Beiträge von Skyrames

    Muri schlief auch unruhig, allerdings weil er immer noch darüber nachdachte wie er den Typen aus der Höhle schützen könnte, ohne sich als Verräter zu offenbaren. Während er einige Szenarien in seinem Kopf durchspielte glitt er schließlich doch langsam in das Reich der Träume.


    Als er in aller Frühe wach wurde, sich frisch machte und anzog, verstaute er drei Messer an drei Stellen in seiner Kleidung - außerdem noch mehrere gut verpackte Essensrationen, Wasser, aber auch Rauchbomben, K.o.-Tropfen und Gifte. Er atmete tief durch bevor er sich auf den Weg zum Treffpunkt machte. Alles schien so friedlich zu sein.


    So wie es langsam hell wurde sah er auch schon den knienden Kamui am Treffpunkt. Er machte sich mit einem Lächeln bemerkbar: "Na, gut geschlafen? Hast du etwas verloren? Ist alles in Ordnung?" Während er sich Kamui näherte, streckte er seinen ganzen Körper mit einem Seufzer und prüfte den Sitz seiner Kleidung.

    Überrascht sah Kamui M an. Irgendwie hatte er nicht erwartet, dass sie so jung war - und dass sie für ihr Alter bereits so eine gewählte und leicht gehobene Ausdrucksweise hatte.


    Auch Kotari musterte den Neuankömmling neugierig. Für eine Hylianerin sah sie jung aus, wie ein Kind. Das war also M? Kein Wunder, dass ich sie in dem Trubel nicht bemerkt habe, als sie mir den Zettel zusteckte, dachte er.


    Muri war überrascht. So eine Type hatte er nicht erwartet. Sein Blick war etwas kritischer als er sich anmerken lassen wollte. Sie kann nicht so jung sein wie sie aussieht. Sie hat Geheimnisse wie ich und könnte zu viel über mich bemerken. Ich muss wissen was ich tue.

    Er begann zu lächeln. "Sehr erfreut über dieses Zusammentreffen."


    Kamui wollte gerade etwas sagen - doch dann kam Muri ihm zuvor. "Ja... Was auch immer er sagt. Schön, dich- oder Sie?-, zu sehen. Mich als Wissenschaftler interessiert es natürlich sehr, was für Antworten du hast. Zwar ist die Vergangenheitsforschung nicht mein Gebiet - interessieren, wie die verschiedenen Monster mit Ganons Erscheinen zusammenhängen, tut es mich jedoch schon."


    Kotari blickte zwischen Kamui und M hin und her. Er beschloss, Kamui das Reden zu überlassen, da dieser sicherlich mehr verstand als er. Dennoch nickte er dem Mädchen zu und versuchte, nicht bedrohlich auszusehen, um sie nicht zu verschrecken.


    Kamui fuhr fort: "Mich interessiert es natürlich auch, inwiefern wir dir dabei helfen sollen, etwas zu verändern", erklärte er nach kurzem Zögern. Insgeheim wünschte er sich, dass die anderen beiden auch etwas sagen würden, da er keine Ahnung hatte, was er sagen sollte und M nicht wirklich auf das, was er sagte, reagierte. "Beziehungsweise - was es deiner Meinung nach zu verändern gibt. Wir können ja schlecht für deine Sache kämpfen, ohne zu wissen, was du willst."


    Kotari beschloss, nun doch etwas zu sagen. "Dann kam der Zettel von dir? Es tut mir leid, dass wir nur zu dritt sind. Aber wieso... Hast du ihn mir gegeben?" Er wusste nicht so recht, was was Mädchen wollte. "Kannst du uns erklären, was es mit dieser "Verheerung" auf sich hat?", fragte er. "Und was dieser Plan ist, von dem du sprichst?"
    Er wollte sie nicht überrumpeln, war aber wirklich neugierig. Sie sah so jung aus, aber gleichzeitig schien sie auch zu wissen, wie man auf sich alleine gestellt lebte. Er konnte sich nicht vorstellen, was sie durchgemacht haben musste. Ob sie Verbündete hatte?


