Final Fantasy VII

  • Schön und gut aber ich spiel meins lieber Original.

    Deku : Meinst du damit, dass du eher auf deine CD (vermutlich für die PS1) zurückgreifst? Denn Final Fantasy VII erschien damals auch für PC.
    Und über all die Jahre gibt es meiner Meinung nach wirklich hervorragende Mods. Zum Beispiel kann man die Midi-Soundtrack ersetzen oder die Charaktermodelle besser aussehen lassen, natürlich nur wenn man möchte. Damit möchte ich aber nicht ausdrücken, dass ein Final Fantasy VII das nötig hat. Es behält auch ohne die Mods seinen Charme, aber wenn man das Spiel eh öfter durchspielt, dann sind solche Spielereien ganz nett und macht optisch und akkustisch schon etwas her. Ob das Ganze auch mit der steam-Version kompatibel ist, weiß ich nicht.
    Dieser ganze Erfolgskram ist in meinen Augen für die Katz, aber wenn jemand dadurch noch mehr motiviert wird das Spiel öfter zu spielen, dann ist es natürlich schön. Allerdings erreicht man die meisten Erfolge in Final Fantasy VII, soweit ich das beurteilen kann, eh nach einer gewissen Zeit automatisch. Ausnahmen sind halt: einige der letzten Limits erhalten, den goldenen Chocobo züchten, alle Weapons besiegen, alle Charaktere aufs Level 99 bringen, maximale Anzahl an Gil sammeln und alle Substanzen zu meistern(?).
    Nichtsdestotrotz finde ich es toll, dass man mit steam das Spiel auf den neuen Betriebssystemen ohne Probleme spielen kann. Ich kann mich noch an 2008 erinnern, als ich das Spiel auf Windows XP installierte. Es war leider nicht das typische "CD einlegen - installieren - spielen!"-Verfahren, aber im Internet gab es ja zum Glück genügend Anleitungen.


    Hoffentlich wird es irgendwann auf steam auch den Teil VIII geben, dann würde ich vermutlich zuschlagen.

    Whity, Whity! Kuuluu-Limpah! Diese magischen Worte hat Whity für sich ersonnen! Stehlen Sie sie nicht!

  • Deku : Meinst du damit, dass du eher auf deine CD (vermutlich für die PS1) zurückgreifst? Denn Final Fantasy VII erschien damals auch für PC.


    WhiteShadow : Wusste ich gar nicht, dass FFVII auch für den PC erschienen ist. Naja, zu der Zeit hatte ich noch gar keinen PC. :whistling:


    Ja, damit meine ich das Original-Spiel für die PS1. Hab mir das Teil vor einiger Zeit auf eBay gegönnt, da es einfach eines meiner Lieblingsspiele ever ist. Hätte ich gewusst, dass es auf Steam erscheint, hätte ich es mir vielleicht anders überlegt, denn es war alles andere als günstig. 8|


    Dafür hab ich meine alte Speicherkarte mit den Spielständen wieder gefunden und es funktioniert sogar auf der PS2. :thumbup:

  • Als das Spiel im Angebot war (glaub für 4€ und ein paar zerquetschte) hab ich dann zugeschlagen. Günstiger wäre ich wahrscheinlich niemals wieder dran gekommen. Und das Spiel ist der Hammer. Nach meinem bereits vierten Anlauf kam ich dann über meine typische Länge des Spiels und konnte es dann mal endlich durchspielen. Also nicht zu 100% aber die Story habe ich durchgespielt. Die Materia "Ritter der Runde" z.B. habe ich mir nicht geholt, da mir das zuviel Aufwand war.
    Die Story ist echt klasse und auch, wenn manche den Soundtrack in einigen Regionen nervig finden (etwa Cosmo Canyon oder Gold Saucer) finde ich es super. Gerade im Gold Saucer war ich recht lange um mir bspw. Omnischlag zu besorgen und ich fand die Musik recht cool. Die vielen Kombinationsmöglichkeit mit den Materias sind der Wahnsinn. So kann man z.B. nahezu unsterblich werden, wenn man die Aufruf-Materia Phönix und endgültiger Angriff kombiniert. Die Materia Feindeskönnen die ich beim ersten Mal für unwichtig hielt entpuppte sich als doch sehr mächtige Substanz, wenn man die richtigen Gegner antrifft und bestimmte Attacken überlebt. So lernte ich z.B. auch Schattenflamme oder Pandora´s Büchse.


    Als ich dann gegen Sephiroth kämpfte dachte ich bei seiner zweiten Form das Spiel würde in einer Dauerschleife feststecken. Noch nie saß ich solange an einem Endgegner.
    Leider muss ich zugeben habe ich Rubin Weapon und Ultima Weapon nicht besiegt. Ich wollte unbedingt das Ende erfahren. Aber alles in allem kann ich sagen, das ist ein sehr cooles Spiel das mir viele tolle Stunden bereitete.


