Beiträge von Darkshuttle123

    Abschnitt: 1.6

    Konsole: Switch 2 (N64-Version)



    Schadens- und Wachprotokoll #3


    🏰👑 Im Namen des Königs und der Prinzessin von Hyrule 👑🏰


    Gegenstand: Akute Gefährdungslage durch Minderjährigen Routinekontrolle

    Zuständigkeit: Ministerium für hydrologischen Frieden und maritimen Schutz (MCFISH)

    Einsatzgebiet: Zoras Reich


    Verheerende Eingriffe in die lokale Fauna Biologische Besonderheiten


    Frösche

    • Abnorme Zellwucherungen Kaum merkliche Vergrößerung als Reaktion auf verstörende Okarinamusik standardisierte auditive Reize

    Fische

    • Gewaltsames Einbringen Behutsames Einführen in zu kleine DIN-zertifizierte Flaschen (Anm.: NAYRU- und FARORE-Zertifizierung noch ausständig)

    Elektroterrestrischer Biotentakel Barinade

    • Allergischer Schock und Selbstdetonation Leichte Pustelbildung als Reaktion auf wiederholten, rücksichtslosen Stichwaffeneinsatz geringfügige Ruhestörung

    Zoras (Speziesbeschreibung)

    • Wissenschaftlicher Name: Homo zora (hyl. für "schwules Fischi")
    • Ordnung: Süßwasserzora (Anm.: Abgrenzung von Salzwasserzoras biologisch umstritten und sozialpolitisch heikel)
    • Körperbau: fischig
    • Lebensweise: amphibisch
    • Gewählter Schutzpatron: Säugetier
    • Systematische Kategorisierung: nicht klassifizierbar (Anm.: Identitätskrise wahrscheinlich)
    • Gesetzliche Lage: Auf das Nichtvermählungsgesetz zwischen Zoras und Hylianer ist insbesondere zu achten. Regelmäßige Kontrollen erfolgen durch das Diwasserstoffmonoxid-Kommando.


    Programm während königlicher Fortbewegungsaktivitäten (Vorschläge)

    • Zubereitung einer Mahlzeit
    • Besteigung des Todesberggipfels
    • Vollständige Entleerung des Hylia-Sees sowie anschließende Wiederbefüllung
    • Erwerb einer Immobilie in Hyrule-Stadt, anschließender Abriss und Neubau
    • Manuelle Erfassung sämtlicher Sandkörner in der Gerudo-Wüste
    • Absolvierung der Weltrettung inklusive nachfolgendem Weltuntergang


    Prognose


    Zunehmende Eskalation des Tatverhaltens zweifelsfrei dokumentiert. Keine Auffälligkeiten. Unmittelbares Einschreiten dringend empfohlen. Weitere Beobachtung und Dokumentation mit sofortiger Wirkung einstellen.


    Zuständiger Wachmann: ⬛⬛⬛⬛ (Anm.: Das Protokoll wurde nach bestem Ermessen geführt)




    Game Over: 0

    Herzen: 8

    Challenges: Depperte Kuh verloren X

    Danke an Yuffie, der Tipp mit dem anderen Habitat hat geholfen. Hat zwar etwas gedauert, bis ich es herausgefunden hatte, aber so konnte ich das Vieh dann doch noch „fangen“.


    In Trübküstia soll ich storymäßig als Nächstes den Wärmegenerator aktivieren, ansonsten lag mein Fokus mal wieder auf dem Bauen und Herumschieben von Pokémon (in Welkwüstia und Kargbergia hauptsächlich). Mich triggert es, wenn ich z. B. die Grundstufe eines Pokémon in Stadt A und seine Entwicklungsstufe in Stadt B habe. xD

    Ich habe mir schon überlegt, ob ich Neulandia nicht als Restlbox missbrauche, also alle nicht so tollen Viecher dorthin verfrachte. Glaub nämlich nicht, dass ich die Motivation habe, eine Stadt komplett von 0 aufzubauen; habe mit den bestehenden schon genug um die Ohren und so wäre Neulandia wenigstens genutzt.


    Meinen heutigen Beitrag möchte ich mit diesen beiden Turteltäubchen beenden:

    Heute vor 50 Tagen setzte ich meinen ersten Schritt auf eine damals noch unbewohnte Insel, die alsbald auf den Namen Rubinia getauft werden sollte. Und, oh boy, was für ein Jubiläum das heute war!


    Erstmal war Ottfried, ein grantiger Oktopus, am Campingplatz zu Besuch. Erst schoss mir ein "Mid, kannst du skippen" durch den Kopf, aber dann dachte ich mir, dass ich noch nie ein solches Tier als Bewohner hatte und ich besser versuchen sollte Rolo, das blöde Schwein (literally), zu ersetzen, der sich nach wie vor weigerte, zu gehen.

    Einige Male habe ich versucht, Ottfried auf die Insel zu locken, leider nur mit mäßigem Erfolg. Entweder weigerte er sich komplett oder er wollte statt einer meiner Lieblingscharaktere herziehen. Nichts da!

