Beiträge von FoWo

    Ob wir ein WWHD-Bundle bekommen? Fänd ich schon geil. Ich hab nämlich noch keine (wofür auch? :/), und das wär ein recht praktischer Anlass.


    Schade, dass wir wohl noch so lange auf ein neues eigenständiges Zelda warten müssen. Wenn WWHD dieses Jahr noch rauskommt, werden wir vor nächstem Jahr wohl nichts über ein eigenständiges WiiU-Spiel erfahren.

    ; __;"


    *Tränchen wegwisch* Das war ein schöner Kommentar, danke. Deine Kritikpunkte werd ich mir zu Herzen nehmen. Zugegeben beta'e ich meine FFs nämlich nie. *Hier bitte den berühmten ugly-Smiley einfügen* Ich bin immer nur so, dass ich mir denke: "Omfg ich hab was geschrieben schnell online damit ehe ich es aus Versehe nicht speichere und meine Festplatte crasht und von Aliens verbrannt wird mit radioaktiven Laserstrahlen und die Welt untergeht und alles verloren ist!!1"
    Insofern sollte ich das wohl alles noch mal durchgehen, das verhindert auch grammatikalische Wortsuppen wie die mit dem Tuch. xD


    Und vielen Dank auch für das Lob. Ich bin ja bekennender Fan der unerfüllten Liebe der beiden. Eine sehr klassische Minne einfach. Und ich habe tatsächlich versucht, die FF ein wenig wie ein Spiel aufzubauen, inklusive Quest und allem. Vielleicht kommt sogar ein Tempel. Wir werden sehen.


    Und die beste Nachricht: Ich hab schon weitergeschrieben. xD



    ___
    ETA: Hab mal doe Formatierung der ersten Posts editiert, die war bonkers.

    Ob eine Timeline tatsächlich enthüllt wird, können die Leute, die die japanische Version schon gelesen haben, sicher bereits beantworten. Ich persönlich hoffe nicht. Ich halte nicht so viel von Timeline-Theorien, und bin der Meinung, dass, zumindest bei Zelda, sowieso nie alles hundertprozentig zusammenpassen wird.

    Dazu muss man aber nicht nur die japanische Version haben. Ist ja alle smittlerweile öffentlich gemacht wurden, auch für's westliche Publikum.
    Es gibt sogar eine sehr schöne, Dreiviertelstunde lange Dokumentation darüber, die ich sehr informativ fand und selber noch ein, zwei Sachen gelernt habe. Ich find den Link gerade nicht, reich es aber nach.

    Ich dachte mir, ich mache mal einen Thread dafür auf, jetzt, wo das schicke Buch demnächst auch in einer für uns dumme 外人zu verstehenden Sprache kommt. ;)
    Ich hab mir damals auch die japanische Version (für viel zu viel Geld, aaah) geholt, aber mein japanisch ist nun wirklich nicht so gut, dass ich tatsächlich wissen würde, was drinsteht. *hüstel* Es ist natürlich überwiegend auch Artbook, dafür hat es sich schon irgendwie gelohnt.


    Ich bin sehr gespannt auf die Umsetzung von Dark Horse. Bis auf die Hellboy-Comics kenn ich nicht viel vom Verlag, aber allein für die Entscheidung, das Buch herauszugeben, bin ich ihnen sehr dankbar. Ich hoffe auch auf kommentierte Illustrationen, auf den Bildern ist ja doch meistens noch sehr viel Inofmation verborgen, aber man muss der japanischen Sprache doch sehr mächtig sein, um Handschriften udn Kanji ohne Hiragana zu interpretieren... Ich weiß nicht, wie viel sich da machen lässt.


    Ich hoffe jedenfalls, dass mein vorbestelltes Exemplar bald bei mir eintrifft, ab Februar können wir wohl damit rechnen. Wer holt es sich noch? :)



    ETA: Aw, verschoben. Ich wollte mich eigetlich von der Timeline-Diskussion loslösen, die hier zuletzt abging, und mich mehr auf die Kleinigkeiten konzentrieren, die, wie ich finde, hinter der Timeline ziemlich verloren gehen. Seien es nur so Sachen wie wie ersten Designs für Link in den Spielen, oder die frühen Designs von Midna (von denen ich viele schöner finde als die endgültige Lösung xD) usf.
    Aber bitte, die Fragen gelten noch. xD

    @PeterGerri: Ich hab das Video gesehen und weiß, dass sie an WiiU-Zelda arbeiten, ebenso dass wahrscheinlich an einem 3DS-Titel gearbeitet wird. Alles andere wäre ja albern, die müssen die Sachen ja auch fertig bekommen bei der großen Nachfrage.
    Was ich mit meinem Post sagen wollte, ist, dass ich einen eigenständigen Titel interessanter gefunden hätte. An sich ist das aber natürlich 'ne gute Nachricht und ich freu mich sehr auf WWHD -- auch wenn ich nicht gerade Grafiknazi bin und auch das alte WW immer noch sehr gern spiele, denn, wie gesagt, ich liebe WW.
    Aber da sie eventuell noch ein anderes Spiel recyclen wollen, hoffe ich still und heimlich auf MM3D, daran läge mir mehr.

    Ich LIEBE ja Wind Waker, aber ich muss doch sagen: WTF? Weil: 1) Wo bleibt Majora's Mask für den 3DS? 2) Wo bleibt ein neues 3DS-Spiel? 3) Wo bleibt ein Wii U-Titel? (Okay, SS ist noch nicht so alt.)


    Klar, ich freu mich. Für nötig erachte ich es aber nicht. Ich hättegern einen eigenständigen 3DS-Titel gehabt.

    Oh, das hab ich nicht gesehen, sorry. Na ja, makes sense. Mist. Ich schmeiße nur nicht gern mit Charakteren um mich -- Qualität statt Quantität und so. %D;
    Aber gut, mal sehen. Danke jedenfalls. :3

    Ich habe vor Jahren (literally) Mal einen Charakter im OoT-RP eingestellt (Korgas), den ich zwei, drei Mal benutzt habe. Ursprünglich war's ein TP-Charakter, deswegen wurde ich damit einfach nicht warm...


