Beiträge von Hayley

    Ist Love Again nicht von denen selber? Bin mir da nicht so sicher.
    Es lebe PENTATONIX <33


    @Editiert von Megaolf: Hayley: Es wäre nett, wenn du deinen Beitrag noch etwas ausschmücken würdest, so ist er etwas arg kurz. Sei bitte so nett und schreib noch ein paar Zeilen dazu, ansonst wird der Beitrag entfernt.

    Plötzlich trat auch die Kellnerin an den Tisch und legte die Rechnung zu uns. Kurosaki bezahlte diese ohne ein weiteres Wort. Er stand auf und schnappte sich seine Waffe. Nun erhob sich auch die Gerudo und streckte sich einmal. Sie lächelte etwas und blickte aus dem Fenster. "Endlich wieder eine Reise mit einem Ziel.." murmelte sie leise. Erneut fiel ihr Blick auf den schwarzen Krieger, der wahrlich ein Riese im Gegensatz zu den zwei Frauen war. "Na dann, auf gehts!" meinte sie optimistisch.
    Endlich konnte sie wieder mit ihren Freunden reisen. Spaß haben.. Einfach mal Kadaj vergessen. Immerhin schien es ihm ja ganz gut ohne seine Vergangenheit zu gehen und gesorgt hatte sie sich das letzte halbe Jahr genug!


    tbc: Todesberg

    Hayley grinste vor sich hin. Wieder waren ihre Gedanken bei Kadaj.. Es war schon nicht schwer für sie gewesen, mit Darunia zu sprechen .. Da würde es für sie mit Biggoron vermutlich auch nicht allzu schwer werden.
    Schnell versuchte sie den Gedanken an Kadaj wieder los zu werden. Hayley interessierte es gerade wie Kuro und seine 'große Liebe' Elin sich trennen konnten .. Und nun war er tatsächlich mit May zusammen! Mit Amaya verstand sich Hayley doch etwas besser als mit Elin, also war ihr das ganz recht. Wieso das allerdings so gelaufen war, hätte sie trotzdem interessiert. Sie entschloss sich allerdings dagegen zu fragen - nicht das es unpassend wäre ..


    Hayley war noch immer still .. allerdings sah man ihr mittlerweile an, das es ihr etwas besser ging .. Besser als das ganze letzte Jahr auf alle Fälle !

    Hayley lächelte. Zwar war sie noch immer skeptisch, allerdings wollte sie Kuro ja auch zu nichts zwingen. Sie nickte, ging vor und die Beiden waren wieder an ihrem Tisch. Hayley setzte sich sofort, während Kurosaki noch seine Amaya umarmte und ihr ein Küsschen gab.


    Kuro sprach plötzlich davon, das er in die Berge müsste wegen seiner Sense. Hayley lächelte leicht. Auch Kadaj hatte bei den Goronen seine Waffe herbekommen.
    Kurosaki fragte die beiden Frauen, ob diese ihn begleiten würden. Hayley lächelte breit. "Klar, gerne!" Sie versuchte ihre extreme Freude zu verstecken. Es würde sicher komisch wirken - vor allem Amaya gegenüber. Endlich war sie nicht mehr allein!!
    Auch Diese bestätigte, das sie dem schwarzen Krieger folgen würde und somit war die Gruppe sogar zu Dritt.
    Hayley hatte erneut ein Dauergrinsen, das sich so schnell nicht vertreiben lies. Kadaj war zwar sehr prägend für sie geworden, allerdings war sie jetzt nicht mehr allein und das war alles, worauf sie sich konzentrierte.

    Kurosaki versicherte der Gerudo das es ihm gut ging .. "Sicher?" fragte sie nochmal skeptisch nach. Er erklärte, das er die letzten Tage nicht wirklich gut geschlafen hätte.. Sie hob eine Augenbraue. Sie glaubte ihm, allerdings wusste sie das mit Kuro so ziemlich NIE alles in Ordnung war. Er hatte vermutlich so viele Flüche, das er sie selbst nichtmehr zählen konnte und Hayley hatte schon damals bei Kadaj die Befürchtung, das sich das vielleicht nicht ganz so vertragen könnte.


