Beiträge von Trakon

    Nichts für mich. Auch ich hab als Kind zwar ein paar Karten gesammelt, jedoch nie richtig damit gespielt. Das konnte lediglich ein Freundin von mir, die das regelmäßig mit ihrem Freundeskreis gemacht hatte. Dass das Kartenspiel nun auf F2P Basis mit Mikrotransaktionen wiedergeboren wird, könnten mich entsprechend nicht weniger interessieren.

    So, könnte es ganz gut ein Cash-Grab werden. Wenn nicht, mache ich mir zur Aufgabe ein Fairy-Team zu machen. =P

    Ah ja, so ein Team mit 5x Flunkifer und 1x Mega-Flunkifer wollte ich schon immer mal haben. Good Taste :woot2:

    :)

    Erst mal Glückwunsch zum Bestehen deiner Omega Rubin Nuzlocke. Für mich als Leser kam es mir als die Schwerste bzw. Unglücklichste für dich vor, da du extrem viel trainieren musstest, um deine Verluste auszugleichen. Ich kann kaum glauben, dass du immer noch weitermachen möchtest, he he. Deine Zeichnungen waren wie immer super, besonders wenn die Pokémon in Action waren. Aber auch die Ruhmeshalle hat was, da man den Trainer mit der Siegesfaust nur von hinten sieht. Das hat eine besondere Ausstrahlung!


    Nun zu deiner Umfrage: Ist es eine Überraschung, dass ich Schwarz 2 gewählt habe? Ist ja schließlich nur meine Lieblingsedition und mein meistgespieltes Spiel aller Zeiten. Daswürde mich jedenfalls sehr freuen :thumup2:

    SCP: Secret Laboratory ist eine echte Legende. Die hundert Stunden haben wir mittlerweile geknackt und kein anderes Multiplayer-Game hat unserer Gruppe auch nur annäherend so viel Spaß gemacht. Nach vielen aktiven Monaten hatten wir zu Beginn das Jahres eine Pause eingelegt und nach Alternativen gesucht. Ein paar Stunden Unfortunate Spacemen und Jackbox Games waren drin, aber mehr auch nicht. Die Luft war schnell wieder draußen. Der guten, alten Zeiten wegen legten wir zumindest noch einmal alle paar Wochen einen SCP Abend ein, doch die Beteiligung fiel eher geringer aus. Ich persönlich fand das etwas schade, da die Matches auf öffentlichen Servern einfach nicht das Gleiche sind. Dort trifft man ggf. ganz coole Leute, doch leider ebenfalls viele Unruhestifter. Das Abspielen von Musik über den Voice Chat ist noch das geringste Übel. Viel schlimmer sind Hacker, die dann zufällig die gesamte Einrichtung direkt ohne Countdown in die Luft fliegen lassen, sodass alle sterben. Da hört der Spielspaß auf.


    Doch zum Glück hat unsere Sonntägliche Runde in den letzten Wochen ihr regelmäßiges Comeback gefeiert. Ein ausschlaggebender Grund dafür war das Parabellum Update des Spiels, eines der größten überhaupt. Dieses ist bereits in der Open Beta für alle spielbar. Hier wurden unzählige Dinge überarbeitet und viele davon wohlgemerkt zum Positiven! Zum einen gibt es nun Shortcuts für Items. Früher musste man bei jedem Item das Inventar mit Tab öffnen und dann den gewünschten Gegenstand anklicken. Mittlerweile reicht ein Knopfdruck auf 1 bzw. 2 für die Waffen, G für die Granate, X für das Medikit und C für die Karte. Erheblich weniger Inventar-Management, sondern zügige Item-Wechsel stehen nun hoch im Kurs. Hab ich außerdem schon gesat, dass man nun Münzen als Items finden kann, die keinen anderen Zweck haben, als dass man sie hochschnipst und wieder auffängt? :ugly:


    Als nächstes wurden mehrere neue Waffen eingefügt und nun sind die Optionen zum Verbessern noch weiter ausgebaut worden. Andere Spieler lassen sich nun auch direkt mit einer Waffe in der Hand fesseln, ganz bequem ohne den Entwaffner, welcher komplett abgeschafft wurde. Im Zuschauer-Bildschirm kann man jede einzelne Waffe frei anpassen. Verschiedene Aufsätze, Zusätze, Halterungen, Munitionsarten und mehr lassen sich einstellen. Das mag einen Waffen-Noob wie mich eventuell etwas erschlagen, aber nach etwas Rumprobieren habe ich wohl ein paar gute Einstellungen gefunden. Insbesondere den Sniper-Aufsatz nutze ich seit kurzem sehr gerne und ich habs in der einen Runde neulich tatsächlich gepackt, als letzter Chaos Insurgent sechs feindliche MTFs aus der Ferne zu snipen, ohne dass ein einziger meine Anwesenheit bemerkt hatte. Damit war die Runde vorbei und ich hab mich wie der King gefühlt :woot2:


    Als drittes gab es noch Änderungen an den SCPs. Der größte Rework hat SCP-173 aka Peanut erhalten. Leider wird er seinem Namen mit dem neuen Design nicht mehr gerecht, da er nun aus mehreren Peanuts besteht. Aber dieses Bild hat mich doch zum Schmunzeln gebracht:


    maxresdefault.jpg


    Richtig genial finde ich aber die neue Musik, die ertönt, sobald man von Peanut verfolgt wird. Das Trommeln ist schön bedrohlich. Aber damn, seine neuen Teleports machen ihn ungemein stark und die Reichweite beim Blinzeln scheint noch größer zu sein. Ich weiß nicht genau, wie man mit ihm umgehen soll. Darüber hinaus haben der Hund und er nun Schilde dazubekommen, die nach ein paar schadensfreien Sekunden wieder regenerieren. Zuvor besaß lediglich der Shy Guy ein solches Schild. Dadurch sind die zwei nochmal signifikant stärker geworden, da man ihnen alleine kaum noch bleibenden Schaden zufügen kann. Meist wird man umgebracht, bevor man den Schild komplett zerstören und "richtigen" Schaden zufügen kann. Mindestens drei Leute sind oftmals Pflicht, um effektiv gegen die SCPs vorzugehen. Alleine ist es bedeutend schwieriger geworden und generell kann ein passiver Spielstil bei den SCPS die Runden nun maßlos in die Länge ziehen. Das muss ich in der aktuellen Beta leider ein wenig kritisieren. Den PC wiederum kann man schönerweise mit lediglich drei statt fünf Generatoren abschalten. Dadurch habe ich es zum ersten mal erlebt, dass dies überhaupt gelungen ist. Fünf waren definitiv zu viel des Guten.