    Frustriert buchte ich dann spontan einen Urlaub aka ein Arbeitskollege hatte einen passablen Rübenpreis und seine Freundin einige Anleitungen für mich. Nachdem ich die beiden Inseln abgeklappert und alles abgeräumt hatte, kehrte ich nach Rubinia zurück und traute meinen Augen kaum: Rolo kam mit Tränen in den Augen auf mich zu und gestand mir, dass er sich nicht mehr wohl fühlte und Rubinia für immer verlassen wollte. Ich tröstete ihn, während ich mir "JACKPOT" dachte, und so endet das 50-Tage-Jubiläum mit einem mehr als zufriedenen Darki.


    Auf die nächsten 50 Tage, wohooo.

    Abschnitt: 1.5

    Konsole: Switch 2 (N64-Version)



    Vertrauliche Briefe #3


    An Seine Erhabenheit,


    es ist mir fremd, Eure geschätzte Zeit wiederholt zu beanspruchen, doch bringe ich Neuigkeiten, die für Euch von Belang sein könnten. Vor zwei Tagen, kurz vor dem ersten Glockenschlag zur Mittagszeit, sah ich den Jungen in Kakariko. So, wie es die anderen Männer vorhergesagt hatten. Obgleich er auf den ersten Blick nur wie ein unbedarftes Kind wirkte, schien er mir auffällig. Ins Auge sprang mir ein Armreif mit zwei großen Edelsteinen, deren Herkunft mir zunächst unbekannt war. Aufgrund eines dienstlichen Vorfalls musste ich in Goronia Wache beziehen. Dies stellte sich jedoch als Glücksgriff heraus, denn so war es mir möglich, einigen der redseligeren Goronen wertvolle Informationen zu entlocken. Beim roten Edelstein handelt es sich um einen Opal, eine Art Heiligtum der Goronen, den der Junge für Verdienste um das hiesige Volk überreicht bekommen hatte. Leider entzieht sich meiner Kenntnis, was genau dieses Kind vollbracht hat. Er scheint nun in Richtung Lon-Lon-Farm losgezogen zu sein. Beflügelt von dieser Entdeckung habe ich Einsicht in die Wachprotokolle genommen und eine Abschrift angefertigt, die beiliegt. Aus diesen geht hervor, dass es sich beim grünen Edelstein vermutlich um den Kokiri-Smaragd handelt. Ich weiß nichts über derlei Artefakte, finde es aber höchst eigenartig, dass sie im Besitz eines Kindes sind. Ich hoffe, dass Euch die vorliegenden Informationen von Nutzen sind. Da ich meinen Posten nicht verlassen kann, werde ich versuchen, über andere Wachmänner an zusätzliche Informationen zu gelangen.


    In Erwartung Eurer Antwort

    Ein Diener



    Niemanden einweihen. Folge dem Kind.



    Kageyori starrte ausdruckslos in die Kerzenflamme, deren Flackern gelbliche Punkte auf dem Pergament vor ihm tanzen ließen. Dem Jungen folgen? Aber wie? Eine erneute Versetzung würde unmöglich stattgegeben. Irgendwo in den Tiefen dieser Stadt stöhnte ein Gorone. Desertieren bedeutet Hochverrat, ich muss einen anderen Weg finden. Kageyori zählte zum dritten Mal die Rubine, die dem knappen Antwortschreiben beigelegt worden waren. Sie wirkten schwerer als sie sollten. Er schluckte. Er dachte an Akari. An seinen ungeborenen Sohn. Er seufzte und richtete sich dann ruckartig auf, als ihm etwas einfiel. Ryo. Der junge Wachmann, den er niedergeschlagen hatte. Dieser hatte Angst vor ihm. Möglicherweise könnte er ihn einschüchtern und dazu zwingen, seinen Posten zu übernehmen. Kageyori könnte derweil einfädeln, jemandem aus dem Dorf sicheres Geleit zur Lon-Lon-Farm anzubieten; die Zeiten waren unsicher geworden und viele trauten sich nicht mehr, alleine die Stadt zu verlassen. Er nickte, wie um sich selbst zu bestätigen. Ja, ja. Irgendein altes Mütterchen konnte er schon um den Finger wickeln. Er spitzte die Gänsefeder, tauchte sie in die kohlrabenschwarze Tinte und schrieb dann eine Antwort.



    An Seine Erhabenheit,


    ich werde die Gelegenheit nutzen, meine Loyalität in größerer Verantwortung unter Beweis zu stellen.


    Euer ergebener Diener



    Kageyori wurde langsam nervös. Er hatte seinen Plan doch noch umsetzen können und das grüngewandete Kind eingeholt. Es hatte mehr Mühen und Zeit gekostet, die Wachrochade in Gang zu setzen und in Kakariko jemanden aufzutreiben, als erwartet und so hatte er schon Sorge gehabt, das Kind aus den Augen zu verlieren. Und jetzt, auf der Farm, passierte... nichts. Der Wachmann hatte sogar seine Hilfe bei der Reparatur des Scheunendachs angeboten, um den sonderbaren Jungen länger beschatten zu können. Doch alles, was dieser tat, war Hühner zu zählen, Kühe zu melken und mit der Farmerstochter zu musizieren. Verdammter Narr. Was ist, wenn das Kind nicht mehr als das war, was er jetzt sah - ein Kind? Und er hatte sich mit einem fremden Herrscher verschworen um… ja, wofür eigentlich? Zweifel legten sich über Kageyoris Herz, als er die letzten Dachschindeln festklopfte und die glutrote Sonne hinter der Farm verschwand. Er versuchte, das unschuldige Lachen der beiden Kinder zu überhören.