    Jetzt, wo's ein TP-RP gibt, könnte ich meinen Charakter einfach hierher verschieben und es noch mal versuchen? :I

    *Staub wegwedel* *hust* *Text hinschmeiß* *abhau*


    [...]
    Eigentlich war alles wie immer: Der König saß auf seinem Thron, etwas tiefer und versetzt neben ihm seine Gattin. Aber am Rande des Wasserbassins vor ihm saß jemand... Und wenn Link sich weiterhin auf seine Sinne verlassen konnte, hatte dieser jemand... einen Fischschwanz.
    Eine Nixe.
    Link blinzelte. Aber die Nixe blieb. Sie sah nicht besonders zufrieden aus und wandte den Blick ab.
    „Ich sehe, du bist genauso überrascht wie ich“, sagte König Zora und stützte amüsiert das Kinn in die Hand. „Wenn ich euch vorstellen darf: Link, das ist Aarja. Eine Nixe, wie du wohl selbst sehen kannst. Aarja, triff den jungen Held von Hyrule, der uns alle gerettet hat.“
    Die Nixe sagte nichts. Ihre Haut war weiß und schillernd, wie eine Perle, aber auch fahl, als bekäme sie nicht viel Sonnenlicht ab. Ihr langer, grüner Fischschwanz löste sich auf Bauchhöhe auf, einzelne Schuppen liefen ihre Seiten hinauf, bis zu den kleinen, spitzen Brüsten. Ihre Haare waren lang und schwarz, ebenso ihre abgrundtiefen Augen. Der Teil an ihr, der menschlich war, sah den Zora gar nicht unähnlich. Dieselben spitzen Züge, stromlinienförmig, wunderschön. Ihr Mund war etwas schmaler, zwischen ihren Fingern glänzte Schwimmhaut.
    Und dennoch war da etwas Fremdes an ihr, etwas Kaltes, dem Link intuitiv misstraute.
    Link schüttelte leicht den Kopf, um sich an seine Aufgabe zu erinnern. Und dann fiel ihm auf: „Ihr wisst bereits...?“
    König Zora lachte leicht. „Das Meer und die Seen haben viele Augen und Münder. Und alle unterstehen meinem Befehl.“
    „Wisst Ihr auch“, begann Link zu sagen, verstummte aber.
    Das Lächeln auf den Lippen des Königs verschwand, und er nickte. „Ja. Es sind furchtbare Nachrichten. Aber komm, setz dich zu uns – holt einen Stuhl!“, rief er den Wachen zugewandt zu. Ein Schemel aus Koralle wurde für Link zum König und seiner Frau gestellt, direkt gegenüber der Nixe, die noch immer kein Wort gesagt hatte. Link zögerte einen Augenblick, fühlte sich unwohl mit dieser Situation, setzte sich dann aber an die Seite der Königin, die er mit einem Nicken begrüßte – und dann erst sah, dass sie ein Bündel in den Armen hielt.
    Link musste fragend geguckt haben, denn die Königin lächelte. Ihre Augen waren heller, als Link sie in Erinnerung hatte. Wie ihr Gatte trug sie als einzige Zora Kleidung, ein weites Kleid aus weichem Stoff, das in denselben Farben schimmerte wie ihre Haut und ihre fast durchsichtigen Flossen.
    Als Link den Zora vor einiger Zeit mit der Wasserverunreinigung geholfen hatte, waren alle sehr besorgt um das Wohl ihrer Königin, die kurz vor der Niederkunft gestanden hatte. Soweit Link das komplette Geburtsritual verstanden hatte, musste die Königin dafür unter Wasser sein – nicht denkbar zu dieser Zeit. Sie hatte Schmerzen gehabt und ihr Zustand wurde immer schlechter. Jetzt saß sie da, erhaben und schön wie eh und je, völlig gesund, und hielt ihr Kind im Arm.
    „Unser Nachkomme“, sagte König Zora stolz und legte seiner Gattin die Hand auf die Schulter. „Du kommst gerade rechtzeitig. Er hat gerade erst Arme und Beine bekommen.“
    „Sie werden als Quappen geboren“, sagte Königin Zora sanft und schlug das Tuch etwas auseinander, um Link das Kind zu zeigen. Es hatte tatsächlich noch einen kleinen Schwanz, wie ein junger Frosch, und kleine Arme und Beine... Selbst für ein Kind einer anderen Rasse als seiner eigenen fand Link es erstaunlich hübsch. Es hatte kleine, schwarze Augen, mit denen es ab und zu blinzelnd aufblickte, schien aber ansonsten ruhig an der Brust seiner Mutter zu schlafen. „Wir haben ihn gestern das erste Mal aus dem Wasser genommen. Jetzt lernt er, auch Luft zu atmen.“
    Link wusste nicht recht, was es treffend zu sagen gab. Er entschied sich für: „Ich bin erleichtert zu sehen, dass sich hier alles zum Guten gewandt hat.“
    König Zora nickte andächtig, besann sich dann seiner Position und sagte: „Nun gut, aber wir haben dringende Angelegenheiten zu klären. Die Prinzessin ist verstorben, das Land gerettet, soviel weiß ich. Nun Link – was bringt dich zu mir? Sicherlich nicht nur die Botschaft darüber. Wenn doch tut es mir leid, dass du den Weg umsonst gekommen bist.“
    „Nein.“ Link schüttelte den Kopf. „Tatsächlich ist es so, dass...“ Er zögerte kurz. „Es ist so, dass ich glaube, dass die Seele der Prinzessin noch nicht verloren ist und ich sie zurückholen kann“, sagte er dann, ohne groß um die Sache herumzureden.
    König Zora machte kurz große Augen, dann sagte er etwas zu seiner Frau, das Link nicht verstand, sie nickte und verschwand aus dem Thronsaal. Aarja allerdings saß noch immer am Bassin, den Fischschwanz im Wasser, und starrte vor sich hin. Ob sie seine Sprache nicht sprach? Aber der König hatte sie ja auch angesprochen.
    „Zurückholen?“, sagte der König nach einer langen Pause. „Ich glaube, dass das nicht möglich sein wird.“
    „Ich bin weit gereist und habe viel erlebt“, sagte Link kühl. „Ich habe so manches gesehen, das ich nicht für möglich gehalten habe.“
    König Zora sah ihm in die Augen. Link hielt seinem Blick stand, und irgendwann seufzte der König, erhob sich und ging auf und ab. „Wie stellst du dir das vor? Jemanden zurückholen...“
    „Impa riet mir, Euch aufzusuchen“, sagte Link und erhob sich ebenfalls, froh, eine Entschuldigung dafür zu haben. „Wir wollen noch geheim halten, was passiert ist, bis ich weiß, ob ich die Prinzessin aus dem Reich der Mahre befreien kann.“
    König Zora nickte und setzte sich langsam wieder hin, starrte lange vor sich hin. „Das Reich der Mahre“, seufzte er. „Wie beim Trigestirn ist das möglich. Wie kann jemand wie die Prinzessin... Ein schlechter Streich, sehr schlecht.“
    Link spürte seinen Mut sinken, als er zusah, wie König Zora dort auf seinen Thron saß, die Schultern eingesunken, mit den Fingern auf den Armstützen trommelnd. Er starrte lange einfach nur vor sich hin.