    Zuletzt gab es abseits von Peanut auch für den Rest der SCP Foundation ein grafisches Update. Das gesamte Spiel ist viel dunkler geworden, der wunderschöne Sternenhimmel an der Oberfläche wurde leider durch einen tristen, bewölkten Himmel ersetzt und viele Texturen in der Light Containment Zone sehen hübscher aus. Die Tesla-Gates der Heavy Containment Zone sind ebenfalls überarbeitet worden und machen nun einen dezenteren Klang. Hat also alles seine Vor- und Nachteile, ich sehe diese Punkte offensichtlich eher mit gemischten Gefühlen an.


    Nichtsdestotrotz war die gestrige Session wieder echt spaßig und das hab ich Nefiji zu verdanken, der die geniale Idee hatte, sich wie ein NPC zu verhalten, welcher ständig die gleichen vier einprogrammierten Sätze wiederholt hat. Als ich gecheckt hatte, was Sache ist, bin ich direkt mit eingestiegen. Die anderen haben entweder kurz mitgemacht oder eben gar nicht kapiert, was abging. Wir sind abseits des Voice Chats nicht mehr aus dem Lachen herausgekommen. Sätze wie "Wir müssen einen Weg nach draußen finden!", "Oje oje, ob ich meine Familie jemals wiedersehen werde?", "Ich habe nichts getan!" oder "Sie gehen vor und ich folge Ihnen!" werden garantiert in die Geschichte eingehen. Ab nächstem Sonntag plane ich, die besten Highlights via Xbox Game Bar aufzuzeichnen, indem ich die letzten 30 Sekunden per Knopfdruck abspeichere. Ich hoffe, wir können bald eine Best Of Compilation bieten.


    SCP: Secret Laboraty ist trotz mancher Bugs immer noch eines meiner absolut liebsten Spiele überhaupt. Kaum zu glauben, dass es komplett kostenfrei ist :thumup2:


    PS: Ich liebe die Atmosphäre so sehr, dass ich das nachfolgende Video mit den reinen Durchsagen schon öfters auf Dauerschleife laufen hatte und auswendig mitsprechen kann. Das macht auch nur ein Nerd wie ich es bin :biggrin:


    Steam Besitzer aufgepasst: Bis nächsten Donnerstag könnt ihr euch die Titan Quest Anniversary Edition kostenlos sichern und dauerhaft behalten! Neben verbesserter Optik und erweiterten technischen Optionen gibt es die Immortal Thrones Erweiterung obendrauf! Die Ragnarök und Atlantis Erweiterungen müsstet ihr euch aber zusätzlich für 10€ kaufen, falls Ihr daran interessiert seid.


    Das Gameplay scheint Ähnlichkeiten zu Diablo zu haben. Da ich Diablo nicht bgespielt habe, kann ich das selbst nicht beurteilen. Titan Quest durfte ich vor einiger Zeit jedoch sehr wohl mal bei einem Kumpel ausprobieren und es hat Spaß gemacht. Insbesondere das griechische antike Setting hat mich selbstverständlich angesprochen, auch wenn das nicht mal das einzige ist, denn im Laufe der Geschichte wird man ebenfalls in andere Länder verfrachtet.


    Yuffie Da Titan Quest mittlerweile auch für PS4, Xbox One, Switch und Mobilgeräte verfügbar ist, bitte ich den Thread in den Allgemein-Bereich zu verschieben :)

    Ich verstehe nicht, wieso dieser Thread erst eine Antwort hat? Was gibt es Schöneres, als die besten Momente seiner Gamingkarriere mit anderen zu teilen? :thumbsup:

    Gravost Soll dieser Thread lediglich für vorgesehene Momente (Cutscenes) dienen oder darf man hier auch eigene Erlebnisse, beispielsweise aus dem Online-Gaming gegen andere, festhalten? Ich denke da an sowas wie "Geile Tore" bei Rocket League, "Fünf Headshots in Folge" bei Battlefield oder "einen unglaublichen Drift" in Need for Speed. Einfach sowas wie Gameplay-Highlights, die entweder durch Glück oder extrem gute Skills geschehen sind. In diesen Fällen hätte ich zwar keine Videos, aber ggf. Screenshots zu bieten. Ansonsten würde ich sie einfach in eigenen Worten beschreiben.


    Früher habe ich mich ja extrem leicht von Dingen begeistern lassen und zu einem gewissen Grad ist das auch heute noch so. Ich weiß noch, als ich zum ersten mal die Ultra-Smashes aus Super Smash Bros. Brawl, die Mega-Evolutionen aus Pokémon X/Y oder einen aufgeladenen Angriff aus Ninja Gaiden Sigma 2 zu Gesicht bekommen habe. Whoa, da war ich hin und weg!!! Alleine das waren prinzipiell simple, für mich jedoch absolut epische Momente.


    Abgesehen davon beschränke ich mir hier erst mal auf "feste" Momente, die jeder Spieler im Laufe der Handlung zu Gesicht bekommt. Was ich schon mal vorwegnehmen kann und mit Sicherheit noch öfters wiederholen werde: bei allen nachfolgenden Szenen war der Soundtrack maßgeblich daran beteiligt, dass ich den Moment so episch fand und langfristig in meinem Gedächtnis verankert habe!!! Würde mich freuen, wenn ihr einen kurzen Blick in die Videos werft, da ich direkt auf die richtige Stelle verlinkt habe ... es sei denn ihr wollt die Games in Zukunft noch spielen, dann spoilert euch lieber nicht und erlebt es selbst!


    BioShock Infinite - Songbird


    Das Erklimmen der Statue in Columbia war schon ein toller Twist und klasse inszeniert, aber die erste Fahrt mit der Sky-Line hat mich dann einfach absolut umgehauen. Durch den Songbird hat das episch und bedrohlich zugleich gewirkt, da bekomme ich jedes mal pure Gänsehaut.


