Welchen Film habt ihr als letztes gesehen?

  • Sleeping Dogs (2024)


    Ein ehemaliger Polizei Detective, gespielt von Russel Crowe, leidet an Alzheimer. Aus dem Dienst wurde er entfernt, als er im Rahmen seiner hoheitlichen Tätigkeit besoffen einen Unfall gebaut hat. Jedenfalls wird 10 Jahre später Kontakt zu ihm bezüglich eines alten Falls aufgenommen. An diesen kann er sich nicht mehr erinnern aber verspürt Lust, an der Sache dran zu bleiben.


    Allmählich kommen Stücke der Erinnerung wieder (Gerade als er wieder anfängt zu trinken, was ich ein wenig misslich finde…egal) und der zu Tode verurteilte Mörder, ist wohl gar nicht der Mörder…..


    Ich hatte mich irgendwie auf Trash eingestellt. Ich habe gar nichts über diesen Film gehört und irgendwie hatte ich einen sehr schlechten Ersteindruck. Aber der Film ist nicht schlecht!


    Ich fand ihn sogar sehr gut. Ich wollte nur rein schauen, blieb dann dran und wollte ihn dann unbedingt zuende schauen und bin auch deswegen später ins Bett. So etwas mache ich bei einem schlechten Film nicht.


    Kein Film für den Oskar aber ein Film mit einer spannenden Story und einem guten Russel Crowe !

  • Nosferatu (2025)


    Mein erster Film des Jahres war die Neuauflage von Nosferatu unter der Regie von Robert Eggers (The Lighthouse und The Northman). Das war der erste Film, den ich von diesem Regisseur gesehen habe und ich bin vollauf begeistert. Nicht nur war der Film unglaublich stimmig, auch die Bilder sprachen für sich. Eine düstere, beklemmende Atmosphäre legt sich ab der ersten Minute über die Leinwand und reißt nicht ab bis zum Schluss.


    Die Darsteller sind unglaublich gut, am meisten hat mich die Tochter von Johnny Depp überrascht. Sie hat so unglaublich gut geschauspielert, dass ich ihr die Besessene in jeder Sekunde abnahm. Gleiches gilt für Nicolas Hoult.


    Insgesamt wurde ich wirklich gut von diesem Film unterhalten und habe mich bei mehr als nur einer Gelegenheit gegruselt.


    Ich vergebe 9 von 10 Nächten, an denen Nosferatu dich heimsucht!

    "Ich will der Allerbeste sein..."






  • Die Darsteller sind unglaublich gut, am meisten hat mich die Tochter von Johnny Depp überrascht. Sie hat so unglaublich gut geschauspielert, dass ich ihr die Besessene in jeder Sekunde abnahm.

    Lustig, wie Meinungen auseinandergehen. Sie war für mich das mit Abstand am Schlechteste im ganzen Film (sie und Florence Pugh können; meiner Meinung nach; überhaupt nicht schauspielern - kA wie ich jetzt auf Florence komme, vermutlich wegen Horror xD), aber an sich stimme ich dir zu, dass das ein sehr guter Film ist.


    Nicolas Hoult liebe ich seit Mad Max: Fury Road eh und Horror ist so "mein" Genre. Vor allem überraschend: Im Januar kommen oft nur Müll-Filme (also, das sage ich jetzt nicht nur so, es ist tatsächlich so, dass Filme, bei denen die Erwartungen gering sind, tendenziell im Januar kommen) und da war der doch wirklich gut, wobei sich Horror eh über diese Regel erhebt. Die müssen oft nehmen, was sie kriegen können. xD


    Kann den Film auch empfehlen!

    ˚₊‧꒰ა ✦ ໒꒱ ‧₊˚

  • Ein Hund namens Beethoven (1992)


    Ein Film aus meiner Kindheit, der nebenher auch ein paar ernste und wichtige Themen anspricht wie z.B. die illegalen Experimente mit Tieren, obdachlose Hunde und das Mobbing des Sohns.