    Hach .. Kadaj ...


    Okay, zurück zum Thema! "Wenn du dir sicher bist, das alles okay ist, glaub ich dir. Aber wenn nicht, weist du das du mir das sagen kannst, ja?" Hayley sah ihn durchdringlich an und wie von allein legte sie ihre linke Hand um ihr rechtes Handgelenk. Sie bemerkte garnicht, das sie das tat, aber da hatte sich wohl wirklich was ins Unterbewusstsein eingeschlichen. Kurosaki: Der hübsche Krieger, der als Einziger von meinem Fluch weis.
    So in etwa müsste das Abgespeichert sein. Und somit auch ein Vertrauensfaktor. Er war für sie da gewesen und irgendwie hatte Hayley das Bedürfniss, das wieder gut zu machen. Ebenso für ihn da zu sein. Vermutlich würde Kuro nie jemanden brauchen, da er alleine wirklich mit sogut wie allem klar kam, aber sollte es ihm mal schlecht gehen, würde sie trotzdem für ihn da sein wollen.

    Hayley war völlig perplex. Was war denn nun mit Kurosaki los? Erst erzählte er ihr, das er wohl in May seine neue Frau fürs Leben gefunden hatte, nachdem er Elin verlassen hatte. Und dann stand er plötzlich auf und ging .. völlig seltsam. Irgendwas an der Art wie er gegangen war war beunruhigend und Hayley machte sich etwas Vorwürfe. Hätte sie ihn vielleicht nicht darauf ansprechen sollen? .. "Ähm.. Ich.. hoffe er ist okay.. Ich seh mal nach, ja?" sagte Hayley etwas schüchtern und erhob sich ebenfalls. Sie wollte ja nicht das sich Amaya sonst was dabei dachte - immerhin rannte Hayley ja quasi gerade ihrem Freund hinterher um mit ihm unter 4 Augen zu reden?
    Trotz allem plagte Hayley das Gewissen und sie wollte für einen Moment mit ihm alleine sein. Also ging sie in den kleinen Gang und blickte sich um. Sie entdeckte eine Tür, die das Klo sein könnte. Ein deutlich zu vernehmendes 'Scheiße!' ertönte aus dem Raum und das war eindeutig Kurosaki.


    Hayley klopfte leise. "Kuro?" .. zögernd öffnete sie langsam die Tür und sah den schwarzen Krieger vor dem Spiegel sehen. Ein paar Tropfen Wasser vielen zu Boden, da sein Gesicht und auch seine Haarspitzen nass waren. Seine Augen waren dunkel umrandet und er hielt seine Faust umklammert. Irgendwas stimmte nicht mit ihm, das wusste die Gerudo.


    "Was ist los?" fragte sie und biss sich leicht in die Unterlippe. Sie wollte ja nichts unangenehmes sagen, sie wollte nur über irgendwas reden, das sie ablenkte... "Tut mir Leid, wenn ich was falsches gesagt hab.." hauchte sie und sah ihn noch immer fragend an.

    von: Hyrule


    Hayley musste lächeln, als Kuro sich erkundigte ob die beiden Frauen schon wussten, was sie wollten. Er sah schon fast eingeschüchtert aus. "Ich denke ich will erstmal nichts.." murmelte die Gerudo noch immer sichtlich mitgenommen von allem, was passiert war. Sie war gerade zu aufgewühlt um irgendetwas zu essen. Sie hatte wirklich keine Lust darauf und auch keinen wirklichen Appettit. Allerdings konnte sie abgesehen davon die restlichen Dinge erstmal unterdrücken, die sie belasteten. Immerhin saß sie mit Kurosaki an einem Tisch und das war gerade etwas, was sie sehr glücklich machte.
    "Sag mal, hast du noch was von diesem Alexander gehört?" fragte sie nach und hob eine Augenbraue. Er war damals einfach immer wieder aufgetaucht und dann sogleich wieder verschwunden. Ein Wunder, das sie ihn ein halbes Jahr nicht gesehen hatte, auch wenn er hinter Kurosaki und Kadaj her war. Sie hätte nicht geglaubt, das es so einfach war ihm aus dem Weg zu gehen.