    Muri schaute die beiden Ornis und wieder M an. "Ja, du müsstest dich und deine Ziele schon näher vorstellen. Wenn es gefährlich wird, würde sicher keiner von uns sein Leben riskieren wollen, ohne den Grund zu verstehen." Er spürte ihre Aufregung und wollte etwas dagegen tun. "Und... Ich weiß wie ich Zutaten im Wald besorge und mit Monstern umgehe, ein Abenteuer wäre ja schon was neues aufregendes!"


    Langsam wurde es kühl. Kotari überlegte. Ein Abenteuer? Zugegeben, das klang verlockend, aber... Ich war noch nie auf einem Abenteuer. Natürlich weiß ich, wie ich mich vor Feinden schützen kann, aber ich habe sonst immer nur meine Arbeit getan. Er schaute zu seinen Verbündeten. Was sie wohl dachten? Und was war dieser Plan, den M hatte? Was hatte sie vor?


    "Wie gesagt... Ich hätte nichts dagegen, die Wahrheit zu erfahren. Aber... Wie kann ich sichergehen, dass du am Ende kein Lügner bist? Und dass die Geschichte, die du uns erzählen willst, nicht gelogen ist?" sprach Kamui.

    Muri verstand es nicht. Warum ist dieses Mädel einfach im Regen verschwunden? War er zu unheimlich? Ihr gleich ein Zimmer anzubieten war vielleicht etwas zuviel des Guten...


    Neugierig aufs Fest war er aber doch, er hatte sowieso nichts wichtigeres zu tun. Er ging. Überhaupt sollte er ja noch als Koch aushelfen, das tat er auch, aber alle schienen ja ganz gut ohne ihn auszukommen... wieder wanderten seine Gedanken zu seinem Auftrag, der Mörder des Yiga-Kollegen könnte mittlerweile überall sein und auch wenn er hier wäre, hier findet er den wahrscheinlich sowieso nicht.

    Es war hoffnungslos.


    "Au!" sagte Muri. Er hatte sich in den Finger geschnitten, das war ihm noch nie passiert. Er war zu tief in Gedanken.


    Er entschuldigte sich und durfte für ein bisschen Festfeierlichkeiten gehen, das Feuer soll ja interessant sein... auch wenn der ganze Rummel hier nichts für ihn war. Zu laut, zu stumpf. Er wusste nicht wie viel Zeit verging. Muri seufzte, holte sich etwas zu essen und knabberte gedankenversunken einfach daran rum.


    Er ließ seinen Blick schweifen... da war ja Kamui! "Lange nicht gesehen" dachte er. Er ging auf ihn zu.

    Eigentlich wäre ja in BotW schon indirekt durch die Modernisierung der Spielprinzipien der Anfang für so einen Stoff erkennbar.

    Das könnte man zwar vertiefen, ich finde es aber auch unwahrscheinlich dass so ein "modernes Zelda" je passiert. Wäre ein großes Risiko.

    Muri zuckte zusammen. Er war schon vorher am Baum gewesen und hatte sich gewundert warum sie sich an ihm nicht störte. Die Unauffälligkeit war ihm wohl wirklich in Fleisch und Blut übergegangen. Nun drehte er sich um und setzte ein leicht schüchternes Gesicht auf:


    "Äh... ist alles in Ordnung?" sagte er leise aber deutlich.
    "Ja!" Die Zähne klapperten laut. "Nein. Ich habe mich erschrocken. Ich dachte halt, ich wäre allein hier."
    "Entschuldige bitte! Ich wollte jetzt nicht unheimlich wirken." er machte eine abwiegelnde Bewegung. "Es wird sowieso schon dunkel, ich gehe nach Hause, es ist kalt."
    "Ja, kalt. Deswegen muss ich schnell zum Feuer und mich aufwärmen. Und hoffentlich finde ich bei all dem Krach auch Zeit zum Schlafen." Sie machte eine kurze Pause. "Also... Das Gasthaus ist ausgebucht und ich bin leider leer ausgegangen", beeilte sie sich zu sagen.
    "Oh... wenn du willst kannst du auch bei mir schlafen. Ich hab' mehr Zimmer im Haus als ich brauche, die Unterkünfte sind tatsächlich voll. Aber nur wenn du willst!"
    "Ehrlich, wenn es nicht so kalt wäre, dann..." Sie überlegte und zitterte dabei immer mehr. "Du würdest mir wahnsinnig helfen."
    "Dann komm einfach mit..."



    Hm. Sie folgt mir einfach? Es ist ja wirklich kalt und wenn sie nix hat kann ich sie schon verstehen. Der Wind bließ nocheinmal und Muri umklammerte seine flatternden Klamotten. Verdammt, sie hat recht! Er schloss die Tür auf, die Flamme der Fackel flackerte hektisch aufgrund des einströmenden Windes. Er drehte sich um: "Hier deine Schlüssel" er öffnete eine Schublade und gab ihr einen schlichten kleinen Schlüssel. "Gleich links. Ich schlafe oben." er sah zur Treppe. "Machst du die Tür zu?" Anya tat dies und hing ihre Lumpen an eine Wäscheleine im Flur. Muri sah sie erwartungsvoll an.



    "Tut mir leid, ich habe mich nicht vorgestellt. Ich heiße Anya und bin durch Zufall hierher gelangt. Der starke Regen vor kurzem und einige darauffolgende Ereignisse haben mich nach Hateno geführt." Sie rieb sich die Augen. "Eigentlich bin ich eine Händlerin. Normalerweise ziehe ich mit Waren aus ganz Hyrule umher und verdiene mein Geld damit. Aber zurzeit habe ich eine Pechsträhne." Ihr Blick wanderte durch das Haus und dann zu Muri. "Du wohnst alleine hier?!"
    "Ja, ja, ist n bisschen groß, hm? Eigentlich könnten hier zwei drinnen wohnen aber ich bin lieber alleine." Muri überlegt kurz "Was verkaufst du eigentlich gerade?"
    "Keine Edelsteine", lachte Anya. "Ich bin zu oft beklaut worden. Und Waffen auch nicht, das ist nicht mein Ding. Bananen zu verkaufen macht auch kein Sinn, denn die esse ich meist selbst. Ansonsten eigentlich alles mögliche."


    "Bananen? Ich hab auch selbst welche. Egal. Noch irgendwelche Fragen wenn du schon in meinem Haus bist?"


    "Vielleicht deinen Namen? Naja, ansonsten bin ich echt müde."


    "Hab ich glatt vergessen: Muri." Er wandte seinen Blick ab. "Wenn du noch bevor ich einschlafe was brauchst, komm einfach hoch. Ich mache mein Licht oben aus wenn es soweit ist. Gute Nacht." Muri lächelte freundlich, rieb sich kurz die Nase und steig die Treppe hoch. Eine Tür fiel ins Schloss und es war still. Nur der Wind heulte noch draußen.

    Muri war überrascht. Sie ging an seine Tür und an jede andere, sie suchte jemanden. Das feuerrote Haar erinnerte ihn auch an einen anderen Ort. Irgendwas war mit ihr.


    Er ließ sich natürlich an der Tür nichts anmerken. Er würde jedenfalls zu diesem Lagerfeuer gehen. Es kamen sowieso in letzter Zeit eine Menge neuer Gesichter, das wird ihm wahrscheinlich nicht helfen eine Spur zu finden... Ist ja auch bald Fest.


