Euer Fazit zu Echoes of Wisdom

  • Wir haben heute offiziell das Spiel mit 100% abgeschlossen. Unsere Spielzeit müsste irgendwo bei 45-50h liegen. Tatsächlich liegen wir weit über der geschätzten Zeit, die es online zu finden gibt.


    Zuerst einmal möchte ich sagen, dass ich es absolut zu schätzen weiß was uns Nintendo hier gegeben hat. Wie viele andere dachte ich es würde ein Twilight Princess und/oder Wind Waker Remake geben. Stattdessen haben wir von Grezzo ein vollständiges 2D Zelda bekommen. Was zudem auch eine Hommage an vergangene Zelda Spiele wie Majoras Mask, Ocarina of Time und A Link to the Past ist. Es gibt ja unzählige Anspielungen und Easter Eggs darauf, was mich gerade als Fan der Reihe sehr gefreut hat.


    Doch jetzt zu meinem Fazit.


    Gameplay 💛


    Man wird ja am Anfang des Spiels in die Steuerung eingeführt. Und direkt nach Links Verschwinden werden wir ja mit unserem Vater und seinen Beratern konfrontiert. Dort wird auch Tutorial mäßig gezeigt was unter anderem passieren kann, wenn Menschen im Nichts verschwinden. Als wir schlussendlich in Wind Waker Manier im Knast landen werden wir Tri vorgestellt. Und hier beginnt auch schon das Gameplay.


    Ich fand die Einführung mit dem Tristab sehr schön. Denn man hat natürlich anfangs nur eine kleine Menge an Echos, die man geschickt einsetzen muss. Danach ging es direkt weiter in die Sudelia Küste und zu Links Heimatdorf. Das Ganze hat mich auch vom Design her etwas an Links Awakening erinnert. Ich fand diese Parallelen sehr schön gewählt.


    Doch jetzt zum eigentlichen Feature des Spiels. Und ich muss sagen, dass sowohl mein Mann, als auch ich sehr sparsam mit dem Schwertkämpfermodus waren. Ich fand es einfach schöner mich darin auszuprobieren welches Monster am Besten mit dem feindlichen Monster interagiert. Und von ein paar Bosskämpfen abgesehen haben wir die Funktion so gut wie nie genutzt. Für Bomben hatten wir die süßen kleinen Bombenwerfer und als Schwert dienten hauptsächlich die Schwert-Moblins, aber auch die Schattengarde, die gerade auf Lvl. 3 echt viel Spaß macht.


    Auch die Rätsel waren für mich allesamt sehr spaßig und gut gelöst. Denn natürlich gab es leichtere Wege sie zu lösen, aber halt auch "Schwere", wenn man (so wie wir) zu kompliziert gedacht hat. 😅


    Was wir jedoch erst zum Ende hin etwas angetestet, aber eigentlich kaum genutzt haben, waren diese Automaten von Boris. Da hatte man gerade mit den Raben wesentlich mehr Freude dabei Geld zu verdienen.


    Minispiele & Nebenquests 💛


    Eine Sache, die für uns auch sehr viel Abwechslung reingebracht hat, waren natürlich die Minispiele & Nebenquests. Davon gab es wirklich Zahlreiche. Sei es der Eichelmann mit der Eichelsucherei, das Pferderennen, die Rüstmangoernte und das Gleitspiel bei den Goronen. Zudem gab es noch eine besondere Nebenquest in Kakariko, wo man im Dojo einige knifflige Quests lösen musste. Diese hat allesamt mein Mann übernommen. Wahrscheinlich hätte ich sie auch geschafft, aber er hatte da so viel Spaß daran, dass wir uns das aufgeteilt haben. Die Eichelsucherei hat auch zu 90% mein Mann gemacht.