    Game Over: 0

    Herzen: 6

    Ich habe die Beete in Kargbergia restauriert. Habe ich ewig und drei Tage herumprobiert, damit das Wasser so fließt, wie ich das möchte? Ja. Habe ich zu wenig Keimlinge für den Garten? Ja. Habe ich das Wasserrad in die falsche Richtung gebaut, sodass der Strommast jetzt in einer Einbuchtung dahinter Platz finden musste? Ja. Würde ich mir jetzt wünschen, dass Lohgock vorbeikäme und mich saftig wegkicken würde? Ja.

    Rechts neben dem Wasserrad habe ich noch ein kleines Haus hingeknallt (Bausatz) und ansonsten die Hauptquest mal abgeschlossen.


    In Welkwüstia habe ich ein Windrad und Strommasten errichtet und ein großes Haus in Auftrag gegeben. Ansonsten versuche ich noch Papungha zu bekommen (ist es einfach nur sehr selten, wie es auch im Pokédex steht, oder muss ich eine „Spezialaufgabe“ erfüllen?).


    In Trübküstia habe ich etwas mit der Story weitergemacht, im Prinzip bin ich hier nach wie vor noch dabei, mehr Strom zu generieren.


    Bin mittlerweile in Neulandia angekommen. Nette Idee mit der „Blanko-Insel“, werde aber jetzt eher mal andernorts weitermachen, damit der Storyprogress nicht ausbleibt.



    Ich hoffe, der Beitrag klingt nicht zu „lustlos“, habe nach wie vor viel Spaß mit dem Game!

    Zuletzt habe ich im Norden einiges gemacht, u. a. eine Art Fressmeile mit allerlei Kulinarischem gestaltet. Habe ein paar Seen angelegt und plane noch eine kleine Angelecke. Im Nordosten wurden mal die Windräder hingestellt und es folgt noch ein Tulpenfeld (Holland-Areal). Im Nordwesten habe ich den Vulkan hingepackt, keine Ahnung, was ich da noch mache.

    Es sind auf ganz Rubinia noch einige Wiesenflächen unbenutzt, die lasse ich mal offen für spontane Ideen. Ein bisschen was habe ich zwar schon im Kopf, aber ich bin da ganz bei Hyro; es muss ja nicht alles jetzt schon stehen.

    Aufgänge und Brücken werden auch noch einige kommen; ich mag es einfach, wenn ich viele verschiedene Wege habe. die zum Ziel führen.

    Ansonsten stehe ich kurz vor meiner letzten Hauserweiterung. Den aktuellen Kredit sollte ich diese Woche abbezahlen können.


    Nach wie vor drehe ich meine tägliche Runde und habe viel Spaß mit meiner Insel, die langsam aber stetig wächst. Das Game spielt sich dank QoL-Verbesserungen deutlich angenehmer als 2020, obgleich natürlich nicht alles perfekt ist.


    Heute habe ich mit dem Umbau in Kargbergia begonnen; Vulkanasche beseitigen, Hauptweg verlegen (noch nicht fertig), Vulkanasche beseitigen, Erz schmelzen und Barren formen für das Pokémon-Center (ist morgen fertig) uuund Vulkanasche beseitigen.

    Habe heute auch eine vulkanartige Wunderinsel betreten und dort fleißig Erz gefarmt sowie ein hübsches, kirchenähnliches Gebäude entdeckt; Arceus möge es mir verzeihen, dass ich alles abgerissen und eingesteckt habe - die Buntglasfenster waren zu schön!

    Storytechnisch bin ich gerade dabei, die Party zu organisieren. Finde ich eine tolle Idee.


    In Trübküstia habe ich einige Aufgaben für Farbeagle erledigt und ich war kurz beim Schiff! Na wenn das nicht …

    Ansonsten habe ich in der zweiten Stadt nicht so viel gemacht.


    In Welkwüstia habe ich endlich ein Glutexo erhalten und damit die nächste Starter-Reihe fertig. Muss wohl ein neues Haus her; ich hätte gerne alle Entwicklungsreihen irgendwie beisammen (in einem Haus oder zumindest die Bleiben in räumlicher Nähe). Strom ist nun an und das Umgebungslevel auf 9 geklettert. Immer wieder mal baue ich an der „Hauptstadt“ weiter.



    In deine anderen Threads poste ich natürlich noch, Yuffie , aber erstmal möchte ich die Story beenden. Kann aber noch dauern, ich bleibe dann doch immer wieder beim Gestalten und Erfüllen der Wünsche hängen. 😅


    Edit: Oh, und ein Lob an deine Hauseinrichtung bzw. die Picknick-/Höhlenarea - sieht wirklich gut aus!

