Sudelia-Ruinen [Dungeon]

  • Der erste Dungeon im Spiel (wurde bereits in diversen Videomaterial gezeigt) sind die Sudelia-Ruinen und dient etwas als Tutorial für die Einklang-Fähigkeit, welche man dort lernt.


    Diese wird, meiner Meinung nach, auch gut eingeführt, auch wenn man natürlich noch nicht so die krassen Optionen hat. Trotzdem fand ich den Umfang und die Vielfalt schon sehr vielversprechend für einen ersten Dungeon.


    Es war halt auch einfach das Dungeon Feeling, welches viel ausgemacht hat. Als ich die Dungeon Map gefunden habe und einen kleinen Schlüssel, war ich da einfach wieder voll in meinem Element.


    Der Boss, Seismorok, erinnerte mich entfernt an Bongo Bongo und war relativ leicht zu bezwingen, obwohl ich auf den Schwertkämpfer-Modus verzichtet habe. Der ist zwar zeitlich begrenzt, aber ich hatte das Gefühl, dass das so zu einfach wäre.


    Für einen ersten, einführenden Dungeon finde ich die Ruinen wirklich gelungen


    Wie hat euch der Dungeon gefallen?


    (Ja, ich wollte bis zum Flug mit dem Spiel warten, hab dann aber doch heute Nacht reingeschnuppert @.@)

  • Ich war überrascht, wie groß der Dungeon tatsächlich ausgefallen ist. Als es hieß, ich würde die Ruinen erkunden, in denen Zelda zuvor gefangen gehalten wurde, hatte ich mit einem kleinen "Fühl dich ins Spiel ein"-Dungeon gerechnet. Aber Pustekuchen. Das Ding war bereits recht groß, wenngleich nicht besonders schwer.


    Die Rätsel basieren vorrangig darauf, dass man den Tristab oder den Einklang nutzt - etwas, dass viele vermutlich direkt ärgerlich finden könnten. Ich hatte meinen Spaß und manchmal sogar auf dem Schlauch, obwohl ich gefühlt eine Sekunde zuvor da passende Echo erhielt, um auf die Lösung zu kommen.


    Der Boss hat Spaß gemacht, erinnerte mich an die großen Sonau-Konstrukte, die aus Würfeln bestehen. Auch hier musste man mit Einklang den Kern herausreißen.


    Bisher bietet das Spiel eine tolle Mischung aus Classic und BotW. Ich mag es!


    Ruhmeshalle Sinnoh (Platin Edition)


  • Joa, klassischer erster TLOZ-Dungeon. Nicht schwierig, nicht riesig, sondern eher wie ein Tutorial.

    Bin da ohne große Probleme durchgerauscht. Die Rätsel sind nicht anspruchsvoll gewesen; ich wusste im Prinzip sofort, was ich machen soll. Nur mit dem Einklang-Gefrickel war es an der einen oder anderen Stelle etwas unnötig umständlich.


    Gibt einen relativ großen Part im Dungeon, den ich nicht aufdecken konnte, weil es eine große Schlucht ist. Also entweder ist hier später noch Backtracking angesagt, wenn man ein Item hat, was einem da rüber hilft, oder ich habe bereits irgendwie die Lösung im Inventar und komme nicht drauf. Oder die Schlucht führt halt ins Nichts, aber so sieht es auf der Dungeonkarte nicht aus.


    Der Boss war nett fürn Anfang. Die beengte Bossarena machte mir etwas zu schaffen, aber ich habe ihn dann doch ohne GameOver besiegt.

    "People can think what they want, I don´t desire their validation." - Aaron Warner

  • Für einen ersten Dungeon war er wirklich sehr umfangreich. Das muss natürlich in einem bestimmten Kontext gesehen werden, aber selbst mich als Zelda Veteranen kosteten die Rätsel einige Zeit. Manche Rätsel waren sehr einfach und der Tempel im Wesentlichen schon geradlienig. Es gab zwar hier und da ein Räumchen, das man besuchen konnte und in dem es Rubinen zu holen gab, aber letztlich waren die Rätsel schon so aufeinander aufgebaut, dass man die Kernfähigkeiten gut lernen konnte.

