Der "zuletzt besuchtes Konzert / Musical"-Thread

  • Ich war gestern Abend auf der 2estvoo Releaseparty im Sonnenkeller Balingen, ein Häuschen, das für ne Kneipe extrem groß, für ein Haus mit Bühne aber relativ klein geraten ist.


    Gespielt haben neben den Headlinern 2estvoo nur noch Damien (beides Metalcore-Bands). War halt einfache Aufs-Maul-Mukke mit ein paar netten Passagen und coolen Sachen, die die Leute gemacht haben (zum Beispiel hatten die nur nen Drumcomputer und bei den Akzenten der Snare hat die Bassisten quasi Dead-note-Slapping mit der flachen Rechten auf alle Seiten angewandt, um dem fetzenden Klang nachzukommen).
    Die Bassistin war hier auch das Highlight, ziemlich najs, schnell mit den Fingern und sie hatte nen hübschen Bass, auch wenn ein geleimter Body irgendwie nich so zu Metalcore passt. ^^


    2estvoo fand ich dann nicht sooo cool, weil die Musiker viel weniger gemacht haben (als Headliner! D:[size=0][/size]), aber die Stimmung war wegen der Bekannt- und Beliebtheit der Band einfach bombig und wir haben mal eben zig Moshpits und zwei Walls Of Death angezettelt (der Palmengawd musste sich sogar von mir motivieren lassen >8D), was insgesamt einfach nur geil gelaufen ist.
    Und die Jungs sind kreativ, statt Plektren verteilen sie halt mal Schnäpse und Kondome. :D


    Ich fands auf jeden Fall geil und wiederhol das bei Gelegenheit, aber nächste Woche gehts erstmal aufs MARDER! x3 *froi*

    Nohr does what Hoshidon't.

  • Ich war am letzten Freitag(19.11.2010) auf einem Konzert von:
    Eskimo Callboy,
    His Statue Falls,
    Tracy Ate A Bug,
    The Art Of Killing,
    One Last Hero.


    War sehr amüsant. alles in die Richtung DeathCore/TranceCore.

  • Heute möchte ich (nachdem dank Faulheit letzten Sonntag mein wohliges Nackenweh verflogen ist) Heavy Metal Marder Festival 2010 in der Turn- und Festhalle von Albstadt-Laufen schreiben.
    Ich hatte hartes Nackenweh und Muskelkater in beiden Armen, aber das wars auch schon ... obwohl die Musik geil war, gab es einfach viel zu wenig Leute und dementsprechend auch fast keine Moshpits. So eine große Halle braucht einfach mehr Besucher als der kleine Sonnenkeller, in dem Pogo problemlos möglich ist.


