Was fehlt euch am meisten in TP ?

  • - Definitiv ein Musikinstrument! Egal,was für eins,es hätte nicht einmal eine Okarina sein müssen. Zelda hat mir die Musik im Allgemeinen sehr nahe gebracht und die Melodien berühren mich noch bis heute. Und gerade die Lieder,welche man immer zum z.B. Teleport spielen musste,brennen sich wirklich in die Erinnerung ein.
    - Eine Magieleiste. Magische Items. D:
    - Mehr Sidequests außer Herzteilen, Geisterjagd und Goldinsekten.

  • Mir fehlt auf jeden Fall der Junge Link. Ich hätte so gerne mit ihm auch mal bei Twilight Princess gespielt. Das wäre echt toll gewesen und hätte das Spiel noch verbessern können. Aber man kann ja nicht alles haben...

  • Zitat

    Original von HoZweMu
    Dann fehlten mir die lustigen Chars. Die einzigen Chars, an die ich mich nach dem Spieler erinnern konnte waren Midna, wobei es bei der kein Wunder ist, die lungerte ja immer in der Nähe herum, der Postbote, den man an 3 verrückten Stellen finden konnte, und wobei er auch wirklich lustige Sprüche abgelassen hat, und Maro, das sarkastische Baby. Das war es dann auch.


    naja mir fallen da noch 4 ein die seltsam waren o0
    - Telma die Link immer anbaggert,
    - Bruns der ein Angsthase ist, obwohl er Bomben baut,
    - Govanni, der kann reden obwohl er komplett aus Gold ist xD
    - der Artz, ist gut getroffen als soein alter Artz der nichts mehr sieht und nicht mehr arbeiten sollte xD,



    mir fehlten Nebenquest.. es waren nur so kleine Aufgaben die man aber nicht wirklich machen musste. Außer das Käfer sammeln um die große Geldbörse zu bekommen.. aber sonst waren es Aufgaben, die garnicht relevant waren und man das Spiel so durchspielen konnte und das finde ich schade...

  • Mir fehlt der Spielspaß, sonst nichts. Es ist bestimmt ein gutes Spiel, ich hab es ja auch noch nicht durch, aber der Spielspaß z.B. bei MM ist bei 180 und der von TP bei 20. (Nur'n Beispiel) Ich kann nicht einmal begründen, wieso mir das Spiel keinen Spaß macht, aber ich vermute mal, dass es an der miserablen Wii-Steuerung liegt...

  • Mir fehlt eine gelungene Atmosphäre. Wie in einem anderen Thread vor kurzem schon beschrieben, ich finde diese von Twilight Princess nicht sonderlich gut. TP wollte einen Stil in Richtung "Dunkel- und Düsterheit" entwickeln, hat es aber leider nicht geschafft. Meiner Ansicht nach hat die Atmosphäre in TP etwas sehr trauriges, viele Orte sind leer und wie ausgestorben. An den meisten Orten fühlte ich mich einfach nur unwohl und war froh, wenn ich endlich mal in einen der Tempel kam.


    Klar, jeder hat einen anderen Geschmack, aber Twilight Princess trifft meinen mit seiner total toten Atmosphäre absolut nicht.

  • Ich hätte mir schon den Einsatz von Magie gewünscht, aber das kann ich noch verkraften. Was ich aber schlimm finde ist, dass die Musikinstrumente fehlen o.O dieses Wolfsgeheule klang total schäbig und ist auch ziemlich schwer auszuführen. An einigen Orten war das düstere auch so übertrieben, das es schon wieder lächerlich war. Da hätte ich mir schon lieber eine Atmosphäre wie in MM gewünscht. Aber alles in allem finde ich ist TP ein gelungenes Zelda und bei mir auf Platz 2 :)

  • Magie oder ein Musikinstrument, mit dem man verschiedene Lieder spielen kann, habe ich eigentlich nicht großartig vermisst. Sie sind natürlich tolle Elemente in Zelda, aber kein Muss. Twilight Princess hat mich einfach in eine Richtung gelenkt, in der ich an so etwas nicht mehr gedacht hatte (von Ausnahmemomenten mal abgesehen, die dann auch bei Skyward Sword zutreffen). Natürlich merkt man schnell, dass etwas fehlt, und denkt sich erst einmal "Hey, wo ist dies und das geblieben?!", aber das legte sich schon schnell.


