Beiträge von Blackgobbo

    Der Weg in das Reich der Zora war zwar kaum zu verfehlen, jedoch alles andere als einfach. Der Fluss würde sie am Rand eines Gebirges vorbeiführen, die begehbaren Pfade dabei eng und selten trittsicher. Zarok hätte zwar am liebsten den direkten Weg durch das Wasser gewählt, aus Rücksicht zu seinen Begleitern blieb er jedoch an im Trockenen.
    Je näher sie ihrem Ziel kamen, desto steiler und gefährlicher wurde die Reise. Nicht selten hörte einer der möglichen Wege einfach auf, weil sich im Laufe der Jahre ein neuer Abzweig des Flusses gebildet hatte, oder weil er durch einen Steinschlag verschüttet lag. Die Landschaft hatte sich verändert und kleinere Umwege waren zunehmend häufiger vonnöten. Bald schon würden sie klettern müssen, da die Umwege immer größer wurden und sie sonst zuviel Zeit verlieren würden.
    Man sprach auch kaum noch ein Wort miteinander. Die drei Reisenden waren sichtlich erschöpft und nutzten ihre Restenergie um die müden Glieder weiter anzutreiben. Sie durften nicht stehen bleiben, nicht mehr.
    Sollten sie jetzt rasten würdne jegliche Kraft verschwinden und sie müsten eine längere Pause machen um sich zu erholen.
    Entweder sie schafften es zu den Zoras oder würden bei dem Versuch vor Erschöpfung zusammenbrechen.
    Der Mond stand hoch am Himmel, als Zarok sein stilles Versprechen brach und sich, ohne ein Wort zu sagen, doch hinab zu mWasser begab. Da hörte er es. Rauschen.
    Neue Lebensgeister strömten durch seinen Körper, als er das vertraute Geräusch wiedererkannte. "Das sind sie!", lies er seine Kameraden wissen. "Die Wasserfälle, ich kann sie bereits hören. Kommt Freunde, wir haben es nicht mehr weit."
    Ein Lächeln stohl sich über seine Lippen und mit überraschender Schnelligkeit lief der Zora dem Rauschen entgegen.


    -> Gehen nach Zora-Fluss

    Der Ziegenbauer Mugon glaubte seinen alten Augen kaum, als er nach dem Füttern seiner Herde ein äußerst ungewöhnliches Spektakel entlang des nahen Flusses beobachten konnte. Von dem Hang aus, an welchem seine Ziegen grasten, konnte er gut beobachten, wie ein großer Fisch das Gewässer in rasendem Tempo durchschwomm. Dahinter drei Hylianer, welche ihn äußerst unbeholfen, schwimmend, mit immer größer werdendem Abstand verfolgten. Noch weiter abgeschlagen entdeckte er mindestens ein halbes Dutzend weiterer Hylianer, diese verfolgten ihre Beute jedoch von Land aus, entlag des Ufers, und waren noch dazu bis an die Zähne bewaffnet.
    Jedes Kind hätte jedoch gesehen, dass die "Jäger" niemals in Reichweite ihrer Beute gelangen würden und so befürchtete Mugon bereits, dass diese Horde Wilderer nach ihrer Rückkehr mit leeren Mägen verstärktes Interesse an seinen eigenen Tieren haben könnte. "Das könnte euch so passen.", sagte er zu sich selbst und machte sich zügig daran, seine Herde heute schon etwas früher in den den Stall zu schaffen.
    Einige Zeit später, nachdem Zarok seine Peiniger weit genug hinter sich gelassen hatte, um nicht mehr in Sichtweite zu sein zu sein, stapfte er kraftlos aus dem Wasser. Ächzend bemerkte er dabei eine blutige Wunde an seinem rechten Bein. Auch das noch. Haben die mich mit ihren Bögen wohn doch noch getroffen? Bei näherer Betrachtung bemerkte er jedoch, das die Wunde nur oberflächlich war und kaum blutete. Vielleicht hatte ihn einer der Pfeile gestreift oder er hatt sich selbst beim Sturz ins Wasser an einem scharfkantigen Felsen geschnitten. Hauptsache war, dass er es vorerst ignorieren konnte.
    Nun war er jedoch nicht aus dem schützenden Wasser entstiegen um jetzt, ohne wirklichen Grund, sein Glück an Land auf die Probe zu stellen. Nein, er hatte eine verdächtige Gestalt in der Nähe des Flusses auf dem Boden liegen sehen udn wolllte sich im Schein des aufgehenden Mondes ein genaueres Bild davon machen. Entsetzt riss er die Augen auf, als seine Befürchtungen sich schließlich bewahrheiteten und dort Ria regungslos liegen sah. Mangels Blutlache oder sonstiger Spuren eines Kampfes beruhigte sich das der Zora jedoch schnell wieder ein wenig. Sie war lediglich eingeschlafen und das so tief, dass sie nicht einmal sein Kommen bemerkt hatte.
    Auch ihm wurde bei dem Anblick bewusst, wie nötig sein Körper etwas Ruhe hatte, doch jetzt war dafür nicht der richtige Zeitpunkt. Sie musste sich erst einen sicheren Platz suchen und hoffen, dass Veit bald in Sichtweite kam. Also wekcte Zarok die Schlafende.