    Sowieso genug gewartet, seit dem Brief brannte es ihm schon unter den Nägeln. Er muss endlich wieder richtig unter Leute gehen.
    Was macht er überhaupt falls er den Mörder finden würde... darüber kann er nachdenken wenn er ihn findet. Vielleicht ist derjenige auch gar nicht hier sondern irgendwo anders. Trotzdem wird er gehen, er kann sich vielleicht wieder mit Kamui unterhalten wenn er da ist. Wer weiß wer alles da ist... wer weiß...


    Er trinkt einen Tee. Die Blätter rauschen durch das Fenster. Auf den Abend warten, dann los...

    Kommt auch von Ost-Necluda.
    Es war merkwürdig. Muri hatte es wenig gekümmert was er eigentlich tat. Kamui konnte er gut leiden und aus seinem Mund vom Tod eines von ihm geliebten Menschen zu erfahren, machte ihn doch nachdenklich. Unerwartet.
    Es ist notwendig das Yiga manchmal töten, dachte er. Es dient einem höheren Ziel. Aber hat ein Monster ein höheres Ziel? Es ist armselig blind zu morden, aber das tue ich nicht, das weiß ich. Also mach dir keine Vorwürfe. Es ist in Ordnung.


    Muri dachte das der Abschied etwas unangebracht war. Es war doch alles in Ordnung, warum hatte er nichts gesagt. Komisch.


    Er ging noch etwas spazieren, genoss den Wind und die hereinbrechende Dämmerung, ging nach Hause und ohne weitere Gedanken schlafen.

    Kamui und Muri kommen aus Hateno.


    Muri: "Ich habe Hateno schon ein Jahr lang nicht wirklich verlassen" - "Wirklich? Ich habe Hateno schon ein Jahr lang nicht wirklich betreten!" lacht Kamui.
    Kamui läuft ein wenig voraus... "He... Muri!" ...und winkt ihn an sich heran. "Siehst du..."
    Muri lächelt, kommt und guckt aufgeweckt. "Da, in dem Wald?" Kamui: "Da ist ein Moblin! Er schläft! Ist wohl ein verspäteter Mittagsschlaf!"


    Muri: "Ich soll einen schlafenden Moblin umbringen? Der mögliche Tod ist nicht immer so rücksichtsvoll..." Kamui: "Das ist gegen deine Prinzipien? Warte..."
    Kamui fängt an zu schreien und der Moblin wacht auf. "Meinst du, es geht jetzt?" Muri erschrickt: "Verdammt. Mir fällt ja das Ohr ab!" - "Aber er ist wach!" - "Ja, ja" -
    "Du schaffst das schon! Wenn du Hilfe brauchst... Ich bin quasi direkt hinter dir!" ...Kamui holt Notizbuch und Stift aus Rucksack... "Ich glaube an dich! Mach es für die Wissenschaft!"


    Der Moblin ist bereits herbeigelaufen und schwingt seine Keule dort lang wo eben noch Muris Kopf war, doch der duckt sich schnell und etwas linkisch. Kamui springt etwas zurück, während er anfängt zu schreiben.


    Seit wann sind denn die Moblins hier so schnell? dachte Kamui. Muri stürzt zwischen die Beine der Kreatur und schneidet in schneller Folge zweimal in die Beine und läuft etwas weiter.
    Der Moblin stürzt wie vom Donner gerührt in Muris Richtung, mit dem Kopf vor seiner Nase. Muri nimmt sein Messer und schneidet ihm die Kehle durch.
    "Nein... Seit wann sind denn die Menschen hier so schnell?" staunte Kamui und schreibt etwas schneller. "Das in den Beinen waren seine Sehnen, kannst du aufschreiben..." - "Ähm... Danke?"


    ...Kamui schreibt indessen weiter... "Ich hätte nur nicht erwartet, dass du so schnell bist... Normalerweise brauchen die Leute noch länger." Muri brummt etwas und der Orni klappt sein Notizbuch zu: "Von dir könnte ich noch viel lernen!"
    "Stärke kann jeder einschätzen und stark bin ich nicht, es ist besser wenn dein Gegner deine wahre Stärke nicht kennt." - "Faszinierend..." Kamui klappt das Notizbuch wieder auf und schreibt das Zitat von Muri rein.