    Ich selber hab, bis auf das letzte Level, alle Rüstmangoernten, das Gleitspiel und die ersten zwei Rennen der Lon Lon Farm übernommen. Oder besser gesagt Hyrule Farm. ^^


    Und dann gab es teilweise echt fiese Nebenquests. Wir haben echt lange vor dem Zora gehockt und überlegt was er wohl für ein Gefäß wollte. Mein Mann kam der Einfall einfach eine Truhe aus dem Wasser zu fischen. Diese wurde tatsächlich angenommen. Unsere letzte Quest heute waren die Lanmola, wovon es ja insgesamt DREI gibt. Zwei, die wohl die Quest triggern und dann die letzte, große blaue Lanmola. Dachten auch erst kurzzeitig wir hätten einen Bug gefunden, doch dem war zum Glück nicht so. 🙈


    Es war eine nette Abwechslung zwischen den Storysträngen auch Mal die Quests der Bewohner zu lösen. Denn so hatte man wirklich immer etwas zu tun. Wenn man nicht gerade auf Herzteil- und Steine der Stärke Suche war.


    Die Story 💛


    Ich weiß gar nicht was das Highlight für mich war. Denn ich mochte alles an dem Spiel. Von den Nebencharakteren bis hin zu der eigentlichen Story, die einen Schritt für Schritt durch das Spiel brachte. Einer meiner Lieblingsorte bleibt wohl die der Dekus. Drollig, frech und mega niedlich. Dazu noch quakende, singende Frösche. Was will man mehr? 🥰 Wir haben uns ja die Dungeons eingeteilt, wodurch jeder von uns ein wenig was machen konnte.


    Das einzig für uns Enttäuschende war wohl das Endgebiet. Denn dort hätten wir uns stattdessen noch ein weiteres "Schloss Hyrule" gewünscht. Also einen allerletzten Dungeon, der das ganze Finale mit Nihil abschließt.


    Trotzdem hat das dem Spiel keinen Abbruch getan. Jedes Volk hatte seine individuellen Probleme. Wobei die der Zoras und Gerudos sich in der Hinsicht ähnelten, dass es zwischen den Völkern krisselte, aber ansonsten war es immer eine Überraschung was als Nächstes passierte. Und der Schneedungeon war für mich auch eine kleine Perle. Alleine schon die Geschichte mit Condé und seinem Vater hat mich echt zu Tränen gerührt. 😭


    Es war auch schön zu sehen, dass er seinen Bruder im Abschluss wieder sieht. Genauso wie die kleine Nebenquest danach, die man mit Condé dann noch machen kann. Ich wünschte mir echt es gäbe ein Condé Plüschtier. Das ist einfach mega knuffiger Kerl, der (genau wie die Dekus) meine ganze Liebe bekommt. 🤍


    Von den kleinen Tris/Lichtwesen hat man jetzt nicht ganz so viel Input bekommen. Doch das hat mich weniger gestört, da Nintendo einem hier sehr viel Spielraum zur eigenen Fantasie gegeben hat. Ich selbst empfand Nihil als sehr verstörend. Wahrscheinlich hätte ich da als Kind schon Angst gehabt. Zumal ich mich selber erschrocken habe bei der Cutscene mit Link und Nihil. Wobei es gleichzeitig wieder witzig war Mal Link in einem rosa Kristall zu sehen. xD


    Der Endboss Kampf war an sich auch clever gelöst. Obwohl ich mir eine Option gewünscht hätte, dass man den Boss auch ohne Link besiegen kann.


    Wo ich maximal "meckern" könnte war, dass ich wirklich OOT-Feeling hatte. Alleine die Dialogie nach dem ersten Dungeon von Lueberry und Ministerin Sinstra waren schon sehr textlastig. Oder die Story um die Gerudos. Liegt wahrscheinlich daran, dass wir alle Texte laut vorgesprochen haben (jetzt weiß ich warum Streamer immer ein Glas Wasser neben sich stehen haben. xD) Wenn man das einfach für sich spielt ist es sicher auch etwas anderes als zu zweit. 🙈


    Mein Fazit 💛


    Mein Wunsch auf ein kürzeres, aber trotzdem etwas offenes Zelda wurde damit erfüllt. Ich würde mir in Zukunft gerade zwischen den Giganten wünschen, dass Nintendo das weiterhin so handhabt für die Next Gen Konsole. Es muss nicht immer ein mega großes Open World sein. Und obwohl die Welt sehr offen begehbar war gab es ja auch die klassischen Dungeon. Das Ganze wurde mit einem neuen Feature aufgelockert. Doch seien wir ehrlich: Nintendo hat das schon immer gemacht.


    In Wind Waker gab es den Taktstock.

