Euer erster Eindruck

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    • Du spielst dann wahrscheinlich im normalen Modus, oder? Kein Hero Mode oder irgendein amiibo.

      Jedenfalls viel Spaß dann noch! Wenn du sogar die Wolfs-Abschnitte magst, dann wird dir das Spiel ja vielleicht sehr gefallen. Für mich ist es jedenfalls neben MM mein Lieblings-Zelda. :P
    • Ich stehe nach 11 Spielstunden am Hylia-See und bin kurz davor, mich in den dritten Tempel zu begeben.

      Erster Eindruck vom Spiel: Sehr, sehr positiv. Wie bereits hier erwähnt, hatte TP es vorher nicht leicht bei mir. Ich kam damals noch nicht einmal zum ersten Boss, den Pavian habe ich aber noch besiegt. Aber jetzt mit der HD-Fassung ist alles anders. Ich stehe mittlerweile kurz vor dem dritten Tempel (vermute ich zumindest) und ich bin sehr beeindruckt von dem Spiel. Das Gameplay macht einfach richtig Laune, das Kämpfen, das Bogenschießen, mir macht fast alles in dem Spiel Spaß. Fast deswegen, weil das Reiten auf Epona in engeren Bereichen zur Qual wird, wenn man wie ein Tischtennisball von Wand zu Wand springt. Aber ansonsten kann ich mich nicht beschweren.

      Ich löse die Rätsel sogar recht schnell, was mich sehr verwunderte. In Zelda-Spielen bin ich eher so der Typ, der erst mal verzweifelt und dann in irgendeiner Lösung im Internet nachschaut. Aber bei TP ist es ganz anders, hier habe ich bisher alles alleine gelöst und wenn ich denke, ich habe keine Ahnung, was ich machen soll, fällt mir dann doch Dingenskirchen XY ein und ich kann weiterspielen. Wie gesagt, bei OoT, ALBW oder auch TWW hatte ich das noch nie, vielleicht habe ich endlich genug Zeldas gespielt, um das Muster zu erkennen? :rolleyes:
      Einziger Kritikpunkt bisher: Die hylianische Steppe ist extrem leer. Fast keine Gräser, keine Bäume, einfach NICHTS. Das finde ich schon irgendwie traurig, denn jetzt hätten sie ja wenigstens ein wenig mehr machen können. Da hätte aber evtl. die Performance drunter gelitten, ich kenne mich ja auch nicht aus.

      Davon aber mal abgesehen bin ich wirklich begeistert. Es macht Spaß, die Grafik empfinde ich durch den düstereren Look als schöne Abwechslung zu dem bunten Stil und man bemerkt die verbesserte Grafik doch an allen Ecken und Enden. Daumen hoch für Twilight Princess HD! :thumbup:
      No bird soars too high,
      If he soars with his own wings.
      - William Blake
    • Die hylianische Steppe ist extrem leer. Fast keine Gräser, keine Bäume, einfach NICHTS. Das finde ich schon irgendwie traurig, denn jetzt hätten sie ja wenigstens ein wenig mehr machen können. Da hätte aber evtl. die Performance drunter gelitten, ich kenne mich ja auch nicht aus.
      @m4xwll Ich verstehe meistens nicht wieso die meisten Spieler von TP an der Steppe andere Erwartungen haben als an den freien Flächen in den Zelda-Teilen davor. Naja, vielleicht ist es ja der visuelle Aspekt, da die Grafik von TP schnell leerer wirkt... wie ich finde insbesondere in der HD-Version wo sich Texturen auf Oberflächen irgendwie viel zu oft wiederholen. Wie dem auch sei :)

      Falls du bis zum Ende des Spiels Spaß haben solltest, empfehle ich dir alle Nebenquests vor dem finalen Dungeon durchzuspielen... und wenn es dich nervt auf die Warp-Zonen zu verzichten :) Ich wünschte ich hätte mich daran gehalten ;) Viel Spaß dir! Ich vermisse meinen ersten Durchgang von Twilight Princess... :)

      Und wenn es dir zu leicht fällt, gibt es in TP-HD ja nun viele Möglichkeiten das ganze schwerer zu machen, hehe. Das würde ich heutzutage auch tun.