    Sie mussten fliehen, immer weiter weg von Kakariko in die große Steppe inmitten des Königreichs.
    Mit vor Schmerz brennenden Lungen rannten Ria, Veit und Zarok jetzt schon viel zu lange vor ihren Verfolgern davon. Zwar nutzten sie jeden Vorteil, den ihnen das Gelände bot aus, doch konnten Sie ihren Vorsprung nie ausreichend vergrößern.
    Sie würden sich ihren Peinigern stellen und kämpfen müssen. Oder zumindest einer von uns. Die Räuber waren ausdauernd und zu zahlreich, als dass sie gemeinsam entkommen konnten.
    Veit würde zweifelsohne einen guten Kämpfer abgeben und seinen beiden neugewonnenen Kameraden genug Zeit verschaffen, um in sichere Entfernung zu gelangen. Doch irgendwann würden ihn die, zahlenmäßig überlegenen, Widersacher überwinden und er wäre dann mit Sicherheit verloren. Es war also an Zarok die Initiative zu ergreifen, er würde sich allein dem Kampf stellen.
    In Voraussicht des Kommenden deutete er den beiden Hylianern, dass sie den engen Steilhang am Fluss zu ihrem Vorteil nutzen würden und somit, so gut dies möglich war, ihren Fluchtweg in diese Richtung lenken.
    Mit wenigen hervorgekeuchten Sätzen weihte er Ria und Veit in seinen Plan ein und nach anfänglichen Protesten konnte er sie schließlich doch überzeugen, dass dies ihre einzige Chance war.
    “Folgt dem Fluss, wir sehen uns bald wieder.“, war das Letzte, was er ihnen zu keuchte, bevor er sein Schwert zog um sich den Verfolgern zu stellen.
    Ein breites, zahnloses Grinsen war das erste, was ihm entgegen rannte. Auch wenn die wenigen Zähne, die er noch haben mochte, faul und stumpf waren, so war der Säbel in der Hand des Bergräubers das komplette Gegenteil. Die scharfe Klinge saußte dem Zora bald darauf entgegen und nur mit Mühe konnte er den Angriff blockieren.
    Zarok nutzte die kraftvollen Schläge seines Gegners aus um etwas an Land in Richtung des Klippenvorsprungs zu gewinnen. Bald wurde der Zahnlose jedoch übermütig, da er sah, wie wenig fester Boden noch hinter dem Zora lag und protzend rief er seiner Bande entgegen, dass er den „Fisch“ gleich filetieren würde. Seiner eigenen Fehleinschätzung, sowie Zaroks schnellen Reaktionen, zu verdanken lag er jedoch bald selbst auf der Erde, mit den Beinen in schmerzvoller Agonie um sich tretend.
    Das halbe Dutzend weiterer Räuber würde Zarok jedoch unmöglich auf ähnliche Weise kampfunfähig machen können und er würde bald zu seinem eigentlich vorhaben übergehen müssen.
    Schnell war er von fünf weiteren Söldnern umringt, mit dem Rücken erneut zur Klippe, während der sechste seiner Widersacher nach den Wunden seines gefallenen Kameraden sah. Die Räuber glaubten sich siegessicher und bald schon würden sie Zarok das, was er ihrem Mitstreiter angetan hatte, vielfach zurückzahlen. Zumindest glaubten sie das so lange, bis sich diese mit einem Sprung nach hinten in die Tiefe stürzte, das Schwert dabei in den Fluss werfend.
    Wenige Augenblicke danach tauchte er selbst in die Flut ein und fand auch schnell seine Waffe am Grund des Gewässers wieder. Ungläubig schauten ihm die Halunken noch ein paar Augenblicke nach bis sie ein Brüllen ihres Anführers dazu veranlasste, ihm eine Pfeilsalve hinterherzujagen und die Verfolgung am Flussufer aufzunehmen. Einen Zora im Wasser würden sie zwar nicht einholen können, doch mussten sie nur dem Flussverlauf folgen, bis sie früher oder später wieder die Spur der Flüchtigen aufnehmen könnten. Zorak hatte Ria zwar noch nicht gerettet, aber doch zumindest etwas Zeit verschafft.