    Starfox Adventures - Krystal


    Direkt zu Spielbeginn konnte mich dieses grandiose Game in seinen Bann ziehen, genau dank dieser Stelle. Der Kameraflug durch die Haupthalle des Krazoa-Palastes war umwerfend und dazu diese unglaubliche Musik! Ich wollte unbedingt selbst in den Gängen dieses Gebäudes umherlaufen!!! Krystal tat mir allerdings extrem Leid und ich hätte diese Szene genauso gut bei den traurigsten Videospielmomenten posten können. Auch hier immer wieder Gänsehaut auf höchstem Niveau.


    Metroid Prime 3: Corruption - Meta-Ridley


    Metroid Prime 3 hatte es ebenfalls verstanden, wie man direkt mit dem ersten Bosskampf einen famosen Start hinlegen kann. Dieser Kampf ist wohl der epischste der gesamten Trilogie, einfach weil ich ihn unfassbar innovativ finde. Dazu natürlich gute Mucke, die ich bereits in Smash gefeiert hatte.


    Forza Horizon 4 - Fortune Island


    Die DLC Insel ist vermutlich das schönste Fleckchen, das Forza Horizon 4 zu bieten hat. Wettereffekte sind direkt nach dem Fahrgefühl das Zweitwichtigste für mich in Rennspielen! Der Donner und die Polarlichter lassen meine Kinnlade hier immer wieder herunterklappen. Selbstverständlich sind diese beiden Aspekte im Einführungsrennen auf der Insel besonders schön zur Geltung gekommen.


    Journey - Sand Surfen


    Eines der traumhaftesten und entspannendsten Spieler aller Zeiten. Da führt als Playstation oder PC-Besitzer definitiv kein Weg dran vorbei. Spätestens der Sonnenuntergang beim Sand Surfen sollte zeigen, wie sehr Journey zu glänzen weiß. Aber das Finale ist da auf Augenhöhe und ich konnte mich nur schwer zwischen den beiden Stellen entscheiden.


    Shadow of the Colossus - Phalanx


    Ich bin bekanntlich nicht der größte Fan des Spiels, mehr als ganz in Ordnung fand ich es leider nicht. Einige Kolosse gingen mir eher auf die Nerven, als dass sie mich begeistern konnten. Nicht jedoch Phalanx, ganz im Gegenteil. Das war einer der besten Bosskämpfe meiner Gamingkarriere!


    Ninja Gaiden Sigma 2 - Freiheitsstatue


    Ja, das ist kein Scherz! Bedrohlich und zugleich klasse inszeniert. Alleine schon für die Idee feiere ich Team Ninja, he he.


    Ori and the Blind Forest - Ginsobaum


    Das Ende des ersten Dungeons war zwar vial Trial & Error, aber optisch allererste Sahne!


    Portal - Flucht


    Dass Portal ein herausragendes Spiel ist, daran besteht kein Zweifel. Doch der Grund, wieso ich den ersten Teil jederzeit dem zweiten bevorzugen würde, ist ganz klar dieses Finale.


    Paper Mario 2: Die Legende vom Äonentor - Aurelius


    Okay, das Video mag nicht das Allerbeste sein. Die Epicness kommt in einem rundenbasierten Kampf meistens nicht ganz so gut rüber. Aber Aurelius ist und bleibt wohl einer meiner Lieblingsbossgegner aus dem Mario Universum. Paper Mario 2 hatte sehr viele epische Kämpfe, darunter Piratenkönig Cortez, Fluffy oder die Königin der Finsternis. Der Soundtrack war jedes mal absolut genial. Doch meine Wahl fiel hier und jetzt auf Aurelius, da sein Bühnenauftritt so richtig !!!METAL!!! ist. Immer wieder ein Genuss, besonders wenn er sich an den Strahlträger hängt.


    Ach ja, außerdem möchte ich als Abschluss Titanfall 2 nicht unerwähnt lassen. Das Spiel steckt von Anfang bis Ende voller epischer Momente. Ich habe zwar grad eine spezielle Szene im Kopf, die entsprechende Stelle aber leider nicht in einem Video gefunden. Vielleicht spüre ich sie noch nachträglich auf, dann würde ich sie logischerweise direkt hier posten :thumup2:

    Mit den Gewaltdarstellungen war ich jetzt auch nicht überfordert. Sie waren hier und da etwas heftig, aber jetzt nicht so brutal oder unzumutbar, wie ich zuvor annahm. Der Grusel- und Schockmoment war sehr oft sehr stark. Allen voran die Stalker nervten mich. Der "Rattenkönig" (heißt der so?) wurde cool vorbereitet, aber als ich ihn sah, dachte ich zwar, "wow ist der eklig", aber richtige Angst hatte ich nicht. Anspannung beim Bosskampf aber schon. Er war definitiv ein Highlight.

    Stimmt, diesen Aspekt hatte ich in meinem Bericht komplett vergessen zu erwähnen: die Gewalt. Die Darstellungen sind definitiv nicht für Jedermann. Meines Erachtens können es besonders die Game Over Screens richtig in sich haben. Egal ob einem die Clicker das Fleisch aus dem Hals reißen, Bossgegner einen zerquetschen bzw. das Genick brechen oder

    Bei allen Momenten musste ich kurz schlucken und es gibt noch viele mehr von der Sorte. Doch ich habe keinerlei Probleme mit dem hohen Gewaltgrad. Offen gesagt macht er sogar nachdenklich, ob das nicht stellenweise deutlich näher an der Realität ist, als wenn Hauptfiguren jeden Stunt, jede Explosion und jede Konfrontation mit Ach und Krach überleben. TLoU II hat stattdessen kein Problem damit, auch eine halbwegs wichtige Figur von der einen auf die andere Sekunde unzensiert sterben zu lassen. Manchmal gibt es Momente, in denen kann man nicht rechtzeitig reagieren ... und im Krieg zwischen verschiedenen Fronten können diese Momente eben tödlich sein. Genau das ist mir hier wieder bewusst geworden.


    Rattenkönig ist übrigens wirklich der offizielle Name. Im Hauptmenü kann man in der Galerie einige Bilder zu allen Charakteren freischalten und da stehen die Namen dabei. Aufgrund des gelben Punktes hatte ich öfters einen Blick in die Galerie geworden und dadurch erfahren, wie der Boss heißt.