      "Since we cannot change reality, let us change the eyes which perceive reality." - Nikos Kazantzakis
    • @Moody™ Meiner Meinung nach hätte die ganze Welt einfach kompakter sein können, da die Oberwelt aus viel "Nichts" besteht. Einfach kleiner, ich wüsste ja auch nicht, was man stattdessen dorthin packen soll. :P
      Danke dir! Ich werde deine Ratschläge befolgen. ^^ Und zu einfach ist es auf keinen Fall, in den Kämpfen sterbe ich ziemlich oft, weil ich nicht aufpasse oder 10 Sachen gleichzeitig machen will. xD
      No bird soars too high,
      If he soars with his own wings.
      - William Blake

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von m4xwll ()

    • Ich habe es noch nicht angespielt, was mich aber brennend interessiert:

      Steuert sich Epona im HD Remake wirklich so furchtbar bzw. "chaotisch", wie ich vermehrt lesen musste?

      Bitte um Erfahrungsberichte. Danke im Voraus!

      Ist mir persönlich recht wichtig, da ich in TP oft und gern mit Epona durch die Steppe reite. ;)
      You're turning to the brightest of stars, in your dreams. And its knowing with every move, you're free.
      (The KVB)


    • Juri schrieb:

      Ich habe es noch nicht angespielt, was mich aber brennend interessiert:

      Steuert sich Epona im HD Remake wirklich so furchtbar bzw. "chaotisch", wie ich vermehrt lesen musste?

      Bitte um Erfahrungsberichte. Danke im Voraus!

      Ist mir persönlich recht wichtig, da ich in TP oft und gern mit Epona durch die Steppe reite. ;)
      Auf der Steppe sollte dir die "chaotische" Steuerung garnicht auffallen. Das Problem tritt erst in engem Raum auf, da Epona keine sonderlich scharfen Kurven schafft und einen abrupten Stop hinlegt wenn man irgendwo gegen reitet. Das kann manchmal schon echt nervig sein wenn man ungeduldig ist (so wie ich auch), aber wenn man sich einfach die Zeit nimmt vorsichtiger zu reiten ist es nicht so schlimm. Nur aufs berittene Kämpfen solltest du verzichten, wenn du nicht viel Platz dazu hast.
    • Ich finde das Spiel gut :P
      Die Möglichkeiten des Kampfes sind gross, da es verschiedene Attacken gibt.
      Auch das Rufen verschiedener Tiere durch das Pfeifen aus Gras ist cool. Und natürlich die Möglichkeit als Wolf zu spielen :D
      Aber ich hasse die :thumbdown: Schattenkäfer
    • Mein erster Eindruck vom Spiel ist zwar schon fast acht Jahre her, denn damals spielte ich Twilight Princess das erste Mal, aber ich würde gerne im Nachhinein kurz beschreiben, wie das Spiel auf mich wirkte.

      Hierzu darf man wissen, dass Twilight Princess mein insgesamt drittes Zelda war. Zuvor hatte ich nur Ocarina of Time und A Link to the Past gespielt und das war bereits gegen Ende der Neunziger und Anfang der Jahrtausendwende. Es gab also eine große Lücke, in der ich bestenfalls nur alte Spiele wiederholte, aber keine neuen ausprobierte. Twilight Princess bereitete zusammen mit der Wii, die ein Jahr zuvor ihren Platz im Familienhaushalt fand, dem ein Ende, denn dann folgten Jahr für Jahr - bis heute - immer wieder neue Titel.

