Phantastische Tierwesen (Film - / Buchreihe)

  • Oh wow, das klingt wie eine Erklärung von Jemandem, der solche Plotholes im Nachhinein irgendwie erklären versucht,

    In den Büchern wird das aber tatsächlich ausführlicher erklärt, soweit ich mich erinnere (Da wirkt es also nicht so willkürlich, sondern durchdacht(er)).


    Allerdings kommt das auch erst in späteren Büchern vor, welche nach den ersten Filmen erschienen sind.


    Also, vielleicht hast du Recht und die Bücher erklären nachträglich eine Inkonsistenz der Filme. :z12:

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    Avatar-Artwork von 埜羽; Signatur-Artwork von Kamui Fujiwara

  • Mich stört die "Inkonsequenz" bei den Zaubern viel weniger, da das Prinzip in den Büchern eben besser beschrieben wird und die Filme oft solche Details unterschlagen haben.


    IWas mich viel mehr stört, sind sie Retcons, die in den Tierwesen-Filmen teils gemacht werden. So ergibt vieles rund um Dumbledores Familie wenig Sinn oder auch Kleinigkeiten, wie Professorin McConagall, die im Film viel zu früh als Lehrerin in Hogwarts zu sehen ist.


    Megaolf

    Johnny Depp als Grindelwald fand ich ebenfalls überragend. All seine Szenen sind toll und definitiv die große Stärke dieses konfusen Films. Auch hat mir Jud Law als Dumbledore sehr gefallen.


    Ruhmeshalle Sinnoh (Strahlender Diamant Edition)


  • Das wird tatsächlich in den Büchern erklärt und hat das etwas damit zu tun, wie geübt/fähig ein Zauberer ist.

    Oh wow, das klingt wie eine Erklärung von Jemandem, der solche Plotholes im Nachhinein irgendwie erklären versucht,

    In den Büchern wird es tatsächlich immer wieder mal thematisiert und fühlt sich schon schlüssig erklärt an. Kann natürlich sein, dass die blöde Kuh die Filme nachträglich erklären wollte, wobei zu Zeiten von Band 5 und 6 (in denen das explizit angesprochen und näher erläutert wurde) ja erst die früheren Filme abgedreht waren und das da imo noch nicht so die große Rolle gespielt hat. Kann aber dennoch sein.


    In den Filmen ist es durchaus inkonsistent, aber gut; die Filme hebeln eh viele „Regeln“ der magischen Welt kommentarlos aus.

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    Love = Love

    - Seit dem 06.02.2014 in einer butterwampigen Matschkuchen-Partnerschaft mit silberregen -



  • Per se finde ich es nicht so schlimm, wenn Filme kleinere Änderungen des Quellmaterials vornehmen, manchmal ist das notwendig, allein schon, um das Pacing zu verbessern.


    Bei HP hatte ich aber ab spätestens Film 4 das Gefühl, dass man die Bücher gelesen haben muss, um die Filme wirklich gut zu verstehen, weil oftmals viel notwendiges Hintergrundwissen fehlte bzw Sachen nicht gut genug erklärt wurden.



    Was die "nachträgliche" Erklärung betrifft, sehe ich das wie Darki. Die entsprechenden Bücher waren schon draußen, bevor es die meisten Filme gab.


    Ruhmeshalle Sinnoh (Strahlender Diamant Edition)


  • Das mit den Zaubern fiel mir eben immer schon auf. Das sind nur Kleinigkeiten, aber die fallen selbst mir auf und ich schaue jetzt Filme nie so oberkritisch und achte auf Löcher in der Logik oder Story. Das mit Mc Gonagall oder anderen "Gastauftritten" war mir weniger aufgefallen, da ich das nicht so sehr im Kopf hatte, ob sich das vom Alter her überhaupt ausginge. Ich sah es eher als Zuckerl oder Fanservice und nicht so wichtig. Die Story rund um Dumbeldors Neffe ist dann schon eher interessant, ob und wie das zeitlich Sinn macht.

    Doch nochmal zurück zu den Zaubern. Es sind halt eben so Kleinigkeiten. In einer Szene sagt - ich glaube Scarmander - *lateinisches Wort für Reparieren* Papyrus. Vielleicht ist das innerhalb der geltenden Regeln für Zauber sinnig aber ich fand es seltsam, dass das Wort "Reparieren" mit dem Wort für das Objekt genannt werden muss. Es war halt für "den Zuseher", damit klar ist, diese Postkarte muss wieder ganz gemacht werden. Aber rein logisch wäre es ja unheimlich aufwendig für die Zauberer jedes Objekt im Lateinischen zu kennen, wenn sie es reparieren wollten. Man stelle sich mal die Lernerei vor, dementsprechend müsste jeder Zauberer Latein perfekt können, wenn man alles reparieren wolle. Oder gibt es Regeln fürs Reparieren? Oder wie ist es, wenn eben Dinge wie ganze Häuser, die ja aus zig Objekten bestehen, repariert werden müssen. Repararus Mörtelus? Repararus Zieglum? Keine Ahnung... ich weiß es ist absolut unwichtig aber was die Zauberei betrifft finde ich es eben unheimlich auffällig, wie seltsam das Worldbuilding da gemacht ist.

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    #81: Jumbo Schreiner



    "Was ist das? Ein Festmahl für Ameisen?"