    Sie mussten fliehend, immer weiter weg von Kakariko in die große Steppe inmitten des Königreichs.
    Mit vor Schmerz brennenden Lungen rannten Ria, Veit und Zarok jetzt schon viel zu lange vor ihren Verfolgern davon. Zwar nutzten sie jeden Vorteil, den ihnen das Gelände bot aus, doch konnten Sie ihren Vorsprung nie ausreichend vergrößern.
    Sie würden sich ihren Peinigern stellen und kämpfen müssen. Oder zumindest einer von uns. Die Räuber waren ausdauernd und zu zahlreich, als dass sie gemeinsam entkommen konnten.
    Veit würde zweifelsohne einen guten Kämpfer abgeben und seinen beiden neugewonnenen Kameraden genug Zeit verschaffen, um in sichere Entfernung zu gelangen. Doch irgendwann würden ihn die, zahlenmäßig überlegenen, Widersacher überwinden und er wäre dann mit Sicherheit verloren. Es war also an Zarok die Initiative zu ergreifen, er würde sich allein dem Kampf stellen.
    In Voraussicht des Kommenden deutete er den beiden Hylianern, dass sie den engen Steilhang am Fluss zu ihrem Vorteil nutzen würden und somit, so gut dies möglich war, ihren Fluchtweg in diese Richtung lenken.
    Mit wenigen hervorgekeuchten Sätzen weihte er Ria und Veit in seinen Plan ein und nach anfänglichen Protesten konnte er sie schließlich doch überzeugen, dass dies ihre einzige Chance war.
    “Folgt dem Fluss, wir sehen uns bald wieder.“, war das Letzte, was er ihnen zu keuchte, bevor er sein Schwert zog um sich den Verfolgern zu stellen.
    Ein breites, zahnloses Grinsen war das erste, was ihm entgegen rannte. Auch wenn die wenigen Zähne, die er noch haben mochte, faul und stumpf waren, so war der Säbel in der Hand des Bergräubers das komplette Gegenteil. Die scharfe Klinge saußte dem Zora bald darauf entgegen und nur mit Mühe konnte er den Angriff blockieren.
    Zarok nutzte die kraftvollen Schläge seines Gegners aus um etwas an Land in Richtung des Klippenvorsprungs zu gewinnen. Bald wurde der Zahnlose jedoch übermütig, da er sah, wie wenig fester Boden noch hinter dem Zora lag und protzend rief er seiner Bande entgegen, dass er den „Fisch“ gleich filetieren würde. Seiner eigenen Fehleinschätzung, sowie Zaroks schnellen Reaktionen, zu verdanken lag er jedoch bald selbst auf der Erde, mit den Beinen in schmerzvoller Agonie um sich tretend.
    Das halbe Dutzend weiterer Räuber würde Zarok jedoch unmöglich auf ähnliche Weise kampfunfähig machen können und er würde bald zu seinem eigentlich vorhaben übergehen müssen.
    Schnell war er von fünf weiteren Söldnern umringt, mit dem Rücken erneut zur Klippe, während der sechste seiner Widersacher nach den Wunden seines gefallenen Kameraden sah. Die Räuber glaubten sich siegessicher und bald schon würden sie Zarok das, was er ihrem Mitstreiter angetan hatte, vielfach zurückzahlen. Zumindest glaubten sie das so lange, bis sich diese mit einem Sprung nach hinten in die Tiefe stürzte, das Schwert dabei in den Fluss werfend.
    Wenige Augenblicke danach tauchte er selbst in die Flut ein und fand auch schnell seine Waffe am Grund des Gewässers wieder. Ungläubig schauten ihm die Halunken noch ein paar Augenblicke nach bis sie ein Brüllen ihres Anführers dazu veranlasste, ihm eine Pfeilsalve hinterherzujagen und die Verfolgung am Flussufer aufzunehmen. Einen Zora im Wasser würden sie zwar nicht einholen können, doch mussten sie nur dem Flussverlauf folgen, bis sie früher oder später wieder die Spur der Flüchtigen aufnehmen könnten. Zorak hatte Ria zwar noch nicht gerettet, aber doch zumindest etwas Zeit verschafft.

    Cindy @ Megaolf:
    Huch, na hier ist ja was los.
    Ich finde es ja gut, das ihr euch wieder vertragen konntet und ich muss jedem von euch in mindestens einem seiner Punkte recht geben.
    Ich für meinen Teil habe das Schreiben mit euch bisher sehr genossen und möchte natürlich gerne weiter an der Geschichte schreiben. Also dann, auf ein neues!

    Ich weiß, aber wie ich im Abwesenheitsthread verkündet habe, komme ich erst Mitte Mai wieder richtig zurück... hab momentan schlicht andere, private Prioritäten. Tut mir Leid.


    Das wusste ich nicht, aber soll mich nicht stören.
    Dann bis bald und alles gute.