    Angefangen hat das Ganze mit Vanish. Wir sind zwar erst zum zweiten oder dritten Lied reingekommen, aber gesehen haben wir dann doch genug, um uns ne Meinung zu bilden. Der Leadgitarrist hat nämlich echt cooles Zeug gemacht und seine Soli waren von Stil so durchtränkt, dass man hätte glauben können, seine Saiten bestünden aus Bailey's. xD Ansonsten war nur noch der Drummer wirklich kewl (und der Klang seiner Drums! Die Akustik in der Laufener Halle ist der Wahn!) und die Musik allgemein (vor allem der Sänger) waren für mich zu sehr an Alte-Männer-Melodic-Bands angelehnt. Letztendlich wars cool gemacht, aber eben nich so hart, wie die Band sich gefühlt hat. :D
    Bei Mantikor war party hard angesagt, da sie hier im Albstädter Raum wesentlich bekannter und vor allem durch Fannähe auch beliebter sind. War netter, schneller Metalcore mit gerade soviel Rockcontent, dass es noch nicht wie Kinder-Postcore klang und die Dudes waren auch heftigst sympathische und leidenschaftliche Musiker. Zum Ende hin haben sie dann noch Aufkleber von ihrem neuen Album verteilt und den Bassisten von Fusion Of Souls, Danijel, als Gastsänger auf die Bühne geholt, nachdem er vor einigen Jahren ausgestiegen war.
    Downspirit mit ihrem Southern Rock hielten wir dann zuerst für Lückenfüller, da sie beim Soundcheck einfach nur peinliche Sprüche gelassen haben und auch sonst optisch nicht so viel hermachten (bis auf den Gitarristen mit dem „Fuck you you fucking fuck“ T-Shirt :D) – die Meinung änderte sich aber schlagartig, als sie zu spielen begannen und sich als unglaublich kewl erwiesen. Die Bühnenshow war ein richtiger Hammer, bei einem Lied haben die nacheinander alle irgendwelche Moves auf dem Bühnenboden gemacht und einer der Gitarristen hat den Sänger geteabagt. xDD
    Und nun kam die Band auf die Bühne, auf die wir schon seit Stunden gewartet hatten und bei der endlich mein Feuer entfacht war: Pure fucking Death Metal mit Watch Me Bleed! Die beiden Growler hatten es richtig hart drauf und die Band wusste auch allgemein, das Publikum zu unterhalten, wenn auch nicht zu mobilisieren, da es mit mir vielleicht sechs Mosher gab … Was ich auch nicht so toll fand, war, dass die Band das Lied ausgelassen haben, bei dem die Sänger von Brainstorm und Mystic Prophecy dabei waren – obwohl BEIDE Bands an dem Abend noch gespielt haben! Hallo? Nutzt doch die Chance! >.< Da ich das aber erst hinterher erfuhr, war der Auftritt insgesamt Bombe.
    Unter Jubel der gesamten Besucherschaft kamen Fusion Of Souls auf die Bühne und mit ihnen die von Mantikor aufgewärmten Danijel und Anton sowie der Organisator und Urheber des Festivals: Der legendäre PERCHI! Alles bebte unter der Erhabenheit dieser eigentlich nur lokal bekannten Musiker und entsprechend motiviert waren auch ihre Songs genial. Bei so einer Stimmung und all dem, was sie ihren Fans gaben, konnte man jede CD in die Tonne kloppen, so intensiv wurde da gefeiert und die Gemeinschaft der Albstädter Musiker gepriesen. Dass es bei dem angenehmen Symphonic Metal leider zu keinen größeren Moshpits kam, erklärt sich leider von selbst.
    Mystic Prophecy gingen dann wieder in die Power Metal-Richtung und entsprechend waren auch ihr Sound und ihre Auftreten, wobei der Sänger zum Teil auch coole Harsh Vocals drauf hatte und auch anwandte. Direkt vor der Box zu stehen, verschaffte mir natürlich einen gewissen Kontakt zu den Musikern, die als einzige neben Mantikor auch auf den fetten schwarzen Resonanzkörpern rumtanzten. Dass sie ein paar ihrer blauen T-Shirts (mit Griechenland-Flagge :D) kostenlos im Publikum verteilten, war, wie ich finde, eine sehr sympathische Form der Publicity, auch wenn ich meines nur als Geschenk von einer leiiicht betrunkenen Frau hinter uns geschenkt bekam, die meinen Körperkontakt offenbar sehr schätzte … mit entsprechend Bier intus hatte ich da schon gewisse Ängste. :BInsgesamt aber echt ne coole Sache.
    Als Headliner hatte man natürlich gewisse Erwartungen in Brainstorm, die ihre (ebenfalls auf Power Metal aufbauende) Show auch mit Energie durchzogen und das Publikum bei so gut wie jedem Lied zum Mitklatschen brachten – am Ende waren sie für meinen Geschmack aber einfach zu Alte-Männer-Like, als dass ich hätte richtig abgehen können. Aber sympathische und durchaus fähige Leute, muss man sagen.