    „Link“, sagte er, „ich weiß es nicht. Ich kenne viele Legenden über das Reich der Mahre, wenngleich mein Volk ein anderes Schicksal ereilt nach einem unrühmlichen Leben. Natürlich gibt es ein oder zwei Geschichten, dass jemand entkommen konnte. Aber du weißt, wie das mit den Legenden dieses Landes ist. Es gibt so viele, manche widersprechen sich, andere versteht man erst, wenn man alle kennt.“
    „Die meisten Legenden über unser Land kenne ich, seit ich klein war“, sagte Link mit ernstem Blick. „Damals hielt ich das alles für Märchen. Aber ich war klein und kannte die Welt nicht. Seit ich die Wälder verlassen habe, habe ich viel gelernt und manches, was hier als Märchen erzählt wird, mit eigenen Augen gesehen. Und daher weiß ich auch, dass in jeder Geschichte etwas wahres steckt.“
    Er starrte König Zora so lange an, bis der seufzte und nachgab. „Ich weiß trotzdem nicht, ob du auf die Geschichten vertrauen kannst.“
    „Jalhalla.“
    König Zora und Link drehten sich beide überrascht um. Die Nixe Aarja hatte jetzt den Blick aus pupillenlosen Augen auf Link gerichtet und starrte ihn an. „Jalhalla“, sagte sie wieder. Link sah sich außerstande, etwas zu erwidern, aber die Nixe schüttelte den Kopf und setzte fort: „Der Herr über die Nachtschwärmer, der über das Schattenreich herrscht und somit auch über das Reich der Mahre.“
    „Jalhalla?“ Link probierte den Namen aus. Er kam ihm so bekannt vor, aber er wusste nicht woher.
    „Bist du schwer von Begriff?“, fuhr die Nixe ihn an. Link war überrascht, wie viel Temperament sie auf einmal besaß, nachdem sie all die zeit nichts gesagt hatte. „Ich denke, du willst dein Liebchen zurückholen. Nimm Haltung an, schau nicht so dumm, deine Vorfahren würden sich schämen!“
    Link schluckte und besann sich. „Wo finde ich Jalhalla?“, fragte er, ohne nachzuhaken, was sie mit seinen Vorfahren gemeint haben könnte. Wie alt wurden Nixen eigentlich?
    „In der Gespensterwüste“, kam die Antwort etwas hochnäsig.
    „Beim Wüstenkoloss?“
    „Nein, gefährlicher, viel tiefer hinein.“
    Link wurde etwas mulmig. „Beim Richtergrund?“, fragte er. Er hatte nur von diesem schon lange verlassenen Gefängnis gehört, das am äußersten Rand des Landes lag, viele Tagesreisen hinein in die Wüste. Vom Wüstenkoloss aus hatte er die Türme weit, weit in der Ferne blitzen sehen können, aber nicht gewagt, so tief in die Wüste vorzudringen. Er war erfahrener Wanderer, hatte schon weite Teile Hyrules und des Umlandes bereist, viel gesehen, vieles überstanden. Aber das...
    „Noch viel tiefer ins Land der Geister hinein“, sagte Aarja und klang, als würde sie genießen, Link so zu verunsichern. „Dort gibt es einen See, der eine Oase speist. Manche deiner Vorfahren haben geglaubt, dort sei gar das heilige Reich.“ Sie lachte, als sei das völliger Unsinn. „Einige meines Volkes leben dort. Und manchmal Jalhalla.“
    „Manchmal? Es ist also nicht sicher, dass er dort sein wird?“ Link beschlich das Gefühl, die Nixe wolle ihn nur in sein Unglück locken.
    „Soweit ich verstanden habe, ist das deine einzige Chance.“ Aarja legte kokett den Kopf schief. Link war sich sicher, dass sie mit ihm spielte. Er war kurz davor, sein Schwert zu ziehen und alles, was sie wusste, aus ihr heraus zu zwingen, aber er beherrschte sich.
    „Kannst du mich hinbringen?“, fragte er nur.
    Sie wirkte doch eine Sekunde lang überrascht. Dann grinste sie. Ihre Zähne waren klein und spitz, was ihr Lächeln alles andere als freundlich erscheinen ließ. Sie nickte.
    König Zora seufzte und sagte: „Ich werde dir ein paar meiner Männer mitgeben, falls–“
    „Nein“, unterbrach Link. „Ich gehe allein.“ Er ging immer allein.
    König Zora bedachte ihn unzufrieden, aber er kannte den jungen Held. Und er wusste um seine Fähigkeiten. Seufzend gab er nach. „Wie du willst, Link. Aber bitte erlaube mir, dir etwas Ausrüstung schenken zu dürfen.“ Da wiederum zögerte Link nicht lange, und der König wies ihn an, in der Halle zu warten. Aarja nahm einen der Wasserwege und tauchte schon auf, als Link noch die steilen, glitschigen Gänge hinunterbalancierte. Sie sah ihm amüsiert zu und Link machte sich eine mentale Notiz, dass er ihr nicht über den Weg trauen durfte, ganz egal, was passierte. „Sieht unpraktisch aus“, kommentierte sie, als sie die Arme am Ufer des Bassins abstütze und ihm zusah.
    „Was?“
    „Beine.“
    Link war neben ihr angekommen. „Versuch mal, dich an Land zu bewegen“, entgegnete er, was sie verstummen ließ. Damit war er zufrieden.
    Ihm wurde etwas Ausrüstung von einigen Wachen gebracht, sein Köcher wurde aufgefüllt, ebenso seine Flaschen, außerdem ein paar Flossenschuhe und Handschuhe mit Schwimmhäuten. Link nahm sie dankbar entgegen und tauschte sie gegen seine Schuhe und Handschuhe aus. Er hatte beides schon einmal benutzen dürfen, als er den Zora vor einiger Zeit geholfen hatte. König Zora hatte ihm angeboten, beides zu behalten, aber Link gab sie dankbar zurück und hatte nur das Tuch behalten, das ihn unter Wasser atmen ließ.
    So ausgerüstet sollte er Aarjas Schwimmkünsten jedenfalls in nichts nachstehen. Sie benahm sich hochnäsig und Link gönnte ihr keinen Triumph.
    Sie wollten sich schon auf den Weg machen, als die Königin zu ihm trat. „Link“, sagte sie und fasste ihn an der Schulter. „Bitte, nimm dies. Es ist nicht so heldenhaft wie die Geschenke meines Gatten, aber ich hoffe, dass du auf der Suche nach der Prinzessin trotzdem davon Gebrauch machen kannst.“ Sie reichte ihm ein gefaltetes Tuch aus dünn gewebten Stoff, das es war halb durchsichtig, so filigran gearbeitet war es. „Ich habe es selbst gemacht“, erklärte die Königin, „aus dem Seidenfaden eines Arachnos. In den dunkelsten Stunden deiner Reise soll es dich warm halten.“
    Link nahm das Tuch dankend an und verstaute es in einer seiner Gürteltaschen. Er war sich nicht sicher, ob ein so dünnes Tuch tatsächlich Wärme spenden konnte, aber es wog nichts und er wollte kein Geschenk der Königin höchstselbst ablehnen. Beobachtet von ihr und einigen Wachen zog er sich das Zoratuch über Mund und Nase, grüßte ein letztes Mal mit einem Kopfnicken, dann sprang er ins Wasser und tauchte Aarja hinterher, die vorausschwamm.