    Auch, wenn Twilight Princess für mich ein so fesselndes Abenteuer ist, hat mir von allen Dingen am ehesten ein richtig fesselnder Dungeon gefehlt. Ein Dungeon, der mir einfach in Gedanken hängenbleibt. Alle Dungeons enthalten zwar viele aufregende und sehenswerte Dinge, aber im Vergleich zu den Tempeln in Ocarina of Time sind einige Schreine nach meinem Geschmack nicht ganz so phänomenal wie das Spiel als Ganzes. Ich finde, dass jeder (zumindest große) Dungeon, den Nintendo setzt, ein gewissermaßen einzigartiges, besonderes Erlebnis sein sollte. Ocarina of Time hatte diese Aufgabe sehr gut gemeistert, während es hier etwas gehakt hat. Zum Beispiel kommt mir der Seeschrein eher wie ein Abklatsch vom Wassertempel rüber, größtenteils wegen des Aufbaus und dem Hin- und Hergelaufe. Auch Oktapesco mit seinem hin- und herglubschenden Auge im Tentakel erinnert einen sehr an Morpha. Aus diesem Grund konnte mir der Seeschrein kein neues Spielerlebnis liefern. Mit der Gerudowüste und der Wüstenburg ist es ähnlich, nur mit dem Unterschied, dass man es hier schon besser hingekriegt hat. Natürlich kann Twilight Princess nicht grundverschieden sein, ohnehin sind eine Vielzahl an Elementen, die schon in anderen Spielen vorkommen, unbedingt notwendig, aber bei einigen Dungeons sieht man eben, dass da etwas an Kreativität fehlt.

  • Ich verurteile Twilight Princess nicht! Es ist ein sehr gutes Spiel aber nur ein mittelklassiges Zelda. Ich kann durchaus verstehen das Nintendo neue Wege geht, etwas moderner und evtl. gar mehr Mainstream. Ich fühlte mich von TP einfach nicht beeindruckt. Es fehlte mir der "wow" Effekt! Die Grafik, der Wolf und die umfassende Möglichkeiten die ein geboten werden machen was her, aber sie ersetzten das Top Niveau von den alten 2 D Zelda + OOT (leider) nicht. Das Spiel hatte wirklich Potenzial. Aber ich bin eh vom Typ einer der lieber eine veraltete Grafik spielt als das neuste vom neusten... ^^



    I’m just watching a bad dream I never wake up from.

    - Spike Spiegel from Cowboy Bebop

  • Also während dem Spielen hat mir eigentlich nie wirklich etwas gefehlt. Aber im Nachhinein ist mir auch aufgefallen das sehr wenige Personen in dem Spiel vorkamen mit denen man eine Verbindung eingehen konnte, so wie is in MM zB ist! Das wäre schon sehr schön gewesen!

  • Während des Spiels selber habe ich rein gar nichts vermisst.
    So im Nachhinein hat aber vielleicht Magie gefehlt. Nicht dass das Spiel nicht ohne klarkommt, aber hier hätte es super reingepasst. So hätte ja z.B. jeder Lichtgeist eine magische Fähigkeit verleihen können (und Latoan dann z.B. erstmal die Magieleiste) oder man hätte noch große Feen mit reingesteckt. Kein Abbruch wie gesagt, wäre aber schon wünschenswert gewesen.


    Ansonsten hätte ich ja gerne eine Möglichkeit gehabt die Bosse nochmal zu bekämpfen, aber die Mögkichkeit kam mit Ausnahme von MM ja ohnehin erst in den neueren Titeln auf.
    Ansonsten kann man natürlich sagen dass TP zu leicht ist, was ich hier aber nicht ankreide, da mir in Prinzip jedes 3D-Zelda zu leicht ist, mit Ausnahme von MM eventuell, das war mehr oder weniger fordernd.


    Was eventuell wirklich gefehlt hat (abgesehen von Möglichkeiten Gleiter und Kopierstab einzusetzen) war ein umfassendes Kumula. Irgendwie hätte ich hier mal eine Stadt abseits des Dungeons cool gefunden, die wirklich wie eine Stadt rüberkommt, mit vielen Gebäuden. Das Design der Kumulaner hätte dann noch etwas anders ausfallen müssen (humanoider und alles, die sehen ohnehin doof aus), und man hätte eine Möglichkeit bekommen sollen mit ihnen zu sprechen. Als Dungeon war Kumula schon gut, aber ich hätte mir mehr als Dungeon gewünscht, wäre zumindest nett gewesen. Weil dann hätte man auch gleich noch etwas Kultur mit hineinbringen können, weil dafür dass die Kumulaner angeblich ein so hochentwickeltes Volk sind hat man wenig von ihrer Kultur mitbekommen.
    Die kumulanische Kultur war also in Setting und Design nicht so toll.