    Am Ende waren sämtliche Bands in der Bar noch einen trinken …
    ich allerdings nicht, da ich im wahrsten Sinne des Wortes schon beim Einlass als Sechzehnjähriger abgestempelt wurde. /<D Das ganze Konzert aber war ein echt geiles Fest, das ich auch beim nächsten Mal wieder besuchen und ein weiteres MARDER-Band meiner Sammlung hinzufügen werde!

    Nohr does what Hoshidon't.

  • Sabaton
    Support: Steelwing, Alestorm
    23.11.10 Columbiaclub Berlin


    Steelwing klingen wie Manowar in Jeansjacken, Leder und Leggins. Alestorm war auch gut.
    All das ergänzte sich gut mit Sabaton. Der Columbiaclub war der richtige Ort für dieses Konzert: Akustik gut, Organisation gelungen, Größe der Konzerthalle passt.
    Fazit: "Noch ein Bier!"


    Motörhead
    Support: Grand Magus, Doro
    07.12.10 Arena Berlin


    In die Halle passen 9000 Leute, doch sie war nur ca. zur Hälfte gefüllt, sodass sie mit schwarzen Vorhängen geteilt wurde. Für Grand Magus und Doro wurde das zum Verhängnis, da viele Besucher erst später zu Motörhead erschienen. Dann wurde es aber ruckzuck voll vor der Bühne und ein wahnsinnig gutes Konzert mit einem Gott am Schlagzeug.
    Fazit: "They're Motörhead. They play Rock 'n' Roll."

  • Das letzte Konzert, auf dem ich war, war am 6ten November in Potsdam (im Lindenpark). Da haben die wunderbaren 5Bugs gespielt. Im Vorprogramm sind eine englische Band, deren Namen ich vergessen hab, und die Wiener Three Feet Smaller aunfgetreten.


    Das Konzert an sich war toll, ich war trotzdem etwas genervt. Aber da konnte die Band nichts für. Lag mehr an der Trulle schräg hinter/neben mir, die einen Ausschnitt bis ca. zum Bauchnabel und "Fick mich - ist mir auch egal, wer von euch!" auf der Stirn stehen hatte. Jedes Mal, wenn einer der Jungs auf der Bühne auch nur Ansatzweise in ihre Richtung geguckt hat, musste sie erstmal mit ihren Glocken läuten. Gruselig! Dabei sah das Mädel eigentlich echt gut aus und hätte dieses billige Getue gar nicht nötig gehabt...


    Von dem Konzert gibt's sogar Videos, allerdings nicht in all zu guter Qualität... Aber wer Lust zu suchen hat: Klein Labrynna versteckt sich da auch irgendwo. ^^


    http://www.youtube.com/watch?v=2vD-xICCt4c

    Sommersignatur.png

    Avatar-Artwork von 埜羽; Signatur-Artwork von Kamui Fujiwara

    2 Mal editiert, zuletzt von Labrynna ()

  • Ich hab gestern den Auftritt von Diren D im Club Kate Onstmettingen besucht. Ist ne Coverband, aber eine sooo geile, das war echt ein Erlebnis. Der Eintritt war frei und der Club entsprechend voll, aber über die Qualität der Musik hat das etwa so viel ausgesagt wie ein Sackhaar über den Sinn des Lebens ... kurz, so Sachen wie Beelzeboss oder dem flüssigen Übergang von Nothing else matters zu Master of puppets sind einfach edel und ich würd jederzeit wieder hin, auch wenn das Haus so heftig voll war und die Bierbesorgung eine echte Tortur.

    Nohr does what Hoshidon't.

  • Tagchen,


    was fängt das Jahr geil an für mich. Hab mir ein Ticket für ein Rise Against Konzert sichern können. Das letzte Mal hatte ich Pech und keine bekommen.


    Freu mich schon drauf.


    Liebe Grüße
    Senjor

    2 Mal editiert, zuletzt von Senjor ()

  • Ich fass es nicht! D:


    Hab ich doch die Talent Stage mit Meet The Maggots und Stamp im Sonnenkeller Balingen vergessen, die vor über einem Monat stattfand.