    Alexander, das war gerade DAS Gesprächsthema um sich abzulenken. Etwas das sie interessierte und in dem es nicht zwingend um Kadaj ging, auch wenn er irgendwie mit drin steckte.
    Die Gerudo wirkte derzeit wieder etwas fröhlicher. Sie konzentrierte sich voll und ganz auf Kurosaki, der es schon immer irgendwie geschafft hatte, sie nach Vorne blicken zu lassen.

    von: Steppe


    Während die Drei in die Stadt gingen, viel Hayley garnicht auf das Amaya sich im Hintergrund hielt und kurz sogar stehen blieb. Kuros Blick glitt auf sein Mal, das er noch immer hatte. Man sah die Sorge in seinem Blick und Hayley überlegte ob es vielleicht doch keine gute Idee war, das erwähnt zu haben. Es schien als hätte er das Mal vorrübergehend garnicht mehr beachtet und sie wollte ja nicht gerade alte Wunden wieder aufreisen.


    Als Amaya wieder bei ihnen war erzählte Kurosaki das bei den Beiden seither wohl kaum etwas passiert war. Sie lebten ihr Leben und wanderten umher. So ein Leben wäre für Hayley kurzfristig mit Sicherheit auch mal etwas entspannendes. Einfach sorglos um die Welt reisen.


    Amaya machte sich erneut bemerkbar und hatte einen Gasthof ausfindig gemacht. Kuro meinte dies wäre wohl eine gute Wahl. Hayley war das alles recht egal, sie ging einfach hinein. Sie musste einfach ein wenig zur Ruhe kommen - sie war noch völlig verwirrt von allem. Die Drei suchten sich einen leeren Platz, den sie auch gleich gefunden hatten. Hayley setzte sich und sah noch ein paar Momente völlig unbeholfen zu Boden, bis sie sich endlich zusammenreisen konnte. Ihr Blick viel zu dem schwarzen Krieger und ein sanftes Lächeln legte sich auf ihre Lippen. Sie durfte nicht an Kadaj denken, das würde es nur noch schwerer machen. Aber Kurosaki war hier und er war für sie da, wie er es schon immer war. Ihr kleines Mal am Handgelenk versteckte die Gerudo nicht mehr. Es gab auch keinen Grund mehr dazu. Kadaj war nicht hier und selbst wenn, die Gerudo wusste mittlerweile recht gut damit umzugehen.
    Natürlich freute sich Hayley ebenso, das Amaya nun hier war, allerdings konnte sie das momentan noch nicht so zeigen. Kurosaki wieder zu treffen war quasi das Beste, was der Gerudo jetzt noch passieren konnte. Klar fand sie die junge Frau immer sehr sympatisch und sie hatten sich super verstanden, doch Kuro war einfach ihre Vertrauensperson gewesen.
    Hayleys Blick wurde klaarer - nicht mehr ganz so leer wie zuvor und das Lächeln wich auch nicht von ihren Lippen. Wenn sie die Sache mit Kadaj verdrängte - was ihr gerade recht gut gelang - dann war sie momentan einfach nur glücklich die alten Freunde wieder gefunden zu haben.


    zu: Gasthof zum prachtvollen Adler

    “Sag mal Hayley, was ist passiert? Wieso sitzt du verzweifelt mutterseelenallein hier auf der Straße?“ Fragte der Krieger die junge Gerudo. Sie senkte kurz den Blick, es war alles einfach zu kompliziert zu erklären. "Ich erzähls dir ein anderes Mal.." sagte sie leise. Irgendwann, wenn sie sich wieder zusammen reisen konnte, würde sie es ihm kurz erklären. Kuro lud Hayley zum Frühstück ein und meinte, er würde in die Stadt gehn. Schweren Herzens überlegte sie und blickte zum Tor. Ihr Blick galt wieder Kurosaki. "Ja, gern." Okay, das gerne war wohl gelogen, allerdings war sie somit nicht mehr allein. Auch wenn die Möglichkeit bestände das sie Kadaj über den Weg laufen würde, so hätte sie doch Kurosaki an ihrer Seite.
    Kurosaki war Hayley mittlerweile sehr ans Herz gewachsen, da er der einzige war, der von ihrem kleinen Fluch wusste, den sie seit der Nacht am Hyliasee mit sich herum schleppte. Mittlerweile hatte sie das alles sehr gut unter Kontrolle und es schien nun eine etwas heitere Zeit anzubrechen. Sie konnte dem schwarzen Krieger vertrauen, das wusste sie. Sie wurde bisher noch nie von ihm enttäuscht und war sich sicher, das dies auch nie passieren würde.


