Letzter geschauter Anime

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    • @Columbo Du hast es ziemlich gut erfasst. Auch wenn der Anime gerade am Anfang sehr zäh ist und man schon innerhalb der ersten paar Folgen so derart viele Fakten über die Welt weiß, world building at its best, und man zwangsläufig überfordert wird, stellt in mein Augen eine wirklich sehr gute und interessante Erzähltechnik dar. Denn nach und nach erfährt man immer mehr über die Welt und man kann die Fäden selber wieder zusammen pflücken und vor allem dieses Wissen braucht man ja auch, um die Handlung überhaupt begreifen zu können. Der Charaktere mögen evtl. schwach geschrieben sein und auch keine nennenswerte Entwicklung haben, ja, und wie du auch erkannt hast, ist es nur ein Mittel zum Zweck. Die Charaktere agieren unter ihren Umständen sehr glaubhaft und ihre Entwicklung wird der Geschichte eben nicht forciert und hier kommt der wohl Kniff zustande, denn umso weniger Charaktere in der vermeintliche Gruppe vorhanden sind und diese ebenso aus dem Gedächtnis des Zuschauer, ebenso wie aus den der Charaktere entschwinden, ist es möglich gewesen den Fokus auf das wichtigste zu lenken: Die Fakten der Welt und das zusammen puzzeln dieser einzelnen Elemente. Sowas wäre mit ein stärkeren Fokus auf die Charaktere nicht möglich gewesen und die Handlung, sowie die Welt wäre nicht so großartig konzipiert wie sie es letztendlich ist.
      Und gerade deswegen tat ich mich gerade am Anfang mit den Anime so schwer und brauchte unendlich viel Geduld um über die ersten acht Folgen hinaus zu kommen. Man sollte sich die Details notieren, denn nur so versteht man überhaupt die komplexe Struktur die diesen Anime umgibt. Die Novel 'Shinsekai yori: From the New World' ist auch ins Englische übersetzt worden und ich plane mir diese bald anzuschaffen.


      There is no such thing as that rose-colored campus life. Why? Because there is nothing rose-colored in the world. Everything is all a bunch of colors mixed up, you see.

      - Seitarou Higuchi from The Tatami Galaxy
    • Noblesse Awakening

      Das TV-Special zu den sehr bekannten Manhwa ist heute sehr spontan angekündigt und ausgestrahlt worden (Ich zumindest wusste nichts davon). Das Special geht um die 30 Minuten und setzt in etwa die ersten 50 Kapitel des seit 2007 laufenden Manhwa um. In der Geschichte geht es um den frisch erwachten Vampir Cadis Etrama Di Raizel. Ohne jegliches Wissen erwacht er nach über 820 Jahren wieder und weiß weder was über die aktuelle Welt, noch wie sich die Menschen zwischenzeitlich verändert haben. Bei seiner Erkundung landet er zufällig als "neuer Schüler" an einer Schule, bekommt fortan den Spitznamen 'Rai', lässt die Frauenherzen mit sein eleganten Aussehen und kühler Art höher schlagen und trifft auf ein alten Bekannten aus alter Zeit wieder, der hier als Schuldirektor tätig ist.

      Vom Inhalt und der Art der Erzählung hält man sich gut an der Vorlage, beschleunigt jedoch die Dinge und lässt eher unwichtige Dinge und vor allem die Slice of Life Passagen aus und daher kommt hier die Action sehr gut zur Geltung. Alles ist sehr rasant und sauber inszeniert. Der Soundtrack ist passend gewählt und trägt die untermalten Szenen.


      There is no such thing as that rose-colored campus life. Why? Because there is nothing rose-colored in the world. Everything is all a bunch of colors mixed up, you see.

      - Seitarou Higuchi from The Tatami Galaxy
    • Bubuki/Buranki #08

      Auch wenn mich die letzten Folgen eher enttäuscht haben, bin ich noch nicht völlig abgeneigt dieser Serie gegenüber, vor allem da sie nun als gesamt mit 24 Episoden gelistet wurde… da sind die Fehltritte auf die Gesamtheit gerechnet noch verschmerzbar. Leider finde ich, dass dennoch mit der Story etwas zu sehr auf der Stelle getreten wird… eigentlich wollen sie wohin reisen, aber klar: Kommen erst mal zwölfeinhalbtausend Sachen dazwischen und Einiges davon wirkt für mich einfach zu „Random“. Zum Beispiel, dass nun auf einmal neue Bösewichte aufgetaucht sind.
      Das Schlimme an denen ist aber eigentlich nicht mal die Existenz von denen, sondern dass leider eiige der Charaktere lächerlich wirke. Bei dem Versuch irgendwie humorvoll zu sein, kam bei mir eher an, dass es total lächerlich ist. Das amerikanische Bubuki-Team wirkt in ihrer Gesamtheit lächerlich, aber auch die russischen Zwillinge haben bei mir nicht gerade einen Preis für Sympathie gewonnen… die wirken für mich; anders als Reokos Team; wie so billiges Füllmaterial, dass man mit ein paar Tropen zugestopft hat (dummer Fettsack; Brocon; Twins; der Typ, welcher nie was sagt etc. pp.) damit vielleicht irgendwer sich damit anfreundet…
      Es gab auch immer mal wieder lustige Szenen in der vorherigen Geschichte, aber die Gegner haben trotzdem glaubwürdig gewirkt und nicht wie ein Haufen Zirkusaffen. Ich hoffe sehr, dass bei den nächsten Episoden wieder einen Gang runter geschalten wird, was Slap-Stick angeht und man sich wieder mehr auf anständiges Storytelling konzentriert. Gerade wird nämlich die Beziehung zwischen Reoko (bzw. Reoko eigentlich generell) und Sōya interessant…

      Am Anfang hat die Serie mich wirklich relativ positiv überrascht und hätte von mir bestimmt noch eine Bewertung leicht über dem Durchschnitt bekommen, im Moment fällt es nach und nach ab. Ich hoffe wirklich sehr, dass es sich noch fängt und man noch irgendwie einen soliden SciFi-Anime kreiert, aber um ehrlich zu sein Zweifle ich ein wenig daran. Bleibt abzuwarten!
    • Akame ga Kill!

