweise vielleicht sogar relativ emotional. Ich kriege oftmals 'ne Gänsehaut. Und es kam (leider) auch schon mal vor, dass ich einige Tränen verdrückt habe.


    Einige Szenen, die mich total abgeholt haben, wurden hier schon genannt. Die ganzen FF-Szenen die hier genannt werden. Oh boy. Wahrscheinlich ist es auch das, was das Spiel so ausmacht. Ich kenne nicht viele Storykonzepte, die mich so krass abholen.


    Aber auch Olfs Ori Szene. Nach dem Opening musste ich das Spiel kurz zur Seite packen und tief durchatmen. Und es war ein verfluchtes INTRO. Das hatte ich so auch noch nie erlebt. Aber auch die DQXI Szene von IBN. Sehr catchend.


    Über eine Szene wurde noch nicht gesprochen. Ich weiß, es sind hier nicht alle FFX Fans. Aber beim Ending musste ich mich damals in meinem Kinderzimmer einschließen, weil ich Angst hatte, dass vielleicht meine Eltern reinplatzen.


    Ich kriege jetzt noch totale Gänsehaut, beim skippen dieses Videos!


    Auch FF IX, welches für mich mit zu den besten Teilen gehört, hat mich regelrecht abgeholt. Vor allem die You're not alone-Szene rund um Zidane. Btw ist das eins der besten OST im FF-Universum. Dont @ me.


    Es ist eine traurige und doch auch irgendwie schöne Szene? Weil man einfach nochmal sieht, was Freundschaft bedeutet. Pls Quina drück mich ganz fest. q.q

    134d3c48c5b3c3282471ee0754148af7.gif

    Leben ist, wenn man trotzdem lacht.

  • Die erste Szene, die mir spontan zu dem Thema einfiel, war das Ende von Crisis Core, das Yuffie ja bereits verlinkt hat. Ich hab schon beim ersten Spielen von CC gewusst, dass es so enden würde, aber ich habe bis zum Schluss darauf gehofft, dass man das Schicksal vielleicht doch ändern kann...


    Ansonsten fällt mir zu dem Thema eine Szene aus Terranigma ein:


    Und, um bei SNES-Spielen zu bleiben:

  • Die für mich traurigste Stelle in einem Videospiel hat Yuffie schon genannt. Crisis Core hat das in meinen Augen tragischste Ende eines Videospiels, und das, obwohl ich beim ersten Spielen genau wusste, wie es ausgeht. Dennoch hatte ich ähnlich wie Labrynna die Hoffnung, es irgendwie abwenden zu können.


    Das Lied "Why" kann ich immer noch nicht anhören, ohne dabei wieder unendlich traurig zu werden. Schon krass, was für Emotionen ein Spiel auslösen kann.




    Auch eine zweite Szene fällt mir dabei ein. Sie betrifft Kingdom Hearts 358/2 Days. So schwach das Spiel gameplaytechnisch war, so stark fand ich folgende (End-)Szene.

  • Megaolf

    Oh Boi, die Eröffnungssequenz von Ori and the Blind Forest hat mich so tief berührt - kann mich nicht daran erinnern, wann ich das letzte Mal etwas derartiges gefühlt habe.

    Was umso erstaunlicher ist, weil ich vorher überhaupt keine Berührungspunkte mit den Figuren, geschweige denn dem Universum hatte.

    Definitiv eine Erwähnung in diesem Thema würdig!


    Da Ich-bin-Niemand schon das Spiel genannt hat: Breath of the Wild.

    Aber nicht im eigentlichen Spiel, sondern im Trailer - welcher meiner Ansicht nach der bisher beste Trailer für mich ist, den ich jemals gesehen habe. Da kommt irgendwann die Szene in der Zelda heulend in Link´s Arme fällt. Im japanischen Trailer gibt es ein so schmerzverzerrtes Heulen, dass es mich einfach gepackt hat - Gänsehaut und Träne im Auge.


    Sylph

    Mann, wieso haut ihre alle schon die genialen Dinger raus :crying:

    Ja, Xion am Ende war auch echt mitreißend. Was mir noch dazu einfällt wäre Axel´s Schicksal in Kingdom Hearts 2. Es war nicht unbedingt wirklich herzzerreißend, aber beim ersten Mal hat es mich doch eiskalt erwischt.



    Aber da ich nicht nur Kopieren möchte, hier auch eine eigene Eingebung :tired3::tongue:


    Fire Emblem: Path of Radiance

    Ich fand es damals ein junger Spund relativ beeindruckend welche Qualität die Cutscene mit sich brachte. Die gesamte Szene ist famös gelungen und als es dann zu dem Bild mit Ike und Greil im Regen kam, war ich doch sehr berührt. Weiß nicht. Es war ähnlich wie bei Axel´s Death, dass es mich eiskalt erwischte.

    Ich mag Signaturen nicht, weil sie die Scroll-Leiste ohne Kontext verlängern.

  • Super Metroid


    Das vergesse ich nie. Die Szene


    .... habe geheult wie ein Schoßhund. Aber gut ich war ja auch erst 11 Jahre alt....



    Resident Evil Code Veronika


    Könnt ihr euch noch an die Szene erinnern, wo Steve im Sterben liegt und Claire Redfield offenbart, dass er sie liebt?