    Wie erhofft hatte Veit eine Lösung parat, sie würden fliehen.
    Jedoch hielt keiner der Anwesenden eine überstürzte Flucht für angemessen. Es war besser zu warten, bis wieder etwas Ruhe in das Dorf einkehrte und Schutz der Nacht lässt es sich sowieso viel besser davon schleichen.
    Die drei Reisenden nutzten also die Zeit um ihr Gespräch aus der Taverne fortzusetzen. Ria stelle Zarok einige interessierte Fragen über seine Heimat welche der Zora anschließend leidenschaftlich beantwortete.
    Er erzählte ihnen von den Wasserfällen, die sogleich die Quelle des Zora-Flusses bildeten, von dem abenteuerlichen Weg in das Reich der Zoras und natürlich auch von den blau schimmernden Wänden, die sich im kristallklaren Wasser wiederspiegelten.
    "Und hinter dem Thronsaal des Königs gibt es einen Ort, der zwar jedem Zora bekannt ist, aber den nur wenige betreten. Für uns Zora ist es ein heiliger Ort, da dort unser Schutzpatron Jabu-Jabu lebt. Ich selbst war bereits dort und habe mit meinem ehemaligen Kameraden unser Volk gegen ein Monstrum verteidigt, welches schon seit Längerem die Zora terrorisierte. Jabu-Jabu sei Dank hat das endlich ein Ende."
    Zarok blickte eine Weiel stumm in die Runde. Er hatte schon seit Stunden von seiner Heimat erzählt, dabei jedoch bewusst ein prägendes Erlebnis in der Geschichte der Zora, welches er am eigenen Leib zu spüren bekam, ausgelassen. Seine Zuhörer schienen jedoch keineswegs ermüdet oder gar gelangweilt, im Gegenteil.
    Veit hörte ihm nach wie vor interessiert zu und Ria brannte mit Sicherheit noch so manche Frage auf der Zunge.
    "Wenn dieser ganze hier vorbei ist, dann kommt doch einfach mit mir und ich zeige euch alles.", war er abschließend in die Runde.
    Doch der Spuk war noch nicht vorbei. Ria befand sich trotz des schönen Geredes noch immer in der Höhle des Löwen. Der Tag neigte sich dem Ende zu und es würde sice sehr bald herausstellen, ob Ria den Weg in die Freiheit finden würde.


    "Es wird Zeit.", sagte der Zora. Schon seit einer Weile gab es nichts mehr zu erzählen und stumm hatten sie auf den Untergang der Sonne gewartet. Der Zora nahm noch einen letzten Schluck Wasser und wandte sich erneut an die Hylianer: "Oder wollt ihr noch länger warten?"

    Veit hatte nicht untertrieben, seine Hütte war wirklich klein. Aber was sollte er auch allein mit einem großen Haus anfangen? Außerdem konnte man ihm so weniger stehlen.
    Diebstahl.
    Zarok hatte auf seiner Reise viel über Neid und Habgier gelernt, zwei Gefühle, mit denen er in seiner Heimat nur selten in Berührung kam. Vielleicht konnte Rias Geschichte, sollte sie mehr von sich erzählen, diesbezüglich ein weiteres Kapitel schreiben.
    Veit bot seinen Gästen Platz auf zwei knarzenden Stühlen. Wie alles andere im Haus hatten die Stühle scheinbar schon einige Jahre hinter sich und viel gesehen.
    Tatsächlich spiegelte sein Haus ganz gut jenen Eindruck wieder, den Zarok bisher von Veit hatte.


    Nachdem Veit den beiden anderen etwas zu trinken gebracht hatte wurde er spürbar ernster. Er stellte die Hylianerin zur Rede und richtete auch an Zarok das Wort.
    Obwohl sie gerade wenig zu Lachen hatten musste Zarok schmunzeln, als Veit ihn fragte, ob er sich „aus dem Staub machen“ würde. Was für eine passende Wortwahl für einen Zora, der sich in einer der trockensten Gegenden Hyrules befand.
    Selbstverständlich würde Zarok bleiben. Der Wassermangel würde seinen Körper zwar sehr anstrengen, doch diese Ria schien in deutlich größeren Schwierigkeiten zu stecken.


    Veits Worte wirkten, die Hylianerin erzählte ihre Geschichte. Wie Zarok und Veit hatte auch Ria einiges erlebt, worauf sie mit Sicherheit gerne verzichtet hätte. Mit dem gravierenden Unterschied, dass Ria noch immer nicht frei war.
    Zarok ahnte, dass es eine ganze Weile her sein musste, als sie zuletzt ruhig schlafen konnte. Nicht nur das grausame Schicksal ihrer Eltern, auch die Sorge um ihre Schwester, sowie das eigene Leben, verfolgten sie.
    Allein würde sie das, nicht gerade geringe, Problem wohl kaum lösen können und ohne Hilfe eines Tages von den falschen Leuten entdeckt, oder zumindest ihr Leben lang nur mit wenigstens einem offenen Auge schlafen können. Was Zarok tun würde lag auf der Hand und auch Veit schien bereits einen Entschluss gefasst zu haben. Ria würde ihre Unterstützung bekommen.
    Nur wie könnten sie ihr helfen? Zarok wusste seinen Verstand zwar ebenso gut wie sein Schwert einzusetzen, doch ihm fiel bis auf die vorübergehende Flucht keine Lösung ein, die sie nicht ins offene Messer laufen lassen würde.
    Doch vielleicht hatte der alte Veit eine gute Idee.

