Beiträge von Marron

    Ich bin so ein Typ, der unheimlich schnell genervt ist, wenn irgendetwas bei vielen Leuten beliebt ist (nennt mich von mir aus Hipster, was auch immer), weshalb mir Game of Thrones, BBC Sherlock (nicht zuletzt wegen der Spargelfresse), Supernatural und Doctor Who ziemlich auf die Nerven gehen. Da können die meinetwegen noch so gut sein, bei dem ganzen Drama um die Serien bin ich schon vorher abgeschreckt. Dasselbe gilt für Twilight, auch wenn das heute mehr Leute hassen als mögen (häufig weil es einfach unheimlich problematisch ist).
    An Filmen bin ich nicht so für Action, habe einmal Riddick in der Sneak gesehen und jetzt erstmal genug von Macho-Filmen für die nächsten fünfzehn Jahre. Irgendetwas interessantes muss für mich dabei sein, nicht nur einfach etwas nach dem Schema x runtergenudeltes. Ich habe auch bis heute nicht Avatar gesehen (den Film mit den blauen Leuten, wobei die Serienadaption von Avatar ja auch gruselig gewesen sein muss), weil ich mich einfach nicht dafür interessiere. Ich will die Diskussion von letztem Jahr nicht wieder aufwärmen, aber ich finde durchaus, man kann etwas hassen, was man nicht gesehen/gelesen/whatever hat. Dabei kann man zwar falsch liegen, aber meistens ist das erste Gefühl doch richtig und wieso sollte man sich mit etwas beschäftigen, was einen völlig kalt lässt?

    Ilya aus TP. Eindeutig. Das war Hass auf den ersten Blick. Ich kanns noch nicht mal besonders erklären, ich mag sie einfach nicht.
    Gegen die ganzen Feen etc. hab ich eigentlich nichts, obwohl Phai schon dezent nervig war. Besonders dieses "Deine Herzen sind fast leer!" mitten im Kampf. Ach ne...

    Oh ja, Bartimäus, das war vor ein paar Jahren auch eine meiner Lieblingsreihen. Einfach unheimlich gut, wobei ich sagen muss, dass ich mich durch Nathanaels Teile immer durchquälen musste, weil sie einfach nichts im Vergleich zu Bartimäus' mit Fußnoten und Seitenhieben gespickten Passagen waren. Die Sachen aus Kittys Sicht gingen noch, aber Nathanael wurde ja mit den Jahren immer ekliger und langweiliger. Besonders die Beziehung zwischen Bartimäus und Kitty fand ich gut, weil sie zeigte, dass "Dämonen" nicht unbedingt mies und schrecklich sind, wenn man sie angemessen behandelt.

    Marron : Ich weiss ja nicht ob das ein Witz ist aber übersetze doch mal bitte "Motion" ins Deutsche. Außerdem habe ich ja auch gesagt das die TP Motion-Steuerung nur aufs rumschütteln hinausläuft. Was bei SwS zwar auch meiat der Fall ist, jedoch besser gelöst ist.

    Ich meinte damit, dass es keinerlei Bestreben gab, die Bewegungen, die der Spieler macht, auf die Bewegungen der Spielfigur zu übertragen. In dem Sinne entspricht das Schütteln der Wii-FB in TP eigentlich dem Knöpfchendrücken - deswegen ist es völlig sinnlos, da verschiedene Hiebe zu versuchen. Es geht nur ums Rumschütteln, während bei Skyward Sword der Fokus auf die präziseren Hiebe gelegt ist, weshalb man ja auch entsprechende Gegner eingebaut hat, die nur mit bestimmten Hieben getroffen werden können.

    Ich hätte es ehrlich gesagt besser gefunden, wenn sie mal ein neues Design genommen hätten oder zumindest eine alternative "Toon-Zelda" oder sowas in der Art, aber naja. Ich mag diese Zelda auch, aber ich würde gerne mal wieder eine etwas fröhlichere Zelda sehen, nicht immer die Ich-bin-so-geheimnisvoll-und-distanziert-Zelda aus TP. Egal, gibt Schlimmeres.
    Über Rosalina habe ich mich gefreut. ich mag zwar SMG als Spiel nicht, aber sie als Charakter fand ich ziemlich gut, ihr Design ist einfach nett.