    Zitat

    Original von Megaolf


    "Extrablatt - Zufälliger Zelda Forum User fühlt sich durch Megaolf provoziert"

  • Ich habe kürzlich gelesen, dass es Mitte des Jahres im PSN für ua Playstation 4 erscheinen wird. Dabei soll es sich um die aufpolierte PC Version handeln, also mit schönere Texturen, keinen Übersetzungsfehlern usw. Ich weiß nur leider nicht genau, ob es eine HD Version sein wird, aber ich denke schon. Leider kein HD Remake, aber immerhin etwas. Ich finde gerade die Meldung nicht und konnte nur auf der englischen Wikipedia Seite ein kurzes Statement dazu finden


    Zitat

    In 2014 an upscaled port of the original game was announced for the PS4 rather than a full HD remake, sparking widespread criticism.


    Quelle: http://en.wikipedia.org/wiki/Final_Fantasy_VII


    Ich sehe dem Spiel mit Vorfreude entgegen. Nachdem ich vor nicht allzu langer Zeit Final Fantasy IX durchgespielt habe, hatte ich große Lust auf Teil VII, aber hatte meine Playstation 3 dann schon wieder verräumt, damit ist die Lust dann gleich wieder geschwunden. Als ich die Meldung dann sah, bekam ich wieder richtig Lust auf den 7. Teil und freue mich nun schon ein bisschen, eine Zeitreise zu machen und Final Fantasy VII auf der Playstation 4 zu zocken. Ich hoffe, sie holen noch ein wenig aus der Grafik heraus, damit es dann auch keinen Augenkrebs verursacht. Final Fantasy IX wurde auf der PS 3 zwar hochskaliert, aber gerade die Schrift war krakelig und geflimmert hat es schon. Ich hoffe mir auch, dass Final Fantasy VII dann auch ordentlich läuft und nicht in die Knie geht, wenn Sephiroth Ultima zaubert.

    Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen

    #52: König Haggard

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    "Was ist mit deinen Augen? Warum kann ich mich nicht sehen in deinen Augen?"


  • Quelle: Gamefront.de / E3


    Sqare Enix hat nun endlich das von vielen Fans herbeigesehnte Final Fantasy VII Remake angekündigt. Nachdem wohl dieses Jahr noch ein HD Port erscheinen sollte (oder war das nur als Tarnung für das Remake?) kommt wohl irgendwann nächstes Jahr ein vollwertiges Remake. Gameplay gibt es noch keins, lediglich einen CG Trailer, im Winter 2015 soll es mehr Details zum Spiel geben.


    Ich freue mich schon sehr darauf, es sind viel zu wenige gute RPGs für aktuelle Konsolen angekündigt und ein Remake eines Klassikers? Nur her damit. Es ist sowieso schon lange überfällig, dass ich Final Fantasy VII mal wieder Spiele, da verbinde ich das gleich mit der Vorfreude auf das Spiel und kann es jetzt schon kaum erwarten, bis das Spiel endlich erscheint

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    #52: König Haggard

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    "Was ist mit deinen Augen? Warum kann ich mich nicht sehen in deinen Augen?"

  • Sehe ich ähnlich. DER Klassiker schlechthin dessen Grafik sich sehr schlecht gehalten hat und in neuer Grafik macht das Spiel sicherlich doppelt so viel Laune. Ich wünsche mir von den Übersetzern hierzulande diesmal aber bitte eine bessere Übersetzung. ;) Und BITTE balanciert die ganzen Minispiele...



    I’m just watching a bad dream I never wake up from.

    - Spike Spiegel from Cowboy Bebop

  • Ein großes Manko waren damals auch die Ladezeiten vor den Kämpfen, nach den Kämpfen, die Slowdowns bei aufwendigeren Attacken usw. Wenn das jetzt alles ein wenig aufgebessert wird, das Spiel sich flotter und flüssiger spielt und auch sonst technisch keine Fragen offen bleiben, was soll da noch schief gehen?

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    #52: König Haggard

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    "Was ist mit deinen Augen? Warum kann ich mich nicht sehen in deinen Augen?"

  • Laut einigen, neueren Meldungen auf Gamefront.de soll das Gameplay, insbesondere das Kampfsystem im Final Fantasy VII Remake komplett erneuert werden, allerdings soll es nicht auf dem Luminous System laufen, das im neuesten Teil der Serie zur Anwendung kommt. Bleibt nun abzuwarten, ob das neue Gameplay die Spielerfahrung zerstört. Ich sehe diesen Meldungen zwiegespalten gegenüber. Ich mag alte japanische rundenbasierende Kämpfe, schließlich gibt es genug actionorientierte RPGs, die in den letzten Jahren herauskamen, vor allem die XIII und seine zwei Spinoffs haben mich jetzt nicht gerade von diesem halb-action halb-rundenbasierten System überzeugen können. Es kommt ja noch dieses Jahr ein HD Remake, bei dem nur die Grafik aufgefrischt wird. Vielleicht möchte Square Enix das richtige Remake als starken Kontrast zu dem reinen Grafikremake machen, damit man nicht das selbe Spiel innerhalb eines Jahres zweimal rausbringt (das wäre doch eine Fürchterlichkeit für jeden Entwickler).