    Sind also wirklich alles eher so Kleinigkeiten, was ausschlaggebendes gab es nicht, mit Ausnahme den letzten Punkt, auch wenn der nicht wirklich extrem wäre, nur schön gewesen.

  • Im Spiel selbst hat mir eigentlich wenig gefehlt, aber verglichen mit anderen Teilen, und wenn man ein wenig drüber nachdenkt hätte ich schon gern noch einige Elemente wiedergesehen. Das wären zum einen ein Musikinstrument, auf dem man mehrere Melodien erlernen und spielen kann. Man hatte zwar irgendwann diese Flöte, aber das fand ich ein wenig mager, sie diente wirklich nur ihrem Zweck, Epona zu rufen.


    Dann haben mir auch die Sidequests gefehlt, sie waren zwar schon vorhanden, aber meiner Meinung nach hätte es ruhig noch mehr davon geben können, damit man auch noch was zu erledigen hat, wenn man gerade keine Lust auf die Hauptstory hat.


    Was dem Spiel vielleicht auch noch gut getan hätte, wären mehr Bewohner gewesen. Mit Ausnahmen der größeren Ortschaften wirkten viele Gegenden sehr verlassen, was zwar teilweise sehr gut reinpasste, teilweise aber eben auch etwas zu einsam und leer wirkte.

  • Also die Magieleiste fehlt mir gar nicht :D


    Ich finde es tatsächlich schade, dass es recht wenige Sidequests gibt. Zumindest eine Tauschquest hätte ich gerne drin gehabt, das macht immer Spaß.
    Dann fehlen mir eindeutig belebte Dörfer. In TP fand ich das echt enttäuschend - in Kakariko ist total tote Hose (3 Bewohner? Ernsthaft?) und vom vergessenen Dorf will ich gar nicht anfangen. Da war in OoT mit Kakariko, WW mit Port Monee und einigen anderen deutlich mehr los. Das finde ich total schade.
    Außerdem fehlt mir der Einsatz der neuen Items. Da führt man schon sowas tolles und innovatives wie den Gleiter ein und dann braucht man ihn fast nie. So viel verschenktes Potenzial.

  • In Twilight Princess haben mir tatsächlich am meisten belebte Dörfer gefehlt. Im Grunde vielleicht Schwachsinn und für viele nicht sehr ausschlaggebend, aber ich mochte es gar nicht, dass man, wenn man mal unter Leute wollte, auf Hyrule Stadt angewiesen war, und selbst da konnte man kaum irgendwo rein, um mal etwas mehr zu erkunden. Ordon war zwar schön gestaltet, aber bot doch zu wenig Content. Allem voran nette Sidequests, wie es sie jetzt in BotW gibt. Das hätte dem Spiel sicherlich nicht geschadet und mich vielleicht auch etwas länger bei Laune gehalten. Ab und zu bekomme ich ja doch mal den Rappel und schaue wieder in das Spiel rein, allerdings reicht es mir dann auch, einmal über die Steppe zu reiten bis ich feststelle, dass ja doch nirgends groß was los ist. Eigentlich sehr schade.


    That's when you know you've found somebody really special, when you can just shut the fuck up for a minute and comfortably share a silence.

  • Ich muss auch mal meinen Senf dazugeben. Also für mich war immer TP das beste Zelda Spiel. Zusammen mit Ocarina of Time. Nachdem ich jetzt mehr BOTW gespielt und wieder TP angefangen habe muss ich sagen das mir wirklich sehr sehr viel fehlt was es in BOTW gibt. Zum einen ist das die Welt. Leere viele Stellen gibt es auch in BOTW aber trotzdem ist die Welt viel interessanter als in TP. Ist zwar klar aber trotzdem... es gibt so viele Items, Pilze, Insekten, Honig, ein Wettersystem, Physik. Die grüne Tunika vermisse ich ehrlich gesagt nicht. Die Zora Rüstung ist sowieso besser in BOTW als in TP (Geschmackssache) und die Ritterrüstung gibt es auch in BOTW (auch wenn das rot, goldene was hatte) Man erkennt sogar verschiedene Story Parallelen aus TP in BOTW wieder. Das wäre der Schleim von Ganon in etwa mit dem Twilight Realm. Wenn ich ehrlich bin fand ich immer die Stellen mit dem Wolf nervig. Das einzige was in TP besser ist, ist vllt. das Kampfsystem (das aber nicht viel besser)+Endgegner. Ich bin ehrlich gesagt erstaunt über diese Erkenntnis und hätte das so nie gedacht. Die Zerbrechlichkeit der Waffen stört mich garnicht und finde es gut das Link mit allen Waffen kämpfen kann.