    In Majoras Mask gab es die Zeitmelodien.

    Skyward Sword hatte die Harfe.

    In Between the Worlds gab es die Gemälde-Funktion.

    Und hier waren es halt die Echos, die ihren Erstauftritt mit Zelda als Prota hatten.


    Und ja, Zelda als Prota. Apropos, da fällt mir ein, dass es sehr viel Kritik hagelte, weil man ja nicht mehr wie üblich Link spielen konnte. Wo ich mir ein Augenrollen nicht verkneifen konnte. Denn freilich ist es jedem selber überlassen ob man sich auf so eine neuere Art Zelda einlässt, aber hallo?! Wie kann man das bitte so nieder reden. Mir fehlt da echt jegliches Verständnis. Denn endlich zeigt Zelda Mal was sie drauf hat. 🔥 Was schon in hohen Tönen in anderen Zeldateilen gelobt wurde (In Wind Waker war sie die taffe Tetra, in Twilight Princess eine stolze Königin, die ihr Volk beschützen wollte, usw.) wird jetzt endlich Realität. 🥰


    Genauso wie in Princess Peach Showtime zeigt auch hier Zelda was sie drauf hat. Ja, die Welt geht unter, einmal kein Link. Ich kanns echt nicht mehr lesen. Mich würde es nicht einmal stören wenn der nächste Zeldateil wieder mit Zelda als Prota wäre. Gerne auch in einem größeren 3D Teil. Ich hör schon die Aufschreie, aber ganz ehrlich... ich mag es wie die alten Werte immer mehr aufgebrochen werden. Auch wenn die Meinungen bei BotW/TotK nicht weiter auseinander gehen könnten, begrüße ich es wie Nintendo sich immer wieder neu erfindet.


    Und mein Vertrauen haben sie. Ich bin gespannt was das nächste Zelda wird. Ich schließe nicht aus in Zukunft noch einen Re-Run von EOW zu machen, das es mir echt Freude bereitet hat. Bis auf ein paar kleiner Macken hab ich an dem Spiel echt nichts zu meckern.


    Denke das war auch mein Fazit zu dem Ganzen. 😊


    Ich werde jetzt noch ein wenig über das Spiel nachdenken und mich über die schönen Stunden erfreuen, die ich an dem Spiel hatte. 💛

  • Ich konnte Echoes of Wisdom kurz vor Weihnachten letztes Jahr schließlich beenden und muss sagen, dass es mich mit gemischten Gefühlen zurücklässt.


    Zu Beginn kann ich zumindest für mich das Fazit ziehen, dass ich diesen Teil wieder mehr mochte als den Open-World-Ansatz von BotW und TotK. Bei diesen Spielen musste ich mich teilweise wirklich zwingen weiterzuspielen bis zu dem Punkt, an dem ich einfach nicht mehr wollte. Das klingt jetzt dramatischer als es tatsächlich ist, aber im Grunde genommen, war das für mich eigentlich der eindeutige Beweis dafür, dass ich wohl mit Open World Spielen im Allgemeinen und mit Open World Zeldas im Speziellen nie wirklich warm werden werde.


    Nun gibt es zwar auch Leute, die behaupten werden, dass Echoes of Wisdom ebenfalls Open-World-artige Ansätze habe - und um das für mich eindeutig zu bejaen oder zu vereneinen fehlt es mir ehrlicherweise an dem notwendigen Detailwissen, wann eine Spielwelt tatsächlich als Open-World betrachtet werden kann, daher würde ich hier mit einem vorsichtigen "Ja, aber" zustimmen - dadurch, dass es sich jedoch "nur" um ein 2D-Zelda handelt war die Spielewelt für mich persönlich immer noch überschaubar genug und erschlug mich nicht so mit ihrer Größe bzw. ihrer nahezu unendlichen Anzahl an Interaktionsmöglichkeiten, was eindeutig positiv hervorzuheben ist. Ebensfalls fand ich, dass obwohl Echoes of Wisdom im gleichen Hyrule spielt wie ALttP/ALbW die Entwickler es durch die vielen Neuerungen/Erweiterungen geschafft haben, dieses Hyrule nicht langweilig erscheinen zu lassen (ähnlich gut gelungen ist das Okamiden 2011 auf dem DS, welches ebenfalls in der gleichen Welt wie sein Vorgänger spielte). Lange Rede, kurzer Sinn: mir gefiel die Spielwelt von Echoes of Wisdom.