    Dieser Veit war wirklich ein unterhaltsamer Kerl. Erst erlaubte er sich einen Scherz mit der jungen Frau, Ria war ihr Name, dann ahmte er den Wirt des Hauses mit all seinen markanten Eigenheiten nach. Die Art und Weise wie er dabei sich selbst in Szene setzte löste bei Zarok ein fesselndes und zugleich bemerkenswert auflockerndes Gefühl aus. Er ahnte bereits, dass er mit Veit einige lustige Abende verbringen würde.


    "Ihr müsste euch nicht entschuldigen, Veit. Missverständnisse sind dafür da um geklärt zu werden und genau das haben wir doch gerade.", ein Lächeln huschte über die Lippen des Zora. Diese Gesellschaft tat ihm wirklich ausgesprochen gut. Ein wenig bereute er, dass er nicht schon eher in die Zivilisation zurückgekehrt war, aber dann hätte er vielleicht nie diese beiden Hylianer kennen gelernt und das wäre doch wirklich viel zu schade.
    Als der Veteran vom Krieg sprach wurde jedoch auch Zaroks Miene ernster. Nicht nur an Veits Worten, auch an seiner ganzen Mimik und den Emotionen, die nach alle den Jahren noch immer mitschwingten, konnte man erkennen, dass dieser Mann den Krieg wirklich erlebt hatte und nicht nur aus Erzählungen Anderer kannte. Auch wenn Zarok nicht direkt selbst im Krieg gekämpft hatte, so konnte er jedoch aufgrund seiner Vergangenheit Veits Leiden gut verstehen. Auch er hatte schreckliche Dinge ansehen und am eigenen Leib spüren müssen, aber hielt es nicht für angebracht noch weitere Leidengeschichten in die sonst so angenehme Runde zu werfen.
    Doch dann kam Veit auf eine alte Wunde zu sprechen, was Zarok aufhören lies. "Wenn euch euer Körper nach den Jahren noch immer Schmerzen bereitet solltet ihr mich vielleicht irgendwann einmal in meine Heimat begleiten. Ich kenne da einen Zora der so ziemliches jedes körperliche Leiden lindern und in vielen Fällen sogar heilen glaubt. Glaubt mir, ich habe bereits einen Goronen mit sehr unschönen Wunden zu ihm geschafft und nach wenigen Tagen war er bereits wieder auf den Beinen. Einen Goronen! Solche Gäste haben wir nur alle Jubeljahre einmal, entsprechend wenig weiß man natürlich über deren Körper. Ich sag euch, probiert es zumindest einmal aus, von allein geht der Schmerz ja offensichtlich nicht weg.", sprach der Zora.


    Bald wurde auch deutlich, warum Ria, die junge Hylianerin, während des Gesprächs nicht wirklich entspannen konnte. Sie steckte offensichtlich in nicht zu geringen Schwierigkeiten und auf sie war wurde, warum auch immer, ein Kopfgeld ausgesetzt. Zarok wusste nicht was sie getan hatte, ihre Courage und Ehrlichkeit reichten jedoch um schnell eine Entscheidung zu fällen. Nachdem der Dicke das Lokal wieder verlassen hatte beugte sich Zarok langsam und unaufällig zu der Gesuchten und sprach leise zu ihr: "Es war sehr unklug uns euren richtigen Namen zu nennen, das solltet ihr in Zukunft besser meiden. Ihr habt nicht wenig Glück in der Gesellschaft eines Zora gelandet zu sein. In meiner Gegenwart wird euch nicht viel passieren und ich glaube kaum das unser Freund hier", er nickte zu Veit, der zwar - um kein Aufsehen zu erregen - in sein Glas schaute, aber mit Sicherheit jedes Wort verstand "vor hat euch für ein bisschen Bargeld ans Messer zu liefern." Er lies die Worte einen Moment auf Ria wirken, welche seit dieser Sache kein Wort von sich gegeben hatte. "Tatsache ist, dass wir euch so schnell wie möglich hier hinaus bringen sollten, ihr müsst irgendwo untertauchen oder Kakariko verlassen, zumindest für ein paar Wochen.
    Veit, ich rede jetzt mit euch, ihr sagtet ihr kennt euch hier gut aus? Wenn ihr eine Idee habt, wie man diesen Ort schnellstmöglich verlassen kann ohne sonderlich dabei aufzufallen, dann wäre jetzt ein guter Zeitpunkt uns daran teilhaben zu lassen."