  • In Twilight Princess haben mir tatsächlich am meisten belebte Dörfer gefehlt. Im Grunde vielleicht Schwachsinn und für viele nicht sehr ausschlaggebend,..

    Also im Grunde genommen hat mir bei Twillight Princess nix gefehlt. Aber wenn man wirklich etwas bemängeln könnte, dann gib ich dir, Gomorrha, Recht: Es hätte bei den Ortschaften wirklich etwas "mehr Leben in der Bude" sein dürfen...

    Ich muss auch mal meinen Senf dazugeben. Also für mich war immer TP das beste Zelda Spiel. Zusammen mit Ocarina of Time. Nachdem ich jetzt mehr BOTW gespielt und wieder TP angefangen habe muss ich sagen das mir wirklich sehr sehr viel fehlt was es in BOTW gibt...

    Die beiden Teile zu vergleichen, ist ja auch nicht ganz richtig. Zumindest nicht von der Technik her, zumal ja auch knapp 11 Jahre zwischen TP und BotW liegen. Damals hätte man vielleicht auch gerne mehr in TP ´reingepackt, aber das Limit war halt erreicht. Ich finde, man sollte jeden Teil für sich betrachten und nicht mit den heutigen Ansprüchen, die man an ein Spiel hat, bewerten.

  • Für mich fehlt im eigentlichen Sinne in TP nichts. Es ist ein stimmiges und gut durchdachtes Zelda das auf Platz 2 meiner Rankingliste steht. Das einzige was vielleicht ein klein wenig Kritik vertragen könnte ist, dass ich es genial gefunden hätte wenn während dem Endkampf mit Ganon alle okkulten Künste gefordert worden wären. Das mag daran liegen, dass ich die Idee dieser Künste und die Geschichte die rundherum geschaffen wurde ziemlich gut fand. Außerdem war die Vielfalt an defensiven und aktiven Kampftechniken neu für Zelda und hätte ruhig noch ein wenig mehr Platz einnehmen dürfen. Es hätte der Storyline auch bestimmt keinen Abbruch getan, wenn alle Techniken fest integriert worden wären, anstatt den Großteil optional zu halten. Die Macher haben sich leider ein wenig ins eigene Knie geschossen, denn wenn so eine geniale Neuerung und Geschichte im Spiel vorkommt, dann darf das m.M. nach auch ruhig ein wenig gefeiert werden (so gingen sie leider ein wenig unter). Das Spiel hätte es in jeder Hinsicht gut vertragen, auch weil die Nebenquests sich in TP in Grenzen halten.

  • In Twilight Princess haben mir tatsächlich am meisten belebte Dörfer gefehlt.

    Jap. Ich würde sogar noch weiter gehen und sagen: Mir hat das Leben in TP am meisten gefehlt. Ich fand das Spiel nicht nur von seiner Aufmachung ziemlich trist, sondern auch von der gesamten Gestaltung der Welt. Dies hat viel mit persönlichem Geschmack zu tun und ich will nicht sagen, dass dieses Spiel schlecht ist, für mich ist es aber nahezu an allen Markern für ein unterhaltsames Zelda-Spiel vorbeigerauscht.


    Zwar waren einige Charaktere bizarr, aber für mich wirkte es in dem Sinne schon ein bisschen „too much“. So als hätte man auf Teufel-komm-raus versucht ein düsteres Spiel zu machen und deswegen braucht man absolut durchgedrehte Charaktere.


    Das muss nicht zwingend etwas Schlechtes sein, für mich war dadurch aber alles zu viel des Guten und der natürliche Charme ist verloren gegangen. Ich hätte mir weniger bizarre und farblich matschige Orte gewünscht und zumindest einige Orte, welche vor Leben nur so strotzen. Mir ist klar, dass dies aber nicht in das Konzept des Spiels passt, für mich ist es aber gerade deswegen ein schwächerer Teil – kein Platz hat mich irgendwie dazu eingeladen zu erkunden und die Welt kennenlernen zu wollen.