    Ich freue mich dennoch auf beide Spiele und werde mir auch beide Spiele holen, denke ich, vor alle, da der endgültige Release des Remakes ja noch nicht fix ist.

    Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen

    #52: König Haggard

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    "Was ist mit deinen Augen? Warum kann ich mich nicht sehen in deinen Augen?"

  • Ich habe mir jetzt übrigens Final Fantasy VII für die Playstation 4 heruntergeladen. Es handelt sich dabei um die aufgehübschte PC Version. Die Texturen der Charaktere sind sehr scharf, fast ein bisschen zu scharf für die doch matschigen, vorgerenderten Hintergründe. Die Klangqualität der Musik ist gut, es gibt auch bei der Übersetzung soweit ich das gesehen habe, keine Fehler mehr (die Playstation Version war von Fehlern übersäht).


    Ich habe jetzt bereits 11 Stunden gespielt. Dabei musste ich mir fast in den Arsch beißen, weil ich das neueste und zugleich für ein derartiges RPG tollste Feature erst nach zirka Spielstunde 7 "gefunden" habe. Man kann nämlich die Spielgeschwindigkeit einfach per Knopfdruck auf "L3" verdreifachen. Das Gute daran, die Musik behält ihre normale Geschwindigkeit, außerdem kann man die Geschwindigkeit jederzeit ohne Übergänge ändern, also auch mehrfach während des Kämpfens. So können z.B. Beschwörungen, die ansonsten 30 Sekunden dauern und die man schon öfter gesehen hat, einfach vorspulen. Auch das Grinden und Herumlaufen in der Spielwelt macht so richtig Spaß, da alles einfach viel schneller geht. Und wenn ein Kampf wider erwarten doch happig wird, einfach wieder auf Normalgeschwindigkeit schalten und ordentlich kämpfen. Ich kann noch garnicht glauben, wie genial dieses Feature ist. Gerade in alten 3D RPGs, die das Problem haben, dass der Kampfaufbau und Ablauf wegen der trägen Animationen etwas langsamer dauert, ist dieses Feature die perfekte Option um das RPG alltagstauglich zu machen. Erst wusste ich noch nicht recht, ob ich Final Fantasy VII noch einmal durchspielen mag, aber durch genau dieses Feature macht das Grinden großen Spaß und das Spiel ist einfach viel flotter, auf die Story muss man hingegen dabei nicht verzichten.


    Edit: Mit Druck auf die R3 Taste kann man die Charaktere praktisch unverwundbar machen. Sie heilen jede Kampfrunde voll hoch und ihre Limit Anzeigen füllen sich sofort immer wieder zum Maximum. Mit Druck auf L3 und R3 gleichzeitig kann man Zufallskämpfe deaktivieren.

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    #52: König Haggard

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    "Was ist mit deinen Augen? Warum kann ich mich nicht sehen in deinen Augen?"

  • Wenn ich in mich gehe und mich frage was ich eigentlich an Final Fantasy VII so unendlich liebe, dann fallen mir tausende Worte ein, hunderte Gründe – wie soll ich mich also entscheiden, was für meinen Beitrag in diesem Thema essenziell ist und was eine Trivialität?
    Für mich ist der siebte Teil der Final Fantasy-Reihe selbst heute noch; nach 20 Jahren; der Traum eines Spiels und wenn ich auf all meine Erinnerungen und Erlebnisse mit dem RPG-Klassiker zurückblicke, dann ist jedes Einzelne davon es wert ausgesprochen zu werden – das würde jedoch den Rahmen eines jeden Beitrags sprengen.


    Blind für all die Fehler bin ich hierhingehend aber nicht: Ich weiß, dass das Spiel fürchterlich gealtert ist und in seiner originalen Fassung auf einem großen Bildschirm beinahe unspielbar ist, wegen den vorgerenderten Hintergründen bei denen man teilweise nur schwer erkennen kann, welche Stelle passierbar ist und welche nicht. Die unrealistischen, super-deformierten Charaktermodelle werden den meisten Spielern auch ein Dorn im Auge sein, damals war das jedoch schier revolutionäre Grafik – was eben vor allem an jenen gerenderten Bildern liegt.
    Natürlich ist die Übersetzung eine absolute Katastrophe, welche zu manchen Teilen die Komplexität der Story untergraben hat, aber wenn es ein neunjähriges Mädchen schafft dem Strang der Dinge zu folgen, sollte es für eine erwachsene Person nicht sehr schwer sein. Die Kritik an der Übersetzung ist trotzdem absolut berechtigt und selbst mir als kleiner Stummel ist es aufgefallen, aber so katastrophal, dass man überhaupt nicht mehr versteht was nun eigentlich los ist, war es nun wirklich nicht. FFVII hat halt einfach eine verworrene Geschichte – und das finde ich gut so.