      Wow, selten einen so niveaulosen Anime gesehen; wo soll ich bloß anfangen. Vom Plot sollte ich vielleicht gar nicht erst reden, denn hab ich mir ernsthaft 24 Folgen lang angeguckt, wie Gruppen A und B aufeinander einschlagen und das war’s?
      Die Geschichte entwickelt sich kein Stück, klar, hier und da mal ein neuer Charakter, cool, aber ansonsten beschränkt es sich bei AgK nur auf schlechte Klischees, zumeist unnötige Kämpfe und armselige Wendungen. Es werden eben die Beteiligten des Ganzen eingeführt, welche sich dann verkloppen, bis alle tot sind. Ich versteh zwar, dass alte Kameraden, die sich früher gegenseitig verraten haben, einen Kampf austragen wollen, aber wenn der Gegner neue Monster erschafft, diese dann besiegt werden, und alles ist wieder beim Alten, sehe ich keinen Sinn dahinter. Die Kämpfe an sich waren auch nicht gerade der Burner. Sie sahen cool aus und waren ab und zu mal unterhaltsam, mehr aber auch wirklich nicht. Und dann noch irgendwelche Powerups, die aus dem Nichts kamen, die ausschließlich dazu da waren, die Kämpfe in die Richtung zu treiben, wie der „Plot“ es verlangte. Der lächerlichste Fall war ja eh der, wo etwas, das sich ursprünglich negativ auf einen Charakter auswirkte, diesen auf einmal stärker machte. Die Liter Blut, die die Charaktere bei einem Kratzer anscheinend verloren haben, machten es nicht wirklich besser, eher peinlicher. Edgyness und so, haha.
      Soweit noch nicht übermäßig schlecht, aber die Charaktere brechen der Serie wirklich das Genick. Night Raid war da noch das geringere Übel, auch wenn die Comedy, die die da immer veranstalteten, echt scheiße war. Viel schlimmer waren aber die Kämpfer und Herrscher der Kaiserstadt, denn selten habe ich so blinde, heuchlerische und einfach nur unfassbar dumme Charaktere gesehen. Sie redeten andauernd irgendwas von Wegen Gerechtigkeit und Volk, aber das Töten zahlreicher Bürger und was auch immer war anscheinend kein Problem. Die „Erklärungen“, die manche Charaktere da brachten, waren auch nicht besser. „Du hast mir ein Haar gekrümmt, also musst du sterben! ICH BIN GERÄHCDIGKAID, HAHAHA!“, so in etwa kann man sich das vorstellen. Dazu kommt noch Generalin Esdeath, welche das Hobby hat, Leute zu foltern und umzubringen, und mit an der Spitze der Kaiserstadt steht, dann aber mal so zufällig Liebe empfindet. Sorry, aber wenn die Serie erwartet, dass ich ihr das abkaufe, weiß ich auch nicht weiter. Und die Lächerlichkeit, die die Bösewichte an den Tag brachten, zogen sie bis zum Ende durch. Keinerlei Anzeichen auf Einsicht oder sonst was, sondern verrückt und dumm bis zum Tod bleiben. Wenn ihnen dann mal erzählt wurde, wie falsch sie eigentlich waren, erzählten sie auch nur „RUHE! WIR SIND HIER DIE BESTIMMER! WIR MACHEN ES RICHTIG UND WERDEN WEITER FÜR DAS VOLK KÄMPFEN UND DIE SCHWACHEN DARUNTER UNTERDRÜCKEN!“, knallt Stadtteile ab. Da hilft es auch nicht, wenn die Serie sich stylisch darstellen will und die Charaktere Sachen erzählen wie „Also verkünde ich, Kaiser XY, hiermit die Todesstrafe!“.
      Außerdem haben wir da noch Dinge wie nervigen Fanservice und melodramatische Momente, in denen Tode superemotional dargestellt werden, ich aber keinerlei Gründe habe, wieso mich die jeweiligen Charaktere irgendwie interessieren sollten.
      So viel dazu.

      Angel Beats!