    Ebenfalls richtig loben muss ich die Vielfalt für das New Game+, da man hier alle möglichen Optionen freischalten kann. Jeder Schwierigkeitagrad ist wählbar, verschiedene Filter werten das Spielerlebnis optisch auf, bei der Kapitelauswahl werden die Anzahl der Collectibles angezeigt und die zahlreichen Waffen und Fähigkeiten können angepasst werden, z.B. stärkere Nahkampftreffer, unendliche Munition, unendliche Reichweite beim Lauschmodus, etc. hier bekommt man echt wahnsinnig viel geboten. Das macht es sehr schmackhaft, einen weiteren Durchgang mit bislang unbekannten Möglichkeiten anzugehen. Manche der Dinge könnten den Spielern genauso gut helfen, das Spiel auf höherem Schwierigkeitsgrad zu bestehen. Wer den ganzen Schnickschnack jedoch nicht möchte, kann ihn natürlich weglassen. Genau diese Freiheit finde ich absolut wichtig und sehr gelungen.


    Wollte ich nur nochmal ergänzt haben :smile:

    Also kaufen werde ich mir das Spiel definitiv nicht, da ich zum einen zu wenig mit den Nickelodeon Charakteren anfangen kann (bis auf Spongebob und Catdog kenne ich kaum jemanden) und zum anderen nicht mehr die gleiche Begeisterung für die Prügler wie früher finde. Die Ähnlichkeit zu Smash ist in vielerlei Hinsicht stark ersichtlich. Das Gameplay Video von Catdog gegen Lucy sieht jetzt allerdings gar nicht mal sooo langsam aus, wie es in euren Beiträgen wirkt. Auf mich wirkt es schlicht etwas klobiger, da einfach nicht so ein riesiges, erfahrenes Team wie hinter Smash dran arbeitet. Stark aufgefallen ist mir jedoch, dass man nach einem KO. sofort respawnt und offenbar direkt angreifbar ist? Eine kurze Unverwundbarkeit wäre meines Erachtens nicht verkehrt.

    Nächster Verlust, das tut mir so Leid für dich! :confused:

    Jabu, das Welsar und Robin, das Flunkifer spuken mir durch den Kopf. Wer wird es werden und braucht mein Team sonst noch eine Veränderung?

    Als riesiger Fan von (Mega-)Flunkifer würde ich natürlich direkt Mega-Flunkifer sagen, welches mit Stahl/Fee eine verdammt starke Typenkombination besitzt. Dazu u.a. Knuddler und Tiefschlag als Angriffe, die ich extrem gut finde. Aber Welsar mit Boden/Wasser erscheint mir dann offen gesagt doch als bessere Kombination für dein Team. Beide Typen sollten eigentlich vertreten sein und abgesehen von der doppelten Schwäche gegen Pflanzenattacken erscheint es mir eine sinnvolle Ergänzung darzustellen.

    Ich hab mir soeben zum zweiten Mal die Zeit genommen und den gesamten Thread durchgelesen, was natürlich über zwei Stunden gedauert hat, um auf eure Beiträge einzugehen. Hier sind seit Release des Spiels so viele schöne Posts verfasst worden, denen ich mit meiner Wand aus Zitaten gerne erneut die verdiente Aufmerksamkeit schenken möchte. Also lasst euch nicht abschrecken, sondern diskutiert gerne mit! Das Schreiben selbst hat nochmal mindestens genauso lange gedauert.

    Danke Gravost fürs Motivieren!

    Also Technisch bleibe ich dabei, es ist eines der herausragendsten Spiele der aktuellen Konsolengeneration. Der Detailreichtum ist unübertroffen. Selbst kleinste Animationen sind mit so viel Liebe gemacht, zB. wenn es regnet, zieht sich Ellie die Kapuze über oder in den Rückblenden bindet sie sich manchmal ihren Rossschwanz wieder nach... allein, wenn ich mir vorstelle, dass da eine gute Handvoll Programmierer nur dran saßen solche Details in das Spiel einzuarbeiten, die vielleicht nicht allen Spielern auffallen... dann die Detailverliebtheit in der Umgebung. Kein Gebäude gibt es zweimal, es gibt kaum Assets, die ich schonmal gesehen hätte, Bilder, Poster, Einrichtung, entlang ihres Weges kann Ellie (wenn man möchte) alles mögliche durchsuchen, sei es eine Bank, in der sich nach einem Bankraum ein Räuber selbst in den Tresor eingeschlossen hat oder ein Friseursallon, ein Tättowierstudio oder eine Boutique, ein Lebensmittelgeschäft oder ein Hotel. Ich möchte garnicht darüber nachdenken, welche Secrets und Gebäude ich übersehen oder vergessen habe, obwohl ich sehr sorgfältig alles absuche. Da sitzen Entwickler zig Stunden daran einen kleinen Raum mühevoll zu kreieren und wenn man nicht aufpasst, übersieht man den Raum völlig... das ist so schade, weil das Spiel unheimlich viele kleine Eastereggs und auch Anspielungen, vor allem auch auf andere Naughty Dog Games hat. [...] aber mir fällt momentan kein Spiel der letzten Jahre ein, das so viel Liebe in so viele Details gesteckt hat wie hier. Selbst die Charakteranimation, kleinste Gefühlsregungen, die vielleicht nur einen Bruchteil einer Sekunde am animierten Gesicht der Charaktere zu sehen ist wurden animiert. Einfach nur unglaublich, dass so etwas technisch möglich ist und das ohne nennenswerte Ladezeiten (nur einmal am Anfang knapp eine Minute). Das ist einfach beeindruckend.

    Das Spiel sieht einfach wunderschön aus. Ich habe bisher kein schöneres gespielt. Nicht nur, dass ich die Welt total mag, sondern diese Details, die bereits erwähnt wurden, sind liebevoll gestaltet. Sei es der Schnee, der bei Berührung von Bäumen fällt; Abdrücke im Matsch, wenn man einen Abhang runterrutscht und versucht wieder hochzukrabbeln; die vielen neuen Animationen beim Basteln an Werkbänken oder [...] die mit Tränen benetzten Augen

    Definitiv. TLoU II war eines der Spiele, bei denen ich gerne auf einem größeren TV gezockt hätte. Oftmals habe ich kurz innegehalten und einfach nur die Landschaft bewundert, den einen oder anderen Screenshot geknipst und in die Ferne geblickt. Mein Favorit war dabei der verregnete Wald, in welchem man als Ellie u.a. die Konfrontation mit den Seraphiten hatte. Das dazugehörige PS4-Design nutze ich schon seit über einem Jahr und ich denke nicht mal daran, es gegen ein Anderes auszutauschen, obwohl ich mir schon ca. 50 Stück kostenlos aus dem PSN Store gedownlaoded habe. Aber auch

    sah bei Sonnenuntergang echt klasse aus! Hier hätte ich mich ohne Zweifel heimisch gefühlt.