    Why Bother?” You're Your Own Worst Enemy in Art | The Anime Madhouse

    Quelle: https://fiddletwix.wordpress.c…r-own-worst-enemy-in-art/


    Liebe Pinselpiraten, Leinwandlegenden und Skizzenstars,


    anlässlich der neunten Ausgabe des ZFZZ, bei dem einige User des Forums gemeinsam den Allzeitklassiker Ocarina of Time spielen, könnt ihr wieder eure malerischen Fertigkeiten unter Beweis stellen. Ihr zockt und schreibt fleißig beim ZFZZ mit? Zeigt uns gerne auch, wie gut ihr eure Erlebnisse zeichnerisch verarbeiten könnt. Ihr wärt gerne Teil des Projekts gewesen, habt aber weder die Zeit noch die Muße gefunden, mitzuspielen oder Berichte zu verfassen? Auch kein Problem, lasst euch einfach von den ZFZZ-Beiträgen inspirieren und erschafft ein Kunstwerk, welches das Projekt ergänzt.


    Regeln des Zeichenwettbewerbs 2026

    • Aufgabe: Zeichne einen besonderen Moment, eine erinnerungswürdige Szene o. Ä. aus Ocarina of Time, der/die vom ZFZZ 9 inspiriert ist.
    • Bildart: Stift und Papier, Pinsel und Leinwand, Pen und Pad - die Art des Bildes steht dir frei.
    • Teilnahmebedingungen: Keine. Alle können mitmachen. Du musst weder beim ZFZZ aktiv mitspielen oder mitschreiben noch ein Kunststudium absolviert haben - es geht um Spaß an der Sache und wenn du einen Stift in der Hand halten kannst, bist du startklar. :z08:
    • Einsendemöglichkeit: Schicke dein Werk mit einem selbstgewählten Titel per PN an Darkshuttle123 (das bin ich *wink*).
    • Abgabeformat: Reiche dein Bild im JPEG- oder PNG-Format ein. Solltest du ein analoges Bild einsenden, scanne es ein oder fotografiere es ab; achte dabei in deinem eigenen Interesse auf die Bildqualität.
    • Einsendeschluss: 15. Mai 2026, 23:59 Uhr
    • Schriftzüge: Einzelne Buchstaben, Wörter oder Sätze in Form von Ausrufen, Sprechblasen o. Ä., die zum Dargestellten passen, sind erlaubt. Keine Signaturen, die Rückschlüsse auf den Künstler möglich machen.
    • Nutzung von AI: KI-generierte Bilder sind nicht erlaubt. Klassische KI-basierte Tools im Rahmen von Zeichenprogrammen sind in Ordnung.


    Nach Einsendeschluss werden die Werke in einem separaten Thread veröffentlicht und zur anonymen Wahl gestellt. Das Bild bzw. der Künstler mit den meisten Stimmen gewinnt den Zeichenwettbewerb 2026. Der Sieger erhält das Triforce-Fragment des Mutes und wird in das Heilige Reich aufgenommen. Und wer weiß… Vielleicht gibt es sogar noch mehr?


    Sollten noch Fragen offen sein, stellt sie gerne hier im Thread. Ansonsten wünschen wir euch viel Spaß beim Zeichnen und eine erfolgreiche Teilnahme. Mögen euch eure Kreativität und die drei Göttinnen leiten!



    Euer ZF-Team

    Abschnitt: 1.4

    Konsole: Switch 2 (N64-Version)



    Vertrauliche Briefe #2


    Die geschliffene Oberfläche des blauen Rubins spiegelte einen Mann, den er zu kennen glaubte. Er sah das kurze, struppige Haar, die Narben auf dem abgekämpften Gesicht und die dunklen, hervorstehenden Augen, doch der bläuliche Schimmer des Edelsteins legte sich wie ein Schleier über sein Erscheinungsbild, durch den man bloß Schemen erkennen konnte. Es fühlte sich an, als sähe er sich nicht in seiner völligen Gänze.

    Kageyori beugte sich näher an sein entrücktes Ebenbild, als hinter ihm eine hölzerne Tür krachend aufflog und sich Licht über seinen Rücken ergoß. Ruckartig richtete er sich auf und ließ den Rubin in seiner Manteltasche verschwinden. Ein Grölen drang aus der Taverne, in der er den Abend verbracht hatte.

    »Kage, da steckst du!«, sagte eine fröhliche Stimme. Ryuu? Ryo? Er wusste nicht mehr, wie der Mann hieß, der ihm nach seiner Ankunft in Kakariko zur Seite gestellt worden war. Namen waren wie ein Schloss ohne König, doch so oder so sah er das Gesicht des jungen, schlaksigen Wachmanns vor seinem geistigen Auge. Eine Stimme vergaß er nie, schon gar nicht, wenn sie ihn ständig umgab.

    »Mhm.«

    »Wir dachten schon, du drückst dich«, sagte der Mann nicht unfreundlich. »Wir warten auf deinen Einsatz, Kollege. Ein Spiel, ein Roter. Der Abend ist noch jung.«

    »Ich bin müde«, log Kageyori und dachte an den Fünfer in seiner Tasche. Er zog seinen Wams zu und machte sich daran, loszugehen, als sich eine unerwartet weiche Hand auf seine Schulter legte.

    »Komm schon, ein Spiel noch. Für Neulinge gehört sich das.«

    Kageyori sah über seine Schulter. Der junge Kollege blinzelte wiederholt, wich jedoch nicht zurück. Er hatte ein schmales, glattes Gesicht, strohblondes Haar und abstehende Zähne. »Wie lange dienst du schon?«, fragte er ihn.