    Aber warum von den „Fehlern“ sprechen, wenn man auch über die Genialität eines Games reden kann?


    Während man in den meisten Spielen ganz klar die definierte Rolle eines Helden aus dem Bilderbuch übernimmt, hat man mit Cloud Strife schon einen absoluten Ausreiser aus dem altbekannten Schema. Und damit meine ich nicht einmal zwingend seine allgegenwärtige Gleichgültigkeit dem Planeten gegenüber, sondern seiner Vergangenheit und auch seiner Gegenwart wegen. Man schlüpft nicht in die Rolle eines Jungen der Böses sieht und seine Augen nicht abwenden kann… sondern in die eines jungen Mannes, der einer Terroristen-Gruppe beitritt, die zwar oberflächlich das Gute tut, dabei aber auch viel Schlimmes anrichtet.
    Und das Spiel vermeidet es nicht dir die Konsequenzen deiner Taten unter die Nase zu reiben. Shinra Inc. mag das Leben aus dem Planeten saugen, doch die Vorteile des Konzerns sind auch nicht von der Hand zu weisen. Stetig ist man hin- und hergerissen von Schicksalen. Man zerstört ganze Sektoren und tötete Hunderte ; gar Tausende; von unschuldigen Menschen, nur um eine schier übermächtige Kraft außer Gefecht zu setzen.
    Von Anfang an geht es nicht um das kleine Ziel, sondern um eine Problematik, welche die komplette Welt betrifft – und sehr gesellschaftskritisch oben drauf ist. Früher war mir der realitätsnahe Aspekt der Story selbstredend nicht so offensichtlich, da ich noch ein unbeschwertes Kind war, aber heute… ja, selbst nach zwanzig Jahren ist jener Konflikt noch immer extrem greifbar, weil Menschen auf der ganzen Welt die gegebenen Ressourcen ausbeuten. Ich möchte nicht, dass dieser Thread nun in eine Diskussion dessen ausartet, weswegen ich es bei jener Aussage belasse.
    Natürlich läuft es auf lange Sicht auf ein klassisches „Gut vs. Böse“ hinaus, doch mich hat die Geschichte schon immer gefesselt und ich erinnere mich nur zu gern an die Szene in der Barret durch seine Taten seine kleine Marlene in Lebensgefahr bringt… alles für den Planeten, den Terror und den vermeintlich guten Zweck.


    Selbst als Kind hab ich mich stetig gefragt, ob ich denn wirklich das Richtige tue und ich bin zum Entschluss gekommen, dass es in den meisten Fällen keine objektive Antwort auf jene Frage gibt – niemals geben wird. Nein, nein… in erster Instanz ist man im Spiel kein Held. Man ist vielleicht in einer Gruppe, welche glaubt Heldenhaftes zu tun… aber im Endeffekt geht man nicht mehr oder weniger als Shinra über Leichen.
    Generell war die Thematik von Final Fantasy VII durchaus düster und dies bezieht sich nicht nur auf das Grundprinzip oder diverse Charaktertode, sondern auch auf das Schema in vielerlei Hinsicht. Sachen wie häusliche und sexuelle Gewalt waren damals kein Tabu und wurden von dem Spiel in mehreren Belangen aufgegriffen, teilweise sogar humoristisch eingesetzt (heute würde dies vermutlich nicht gehen, weil dann irgendwelche Sissys glauben, dass sie heulen müssen). Möchte hierbei einfach nur als Stichwort die „Honig Biene“ in den Slums geben, sowie Don Corneo oder gar die Beziehung zwischen Cid Highwind und Shera, die anfangs noch alles andere als unproblematisch ist.


