Bevor es mit dem dritten und besten Indy weitergeht, mache ich mal einen kurzen Zwischenstopp, um über die Romane rund um Indy zu sprechen. Tatsächlich wusste ich nicht mal, dass Indys Abenteuer in Form von Romanen noch weitergesponnen wurden. Mein Kumpel erzählte es mir und wir haben kurzerhand beschlossen, bei Medimops zwei dieser Romane zu kaufen. Einen liest er, den anderen ich, und dann tauschen wir.
Ich habe mich für "Indiana Jones und das Gold von El Dorado" von Wolfgang Hohlbein entschieden. Hohlbein ist ja nun kein unbeschriebenes Blatt und seine Schreibweise zusammen mit den Bildern, die ich durch die Filme habe, konnte sich alsbald das geschriebene Szenario wunderbar in meinem Kopf entfalten.
Ich habe das Buch bisher noch nicht beendet, bisschen mehr als die Hälfte habe ich aber bereits durch. Daher lässt sich schon eine erste Einschätzung abliefern und ich muss sagen, es ist eher ein "geht so" bei mir. Wie gesagt, das Buch ist gut geschrieben. Aber es kommt mir mehr wie ein Spionage- oder Krimibuch vor und weniger wie ein Abenteuer. Indy verhört Leute, inspiziert Tatorte und es spielt sich bis zur Hälfte des Buchs alles in New York ab. Da fehlt mir einfach das Abenteuerfeeling.
Zwar sind sie mittlerweile auf Reise. Aber auch hier ist Indiana momentan eher Statist, werden Nebenfiguren, die wir erst hier im Roman kennengelernt haben, mehr zu tun bekommen.
Ich hoffe wirklich, dass Buch wird noch besser. Ansonsten muss ich mein Geld auf den anderen Roman setzen.