    »Ich? Öh… weiß nicht, drei Monate oder so«, sagte er, »seit dem Tod meiner Mutter. Jedenfalls... was ist denn jetzt mit dem Würfeln?«

    »Für heute lass ich es gut sein. Danke, aber ich leg mich hin«, sagte Kageyori.

    »Ach, komm«, sagte sein Gegenüber quengelnd, »lass uns nicht hängen. Das gebietet die Ehre.«

    »Was weißt du schon von Ehre?«, fragte er brummend.

    Der Wachmann zuckte mit den Schultern und setzte ein dümmliches Grinsen auf: »Nicht viel, es klang einfach gut. Lass uns würfeln. Ich brauche die Rubine für meine Familie, hehe.«

    Kageyori wollte seine zur Faust geballten Hand öffnen, konnte es aber nicht. Der junge Mann bewegte noch den Mund, doch Kageyori verstand ihn nicht mehr. Der Puls bebte in seinem Ohr wie Lava im Krater des Todesbergs. Der Schlag kam schneller als er gedacht hatte - und härter. Er schloss unwillkürlich die Augen, als das Blut spritzte und kleine weiße Stückchen von Zähnen wie Sterne durch die Nacht flogen. Er ging neben seinem Kollegen, der nun am Boden kauerte und vor sich hin winselte, in die Hocke. Kageyori zischte: »Ein Wort. Noch ein Wort und du kannst deiner Mutter am Friedhof erzählen, warum du ihr nachgefolgt bist.«

    Der Wachmann starrte ihn einige Sekunden mit aufgerissenen Augen an, bevor sich dicke, kugelige Tränen einen Weg über das blutverschmierte Gesicht bahnten. Kageyoris Magen fühlte sich an, als wäre er mit Goronen gefüllt worden. Ein Wächter schützt die Schwachen, hatte sein Vater stets gesagt. Daran musste er denken, als er keinen Mann, sondern einen Jungen vor sich sah.

    »Ryuu?«

    »Mmm… Ryo...«

    Kageyori nickte, zögerte noch einen Moment und wandte sich dann um. Er stapfte mit gesenktem Blick zurück zur Wachstube.


    Verdammt, was ist los mit mir? Seit jeher hatte er Geduld und Achtsamkeit zu seinen Tugenden gezählt, doch er schien nicht mehr er selbst zu sein. Ein Wort. Noch ein Wort und… Seine Gedanken flogen nach Hyrule-Stadt, in der er aufgewachsen war. Akari und er hatten sich vor kurzem ein kleines Häuschen mit Blick auf das Schloss gekauft. Ein Wort. Erst war es Soldkürzung gewesen. Dann folgte schwanger. Die Stunden, in denen er stillschweigend in der Stadt oder über die Schlossgründe auf- und abmarschierte, waren länger und länger geworden; bis er ein weiteres, hoffnungsvolleres Wort vernommen hatte, das in den hiesigen Wachstuben geflüstert worden war: Ganondorf. In seinen sieben Dienstjahren hatte Kageyori gelernt, dass Wachsoldaten vor allem eines waren: Männer. Wochenlang lauschte er den anderen aufmerksam und immer wieder tauchte dasselbe Thema auf: Die Aufwartung des unabhängigen Gerudos vor dem König. Ein mächtiger Anführer, einer in hundert Jahren, geboren in einem Volk von unbändigen Frauen. Viel wurde über den Reichtum der Gerudo gesprochen, deren Ländereien nur auf dem Stück Pergament Teil des Königreichs waren. Und so hatte er, als später die Erzählung eines Traums durch die Stuben waberte wie ein Irrlicht, einen Brief geschrieben. Einen Brief über seine Not. Einen Brief über einen Jungen, der in den Wachprotokollen erwähnt und mit der Prinzessin von Hyrule gesehen worden war und sich gerüchteweise auf den Weg nach Kakariko befand. An denjenigen, von dem die Prinzessin geträumt und vor dem sie gewarnt hatte.



    Der nächste Morgen hing grau und schwer über den sanften Hügeln Kakarikos. Ryo war nicht zu seinem Dienst erschienen, stattdessen hatten sie ihm einen alten Tattergreis hingestellt, der eher die Wolken zu beobachten schien als das kleine, verschlafene Dörfchen am Fuße des Gebirges. Hie und da blitzte die Sonne durch und sie hatte schon fast ihren Zenit erreicht, als plötzlich ein Klirren die Luft zerschnitt. Er kniff die Augen zusammen und ließ seinen Blick schweifen. Nahe des Dorfzentrums stand ein Kind, nicht älter als zehn Sommer, zwischen Keramikscherben. Es war ganz in grün gekleidet, hatte goldblondes Haar und trug einen Hylia-Schild am Rücken, der fast größer war als es selbst. An seinem Handgelenk befand sich ein Armreif, in den ein grüner und ein roter Edelstein eingelassen waren. Kageyori war, als hörte er ein Summen, wie das Zirpen einer Zikade. Für den Bruchteil eines Moments leuchtete etwas Blaues neben dem Kind in grün auf. Er blinzelte und schaute nochmal hin: nichts.

    »Hast du das gesehen?«, fragte er den alten Wachmann, ohne den Jungen aus den Augen zu lassen.