    Unteranderem hat für mich dieses Spiel auch das ansprechendste Aufgebot an Charakteren. Zwar ist das Grundrezept in vielen Rollenspielen (oder sogar noch spezifischer: Final Fantasy-Ablegern) vorhanden, doch ich fand die Mischung hat es hier so ziemlich ausgemacht. Jeder der Gruppe hatte so seine eigenen Gründe und obwohl die zwei optionalen Charaktere in der Endsequenz nicht dabei waren, hatten sie dennoch eine recht dichte Hintergrundgeschichte, welcher man auf den Zahn fühlen konnte. Sei es das traurige Schicksal von Wutai, welches einst eine Stadt voller stolzer Krieger war und nun nur noch als Touristen-Ziel dient oder die tragische Liebesgeschichte zwischen Vincent und Lucretia, die leider kein freudiges Ende genommen hat. Außerdem hat auch jeder so seine Macken und Eigenarten… seien es spezielle Sprechmuster (Reno, der ständig „zo to“, „yo to“ oder einfach nur „to“ an seine Sätze hängt; oder Cid und Barret, die sich im Fluchen wohl in nichts nach stehen) oder triviale Informationen.
    Dieser Teil lebt nur so von Charakter-Charme, wenn man genug Auge auf das Detail hat, welcher sich oft auch durch Humor gezeigt hat… Nanaki in Klamotten auf der Überfahrt; Barret im Matrosen-Anzug, den Cloud schelmisch als süß bezeichnet; Cloud, der während seiner epischen Endansage einfach mal allen klar macht, dass sie sowieso sterben, da entweder Sephiroth sie filetiert oder der Meteor ihnen die Schädel einschlägt. Ich kann nicht an zwei und vermutlich nicht an zwanzig Händen all die Details abzählen, welche die Charaktere für mich charismatisch machen. Und dazu zähle ich auch einen großen Teil der Nebencharaktere, allen voran natürlich Zack, aber eben auch Reno oder Bugenhagen. Ja, selbst die Bösewichte haben alle so ihre Ecken und Kanten – Heideggers Pferdelache, anyone?


    Sephiroth hat mit seinem Hintergrund einen eigenen Abschnitt verdient. Man kann wohl kaum von der Hand weisen, dass der silberhaarige Schönling nicht irgendwo eine Ikone geworden ist und ich kann es nachvollziehen – denn im Grunde ist er kein wirklich böser Charakter, sondern hat ähnlich wie die Gruppe der Hauptcharaktere seinen eigenen Grund für seine Taten, die weit über Gut gegen Böse hinauslaufen. Was ist eigentlich gut und ist das Ziel des Erz-Nemesis denn im Endeffekt wirklich verwerflich? Schließlich folgt er ebenso nur seinen Idealen und wird dabei auch zu einem großen Teil ausgenutzt, betrogen und gequält. Damit will ich seine Pläne nicht gut reden, seine Taten nicht in Frage stellen… aber es passt sehr gut in das Konzept des Spiels, dass alles eine Frage der Perspektive ist und für jedes höhere Ziel auch viele, viele Opfer gebracht werden müssen.


    Die Substanzen als ein Solches waren eine gelungene Spielmechanik, wobei ich hier nicht einmal nur von dem Aspekt in Sachen Gameplay spreche, sondern auch von der geschichtlichen Integration. Zauber und die daraus resultierenden Fähigkeiten sind nicht einfach nur da, damit man das Kampfsystem interessanter gestalten kann, sondern auch ein Beweis dessen, welche Macht Shinra eigentlich hat. Die kristallisierte Essenz des Planeten kann allmögliche Natur-Gewalten und gar Götter hervorbeschwören, sowie die eigenen Statuswerte manipulieren.


    Um gleich aber mal auf den Gameplay-Aspekt einzugehen: Für mich persönlich ist der Titel die nahezu perfekte Symbiose aus klassischer Mechanik und spaßigem Spielerlebnis. Perfekt finde ich es noch immer nicht, aber gemessen am damaligen Standard war es super und vor allem finde ich es auch heute nicht schlecht gealtert. Sofern man nicht den „Warte“-Modus wählt, hat man eine gelungene Mischung aus rundenbasierten und aktiven Kampf-System. Hier kamen halt vor allem die Substanzen zu ihrem vollen Glanz. Zu Beginn hat man natürlich nur übliche elementare Zauber, doch mit späterer Materia konnte man echt einige coole Taktiken ausklügeln und sich für schwere Kämpfe wappnen.
    Zwar war das Spiel an sich nun nicht übermäßig schwer (mit wenigen Ausnahmen, welche man aber alle zumeist spätestens mit Grinding ausmerzen konnte), aber gerade die WEAPONs empfinde ich selbst heute noch als eine herausfordernde Aufgabe. Ich habe viele, viele Jahre nicht gewusst wie man Ruby besiegen kann (damals war das immer so eine Sache mit dem ‚im Internet gucken‘) und war super stolz als ich Smaragd trotz Zeitlimit geschafft habe, nicht wissend, dass es eine Möglichkeit gibt dieses auszuhebeln.