      Man kann also erahnen, dass der Beginn von Twilight Princess für mich etwas ganz Besonderes war. Und so kam es auch. Ich erinnere mich noch sehr gut an das erste Mal, denn ich habe nie zuvor und nie mehr wieder so viel Freude bei einem Spiel empfunden. Es fesselte mich von Anfang an. Und das, obwohl ich im ersten Abschnitt des Spiels in Ordon zunächst große Probleme hatte. Ich fand zwar die Katze von Zeira, aber sie ihr zurückzubringen wollte mir nicht gelingen. Erst nachdem ich über gefühlte Stunden damit verbrachte, jeden Sandkorn der bis zu diesem Zeitpunkt zugänglichen Welt (also Latoan) mehrmals nach einem Hinweis abzusuchen, gelang es mir eher durch Zufall. Denn ich angelte zwar einen Fisch, aber dass man noch einen angeln muss, damit die Katze ihren Anteil erhält und zu Zeira läuft, konnte ich mir nicht durch logisches Denken erarbeiten und ist für mich bis heute eine Aufgabe, die hinterfragt werden kann.

      Es war also ein etwas holpriger Start, aber das durchzustehen hatte sich gelohnt, denn das für mich eigentlich beste kam erst wenig später: die Schattenwelt. Wie Link zum Wolf transformierte, man dieser fantastischen Figur Midna begegnete (denn wie gesagt: außer Navi waren mir Begleiter fremd) und in der Kanalisation umherirrte, als würde man sich in einem merkwürdigen Traum befinden. Das Sammeln der Schattenkäfer, die Lichtgeister und die düstere Atmosphäre fand ich ziemlich toll. Wenn ich an The Legend of Zelda dachte, dann dachte ich immer an Ocarina of Time, aber dieses hier war so völlig anders. Nach dem Motto: huch, The Legend of Zelda kann ja auch anders aussehen!

      Und wie es aussah! Wie sich die Story aufgebaut hatte, die Präsentation von Zanto, aber auch die Beziehung des Spielers mit Midna und die andersartigen Dialoge, das waren solche Dinge, die meinen ersten Eindruck besonders geformt haben. Aber auch die für mich ungewohnte Detailliertheit der Welt, die Tatsache, dass es nicht nur um das ganz Große, sondern auch um das ganz Kleine geht, und die neuartige Steuerung habe ich von Anfang an sehr geschätzt.
    • Zuallererst fiel mir auf, wie verdammt grell alles ist. Wirklich, mir wurde beim reiten durch die Ebene teilweise schwindelig. Aber die Texturen waren für die damaligen Verhältnisse übelst awesome, man hatte endlich wieder ein Zelda, in dem man total drin war. Es gab so viel zu entdecken, die Charaktere waren durch die Bank sympathisch und es wirkte alles so lebendig. Der Musicscore hat das Ganze natürlich perfekt abgerundet, ich sage nur die Musik in der Ebene bei Nacht - wo man munkelt, es handele sich um den Gesang von Malons Geist. Klar waren manche Sidequests mal wieder so ein notwendiges Übel und nur zum Zeitvertreib da, wenn man gerade keine Lust hatte die Welt zu retten, aber trotzdem in Hyrule abhängen wollte. Jetzt wo ich das so schreibe, täte ein neuer Spielstand mich reizen.
      Hast Du verstanden? Nimm' die Nadel und den Faden!
      Nähe sie zusammen, leg' dich zu ihr in die Maden.
      Du musst die Nadel tiefer in sie rammen -
      Komm, nimm den Faden und nähe sie zusammen!

      (Samsas Traum - Der Wald der vergessenen Puppen)


      If love is such a beautiful thing, why does it hurt and make you bleed?

      (The Cryptkeeper Five - Gimme gimme your heart)
    • Wenn ich an meinen ersten Eindruck zurückdenke, dann fällt mir sofort ein, wie ich in Wolfsgestalt über die Dächer von Hyrule gehüpft bin, nachdem ich zum ersten Mal die Schattenwelt betreten hatte. Dieser Abschnitt ist mir besonders in Erinnerung geblieben und ich weiß noch, wie baff ich von diesem Spiel war, von der Grafik, der Detailverliebtheit.