    Kurosaki ging mit den zwei Frauen in Richtung Stadt. “Erzähl mal, wie geht es dir denn? Mir scheint dir ist etwas widerfahren? So aufgelöst habe ich dich noch nie erblickt. Was ist passiert? Kann man dir helfen?“ Hayley lächelte bitter. "Mir gehts .. nicht gut.." meinte Hayley knapp und sah sich mittlerweile in der Verfassung nun eine kurze Erklärung abzugeben. "Ihr helft mir mit eurer Anwesenheit." sagte die Gerudo lächelnd. "Passiert ist an und für sich nicht viel. Das letzte mal als ich dich gesehen habe war auch sogut wie das letzte mal als ich mit jemandem normal geredet habe. Seit diesem .. Kampf .. zwischen dir und Kadaj bin ich auf der Suche nach ihm.." Kurz verzog die Gerudo ihr Gesicht. Seit über einem halben Jahr - sogar im Winter - zog die Gerudo nur durch das Land um ihn wieder zu finden. "Ich bin fündig geworden .. Vor ein paar Minuten.." sagte sie leise und blickte traurig Richtung Stadt. "Ich weiß zwar nicht warum, aber Kadaj hat keine Ahnung wer er ist geschweige denn wer ich bin. Das war mir zu viel.. Und so bin ich in der Steppe gelandet.. wiedermal." Hayley riss sich zusammen und trug wieder ein leicht verzweifeltes Lächeln auf den Lippen, allerdings konnte sie sich diesesmal vor einem Nervenzusammenbruch abhalten.


    "Und sonst? Bei euch irgendwelche Neuigkeiten?" fragte sie nach um das Thema zu wechseln. Es wurde Zeit das sich ihr Leben auch um andere Dinge als nur Kadaj drehte ...


    tbc: Marktplatz

    Hayleys Blick richtete sich schnell nach oben, als sie ihren Namen hörte. Sie konnte ihren Augen kaum trauen, es war Kurosaki! Er reichte ihr die Hand und Hayley erfasste diese und stand langsam auf. "Kuro?" fragte sie fast ungläubig nach. Sie konnte ihre Freude kaum zurück halten und viel ihm um den Hals. "Oh Gott, ich bin so froh dich zu sehen." Nur ein paar Meter weiter stand May, doch Hayley konnte sich noch nicht von Kurosaki lösen. Ein Lächeln schlich sich auf ihre Lippen. Es war so schön ENDLICH wieder in Gesellschaft zu sein! Seit einem halben Jahr war Hayley alleine und auf der Suche nach Kadaj. Das letzte mal als sie Kurosaki gesehen hatte, hatte er versucht ihren Liebsten umzubringen, doch das war jetzt völlige Nebensache. Kadaj hatte sie vergessen, warum auch immer, doch Kuro erinnerte sich an sie. Langsam löste sie sich aus der Umarmung und lächelte zu May. "Hallo Amaya." sagte die Gerudo glücklich und wischte sich die Tränen ab. Endlich war sie nicht mehr alleine...