    Neben den typischen RPG-Elementen und einer von dialoggetriebenen Story gab es auch eine enorme Vielzahl an Mini-Spielen – einige von ihnen sogar Pflichtprogramm, wenn man das Game durchzocken wollte. Dahingehend erntet der siebte Teil ja auch einiges an Kritik, doch man muss es auch ein bisschen aus der Perspektive der damaligen Zeit sehen: Damals war die Abwechslung nicht so einfach zu erhalten wie es heute noch der Fall ist. Man muss nur mal sein Handy anschmeißen und die Welt der Beschäftigung liegt zu Füßen. Früher war es; vor allem für Kinder und Jugendliche; nicht die Normalität so viele Optionen zu haben und das Taschengeld reicht dann auch nicht für jeden Titel, den man sich vielleicht zulegen wollte. Demnach war man teils ausschließlich mit einem Game beschäftigt. Durchgehend.
    Nicht selten hab ich als kleiner Stöpsel mein Final Fantasy VII eingelegt, weil ich gerade mal Bock auf die Gold Saucer hatte und mich nicht unbedingt mit dem Hauptspiel herumschlagen wollte. Ich hab wochenlang nur an diesem einen Spiel gehangen und war froh über die Abwechslung, welche ich innerhalb des Geschehens geboten bekommen habe. Zugegeben: Heutzutage würde ich begrüßen, wenn 90% der Mini-Games optional wären, aber für damals war ich froh drum, dass man so eine gewisse Vielfalt suggeriert hat.


    Muss man denn musikalisch noch eine Erklärung abliefern? Womöglich nicht der beste OST der gesamten Reihe, aber es ist noch immer überdurchschnittliche Qualitäts-Produktion mit wundervollen Tracks, die für mich einfach zeitlos sind und mir selbst heute noch eine Gänsehaut über das Rückgrat laufen lassen. Ich möchte mich hier auch nicht auf einen Track festnageln; auch wenn ein jeder vermutlich One-Winged Angel kennt; aber das Boss-Thema finde ich heute noch immer so anreizend, dass ich wirklich prompt aus meinem Stuhl aufspringen und auf irgendetwas einklopfen will – und das Kampf-Thema gegen Jenova ist auch einfach nur genial… und bei diesem Sound fängt mein Bauch auch heute noch an zu kribbeln als wäre ich verliebt, weil es für mich den Anfang in eine unvergessliche, wertvolle und perfekte Geschichte bedeutet hat – eine Geschichte, die mich sogar als Person selbst geprägt hat…


    Mir kommt es vor als hätte ich trotz knapp 1.800 Worte noch nicht einmal annähernd klar gemacht, wie bedeutsam dieses Spiel für mich ist, aber ich will hier auch niemanden überzeugen oder gar umstimmen – denn mir ist es gleichgültig was andere von dem Spiel halten, weil das an meiner eigenen Erfahrung damit nichts ändert. Ich liebe Final Fantasy VII. Und ich nutze das Wort Liebe hier nicht lose oder salopp. Dieses Spiel war meine erste große Liebe und wird es immer bleiben.


    At last… the promise has been made.

  • Ich habe Final Fantasy VII 2009 zum ersten Mal gespielt, da war das Spiel bereits über zehn Jahre alt und ich hatte zu dem Zeitpunkt schon das ein oder andere RPG gespielt. Dementsprechend kann ich nur versuchen, mich in jemanden hineinzuversetzen, der 1997 vor seiner PSX saß, aber das ist nicht einfach, muss ich zugeben.
    Meinen ersten Kontakt mit dem Spiel hatte ich dabei witzigerweise schon viel früher (so um...2001 herum?), da eine Grundschulfreundin das Spiel von ihrem Onkel geliehen bekommen hatte, aber nichts damit anfangen konnte. Ich hab bei einem Besuch einen Blick darauf geworfen, aber die paar Minuten, die ich da herumgerannt bin, kann man wohl kaum als Spielerfahrung bezeichnen.


    Aus heutiger Sicht ist das Spiel wirklich nicht einfach spielbar. Abgesehen von den vorgerenderten Hintergründen, die ein Navigieren schwierig machen und anderen kleinen Schönheitsfehlern sind viele Spieler heutzutage einfach "verwöhnt" von dichten Spielen mit ausgearbeiteten Charakteren und Geschichten, die dem Spieler so präsentiert werden. Damit meine ich: So komplex und dicht die Story von FF VII ist, man muss ich einen guten Teil davon zusammenreimen und über das Spiel nachdenken, um wirklich hinter alles zu kommen. Vieles wird bloß angedeutet oder kann verpasst werden, das macht es nicht einfach, die Geschichte zu greifen, wie sie ist - die Tatsache, dass die Story dazu auch sehr verzwickt ist, macht es nicht einfacher.