    Generell lobenswert ist der beachtliche Umfang an Optionen. Es lässt sich gefühlt alles einstellen, was man sich wünscht, sogar Farbe und Format der Untertitel.

    Tja, mein TV ist nicht der Größte und bei viel zu vielen Spielen ärgere ich mich mittlerweile über die zu kleine Schrift, obwohl ich definitiv gute und gesunde Augen habe. Ganz vereinzelt sind sie dadurch leider ungenießbar oder gar unspielbar. Aber hier gibt es das Problem nicht, denn es lässt sich alles nach Belieben in den Optionen anpassen. Davon sollen sich bitte sämtliche andere Entwickler eine Scheibe abschneiden.

    Dafür hatte ich zum Beispiel keine Einbrüche von Frames oder dass der Lüfter sehr laut wurde, wie manche Leute berichteten (anscheinend sogar bei der PS4 Pro, wobei ich mir eher vorstellen kann, dass der Fall eventuell bei der normalen Version auftreten könnte).

    Meine PS4 Pro gehört leider zu den etwas lauteren Modellen und TLoU II hatte so manche Passagen, an denen sie ziemlich hörbar war. Doch es hielt sich insgesamt in Grenzen und war zu einem gewissen Grad reine Gewohnheit. Jedenfalls hat sie zu keinster Sekunde eine derart alarmierende Lautstärke wie die Demo zu Tales of Arise erreicht, was mich stark wundert, da jene Demo technisch wesentlich weniger Anforderungen mitbringen sollte.

    Die menschliche KI ist außerdem verdammt stark, in nahezu jedem Gefecht werde ich trotz Nutzung des Lauschmodus von Gegnern flankiert oder gar direkt von hinten attackiert. Manchmal verlassen sie nicht mal ihre Deckung, wenn man geduldig mit gezogener Waffe wartet, dass sie auch mal versuchen auf einen selbst zu schießen. Flaschen und Ziegelsteine zu werfen bringt ebenfalls nichts, sofern man bereits mitten im Gefecht ist. Ich habe ganz offen gesagt noch nie so eine gute Gegner-KI zu Gesicht bekommen. [...] Großes Lob!

    Bei der Meinung bleibe ich auch weiterhin. Es gab Momente, da ist man verzweifelt, dicht gefolgt von Situationen, die an Spannung nicht mehr zu übertreffen waren. Auf Schwierigkeitsgrad "Normal" war es keine Option, durchzurennen oder gar blind einem nach dem anderen abzuknallen. Man musste bei den Stealth Kills vorher beobachten, ob man nicht dabei in den Blick eines Zweiten geraten konnte. Der verbesserte Lauschmodus war später wieder einmal mein bester Freund, nachdem ich ihn zu Spielbeginn meistens fast schon vergessen hatte. Flaschen und Ziegelsteine haben mir übrigens doch noch öfters in brenzligen Situationen den Hintern retten können, da die man auf die Betäubung schnell einen vernichtenden Nahkampfangriff folgen lassen konnte. Die gewisse Portion Taktik in den Konfrontationen hat dem Spiel die ordentliche (An)spannung verliehen, wie ich es von Games mit Survival-Horror Gameplay erwarte. Aber TLoU II ist weit mehr als das. Zum einen ist die Story ein verflucht gut ausgeschriebenes Drama, worauf ich später in Spoilertags näher eingehen werde. Zum anderen kämpft man sowohl gegen Infizierte, als auch Menschen. Es ist völlig egal, mit welcher Rasse man konfrontiert wird, denn beide schaffen es auf ihre eigene Art und Weise den Spieler unter Druck zu setzen. Ich kenne kein anderes Videospiel, dass es derart gekonnt geschafft hat, eine saubere KI für Menschen und Infizierte zu programmieren, beide Seiten sinnvoll in die Spiewelt zu integrieren und die entsprechenden Passagen gelungen in regelmäßigem Wechsel stattfinden zu lassen. Es gibt nicht nur Gut und Böse, Menschen und Mutanten, sondern eine Vielzahl an Fraktionen, die miteinander kooperieren, verfeindet sind oder auch neutral gegenüber stehen. Ein Aspekt, den ich bereits im kostenlosen Multiplayer-Game SCP: Secret Laboratory überaus feiere, welches zu meinen liebsten Spielen überhaupt gehört.

    Ein wenig Heavy ist auch, dass besiegte Gegner von den Feinden aufgefunden werden und natürlich auch Namen haben und die Gegner darauf dann auch reagieren, dass man ihren Freund oder Begleiter oder ihr Tier getötet hat.

    Das empfinde ich ebenso als einzigartig. Es gab eine Stelle in

    an der extrem viele Gegner waren, sicherlich rund 15 Stück. Alleine um die zehn davon konnte ich alle im gleichen Raum via Stealth ausschalten, sodass ich förmlich ein Massengrab errichtet hatte. Vor allem hier ist mir so richtig bewusst geworden, wie die Feinde sich gegenseitig mit ihren Namen gerufen und Emotionen in den Verlusten ihrer Kameraden gezeigt hatten. Das waren keine NoName-NPCs, sondern Menschen mit eigener Identität wie Du und Ich.

    Genauso beeindruckend finde ich, dass die entwaffneten Feinde plötzlich um Gnade bitten. Man merkt ihnen richtig an, wie sie von der einen auf die andere Sekunde Angst um ihr Leben haben. Doch da sie mich kurz vorher noch umbringen wollten, kriegen sie von mir natürlich das Messer in den Hals.

    Diese Diskussion hatten wir ja bereits ein paar Seiten zuvor geführt, in der Maronus der Kroggi u.a. die Idee vorgeschlagen hatte, dass man das System noch weiter mit Flucht usw. hätte ausbauen können. Meines Erachtens hätte das allerdings ein wenig den Rahmen gesprengt, da ich dieses Detail des Flehens bereits nach aktuellem Stand sehr erwähenswert finde. Ich war zwar niemand, der Gnade gezeigt hatte, aber in den ersten 1-2 Sekunden hatte mich ihre verzweifelte, ums Überleben ringende Bitte selbstverständlich stets einknicken lassen. Ein Augenblick, der im echten Leben schon für einen erfolgreichen Gegenschlag dank der Täuschung ausgereicht hätte.