    Der Eintritt an diesem Abend war frei, was schonmal sehr einladend war - dafür war das Haus aber doch verdächtig leer (alle auf Geburtstagen oder so). Ob die Jungs wie bei nem Talentwettbewerb auch was gewinnen konnten, wussten wir nicht, uns gings nur um die Musik. xD
    Stamp haben ganz klassischen Metalcore gespielt. Bisschen Clean Vocals, viel Geschrei und ein paar nette, eingängige Riffs - am Anfang haben sie auch zur Überraschung aller ein Tool-Cover gegeben, das sich extrem vom Rest abhob und mit der Bühnenshow beeindruckt hat. Es gab sogar ein Basssolo!!1 ö__Ö: Einen zwei Takte langen Slapping-Lick. xD Leider waren die Männer an den Saiteninstrumenten dann doch etwas verschlafen ...
    ... was sich auch mit Meet The Maggots nicht änderte, allerdings auf eine coole Art, und sie hatten wenigstens noch Fankontakt. Gespielt wurde Heavy Rock mit einer Sängerin und einem Shouter, was durchaus abging, aber längst nicht so wie Bands wie 2estvoo zum Beispiel, von denen wir richtig zur Bewegung getrieben wurden. Gab allerdings die einzige (kleine -.-) wall of death des Abends, was die Band nochmal enorm hochgezogen hat - ebenso wie der wahnsinnig beeindruckende einarmige (und zwar wirklich einarmige!) Drummer. Die Show war auf jeden Fall richtig geil.


    Stamp haben hinterher noch ihre gebrannten Billig-CDs samt Buttons verschenkt ... leider hatten se für uns keine mehr. xD Im März werd ich auf jeden Fall wieder zu MTM, Ataraxy und Deforeskination gehen.

    Nohr does what Hoshidon't.

  • Vorgestern war ich im Café Camera (München) auf dem Akkustikkonzert von Hannes Kreuziger, einen eher unbekannten Interpreten aus Berlin. Hier zwei Aufnahmen und Bilder:


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    Hannes und ich als Erinnerungsfoto:


    Hannes:


    Insgesamt ein sehr schönes, ruhiges Konzert und die heiße Schokolade war spitze. Ich freue mich darauf, wenn Hannes wieder kommt. Toller Kerl, emotionale, lustige und einfach nur schöne Musik.

  • Vorgestern: Vernissage in der Buchhandlung Glock
    Die kleine Buchhandlung hat ihr Jubiläum gefeiert - das wievielte, weiß ich inoranterweise nicht, mir ging es nämlich nur um die Musik von meinem Señor Basslehrer. :D Hat dort kostenlos den Abend mit ein wenig Jazz verschönert, was vorallem durch einen solierenden Saxophonisten und Klarinettisten nochmal angehoben wurde. Richtig genial, was die beiden draufhatten und stilvoll ohne Ende.


    Gestern: The Help im Club Schiller
    Sooo geniale Musik. Neben Fanta-Vier-Drummer Flo Dauner an den Drums, der seine Drumsticks elendig malträtiert hat, und der Sängerin Dacia Bridges, der man die Angehörigkeit an eine frühere Musikergeneration durchaus am Tanzstil angemerkt hat, war vor allem dem Bassist Doug Wimbish wahnsinnig. Wie der Gitarrist (btw von den Farmer Boys) hatte auch er erstmal eine Reihe von 20 Pedalen vor sich, um wie blöde mit Effekten um sich zu schmeißen, aber sein 15-minütiges Basssolo war dann doch der pure Skill. Zwar über lange Strecken kein bisschen Bass mehr, aber immernoch eine verdammt geniale Improvisation, spiel mit Zähnen (Jimi Hendrix Junior!), einem Weizenglas und einem Tabascofläschchen sowie Sweeping mit einer Bierflasche! @_@ Dass er nebenbei noch so stoned war, dass er nicht bemerkt hat, wie ihm die Sängerin eines seiner verlorenen Audiogeräte wieder an den Gürtel fummeln musste, hat die Situation nur noch geiler gemacht.
    Doug Wimbish macht den Bass einfach spielenswert und das Konzert war der Wahn!