    Ein weiterer Pluspunkt, den ich hervorheben möchte, ist die Rückkehr zu einer eher klassischen Zelda-Erfahrung, was das Gameplay angeht, und ich spreche hier ganz klar von den Dungeons. Ich fand es toll, dass diese ihr Comeback feierten. Zwar gehören die Dungeons in Echoes of Wisdom meiner Meinung nach nicht zu den besten der Reihe (ich würde diese viel mehr als gut bis durchschnittlich bewerten), aber einfach die Tatsache, dass die klassische Zelda-Formel wieder mehr Verwendung fand, lässt mein Urteil über die Qualität der Verliese deutlich milder ausfallen. Darüber hinaus waren für mich die 3D-Teile sowieso, was das Dungeon-Design anging (v.a. TP), immer die Speerspitze der Zelda-Reihe. Und man muss Echoes of Wisdom auch zugutehalten, dass es eben nicht wie BotW/TotK ist und die Dungeons wieder wirkliche Dungeons sind und nicht wie eine lieblos und zusammengeflickt wirkende Pseudovariante dieser daherkommen.


    Die Punkte, denen ich in Echoes of Wisdom eher neutral gegenüberstehe, sind zum einen die Story und zum anderen die Tatsache, dass Zelda diesmal im Mittelpunkt des Geschehens steht. Wie bereits in einem anderen Thread angemerkt, fand ich die Geschichte des neusten Zelda-Ablegers nicht wahnsinnig berauschend und ich finde immer noch, dass er sich nicht gut in die Gesamtlore einreiht, auch wenn ich diesbezüglich bereits von SuperMario82 widerlegt wurde. Dieses unbefriedigende Gefühl bleibt dennoch. Es ist für mich kein Gamebreaker (auch weil Nintendospiele ja meistens nicht von ihrer Story leben), aber ich finde da hatte die Zelda-Reihe schon besseres zu bieten. Was mich etwas mehr gestört hat, war dieses Gefühl, was bei mir beim Spielen ab und zu aufkam und sich v.a. bei den Dialogen zwischen Zelda und den NPCs immer wieder breitmachte (zumindest für mein Verständnis). Ich fand Echoes of Wisdom wirkte stellenweise unglaublich kindlich/kindisch, so als wäre das Spiel hauptsächlich für Kinder konzipiert wurden. Ja natürlich, Nintendos Zielgruppe sind wohl hauptsächlich Kinder, aber v.a. bei Zelda wirkte das immer mehr so als könne jeder, der des Lesens mächtig ist, einer Zelda-Story folgen, ohne sich zu denken "Hmm...ich fühle mich gerade nicht so als wäre dieses Spiel auch für mich konzipiert.", anders als z.B. bei Pokémon, wo es für mich immer klar war (und zwar von Gen 1 bis Karmesin/Purpur), diese Spiele sind hauptsächlich auf 6- bis 12-jährige zugeschnitten. Bei Echoes of Wisdom hat mich das schon etwas gewundert, wobei man sagen muss, dass diese - ich nenne es der Einfachheit halber mal märchenhafte/kindgerechte - Stimmung immer schon mehr in den 2D-Teilen vorherrschte und weniger ein "Problem" der Ableger ab Ocarina of Time war. So war also auch das für mich kein Gamebreaker. Die Tatsache, dass man Zelda anstelle von Link spielt, fand ich weder gut noch schlecht. Ich war weder der Meinung Zelda habe endlich mal ein Spiel verdient, in dem sie anstelle von Link die Hauptrolle spielen müsse, noch sehe ich mich der Fraktion zugehörig, dass man unbedingt Link spielen müsse, schließlich sei das ja seit 30+ Jahren Tradition. Vielmehr war es für mich interessant wie sich durch den Fokus auf Zelda als Hauptcharakter das Gameplay verändert hat, sodass man das Kämpfen eher passiv erlebt. Ich würde zwar behaupten, dass mir das klassische Kämpfen mit Schild und Schwert mehr zusagt als das Beschwören der Monster, aber auch das war kein Gamebreaker für mich bzw. hat es mich weniger gestört als ich es noch beim Schauen des ersten Trailers erwartet hätte. In einem Youtube-Video zu Echoes of Wisdom, welches ich mir neulich angesehen habe, hat der Videoersteller den Vorschlag geäußert, das Gameplay mit Zelda auch mal in einen 3D-Teil zu übernehmen und auszubauen, sprich Zelda vielleicht nicht mehr passiv durch das Beschwören von Monstern sondern aktiv durch den Einsatz von Magie und verschiedener Nah- und Fernkampfzauber am Kampfgeschehen zu beteiligen. Und da muss ich sagen, dass ich diese Idee wirklich cool finde und das auch gerne mal ausprobieren würde.