    Und dieses „Gefühl“ hat mir da gefehlt.

  • Hm, dem armen Link in TP könnte man sein zu Hause etwas umbauen. Die Dachluke verschließbar machen, wo es sonst reinregnen könnte und dafür Fenster in die Seite schnitzen...vor allem in Kellerhöher, denn nachdem er ordentlich Leiter steigen muss um überhaupt zur Haustür zu kommen, kann der Keller ja noch nicht im Erdreich angekommen sein. Aber davon mal ab, was macht er mit all den Leitern, wenn er erst mal alt ist? Ein VERNÜNFTIGES Bett vielleicht, Donnerbalken.


    Spaß beiseite, denn es ist sinnlos in Zeldaspielen auf Logik zu pochen. Insgesamt kann ich da aber den Leuten hier nur Recht geben, es ist etwas leblos, was auch die Grundlage für Sidequests beeinträchtigt. Finde es aber auch komisch, Twilight princess mit Breath of the wild zu vergleichen. Nicht nur, wie zuvor angemerkt wurde, viele Jahre dazwischen liegen, sondern auch die Tatsache, dass die Spiele verschiedenen Stilen folgen. Twilight princess ist, wie zeldaüblich, ein Spiel, wo der komplexen Hauptstory gefolgt wird. BOTW hingegen ist ein Spiel zum entdecken, wo viele verschiedene Sidequests oder-Aufgaben nachgegangen werden kann. Eben für das freie Bewegen.

  • Mir fehlt am meisten eine zusammenhängende Oberwelt mit Leben darin.


    TP ist extrem Düster und dieses Attribut seht dem Spiel ja auch. Es hat eine spannende Story und fantastische Dungeons. Allerdings gefällt mir die Oberwelt ganz und gar nicht genauso wie die Wolfspassagen.


    Es ist alles wie tot man trifft kaum jemanden. Da hat mir die Atmosphäre in OoT deutlich besser gefallen. Außerdem sind die Orte alle so weit außeinander. Irgendwie so als wären es kleine Inseln, welche mit ewig langen Tunneln verbunden sind (Oder Wurmlöcher). Streng betrachtet war das in OoT auch so aber dort war es besser kaschiert. Es war halt nicht zusammenhängend und man hatte oft das Gefühl komplett alleine zu sein.

  • Es gibt mehrere Dinge, die ich in Twilight Princess vermisst habe.


    Ähnlich wie Dr.Clent (und vermutlich viele andere auch) habe ich das Leben vermisst. Ob das jetzt in der furchtbar leeren Steppe oder in den Dörfern/der Stadt war. Ich meine, Hyrule ist in TP schon ziemlich groß und es gibt ein kleines Dorf, eine halbe Geisterstadt (Kakariko), ein Zora-Dorf, ein Goronen-Dorf und eine Stadt, in der man gefühlt 3 Häuser betreten kann. Wow. Ja, in Zelda gab es nie viel mehr Dörfer/Städte (Ausnahme BotW), aber in TP hat mich das irgendwie besonders genervt, weil selbst die Ortschaften, die es gab, so verdammt leer waren.

    Über Kakariko war ich beim ersten Spielen echt geschockt. Kakariko war bis dahin für mich der Innbegriff eines fröhlichen, belebten Dörfchens und dann das... ein verfallenes Kaff, in dem zwei Männer und ein Mädchen wohnen...

    Und von Hyrule-Stadt will ich gar nicht erst anfangen. Die Stadt besteht zu 90% aus Pappaufstellern, mit denen man nicht interagieren kann: man kann mit den meisten Bewohnern nicht reden und die meisten Häuser können nicht betreten und erforscht werden. Das fand ich echt arm.


    Generell würde ich mir in Zelda-Spielen etwas mehr Ortschaften wünschen. BotW hat da schon einen großen Schritt gemacht, aber da geht noch mehr! Ich fänd es z.B. super, wenn es auch mal mehrere Zora-/Goronen-Dörfer gäbe: z.B. die See-Zoras, die Fluss-Zoras und die Meer-Zoras, die sich dann auch optisch leicht unterscheiden. Oder Misch-Dörfer, wo verschiedene Rassen gemeinsam leben: z.B. ein Bergdorf, in dem Gerudo und Goronen gemeinsam leben oder ein Dorf am Strand, in dem sich Hylianer und Zora niedergelassen haben.