    »Ja… so schön«, sagte dieser, ohne sich vom Himmel abzuwenden.

    Kageyori brummte. Der Junge nickte plötzlich und das Summen verstummte. Das Kind sah sich schuldbewusst um, dabei trafen sich ihre Blicke kurz. Der Junge winkte fröhlich und zuckte dabei beschwichtigend mit den Schultern. Kageyori dachte an Ryo und wollte schon den Gruß erwidern, ehe er innehielt. Beobachten. So, wie es ihm befohlen worden war.



    Game Over: 0

    Herzen: 6

    Bestandene Challenges: King Dodongo besiegt, ohne sich selbst wegzusprengen

    Dass ich ein Vieh noch gar nicht wiedergefunden hätte, ist mir noch nicht passiert. Habe aber wahrscheinlich einfach noch nicht so viele Pokémon wie ihr und es ist wohl nur eine Frage der Zeit. xD


    Habe gestern ein weiteres Haus in Welkwüstia selbst gebaut und die Bisasam-Entwicklungsreihe (<3) dort einziehen lassen. Mit den Event-Gegenständen habe ich eine kleine Picknick-Ecke zusammengestellt, bin aber noch nicht ganz zufrieden. Leider ist es mir beim Umgestalten von Welkwüstia wieder passiert, dass ich nicht genug aufgepasst und Deko oder Bauelemente eingesteckt habe, die eigentlich zu einem Habitat gehören. Wurde schon wieder downgelevelt. xD Da schiebt man den Viechern alles in den Arsch, was sie wollen, und packt EINEN unnötigen Gegenstand in den Beutel und alle so: "Ok, now we hate u." Habe mir jetzt schon überlegt, das Wohlbefinden und den Umgebungslevel erstmal zu ignorieren und zu schauen, dass ich fertig gestalte, bevor ich mich um die Viecher kümmere. Oder ich passe zukünftig einfach besser auf, aber das könnte ja jeder.


    Ansonsten habe ich in den letzten Tagen eher nur Gegenstände gefarmt und ein paar neue Habitate errichtet, hatte nicht so viel Zeit. Möchte mich die Tage wieder mehr um die Story kümmern; in Trübküstia und Kargbergia sind noch etliche Aufgaben offen.

    Im Folgenden mein „Fortschritt“ in den ersten drei Städten:


    Ich habe in Welkwüstia ein wenig weitergebaut, aber nichts Arges; es… äh… gab ein paar Rückschläge. :z11: Z. B. habe ich Schalellos kurzzeitig in das große Haus ziehen lassen, da ich einen Weg saniert habe; dieses wollte dann etwas „Feuchtes“ und ich habe im Wohnzimmer eine Tränke mit Wasser aufgestellt; blöderweise habe ich dann mein Lieblingsvieh (Tragosso) dazuziehen lassen, das es lieber trocken mag. Sagen wir so: Es war keine gute Idee, den Wasserbottich einfach zu entfernen. xD Wusste nicht, dass man downgegradet werden kann.


    In Trübküstia habe ich hauptsächlich neue Habitate errichtet und noch nicht wirklich was gebaut; die vielen Inseln sind mir derzeit ein bisschen too much bzw. habe ich noch keine Ideen, was ich machen möchte. Immerhin steht das Pokémon-Center schon!


    Ich bin derweil nach Kargbergia weitergezogen, welches mir sehr gut gefällt. Habe noch nicht viel gemacht (habe zuletzt einen Salat gecraftet), aber ich mag, dass der Hauptbereich nicht so groß ist (hier werde ich eher mal mit dem Gestalten anfangen; sehe das Bergdorf quasi schon vor mir) und ich finde das mit den Schienen cool.


    Zum Abschluss ein paar Bilder:

    Ich wäre grundsätzlich dabei, fände es schon cool, wenn wir eine Gruppe bilden und eine gemeinsame ZF-Insel hätten. Ich persönlich würde aber gerne erstmal die Hauptstory durchspielen, bevor ich auf eine Serverinsel komme. Sehe es wie Yuffie; also wenn ihr jetzt schon starten wollt, nur zu, ich persönlich komme halt irgendwann nach.


    Edit: Wie lange geht denn das aktuelle Event?

    Habe mir den Trailer nicht angesehen und werde mich überraschen lassen. Hab die Yoshi-Games auf der Wii U und Switch gespielt und genoßen und vertraue darauf, dass mir das kommende Spiel ebenso zusagen wird. Die Rückmeldungen von euch klingen gut; bin gespannt! Werde wohl auch um den Releasezeitraum zuschlagen; Ende Mai passt mir, Stand jetzt, ganz gut.

    Mir schmerzen die Hände vor lauter Zocken im Handheldmodus. 🥲

    Habe in Welkwüstia fleißig weitergebaut (Wege, ein Haus) und die Gegend ein bisschen mit Blumen und Wanderpfaden verschönert.

    Ansonsten habe ich mal wieder viel zu viel Zeit damit verbracht, Pokémon zu beobachten.