    Nohr does what Hoshidon't.

  • Vor drei Wochen: Emily Still Reminds und Momsday im Sonnenkeller
    Momsday sind von ihrer Indonesientour zurück! Und das muss auch gleich mit superteurem Eintritt und noch teureren Getränken gefeiert werden!
    Aber erstmal zur Musik: ESRs Post-Hardcore war ausnahmsweise sogar mal gut, auch wenn wir die meiste Zeit eher passiv dastanden, weil zwei Bands einen einfach nicht warm machen. Stattdessen haben wir ständig zu einer weiblichen "Minipalme" rübergeschielt, die eindeutig (und mit gegenseitigem Interesse) scharf auf unsere ausgewachsene war. :[size=0][/size]D Das beste am Auftritt war ein antifaschistischer Song, dessen Refrain aus den Worten "All men are created equal!" bestand und zu dem es sich sehr gut abgehen ließ. Der Fronter war hinterher auch richtig nett.
    Momsday war dann lustiger Standart-Deutschpunk mit lustigen Standart-Deutschpunk-Texten, aber hey ... die Punks haben den Pogo erfunden, und das haben sie uns so eindrucksvoll zeigen wollen, dass sich einer am Ende an mir selbst verletzt hat. :D Insgesamt geiler Abend, aber VIEL zu teuer.


    Vor zwei Wochen: Deforeskination, Ataraxy und Meet The Maggots im Jugendhaus Insel (Name der Aktion vergessen)
    War sehr awesome, auf engstem Raum sowas zu feiern und hat auch nur drei Euro Eintritt gekostet. Vor allem war auch die halbe Welt da. xD
    Deforeskination haben Brutal Death Metal gespielt und das hat auch absolut zu diesen supernetten, aber superböse aussehenden Jungs gepasst. Mit dem Bassisten hab ich mich hinterher noch eine Weile gut unterhalten, davor war einfach jedes Lied super gespielt und die Soli sind zwar nich hängengeblieben, waren an dem Abend aber, glaube ich, cool. Btw was macht ein 80-Kilo-Spatz auf der Stromleitung? PÜÜÜÜÜP!
    Ataraxy war Metalcore und nicht mal so cool, wobei so posige Lieder wie "Divine heresy" schon lustig waren. Highlights der Show waren hauptsächlich der in der Menge mitfeiernde Sänger, das Kylesa-T-Shirt des Bassisten und "Black tears" als Zugabe.
    Meet The Maggots waren dann noch zurecht Headliner, einfach weil sie es musikalisch und Unterhaltungstechnisch drauf hatten und jeden, wirklich jeden im Jugendhaus - und da war von Punks über Death Metaller bis hin zu den Eltern (!) der Bandmitglieder alles dabei. Besonders bemerkenswert wieder der einarmige Drummer Micha und die Zugabe, die mal eben eine Volkstanz-Version des beliebtesten Liedes war.