    Zum Ende meines Fazits muss ich jedoch noch einmal nörgeln und das leider gewaltig, denn während mich das Kampfsystem des neuen Zeldas über weite Strecken des Spiels durchaus unterhalten hat, hat es mich beim finalen Boss massiv gestört, denn



    Alles in allem hat mir das das Spiel glücklicherweise aber auch nicht kaputtgemacht. So kann ich am Ende sagen, dass ich schon Spaß mit Echoes of Wisdom hatte und sich auch meine anfänglichen Befürchtungen (größtenteils) nicht bewahrheitet haben, ich auf der anderen anderen Seite jedoch auch sagen muss, dass ich persönlich Echoes of Wisdom im direkten Vergleich mit anderen Zeldas (bis auf BotW/TotK) leider eher zu den schwächeren Teilen der Reihe zählen würde. So bleibt für mich das letzte Zelda, welches ich als uneingeschränkt gelungen bezeichnen würde, A Link between Worlds von 2013 (wenn man das Remake von Link's Awakening nicht mitzählt), was ich ein bisschen schade finde. Andererseits kann man mit der Idee, Zelda in zukünftigen Teilen weiterhin als Protagonistin beizubehalten/auszubauen viel anfangen, und ich fände es interessant zu sehen, wie mir ein (3D-) Ableger, in dem Zelda etwas aktiver ins Kampfgeschehen eingreifft, gefallen würde.

  • Während des final bosses kannst du mit einklang die arme von Nihil Strecken und somit Link zu einem One Shot verhelfen!

    Der Final boss ist so ziemlich das einzige mal das ich mich im spiel wie ZElda GEfühlt habe und nicht Wie Link Mit nem Zelda Skin!

    (Ja muss aber schon sagen das einklang ein besseres Tutorial gebraucht hätte vor allem das schild wegnehmen hab ich nie begriffen!)


    Auch witzig das Link endlich sich fürs Kill Stealing in BOTW rächen darf!

  • Doch wie schneidet EoW bei euch ab?

    Ich liebe es :love:

    Es gefällt mir überaus, als Zelda spielen zu können. Das Echo-System kommt meinen eigenen Fähigkeiten beim Spielen sehr sehr entgegen - ich kann nämlich motorisch bedingt nicht besonders gut kämpfen :saint: Das bedeutet, dass ich alle Boss-Kämpfe meinem Mann überlasse. Überlassen muss. Es geht nicht. Aber mit dem Echo-System kann ich wenigstens die kleineren Kämpfe gegen Monster selbst spielen. Das Handicap hatte ich auch bei z.B. Breath of the Wild, wo ich den Controller auch bei jedem größeren Kampf (die Leunen!) übergeben musste. Meine Strategie war schon immer, hinter einem Baum oder auf einem Berg zu stehen, Bomben zu werfen und offene Kämpfe zu vermeiden :saint: Ich glaube, die haben das das Echo-System extra für mich erfunden :grin:


    Davon abgesehen ist die ganze Spielwelt einfach nur schön anzusehen und sehr entspannend. Die Rätsel sind bisher ziemlich einfach, wird sich wohl auch nicht ändern. Die könnten einen Tick schwerer sein, aber schlimm finde ich das auch nicht. Ich spiele, um mich zu erholen und das kann ich bei diesem Spiel sehr gut. Mein Mann ist schon durch damit, daher habe ich das meiste schon gesehen, aber ich selbst bin erst in der Mitte und freue mich noch auf einige weitere Stunden Spielspaß.