    Was mir besonders an dem Film gefällt ist der OST, der das Ganze melodisch unterstreicht.


    Da wir damals selber einen Familienhund hatten gehörte dieser Film immer zu meinen Lieblingsfilmen neben Zurück nach Hause.


    Der Plot ist relativ leicht, aber trotzdem fiebert man am Ende mit der Familie und dem Hund mit.


    Ich liebe diesen 90er Vibe mit den typischen Verbrechern und der Charakterentwicklung. 😊


    Der 2. Teil wird sicher auch noch geschaut. Alleine schon weil die Welpen so süß sind. 💚

  • Harry Potter (komplette Reihe)

    So im Laufe der letzten Wochen häppchenweise geguckt, mal mit mehr (Teil 5), mal mit weniger Tempo (Teil 2). Immer noch große Liebe, auch wenn ich mich mit Film 2 und 4 nach wie vor etwas schwer tu, dafür gibt es später umso mehr Gänsehautmomente. Macht auf einem 4k-TV und mit Surround-Anlage auch deutlich mehr Spaß als "nur" auf dem TV, wie ich es sonst kenne.

    Hab nun Bock, die Bücher nach zig Jahren auch nochmal wieder zu lesen.


    Alien - Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt

    Ich hab noch nie Alien geguckt, aber ich werde schnell neugierig, wenn mein Freund schwärmt. Außerdem bin ich schon ein bisschen neugierig auf die Reihe seit Alien: Isolation, von dem ich viel Gutes gehört hab.

    Das Pacing war nicht immer unbedingt meins, aber fairerweise rede ich von einem Film aus den 70ern und kann damit leben. Genau so, wie das Alien in manchen Kamerawinkeln aus heutiger Sicht auch eher unbeholfen aussieht. Ist voll okay. Spannend genug wars trotzdem und ich mag Ripleys Charakter sowie die Tatsache, dass eine orange Katze den Vorfall erfolgreich überlebt.

  • Heretic (2024)


    Da wir in Mönchengladbach (einer Stadt mit immerhin über 250.000 Einwohnern) nur ein einziges Kino haben, ist man natürlich ein bisschen der Willkür der Kinobetreiber in Bezug auf die zu zeigenden Filme ausgeliefert. So kommt es dann manchmal eben vor, dass Filme, die man problemlos in einem der vielen Kinos in den Nachbarstädten Neuss oder Düsseldorf schauen könnte, hier eben nicht laufen bzw. später anlaufen.


    Glücklicherweise hat sich besagtes Kino irgendwann dazu entschlossen ein ehemaliges Jugendheim zu kaufen (oder zu mieten, ich weiß es ehrlicherweise nicht) und in diesen Räumlichkeiten mehrere Eventlocations (u.a. eine Kochschule) hochzuziehen. Darunter fallen auch 2 Kinosäle, die zumindest bei der damaligen Eröffnung damit geworben haben als eines der wenigen Kinos deutschland-, wenn nicht sogar europaweit, über Dolby Atmos zu verfügen. Warum man diese teure Technik damals in 2 im Vergleich zu den Sälen im normalen Kino doch recht kleinen Sälen eingebaut hat, ist mir bis heute schleierfhaft, aber wie auch immer.


    In diesem kleinen Sälen laufen vorzugsweise kleinere, nischige Filme (wie beispielsweise letztes Jahr im September "The Substance", den ich aber leider verpasst habe), die eher wenig massenmarkttauglich sind, was mich natürlich freut, denn so muss man dann eben doch nicht immer neidisch nach Düsseldorf oder Neuss schielen. In diesen Sälen lief Anfang des Jahres "Heretic" ein Horrorfilm mit Hugh Grant in der Rolle des Antagonisten, der sowohl in der Cinema als auch bei diversen Film-Youtubern als Horrorgeheimtipp gehandelt wurde.