    Vorgestern: Paganfest im LKA Longhorn
    Ich bin doch nich bescheuert und zähl erstmal alle Namen auf. xD
    Obscurity haben wir leider verpasst, zum Glück aber nicht noch mehr vom Konzert, da Heidevolk wegen eines Unglücksfalls in der Familie eines Mitglieds ausfielen ... stattdessen waren wir direkt zu Kivimetsän Druidi da, von denen wir aber recht wenig mitbekommen haben, da wir erstmal lauter alte Kumpel wieder- und Chrigel von Eluveitie getroffen und den halben Auftritt verlabert haben. Man kann aber sagen, wäre der Gesang cooler, hätten sies sogar draufgehabt!
    Auf Arafel hatt ich dann bedingt durch das, was ich bisher von Helge gesehen hatte (er hat sich später beim Treffen als ein bisschen netter rausgestellt), weniger Bock, aber die Epik der Lieder hat mich wahnsinnig mitgerissen und es sah irgendwie komisch aus, als Helge aus welchem Grund auch immer eine Frankreichflagge geschwungen hat, die im Licht irgendwie schwarz-weiß-rot aussah ... und DAS war richtig skurril bei einem deutsch-israelischen Projekt. o__O
    Von Moonsorrow und Unleashed hab ich dann nur relativ wenig mitbekommen, weil ich schlichtweg knalledicht war und einmal auch das Gleichgewicht verloren habe ... ich kann mich aber erinnern, dass Moonsorrow eine extrem dichte Atmosphäre hatten und Unleashed "Death metal victory" nicht gespielt haben. :<
    Erst zu Korpiklaani war ich wieder voll da und bei dieser Band in einen Moshpit - das heißt eigentlich die gesamte Menge zwischen der dritten Reihe und dem Mischpult - reinzugehen war einer der größten Fehler, die ich je gemacht habe. So brutal und in ständiger Bewegung ging das glaub ich noch nie ab. xD Cool war aber, wie sie halt einfach alle guten Lieder in Folge gespielt haben (Vodka, Wooden pints, ein Motörhead-Cover von "Iron fist" und Happy little boozer) und die Show war wie immer sauber. Und um meinen Bassistenfetisch raushängen zu lassen: Der Typ hatte einen [i]fünfsaitigen Rickenbacker[/b]. Körperliche Erregung.
    Eluveitie waren zwar Special guest, aber trotzdem irgendwie Headliner und sie haben auch eindrucksvoll unter Beweis gestellt, warum. Angefangen mit einigen eher mittelmäßigen Liedern des aktuellen Albums, kam irgendwann auch vollkommen überraschend "The song of life", mit dem zwar die Hälfte der Halle erst überhaupt nichts anfangen konnte, der aber trotzdem mega war und bei dem vor allem der Tin-Whistle-Part am ende ALLES in Bewegung gebracht hat. Cool war auch, wie mir Chrigel die Zunge rausgestreckt hat, nachdem ich das bei sämtlichen Photoshootings tun musste, weil ich auf nem Konzert einfach nich böse kucken kann. :D Anna hat dann die ganze Menge bei "Slania's song" mitsingen lassen und die Zugabe ging laut eigener Aussage "Verdammt auf die Luschd", aber trotzdem waren die Lieder nochmal die besten des ganzen Auftritts und unsere epische Tanzerei hat so viele unbekannte Leute angesteckt, dass es einfach nur ein Fest war.


    Haaach ... immer wieder gött... äh, heidentastisch!

    Nohr does what Hoshidon't.

  • Ich war am Mittwoch den 23.3.11 in dem Musical Cats.
    Ja was soll ich sagen es war einfach mal geil!!!
    Es ist natürlich ein Musical, also wem die Musik nicht gefällt, der soll es nicht gucken vorallem, weil die Karten megateuer sind (wir haben glaub ich um die 80€ hingeblättert... pro Person!!) aber wer auf Musical steht, der soll es sich auf alle Fälle angucken.


    Es wurde ursprünglich ja als Rock-Oper konzipiert, folglich wird nicht gesprochen, sondern mehr gesungen. Das Musical legt sehr viel Wert auf Tanz. Alle Darsteller sind Ballettänzer und zeigen das während des Stücks auch ausgiebig. Dazu kommt noch, dass es ja alles Katzen darstellen sollen, was ihnen auch unglaublich gut gelungen ist. Jeder Schauspieler/Tänzer ist Katze mit Leib und Seele! Story hat dieses Musical wenig, aber die Musik ist hinreißend und es existieren anstatt einer zusammenhängenden Storyline eher viele Einzelstorys, die im Verlauf erzählt werden.