      Das Treffen auf Zelda und später auch Midna waren ebenfalls besondere Augenblicke - hier nimmt die Geschichte ihren Lauf, der Held nimmt sein Schicksal an. An Midna hatte ich mich schnell gewöhnt, mir gefiel ihre etwas ruppigere Art.

      Ich weiß noch, dass mein Bruder das Spiel zuerst ausprobiert hatte - aber ich war sehr ungeduldig und konnte kaum abwarten, es selbst zu spielen. Und als ich dann an der Reihe war, war es wirklich um mich geschehen. So "realistisch" und so geheimnisvoll hatte Zelda noch nie ausgesehen! Mir hat der etwas düster angehauchte Stil sehr gut gefallen. Ich habe Twilight Princess verschlungen und versucht, möglichst alle Geheimnisse aufzudecken, ehe ich mich dem Boss gestellt hatte.

      Seitdem sind nun auch viele viele Jahre vergangen (ich hatte es zu Release gespielt) und ich habe die HD-Version niemals gespielt, aber das ist vermutlich auch gar nicht nötig, denn in meiner Erinnerung sieht Twilight Princess noch immer wunderschön aus.
    • Ich wünschte wirklich, ich könnte das auch über TP sagen. Also, ganz klar: grafisch ist es tausend mal besser als OoT.
      Ich war ja zunächst auch begeistert. So die ersten 15-20 Spielstunden hatte ich sehr viel Freude. Es ist eben immer etwas Besonderes, wenn man ein neues Hyrule entdeckt. Schön fand ich, dass Epona von Anfang an dabei war. Sie kam mir immer so riesig vor in dem kleinen und engen Ordon. Überhaupt fand ich das Dorf sehr idyllisch, wenn auch zu klein. Bis zum Ende konnte ich das eine Haus nie betreten, was mich irgendwie total gestört hat. Dann kann irgendwann der Schatten und Midna usw, das war zunächst noch der absolute WOW-Effekt, doch spätestens ab dem dritten Schattenabschnitt in Eldin war ich es dann irgendwie leid. Als ich Kakariko sah... da brach irgendwie so eine kleine Welt zusammen. Ich fühlte mich in diesem Hyrule irgendwann nicht mehr wohl. Das war so ein schleichender Prozess und mir erst später bewusst. Es gab dann noch kleine Highlights, aber ich wurde nie wieder warm mit TP.
      Ich arbeite gerade am ZF-Breath of the Wild-Lexikon!
    • Ich erinnere mich noch an meine Aufregung, als das Päckchen am Releasetag kam und ich es endlich in den Fingern hatte, wohlgemerkt nach einer zähen Woche wartens, weil die Gamecube- eine Woche nach der Wii-Version erschien.

      Twilight Princess selbst hat mich erstmal umgehauen. Für damalige Verhältnisse empfand ich die Grafik als großartig, die Welt wirkte groß und ich mochte ganz besonders die kleinen Pluspunkte wie beispielsweise, dass Link nun auch im Laufen das Schwert schwingen konnte und dass Epona sich flüssiger steuern ließ als noch in OoT. Überhaupt hab ich mich gefreut, dass das Triforce, Zelda und Ganon eine (mehr oder weniger) große Rolle innehaben.
      Midna fand ich anfangs schräg bis unsympathisch, bis ich sie erst später ins Herz schloss. Das düstere Setting lag mir damals sehr. Auf den Wolf war ich nach den Trailern scharf, fand das Gameplay mit ihm in Ordnung.
      Die große Steppe, die auch Platz für Erkundung bot, das schon leicht westernangehauchte Kakariko und vor allem die gut belebte Hyrule-Stadt waren wie ein großer Abenteuerspielplatz und ließen OoT in Sachen Umfang in den Schatten treten.