    Im Film geht es um die 2 mormonischen Missionarinnen Schwester Barnes und Schwester Paxton, die bei ihrer Missionsrabeit im Haus von Mr. Reed gespielt von Hugh Grant landen. Was als interessanter intellektueller Schlagabtausch zwischen den 3en beginnt, entwickelt sich mit zunehmender Dauer des Films zu einem Katz-und-Maus-Spiel zwischen Mr. Reed auf der einen und den beiden Schwestern auf der anderen Seite. Mehr will ich hier auch nicht verraten, denn sonst würde ich schnell Spoiler-Territorium betreten. Es sei nur so viel gesagt, dass der Film einige, interessante Blickpunkte auf das Thema Religion wirft und Hugh Grants Darstellung des Mr. Reed ist wirklich sehr, sehr beeindruckend. Wie er sich vom zunächst netten, gebildeten, älteren Herren zu dieser bedrohlichen Figur wandelt ist sehr schön anzusehen, v.a. da seine Bedrohlichkeit weniger durch seine körperliche Überlegenheit gegenüber den 2 Schwestern, sondern mehr durch sein Auftreten, seinen Verstand und seine abgeklärte und kühle Art entsteht.


    Lediglich das Ende war für mich dann ein bisschen drüber, was meinen positiven Gesamteindruck jedoch nicht wirklich geschmälert hat. Es war schön mal wieder einen Horrorfilm zu schauen, bei dem man auch ein bisschen seinen Kopf anstrengen musste. Wer also noch einen netten, kleinen Streifen sucht, der einem wohlige Schauer über den rücken jagt oder aber schon immer mal wissen wollte, ob Hugh Grant auch andere Rollen als den Frauenschwarm mit dem Kifferblick in unzähligen Liebesschinken spielen kann, dem möchte ich Heretic ans Herz legen.

  • Vaiana

    Noch nie geguckt, endlich nachgeholt und für solider befunden als ich erwartet hätte. Ich hab nie was von der Vorlage Dwayne Johnson gehalten, aber sie funktioniert auch ohne ihn (= deutsche Synchro) erstaunlich gut.

    Mein Highlight war, dass die Großmutter(?) von Vaiana noch einmal als Rochen aufgetaucht ist, um ihr Mut zuzusprechen.


    Shrek

    Ich hab bis 2025 noch nie Shrek geguckt und... es war okay? D: Ich versteh den Hype immer noch nicht, aber das ist dann eben so. Ein paar Szenen waren recht witzig, aber ohne, dass mein Freund Bock drauf hat, würde ich vermutlich nie dem 2. Teil eine Chance geben. Irgendwann mal. Sorry, Shrek-Fans.

    Der Esel geht mir übrigens hart auf die Nerven. Halt doch mal die Luft an, Junge.


    Drachenzähmen leicht gemacht

    Auch noch nie gesehen und für großartig befunden. Ohnezahn/Toothless ist supersüß und ich möchte mehr davon sehen. Ich weiß, es gibt noch mindestens 2 Filme, aber die sind grad nicht auf den Streamingdiensten, die wir haben.

    Im Nachhinein eher verwunderlich, dass ich das nie geguckt hab, weil ich sehr auf Drachen steh.

  • Like a Complete Unknown (2024)


    Der Film hat seine Höhen und Tiefen. Gestört hat mich, dass echt alle fünf Minuten eine musikalische Darbietung kommt und dabei die Geschichte Dylans und die Hintergründe auf der Strecke bleiben.


    Aber egal, lass uns über Timothée Chalamets (können moderne Schauspieler nicht mehr Namen haben, deren Schreibweise ich nicht nach jedem Buchstaben neu googlen muss? Egal.) Engagement für die Rolle des Bob Dylan reden.


    Nicht nur hat er den Look des Originals, sondern sich fünf (!) Jahre lang in die Rolle hineingearbeitet. Er lernte sich wie Dylan zu bewegen, wie er zu sprechen, er nahm intensiven Unterricht in Gesang, Gitarre und Mundharmonika um das abzuliefern, was man im Film sieht.