    Alles in allem: Wer die Musik kennt und mag, sollte es sich auf keinen Fall entgehen lassen, wer Ballet und Tanz mag, auch nicht. Wer aber mit Musical nicht gut kann sollte es nicht tun, da die Karten unsummen kosten^^


    Viel Spaß dabei!


    Hat am 22.2.11 vaanilla.x3 adoptiert

  • Ich war letzten Dienstag auf einem James Blunt konzert. Ich mag die Musik, die er macht, eigentlich nicht, aber meine freundin hat mich eingeladen. Da hätt' ich nicht nein sagen können.


    Vorgruppe war Julian Perretta. Eigentlich auch nicht meine Musikrichtung, doch war nicht schlecht. Seine Stimme gefällt mir, doch seine Frisur...naja.


    Gott sei Dank bin ich ja Kurzsichtig und hatte meine Brille nicht dabei.


    Nach einer halben Stunde Julian perretta und einer halben Stunde Pause kam dann James Blunt auf die Bühne. Ich habe ihn mir ehrlich gesagt größer vorgestellt. So gut wie ich sehen konnte, kam er mir nämlich etwa gleich groß wie ich vor.
    Wie dem auch sei: Stimmung war gut und seine Musik auch. Es ist eben doch was anderes, wenn man auf einem Konzert ist.


    Open the pod bay doors, HAL

  • Ich war Sonntag Abend in einem kleinen Club in Regensburg bei den Red Hot Chilli Pipers (sic!).


    Die Pipers sind eine schottische Band aus Glasgow, mit teils noch sehr jungen Musikern, die aber alle über die Maßen gut spielen.
    Der Snaredrummer ist zweifacher Weltmeister in seinem Fach und 4 der Leute haben einen Abschluss an der Royal Scottish Academy of Music and Drama.


    Da war eins der besten Konzerte auf denen ich je war!
    Weltklasseniveau aber gleichzeitig eine wunderbare Kommunikation mit dem Publikum.
    Mit ca. 200 Personen war der Club gut gefüllt, aber lange nicht ausverkauft. Man hatte wunderbar Platz, konnte so nah an die Chillis wie man wollte und die Stimmung war einfach nur beeindruckend.


    Gleich danach gabs natürlich Autogramme :)


    Auf http://www.redhotchillipipers.co.uk/ gibts mehr Infos, einen Youtubekanal haben die auch. Wer auf Bagpipemusik steht, sollte sich diese Band keinesfalls entgehen lassen.
    Momentan sind sie auf Deutschlandtour und spielen mit über 40 Konzerten fast überall. Eintritt liegt unter 30€, meiner Meinung nach wirklich günstig.

  • Ich war Ende Februar bei String Theory, eine (noch) total unbekannte Akustikpop-Band aus Berlin.
    Das Konzert war in einem Kreuzberger Café und einfach richtig, richtig toll - zumal die Band unplugged gespielt hat und ich besonders von der einfach unglaublichen Leistung von Sänger und Sängerin begeistert war.


    http://www.myspace.com/astring…/songs/My-Reward-72178865


    Für mich steht auf jeden Fall fest: Das war nicht mein letztes StringTheory-Konzert. :)

    Sommersignatur.png

    Avatar-Artwork von 埜羽; Signatur-Artwork von Kamui Fujiwara

  • Drohnald: Das ist ja stark. Die waren letztes Jahr nämlich auch auf Wacken. Jetzt im Nachhinein ärgere ich mich etwas, dass ich sie nicht live gesehen habe.
    Die Band würde meinem Vadder auch gefallen. Leider treten sie bereits Ende Mai in Berlin auf.
    ---


    Dank dem Hinweis von silberregen, war ich am 30.4. bei Alphaville.
    Da ich von dem Genre 'Synthie Pop' ziemlich begeistert bin und Alphaville zu den bekanntesten Vertretern gehört, wollte ich sie mir nicht entgehen lassen. Über zehn Jahre hat es gedauert, bis ein neues Album von ihnen erschien.
    Ein Gedanke der mir durch den Kopf ging war, dass sie ihre größten Hits bereits hatten, als es mich noch nicht gab. Schon interessant und vorallem toll, erneut die Möglichkeit zu bekommen, so eine Band live erleben zu dürfen.