    Kamui: "Hmm... Aber danke, dass du mir hierbei geholfen hast!" Muri: "Sag mal, warum willst du das unbedingt machen?" - "Eh... Ich will halt unbedingt, dass die Leute besser über die Monster bescheid wissen... Du musst wissen... Hätte... Hätte einer meiner Bekannten besser über Monster bescheid gewusst... Dann würde es ihm heute besser gehen! Und für ihn mache ich das ganze auch im Grunde! Damit keiner so enden muss wie er!"
    Muri: "Besser gehen? Ich verstehe..." - "Huh... Ja..." Kamui schnieft. "...Aber egal. Seitdem schreibe ich die Ergebnisse in Notizbücher und kläre die Leute auch über Monster auf. Manchmal verkaufe ich die Notizbücher auch, wenn ich neue brauche!" Der Forscher holt das ausgefüllte Notizbuch aus dem Rucksack.


    "Hier... Kannst es dir mal anschauen!" ...überreicht es Muri. - "Willst du das nicht aufbewahren?" - "Mach dir keine Sorgen... Es ist voll! Und ich weiß sowieso alles, was darin steht!" - "Ich weiß nicht ob ich es brauche" sagt Muri nachdenklich.


    "Okay..." sagt Kamui und nimmt das Notizbuch wieder an sich.

    Muri tippt Kamui auf die Schulter. Kamui zuckt zusammen und dreht sich angriffslustig um - und erkennt dann, dass es nur Muri ist.
    "Haha, beruhig dich!" - "Oh, Hi Muri!" entgegnete Kamui und atmet beruhigt auf. Er mustert Muri und fragt: "Bist du kampfbereit?"
    Muri antwortet: "Nun ich kämpfe immer so unspektakulär ausgerüstet. Ich dachte einfach nur das ich wieder in Übung kommen sollte, nichts weiter."


    "Hmmm... Gut. Ich habe nur nachgefragt, da die Leute, mit denen ich normalerweise kämpfe, etwas andere Ausrüstung haben..." überlegt Kamui und zögert kurz "...ich meine jetzt die mit denen ich normalerweise kämpfe, die Leute mit denen ich Seite an Seite kämpfe. Die Yiga zum Beispiel kämpfen ungefähr mit deiner Ausrüstung - aber ich will dir jetzt natürlich nicht unterstellen, ein Yiga zu sein!" Kamui lacht nervös.


    "Ich hab doch gar nichts dabei, nur ein normales Messer. Keine Sichelklinge, keinen Bogen." entgegnet Muri. Kamui: "Ähm... Egal. Ich würde es einem Yiga zwar zutrauen, nur mit einem Messer zu kämpfen, aber... Egal. Wollen wir dann?"


    "Bitte! Lauf einfach vor wenn du weißt wo Moblins sind" sagt Muri lächelnd. "Also gut..." bekam er als Antwort.



    Muri und Kamui gehen nach Ost-Necluda.

    Kamui sah verträumt in den Teich wie das abgewaschene Zeug von seinen Füßen versank, sah aber plötzlich ein anderes Spiegelbild und fuhr ruckartig herum.
    Das Spiegelbild mit dem Namen Muri war selbst erschrocken: "Mein Gott wie stürmisch!". Kamuis Verteidigungsmodus legte sich wieder.
    "Kenne ich Sie?" fragte Muri. "Kann sein." kam als Antwort. "Oh..." Muri sah auf die Füße herunter "sind das... ja was ist das?"
    Kamui murmelte kurz und sagte: "Das zwischen meinen Krallen? Das sind Schwimmhäute." Muri: "Unnngewöhnlich! Das kann auch sehr nützlich sein, mein Herr! ... Darf ich das Du anbieten?"- "Ja... Okay. Wie war dein Name? Ich bin Kamui." - "Muri."