    Ich erinnere mich noch gut und vor allem war diese Sequenz so unfassbar gut inszeniert, dass ich fies geweint habe. Ja habe ich! Ja!!!!

  • Gerade im "Gegenthread" zu den epischen Momenten, fiel mir diese Szene wieder ein:


    "Nenn mich ruhig beim Namen. Das bedeutet mir nichts."


    C39X.gif

  • Ohje, da bin ich Tage lang nicht aktiv und beginne mit einem Trauer-Thread, das kann ja was werden.


    Ich freue mich generell immer, wenn ich eine Szene richtig traurig finde - weil ich merke, dass das Spiel mich so in den Bann gezogen hat, dass es mich berührt. Zum Glück gibt es einige tolle Stories da draußen und auch sehr viele Momente, die wirklich traurig sind. Ich beginne mal bei den Zeldas:

    Das war es erstmal mit Zelda - Die Reihe ist aber auch nicht für die traurigen Stories bekannt. Falls ihr euch wundert, warum ich das wohl traurigste Zelda "Majoras Mask" nicht erwähnte: Ich weiß da zwar auch von traurigen Stories, das ist aber nur Halbwissen, weil ich es selbst nie gespielt habe. Jetzt jedenfalls weiter mit der Auflistung:

    Da stimme ich zu:

    So, jetzt hab ich mich noch einmal ganz Ori gewidmet, die Spiele sind aber auch traurig! Gerade fällt mir nichts mehr ein, aber das waren ja schonmal ein paar dramatische Momente.


    LG Maronus

    Maroni ist die Mehrzahl von Maronus. Esst meine Brüder nicht !

  • Ein sehr gutes Thema, wie ich finde. Natürlich gibt es zu Hauf traurige Stellen, bei denen man gerne mal das ein oder andere Tränchen rausdrückt. Erstmal einer, der mir so auf die Schnelle einfiel^^

    navi.png


    Es laufen zwei Streichhölzer duch den Wald. Da kommt ein Igel vorbei.

    Das eine Stereichholz zum anderen: "Seit wann fahren hier Busse?"

  • Heavy Rain fand ich insgesamt sehr emotional, der Anfang war sehr traurig und überhaupt fand ich das Spiel sehr melancholisch. AUch wenn der Twist für mich keinen Sinn ergeben hat und ich mich etwas veralbert gefühlt habe.






  • Beyond: Two Souls ist absolut bewegend mit mehreren dramatischen und traurigen Stellen. Echte Schauspieler, intensive Story.

    Es geht um ein kleines Mädchen, das für Untersuchungen in einer Forschungseinrichtung gelassen wird, wo seine besonderen Fähigkeiten (Telekinetik…) untersucht werden. Im Laufe der Zeit wird die Kleine älter und erlebt ein Wahnsinns-Abenteuer.


    The Legend of Zelda - Link’s Awakening handelt von der Apocalypse und Auslöschung einer Welt, die temporär REAL war:!:Denn:

  • Das Intro von Ori and the Blind Forest ist wirklich verdammt traurig. Das war eines der ersten Spiele, die ich meinem neuen PC installiert hatte, da sie auf meinem Laptop zuvor noch nicht liefen. An dem Abend saßen wir zu viert in meinem Zimmer, als ich die ersten Minuten des Spiels erlebt habe. Wir waren alle sehr von der Trauer gepackt. Das Spiel hat es sowas von verstanden, von der ersten Minuten an zu fesseln.


    Dies hatte ich leider total unabsichtlich ausgelöst und direkt resettet. Mein Herz ist fast stehengeblieben.


    Das hat mich echt traurig gemacht, da ich exakt andersrum gehandelt hätte.


    Selten hab ich mich so verraten gefühlt wie hier, obwohl es gar nicht mal abwegig war.


    Wahnsinnig gut umgesetzt.


    Das gabs in den anderen Ablegern der Tales of Reihe einfach nicht!


    Ein ziemlich trauriges Kapitel, das mir langfristig im Kopf geblieben ist.


    Außerdem noch Gone Home. Ach, streng genommen hat mich der gesamte Walking Simulator von Anfang bis Ende traurig gemacht. Nicht nur, weil es eine rührende Geschichte in einem schön gestalteten Haus ist, sondern weil ich an dem Tag sowieso emotional stark geknickt war und das Spiel quasi das i-Tüpfelchen darstellte.


    Ansonsten hat es mich manchmal traurig gemacht, wenn ich bei Spielen, die ich richtig, richtig, richtig gut fand, am Ende angelangt war. Der Abspann lief runter und ich wünschte, dass es noch weitergegangen wäre. Hier hab ich dann entweder direkt einen neuen Durchlauf gestartet, wenn auch nicht zwanghaft beendet, oder möglichst viel aus dem Post-Game Content ausgeholt. Die besten Beispiele sind eigentlich Fire Emblem Awakening, Fire Emblem: Shadows of Valentia, Tales of Symphonia 1+2, Tales of Graces und Tales of Xillia 1. Wie man sieht ausschließlich Rollenspiele. Ist ja logisch, da die Bedingung auf Gelegenheitsspiele nicht zutrifft.