      Hierzu möchte ich wesentlich weniger Worte verlieren, denn der Anime war so langweilig, dass mich das Geschehen zumeist kaum interessiert hat.
      Zunächst fand ich den Stil weniger ansprechend, aber okay, kein Grund, die Serie nicht gut zu finden. Aber auch hier gab es wieder unlustige Comedy, die einen ermüdend großen Teil der Serie einnahm.
      Was mir gut gefallen hat, war die leichtherzige Stimmung, die oftmals präsent war, viel mehr dann aber auch nicht.
      Wenn die Charaktere über ihre schlimme Vergangenheit erzählten und anfingen, zu heulen, riss mich das nicht mit, zumal die Erzählweise des Ganzen ziemlich stumpf war.
      Zu den Charakteren an sich gibt es auch nicht viel zu sagen, denn mehr Charakterisierung als das, was über sie in der ersten Folge erzählt wurde, bekamen sie auch nicht. Was mich dann noch störte, war die Auflösung der Welt, die mir irgendwie total unschlüssig und unerklärt erschien.
      An sich also bei weitem kein guter Anime, aber auch nichts, was ich jetzt verteufeln würde.
    • Mamoru Hosoda ist seit sein preisgekrönten Film 'Das Mädchen, das durch die Zeit sprang' ein international beachteter Regisseur im Anime Segment. Mit Spannung fieberten Fans sein neuestes Werk unter den Titel 'Bakemono no Ko', hierzulande unter 'Der Junge und das Biest', entgegen.

      Nach ein feurigen Start befinden wir uns in der Großmetropole Tokyo wieder und treffen auf den verlassenen Halbwaise Ren der durch die Stadt streift und sein Platz in der Welt sucht. Sein Leben wird eines Tages durch die zufällige Begegnung mit Kumatetsu auf den Kopf gestellt. Durch die Verknüpfungen von einzelnen Begebenheiten landet er in der Welt der Bakemono, Monster, Kobolde, Geister und weitere koexistierene des japanischen Volksglauben.

      Wie man es bereits vom geistigen Vorgänger, Ame und Yuki, erwarten kann, geht es hier nicht nur um das finden seines eigenen Platzes in der Welt, sondern auch um das Heranwachsen und die Stellung seiner Probleme und Ängste. Man merkt hier sehr deutlich die Note von Hosoda.
      Die ungleiche Beziehung zwischen Meister und Schüler ist gut in Szene gesetzt und man bekommt es hier mit ein sympathischen, humorvollen und Familiengerechten Film zu tun.

      Wer bereits andere Werke von Hosoda gesehen hat, wird mit den besonderen Charakterdesign vertraut sein und ebenso die Fülle an Hintergründen erkannt haben. Die Animationen sind auf ein guten Niveau und in besonderen Kampf Szenen detailreicher als sonst. Die Bewegungen laufen auf ein guten Niveau.
      Der Soundtrack ist stets passend und untermalt die Ambiente sehr gelungen mit actionreicheren Schlägen oder ruhigeren Streichern.

      Fazit:
      Man bekommt hier ein Film für die Familie präsentiert, welcher über sein Szenario hinaus geht und eine gute Auslösung für seine Probleme findet. Spaßige Unterhaltung besonders für Fans von Ame und Yuki. Er enthält aber auch Elemente seine frühere Werke wie z.B. Summer Wars.


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      - Seitarou Higuchi from The Tatami Galaxy
    • Tenshi no Tamago

      Verlassenheit. Das ist denk ich ein gutes Wort, um die Stimmung dieses Animes zu beschreiben. Fängt man mit dem Film an, könnte man meinen, er habe keinen festen Inhalt, denn wichtige Dinge, die man braucht, um die Welt, die hier einem präsentiert wird, zu verstehen, bekommt man erst nach und nach in die Hand. Was einem aber wohl zunächst am stärksten auffällt, ist der Stil, welcher schlichtweg grandios ist. Zwar ist der Film sehr alt und die Animationsqualität dementsprechend auch, aber die Art der Präsentation und das Gefühl dafür, wo die Details hingehören und wann schlichte Kontraste angebracht sind, macht das mehrfach wieder wett, zumal sich im Film ohnehin das meiste nicht bewegt. Gerade bei den Stellen, in denen das Mädchen durch die verlassene Stadt läuft, sind die Details, die hier eingebracht wurden, sehr wichtig, auch inhaltlich, da sie die Dinge, die im Film über diese Welt ausgesagt werden, nochmal stark untermauern. Der Film liefert auch viele Metaphern und Symboliken, sodass man auch vieles in den Film hineininterpretieren kann, wenn man denn möchte, aber ohne dies trägt das alles unglaublich zur Atmosphäre bei. Wenn man nun ganz kritisch an die Charaktere herangeht, merkt man, dass sie in dem Film nicht sonderlich gut sind. Ein Problem für ihn stellt dies meiner Meinung nach jedoch nicht dar, denn die Charaktere funktionieren für das, was sie sein sollen, sehr gut und erfüllen somit ihren Zweck. Auch weitgehend ohne die eigene Interpretation ist der Film inhaltlich keineswegs schlecht, denn der Film bietet genug Ansätze, sodass man sich aus diesen heraus ein gescheites Bild schlussfolgern kann. Was den Film aber umso faszinierender macht, ist die nicht nur sehr verlassene Stimmung, sondern auch die philosophischen Gedanken und die sich aus diesen beiden Dingen ergebende Wirkung. Es fällt nämlich öfters die Frage, ob gewisse Dinge, über die die Charaktere des Films philosophieren, überhaupt existiert haben, und dazu kommen, wie schon erwähnt, etliche Details, Kleinigkeiten, die einiges über die Vergangenheit der Welt aussagen und das Ganze stark aufwerten.
      Für mich ist der Film vor allem Folgendes: faszinierend, fesselnd, er zieht einen in dieses Geschehen hinein und erzeugt eine so intensive Atmosphäre, wie ich sie lange nicht mehr erlebt habe. Die gut 70 Minuten gingen für mich sehr schnell vorbei, und ich könnte mir den Film vermutlich etliche Male anschauen.
    • Tsuritama