    Was mich manchmal etwas gestört hat, war, dass das Tragelimit sehr begrenzt ist. Ich weiß, dass dies einen Grund hat, aber so passierte es mir häufig, dass ich ein Gebäude garnicht so recht erkunden wollte, weil ich "randvoll" war. [...] Dafür passierte es dann häufig, dass ich Munition zurücklassen musste, nur um im nächsten Moment ein Feuergefecht zu haben, all meine Munition zu verbrauchen und dann kaum mehr was übrig zu haben. Ich fand mich ständig in zwei unterschiedlichen Situationen. Entweder war ich so voll, dass ich nichts mehr tragen oder craften konnte, oder ich war völlig leer und da waren noch Gegner. Das Ballancing hätte hier vielleicht etwas mehr Feingefühl vertragen können, dass die Situationen ausgeglichener sind bzw. man dafür "belohnt" wird, sparsam umzugehen, weil ich wurde oft nur damit "belohnt", dass ich dann eine Menge Munition in einem Safe fand, die ich nicht mehr tragen konnte, nur um mir kurze Zeit später zu wünschen, dass ich diese Ersatzmunition nun doch dabei hätte.

    Kann ich sehr gut nachvollziehen und ging mir auch öfters so. Die Medi-Kits waren mein Prio-1 Gegenstand beim Crafting und vereinzelt hatte ich drei Kästen im Gepäck + genug Material, um weitere herstellen zu können. Dann gab es wiederum Momente, in denen ich mich über jedes einzelne Kit unglaublich gefreut und sofort benutzt hatte. Ich stimme zu, dass es vom Balancing nicht optimal war, doch immerhin befand ich mich in beiden Situationen und kann somit behaupten, den richtigen Schwierigkeitsgrad für mich persönlich ausgewählt zu haben. Wäre ich gar nicht in Bedrängnis gekommen, hätte es sich für mich nicht mehr wie ein spannendes Survival-Game angefühlt. Hätte ich wiederum jederzeit um jede einzelnen Patrone oder Mullbinde gebettelt, dann hätte es über die lange Spieldauer von 26 Stunden in meinem Fall irgendwann stark frustrierend werden können.

    Nicht nur, dass Joel Ellie endlich das Schwimmen beigebracht hat, er hat ihr auch das Gittarespielen näher gebracht. Das Instrument nimmt in The Last of Us Part II zu meiner Freude einen recht hohen Stellenwert ein. Man hat die Möglichkeit mit Ellie zwischendurch auf der Gitarre zu spielen. Das nette dabei ist, dass man je nachdem wo man auf das Touchpad drückt, einzelne Saiten anspielen kann oder halt mit einem Fingerwisch ganze Akkorde. Dadurch, dass viele Akkorde zur Auswahl stehen, hat man also die Möglichkeit Lieder nachzuspielen, was meiner Meinung nach recht gut funktioniert, da ich mit dieser Funktion einige Minuten verbracht habe. Wirklich eine tolle Verwendung von dem Touchpad!

    Ich hab überhaupt keine Ahnung von Instrumenten und den Noten, aber selbst ich hab mich trotzdem gerne mal ein paar Minuten hingesetzt und wild auf den Saiten herumgeklimpert. Selbiges Spiel hatte ich bereits in Ocarina of Time mit der Okarina gemacht. Doch in beiden Spielen habe ich es nie über ein schief klingendes Smoke on the Water hinausgeschafft, he he. Finde übrigens auch, dass das Touchpad extrem intuitiv genutzt wurde und mehr als eine bloße Taste zum Drücken darstellte.


    In der kommenden zweiten Hälfte des Beitrags werde ich auf die Handlung eingehen und deshalb alles in einen Spoilertag packen. Spätestens hier solltet ihr aufhören zu lesen, wenn ihr das Game noch nicht durchgezockt habt.



    Unter'm Strich zwar nicht das Beste Game aller Zeiten, aber zweifellos eins, das extrem nachdenklich macht und lange in meinem Gedächtnis bleiben wird. Mir hat TLoU II richtig gut gefallen, obwohl ich zwischendurch mit Ellie eine Pause von elf Monaten eingelegt hatte. Letztendlich fand ich besonders die zweite Hälfte verdammt stark und dass ich problemlos mehrere Stunden am Stück zocken konnte, spricht ebenfalls für das Game. Es mag nicht fehlerfrei sein, doch es besitzt viele Aspekte, die einzigartig und vorbildlich sind, sodass ich sie gerne in anderen Games sehen würde. Sehr empfehlenswert, falls man Survival-Games und einer dramatischen Story etwas abgewinnen kann.


    Hyro Konntet ihr TLoU II mittlerweile auch durchspielen? Wir freuen uns auf dein abschließendes Fazit.


    So, jetzt muss ich mich aber hinlegen. Hab Kopfschmerzen und hätte schon längst im Bett liegen sollen. Aber das hier war es mir wert.

    Ich hab mir soeben nochmal die einzelnen Waffenvideos genauer angeschaut und das gefällt mir ziemlich gut. Schwert & Schild, Speer und die Dolche sehen recht Standard aus, wie man es aus zahlreichen anderen Spielen kennt. Aber vom Hammer war ich bereits beeindruckt, da er endlich mal eine normale Größe besitzt und kein überdimensionaler Wummer wie der von Thor ist. Der Magiestab sieht auch ziemlich interssant aus, doch mein Highlight waren tatsächlich die magischen Armbänder. Zuerst sieht der Schaden recht gering aus, doch wenn man plötzlich das Flammenschwert entfacht, dann macht das Schnetzeln sicher Spaß. Behalte ich definitiv im Blick.

    Hätte persönlich nicht erwartet, dass die Switch Versionen im Gegensatz zur PlayStation so weit überlegen sind, zumal die PS ebenfalls einen starken Ruf im fernen Osten hat. Aber da sieht man mal, wie wichtig dort das mobile Gaming geworden ist, obwohl technische Abstriche gemacht werden müssen.

    Bei griechischer Mythologie bin ich auch sofort im Boot und mir gefällt der Ersteindruck des Kampfsystems sehr gut. Allerdings dauert es noch, bis ich mit Assassin's Creed Odyssey sowie den alten God of War Teilen durch bin, von daher aktuell noch kein Most Wanted meinerseits. Immortals Fenyx Rising hab ich auch schon vorerst von meiner Wunschliste gestrichen.