    Now and Then, Here and There
    Der Stil ist vielleicht nicht besonders detailliert oder einzigartig, aber die Geschichte, die dieser Anime zu erzählen hat, ist ziemlich gut. War schon länger auf meiner Wunschliste und da der Preis spontan gefallen ist, habe ich zugeschlagen, wusste aber nicht so richtig, was da auf mich zukommt. Man muss sich wirklich Zeit dafür nehmen, weil die Folgen teilweise wirklich schwer zu verdauen sind. Es geht um einen Jungen namens Shu, der eines Tages in seiner Heimatstadt in Japan ein seltsames Mädchen namens Lala-Ru trifft. Bis dahin ganz normal und nicht ungewöhnlich für einen Anime, aber anstatt das Ganze zu romantisieren, wird hier mit diesen Voraussetzungen etwas völlig anderes angefangen. Die Beiden werden zusammen in eine wandelnde Festung namens Hellywood verfrachtet, die vom größenwahnsinnigen Diktator Hamdo befohlen wird. Die Welt, in der Hellywood sich befindet, hat viel zu wenig Wasser und Hamdo braucht dieses, um die Festung wieder auferstehen zu lassen, denn momentan kann sie sich nicht bewegen und wird nur von Soldaten verteidigt. Lala-Ru besitzt einen blauen Anhänger, mit dem sie Wasser befehligen und "herzaubern" kann, und Hamdo will, dass sie das für ihn tut. Die Tatsache, dass sie sich weigert, führt immer öfter zu Wutanfällen Hamdos, der ohnehin schon sehr brutal und unberechenbar ist und Kinder aus umliegenden Dörfern entführen lässt, die er dann dazu zwingt, als Kindersoldaten in seiner Armee zu dienen - jeder, der sich weigert, wird erschossen oder anderweitig ermordert. Auch Shu muss nach einiger Zeit in Gefangenschaft dieser Armee beitreten und wirbelt sie gehörig auf.
    Die Serie ist einfach enorm brutal dafür, dass sie so einfach gezeichnet ist. Sie hat 13 Episoden, was meiner Meinung nach in diesem Fall genau richtig ist. Viel mehr davon könnte man wahrscheinlich auch nicht ertragen...
    Ich finde Now and Then, Here and There trotz der krassen Thematik wirklich gut und empfehlenswert. Man sollte sich die Serie allerdings nicht antun, wenn man empfindlich gegenüber Gewalt, Mord und Vergewaltigung ist, denn diese Themen (negativ dargestellt) sind zuhauf vertreten, wenn auch häufig nicht explizit gezeigt. Aber die implizite Darstellung reicht meist schon dafür, dass man während des Abspanns reglos und schockiert dasitzt.

    Ich habe die Wii-Version nur kurz angespielt und wusste genau: Diese Steuerung ist nichts für mich. Da ist mir sogar die Motion-Steuerung von Skyward Sword lieber! Sie ist total ungenau, läuft aufs Fuchteln hinaus und die Fehlerrate ist gigantisch! Ich wollte Stich-Attacken machen und andauernd wurde ein anderer Hieb gemacht. Und ich dachte die SkywardSword-Steuerung sei schon ungenau!


    Weiß nicht, ob das ein Witz ist, aber... die Steuerung in Twilight Princess ist überhaupt nicht Motion-basiert. Du schüttelst einfach nur die Fernbedienung und es wird irgendein Hieb ausgelöst. In Skyward Sword war die präzisere Steuerung nur wegen Motion Plus möglich, und das gabs ja noch nicht, als Twilight Princess rauskam.
    Ich persönlich fand das Ganze immer sehr bequem, obwohl ich auch gerne einfach nur ein Knöpfchen drücke, um anzugreifen. Zumindest war es dem Spielspaß nicht abträglich.

    Ich beiße mir grade an The Night of the Rabbit die Zähne aus. Irgendwie wollen mir die Rätsel nicht so richtig einleuchten, häufig habe ich ein ganzes Inventar voller Mist, aber nicht das, was ich grade brauche. Habe aber zuletzt endlich eine Lösung gefunden und kann jetzt beliebig zwischen Tag und Nacht wechseln; ich mache grade die Nacht unsicher. Mich stört es etwas, dass man immer durch die gleichen Screens läuft, in denen sich nur geringfügig was ändert, wenn überhaupt, aber vielleicht wird das mit dem freien Tag-Nacht-Wechsel ja jetzt besser...
    Trotzdem ist es irgendwie schön, mangels Internet ohne Lösung zu spielen - ohne Walkthrough hat man ein besseres Erfolgsgefühl, wenn es dann endlich mal eintritt.

