
Der dritte Teil der Reihe erschien 1996 in Japan und 1997 auf dem globalen Markt und ist der erste Titel der Hauptreihe der keinerlei Ports und/oder erweiterte Versionen hat und somit einzig und alleine auf PlayStation erschienen ist.
Edia, die für Ports von Klassikern und Classic-Collections bekannt sind, planen auch Toshinden (1 – 3) auf moderne Systeme zu portieren – dies soll zwischen dem Geschäftsjahr 2026 – 2027 passieren (01. April 2026 – 31. März 2027).
Nachdem die Secret Society, die Sponsoren der beiden vorherigen Battle Arena Toshinden-Turniere, endgültig besiegt war, schien die Welt nun aus dem Griff des multinationalen Megakonzerns Gerard Foundation befreit zu sein. Doch bald stellte sich heraus, dass die Secret Society trotz ihrer Herrschaft eine Vorhut gegen eine noch größere Bedrohung war. Von der Secret Society als „diejenigen, vor denen die Welt geschützt werden muss“ und „diejenigen, die die alten Religionen praktizierten“ bezeichnet, ahnten die Toshinden-Kämpfer nicht, dass nun ein neuer Feind auf den Plan treten würde …
Toshinden 3 stellte das Gameplay der Reihe ziemlich auf den Kopf. Die Arenen sind jetzt geschlossen – statt Gegner aus dem Ring zu werfen, schleudert man sie gegen Wände oder Decken, um Kombos nachzusetzen. Das neue Combo-System basiert auf festen Move-Listen für jeden Charakter und mit der sogenannten „Soul Bomb“ kam ein weiterer Angriffstyp hinzu.
Auch der Arcade-Modus wurde komplexer. Die Gegnerauswahl hängt vom gewählten Kämpfer ab: Spielt man einen der 14 „Helden“, kämpft man sich durch Mitglieder der Organisation; wählt man dagegen ein Organisationsmitglied, geht es gegen die Helden selbst.
Technisch bietet Toshinden 3 zudem die Wahl zwischen 30 oder 60 FPS – mit der langsameren Bildrate gibt es etwas schönere Hintergrundtexturen.
Kennt ihr den dritten Teil?
Während ich beim zweiten Teil wirklich nicht sicher bin, ob ich da nicht einfach wegen Nostalgie Teil 1 besser fand, bin ich mir beim dritten Titel der Reihe ziemlich sicher, dass ich den schlicht und ergreifend nicht so mochte und mir dies bereits als Jungspund aufgefallen ist (denn ich habe das Game seitdem nicht mehr angefasst).
Zunächst einmal mochte ich viele der neuen Charaktere als Design. Es ist halt Anime-Design und das gefällt mir daher prinzipiell immer relativ gut. Vor allem mit diesem Retro-Charme (gut, früher war es nicht Retro, aber es sah halt cool aus!).
Allerdings war ich als Kind so super enttäuscht, als da irgendwie 20 neue Charaktere vorkamen und über die Hälfte jener Charaktere waren nur Skins und hatten kein eigenes Move-Set? Da schaltet man irgendeinen coolen Charakter frei und der kämpft irgendwie 1 zu 1 wie einer der Standard-Charaktere.
Wenn es bei ein paar Charakteren so gewesen wäre, hätte ich nichts dagegen gehabt, aber es war einfach bei 75% der Charaktere so. Glaube wirklich neu waren nur vier Charaktere.
Zwar hat man für ein paar Charaktere winzige Anpassungen vorgenommen (so hat Leon dasselbe Set wie Eiji, aber bei ihm kommt Eis aus den Fäusten, anstatt Flammen), aber es war eben trotzdem langweilig.
Für mich war dies; selbst schon als Kind; so ziemlich der Abgesang der Reihe und soweit ich mich erinnere, war das damals so der generelle Tonus in Zeitschriften und bei Fans.
Bei der Edia-Sammlung würde ich definitiv noch mal reinschauen, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass sich meine Meinung groß ändert – es war einfach zu viel „Fluff-Inhalt“, wobei ich das mit dem Abprallen an den Wänden tatsächlich immerhin ganz lustig fand.