    Durch das Verschieben von Objekten etc. habe ich sogar unerwartete Habitate aktiviert. Hab jetzt auch das popowackelnde Volbeat und ein Rabauz, da ich eine Sitzbank offenbar richtig umplatziert hatte. xD

    Abschnitt: 1.3

    Konsole: Switch 2 (N64-Version)



    Schadens- und Wachprotokoll #2


    🏰👑 Im Namen des Königs und der Prinzessin von Hyrule 👑🏰


    Gegenstand: Verhaltensauffälliger Minderjähriger (Wiederholungstäter)

    Zuständigkeit: Ministerium für Arbeitsverweigerung und Grabinspektion (MIEFTWIEGRAS)

    Einsatzgebiet: Kakariko


    Verstöße


    Bauaufsicht

    • Unbefugtes Betreten von Baustellen
    • Zerschlagung von Dachziegeln durch akrobatische Aktivitäten
    • Balancieren auf Tragbalken ohne Sicherheitsausrüstung
    • Leitern: Aufstieg ordnungsgemäß, unerlaubter Abstieg durch freien Fall

    Friedhofsverwaltung

    • Grabschändung außerhalb der Öffnungszeiten
    • Durchführung eines verbotenen Wetterrituals zur Herbeiführung eines Blitzeinschlags
    • Ruhestörung von ruhelosen Geistern

    Dokumentierte Zeugenaussagen


    »Wir wurden getragen, geworfen, geschubst, für Kurzstreckenflüge missbraucht… Tierquälerei ist das, sage ich Ihnen! Wieso tut denn niemand etwas?”

    - Hühnchen (Anm.: gackert unablässig; Maßnahme: Individuen wieder voneinander trennen)


    »Eh. Mein Leben habe ich damit verbracht, Grabsteine anzuordnen, eh. Er kommt einfach, eh, und schiebt sie hin und her, eeeeh.«

    - Boris (Anm.: hobbylos; Maßnahme: Freizeitprogramm für Rentner erweitern)


    »Ich wollte es auch, hehe. Es hat sich schön angefühlt, von jemandem berührt zu werden, der atmet.«

    - Zombie (Anm.: kann nicht loslassen; Maßnahme: Therapieplatz anbieten)


    »Er betrat mein Haus in der Nacht. Sagte kein Wort. Hob einen Krug hoch und schmiss ihn gegen die Wand. Starrte mich an. Verließ das Haus kommentarlos. Das war eine belastende Situation.«

    - Anonymer Dorfbewohner (Anm.: sperrt sein Haus offenbar nicht zu; Maßnahme: Keramikutensilien nachbestellen und wieder aufreihen)


    »Ich habe ihn nur angesehen und er ist einfach davon gerannt. Das hat meine Gefühle verletzt.«

    - Verfluchte Skulltula (Anm.: außerordentliche Hässlichkeit bestätigt; Maßnahme: alleine lassen)


    »Meine Freunde wurden vor meinen Augen kaltblütig ermordet. Ich verlange Gerechtigkeit.«

    - Flederbeißer (Anm.: Flügel zum Davonfliegen offenbar nicht genutzt; Maßnahme: neue Individuen für den nächsten Strike nachzüchten)


    »Er hat mir geholfen, so nett! Er ist ein wirklich toller Mensch. Fast so toll wie Kafei, meine große Liebe.«

    - Anju (Anm.: wiederholte exzessive Träume über einen nonexistenten Mann dokumentiert; Maßnahme: medikamentöse Dosis deutlich erhöhen)


    »Er hat unseren Song geklaut! TÜ-DE-LÜÜÜ-TÜ-DE-LÜÜÜ! Sehen Sie? Wir sind das Original.«

    - Gebrüder Brahmstein (Anm.: Copyrightverletzungen können die Sperrung des Spielstands nach sich ziehen; Maßnahme: Verjährung der Songrechte prüfen)


    Eingereichte Formulare

    • Antrag “Aktivierung eines Vergeltungssystems durch das Geflügelkollektiv” (Status: in Bearbeitung)
    • Kündigungsschreiben an alle Bauarbeiter (Status: abgelehnt; Anm.: weiterhin ziellos rumlaufen lassen)
    • Verlängerungsansuchen “Arbeitslos und deprimiert unter einem Baum hocken” (Status: angenommen)
    • Gleichstellungsansuchen von verfluchten Skulltulas (Status: abgelehnt; Anm.: gesellschaftliche Ächtung fortsetzen)
    • Antrag auf erneute Wachdienst-Versetzung (Status: in Bearbeitung)

    Psychologisches Gutachten (Tatverdächtiger)


    Der Patient verfügt über stark eingeschränkte Kommunikationsfähigkeiten. Undefinierbare Lautäußerungen werden in unregelmäßigen Abständen von sich gegeben. Wird der Pa. angesprochen, reagiert er mit weit aufgerissenen Augen und stoischem Kopfnicken...

    ...oder gar nicht. Konflikte werden durch Wegrollen oder Verstecken unter einem zu großen Hylia-Schild vermieden. Alternativ werden konfliktbehaftete Situationen durch Androhung von Stichwaffeneinsatz nicht deeskalierend behandelt. Der Pa. scheint keinen moralischen Kompass zu besitzen: Zeigt gegenüber anderen Fürsorge und Hilfsbereitschaft, hält sich aber nicht an einfache Verhaltensvereinbarungen und hat eine ausgeprägte Tendenz zum Zerstören.