    "Gutgläubig nennt ihr mich?", Zarok lachte auf. "Ich glaube an das Gute in der Welt, aber ich bin sicher kein blauäugiger Naivling.", er nahm einen Schluck von seinem Wasser. "Ihr habt mir vorhin am Brunnen gezeigt, dass ihr in ernsten Momenten offensichtlich die richtigen Entscheidungen trefft. Ihr habt mir bisher keinen Grund gegeben euch zu misstrauen und solltet ihr tatsächlich unredliche Gedanken pflegen, so weiß ich mich sehr gut zu verteidigen. Außerdem, was solltet ihr mir schon stehlen? Ihr könnt sehen, dass ich nicht mehr als ein paar Flaschen Wasser, einen kleinen Beutel und ein altes Schwert bei mir trage." Vielleicht war der Zora doch ein wenig leichtgläuber als er sagte, aber das hätte er niemals zugegeben. "Veit - Ich darf euch doch so nennen? - Ihr scheint mir ein sehr Charakter zu sein. Euren Worten kann ich entnehmen, dass ihr im Krieg gekämpft habt? Das heißt zwangsläufig wohl auch, dass ihr wohl eine große Leidensphase durchmachen musstet.", Zarok beobachtete dabei genau die Mimik des Kriegsveteranen. Das freundliche Lächeln hatte sich zu einem ernsten, aber dennoch sympatischen, Gesichtsausdruck gewandelt. "Wenn ihr nichts dagegen habt, würde ich mmich gerne mit euch darüber unterhalten. Ein Ziel habe ich noch keins, solange ihr nicht vorhabt mich in die Wüste odre auf diesen elenden Berg zu schleppen bin ich zu fast allem bereit.", der Zora zwang sich dabei ein Lächeln auf um nicht seine wirklichen Gefühle zeigen zu müssen. Zweimal war ich auf diesem verdammten Berg und beide Male hat er mir nur Unglück gebracht. Todesberg, was für ein passender Name.


    Die junge Frau hingegen, sich selbst hatte sie noch nicht vorgestellt, entschuldigte sich für eine Unhöflichkeit ihrerseits. Offenbar hatte sie die Frage des Zora überhört und war gedanklich noch bei ihrem Ausrutscher. Zarok ahnte nur, dass sie auch Abseits dieser Unterhaltung in, wahrscheinlich deutlich größeren, Unannehmlichkeiten steckte. Sie wollte jedoch weder darüber reden, noch schien es von aktueller Relevanz, weshalb Zarok die Sache auf sie beruhen lies. Stattdessen versucht er noch einmal auf seine vorherige Frage zurück zu kommen.
    "Was ist mit euch?", sprach er sie direkt an. "Hält euch etwas bestimmtes in Kakariko oder seid ihr vielleicht selbst auf der Durchreise?"

    Lebensfeindlich? Wem sagt ihr das...", die Frage der Hylianerin brachte dem Zora seit längerer Zeit wieder ein Lächeln auf die trockenen Lippen. "Tatsächlich kann ich mir noch einen viel lebensfeindlicheren Ort vorstellen, nämlich jenen, von dem ich gerade komme.
    Wisst ihr, vor einigen Wochen kam ich mit zwei liebgewonnenen Kameraden, wir bereisten schon seit einer ganzen Weile das Land, zum ersten Mal in meinem Leben nach Kakariko. Einer von Ihnen, ein etwas exzentrischer Gorone, wollte uns seine alte Heimat zeigen. Ich denke ich muss nicht erklären, wohin er uns bringen wollte?"
    , die beiden Hylianer nickten zustimmend. "Die Göttinnen wollten jedoch offenbar nicht, dass wir dort ankommen. Stattdessen führte eine Reihe unglücklicher Zufälle dazu, dass wir letztlich mit zwei anderen Hylianern von einer kriminellen Bande gefangen gehalten wurden, eine Flucht war leider nur getrennt möglich. Ein Ausläufer der Kanalisation führte mich direkt an den Gebirgspfad des Todesberges, wo ich in einer nahen Höhle bis zum heutigen Morgen wartete. Jeden Tag patroullierte ich den Berg entlang, jeden Trag trieb ich meine trockenen Glieder bis an ihre Grenzen, in der Hoffnung einen meiner Freunde wieder zu finden, doch es half nichts. Zu meinem Glück war ein Teil der Höhle, in welcher ich die meiste Zeit verbrachte, geflutet und bewahrte mich wahrscheinlich das ein um andere Mal vor dem Zusammenbruch. Irgendwann musste ich dann jedoch einsehen, das keiner von Ihnen kommen würde, wir würden niemals gemeinsam den Todesberg besteigen. Ich musste meine Freunde aufgeben um selbst weiterleben zu können. Den Rest habt ihr selbst miterlebt.", sprach der Zora und nahm einen großen Schluck aus seinem Wasserglas. Das viele Erzählen machte seine Kehle furchtbar trocken. Überraschenderweise schmeckte das Wasser hier frisch und erdig, die Hylianerin schien mit dem Gasthaus wirklich eine gute Wahl getroffen zu haben.
    "Aber entschuldigt, ich schweife gern ab.", sprach der Zora weiter. "J´Korrigiert mich, sollte ich falsch lieben, aber wenn ich euch recht verstanden habe, hat keiner von uns derzeit ein wirkliches Ziel vor Augen. Was haltet ihr von einem Zusammenschluss? Ich für meinen Teil, könnte etwas Gesellschaft derzeit gut gebrauchen.", Zarok sah die Beiden nach seiner Frage eindringlich an. Er genoss es andere vor eine Entscheidung zu stellen, besonders Hylianer. Dieses kleine Aufblitzen in den Augen der Hylianer, wenn Ihnen etwas gefiel, oder man im Gegenteil auf Missgunst stoß, war überaus interessant. Wie Zarok in der verganenen Monaten feststellte, gelang es vielen Hylianern erstaunlich schlecht, Emotionen Fremden gegenüber zu verbergen. Man konnte aus ihrer Mimik lesen, wie es einem Buch.