      An alle Freunde von Enten, Fischen oder der gepflegten Sportart, Angeln. Seid ihr nicht langsam die verrückten Anime leid? Keine Sorge, Tsuritama ist noch einer von ihnen. Entstand der Anime 2012 unter der Regie von Kenji Nakamura, welcher für Werke wie Gatchaman Crowds, Mononoke oder Kuuchuu Buranko verantwortlich ist, in der hintersten Ecke von A-1 Pictures, welche zur selben Zeit mit Space Brothers beschäftigt waren, und erzählt in farbenfroher Optik, sowie guter Animation eine fröhlich, durchgeknallte Geschichte zur leichten Unterhaltung mit guter Musik zum mitsummen.



      Man sieht schon sehr früh, dass hier talentierte und erfahrende Key Animatoren aus diversen bekannten Projekten wie Ergo Proxy, Hunter x Hunter (2011 Remake), Monogatari Second Season, Mononoke, Rebuild of Evangelion 1.0 - 3.33, Casshern Sins, Shinsekai yori, Steins;Gate, Fullmetal Alchemist (2003 First Version), AnoHana und viele weitere hier am Werk waren.

      Die große Stärke des Anime ist seine verspielte, kindliche und abgedrehte Art eine humorvolle Handlung gut zu präsentieren. Visuell spielt der Anime sicher ganz oben mit, auch wenn sein Inhalt recht dünn gesiedelt ist und die Charaktere sehr auf die Komödie getrimmt sind. Dies tut den Unterhaltungswert aber kein Abbruch, da man es hier voll und ganz auf die schrille Optik angelegt hat.

      Mit der Handlung wird man direkt zu Anfang ins kalte Wasser geworfen und muss sich erstmal rein fischen. Der gewöhnliche Highschool Schüler Yuki Sanada ist Umziehen gewöhnt und wechselt daher mal von Schule und Schule und weil es den introvertierten junge Herr schwer fällt mit anderen Leuten zu reden, hat er niemand den er als Freund bezeichnen kann. Als er wiedereinmal mit seiner französischen Großmutter umzieht und auf der Halbinsel Enoshima in seiner neuen Klasse das exzentrische Energiebündel Haru kennen lernt, welcher sich als Alien ausgibt und stets ein Goldfischglas mit sich führt, in welchem seiner Schwester drin blubert, wird die idyllische Halbinsel zu ein Schauplatz, einer vom Schicksal der Welt bestimmenden Ereignis.

      Das Design ist erfrischend und reflektiert zugleich die Skurrilität sehr gut wieder. Ebenso skurril und übertrieben sind die Charaktere in diesen Anime. Der Hauptcast von Yuki, Haru, Natsuki und Akira (inklusive seiner Ente) ist ebenso ein bunter zusammen gewürfelter Haufen. Gemeinsame Anhaltspunkte gibt es zwischen ihn nur zu wenig und jeder hat so seine eigenen Macken. Protagonist Yuki glaubt zu ertrinken, wenn er unter Druck steht und sieht imaginär das Wasser steigen, auch wenn keins vorhanden ist.
      Akira, ein Inder, ist ein Spion und überwacht die Truppe mit seiner weißen Ente, Tapioca, und obwohl er Mitte 20 ist, sieht man ihn als "Austauschschüler" in der Klasse von Yuki und Haru wieder.


      There is no such thing as that rose-colored campus life. Why? Because there is nothing rose-colored in the world. Everything is all a bunch of colors mixed up, you see.

      - Seitarou Higuchi from The Tatami Galaxy
    • Demon King Daimao

      Nachdem ich gesehen hab, dass man ihn auf Viewster gucken kann, beschloss ich, den Anfang nachzuholen, den ich aus der aktuellen Anime Night verpasst hatte. Das waren nämlich die ersten 3 Folgen, wobei ich von der zweiten einen Teil noch gesehen hatte. Jedenfalls, da ich schon dabei war und aufgrund vom Ferienende nächste Woche zum letzten mal zur Anime Night einschalten kann, habe ich gleich alle 12 Folgen geschaut. Der Player auf Pro7 Maxx ist echt mies und dieses 7-Tage-nach-Ausstrahlung-Streaming wollte ich daher vermeiden. Bei Tokyo Ghoul werde ich aber wohl nicht drum herum kommen.

      Nun gut, ich sehe ihn als sag ich mal durchschnittlichen Anime an, der aber durchaus gute Unterhaltung bot. Man darf natürlich keine Erwartungen haben, und ich wollte den auch garantiert nicht gucken, weil ich Bock auf etwas Intellektuelles mit viel Anspruch hatte. Im Gegenteil.
      Das einzig große Problem war mal wieder nur, dass man die ersten 6 Folgen nicht wirklich viel hat passieren lassen und dann in die anderen 6 Stück eine Story reinquetschen wollte, die wieder die ganze Welt betrifft, obwohl der Schauplatz konstant bleibt. In der ersten Hälfte nahm sich der Anime nie wirklich sehr ernst und es hat Spaß gemacht ihn zu gucken, einfach mal Hirn aus und fertig. Doch plötzlich wollten die Produzenten das ganze wieder herumreißen, weil ihnen in den Kopf schoss "wir brauchen ja auch ne Story" und haben es einfach schlecht umgesetzt. Der Humor und Ecchi Anteil wurde fast komplett rausgenommen und es gab nur noch Action, der man nicht folgen konnte, weshalb der Genuss dieser Szenen mit eigentlich guten Effekten kaum möglich war. Man wusste nicht, wer jetzt auf welcher Seite war und warum, allgemein war die Story irgendwann nicht mehr zu verstehen. Falls man das "Story" nennen kann.