    Ich muss nicht alles auf dem Silbertablett präsentiert bekommen. Ich grüble gerne über Geschichten und Charaktere nach, aber ein wenig Input muss ich auch vom Spiel bekommen. Ich gestehe, dass ich damals, als ich FF VII zum ersten Mal spielte, nicht viel verstanden habe, wobei zu einem guten Teil sicherlich die "Übersetzung" Schuld ist. Wenn @Yuffie schreibt, dass sie die Geschichte als Kind verstanden hat, dann muss ich sagen, dass es bei mir leider nicht der Fall war, zumindest nicht beim ersten Spielen. Beim zweiten und dritten Durchgang dann habe ich angefangen, immer mehr Puzzleteile zusammenzusetzen und mir die Story zu erklären, den Hintergrund, was es mit Shinra, mit Cloud, mit all den Figuren und der Welt auf sich hat. Da es aber bis heute (!) bis auf eine einzige Ausnahme kein Spiel gibt, dass ich direkt nacheinander zweimal gespielt habe - und FF VII ist leider nicht diese Ausnahme -, hat das ziemlich lange gedauert. In der Zwischenzeit hatte ich auch Gelegenheit, diverse andere Ableger der Compilation (Crisis Core, Dirge of Cerberus, Advent Children, Last Order) zu spielen/schauen, sodass ich mir einige Lücken auch damit füllen konnte, insbesondere was die Vorgeschichte von Cloud, Zack und Vincent angeht. Zuallererst gespielt habe ich FF VII 2009, da noch als Original ausgeliehen und auf der PS2 gespielt, danach 2010 über PSN gekauft und gespielt und dann ein oder zwei Jahre später nochmal. Erst danach hatte ich das Gefühl, das Spiel verstanden zu haben.


    Ich kann nachvollziehen, dass Leute, die das Spiel damals um die Jahrtausendwende gespielt haben, unglaublich fasziniert waren - sicherlich spielt da auch der Nostalgiefaktor eine große Rolle; aber ich habe zu der Zeit auch gespielt, wenn auch anderes (Mario, Zelda etc., also reine Nintendo-Spiele), aber ja, verglichen mit dem, was man (bzw. ich) zu dem Zeitpunkt da kannte, war FF VII sicherlich revolutionär. Nur habe ich es eben nicht zu dem Zeitpunkt gespielt, dementsprechend - ja, ich finde FF VII gut, aber für mich war und ist es niemals das beste Final Fantasy, geschweige denn eines der besten Spiele. Ich mag es, ja, sonst hätte ich es nicht dreimal gespielt, aber einige Dinge haben mir nicht gepasst und die haben auch nicht so viel mit dem Alter zu tun. FF VIII ist nur geringfügig neuer und hat mir schon besser gefallen, FF IX sowieso, aber...aber wozu gibt es Geschmäcker?


    Während man in den meisten Spielen ganz klar die definierte Rolle eines Helden aus dem Bilderbuch übernimmt, hat man mit Cloud Strife schon einen absoluten Ausreiser aus dem altbekannten Schema. Und damit meine ich nicht einmal zwingend seine allgegenwärtige Gleichgültigkeit dem Planeten gegenüber, sondern seiner Vergangenheit und auch seiner Gegenwart wegen.

    Ich fand Cloud in der Hinsicht einen interessanten Protagonisten, dass er eben eine sehr weitreichende Hintergrundgeschichte hatte, die sich erst nach und nach aufgelöst hat und Cloud eher in die Opferrolle gesteckt hat, was man anfangs so gar nicht vermuten würde. Während er zu Beginn noch kalt und emotionslos erscheint, erfährt man erst später, warum das so ist und wie sehr er sich verändert hat. Er wird auch, je weiter man im Spiel kommt, immer weniger als der "unbezwingbare" gezeigt, sondern es werden auch Seiten aufgezeigt, wo Cloud schwach ist und auf die Hilfe seiner Freunde angewiesen. Das macht eine Figur menschlich; ich mag keine immerzu perfekten Charaktere, deshalb hat mir das bei dem Spiel gut gefallen, dass man eben auch mal gemerkt hat, dass Cloud nicht perfekt ist.


    Generell war die Thematik von Final Fantasy VII durchaus düster und dies bezieht sich nicht nur auf das Grundprinzip oder diverse Charaktertode, sondern auch auf das Schema in vielerlei Hinsicht. Sachen wie häusliche und sexuelle Gewalt waren damals kein Tabu und wurden von dem Spiel in mehreren Belangen aufgegriffen, teilweise sogar humoristisch eingesetzt

    Heutzutage ist sowas leider wohl nicht mehr möglich. Da stellt sich natürlich die Frage, wie das im Remake gehandhabt wird, aber ich kann mir vorstellen, dass das vielen Leuten sauer aufstoßen wird. Andererseits geht es hier nicht um das Remake, daher will ich auch nicht zu sehr auf der Thema eingehen.


    Jeder der Gruppe hatte so seine eigenen Gründe und obwohl die zwei optionalen Charaktere in der Endsequenz nicht dabei waren, hatten sie dennoch eine recht dichte Hintergrundgeschichte, welcher man auf den Zahn fühlen konnte.

    Dass Yuffie und Vincent nur "da" waren, fand ich sehr schade. Allgemein fand ich schade, dass eben nur die Figuren, die man aktuell dabei hatte (Cloud plus zwei weitere) auch während des Spiels da waren, das hat sie sehr flach erscheinen lassen. Andererseits eröffnet da gerade das Remake viele Möglichkeiten, das anders zu gestalten und die Figuren näher zu beleuchten, denn Charakter hatten sie ja schon, nur dass der eben nicht immer zu sehen war.