    Das ging aber schnell.
    Auf dem Weg nach Kakariko fragt sich Zarok noch, wie lange es wohl dauern würde, bis er neue Bekanntschaften machen würde. Schon ein paar Stunden später war er mit zwei Hylianern, einem etwas älteren, beleibten Mann und einer Frau, die Zarok nicht viel älter als sich selbst schätzte, auf dem Weg zu einem nahen Gasthaus.
    Die Frau hatte das Lokal vorgeschlagen und natürlich hatte Zarok zugestimmt Ob es nun wirklich ein Gasthaus oder nur eine heruntergekommene Spelunke war interessierte den Zora dabei wenig. Nach Wochen in der Höhle war er schon froh wenn er doch mal etwas anderes als Fisch essen konnte. Geld hatte er noch genug dabei haben um sich eine Mahlzeit zu bezahlen, danach sollte er sich aber durchaus nach einer lohnenden Tätigkeit umsehen. Im Reich der Zora hatte er noch reichlich Erspartes zurückgelegt, nur war er gerade nicht dort, sondern in Kakariko.
    Vielleicht hatte ja eine seiner neuen Bekanntschaften eine gute Idee um an ein paar Rubine zu kommen. Der erste Eindruck war auf jeden Fall vielversprechend. Sowohl der Trinker, als auch die Frau hatten gerade gezeigt, dass sie in Notsituationen das Herz am richtigen Fleck hatten.
    Auf dem Weg zu besagtem Lokal wurden nicht viele Worte gewechselt, aber es war auch noch sehr früh am Tag und mit leerem Magen ließ es sich nicht sonderlich gut erzählen.
    Bei etwas frischem Obst wurde Zarok dann jedoch deutlich gesprächiger: „Wisst ihr, ich komme gerade von einem sehr trockenen Ort und bräuchte dringend einen Ortswechsel. Von euch hat nicht zufällig jemand vor diese Gegend hier in anderer Richtung zu verlassen? Ich kann dieser trockenen, staubigen Luft einfach nichts abgewinnen und wäre wirklich froh über etwas Gesellschaft.“

    Es ging nicht anders. Hier half nur Gewalt.
    Courage war eines der Dinge, die Zarok sehr früh von seinen verbliebenen Verwandten und den befreundeten Wächtern eingetrichtert wurden, sodass er garnicht darüber nachtdachte vielleicht doch das Weite zu suchen.
    Der Dicke schien die drei Anwesenden am Brunnen garnicht mitzubekommen und war ganz auf das vor ihm fliehende Mädchen fixiert. Zarok schritt zügig der Szenerie entgegen und löste eine der Flaschen von seinem Gürtel. Mit Schwung warf er sie dem Stinksack direkt an den speckigen Kopf wo sie zerbarst und den widerlichen Kerl aus seinem Wahn holte. Wütend und ein wenig benommen schaute er sich nach dem Flaschenwerfer um und erblickte den Zora. "Verdammter Fisch, dich mach ich fertig und danach ist die Schlampe dran!", brüllte er und stürmte mit gezogenem Messer auf Zarok zu.
    Schnell hat dieser sein Schwert aus der Scheide gelöst und es war auch kein sonderlich großes Problem dem, offensichtlich noch recht angetrunkenen, Ochsen auszuweichen. Zarok drehte sich um die eigene Achse und verpasste seinem Gegner mit der breiten Seite des Schwertes einen Schlag auf den Rücken. Seine Waffe vibrierte stark von der Erschütterung doch er hielt sie fest in der Hand. Der Dicke jaulte auf, drehte sich jedoch schnell um und stach nach dem Zora. Sein Messer war jedoch dummerweise noch ein gutes Stück kürzer als Zaroks Schwert sodass der Zora ihn mit einem schnellen Seitenhieb entwaffnen konnte. Verdutzt blickte der Dicke auf seine leeren Hände und verdiente sich durch seine kurze Unachtsamkeit einen Tritt direkt in den Oberkörper, der ihn ein gutes Stück nach hinten taumeln lies.
    Zu seinem Unglück standen dort jedoch bereits die beiden anderen Hylianer.