      Selbstverständlich hat diese anfangs fehlende und später schlecht hinzugefügte Story dazu geführt, dass man auch nicht wirklich Spannung hatte. Zwar waren diverse Szenen nicht vorhersehbar, aber der Grund dafür liegt darin begründet, dass man wie gesagt den Faden gegen Ende hin verliert. Doch ich hab mir Demon King Daimao dadurch nicht kaputt machen lassen. Immerhin gabs größtenteils sympathische Charaktere, was ich bei diesem Genre doch für eher ungewöhnlich halte, da mir sonst immer mind. 2-3 Leute auf den Geist gehen und hier seltsamerweise nicht. Zwar war Junko Hattori manchmal recht zickig drauf, aber andererseits war sie ein Ninja und Ninjas sind einfach cool, da kann man sagen was man will :D Hervorstechend war auch die Androidin Korone, weil sie eben als nicht-menschliches Wesen sehr oft dumme Sprüche gerissen hat.

      Wie erwähnt waren die Action Szenen mit guten Effekten ausgestattet. Auch den Soundtrack fand ich überraschend gut, wobei er sich leider mit der Zeit wiederholt hat. In Folge 4 oder 5, auf dem Weg zu einer Höhle, ist mir ein spezieller Track sehr positiv aufgefallen, da er zur Wald-Atmosphäre und dann dem Geheimnisvollen in der Ruine gepasst hat. Später kam der Sound aber noch 4 oder 5 mal in weiteren Folgen zum Einsatz und das dann immer, wenn irgendwie ein Kampf bevorstand, obwohl es atmosphärisch gar nicht mehr passte.
      Der Ecchi Anteil wird von vielen als ziemlich hoch bezeichnet, aber verglichen mit Highschool DxD (das ist genaugenommen auch meine einzige Vergleichsmöglichkeit) ist er geringer.

      Fakt ist: Wenn man das Hirn nicht ausschaltet, dann wird man enttäuscht. Ansonsten nicht unbedingt. Hauptkriterium ist wie gesagt die Story, das hätte man definitiv anders lösen müssen. Entweder früher damit anfangen oder weniger darauf konzentrieren.

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      Nun schaue ich übrigens Parasyte. Man kann ihn scheinbar doch ohne ein Abo auf Crunchyroll gucken, aber das ist nicht mit jedem dort verfügbaren Anime möglich. Bei diesem hier glücklicherweise schon ^^ Man hat halt Werbung dabei, nichts Tragisches. Hab nun 12/24 Folgen hinter mir, aber hab vorhin ne Pause gebraucht, weils so unglaublich traurig wurde. Sonst ist er verdammt spannend, gute Action, vereinzelt Witze, ich liebe Parasyte. Hat gute Chancen unter meine Top 3 der Animes zu kommen!
    • Tales of Vesperia - The First Strike

      Ein Film zum Videospiel, welches hierzulande nur für Xbox360 erschienen ist. Zwar gibt es auch eine PS3 Version, aber die ist rein japanisch. Ich dachte mir also, ich guck den Film, wenn ich das Spiel schon nicht zocken kann. An sich hat es mir auch sehr gut gefallen, da man eine vernünftige Story hatte und schöne Kampfeffekte sowie Gegner. Samt den Charakteren, die ich jetzt z.T. kennengelernt habe, hat es sich richtig klassisch wie ein Tales of angefühlt. Nur gegen Ende habe ich mich gewundert, wie wenig Charaktere eigentlich dabei waren, denn von diversen Screenshots kenne ich das ungefähre Aussehen der Truppe. Tatsächlich waren manche nicht dabei und von denen wurden dann kurze Szenen während des Abspanns gezeigt. Erst dann begriff ich, dass der Film vor der Story des Games spielte und nicht wie erwartet das Game zusammenfasst. Es hätte mich sowieso gewundert, wie man eine Story von vermutlich wieder rund 40 Stunden in einen Film von 106 Minuten quetschen will.
      Da gucke ich den Film, um ein bisschen was vom Game abzudecken, und letztendlich ist es nur eine Vorlage gewesen, die erst recht dazu einlädt, sich mit Tales of Vesperia zu beschäftigen. Eieiei :D

      Nichtsdestotrotz ist er insgesamt sehr gut gelungen. Die Geschichte um dieses "Aer", was durch die Luft schwebt und Dinge beeinflusst, finde ich ziemlich interessant. Des Weiteren war es endlich mal ein Problem, das nicht die ganze Welt betrifft, sondern nur mal die Region. Man hatte nicht übertrieben, sondern einen ganz normalen Abenteuer und Fantasy Streifen gehabt.
      Irgendwann werde ich hoffentlich auch mal in den Genuss des Games kommen. Ich weiß noch nicht wie, aber das werde ich ja sehen ^^
    • Fullmetal Alchemist: Brotherhood