    tbc.




    Sorry für die extrem lange Wartezeit. Aber aufgegeben ist es nicht. ^^;

    Es hat etwas gedauert. Ich habe keinen Puffer mehr, deswegen müsst ihr warten, bis ich mit Schreiben fertig bin. Und jetzt bin ich an einem schönen Cliffhanger angekommen. Bitteschön!



    ~*~
    Immer dem Fluss nach, zuerst gen Osten, bis das Gebirge anfing, der Fluss sich im Stein verlor und für niemanden außer das Volk der Zora Zugang gewährte. Bis vor einer Weile hätte Link es niemals geschafft, selber die Quelle des Zoraflusses zu erreichen, und auch zum König hätte er bestenfalls einen Boten schicken können – die Zora waren ein stolzes Volk und obgleich sie sich als Diener der königlichen Familie sahen, hatten sie kein Interesse daran, mit jedem dahergelaufenen Hylianer zu reden, der einmal ihre kühle, glatte Schuppenhaut bewundern oder gar anfassen wollte. Durch ihre Apartheid und Distanz zu den anderen Völkern Hyrules hatten sie es vortrefflich geschafft, einen ganz eigenen Mythos um sich zu erschaffen. Dies betreffend waren sie sehr anders als die Goronen, die nicht unweit von ihnen in den Bergen über dem Zorafluss lebten und sehr gastfreundlich waren und auch mit den Menschen Handel betrieben.
    Hätten die Zora nicht, als die Tyrannei auf ihnen wie ganz Hyrule wie ein Schatten lag, existenzbedrohende Probleme mit Wasserverunreinigung gehabt, die Link für sie hatte lösen können, wäre er sicher nicht willkommen gewesen.
    So aber hatte er keine Ablehnung zu befürchten. Er folgte einem wenig bekannten, dünnen Gebirgspfad hinauf in die Berge. Es würde tiefste Nacht sein, bis er an der Höhle ankäme, die ihn zu einem unterirdischen See bringen würde, durch den er Zoras Reich erreichen konnte. Sein Lampenöl sparte er sich auf, das Mondlicht reichte vorerst und er ging nicht davon aus, mehr als ein paar Arachnos zu begegnen, die man getrost ignorieren konnte, griffen sie doch nur an, wenn man ihnen zu nahe kam.
    Epona lief in schnellem Schritt. Sie kannte den Weg, und Link war zu sehr in Gedanken versunken, um selber darauf zu achten. In solchen Momenten kam ihm sein treues Hylianisches Schlachtross sehr zugute, und Epona war ein besonders intelligentes Tier.
    Link schreckte aus seinen Gedanken heraus, als er ein steinernes Poltern hörte, zog an Eponas Halfter und hieß sie, stehen zu bleiben. Er lauschte, und das Geräusch ertönte erneut. Trocken und gewaltig klang es, wie wenn man große Steinplatten übereinanderschleifte. Ohne selbst einen Laut zu machen, ergriff Link seinen Bogen und legte einen Pfeil an die Sehne. Das Geräusch ertönte erneut, kam aber nicht näher, und Link entschied, dass wohl kaum jemand es auf ihn abgesehen hatte. Er behielt den Bogen trotzdem in den Händen. „Heda!“, rief er.
    „Was da?“, kam es polternd aus der Dunkelheit zurück.
    Link seufzte lautlos und entspannte sich wieder. Er kannte die Stimme. „Khor-Dar?“, fragte er ins Nichts hinein. „Hier ist Link. Was tust du hier?“
    „Ooh. Link?“ Ein tiefes Poltern und Knirschen, wie wenn ein schwerer Stein über sandigen Boden rollt, ertönte und wenig später konnte Link in der Dunkelheit den Schatten eines massiven Goronen erkennen. Für das ungeübte Auge glich ein Gorone dem anderen, aber Link hatte genug Zeit mit ihnen verbracht, um die feinen Unterschiede zu erkennen.
    „Was tust du hier?“, fragte Khor-Dar, der jetzt direkt neben Link und Epona stand und trotzdem mit Link auf Augenhöhe war – selbst für einen Goronen war er auffallend groß und kräftig. Kein Wunder, dass er zu den Kämpfern des Stammes gehörte.
    „Auf dem Weg zu König Zora“, winkte Link ab und hoffte, der Gorone würde nicht nachhaken. „Und du?“
    „Oh, seit gestern sind die Eruptionen im Todesberg abgebrochen, der Älteste hat einige von uns losgeschickt, um die Lage zu prüfen, und da bin ich auf diesen Fluss erkalteter Lava gestoßen und habe, ja, eine Pause gemacht.“ Der Gorone guckte so unschuldig, wie er konnte, aber Link hatte ihn durchschaut.
    „Also hast du eine kleine Nachtmahlzeit eingelegt, hm?“ Link versuchte sich an einem Lächeln, merkte am Zucken seiner Mundwinkel, dass er eine Grimasse zog und ließ es blieben.
    „Wir haben seit Monaten nur noch im Berg gehaust, wo es wirklich nicht viel kulinarische Abwechslung gibt, und so ein Lavabrocken mit warmem, weichen Inneren ist wirklich eine Köstlichkeit!“, verteidigte sich Khor-Dar und brachte Link doch zum Grinsen – was ihn selbst verwunderte, aber auch erleichterte. Sein Herz war so schwer.