  • Megaolf Ich verstehe, worauf du hinaus willst. Das ist eben tatsächlich sehr willkürlich. In den Büchern wird nur „Reparo“ gesagt, um etwas wiederherzustellen, in den ersten beiden Filmen repariert Hermine jeweils einmal Harrys Brille und sagt dabei „Occulus Reparo“ anstatt nur „Reparo“.

    Dann gibt es da auch noch den Zauber „Episkey“, um Knochenbrüche zu heilen. Hier genügt es offenbar auch, mit dem Zauberstab auf die betroffene Körperstelle zu zeigen. So wie im sechsten Film, als Luna Harrys gebrochene Nase heilt und nur „Episkey“ sagt und nicht etwa „Episkey Nase“.

  • In den Büchern ist das auch unterschiedlich geregelt; wie Vince schon richtig sagt, reicht bei Reparo beispielsweise das Wort ansich aus, bei anderen vergleichbaren Zaubersprüchen wird der Begriff in der jeweiligen Sprache dazugesagt. Locomotor Koffer bewegt einen Koffer an eine gewünschte Position beispielsweise. Im Film wurde daraus dann wiederum ein Piertotum locomotor, um die Steinstatuen in Hogwarts zu bewegen.


    Edit: Ah danke! Das wusste ich tatsächlich nicht mehr. Wird wohl Zeit für einen Reread. :p

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  • Darkshuttle123 Wird auch im Buch so gesagt. Das „Piertotum“ sorgt nämlich dafür, dass ein Gegenstand sich nicht nur bewegt, sondern auch gewünschte Handlungen ausführt, im Falle der Statuen und Rüstungen eben: Die Schule verteidigen. Das ist damit also nicht einfach eine JKR'sche Schluderei.

  • Eigentlich ist es ja egal, der Film oder die Filme bzw. Bücher sind ja keine wissenschaftliche Werke und Magie, obwohl nicht so recht konsistent präsentiert, spielt ja eher die Rolle dieser übernatürlichen Kraft, die manchen Menschen verliehen wurde und die dann zu den Ereignissen in den Büchern führt. Ich bin ja auch niemand, der eine Serie jetzt für so etwas hassen würde und solche Fehler in Filmen machen mir normalerweise auch keinen Film kaputt. Aus irgendeinem Grund fallen mir solche Sachen aber auf. Andere, manchmal viel offensichtlichere Dinge, sehe ich manchmal nicht einmal aber gerade übernatürliche Fähigkeiten, deren Grenzen und wie sie funktionieren interessiert mich schon. Klar kann man jetzt die Machtblitze in Star Wars auch schlecht wissenschaftlich erklären aber innerhalb der Welt sollte es schon Regeln geben, an die sich diese Blitze halten sollen, weil sonst ist es ja völlig willkürlich und wird schnell zu einem lahmen Plot Device, das immer genau das macht, was der Autor/Regisseur möchte und sind an nichts gebunden. So etwas finde ich dann immer etwas blöd. Und um zu den Zaubern zurückzukehren, manchmal kommt es mir so vor, dass Zauber eben genau das machen, was die Autorin wollte, ohne, dass sie sich große Gedanken gemacht hat, ob das jetzt überhaupt Sinn macht. Quasi wie ein Zauber in einem Pen and Paper, der ja auch Regeln unterworfen ist, aber manchmal erlaubt der Meister eben auch etwas stärkere Sachen um eine coole Geschichte zu erzählen oder eine tolle Szene zu schaffen (ich weiß nicht, ob der Vergleich gut ist, aber mir kam er gerade gut vor)

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    #81: Jumbo Schreiner



    "Was ist das? Ein Festmahl für Ameisen?"

  • Megaolf Diese Inkonsequenz gibt es halt auch, wie ich schon sagte, in den Büchern. In Band 4 wird noch erklärt, dass der Todesfluch „Avada Kedavra“ unausweichlich ist, dass es keine Möglichkeit gibt, ihm zu entkommen oder ihn mit einem Schildzauber zu blockieren. In Band 6 kann man plötzlich beiseite springen oder sich darunter wegducken oder ihn mit „Protego“ abwehren.


    Ja, blöd gelaufen. Hätten James und Lily Potter das gewusst, wäre Harry keine Waise.


    Manchmal verstehe ich die Theorie, dass die gute Joanne beim Schreiben gerne mal einen Joint durchgezogen und den Überblick verloren hat. Und wenn wir mal ehrlich sind: Wer, außer einem Dauerkiffer, denkt sich so etwas wie Quidditch mitsamt seinen seltsamen Regeln aus?

  • Die Bücher sind ja auch an manchen Stellen einfach nicht gut oder durchdacht geschrieben, aber die Liebe für die Bücher und die Filme kommt aus einer anderen Richtung. Ich mag diese magische Welt ebenso gerne, würde die Filme aber auch nie als Highlight sehen, was Schauspielerei oder das Drehbuch betrifft. Ich fand sie einfach unterhaltend. Bei den Büchern war es ebenso. Ich war fasziniert von der magischen Welt und habe da nicht so sehr über Dinge nachgedacht, die in den Büchern unterschiedlich ausgelegt waren. Dafür habe ich die Bücher zu selten gelesen. Bei den FIlmen ist das anders. Die habe ich schon jeweils ein paar Mal geschaut und da fallen mir ein paar Dinge eher auf. Egal, ob diese Fehler schon in den Büchern waren oder es dort halbarschig erklärt wird um eine gewisse Kontinuität zu wahren zu versuchen, Fehler ist Fehler.

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    #81: Jumbo Schreiner



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