    Und das ist einiges. Das, meine Freunde, ist Schauspielkunst. Kein Playback, kein Greenscreen, kein Netz und doppelter Boden. Pures Talent und Ehrgeiz. Seine bisherigen Filme haben mich nicht interessiert, daher bin ich hier erstmalig auf ihn gestoßen. Und, falls es noch nicht deutlich genug war: schwer beeindruckt.


    Handwerklich ist der Film auch super gemacht. Während man vielen Biopics gerne bunte Farben und moderne Anstriche verleiht, bleibt hier alles roh und grau in grau - Willkommen in den 60ern, als junge Männer und Frauen vom Land in die tristen Großstädte schwärmten, um sich einen Namen als Folkmusiker zu machen - mit nichts als einer schrottigen Gitarre und ein paar Dollar in der Tasche.


    Wo sie den verschwitzten Plattenbossen in verrauchten Nachtclubs gezeigt haben, dass Folkmusik und Rock'n'Roll nicht tot sind, sondern nun gemeinsam das Steuer übernehmen.


    Für den Film muss man Interesse ans der Musik von Dylan, Baez und anderen Wegbegleitern mitbringen, sonst empfindet man die inflationär eingesetzten musikalischen Beiträge wohl echt als Störung. Aber lässt man sich darauf ein, findet man sich zurückversetzt in diese Zeit, als in Amerika mehr als nur ein wenig rebelliert wurde und diese jungen Hoffnungsträger zu Stimmen ganzer Generationen wurden.


    Und das hat der Hauptdarsteller absolut wunderbar auf seinen Schultern getragen.


    4/5, es war mir eben doch ein wenig zu viel Gesinge und Gitarrengespiele.

    Passive good is worse than actual evil.


    -William Blake

    Einmal editiert, zuletzt von Vincent Delacroix ()

  • Ganz Random lief letzten bei meinen Eltern in Netflix “Delicious”.


    Abgesehen davon, dass der Film den typischen, deutschen Flair besaß, war der Film, einfach nicht gut. Irgendwie war alles so random und fernab zu greifen, dass ich nach einem Viertel wirklich nur noch mit einem Auge zugesehen habe. Die Dialoge waren alles andere als wirklich tiefgründig und die Reaktionen der einzelnen Hauptcharaktere auf gewisse Ereignisse, wirklich kaum nachvollziehbar.


    Es gab nicht dieses typische Aufbauspiel eines Filmes mit Intro, Spannungsbogen, Höhepunkt und Ende, es war eine seichte Talfahrt bei der man froh war, wenn sie zum Stillstand kam.


    Das Ende war ebenfalls einfach total seltsam, dass als die Credits durchs Bild liefen man wusste, man hätte sich den ganzen Film einfach schenken können.

    Pew Pew

  • Hab gestern "Kalifornia" (1993) geschaut, Brad Pitt und Juliette Lewis als total kaputte Trailerpark-Rednecks, die einen True Crime-Journalisten und seine Freundin/Fotografin auf einer Rechercherreise begleiten und den Trip mit Raubmord finanzieren. Ist genauso spaßig, wie es klingt :D


    Werde das Wochenende über mal ein paar mehr Roadmovies aus den 80ern und 90ern schauen, ist ein echt gutes und amüsantes Genre, wenn man sich mal darauf einlässt.


    Falls jemand zufällig Tipps hat (jaja, "Fear and Loathing in Las Vegas" und "Blues Brothers" kenne ich natürlich), gerne her damit.

    Passive good is worse than actual evil.