    Kamui überlegte kurz. "Sie... Du kommst mir irgendwie bekannt vor. Wohnst du hier?" Muri blickte sich um. "Oh ja, seit einem Jahr ungefähr..."
    Kamui: "Ja... Ich wohne seit etwa drei Jahren hier, allerdings bin ich kaum hier, aufgrund meines Berufes." Was das wohl war dachte Muri. "Kampfschwimmer? Postbote?"
    Ein Lachen kam zurück: "Nein. Ich erforsche die Kampfweisen von Monstern." - "Hmmm..." Muri warf etwas zu Kamuis Händen. Es war eine geröstete Nuss.
    "Oh... Danke." Kamui fing an, an ihr zu knabbern "Das mach ich." sagte Muri. "Kochen. Rösten natürlich auch."
    "Interessant. Falls du mal das Dorf verlassen willst, um nach Zutaten zu suchen, könnte ich dich ja eskortieren, falls du auf Nummer sicher gehen willst. Ich werde dich auch nicht für meine Experimente missbrauchen, versprochen!"
    "Na schönen Dank auch!" Muri lachte. Kamui bot ihm einen Platz am Ufer des Teichs an, Muri setzte sich hin.


    "Schöner Tag heute, nicht? Ich bin erst vor einigen Minuten hier angekommen. Musste ein paar Reisende vor einem Moblin retten" - "Ein Beruf in der Tat." Muri schaute beeindruckt drein.
    "Also... Falls du mal von einem Moblin angegriffen wirst, ruf einfach mich. Vielleicht höre ich dich ja!" lachte Kamui. "Hmpf!" machte Muri trotzig. "Irgendwie hast du mich in meinem Stolz verletzt" Muri lächelte wieder.
    "Haha, entschuldige! Wenn du willst, kannst du auch mal alleine gegen einen Moblin kämpfen." - "Du guckst zu?"
    "Ich kann besser forschen, wenn ich mehr Leute als mich gegen Monster kämpfen sehe. Mach es also für die Wissenschaft!"
    Muri überlegte kurz.
    "Für die Wissenschaft! Nichts leichter als das..." - "...War das Sarkasmus?" lachte Kamui.
    "Hast du Angst?" entgegnete Muri. "Natürlich nicht!" Kamui zuckte leicht zusammen. "Nur... Die Leute waren nur nie so schnell einverstanden damit, gegen irgendetwas zu kämpfen" - "Und ich habs schon lange nicht mehr gemacht" - "Notfalls kann ich dir helfen."


    "Aaaach das wird schon" Kamui überlegte. "Hmmm... Ja. Sollen wir uns dann morgen so zu selben Uhrzeit hier treffen? Ich hatte heute einen harten Tag hinter mir." Kamui steht auf. "Nix is mit morgen. Du musst doch nur zugucken!" sagte Muri überschwänglich. "Sagen wir es mal so... Ich bin müde, und ich kann besser zuschauen, wenn ich nicht müde bin." konterte Kamui
    "Aaaaach... dann kann ich mich morgen aufwärmen" - "Ähm... Okay?" entgegnete Kamui.
    "Ganz ehrlich weiß ich nicht was du von mir lernen sollst, aber na gut leg dich aufs Ohr" -
    "Ich bin ein Monsterforscher, und wenn ich weiß, wie Monster ticken, kann ich die Leute davor retten, zu sterben. Bis morgen, Muri!"
    Muri lächelte. "Schlaf schön!" - und blieb sitzen. "Ähm... Du auch! Gute Nacht." Kamui lief weg.
    Leute davor retten zu sterben... dachte Muri und schaute noch eine Zeit lang ins Wasser.

    Muri schaute wieder einmal aus dem Fenster, als langsam eine Reisende eintraf.