  • Ich habe etwas gemischte Gefühle. Zum einen hatte das Spiel schon sehr viel Spaß gemacht und das Bettleitern hatte dann schon Laune gemacht. Auch das Chaos, was man anrichten konnte, Monster einfach in den Städten zu beschwören und die Bewohner zu verängstigen war witzig. Es hat auch extrem Spaß gemacht, die Rätsel zu erledigen und die Dekus waren einfach nur köstlich. Auch fand ich es wirklich schön, dass die Bevölkerung Link tüchtig Anerkennung gezollt hatte und NPCs auch einfach Sorge um ihn gezeigt haben.


    Allerdings muss man schon sagen, dass das Spiel sich sowohl unfertig anfühlt, als auch einige unpassende Elemente enthält.

    Das Fehlen eines Postgames als Hauptbeispiel, und auch der Fakt das es schon einige Löcher in der Geschichte gab. Mir ist halt aufgefallen, dass die falsche Gerudoratgeberin nach dem Dungeon, als die echte auftauchte, fliehen wollte. Ergibt wenig Sinn, wenn es ein rein zur Rolle erfüllender Böser klon, ist, da diese Strategie nun futsch ist.

    Wirklich negativ fiel mir außerdem die Inklusion des Pferdes auf, welches sowohl für die Welt unpassend war(man soll die Welt doch erkunden und nicht überspringen) und auch miserabel zu steuern war.

    Des Weiteren hätte ich es eher gemocht, wenn der Schwertkämpfermodus nicht existieren würde und das Spiel rein auf Echo-Nutzung gebalanced wäre.


    Im Endeffekt hat es schon Spaß gemacht und es gab schöne Momente, aber es gab schon einige Makel.

  • Interesant zu wissen die getudo ratgeberin heisst Facette wie der boss aus dem maskentempel in links awakening meine vermutung war das sie sichvin den boss verwandelt!

  • Echos of Wisdom hatte vor kurzem seinen ersten Geburtstag! Und offenbar hat den niemand beachtet... :confused:

    Daher kommen ausgerechnet von mir noch verspätete Glückwünsche an EoW! :bday:


    Ich habe das Spiel ja bisher nie gespielt, weil ich es meinen persönlichen Geschmack nicht so getroffen hat und ich wollte daher die Resonanz abwarten.


    Nun ist es also ein Jahr alt und die letzten Beiträge dazu hier im Forum sind ein halbes Jahr alt. Daher frage ich mich ernsthaft: Erzeugt das Spiel derartig wenig Redebedarf? Wird es überhaupt noch von jemandem gespielt oder ist es schon in der Versenkung verschwunden? Ist es vielleicht sogar das Zelda-Spiel, das hier im Forum am schnellsten abgestorben ist? Und vor allem: Da es bei Amazon aktuell knapp unter 40 Euro kostet, sollte ich mich doch noch erweichen lassen es zu kaufen und damit die Vollständigkeit meiner Hauptreihen-Sammlung wieder herstellen?

    (Also ich meine, 40 Euro sind jetzt kein Vermögen, man könnte es eigentlich machen, aber irgendwie motiviert es mich immer noch nicht...)

  • christoph88

    Ich für meinen Teil hatte viel Spaß an EoW. Das Spiel bietet mMn das beste aus beiden Welten und zeigt einen Weg, wie es für die Reihe weitergehen könnte. Wir haben eine klassischere, begrenztere Welt, die man aber recht schnell offener erkunden kann, je mehr Echos man sammelt. Man folgt einer erzählerischen Linie, kann aber trotzdem viel frei erkunden - auch wenn einige Ecken erst durch Fortschritt der Handlung ihr volles Potenzial entfalten.


    Zelda als MC gefiel mir auch sehr gut, wenngleich sich Nintendo da mehr hätte "trauen" können. Warum kann sie nur als Link-Cosplayer selbst kämpfen? Sie wäre auch so taff genug, wie ich finde.


    Für mich selbst bietet das Spiel aber nicht so viel Widerspielwert, da ich den Look nach wie vor einfach nur scheußlich finde. Dabei mag ich die Oberwelt optisch sehr gerne, nur die Figuren... ja, die Figuren...