    -William Blake

  • Hab gestern "Kalifornia" (1993) geschaut, Brad Pitt und Juliette Lewis als total kaputte Trailerpark-Rednecks, die einen True Crime-Journalisten und seine Freundin/Fotografin auf einer Rechercherreise begleiten und den Trip mit Raubmord finanzieren. Ist genauso spaßig, wie es klingt :D


    Werde das Wochenende über mal ein paar mehr Roadmovies aus den 80ern und 90ern schauen, ist ein echt gutes und amüsantes Genre, wenn man sich mal darauf einlässt.


    Falls jemand zufällig Tipps hat (jaja, "Fear and Loathing in Las Vegas" und "Blues Brothers" kenne ich natürlich), gerne her damit.

    Vergiss nicht David "Special Agent Fox Mulder" Duchovny in einer seiner ersten großen Filmrollen (viele weitere sind danach ja leider nicht gefolgt). Ich kenne den Film, hatte mir aber mehr davon erhofft, weil der damalige Freund meiner Schwester ständig davon geschwärmt hat wie cool dieser Filme wäre. Aber wenn du schon nach Roadmovies aus den 80ern/90ern fragst, wie wäre es mit Thelma & Louise? Ich selber habe ihn nie gesehen, aber eigentlich nur gutes darüber gehört.

  • Ich habe jetzt endlich mal Nosferatu gesehen. Ich habe zu Beginn des Jahres Wochenlang bei verschiedenen Kinos in meiner Umgebung angerufen und gefragt, ob und wann der Film gezeigt wird. Leider wurde ich immer zurückgewiesen. Es war, als hätte ich um ein Spenderorgan gebeten. Nun konnte ich mir zwischenzeitlich die DVD kaufen, um den Film endlich anzusehen. Glücklicherweise fand ich ihn recht gut. Er gefällt mir besser, als die Kinski Version von 1979. Besonders Nicholas Hoult, den ich ja auch schon als Renfield so niedlich fand, hat mir im Film gefallen. Leider haben mich aber auch einige Dinge gestört. Der Film war mir zu brutal, ich mochte diese komischen Krampfanfälle von Ellen (fast schon wie in "Der Exorzist") überhaupt nicht und auf verschiedene Szenen mit koitalen Bewegungen inklusive einer Sexzene hätte ich ebenfalls lieber verzichtet. Der erstgenannte Punkt trifft insbesondere auf die Figur Knock zu. In der Murnau Fassung war Alexander Granach in dieser Rolle mein Lieblingscharakter im ganzen Film. Hier fand ich Knock nicht so gut.

  • Ich sah zuletzt auf Prime "May December" mit Natalie Portman und Julianne Moore, die ich beide gerne schaue. Ehrlich gesagt war ich unvorbereitet, mich hat nur die Besetzung gecatcht, aber ich wurde sehr positiv überrascht. Hinterher habe ich festgestellt, dass Wolfgang M. Schmitt diesen Film sogar für sich persönlich als Film des Jahres 2024 gekürt hat, obwohl der Film insgesamt wohl eher unauffällig war, was die Kritiken anging (jedenfalls ging ein möglicher Hype an mir vorbei).


    Aufgrund der Oscar-Verleihung im Kino zuletzt gesehen hab ich "Anora", den ich ganz großartig fand. Viel Rumgevögel, aber auch insgesamt ein erheiternder, witzig inszenierter Film mit nicht ganz so bekannter, aber trotzdem brillanter Besetzung. Ich hatte mich vorher überhaupt nicht in die Handlung eingelesen und auch keinen Trailer dazu gesehen. Im Kino selbst war ich dann auch noch mit einer erzkonservativen, sehr streng katholischen Freundin. War sehr amüsant :D

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    That's when you know you've found somebody really special, when you can just shut the fuck up for a minute and comfortably share a silence.

  • Jackie Chans Police Story


    Gestern habe ich einen richtigen Filmmarathon (für meine aktuellen Verhältnisse) gemacht, hehe. Nach Sonic 3 kam noch Police Story dran. Ich habe den Film noch nie gesehen, aber ich hatte definitiv meinen Spaß!