    Wie gerne würde ich das über Led Zeppelin schreiben. He, he.

    https://i.imgur.com/0wVOX7t.png

    Jolly Chimp spielt: Radiohead - How to Disappear Completely

    Whity, Whity! Kuuluu-Limpah! Diese magischen Worte hat Whity für sich ersonnen! Stehlen Sie sie nicht!

  • War beim Halbfinale des Emergenza-Bandwettbewerbs im Musikzentrum Hannover. Es ging um einen Auftritt auf einem größeren Festival ging.
    Die Hälfte der Bands waren echt langweilig und zum Teil wirklich mies; da hat man sich schon gefragt wie manche Bands ins Halbfinale gekommen sind.


    Die beiden einzigen Bands die mir wirklich gefallen haben warenCryptex, eine Mischung aus Progressive-Rock und Folk, von denen ich mir auch eine CD gekauft habe und Penelopes Traum, deren Texte zwar mehr als kitschig waren, aber die Musik an sich einfach nur total gut war.


    9€ Eintritt waren echt ein fairer Preis und es hat sich auf jeden Fall gelohnt.

  • Ist leider schon länger her, glaub Februar.
    SS Kaliert (näin. das sind keine nazis) und The Casualties in schweinfurt.


    Bin da eigentlich nur wegen Kaliert hin, weil die momentan meine absolute lieblingspunkband sind. Thorsten rockt halt live noch mehr als auf CD. Allein schon deswegen den ganzen Stress mit der hin und rückfahrt wert gewesen
    The Casualties waren ... naja die sind live besser als auf CD wobei mir der Gesang echt mal null zusagt. Net weil der nur am brüllen is, sondern weil .... die stimme vom sänger einfach schrecklich is.
    Schande das SS Kaliert für sowas vorband is. Hätte andersrum sein müssen :P

    Without Pain, Live is not worth living

  • Mein letztes Konzert fand im Rahmen der Proberaumfetzung von 2estvoo statt - da drei bekannte Gesichter und Musiker aus der Szene am 30. April kollektiv Geburtstag hatten, wollten sies einfach mal krachen lassen, anstatt Rasierschaum und Klopapier zu verteilen. :D


    Gespielt haben drei Bands, den Anfang gemacht haben 2estvoo persönlich. Wie üblich Standart-Metalcore mit den immergleichen drei Tönen in verschiedener Anordnung, aber da es eine ausreichende Menge Freigetränke gab, war das Feiern nicht schwierig. ^^ Und der Drummer mit seinen tiefergelegten Becken hatte Stil.


    Deforeskination waren die zweite Band und man hat ihnen echt angesehen, dass die plötzlich häufigen Auftritte hier in der Gegend ihnen etwas gebracht haben: Das Zusammenspiel war noch besser und der Groove hat mehr reingehauen, wobei das auch an der besseren Akustik des Proberaums im Vergleich zur Ministage in der Insel liegen könnte. Minuspunkte gibts dafür, dass man die Lead-(und Solo-!)Gitarre nicht oder kaum gehört hat.


    "Headliner" waren This Bleeding Soul, die noch ein bisschen weniger Standart waren als 2estvoo, weil sie auch noch ein paar coole, fast postrockige Akkorde dabeihatten. Ich hab auch eine der verschenkten CDs erwischt, die mich echt noch positiv beeindruckt hat. :D Nachteil war, dass sie nach Deforeskination gespielt haben, weil die einfach das Letzte aus den Hörern rausgeholt haben.



    Jetzt bin ich deforeskinationsüchtig. x)

    Nohr does what Hoshidon't.