    Das Intro von Ori and the Blind Forest ist wirklich verdammt traurig. Das war eines der ersten Spiele, die ich meinem neuen PC installiert hatte, da sie auf meinem Laptop zuvor noch nicht liefen. An dem Abend saßen wir zu viert in meinem Zimmer, als ich die ersten Minuten des Spiels erlebt habe. Wir waren alle sehr von der Trauer gepackt. Das Spiel hat es sowas von verstanden, von der ersten Minuten an zu fesseln.


    Dies hatte ich leider total unabsichtlich ausgelöst und direkt resettet. Mein Herz ist fast stehengeblieben.


    Das hat mich echt traurig gemacht, da ich exakt andersrum gehandelt hätte.


    Selten hab ich mich so verraten gefühlt wie hier, obwohl es gar nicht mal abwegig war.


    Wahnsinnig gut umgesetzt.


    Das gabs in den anderen Ablegern der Tales of Reihe einfach nicht!


    Ein ziemlich trauriges Kapitel, das mir langfristig im Kopf geblieben ist.


    Außerdem noch Gone Home. Ach, streng genommen hat mich der gesamte Walking Simulator von Anfang bis Ende traurig gemacht. Nicht nur, weil es eine rührende Geschichte in einem schön gestalteten Haus ist, sondern weil ich an dem Tag sowieso emotional stark geknickt war und das Spiel quasi das i-Tüpfelchen darstellte.


    Ansonsten hat es mich manchmal traurig gemacht, wenn ich bei Spielen, die ich richtig, richtig, richtig gut fand, am Ende angelangt war. Der Abspann lief runter und ich wünschte, dass es noch weitergegangen wäre. Hier hab ich dann entweder direkt einen neuen Durchlauf gestartet, wenn auch nicht zwanghaft beendet, oder möglichst viel aus dem Post-Game Content ausgeholt. Die besten Beispiele sind eigentlich Fire Emblem Awakening, Fire Emblem: Shadows of Valentia, Tales of Symphonia 1+2, Tales of Graces und Tales of Xillia 1. Wie man sieht ausschließlich Rollenspiele. Ist ja logisch, da die Bedingung auf Gelegenheitsspiele nicht zutrifft.

    Die meisten hier dürften es aber sowieso via PC spielen, oder?

    Hauptsächlich schon. Am PC hab ich 121 Stunden, an der PS4 vielleicht knapp 10 Stunden? Hatte es mir lediglich auf Konsole gedownloaded, um mit Cat Viper zu spielen und gleichzeitig im Voice Chat zu hängen. Aber da ich in den letzten monaten nicht so narrisch auf Rocket League war und er jetzt auch nicht mehr aktiv spielt, habe ich es wieder von der PS4 gelöscht. Die Ratchet & Clank Gegenstände hatte ich aber noch gratis abgestaubt, nachträglich danke für den Hinweis.

    aber vielleicht ist es der Umstand, dass ich Auto-Rennspiele schon garnicht mag und man eben mit Autos rumfährt (auch, wenn es stellenweise mehr nach Fußball ausschaut? was ich aber auch nicht mag).

    Rocket League ist hauptsächlich Fußball und hat mit Rennspielen nichts am Hut. Doch da du das auch nicht magst, muss ich ja gar nicht argumentieren.

    Früher habe ich gerne weitere Durchläufe mit Guides gemacht, aber heutzutage hat das für mich wenig Mehrwert. Ich bin nicht mehr so narrisch auf 100% Completion bzw. Achievements wie früher. Wenn ich sehe, dass sie sinnvoll erringbar sind und mich ggf. dazu verleiten, etwas Neues auszuprobieren, dann gehe ich gerne auf die Jagd. Aber wenn sie lediglich dafür vergeben werden, x-mal ein Match abzuschließen/zu gewinnen, ein Spiel auf sehr schwerem Grad durchzuspielen oder alle Gegenstände von irgendwas zu sammeln, dann könnte ich nicht größeres Desinteresse zeigen. Nicht umsonst ist meine letzte Platin-Trophäen knapp drei Jahre her und insgesamt besitze ich "nur" 14 Stück. Die Hälfte davon waren aber so richtige Easy-Platinums. Leider basieren quasi alle Trophäen des ersten TLoU genau auf diesen drei genannten Prinzipien, weshalb ich mit gerade mal 7% Trophäen am Ende dastand. Im Hauptgame waren es 5% (2x Bronze, 1x Silber), da ich jedes Item hergestellt und die Story auf Normal durchgespielt habe. Die anderen 4 Bronzetrophäen habe ich im kurzen DLC "Left Behind" abgeräumt, womit ich dort bereits auf 36% der Achievements kam. Kann ich euch übrigens empfehlen, das kurze DLC mitzunehmen.


    Bei TLoU II kam ich zum Schluss auf 39% der Trophäen. Hier fehlen mir prinzipiell noch alle Trophäen nach dem Motto "Finde alles" und tja, jede davon wird mit Gold belohnt (außer die Safes, da gibt es lediglich Silber). Hier wäre ich tatsächlich gewillt, einen Guide zu nutzen, falls ich doch irgendwann ein New Game+ starten sollte. Aber so richtig Spaß hab ich da dran eigentlich auch nicht, andauernd das Spiel zu pausieren und einen Fundort für irgendetwas Belangloses nachzuschauen, aber naja. Entscheid ich dann spontan.


    Mein Bericht für das Spiel hier steht übrigens noch aus. Ihr wisst ja, dass mein langer Entwurf einfach gelöscht wurde und ich seitdem keinen Bock mehr hatte, von vorne anzufangen. Wird aber noch nachgeholt, insbesondere da ihr nun alle am Ende seid. Aber eins kann ich euch schon mal vorab auf den Weg geben: Ich fand Abbys Part richtig stark und den mit Ellie leider nicht. More to come.

    Ach ich freue mich das Spiel dann mit Forza Horizon 5 zu vergleichen!!!

    Hmm, aber wieso möchtest du unbedingt die zwei Games vergleichen? Gran Turismo 7 wird lediglich Rennen auf realen oder abgesperrten Rennstrecken bieten, während Forza Horizon 5 alles außer genau das zur Verfügung stellt. Eine Open World mit sämtlichen Landschaften und allen möglichen Rennmodi. Bei GT7 wirst du deine Strecken- und Fahrzeugauswahl im Menü haben und das wars. Das letztes Jahr angekündigte Forza Motorsport 8 wird erst der würdige Vergleichskandidat werden, aber da gabs seitdem kein Update mehr.