    „Soll ich dir ein wenig Gesellschaft leisten auf dem Weg bis zur Höhle?“, fragte Khor-Dar. „Ich hab zwar kein Gesindel gesehen in letzter Zeit, aber zu zweit ist man weniger angreifbar als alleine, und dann auch noch du mit deinen zerbrechlichen Knochen und weichem Fleisch.“
    „Ich klinge köstlich, wenn du es so beschreibst.“ Link verzog den Mund, zuckte aber mit den Schultern und drückte seine Fersen in Eponas Seiten. Sie ging langsam wieder los. „Ich rechne nicht wirklich mit Überfällen. Ich kann mir vorstellen, dass alle Moblinbanden das Weite gesucht haben.“
    „So?“ Khor-Dar beäugte Link von der Seite, als sie zusammen dem Pfad folgten. „Hast du damit etwas zu tun, vielleicht?“
    Link sagte eine Weile nichts. Er war niemand, der sich selbst mit Lorbeeren schmückte, und für den Tod der Prinzessin fühlte er sich auch verantwortlich. „Hyrule wird jetzt wieder bessere Zeiten erleben, egal, was passiert“, entschloss er sich zu antworten. „Belassen wir es dabei.“
    „Ho-humm.“ Khor-Dar wiegte den Kopf und schwieg. So gingen sie eine Weile. Dass Link nicht gesprächig war, war jedem im Land klar, aber dem freundlichen Goronen wurde es bald etwas unwohl, also fragte er fröhlich: „Zu den Zora also. Was liegt denn an? Hat sich ihr Problem mit dem dreckigen Wasser gelöst?“
    Link dachte schnell nach. „Ich gehe hin, um das zu untersuchen“, sagte er und war stolz, dass das nicht mal eine eindeutige Lüge war. Er wusste wirklich nicht, ob es sich seit seinem letzten Besuch marginal geändert hatte.
    Khor-Dar brummte vor sich hin. Das Gespräch schlief wieder ein. Link fühlte sich peinlich berührt und mied den Blick des Goronen, der etwas hinter ihm und Epona lief und trotz seiner kleinen Beine erstaunlich gut mithielt.
    „Habt ihr denn wieder genug zu essen?“, bemühte Link sich zu fragen. Khor-Dar nickte freudig, erzählte begeistert von all den steinernen Köstlichkeiten, an die die Goronen nun wieder herankommen konnten und Link war dankbar, dass er einfach munter vor sich hinplapperte. Manchmal merkte er, dass er den größten Teil seines Lebens alleine oder mit Ziegen auf der Weide verbracht hatte. So ging das eine Weile, bis der Mond hinter dünnen Wolkenfetzen verschwand und Link doch seine kleine Ölfunzel entzündete. Der Gorone sah ihm zu und seine dunklen, vollkommen schwarzen Augen funkelten im Licht wie endlos tiefe Edelsteine.
    „Von hier an schaffe ich es alleine“, sagte Link, als sich der Pfad verlor und auch für Epona unbegehbar wurde. Er saß ab, klemmte die Lampe an seinen Gürtel und streichelte Epona durch die silbrige Mähne. „Aber danke für deine Gesellschaft. Richte dem Ältesten meine Grüße aus.“
    „Werde ich tun“, sagte Khor-Dar und beobachtete Link, wie der sich auf den letzten Teil bis zum unterirdischen See machte, querfeldein durch das Gebirge. „Irgendwas stimmt nicht“, murmelte er zu sich selbst, als das leuchten von Links Lampe in der Dunkelheit verschwand.
    Nach was ihm wie Stunden vorkam, erreichte Link endlich den schmalen Felsspalt. Er glaubte nicht wirklich daran, dass jemand anderes außer ihm diesen Weg zum Reich der Zora kannte. Sie selbst kamen, wenn sie ein Anliegen bei der königlichen Familie hatten, flussabwärts. Link hatte zwar Möglichkeiten, sich den Elementen ein wenig zu widersetzen, aber flussaufwärts zu schwimmen gehörte bisher nicht dazu. Deswegen musste es so gehen.
    Weil er nicht damit rechnete, dass sie jemand entdecken würde, legte er einen Großteil seiner Ausrüstung in der kleinen Höhle ab – Bomben und Lampe mussten auf jeden Fall hierbleiben, das Wasser würde sie unbrauchbar machen. Schwert und Schild, Pfeil und Bogen, Greifhaken, das Kleinzeug in seinen Taschen, das nahm er mit. Er holte ein kleines, bläulichgraues Tusch hervor, faltete es zu einem Dreieck und band es sich um Mund und Nase. Die Magie dahinter verstand er nicht, aber es funktionierte: Er konnte unter Wasser atmen wie ein Fisch. Oder Zora.
    Er sicherte seine Ausrüstung ein letztes Mal, atmete aus Gewöhnung tief ein und sprang in das Wasser des kleinen Sees.
    Es stach. Eiskalt. Sein Herz krampfte sich zusammen. Er atmete erschrocken ein und bekam gleichzeitig Panik, weil er unter Wasser war – aber die Magie des Zoratuches ließ ihn auch diesmal nicht im Stich. Alles, was seinen Mund und seine Nase erreichte, war frische Luft. Kalt und ein wenig feucht, aber definitiv Luft, die er atmen konnte.