    Sephiroth hat mit seinem Hintergrund einen eigenen Abschnitt verdient. Man kann wohl kaum von der Hand weisen, dass der silberhaarige Schönling nicht irgendwo eine Ikone geworden ist und ich kann es nachvollziehen – denn im Grunde ist er kein wirklich böser Charakter, sondern hat ähnlich wie die Gruppe der Hauptcharaktere seinen eigenen Grund für seine Taten, die weit über Gut gegen Böse hinauslaufen. Was ist eigentlich gut und ist das Ziel des Erz-Nemesis denn im Endeffekt wirklich verwerflich? Schließlich folgt er ebenso nur seinen Idealen und wird dabei auch zu einem großen Teil ausgenutzt, betrogen und gequält. Damit will ich seine Pläne nicht gut reden, seine Taten nicht in Frage stellen… aber es passt sehr gut in das Konzept des Spiels, dass alles eine Frage der Perspektive ist und für jedes höhere Ziel auch viele, viele Opfer gebracht werden müssen.

    Ich konnte Sephiroth gar nicht leiden. Nicht nur, dass er der Antagonist war, ich habe seine ganze Art nicht leiden können; er war mir schlichtweg unsympathisch. Okay, er ist der "Böse", ist okay, aber meistens kam er mir mehr wie ein weinerliches Kind vor, das sauer ist, weil ein paar ältere Schüler gemein zu ihm waren und deshalb einen riesigen Meteor auf die Welt stürzen lässt.
    Dadurch war er dann auch sehr vorhersehbar und in dem Sinne eintönig - ich hätte mir etwas mehr Tiefe auch bei Sephiroth gewünscht, denn so fand ich ihn einfach langweilig.


    Ich hab wochenlang nur an diesem einen Spiel gehangen und war froh über die Abwechslung, welche ich innerhalb des Geschehens geboten bekommen habe. Zugegeben: Heutzutage würde ich begrüßen, wenn 90% der Mini-Games optional wären, aber für damals war ich froh drum, dass man so eine gewisse Vielfalt suggeriert hat.

    Ich gebe zu, ich gehöre der Fraktion an, die mit obligatorischen Minispielen nicht viel anfangen kann. Das beschränkt sich nicht auf FF VII, aber ich finde sowas anstrengend und wäre deshalb nicht traurig, würden sie die im Remake freiwillig machen.


    Final Fantasy VII hat mir Spaß gemacht, es hatte einen angemessenen Schwierigkeitsgrad, für Leute, die mehr Herausforderung suchten, gab es zusätzliche Gegner, ein paar Nebenquests waren auch da, die Welt wirkte nicht leer. Die Musik hat mir gefallen, es gab viele Stücke, die einen langanhaltenden Eindruck hinterlassen haben und auch die Mischung der Charaktere mag ich sehr gerne, zwar sind auch Klischess dabei, aber ergänzt durch Figuren wie Cait Sith und Red XIII, die ich vorher so in dieser Form nicht erlebt hatte, ergibt sich da ein sehr frisches Bild. Die Thematik des Spiels ist ernst und das Thema Tod quasi omnipräsent, man kann da richtig mit den Figuren mitfühlen und das hat FF VII auch für mich zu einem klasse Erlebnis gemacht, damit hat das Spiel etwas geschafft, was einige neuere Spiele nicht schaffen, dafür verdient es meinen Respekt. Aber es gab eben auch Dinge, die mich gestört haben, die Idee mit den 3D-Figuren auf 2D-Hintergründen hat nicht so gut funktioniert, aber allem voran fand ich Sephiroth einfach langweilig, so leid es mir tut, und die verworrene Geschichte, die an sich zwar toll war, nur fand ich es bloß schade, dass ich das Spiel mehrmals spielen musste, um sie zu begreifen. Ich muss nicht alles sofort verstehen, wie gesagt, ich denke gerne nach, aber trotzdem hatte ich nach dem ersten Spielen nicht das Gefühl, das Spiel begriffen zu haben. Ich war nicht zufrieden und das ist sehr schade; wäre ich ein weniger geduldiger Mensch, hätte das Spiel für mich ebenso ein totaler Reinfall sein können. Wenn ich daran denke, dass ich heutzutage die meisten Spiele aus Zeitgründen nur einmal spiele: FF VII hätte keine Chance gehabt. Insofern war es wohl doch auch ein wenig "Glück", dass ich das Spiel 2009 gespielt habe und nicht heute, und dabei ist nicht einmal der Umstand, dass das Spiel nicht gut gealtert ist, das Hauptproblem.


    War FF VII damals gut? Ja. Ist es noch immer gut? Ja. Gibt es bessere Spiele? Auch ja.