    Mit Rayman Legends habe ich gerade erst begonnen und erst den 1. Level gespielt, der aber schon definitiv Lust auf mehr macht, auch wenn ich den Level durch die Demo schon kenne.


    Rayman Legends ist ein großartiges Spiel, macht aber im Koop gleich doppelt so viel Spass.
    Also wenn du irgendjemanden in der Nähe hast den du zum Zocken mit dazuholen kannst, dann mach es!

    -> Kommt von Todesberg


    Der lange Weg zurück in das Dorf hatte Zaroks Wasservorräte schon wieder fast aufgebraucht. Vor ein paar Stunden noch hatte er sämtliche Flaschen aufgefüllt. Jetzt, wo er in den frühen Morgenstunden zurück nach Kakariko kam, waren sie leer, bis auf eine einzige.
    Egal wie lange ich dort bin, ich werd mich nie an diesen staubigen Berg gewöhnen, dachte er sich. Vielleicht verlangte sein Körper aber auch nicht wegen der Trockenheit, sondern wegen der körperlichen Anstrengung nach Wasser. Immerhin hatte er jetzt einen langen Marsch hinter sich gebracht, nachdem er zuvor wochenlang fast regungslos in einer Höhle weilte.
    So oder so, bevor er diesen Ort verlassen konnte - und das wollte er sobald möglich - musste er seine Flaschen wieder auffüllen. Den Brunnen fand er schnell wieder. Wenn man auf eine stetige Wasserzufuhr angewiesen ist merkt man sich die Orte an denen man jenen Lebensquell findet. Er hatte jedoch nicht erwartet in diesen frühen Stunden auch andere Leute dort anzutreffen. Ein kräftiger, etwas älterer Kerl grunzte an den Brunnen gelehnt vor sich hin und schien seinen Rausch auszuschlafen während eine scheinbar noch recht junge Hylianerin mit kurzen braunen Haaren der Körperhygiene nachging. Zarok lies zunächst nichts von sich hören als er an den Brunnen kam, nicht aus Unhöflichkeit, sondern eher um die Frau bei ihrem Tun nicht zu belästigen.
    Langsam zog er einen Eimer Wasser nach oben während keiner der beiden auch nur ein einziges Wort sagte. Zu hören war nur das Zwitschern der Vögel und das Grunzen des Alten in sonderbarer Harmonie.
    Als Zarok schließlich auch seine letzte Flasche mit Wasser befüllt hatte schien auch die Frau mit ihrem Tun fertig und der Zora ergriff nun doch das Wort. "Na, euer Freund hier scheint ja ganz schön einen über den Durst getrunken zu haben.", sprach er mit einem Lächeln und sah der Hylianerin zum ersten Mal in ihre markanten Augen. Ihr stechender Blick wurde durch die tiefen Augenringe abgeschwächt. Etwas mehr Schlaf hätten ihr wohl auch gut getan, aber ich möchte garnicht wissen wie ich gerade aussehe.

    Es reicht.
    Zarok, der die vergangenen Stunden reglos im Wasser liegend verbracht hatte, stand auf, watete langsam aus dem Nass und beobachtete, wie die Tropfen von seinen Schuppen auf den kalten Höhlenboden fielen.
    Mehrere Wochen - oder gar Monate? er hatte kaum noch ein Zeitgefühl - verbrachte er nun schon in dieser kleinen Höhle etwas abseits des Pfades zum Todesberg und wartete auf irgendein Lebenszeichen seiner Freunde. Jeden Tag verbrachte er mehrere Stunden äußerhalb der schützenden Feuchte. Lauerte hinter Felsen am Pfad zu den Goronen, traute sich sogar mehrmals auf die höheren Ebenen, jedoch stets im Schutz der Schatten und mit ausreichend Wasservorräten. Bis auf ein paar Goronen, von denen keiner Buruchas markante Frisur trug, und einer handvoll hylianischer Wanderer und Reisende passierte niemand den Höhenweg. Ernährt hatte er sich zum großen Teil von kleineren Fischen und anderem Getier, das in dem unteridischen See der Höhle lebte, in welchem auch er die meiste Zeit verbrachte um nicht in der staubigen Wärme des Todesberges auszutrocknen.
    Keiner seiner Freunde hatte sich gezeigt und es würde auch niemand mehr kommen.
    Noch ein letztes Mal füllte er seine Wasserflaschen auf und band sie mit den Lederschlaufen an seinen Gürtel. Ein letztes Mal nahm er einen großen Schluck aus dem See, steckte sein Schwert zurück in die Lederscheide und verließ zum vorerst letzten Mal seinen Unterschlupf.
    Machts gut meine Freunde, vielleicht sieht man sich irgendwann., dachte sich der Zora und ging in den frühen Morgenstunden den Höhenweg hinab, nach Kakariko. Die Sonne ging gerade auf und weckte neue Kräfte in ihm, neue Hoffnungen.


    > Geht nach Kakariko.