    Er riss sich zusammen und tauchte tiefer. Alles um ihn war pechschwarz, und nur wegen des Drucks auf seinen Ohren wusste er, wo unten war. Je tiefer er kam, desto stärker wurde die Strömung und irgendwann ließ er sich einfach mitreißen. Es war eine turbulente Art des Transports und er musste aufpassen, nicht gegen unterirdische Felsen zu schlagen, aber er hatte diesen Weg schon oft unbeschadet hinter sich gebracht. Als die Strömung schwacher wurde und seine Umgebung ein wenig heller, wusste er, dass er angekommen war.
    Er fing wieder an zu schwimmen, vorerst unbestimmt einfach nach oben. Das Wasser schien ihm wärmer zu werden. Irgendwann konnte er klar über sich die Wasseroberfläche ausmachen, nur ein paar kräftige Züge und dann brach er daraus hervor.
    Das Reich der Zora war eigentlich kaum mehr als eine Höhle im Gebirge, aber die Wände waren nicht einfach nur aus nacktem Gestein – die Zora waren eine alte Rasse mit langer Kultur; und diese pflegten sie. Die Wände waren mit leuchtendem Perlmutt geschmückt, Wasserpflanzen wuchsen an den Ufern und den Wänden, Seerosen auf dem Wasser, Fische schwammen umher, die die Zora teils zum Schmuck, teils zum Verzehr züchteten; große, schillernde, schwere Tiere mit Flossen wie Schleiern. Das Licht von Fackeln, das das nur durch manche Löcher in der Decke einfallende Tageslicht weitestgehend ersetzten, spiegelte sich im Perlmutt und der schimmernden Haut der Zora. Das Tropfen von Wasser war allgegenwärtig und spielte die Melodie des Meeres. Ein andauerndes, beruhigendes, betäubendes Rauschen. Die Weite der Welt strömte mit diesen Geräuschen mit, und Link fühlte Fernweh in sich aufkommen.
    Dieser Ort war einer der schönsten unter der Sonne, fand Link. Ein wenig bedauerte er, dass diese Schönheit nicht jeder erleben konnte. Und es machte ihn ein wenig stolz, dass es ihm erlaubt war.
    Sein Auftauchen hatte die Aufmerksamkeit einiger Zorawachen geweckt. Sie waren nicht alarmiert; durch den Wassergang, den Link benutzte, waren noch nie Gefahren zu ihnen gekommen. „Der Held ist da“, sagte eine der Wachen. „Schickt Nachricht zum König!“ Und ein anderer Zora tauchte unter und war verschwunden.
    „Junger Held!“, wandte sich die Wache mit einladender Geste an Link. „Es erfreut uns zutiefst, dass Ihr uns beehrt. Was bringt Euch zu uns?“
    „Ich muss mit dem König reden“, sagte Link etwas atemlos und paddelte, behindert von seiner Ausrüstung, zum Ufer. Die helfende Hand des Zora ignorierte er und kletterte etwas schwerfällig aus dem Wasser. Nach der Leichtigkeit unter Wasser war es anstrengend, das Gewicht auf seinen Schultern wieder zu spüren.
    Die Wache nahm ihren Helm ab und hielt ihn in den Händen. Aus den schwarzen, für Zora typischen Augen starrte sie Link an. Link fühlte sich etwas unwohl. Zora waren vom Körperbau her humanoider als Goronen, trotzdem war es ihm bis auf wenige Ausnahmen – den König und seine Frau – unmöglich, zu erkennen, mit welchem Geschlecht er es zu tun hatte. Die Stimmen der Zora gaben darüber auch keine Auskunft. Es verunsicherte ihn immer etwas, denn schön waren diese Wesen alle. Ihre Haut aus zarten Pastelltönen, Schmuck aus Koralle und Muschel, den sie sich durch die Flossen stachen, das Glitzern ihrer nassen Haut.
    „Seine Hoheit hat unangemeldeten Besuch“, sagte die Wache. „Es könnte sein, dass Ihr warten müsst, junger Held.“
    „Es ist sehr dringend“, sagte Link. „Ich komme in königlichem Auftrag.“ Das war nicht mal gelogen, fand er. Es ging um das Leben der Prinzessin. Nichts konnte wichtiger sein.
    „Wenn das so ist...“, sagte die Wache langsam. „Nun, Wort ist gesendet. Ich werde Euch zum Thronsaal begleiten.“ Sie setzte ihren Helm wieder auf, nahm ihren Speer und ging voran. Link folgte und spürte dabei viele neugierige Augenpaare auf sich ruhen.
    Der Thronsaal lag oberhalb des Wasserfalls und war teilweise unter freiem Himmel. Aus Seegras und Korallen hatten die Zora eine Überdachung gebaut, die zwar jeden Regentropfen durchließ, aber auch Tageslicht. Insgesamt war es ein passender Thronsaal für den einzigen König neben der Prinzessin Hyrules.
    Ein Vorhang aus leichtem Stoff ersetzte eine Tür. Die Wache hielt davor an. „Wartet kurz.“ Damit verschwand sie im Thronsaal. Link trat etwas unruhig von einem Fuß auf den anderen. Er war sich bewusst, dass es nichts ändern würde, ob er ein paar Minuten mehr warten musste oder nicht, aber unnütz herumzustehen widerstrebte ihm.
    „Und ihr lasst ihn warten?“, ertönte plötzlich die mächtige Stimme des Königs. „Holt ihn herein, zügig!“
    Link wartete nicht darauf, von der Wache abgeholt zu werden, er schlug den Vorhang zurück und trat in den Thronsaal.
    Und verschluckte sich fast an seiner eigenen Spucke.