    Er ging aus der Tür, machte ein freundliches Gesicht, näherte sich ihr und grüßte sie unauffällig. Im nächsten Augenblick hatte er einen Zettel in der Hand, den er sich unauffällig einsteckte als nähme er die Hände in die Taschen.


    Es war wieder einmal schönes Wetter. Manchmal regnet es ständig, manchmal dann nicht mehr. Komisch.
    Er spazierte etwas, zu den Feldern, in die Gaststätte, hielt einen Plausch mit der Nachbarin und kehrte schließlich zurück.



    Das Stück Papier schien wie ein grob gemaltes Bild auszusehen - hielt er ihn jedoch in die Nähe eines Feuers gab er langsam seine Botschaft preis:


    "Ein treuer Verfechter unserer Sache ist tot. Seine Kehle wurde mit einem Messer durchschnitten, sonst nichts auffälliges. Zwischen Angelstedt und Hateno. Sei wachsam."


    Muri verbrennt den Zettel.


    Muris Beitrag 2.

    Muri wacht auf. Die Sonne war auch schon aufgestanden, relativ hoch sogar. Hunger hatte er noch nicht.


    Mit einem durchatmen stand er auf, schaute aus dem Fenster und beobachtete die Straße. Ohne zu gucken hob er eine Tasse kaltgewordenen Tee an seinen Mund und trank ihn in einem Zug aus. Ein leichter Wind schien zu wehen, eine Eichel oder sowas fiel aus Hausdach.


    Er sollte heute im Gasthaus mithelfen. Eine größere Gesellschaft wurde erwartet und er war gebraucht. "Was denk ich drüber nach was ich heute als erstes essen soll, etwas dort naschen reicht mir schon" dachte er.


    Eine kurze Katzenwäsche, Klamotten übergeworfen und er war schon draußen. "Guten Tag!" sagte er zur draußen kehrenden Nachbarin. "Na, heute wohl wieder etwas länger geschlafen." meinte sie "Jaaaa, gute Frau." entgegnete Muri und lächelte. So, dann auf zum Gasthof.
    Nach der üblichen freundlichen Begrüßung zog er seine Schürze an. Mit den Kollegen dauerte das auch nicht so lange. Den großen Braten machte er routiniert und mit Freuden. Die vielen Leute hatten gute Laune, er verabschiedete sich freundlich und konnte gehen. Die Kollegen machten die nun kleinere Bewirtung auch ohne ihn. Sein Lohn kam gleich.


    Fürs nächste Mal will er auch für Zuhause noch was anderes haben. Lieblingsgemüse ist zwar ganz nett, aber man braucht doch was zum verfeinern. Was machen, teuer kaufen oder... "He, gute Frau! Lassen sie das, das ist zu schwer. Kommen Sie, fassen wir beide an." "Oh, dankeschön - ich will sie nicht stören..." "Schon gut."
    Die dicke Tasche kam ins Haus der Nachbarin - und er bekam tatsächlich auch was geschenkt. Nüsse! Immerhin. "Danke, gute Frau." sagte er, wieder lächelnd.


    Er kehrte in sein Haus zurück, brühte diesmal frischen Tee, setzte sich wieder ans Fenster und schlürfte. Nun muss er gar nicht mehr sammeln gehen.


    Muris Beitrag 1.

    Ich kann nicht für die anderen 10 sprechen, doch habe ich mir auch schon beim anfänglichen Spielen gedacht, dass sich das BotW-Hyrule sehr gut fürs RPG eignen würde. Dann hab ich bei euch und bei der Konkurrenz nachgesehen ob es sowas mittlerweile gibt (etwas naiv) und dachte: Och. Vielleicht ist OoT und TP etwas gewöhnlich geworden und ein neues Spiel bringt einen neuen Anfang. :p


    Vielleicht ist es auch wirklich zu viel verlangt, ich habe ja in den letzten Jahren nichts geschrieben und wenn ich sonst auch wieder keinen Spielpartner finde welcher mir zusagt - oder Zeit hat wenn ich auch Zeit habe, kann es wirklich sein das ich es wieder sein lasse. Ich hätte dann aber schon ein schlechtes Gewissen nach den Klarstellungen hier.