    Der Film lässt sich meiner Meinung nach gut in die Kategorie "guter Trash" eingliedern, hehe. Die Synchronisation ist absolut schrecklich und ist manchmal echt nicht passend, aber trotzdem (oder gerade deswegen?) macht der Film noch mehr Spaß. Es werden wirklich blöde Sprüche geklopft, die Figuren machen in Kampf- und Actionszenen Geräusche, als würde ich mir gerade einen ab 18 Film mit viel nackter Haut ansehen. Aber schön ist es gleichzeitig, die Sprecher der 80er wiederzuerkennen, die man damals immer und überall gehört hat. So wird Jackie selbst vom Sprecher synchronisiert, der in Zurück in die Zukunft den Biff spricht.


    Am Ende gibt es dann die typischen Outtakes, die ich immer am meisten bei diesen Filmen gefeiert habe. Schon krass, wie das damals hinter der Kamera aussah und wie schwer sich die Leute teils verletzt haben!


    Insgesamt hat mir der Film viel Spaß gemacht und ich habe sehr häufig sehr lachen müssen!

    "Ich will der Allerbeste sein..."






  • Die Welle (2008)


    Ich kannte den Film bereits und habe ihn damals im Kino gesehen, als er neu rauskam. Gestern habe ich ihn mir nochmal angeguckt, weil ich gerade Recherchen zu bestimmten Verhaltensweisen von unterdrückten Menschen anstelle, die plötzlich in eine Machtposition kommen.

    Der Fokus lag hier besonders auf der Figur des Tim Stoltefuß, der sonst eigentlich von seinen Mitschülern gehänselt und ausgenutzt wurde, doch durch diese Bewegung plötzlich Halt und Ziele bekam.


    Also schauspielerisch ist der Film hauptsächlich Murks, aber dennoch ist die Botschaft hier klar und wie ich erschüttert feststellen musste, auch wahnsinnig aktuell. Kann man sich gut angucken insgesamt.


    Läuft bei Netflix.

    "People can think what they want, I don´t desire their validation." - Aaron Warner

  • Ich hab mir gestern auf Empfehlung eines Kollegen Der Feind in den Wäldern - Ostfront Ukraine in der ZDF Mediathek reingezogen. Es ist eine authentische Doku über ein kleines Bataillon in den ukrainischen Wäldern, das ihren Alltag mit Bodycams filmt. Dabei sind die Einblicke nichts für schwache Nerven. Schon am Anfang wird einem ganz komisch, wenn die Bauchbinden mit einem Todeskreuz versehen sind und man genau weiß, dass die Akteure die paar Monate später bis zur Veröffentlichung schon gar nicht mehr am Leben sind. Dann geht es auch recht schnell schon richtig zur Sache: Man sieht auf beiden Seiten tödlich ausgehende Angriffe mit Drohnen, kann dabei leider auch deutlich die Verrohung spüren, wenn beispielsweise einer der ukrainischen Soldaten davon spricht dass er sich immer darüber freue wenn er wieder "ein paar Orks" killen kann. Es ist einfach nur schrecklich, was der Krieg aus Menschen macht. Gerade mit Blick auf den heutigen Tag wird einem nach solchen Eindrücken nochmal deutlicher, wie privilegiert man selbst zum Glück eigentlich ist...

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    That's when you know you've found somebody really special, when you can just shut the fuck up for a minute and comfortably share a silence.

  • Ich habe gestern endlich mal "Top Gun: Maverick" geschaut und bin enttäuscht. Alternder Tom Cruise, der in einer seiner Paraderollen nochmal glänzen darf und dem Schauspiel-Nachwuchs dabei absolut keinen Platz lässt, weil zu 95% des Films nur er im Bild ist. Aus welchem Grund auch immer, nichtmal in der dramatischen "Oh nein, Maverick ist tot!"-Szene hat er Biss.


    JEDER der Jungschauspieler hat ihn hier an die Wand gespielt, vor allem Miles Teller. Auch wenn dieser mit der Rotzbremse komisch aussieht.