    Fassungslos hörte sie Kadajs Worte, konnte ihnen aber nicht glauben. "Du weißt nicht, wer ich bin?" fragte sie nach. Kadaj schien alles vergessen zu haben, einfach alles. Sie konnte nichtmal hinterfragen, weshalb. Sie wusste nicht, was mit ihm passiert war, aber das war ihr gerade garnicht wichtig. Tatsache war, das er es nicht wusste und das traf sie gerade sehr. Sie kniff ihre feuchten Augen zusammen. "Du bist Kadaj. Ich weiß nicht woher du kommst, ich weiß nur das ich dich am Hylia See kennen gelernt habe. Dieses Schwert ist quasi dein Leben, also pass darauf auf. Es heißt Raya.. Was du vorhattest, ist eine gute Frage. Ich weiß es nichtmehr genau, es ist zu lange her. Du hattest wohl kein richtiges Ziel, weil du mehr oder weniger auch mit Freunden umhergezogen bist und dir Zeit für deine Freundin genommen hast.." Ihre Stimme wurde immer leiser. Sie sprach alles völlig monoton und versuchte ihre Gefühle zu unterdrücken, die entweder Trauer, Enttäuschung oder Wut waren. Wenn nicht sogar alles zusammen. "Ich bin Hayley .. Deine Freundin. Du warst ein halbes Jahr verschwunden, ich hab keine Ahnung wo du überhaupt warst. Aber jetzt bist du wieder hier .. und erinnerst dich an nichts." Hayley seufzte. Noch immer verletzt blickte sie ihn an und musterte ihn. "Du solltest dich in Acht nehmen, du hast viele Feinde." Sie sah ihm tief in die Augen. Sie konnte garnicht glauben, das er endlich wieder hier war .. Aber es war viel zu schlimm zu wissen, das er alles vergessen hatte. 'Ob sein zweites Ich mich noch kennt? Oder ob das ebenfalls alles vergessen hat..' fragte sich die junge Gerudo. "Du hast eine Art .. Schizophrenie." Anders wusste die Gerudo sich nicht auszudrücken, ohne ihn großartig zu verwirren. "Gib darauf Acht, das sie nicht die Überhand gewinnt." Hayley war völlig am Boden zerstört und blickte traurig auf den Boden. Sie machte sich bereit dafür zu gehen, sie hielt es nicht aus in seiner Nähe zu sein und zu wissen, das er sie nichtmal wieder erkannte. "Ich muss los, wir sehen uns später, versprochen."


    Noch hielt sie sich unter Kontrolle, aber als sie die Stadt richtung Steppe verlassen hatte und einige Meter gelaufen war, brach sie völlig am Boden zerstört zusammen. Wie konnte das nur passieren ?!


    tbc: Steppe

    von: Steppe


    Hayley betrat die Stadt und sah sich um. Ihr Blick schwiff durch die Häuser und durch die Menschenmägnen, die sich an diesem frühen Morgen versammelt hatten. Plötzlich traf ihr Blick auf eine bekannte Person. Sie kniff die Augen zusammen. 'Das kann nicht sein.' Hayley musste ganz sicher gehen, ehe sie sich freuen würde, ansonsten würde sie nur weiter enttäuscht werden. Als besagte Person sich zufällig in ihre Richtung bewegte und sie sein Gesicht sehen konnte, viel es ihr wie Schuppen von den Augen. Es war Kadaj! Geschockt blieb sie einen Moment stehen. Er lebte !! Sie überwand sich zu zwei kleinen Schritten, die auf ihn zugingen, ehe sie losrannte und seinen Namen rief. "Kadaj!" Sie sprintete zu dem Mann, den sie über alles liebte und den sie so lange gesucht hatte. Über ein halbes Jahr war er nun verschwunden und plötzlich stand er da. Einfach so, es schien ihm nichts zu fehlen. Als dieser sie bemerkte, blickte er sie perplex an, doch das registrierte die Gerudo nichtmal wirklich, denn sie war ihm schon um den Hals gefallen. "Mein Gott, Kadaj! Wie gehts es dir?! Ich hab dich überall gesucht! Wo warst du solange? Ich dachte du wärst tod!" Langsam kullerten ein paar Tränen der Freude aus ihren Augen und sie blickte ihn an. "Ich hab dich so vermisst." hauchte sie.