    Rassentrennung ist so überholt... ;)


    Am allermeisten habe ich in TP aber wohl die konsequente Umsetzung eigentlich sehr guter Ideen vermisst. Twilight Princess strotzt nur so vor guter Ansätze und es hätte das Potenzial gehabt eines der besten Zeldas überhaupt zu werden:

    • wunderschöne Grafik
    • viele, zum Teil sehr einzigartige Items
    • die Möglichkeit, sich in einen Wolf zu verwandeln und in dieser Form mit Tieren zu kommunizieren
    • Licht-/Schattenwelt

    Aber wirklich viel daraus gemacht wurde leider nicht.

    Obwohl TP den, meiner Meinung nach, schönsten Grafikstil aller Zelda-Teile hat, ist es das optisch langweiligste Spiel der Reihe. Fast alles ist eine grau-braune Matsche, zumindest gefühlt. Es gibt zwar unterschiedliche Biotope, aber irgendwie bleibt die Welt trotzdem trist. Vor allem die Steppe hätte man mit ein paar grafischen Details aufpeppen können: Wie wär's z.B. mit einer Wiese voller knallbunter Blumen, deren Blätter in die Luft gewirbelt werden, wenn man mit Epona durch sie hindurch prescht? Oder hier und da ein schöner, glitzernder Bach, in dem Fische und Frösche leben?

    Ich weiß, solche Ansätze gab es in TP durchaus, aber sie blieben eben Ansätze und wirken wie entweder auf den letzten Drücker noch schnell rein geklatscht und wie "gewollt und nicht gekonnt".

    So viele tolle, einzigartige Items es in TP gibt, so viele Eintagsfliegen gibt es auch unter ihnen: Items, die man außerhalb ihres Dungeons nie wieder braucht... Der komische Kreisel aus der Gerudo-Festung war z.B. eine interessante Idee, deren Potenzial nicht mal ansatzweise ausgeschöpft wurde. Man hätte z.B. noch ein Minispiel einbauen können, so eine Art Lorenfahrt, wo man mit dem Kreisel möglichst schnell eine von Hinternissen übersäte Rennstrecke absolvieren muss - entweder auf Zeit oder um z.B. das heiße Quellwasser rechtzeitig zu dem erschöpften Goronen zu bringen.

    Nachdem Hyrule vom Dämmerlicht befreit hat, wird Links Wolfsform beinah obsolet, was ich sehr schade fand. Ich hätte mir gewünscht, dass man mit der Fähigkeit, mit anderen Tieren zu reden, mehr gemacht hätte. Zum Beispiel hätte man die Katzen in Hyrule-Stadt als Ablenkungsmanöver nutzen können, um sich in die Arztpraxis schleichen zu können oder irgendwie sowas.

    Die Idee einer Licht- und einer Schattenwelt, die parallel zu einander existieren, ist toll und A Link to the Past hat bewiesen, dass dieses Konzept spielerisch auch sehr gut funktioniert, wenn man es richtig umsetzt. In TP ist das aber leider nicht der Fall... Die Dämmerlichtbereiche sind, abgesehen von anderen Gegnern und minimalen Änderungen, mit der Lichtwelt identisch und vor allem in Gameplay derart repetitiv, dass es zum Füße einschlafen ist. Da wären individuellere Aufgaben und Rätsel wünschenswert gewesen. Und dann erst die Schattenwelt... Ich hatte mir so sehr ein richtiges Dorf, ein wenig Oberwelt und natürlich den Palast gewünscht... Eine richtige, erkundbare Welt, die sehr gerne karg, unwirtlich und gefährlich hätte sein dürfen - immerhin war die Verbannung in die Schattenwelt ja ursprünglich eine Bestrafung für die schlimmsten Verbrecher. Stattdessen haben wir einen Palast, drei nutzlose NPCs und viel Nichts bekommen...


    Kurz um: Twilight Princess gehört zu den Spielen, die weit hinter ihrem Potenzial zurückbleiben, was ich sehr schade finde, weil ich es eigentlich so verdammt gerne richtig gern haben wollen würde. Ich liebe Midna, ich liebe den Grafikstil, ich liebe viele der Ideen, aber da kaum etwas in dem Spiel wirklich ausgeschöpft wird und sich alles etwas unfertig und abgewürgt anfühlt, hinterlässt das Spiel bei mir immer einen etwas faden Nachgeschmack und den Wunsch nach dem Spiel, das es hätte werden können, wenn ihm genügend Zeit (und Geld) gegeben worden wäre.