      Nachdem ich meinen Beitrag im Warum ihr mit Animes/Mangas wenig anfangen könnt -Thread verfasst habe, hab ich wieder Lust auf FMA bekommen. Ich bin bei Folge 6 oder so stehen geblieben und habe heute gleich ein paar Folgen hintereinander geschaut bzw. bin immer noch dabei. Bis jetzt gefällt mir der Anime extrem gut, er trifft die Balance zwischen Witz und Ernsthaftigkeit mMn genau richtig. Über Armstrong und seine emotionalen Ausbrüche musste ich bisher am meisten lachen, der ist einfach so genial. :D
      No bird soars too high,
      If he soars with his own wings.
      - William Blake
    • Tokyo Ghoul

      War ehrlich gesagt ein einziger Krampf. Ich fand ja schon Serien wie SAO oder Akame ga Kill! wirklich schlecht, aber diese hatten zumindest noch einen gewissen, wenn auch geringen Unterhaltungswert. Tokyo Ghoul nicht. Gerade die letzten 3 Folgen oder auch in etwa 4-6 waren echt widerlich, denn ich möchte nicht Charakteren zusehen, die sich grundlos an Litern Blut oder was auch immer aufgeilen und dabei wie die dümmsten Psychopathen auftreten. Das ganze Blut ist auch so eine Sache, die die Serie auf keinen Fall besser macht, zumal ich auch dadurch einige Szenen überhaupt nicht ernst nehmen konnte. Das einzig Gute an der Serie war in meinen Augen der Charakterkonflikt, den Ken Kaneki von Anfang an hat, auch wenn ich keine Ahnung hab, wieso der Anime das so penetrant und aufdringlich präsentieren musste. Ansonsten sehe ich am Hauptcharakter auch absolut nichts Nennenswertes, und die Charakterentwicklung, wenn man das überhaupt so nennen kann, die er hatte, war mehr als peinlich. Ansonsten hatte ich noch Probleme wie das überzogene Drama, die inhaltslosen Dialoge, die teils unfassbar dummen Charaktere und natürlich das Ende, wo der Anime seine Gewalt, das Melodrama und den Rest, den ich an der Serie auszusetzen hab, auf eine so hohe Spitze getrieben hat, dass ich nicht mehr glauben konnte, was da abging. Zum Thema dumme Charaktere; da fällt mir besonders diese Kommission ein, die gegen Ghoule vorgegangen ist. Am lustigsten war ja, wie sich der eine aus dieser Gruppe bei Ken Kaneki darüber beschwert hat, wie herzlos sie doch seien etc., eine Folge vorher aber ganze unschuldige Familien umgebracht hat. Wobei man sagen muss, dass die gesamte Kommission eigentlich völlig bescheuert war, wenn man bedenkt, dass sie gegen Ghoule – also Wesen, die den Menschen schaden – vorgehen, selber aber abgesehen davon, dass sie eben gegen Ghoule kämpfen, absolut nicht im Rahmen der menschlichen Rechte handeln, sondern Spaß am Töten Unschuldiger haben und schlichtweg böse sind, weil sie es sind. Des Weiteren finde ich, dass die Charakterdesigns extrem hässlich sind. Muss per se kein großer Negativpunkt sein, aber wenn Gesichtsausdrücke und Emotionen derart unnormal und unglaubwürdig aussehen, schadet das nicht nur der Glaubwürdigkeit der Serie, sondern auch dem visuellen Aspekt, den die Animation längst nicht retten kann. Denn meist waren die Räume bzw. Gebiete so mit Blut vollgeklatscht, dass mich die Atmosphäre gar nicht packen konnte.
      Die Backstories, inneren Monologe oder was auch immer sind so uninteressant, da zu einem die Charaktere extrem uninteressant sind, und sie zum anderen keinerlei Tiefe oder Inhalt besitzen und dem Zuschauer dies in irgendeiner Weise vorgaukeln wollen. Gerade am Ende, wo Ken Kaneki in der Folterkammer war, ist mir das stark aufgefallen. Denn gegen Ende hatte er eben einen Monolog genau dieser Art, nur damit am Ende ein Powerup da ist, das unseren Protagonisten aus dem Schlamassel befreien kann, und dieser schön den Badass raushängen lässt.
      Also, man kann sich ja von Tokyo Ghoul unterhalten fühlen, aber wie man eine so schlecht geschriebene, unlogische und einzig auf Schockfaktor beruhende Serie mit so vielen „Edgy“-Szenen tatsächlich gut finden kann, ist mir echt unklar.
    • m4xwll schrieb:

      Fullmetal Alchemist: Brotherhood

      Nachdem ich meinen Beitrag im Warum ihr mit Animes/Mangas wenig anfangen könnt -Thread verfasst habe, hab ich wieder Lust auf FMA bekommen. Ich bin bei Folge 6 oder so stehen geblieben und habe heute gleich ein paar Folgen hintereinander geschaut bzw. bin immer noch dabei. Bis jetzt gefällt mir der Anime extrem gut, er trifft die Balance zwischen Witz und Ernsthaftigkeit mMn genau richtig. Über Armstrong und seine emotionalen Ausbrüche musste ich bisher am meisten lachen, der ist einfach so genial. :D
      Der Supporter-Champion Braum aus dem MOBA Spiel League of Legends ist übrigens von Armstrong inspiriert. Fand ich ziemlich lustig. :D
    • The Devil is a Part-Timer war das wohl bei mir. Ich hatte von dem Anime vorher noch gar nichts gehört, ist wohl eher unbekannt, aber ein Freund von mir wollte den schauen. Es geht um den Dämonenkönig Satan aus einer anderen Welt, der nach einem Kampf in unserer landet und in einem Fastfood-Restaurant arbeitet. Nun ja, es ist so eine Mischung aus Comedy und ernster Handlung, wobei letztere für diesen kurzen Anime doch etwas zu imposant wirkt meine ich. Ich fand ihn durchaus schön und witzig gemacht, auch mit den Charakteren konnte ich mich gut anfreunden, aber dieses Fantasy-mäßige und Ernste mutete oft etwas reingequetscht an, da es etliche Andeutungen gab, dafür aber kaum Zeit war. Nun sicher kein großer Epos und auch keine Dramatik, aber durchaus ein kleiner witziger Anime, der aber definitiv nichts für Leute ist die auf tiefgründige Story oder "niveauvollen" Humor setzen.
      Ich habe alle 13 Folgen geschaut.
    • Ich habe mir gerade die erste Kurzepisode Brotherhood: Final Fantasy XV angesehen – was ihr übrigens auch ganz leicht und legal über diesen Stream tun könnt – und bin vielleicht etwas zu sehr auf dem Hype-Train, aber für Fans der Reihe; und vor allem Fans dieses Ablegers; können sich die rund 10 Minuten gerne als kleines Schmankerl und zur Überbrückung der Wartezeit ansehen!

      Man muss ganz klar sagen, dass die Animationen nicht sonderlich herausragend sind, für ein Nebenprojekt aber vollkommen auszureichend. Was das eigentlich Ansprechende war, ist der Fakt, dass man die Charaktere näher kennenlernt und offenbar ein wichtiger Vorfall aus Noctis Vergangenheit im Fokus steht. Für die kurze Laufzeit war der Inhalt auf jeden Fall spitze und; wie schon in der Demo; empfinde ich die Dynamik zwischen den Haupt-Mitgliedern überragend sympathisch.

      Erwartet hier bitte vor allem kein visuelles Kunstwerk, sondern eher ein Goodie für diejenigen, welche nun 10 Jahre warten und solche liebreizenden Extras als Balsam für die Seele benötigen. Mehr ist es nicht, aber ich finde es eine wundervolle Geste von Square Enix und freue mich auf die nächsten vier Episoden.
    • Was zeichnet ein Anime aus? Woher stammt die damalige Faszination an diesen fern östlichen Medium und weshalb konsumiere ich es bis heute? Wenn man sich viele Werke aus der heutigen Zeit ansieht, könnte man sich diese Frage wirklich stellen. Oftmals sucht man die Flucht in die vergangenen Tage und rewatcht alte Filme & Serien erneut, anstelle es mit neuen Werken zu versuchen. Warum sich dies oftmals lohnt, möchte ich euch naher bringen, mit mein Kommentar zu Gainaxs Erstling: The Wings of Honneamise.

      Man gehe drei Dekaden zurück, etwa um Anfang der 80er-Jahre und setzt sich mit der Entstehung des bekannten Studio Gainax auseinander. Eigens für dieses Projekt wurde das Studio von einer Gruppe von Studenten und Sci-Fi/Animations Fans gegründet und noch damals ahnte keiner der Beteiligten, mit welchen Ausmaßen sie den modernen Anime beeinflussen würden.

      Der Film selbst spielt in einer alternativen Welt, in welcher das Königreich Honneamise das Raumfahrprogramm ins Leben gerufen hat. Da jedoch die technischen Mittel noch nicht voll ausgereift sind, kommen in den ersten beiden Jahrzehnten viele Testpiloten ums Leben und eine große Menge an Geld geht verloren. Der Ruf der Royal Space Force sinkt mehr und mehr und durch die Begegnung mit den religiösen Mädchen, Riquinni, fängt unser Protagonist Shirotsugh wieder an Hoffnung zu schöpfen und windet sich aus seiner demotivierten und depressiven Sicht. Nachdem Riquinni jedoch mehr über seine Arbeit und die Möglichkeit zu den Sternen zu fliegen erfährt und darüber fasziniert ist, gewinnt er an weitere Motivation und als zeitgleich ein neuer Freiwilliger für einen Flug ins All gesucht wird, meldet er sich, um der erste Mensch im Weltraum zu sein.

      Auch wenn der Film einige Jahre auf den Buckel hat, darf man hier nicht vergessen mit welcher Liebe und welcher Detailgenauigkeit man ans Zeichnen gegangen ist, da unter anderem sich das Team sich die Zeit für ein Recherche Besuch am National Air and Space Museum nahm, um so die Darstellung der Raumfahrttechnik so detailliert wie möglich auf Papier zu bringen. Der seinerzeit teuerste Anime wartet trotz Verwendung von Limited Animation, eine Technik die ins besondere in spätere Werke von Gainax wie unter anderem Nadia, the Secret of Blue Water oder auch Neon Genesis Evangelion zum Einsatz kam, mit einer raffinierten Fülle auf und zeigt, dass phantasievolle gestaltete Hintergründe mit realistische Vordergründe als Ambition in der Cineastischen Kunst vollkommen ausreicht.

      Die Musik wurde von Ryuichi Sakamoto beigesteuert, der jüngst auch westliche Filmfans in Kooperation mit Alva Noto in The Revenant begeisterte, wobei die Kooperation schon seit über einer Dekade besteht. Wie das leise Rauschen von Kristallen schmiegt sich der Sound in die Weltraum Kulisse und ist nicht nur abwechslungsreich komponiert wurden, sondern auch stets passend in die Szenerie untermalt.