    Ich kann leider auch nicht sagen wie es am Ende wird und verstehe Pessimismus. :(

    Auch wenn ich in letzter Zeit gar nix hier geschrieben hab, sag ich trotzdem Tach. :3
    Du wirst dich sicher wohlfühlen. Alle immernoch schön gaga hier.


    Ich bevorzuge Zelda 3 (A Link to the Past), ich finde die beiden NES-Teile durch den damaligen Stand der Technik gezwungenermaßen sehr minimalistisch. :P

    "Hm" sagte der erst etwas sprachlose Tari auf das Angebot der Gerudo. "Wohin denn? Willst du nur mit uns einen Ausflug machen? Das wäre schön."
    Tari überlegte.. "Ich weiß nicht ob ich so tapfer und mutig bin. Ich habe eigentlich noch nie was richtig gefährliches gesehen. Sind Pferde denn gefährlich? Sind das deine? Was willst du denn machen?"


    Als Boku dazustieß sprach Tari zu ihm: "Ich habe dein Mädchen auch nicht gesehen. Ich ... kann verstehen warum du sie suchst..." er sah kurz still auf den Boden und dann wieder zu Persona "Kannst du mir sagen wo wir sind? Ich habe diesen Ort noch nicht gesehen." Tari lächelte.


    Ich weiß nicht, ich traue ihr nicht. Und diese Dekus, die sind doch furchtbar flüsterte seine Fee. Tari antwortete nicht. Er war der Meinung das die Versammlung hier freundlicher Natur war.

    Taris Fee sagte "Da ist doch jemand! Sieh mal!". Er drehte sich um. Sein Blick fiel auf den Umriss eines Kokirimädchens. Von da aus gesehen hatte es für ihn Ähnlichkeit mit Lynn.



    Seine Augen gingen weiter auf. Er hielt inne nur um dann schnell loszulaufen. Als er näherkam hatte er ein verwirrtes Gesicht. Sie hatte ja gar keine grünen sondern blonde Haare. Und überhaupt sah noch was an ihr anders aus. Und dann sah er auch noch eine Frau mit rötlichen Haaren.
    Wo war er denn nun? "Äääh" sagte er. "Ich.. mein Name ist Tari und ..das ist meine Fee.... ich.." Er sah wieder traurig auf den Boden. "E-entschuldigung, vielleicht störe ich"

    >> Verlorene Wälder (Neustart)


    Tari verließ die Wälder wieder. Seine Fee machte ein besorgtes Gesicht als ob sie ahnte was folgen könnte.


    Ja es ist so vertraut hier dachte er sich. Ich habe nichts vergessen... Oh... nein nicht daran denken.


    Er lief ohne viel auf den Weg zu schauen. Als er aufmerksamer wurde sah er einen Ort. Diesen Ort.
    Dieser Ort wo er wieder allein war. Ja dieser Busch. Es ist dieser Busch...


    Ich will nicht hinsehen. Ich ...
    aber er wusste dieser Ort war wo sie starb. Jetzt fing er an zu weinen und hockt sich hin. Er macht die Augen zu und dachte nur noch an diesen Anblick. Nicht auszuhalten, gar nicht auszuhalten. Wo sie nur war? Ja, er denkt er könnte sie spüren irgendwo. Als ob sie ihn anlächelt.


    "Heee. Heeeeey." sagte seine Fee. "Nicht weinen, nicht weinen."
    Tari fuhr hoch "Uah! .. Ach du bist es nur ... ich kann ... ich vergesse das nicht"
    Die Fee tröstet und streichelt über seinen Kopf. Da erblickte sie zwei Gestalten. Ein Kind mit Fee und eine größere Gestalt mit gebräunter Haut.
    Die zwei Unbekannten sprachen miteinander. Oder?