    to be continued.


    Ich mag Zora. Wer hat's gemerkt? xD

    Hoo, jetzt wird es interessant! Ahem—


    Ich bin auch sehr, sehr angetan von der Felsenturm-Theorie, auch wenn sie mir sehr spekulativ vorkommt. Aber dahinter stecken viele gute Einfälle. Es ist aber lange her, dass ich den Artikel gelesen habe, deswegen hab ich vielleicht nicht alles so im Kopf. Aber das:

    Zitat

    Original von Milhouse
    Und warum Oni-Link eine grimmige Gottheit ist.


    finde ich einfach nur genial. So habe ich das noch nie betrachtet. Klar hab ich mir schon viele Gedanken darum gemacht, wer zur Hölle Oni Link sein könnte (Lieblingscharakter der ganzen Serie, hands down), aber das hier finde ich, ist die beste Lösung so far. Wenn Oni Link nun eine (ketzerische) Gottheit Terminas gewesen ist, und die Dreieinigkleit infolge der Felsenturm-Theorie die beiden stärksten (und ggf. kriegführenden) Instanzen (Also Fierce Deity und Majora) in Masken versiegelt hat, damit ein für allemal Ruhe ist... Ja, das finde ich verdammt gut. :D Danke für die Idee!


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    Ich glaube aber nicht, dass sie von Anfang an so eine göttliche Entität war, sondern mehr ein außergewöhnlich starker Mensch, der auf der Erde blieb, um zu kämpfen. Sozusagen ein weiblicher Link vor der Link-Blutlinie. :D


    genau so sehe ich das auch. ich glaube einfach nicht, das Hylia eine Göttin war. Ich hätte sie in Zeldas Geschlecht eingeordnet, da sie eine Frau ist, aber egal. Keine Göttin!


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    Was mir noch etwas fehlt, ist der "leere" vierte Teil des Triforce, der ja gewissermaßen für alles steht, was nicht mit den drei Tugenden übereinstimmt (durch seine umgedrehte Form)


    Ehhh. Ich weiß, dass es da viel Spekulation um ein "viertes Fragment" gibt... aber das finde ich wirklich nicht überzeugend. Ich hab noch kein einziges gutes Argument dafür gehört, dass der Platz zwischen den drei Teilen von bedeutung sein sollte. Was wäre dann mit dem Platz drumherum? Dutzende leere Fragmente!!1! Omg!!
    Nä, nicht mein Ding.


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    Stichwort Ganon: Inwiefern die Silberpfeile, die Schwerter und der Dreizack der Kraft einem Macht verleihen, lasse ich mal offen, dazu sind sie einfach nicht genau genug beschrieben. Es scheint da aber trotzdem eine Art Hierarchie zu geben, weil alle Schwerter - ob nun das heilige Masterschwert, die von einem dritten willkürlich erschaffenen Schwerter der Phantome/Lokomo oder das verfluchte Schwert der Vier - verdammt tödlich für die Feinde sind, selbst, wenn sie eigene Waffen haben.


    Was mich an etwas erinnert, was ich in meinem Ursprungspost völlig ignoriert habe: Ich glaube an das "Evil Mastersword". Think der eine Ring auch LotR. Nicht unbgedingt ein denkendes Wesen (wobei wir seit SS wissen, dass das MS sowas wie eine Seele oder zumindest einen denkenden Part besitzt, auch, wenn er sich nicht äußert), aber halt in gewisser Weise manipulierend. Das ist keineswegs canon, das ist mir bewusst. Aber durch Fi respiktive Ghirahim bekommt diese Theorie, finde ich, eine ziemlich starke Basis. Und ich bin großer Fan von allem, was die Zeldareihe düsterer und ernster macht -- ein böses MS wäre ein Element, das mir sehr, sehr gut gefallen würde. (Dass es Blutvergießen will und sich nicht in die Scheide stecken lässt, sobald es nicht Blut bekommen hat usf. -- Immerhin kann es sich auch seinen Träger aussuchen! So weit ist der Sprung zu anderen "verlangen" nicht, finde ich.)


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    Edit: Wars nicht so, dass Zanto den Lichtgeist Ranelle manipuliert, um Midna so schwer zu verletzen? Ich dachte, deswegen wäre sie hinterher auch so hell. Deswegen stribt Zelda auch nicht, als sie Midna rettet, sie wird nur im Prinzip eins mit der Dunkelheit - was man daran sieht, dass sie später als Phantomganon und dann wieder als Mensch auftritt. Sie wird quasi eins mit dem Schatten, um Midna das Dasein im Zwielicht zu ermöglichen.
    Ergo sind die Schattenkristalle stärler als die Lichtgeister, zumindest, wenn man sie zu der Macht, die Zanto sowieso hat, dazurechnet ... das Triforce der Kraft ist aber wahrscheinlich trotzdem nochmal um einiges stärker, weil Ganondorf ja schließlich Midna selbst in ihrer wahren Form vernichtet.


    So ganz kapiert hab ich den Teil aus TP ja nie. :D Ich glaube aber nicht, dass Schattenkristalle stärker sind als die Lichtgeister. Ganondorf wiederum wird stärker sein als ein einzelner (weil alle vier = Lichtpfeile), und Zant konnte ja nur über die Twili herrschen und Midna vertreiben, weil Ganondorf hinter ihm stand.

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    Original von Yuu


    Wenn ich dich jetzt richtig verstehe... Kann ich das nicht nachvollziehen. XD Gerade Gameplaytechnisch hat SS gepunktet wo es nur ging. Richtig tolle Elemente der früheren Teile wurden übernommen und verfeinert. Beispiele:
    [...]
    Insgesamt gesehen ist doch gerade das GAMEPLAY das wichtige und ausschlaggebende an Zelda. Jedenfalls hat mir SS sehr viel Spaß gemacht, brachte FRISCHEN Wind in das Franchise durch eben das Gameplay und nicht durch 'höhö, böse, dunkle Farben und Verwandlung in einen Wolf'. Gerade die Dungeons sind doch das beste an einem Zelda. Deswegen verstehe ich nicht dein Statement?


    Erst gerade gesehen, sorry. ;)
    Du hast mich tatsächlich nur halb richtig verstanden. Natürlich ist das Gameplay wichtig, und ich freue mich über alle neuerungen und Verbesserungen alter Systeme. Die Silent Realms habe ich geliebt und die Items auch. All sowas macht mir schon Spaß. <3 Aber ich gehöre nicht zu den Menschen, die... na, wie sag ich das? Die über sowas meckern würden. Ich fand, SS spielte sich wie ein Zelda. Das ist mir das wichtigste. Es fühlte sich richtig an, egal, was neu war und was nicht. Ansonsten interessiere ich mich überwiegend für die Welt und ihre geschichte und Charaktere.
    Macht es das etwas verständlicher? :)

    OMG was geht denn hier ab! Und ohne mich! Unmöglich. xD Lasst mich aufholen!