    Ansonsten Flugsimulatoren-Dinge, für die man keinen Film über zwei Stunden schauen muss, sondern einfach einen Simulator spielen könnte. Einen von denen, die für 2,99€ auf Steam verscheuert werden.


    Da war nix mitreißendes, nix herzerwärmendes. Den einzigen Bonusunkt gibt es dafür, dass bereits zu Anfang das großartige "Danger Zone" lief. Habe gespannt darauf gewartet dass noch "Take my breath away" kommt, aber vergeblich.


    2/5

    Passive good is worse than actual evil.


    -William Blake

  • Minecraft the Movie


    Ich wollte den Film nicht sehen, fand den Trailer furchtbar und kenne mich mit dem Spiel 0 aus.


    Ich habe jedoch Minecraft Fans hier im Hause und habe mittlerweile ne Menge von Minecraft gesehen (zugucken) und musste meinem jüngsten auch mal ein "Ender Tor" bauen, wofür ich erst die älteren Geschwister konsultieren müsste, da ich mich wie gesagt nicht auskenne damit.


    Naja egal, ich habe heute diesen Film geschaut.

    Was soll ich sagen, ich kann die guten Bewertungen verstehen.

    Ja er ist einfach ein hektisches Durcheinander von bewegten Bildern.

    Aber ich mag Jack Black und Jason Momoa und ich fand ihn überraschend witzig.

    Memelastig, ja. Aber ich fand ihn tatsächlich lustig.


    Klar der Film wird wohl kaum zu irgendwelchen cineastische Meisterwerken zähken, ist straight Forward und ein etwas dümmlicher Spass, aber unterhaltsam.

    Die Charaktere haben mich nicht genervt, die Optik fand ich jetzt wo ich Minecraft kenne tatsächlich passend.

    War schon cool so ein Portal jetzt mal in guter Grafik zu sehen.

    Für Fans mag der Streifen eventuell besser oder schlechter sein, als für mich. Aber ich hatte Spaß, waren enn paar Lacher bei. In Ordnung, muss ich jetzt nicht öfter haben, war aber auch nicht so blöd das man sich beleidigt fühlen musste.

    Guter Durchschnitt, ganz witzig.

  • 00 Schneider, im Wendekreis der Eidechse.


    Was soll ich dazu sagen? ... Ich kann das alles nicht mehr. Es war witzig, aber verstanden habe ich, großzügig zusammengefasst, absolut gar nichts. Aber ich bin Fan von Zorro. Wunderbar.

    Jsme v srdcích s tebou

  • American Psycho (2000)


    Ich habe diesen Film tatsächlich noch nie gesehen, obwohl ich schon so viel gehört habe. Christan Bale als morderner Broker mit Hang zur Musik? Interessant!


    Was mir zuerst aufgefallen ist: der Film ist von 2000, also 25 Jahre (!) alt. Dafür wirkt er aber stellenweise noch älter, oder aber ich habe eine falsche Erinnerung an das Jahr 2000, hehe. So oder so, es passt dennoch alles gut zusammen, wenngleich sich jüngere Zuschauer wahrscheinlich fragen, was für einen Apparat Bale als Telefon benutzt, hehe.


    Die schauspielerische Leistung von Bale ist krass. Richtig krass. Wie er zwischen seinen "Emotionen" switcht ist der Hammer. Dafür bin ich mir mit der Story wirklich unschlüssig. Es gibt mMn Hinweise, dass das, was Bateman erlebt hat, eben nicht echt ist, sondern eingebildet. Es kommt zwar, soweit ich mitbekommen habe, erst gegen Ende des Films, aber die Zeichen sind dann da, wie ich finde (z.B. das explodierende Polizeiauto).

    Jedenfalls lässt mich der Film nachdenklich zurück und das mag ich ja sehr! So muss ein Film sein.

    "Ich will der Allerbeste sein..."