      Ein Klassiker eines Mediums zu erschaffen ist alles andere als leicht, doch mit der hier harmonierten Zusammenarbeit von zahlreichen Talenten ist es das junge Team von Gainax gelungen. Nicht groß verwunderlich, dass sie sich nach Jahrzehnten, trotz der Gründung von diversen zahlreichen Projekten und Studios sich zu Evangelion 2.22 wieder zusammen gefunden haben und erneut den modernen Anime geprägt haben.


      There is no such thing as that rose-colored campus life. Why? Because there is nothing rose-colored in the world. Everything is all a bunch of colors mixed up, you see.

      - Seitarou Higuchi from The Tatami Galaxy
    • Ich habe als letztes die erste Episode von This Boy is a Professional Wizard auf Crunchyroll gesehen. Dieser Anime handelt von Kashima, der in seiner Lieblingsbar auf einen Mann namens Toyohi trifft. Dieser Toyohi hat schon nach ihrem erstem Treffen großes Interesse an ihm...

      Da die erste Episode sehr kurz ist (etwas mehr als 7 Minuten), bin ich gerade am Überlegen, ob ich die restlichen 3 Episoden auch noch gleich hinterher schaue, den die erste hat mir gefallen. Mal schauen...
    • Ich kann nun endlich mit einem Kapitel aus meiner Jugend abschließen, nachdem ich gestern nach knapp 10 Jahren einen Anime beendet habe, den ich einmal zufällig freitagsnachts in so 'nem Mitternachtsspecial auf Vox gesehen habe. Es handelt sich um DNA² und ich habe gemerkt, dass den anscheinend echt viele Leute kennen.

      Inhaltlich geht es um den Schüler Junta. Er ist in der Zukunft für die Überbevölkerung der Erde verantwortlich, da er mit 100 Frauen 100 Kinder zeugt, die wiederrum jeweils 100 Kinder zeugen. Grund für dieses rege Sexleben ist Juntas "Mega Playboy" DNA, die dafür sorgt, dass ihm jede Frau verfällt und die er natürlich an jedes seiner Kinder weitergibt. Karin, ein Mädchen aus der Zukunft, wird zu Beginn des Animes in die Vergangenheit geschickt um Juntas DNA zu verändern und die Überbevölkerung zu verhindern. Dabei geht dann aber einiges schief.

      Gefallen hat mir der Anime eigentlich immer noch genauso gut wie damals anno 2006, obwohl ich den Begriff Mega Playboy irgendwie leicht bescheuert und dämlich finde. Vielleicht hat das ja in dne 90ern mehr Eindruck auf die Leute gehabt.^^

      Die Figuren sind alle durchweg sympathisch und wenn man sich ein wenig an die eigene Jugend zurückerinnert, kann sich wohl jeder Junge/Mann irgendwie ein wenig in Junta wiedererkennen (mit Ausnahme seiner "Allergie"). Was mich ein wenig gestört hat ist, dass ich manche Sachen ein wenig Over the Top fand, wie z.B. Juntas Gekotze oder Kotomis Gefurze, da hätte ich mir irgendwie Dinge gewünscht, die alles etwas weniger ins Lächerliche ziehen, aber vielleicht ist das ja genau das, was die Autoren wollen um der Geschichte ihre Leichtigkeit zu lassen. Ich fand auch, dass die letzten 3 bis 4 Folgen der Staffel ein wenig drangeklatscht wirkten. Ich habe z.B. nicht kapiert

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      wieso sich der Exfreund von Tokomo auf einmal verwandeln konnte und die DNA anderer absorbieren konnte, weil er anstatt Junta die 2. Patrone abbekommen hat. Vielleicht wird das ja im Manga besser erklärt.


      Und ich finde, dass bei Anime immer alles doppelt und dreifach erklärt wird, als würden die Autoren einen für grenzdebil halten. Das gilt aber für den Bereich Anime generell und bezieht sich nicht nur auf DNA².

      Die Animation war zweckmäßig, es gibt deutlich besseres, aber wie immer gilt hier für mich auch wie bei Videospielen, die Grafik ist nur ein Mittel zum Zweck. Das wirklich wichtige ist das Gameplay bzw. in nem Anime die Story und die hat mich überzeugt und ich bin froh, dass ich DNA ² doch endlich mal zu Ende gesehen habe :)
    • Noa schrieb:

      Fazit:

      Man bekommt hier ein Film für die Familie präsentiert, welcher über sein Szenario hinaus geht und eine gute Auslösung für seine Probleme findet. Spaßige Unterhaltung besonders für Fans von Ame und Yuki. Er enthält aber auch Elemente seine frühere Werke wie z.B. Summer Wars.
      Hm, wusste nicht das beide Werke von der selben Regie stammen. Hab beide Filme gesehen und sie echt gut gefunden, allerdings fand ich Summer Wars unterhaltsamer. Das Mädchen das durch die Zeit sprang fehlte es einfach irgendwie an Würze, also Wiedererkennungswert und Charme meine ich. Summer Wars hat mich da schon eher berührt, hatte eine interessante Story und einen tollen Soundtrack. Die Charaktere hatten allesamt auch viel Persönlichkeit. The Girl Who Leapt Through Time kam mir letzten Endes overhyped vor. (Ich wünschte, es gebe eine Abkürzung für diesen langen Titel) :D