    Das Ende von Green Mile hat es in sich, dem stimme ich eindeutig zu. Noch heftiger mitgenommen hatten mich allerdings der Untergang der Titanic und das Finale von Der Junge im gestreiften Pyjama. Letzteres hat mir noch einmal bewusst werden lassen, wie schlimm die Weltkriegszeiten waren und wie gut es uns heute doch geht. Insbesondere die Kinder in der Hauptrolle hatten den Effekt erneut verstärkt. Bei Titanic wiederum wusste man ja von Anfang an, wie der Film ausgehen wird. Aber die Darsteller, die Emotionen von hunderten Passagieren, die Musik und die Effekte, all das zusammen hat in mir einen wahrlichen Schock ausgelöst. Bis heute einer meiner absoluten Lieblingsfilme, denn ich war selten so sprachlos. Natürlich denke ich dabei auch an das alte Ehepaar oder die Mutter mit ihren Kindern.


    Außerdem hat mich der Anime Parasyte The Maxim eiskalt erwischt. Dort hat nämlich meine Lieblingsfigur das Zeitliche gesegnet und der dazugehörige Soundtrack Next To You ist wohl bis heute das Lied, das mich trauriger wie kein Zweites macht.


    Ich hab mir bei allen vier Szenen entweder das Heulen richtig verkniffen oder nur noch gedankenverloren ins Leere geblickt.

    Der erste Shrek Film ist mir natürlich gut bekannt, aber so wahnsinnig klasse fand ich ihn nie. Den zweiten dürfte ich auch noch gesehen habe, aber die inhaltszusammenfassung sagt mir leider gar nichts mehr. Von Teil 3 und 4 habe ich bis eben nicht mal etwas gewusst. Shrek selbst war eine coole Socke und ich erinnere mich noch an den guten Soundtrack und die groben Witze, aber die Story sowie restlichen Charaktere konnten mich partout nicht abholen. Hab in meiner Kindheit schon bessere, aber auch schlechtere Animationsfilme zu Gesicht bekommen.

    Haha, die Pokémon Rot/Blau und SSB64 Werbungen finde ich lustig. Tatsächlich kenne ich selbst von Videospielen kaum Werbungen. Die meisten davon habe ich noch in Kindeszeiten zu Gesicht bekommen, als der Nintendo DS sowie die Wii brandneu und absolut beliebt waren. Bis heute schießt mir noch die Stimme des Erzählers mit seinem "POKÈMON HEARTGOLD UND SOULSILVER" durch den Kopf :ugly: auch der Werbespot zu Professor Layton und das Geheimnisvolle Dorf hat mich damals zum lohnenswerten Kauf verleitet. Mario & Sonic bei den Olympischen Winterspielen besaß ich lediglich für den DS und das Game gehört zu meinen All-Time-Favorites. Allerdings sah es in der Werbung für Wii noch viel cooler aus, als es die gesamte Familie gespielt hatte. Nur die Nintendogs Werbespots gingen mir ziemlich auf den Senkel, denn den Spielen konnte ich nichts abgewinnen. Ein bisschen bei Freunden am Handheld daddeln hatte mir absolut ausgereicht.

    Ich bin mal so frei und zitiere meinen 2½ Jahre alten Beitrag, da meine Erinnerungen doch arg verschwommen sind:


    Zitat von Trakon

    Magi: The Labyrinth of Magic + The Kingdom of Magic


    Beide Staffeln wurden die letzten Monate auf Maxx ausgestrahlt und ich habe neugierig reingeschaut. In den ersten Folgen fand ich das Setting, welches am nahen Osten orientiert ist, extrem interessant. Nicht verbraucht und teils knallhart dargestellt, das gefiel mir. Mit der Zeit habe ich leider feststellen müssen, dass der Anime doch ziemlich zum Fighting Shonen mutiert ist. Zwar mag ich das Genre, doch hier hatte ich es tatsächlich nicht erwartet und die anfängliche Richtung gefiel mir auch besser. Trotzdem habe ich mich weiterhin darauf eingelassen und die Figuren einigermaßen in mein Herz geschlossen. Staffel 1 war ordentlich und die zweite fing etwas nüchtern an. Erst ab dem Magnostadt Arc mit Aladdin wurde ich wieder an den Bildschirm gefesselt, auch wenn zugleich Alibaba, Mo und Sindbad komplett von der Bildfläche verschwanden. Als Magnostadt kurz vor Ende der zweiten Staffel immer noch nicht beendet war schätze ich, dass man viele Details ausgelassen hat. Über die anderen wurde nichts mehr bekannt, über Nebencharaktere sowieso nicht, den Krieg zwischen den Ländern fand ich nich interessant und das Kampfsystem der Djinngefäße hätte auch mehr erklärt werden müssen. Trotzdem waren zumindest die letzten beiden Folgen wieder sehr gut.


    Was soll ich sagen? Magi war letztendlich ganz anders als erwartet. Teilweise fand ich es mega stark, dann wieder ein paar Folgen träge und das im stetigen Wechsel. Ich kenn den Manga nicht, aber der wird mit sicherheit ausführlicher sein, schließlich wurde er erst 2017 beendet und die zweite Staffel wesentlich früher. Eigentlich interessiert es mich, wie dieser verläuft, doch derzeit möchte ich weder so viel Zeit noch Geld in die Bände stecken, dass es sich lohnen würde ihn zu kaufen. Für mich hat sich der Anime jedenfalls so angefühlt, als ob er sich nicht zwischen Fighting Shonen und einer historisch angelehnten Reise entscheiden konnte. Man hat viel Potential verspielt, sonst wäre einer meiner klaren Favoriten dabei rausgekommen. Schade, nichtsdestotrotz einer der besten Sachen, die ich in den letzten Monaten zu Gesicht bekommen habe.

    Somit war Magi zwar eine empfehlenswerte Serie, insbesondere dank des seltenen Settings, doch das Gesamtbild empfand ich nicht komplett als stimmig. Im Gegensatz zu manch anderen Werken ist auch echt wenig in meinem Kopf hängengeblieben, was ich ziemlich schade finde. Ich gehe mal stark davon aus, dass der Manga besser als der Anime gelungen ist.