      Ich war gehypt auf das Spiel, mein Ersteindruck war größtenteils ebenso gehypt.
    • Ich erinnere mich zurück an die Zeit, als ich... glaube ich...12 war? Als ich klein war, liebte ich Ocarina of Time total. Ich glaube es war mein erstes oder zweites Zelda...(entweder OoT oder LA, ich bin mir da nicht so sicher...)...also war das Zelda mit der schönsten Atmosphäre bis dorthin im klassischen Sinne Ocarina of Time für mich. Ja, zu der Zeit war Zelda Wind Waker bzw. auch die DS-Teile meine Favoriten, aber von der Atmosphäre und Nostalgie mochte ich OoT im Herzen am meisten.

      Mein Bruder hatte sich eine Wii gekauft mit Zelda Twilight Princess, Mario Galaxy und Mario Kart Wii. Ich durfte ihm bei Zelda zuschauen, wie ich das auch damals bei Ocarina of Time tat... (ich vermisse diese Zeiten, als wir zusammen gezockt und uns geärgert hatten...mein lieber, süßer Bruder.)...und spätestens, als Link sein grünes Gewandt an hatte und auf Epona damit ritt, bekam ich Gänsehaut. Ich fand das Spiel so cool! Die Wolf-Passagen konnte ich nie leiden und mag ich noch immer nicht, aber sobald das Klassische durchschien, habe ich es absolut geliebt.

      Und bis heute ist es sodann mein Lieblingszelda. Bisher von keinem anderen Zelda übertroffen. :)
    • Ich kann mcih noch dran erinnern.Ich konnte das Spiel ohne zu lesen aus dem Ärmel schütteln!
      Ich wusste einfach irgendwie was man machen sollte,ohne das ich meinem Bruder großartig zu schauen musste.
      Das Spiel ist eines meiner Lieblingszeldas.Die Musik,die atmosphäre.
      Der düstere Teil des spiels hat mich dann richtig geflasht!Ich habe das Spiel innerhalb voin einem halben Monat einfach durchgespielt.
      Kampftechnisch habe ich mich richtig krass gefühlt,weil ich kaum Schaden nahm,und es nur Sekundenzeit war bis der Gegner tot ist.
      Ich habe mich fast immer in den Wolf verwandelt,ich muss sagen..Wölfe sind ja meine Lieblingstiere^^
      ich fande es einfach mega schön als man Midnas Leben retten musste.Die Musik und das Wetter haben der Situation noch mehr Traurigkeit verleiht.Auch wenn ihre etwas hochnäsige Art einem so langsam auf die Nerven gingen,konnte man sie nicht gehen lasse.Vorallem,weil man schon so viel mit ihr durchgemacht hat.



      Zanto war mein Lieblingsgegner,ich hätte Tausendmal gegen ihn kämpfen können,weil er durch seine Teleportation einfach total viel Spaß gemacht hat.


      Für mich war es einfach das Schönste,kurz bevor die Sonne auf oder untergeht,als Wolf an der Zora-Höhle zu sitzen.

      Keine Ahnung,wieso.Aber das war einfach total schön :D :D
      ,,Menschen scheiden,Zeit entschwindet.In Ewig wie des Wassers Fluss."

      Zelda,Ocarina of Time/Shiek
    • Ich weiß, dass dieser Thread schon recht eingerostet ist. Aber ich wage es trotzdem mal ein paar Wort niederzuschreiben um euch mitzuteilen, welche Emotionen und Eindrücke mich zu jener Zeit, als ich dieses Spiel bekam, übernahmen.