    Den Boss habe ich am Ende fast nur mit der Schwertfähigkeit besiegt, nachdem ich vorher herumexperimentiert hatte und bestimmte Echoes auf ihn pfefferte. Da aber nichts wirksam war und ich den Trick nicht herausfand, habe ich ihn kurzerhand mit dem Schwer beharkt, als er auf dem Rücken lag. Am Ende jeder Phase bekam man sogar Items, die das Schwerkampf-Level wieder auffüllten. Auch in den Krügen versteckten sich manche Auffüller, weswegen ich dann glaubte, dass man den Schwert-Modus verwenden muss. ich habe nicht alle Echoes, die ich zu diesem Zeitpunkt besaß, verwendet, aber die meisten und zumindest jene, die man haben muss, diese stellten sich aber als unwirksam heraus - oder ich habe sie nicht so eingesetzt, wie es gedacht war. Jedenfalls besiegte ich den Boss schließlich und es fühlte sich fast wie Cheaten an, einfach das Schwert auszupacken, nachdem man zuvor diese Extraschritte gehen und Echoes für jeden Kampf verwenden musste (um den Schwertmodus zu sparen).

    Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen

    #81: Jumbo Schreiner



    "Was ist das? Ein Festmahl für Ameisen?"

  • Den Boss muss man nicht mit dem Schwert erledigen, kann es aber. Genau das mag ich wieder an dem Spiel: es lässt dir verschiedene Möglichkeiten, an die Sache heranzugehen. Ich habe z.B. einen Moblin mit seinem Schwert auf den Kern gehetzt. Der hat den Kern dann bearbeitet, bis Feierabend war.


    Ich finde diese "es fühlt sich nach Cheat an"-Mentalität zum Augenrollen - wenn ich das momentan könnte. Das Spiel gibt dir viele unterschiedliche Möglichkeiten, um an Ziel zu können. Jeder einzelne wird der richtige sein, wenn es der jeweilige Spielende so empfindet.


    Ruhmeshalle Sinnoh (Platin Edition)


  • So ich bin durch mit dem ersten Dungeon.

    Er hat mir wirklich sehr gefallen. Ein schöner erster Dungeon zum „reinkommen“. Noch recht easy alles aber ich stand zweimal ganz schön auf dem Schlauch.


    Den Boss habe ich dann recht einfach besiegen können und nun geht es an die nächsten beiden Splitter.


  • ...Der Boss hat Spaß gemacht, erinnerte mich an die großen Sonau-Konstrukte, die aus Würfeln bestehen. Auch hier musste man mit Einklang den Kern herausreißen...

    Ich hätte den Kern mit Einklang rausreißen können? Auf die Idee bin ich nicht gekommen. Ich habs anders gelöst.

    Mir gefällt, dass in dem Spiel verschiedene Herangehensweisen zum Ziel führen.

    Hab die beweglichen Plattformen auch nicht mit Einklang, sondern mit Spinnen daran überwunden :klugscheiß:

  • Ich empfand den ersten Dungeon als einen guten, Klassiker an Einführung :)
    Üblicherweise rushe ich durch diese Dungeons immer einfach durch - hier habe ich mir aber zum ersten wirklich die Zeit genommen und die Möglichkeiten und Skills erforscht die ich habe :)

    Persönlich bin ich sehr angetan davon, wie viele Möglichkeiten ich habe: Feinde zu besiegen, Rätselwege zu öffnen oder auch nur an Schatztruhen heranzukommen :D
    Das erinnert mich alles sehr - auch wenn ganz anders - an Scribblenauts, und ich liebe solche endlos wirkenden Möglichkeiten sehr.

    Allgemein muss gesagt sein, dass EoW sich wirklich schön spielt. Ich finde alles sehr eindeutig und einleuchtend und die Mechanics wirklich schön und flüssig umgesetzt.
    Die Fähigkeit Einklang macht mir sehr viel Spaß - ich probiere die ganze Zeit aus wo ich mich anheften kann um mitgezogen zu werden und entdecke immer wieder neue lustige Methoden.


    Den Boss habe ich auch mit Einklang gelegt, irgendwie war das mein erster direkter Instinkt das Ding da rauszuziehen ^^
    Allerdings habe ich mich auch mit anderen Methoden gespielt und in Phase 3 eine andere Methode verwendet.
    Hier ne kurze, als Spoiler getarnte Auflösung wie der kurzerhand hinüber war:


  • Labrynna

    Hat den Titel des Themas von „Sudelia-Ruinen“ zu „Sudelia-Ruinen [Dungeon]“ geändert.
  • Die Sudelia-Ruinen sind meiner Meinung nach ein gelungener Dungeon. Ich empfand ihn für einen Erstling überdurchschnittlich lang, zudem bot er bereits einige Rätsel, die nicht ganz so offensichtlich sind. Dass man hier zu Spielbeginn als Link durchläuft und später als Zelda gegen ebendiesen kämpfen muss, fand ich einen schönen erzählerischen Bogen. Der Boss ist nicht allzu schwer, wobei man da mit seinen wenigen Herzen zu Beginn auf jeden Fall aufpassen muss.

    Love = Love

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