    Ruhmeshalle Hoenn (Smaragd Edition)


  • Mit etwas Abstand zum Spiel finde ich, dass EoW ein bisschen etwas von Fast Food hat.


    Als ich es gespielt habe, hatte ich größtenteils viel Spaß. Ich finde den Versuch, alt und neu zu verbinden, durchaus gelungen; der Protagonistenwechsel von Link zu Zelda wurde mit viel Respekt gemacht; die Dungeons sind gut durchdacht und interessant gestaltet und haben alle eine eigene Identität; die Welt steckt voller liebevoller Details.


    Aber kaum, dass ich EoW beendet hatte, war es für mich auch komplett abgehakt.

    Es gibt nicht wie bei MM eine Story, die zu Theorien und Spekulationen anregt; es gibt nicht wie bei OoT ein Ende, wo man sich darüber streiten kann, ob Zeldas Entscheidung, Link in der Zeit zurückzuschicken, richtig war; es gibt nicht wie bei TP einen Charakter, der mir sehr ans Herz gewachsen ist und den ich nun, wo das Spiel vorbei ist, vermisse; es gibt keinen Twist wie in ALbW, wo man auf einmal mit dem Antagonisten mitfühlt; es gibt nicht wie in WW eine Motivation für den/die ProtagonistIn, die man sofort nachfühlen kann, weil man dieselben Gefühle hätte, wenn die eigene Schwester oder eine andere nahestehende Person entführt würde.


    EoW macht Spaß und es lohnt sich, es zu spielen, aber es bleibt nicht sehr stark im Gedächtnis, finde ich.

    Das Dungeondesign hat mit EoW durchaus zu alter Stärke zurückgefunden, aber beim Storytelling hapert es, meiner Meinung nach, und es fühlt sich - für mich - genauso oberflächlich und vernachlässigt an wie in BotW und TotK, auch wenn es definitiv gute Ansätze gibt (z.B. Links Hintergrundgeschichte); diese werden aber, mMn, zu wenig ausgebaut.


    Zudem leidet EoW an einem ähnlichen "Quantität über Qualität"-Problem wie BotW und TotK: anfangs habe ich mich über jedes Echo gefreut, das ich gefunden habe, weil es mir die Welt ein Stückchen weiter erschlossen hat. Aber weil man an gefühlt jeder Straßenecke ein neues Echo hinterher geworfen bekommt und es zu vielen Überlappungen kommt, was die Funktionalität angeht, hat sich diese Mechanik für mich schnell selbst entwertet und mich zum Ende hin sogar eher genervt, weil das Menü sowieso schon zu voll und unübersichtlich war.

    Da wäre, mMn, weniger definitiv mehr gewesen.


    Lange Rede, kurzer Sinn:

    Wenn du ein Schnäppchen machen kannst, schlag zu. EoW ist ein gutes Spiel, das vor allem in seinen Dungeons wirklich Spaß macht und teilweise an alte Klassiker heranreicht.

    Aber erwarte nicht, dass es eine Spielerfahrung wird, die dich für den Rest deines Lebens begleiten wird.

    Avatar-Artwork von Kamui Fujiwara; Signatur-Artwork von Kamui Fujiwara

  • Ich hatte großen Spaß mit EoW und habs auf hundert Prozent gespielt.


    Ich habe aber jetzt, ein halbes Jahr später keinen Bedarf es "jetzt schon" zu wiederholen.

    Das liegt aber weniger am Spiel an sich. Ich hab auch grad Twilight Princess und Minish Cap zu 100% beendet und auch die beiden (sehr großartigen) Titel, werden vermutlich die nächsten 2 Jahre erst mal liegen, weil es so unendlich viele Spiele gibt, die ich gern spiele.


    Ich denke also, wenn einige Zeit vergangen ist, werde ich auch EoW mit Sicherheit noch ein weiteres mal spielen, aber halt nicht so kurzfristig nach dem ersten Playtrough.


    Und klar, irgendwie hat das Spiel wenig "Posts" erzeugt. Ich glaube aber dass das nicht der Qualität des Spiels geschuldet ist, sondern einfach der Art und der Länge. EoW ist eins der kürzeren Zeldas und die geradlinige Story gibt natürlich viel weniger Grundlage für Diskussionen, wie es die längeren Titel wie BotW, TotK oder TP beispielsweise tun.