      Das Pech damals war, dass ich krank war und ich nicht in die Schule musste. Zu dieser Zeit hat meine Mutter mir die Wii Fernbedienung weggenommen, fragt mich nicht warum. Ich habe sie jedenfalls dazu überredet, sie mir wieder zu geben. Also konnte ich Twilight Princess erst einen Tag nach meinem Geburtstag spielen. Oder waren es doch zwei? Naja jedenfalls war ich überglücklich. Ich habe die Hülle analysiert, alles durchgelesen (außer natürlich die Bedienungsanleitung...) und als ich das Spiel startete, konnte ich mein Glück kaum fassen. Die ersten Eindrücke waren für mich so grandios! Das Erstellen des Spielstandes und der Anfang. Einfach wunderbar. Ich empfand die Umgebung, Ordon, die Quelle des Lichts, der Wald, als so wunderschön. Twilight Princess hat meine Fantasie sehr angeregt. Für mich war damals die Grafik einfach wunderschön und realistisch. Die Musik berührte mein Herz und ich konnte einfach nicht aufhören, zu spielen. Da ich damals in einer... recht unschönen Zeit meines Lebens war, hat mir dieses wundervolle Spiel erst recht gezeigt, was es heißt, unendliches Glück zu spüren. Auch wenn es nur ein Spiel ist. Heute habe ich diese Emotionen nur noch einen Bruchteil. Aber längst nicht so intensiv wie es einmal war. Das sind so meine ersten Eindrücke. :D
      Ich hasse jedes Wort von dem, was Sie sagen; aber werde bis zu meinem Ende dafür kämpfen, dass Sie es auch weiterhin sagen dürfen.“ — François-Marie Arout Voltaire
    • Twilight Princess war mein erstes Zelda, also ist es ja mal ganz interessant, eine kleine Zeitreise zu machen und sich gedanklich in meine ersten Stunden mit dem Spiel zurückzuversetzen.
      Ich hatte vorher noch nicht allzu viel von Zelda gehört - treffender gesagt, ich hatte keinen blassen Schimmer, was mich erwartet. ^^ Dementsprechend war ich zunächst auch sehr skeptisch, ich war gerade zu dem Zeitpunkt keine Vollblut-Gamerin oder sowas in die Richtung. Twilight Princess wurde mir damals vorgelegt, ein bisschen aufgezwungen könnte man sagen, und mehr oder weniger widerwillig gab ich dem Spiel eine Chance. Ich fand es gut, dass es anscheinend in irgendeiner Form um Wölfe ging. Das war der einzige Anhaltspunkt, den ich zu dem Zeitpunkt hatte.

      Ich weiß noch, wie beim ersten Start der Vorspann lief und Link mit Epona über die Brücke preschte, und mein damaliger Freund meinte "Das ist so episch, Gänsehaut!!11" und ich war eher so "Äh, ja" :huh: Heute flippe ich selber genau so aus!

      Es war dann schließlich doch irgendwie Liebe auf den ersten Blick... oder zumindest auf die ersten Blicke.
      Das Spiel ins Herz zu schließen, fiel mir sehr leicht. Wenn ich jetzt versuche, mich daran zu erinnern, was ich an dem Spiel damals direkt toll fand... dann waren es wohl mehrere Dinge: Einmal die Figuren, vor allem Link war mir von der ersten Minute an sehr sympathisch und wirkte charmant; und dann die Welt. Ich fand besonders den Artstyle des Spiels cool, das Design traf meinen Geschmack - ich mochte die Natur, die Landschaften, und das Feeling insgesamt. Es war direkt so eine stimmige Atmosphäre mit dem Soundtrack dazu (der einfach so top war, und eines der ersten Dinge, die mir an Zelda besonders positiv aufgefallen sind), zum Beispiel wenn man die ersten Male durch den Wald von Phirone gelaufen ist. Das war so ein geheimnisvolles Setting mit der Musik dazu. Ich habe mich einfach schnell sehr heimisch gefühlt, das Spiel hatte auch unheimlich viel Charme mit zum Teil verschrobenen und eigensinnigen Figuren, wie dem Typ, der einem die Öllampe gibt. (Sein Name ist mir leider entfallen)
      Als dann die erste Verwandlung zum Wolf kam, wurde das Spiel noch mal fesselnder und die Handlung kam richtig ins Rollen, da war ich dann total eingesaugt von dem Spiel.
      Jedenfalls, ja, ich habe es sehr ins Herz geschlossen und es ist bis heute unangefochten mein absolutes Herzensspiel! Hätte man mir allerdings damals gesagt, wo diese ersten Spielminuten mal irgendwann hinführen und wo das alles endet, ich hätte es wohl kaum geglaubt! :D
      not all heroes wear capes, they also come in green tunics