    Requiem for a Dream
    Kennt wahrscheinlich fast jeder. Grob lässt sich das Ganze als "Drogenfilm" beschreiben, das kratzt aber nur an der Oberfläche - obwohl es den ganzen Film ausmacht...
    Es gibt zwei Haupthandlungsstränge: Den des jungen Harry, der mit seiner Freundin und einem Kumpel zusammen in einer Wohnung lebt (?) und drogenabhängig ist. Genommen wird alles mögliche und eines Tages kommen die drei darauf, sich ordentlich was zu besorgen und es zu strecken, um es gewinnbringend weiterzuverkaufen. Zunächst läuft das ganz gut, aber sie nehmen auch viel davon selbst und es kommt schließlich nicht dazu, dass seine Freundin, wie eigentlich gewünscht, einen eigenen Modeladen eröffnet. Schließlich sind sie also wieder so gut wie pleite, und der Stoff ist teuer, wodurch es zu Streitigkeiten kommt.
    Der andere Handlungsstrang verfolgt Harrys Mutter, die von einer bestimmten Fernsehsendung besessen ist und dort unbedingt auftreten will. Eines Tages bekommt sie einen Anruf von einem Mitarbeiter einer Produktionsfirma und bereitet sich daraufhin auf ihren - zeitlich nicht festgelegten - Auftritt vor, indem sie versucht, in ihr altes rotes Kleid zu passen, das sie bei Harrys Schulabschluss getragen hat. Dafür besorgt sie sich bei einem dubiosen Arzt Pillen, die den Appetit zügeln sollen - tun sie auch, allerdings handelt es sich dabei auch um Rauschmittel, wie ihr Sohn entsetzt feststellt. Frau Goldfarb nimmt sie trotzdem weiter und allgemein droht alles immer mehr außer Kontrolle zu geraten...
    Außer Kontrolle geraten ist ein guter Punkt - das ist eigentlich alles, was im Film passiert. Er ist extrem dramatisch, aber wirklich gut gemacht. Jedes Mal, wenn sich jemand etwas reinzieht, ist es mit der gleichen Sequenz von einzelnen Handlungen gestaltet (das ist schwer zu erklären) und die Musik ist, wie auch den meisten Leuten bekannt sein sollte, wirklich grandios und passt perfekt zu diesem Trip von einem Film.
    Fazit: Alles ist schlecht. Nein, ehrlich, das ist so das, was am Ende steht. Der Film selbst ist trotzdem ziemlich gut, ziemlich deprimierend und geht auf einem schmalen Grat zwischen Humor und bitterem Ernst.

    1. Platz: Zelda: A Link Between Worlds
    2. Platz: Goodbye Deponia
    3. Platz: Pokémon X


    Wobei dieses Jahr, wenn man drüber nachdenkt, echt verdammt viele gute Spiele vor allem für 3DS rausgekommen sind... aber man darf ja nur drei nennen.


    Flop: -
    Most Wanted: Zelda Wii U

    Attack the Block
    Ein ziemlich cool gemachter Actionfilm, in dem es darum geht, dass "der Block" im Süden von London mit Aliens bombardiert wird. Um diesen Block zentriert sich quasi das Jugendleben der Gegend - kurz gesagt, er wird von einer Gang besetzt, die am Anfang des Films eine Krankenschwester ausraubt, die ebenfalls dort wohnt. Dann werden sie aber davon abgelenkt, dass ein Meteor(it?) einschlägt, der ein Alien enthält. Die Gang findet das zunächst total cool und erschlägt das Ding, daraufhin kommen aber noch wesentlich mehr Aliens auf die Erde, die alle dem Anführer Moses an den Kragen wollen...
    Zwar nicht besonders anspruchsvoll, aber saucool und spannend. Die (männlichen) Aliens sind richtig gut gemacht - sie sind pechschwarz und haben ein leuchtend blaues Gebiss. Dass so viele Gangmitglieder sterben, fand ich nicht unbedingt nötig, aber gut unterhalten war ich trotzdem.