  • So, melde ich mich mal wieder nach Ewigkeiten wieder hier an um meine Meinung zu einem Zelda Spiel kund zu tun.


    Erstmal aus irgendeinem Grund hatte ich die Lust am Spiel verloren, als ich kurz davor war meinen letzten Segen (Din's Segen) zu erhalten.

    Hatte irgendwie keine Lust mehr. Und jetzt nachdem gestern ich in Xenoblade Chronicles X auch nach einer langen Pause Kapitel 13 beendet habe (tut euch das nicht an), dachte ich kannste auch Echoes of Wisdom beenden. Auch weil man man mir geraten hat vielleicht auch mal wieder was zu beenden.


    Habe mal nachgeschaut. Am 15.10.24 war mein letzter Beitrag hier... würde mich nicht wundern wenn ich das Spiel jetzt wirklich ein Jahr rum liegen hatte, ohne es zu beenden... :z11:


    Die Kurzfassung:
    Alles in allem ein leichtes, aber schönes Spiel wie ich finde. Ich glaube das Spiel wurde primär für eine jüngere Zielgruppe entwickelt, ohne dabei so ein typisches "Kinderspiel" zu werden. Es ist nicht schwer und viele Rätsel werden durch bestimmte Echos noch einfacher. Besonders Wolken, die auch in der Luft stehen bleiben, machen vieles sehr einfach.



    Hier mal etwas länger.

    Ich mag den Grafikstil wirklich. Als es an machte, konnte ich sofort sehen hebte es sich sofort von anderen Spielen ab die ich zu vor spielte. Obwohl alles doch relativ simpel gehalten ist, ist es doch voller Details. Wirklich hübsch anzusehen.


    Wie gesagt ist das Spiel leicht. Ich gebe zu im Endkampf musste ich wirklich Tränke nutzten, das lag aber zum Teil sicher auch daran das ich den Kampf erst nicht wirklich ernst genommen habe. Viele Rätsel erschließen sich schnell von selbst und wer das Echo der Wolke hat, kann wirklich viele trivialisieren.

    Die Kämpfe bestehen leider nur einem wegrennen und die Echos kämpfen lassen, oder den viel viel viel zu starken Schwertkämpfermodus. Bei Kämpfen nutzte ich gerne die Schattengarde. Nicht nur das die mit ihrer Panzerung ordentlich einstecken konnten, die konnten auch ordentlich austeilen. Wer starke Echos hat, macht sich viele kämpfe einfacher.

    Da ich aber den Endkampf erwähnt hatte, was mir besonders gefallen hat war das Zusammenspiel von Link und Zelda. War wirklich hübsch mit anzusehen. Ist zwar nur ein "Ich zieh hier dran und du schlängst ab", aber war schön anzusehen.


    Die Geschichte ist jetzt nichts besonderes, habe auch nichts anderes erwartet. Aber war toll mal ein Spiel zu sehen in dem Zelda wirklich die Hauptrolle spielt. Allgemein ein Spiel mit einer weiblichen Hauptfigur, die sich nicht auf typischen Maskuline weise durchkämpft. Versteht man worauf ich hinaus will?


    Auf 100% mache ich das Spiel nicht. So sehr reizt es mich nicht Spiele solange zu Spielen, bis man 100% hat, Es gibt ein was mich ziemlich störte. Obwohl ich eigentlich alle Risse gemacht habe, hatte Tri noch immer einen Teil des Balkes unausgefüllt. Ich hoffe mal das ist irgendwie gewollt. Auch fehlen mir 2 Stempel und dabei klapper ich als Weltenbummler eigentlich jeden Winkel der Karte...

    aber ich finde es gut das es für solche Leute nach dem durchspielen sowas auf der Karte angezeigt wird. Ich könnte jetzt die Stempel abgehen, aber ich habe keine Lust jeden abzugehen...


    Set von Cloud-Strife


    Diese Mikasa zierte das Cover von "ATTACK ON MIKASA" von Nemigi Tsukasa
    Wer sagt das Hentais keine Kunst sind?