    Diagnosevorschlag: Woher zum Ganondorf soll ich das wissen, für solche Psychos bin ich mitnichten ausgebildet worden. Erhöht mein Gehalt, ihr Ar… Posttraumatische Belastungsstörung durch defektes Navigationssystem („Navi“).


    Prognose


    Unberechenbares Verhalten des Tatverdächtigen weiterhin dokumentieren, insbesondere bei Hühneralarm. Einschreiten gemäß der Auflagen des Kinderschutzkonzepts derzeit nicht möglich (Evaluierung und Überarbeitung dringend empfohlen).



    Game Over: 0

    Herzen: 5

    Darki: Der Hausbau hat Spaß gemacht, aber jetzt wird es Zeit, mit der Story weiterzumachen!

    Auch Darki: *bewegt sich kein Stück, reißt die halbe Stadt im Anfangsgebiet nieder und verbringt Ewigkeiten damit, Wege zu verlegen, Blümchen zu pflanzen und die Stadt zu dekorieren*


    Ich habe die bisherigen Bleiben der Pokémon einfach irgendwo hingeschmissen, weil ich zu Spielbeginn erstmal neue Viecher anlocken wollte. Hätte ich da mehr aufgepasst. :z11: Durch den Umbau passen mir die Positionen nicht mehr ganz und daher schiebe ich die Pokémon derzeit hin und her wie Waren an einer SB-Kassa mit defektem Scanner.

    Ich werde sicherlich nicht "alles" machen und bald mal weiterziehen (ODER?!?), weil ich natürlich auch die anderen Orte sehen möchte, man in den anderen Gebieten sicherlich noch viele tolle Anleitungen bekommt und sich Professor Tangoloss wahrscheinlich auch langsam denkt, dass Dittos Gehirn einmal zu oft verformt wurde. Macht aber Laune, das Herumprobieren!

    Habe ich heute viel zu viel Zeit dafür aufgewendet, ein eigenes Haus zu bauen? Ja. Ist es hässlich geworden? Ja. Bin ich stolz auf meine Arbeit? Ja. Praktibalk und Strepoli gefällt jedenfalls ihre neue Bleibe.


    Insgesamt macht mir das Game bisher wirklich sehr viel Spaß. Ich finde es bezaubernd, wie liebevoll die Pokémon gestaltet sind bzw. wie sie miteinander interagieren oder eben auch ihr eigenes Ding machen. Möchte man sich mal mit anderen Sachen beschäftigen, wird einem nicht so schnell langweilig: Materialien sammeln, Möbel craften, die Stadt gestalten, eine Wunderinsel besuchen - das Spiel gibt mir nicht nur das Gefühl, dass man seine eigene kleine Pokémon-Welt bauen kann, sondern auch genug Tools in die Hand, um mich auf verschiedenste Art und Weise bei Laune zu halten. Gleichzeitig ist es cozy und gemütlich genug, dass ich keinen Stress verspüre und es trotz Suchtpotential auch mal liegen lassen kann. Gut finde ich zudem, dass man nicht einfach in die Sandbox geworfen wird a la „Hier hast du ein paar bunte Klötze zum Spielen, ciao“, sondern dass es auch eine kleine Story und entsprechende Hauptaufgaben gibt.


    Unzufrieden bin ich derzeit mit dem Lagersystem. Ich hätte lieber ein „Hauptlager“ für alle Items statt 1252 Kisten.


    Aus dem Story-Progress-Spoiler geht hervor, dass sicherlich noch einiges auf mich zukommen wird; bald steht ja auch schon das erste Event an, auf das ich gespannt bin. Es ist also wirklich nur ein früher Ersteindruck. Bisher macht mir Pokémon Pokopia allerdings richtig viel Laune, bietet super viele Möglichkeiten und überzeugt mich vor allem mit Cozyness und Cuteness. 🫶🏼

    5 Sterne! Deine Insel Rubinia ist perfekt…


    …oder so. Ich freue mich natürlich über den „Erfolg“, aber irgendwie fühlt er sich unverdient an. xD In meinem ersten Run im Jahre 2020 habe ich eeewig gebraucht, um die Spitzenbewertung zu erhalten und jetzt, obwohl noch so viele Baustellen offen sind, ging es ohne Probleme. Melinda scheint entspannter geworden zu sein… Irgendetwas habe ich jedenfalls offenbar richtig gemacht.


    Es geht ganz gut dahin; ich habe angefangen, den Norden der Insel zu gestalten und hie und da kleine Verbesserungen an bereits existierenden Arealen vorzunehmen, aber ich bin lange noch nicht da, wo ich gerne sein möchte.

    Bewohnertechnisch wird sich sicherlich ebenso noch was tun, bin noch nicht mit allen zufrieden. Aber gut Ding braucht Weile.

    Jaa, ich habe mich heute dabei ertappt, mehr die Pokémon zu beobachten als sonst was zu machen, haha. Gab wirklich ein paar süße Momente. Bisasam hat sich direkt mit Wadribie angefreundet und mit seinen Ranken ein Herz für das Honig-Pokémon geformt. Cuteness overload.


    Ansonsten sehe ich im Game ordentliches Potential, ein vollwertiger Ersteindruck kommt aber erst am Wochenende, wenn ich mehr ausprobiert habe. :)