    Erst mal vorweg:

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    Original von GoronNoise
    Sorry Leute aber was ist den eine Instanz ?(. Bisher dachte ich immer das wären Dungeons in WoW.


    Eine Instanz ist eine Herrschereinheit, falls man das sagen kann. Also zum Beispiel ein König. Ich habe das für eine Theorie wie du siehst auf die mythologischen geschöpfe ausgeweitet. :3


    Willkommen christoph88 -- ich bin ja glücklich, das Piipalein und ich uns nicht mehr zu zweit streiten müssen, wer recht hat. xD
    Ich finde deine Theorie bezüglich de sselbstdenkenden Triforce ziemlich spannend, aber wenig überzeugend -- was wohl auch daran liegt, dass ich tatsächlich die ersten drei (vier) Zeldas außen vor lasse, weil ich finde, dass Nintendo sich damals noch nicht wirklich genug um die Story der Spiele gekümmert hat. Daher werde ich auch Zelda 1 und AoL ignorieren. Story ist bei den Teilen ja eh kaum vorhanden.
    Spätestens aber mit OoT kamen die Steilvorlagen, denke ich -- wo ALttP bestenfalls als Lückenfüller dienen kann, wenn es um bestimmte Dinge gibt (die 7 Maiden, deren Segen benötigt wird, um Ganon zu besiegen, finden wir ja zweifelsohne auch in OoT, nur nicht mehr in Jungfrauenform).


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    Original von Riipalein
    Nebenbei würde mich interessieren, wie ihr die neu erfundene Göttin Hylia und die Inkarnation des Bösen, den Todbringer, einstufen würdet =)


    Don't get me started... SS hat ja wohl gemacht, was es wollte. Ich werd es noch ein zweites Mal durchspielen müssen, ehe ich mich dazu äußern kann, denke ich.


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    Original von christoph88Die Göttin Hylia würde ich als eine Art Muttergottheit des Hylianischen Volkes ansehen. Während die anderen drei Göttinnen die Welt geschaffen haben, hat Hylia vielleicht die Hylianer kreiert. Die Frage ist nur, ob Hylia von den Göttinnen erschaffen wurde oder vorher schon da war. Das wäre ja entscheidend bei der Frage, ob man sie mit Nayru, Din und Farore auf eine Stufe stellt.


    Das kommt meiner Theorie recht nahe -- ich würde die Göttin Hylia nicht für eine Göttin auf der gleichen Stufe einordnen wie das Trigestirn. WENN ich sie in meine ursprüngliche Hierarchie da oben einbauen müsste, würde ich sie... mal nachdenken... vielleicht bei den vier Lichtgeistern, zumindest noch vor den Orakeln einordnen. Wirklich mächtig schien sie mir bei all ihrem Können nicht gewesen zu sein. (Völlig davon abgesehen, dass ich sehr ketzerisch ihre Existenz verleugnen würde, ahem. Aber das ist ein anderes Thema.)


    Ich möchte noch mal anmerken, falls das etwas füre eure Gedankengänge bedeutet, dass ich "Macht" nicht mit physischer Kraft und auch nicht unbedingt mit Zauberkraft gleichsetzen wollen würde -- die Großen Feen zum Beispiel besitzen offenbar mehr Zauberkraft als Link in allen Teilen zusammen. Man muss ja auch IRGEDNWIE im Hinterkopf haben, dass wir es mit einem Videospiel zu tun haben und manche Leute einfach nur irgendeine Aufgabe zugeteilt bekommen haben, die ihnen vielleicht nicht gerecht wird. Ich möchte darauf hinweisen, dass die große Fee in Clocktown sagt, wenn man sie das erste mal zertrümmert auffindet: Dass das Skull Kid dachte, die Fee könne ihm helfen. Es muss gedacht haben, sie sei mächtiger als er. Nur als Beispiel.
    Weiterhin sind Link und Zelda gegen Ganon(dorf) immer nur zusammen mächtig, er hat also definitiv mehr Herrschergewalt als die beiden. Trotzdem empfinde ich es so, dass Ganondorfs Macht nur "geliehen" ist, letztenendes (nach SS wird das Thema noch mal viel präsenter! Aber wie gesagt, aufgrund meiner probleme mit der Timeline von SS möchte ich dazu erst mal nichts sagen, für mich passt das alles nicht xD), weswegen ich ihn niemals, wie hier irgendwann bemerkt, höher einordnen würde als Link und Zelda. Ja, er raubt das Triforce, aber das war Pech (xD), Link hätte genausogut schneller sein können. Das war ja willkürlich. Und ich wette, jeder Mensch mit schlechten Absichten, der seine Finger ans Triforce bekommt, würde früher oder später zu irgendwas dämonenhaftem Mutieren, einfach, weil er die Macht dazu erlangen hat.
    Ohe, ergibt das Sinn, was ich hier brabbele?



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    Original von christoph88
    Ich glaube, dass wirklich Tolle an Zelda ist, dass mit jedem Teil neue Fakten dazukommen, die anderen Fakten aus einem älteren Teil widersprechen. So hat man immer was zum Nachdenken.


    Danke, dass du das sagst. e Ich sehe das ganz genauso. Hundertprozentig wird eh nie etwas stimmen.

    Ausweichen find ich ziemlich unmöglich, und einen Schild hatte ich auch sehr schnell nicht mehr. (Wusste nicht, dass der Schild der Götting doch kaputt zu kriegen ist. Man lernt nicht aus. xD)
    Aber schwer ist er nicht. Er haut halt ordentlich rein. Mit genug Tränken kein Problem. In SS muss man sich halt endgültig dran gewöhnen, dass Feen ziemlich nutzlos geworden sind. Trank++ ist echt das einzig nützliche bei allem über zehn Herzen.

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    Original von WhiteShadow
    Daran musste ich letztens auch erst wieder denken.
    Schade eigentlich. Auch wenn ich Rechtshänder bin, hätte ich die Schwierigkeiten, die bei der Umstellung entstanden wären, gerne in Kauf genommen, damit Link das Schwert wieder in der linken Hand führen kann.


    Dito! Ich glaube auch nach wie vor nicht, dass es gestört hätte. Auch wenn Link das Schwert links hält, die Bewegungen für die Attacken bleiben ja dieselben.