    Hayley schloss die Augen und ehe sie sich versah, war sie eigeschlafen. Als sie erwachte, erkannte sie den Sternenhimmel und den Vollmond. Gähnend erhob sie sich und blickte sich um. Sie wollte ja eigentlich weitergehen. Schulterzuckend und recht gleichgültig ging sie durch die Steppe.
    Als sie so umherstreifte, fand sie plötzlich einen völlig zerstörten Lagerplatz vor. Sie blickte sich um - es war kein Mensch in Sicht, aber irgendetwas sagte ihr, das sie hier genau richtig war. Hayley wusste nicht, das Kadaj nur vor wenigen Minuten diesen Platz hier verlassen hatte, aber irgendwie konnte sie es fühlen. Sie fühlte, das sie hier etwas verpasst hatte und genau auf dem Richtigen Weg war, doch sie dachte garnicht daran, das es Kadaj sein konnte. Sie hatte die Hoffnung auf ein zufälliges Wiedersehen bereits aufgegeben. Sie sah sich ein wenig um, ehe die Sonne auch schon wieder fast aufging. Sie beschloss noch bis zum Tagesanbruch zu warten, ehe sie sich ihr Frühstück suchte. Sie wollte bei der Jagt wenigstens etwas sehen, also setzte sie sich auf den Boden und wartete ab.


    Als es dann endlich heller wurde, beschloss Hayley doch diesmal in die Stadt zu gehen und sich vielleicht dort etwas zu besorgen. Immerhin war sie ja nicht so der Fan vom Töten. So machte sich die Gerudo auf den Weg.


    tbc: Hyrule Stadt

    Nach einigen Tagen strahlte auch die Sonne wieder über die Steppe. Mittlerweile hatte Hayley sich schon fast zu einer Überlebensexpertin entwickelt. Sie war nun den ganzen Winter auf der Suche nach Kadaj gewesen und hatte ihn noch immer nicht gefunden. Nun begann der Frühling. Der Schnee wurde zu matsch und die Sonne schien wie eine Erlösung für Hayley zu sein. "Endlich Sonne." murmelte sie und schloss kurz ihre Augen, um diesen kleinen Augenblick ihrer Sorglosigkeit perfekt zu machen. Doch im nächsten Moment hatte sie auch schon wieder ihr Ziel im Kopf. Hayley wusste nicht wo sie noch suchen sollte - Kadaj war verschwunden. Sie hatte die Hoffnung bereits aufgegeben, ihn jemals wieder zu finden, allerdings hatte sie sich geschwören trotzdem nicht damit aufzuhören. Was sollte sie denn sonst schon tun? Hayley hatte keine Pläne, statt dessen war die letzte Zeit ein hartes Training für sie. Die Gestalten die ihr begegnet waren und auch die Eiseskälte. Sie hatte ihren Fluch mittlerweile sogar sehr gut unter Kontrolle gebracht - woher auch immer dieses Ding gekommen war. Sie konnte sich schon garnichtmehr richtig daran erinnern. Hayley kam nun langsam richtung Gerudowüste, also auch in die Nähe des Hyliasees, wo sie nun Rast machte. Die Erinnerung war schon fast erblasst, wie sie und Kadaj am Hyliasee zueinandergefunden hatten, doch noch immer war sie so schmerzhaft. Seufzend verspeißte ihr letztes Stück Brot, das sie bei der letzten Rast in Kakariko gekauft hatte. Hayley würde alles dafür geben, Kadaj wieder zu sehen, aber dies schien für sie mittlerweile ein Ding der Unmöglichkeit.

    Solltet ihr mir auf den Steppen begegnen, ich würde gerne meine Augen behalten und auch den Rest an meinem Körper :D
    Bin immernoch verzweifelt alleine xD Mit meinem Fluuuch :( xD

    "Sei doch endlich still!" hörte Hayley jemanden rufen. Die Stimme zog sich vermutlich durch die ganzen Steppe. Hayley konnte nur erkennen, das es eine Frau war, aber die Stimme kam ihr sonst nicht wirklich bekannt vor. Es wurde langsam wieder dunkel, weshalb Hayley ihre weitere Suche unterbrach. Seufzend setzte sie sich an einen Baum. Das Werkzeug um sich Feuer zu machen wurde immer weniger. Ihr Blick wanderte auf ihr Handgelenk, das noch immer von einem schwarzen Mal geziert wurde. Es hatte sich kaum verändert, aber Hayley hatte in den letzten Wochen ein wenig gelernt, sich unter Kontrolle zu halten. Sie konnte es manchmal sogar komplett unterdrücken. Wieder seufzte sie und blickte in den Himmel. Sie spürte genau wie sie die Hoffnung verlor, Kadaj jemals wieder zu finden.