Beiträge von Trakon

    Wie man schon meinem entsprechenden Thread entnehmen kann, hatte ich sehr großes Vergnügen an den Loren-Fahrten in Ranelle. Ich fand es spektakulär über die waghalsigen Schienen zu brettern, wie man es aus diversen Filmszenen kennt. Hinzu kommt natürlich meine große Begeisterung für das Achterbahnfahren. Einige Stellen waren etwas kniffliger als erwartet, nichtsdestotrotz verging mir nie der Spaß an diesem Minispiel und gegen weitere Strecken hätte ich absolut nichts einzuwenden gehabt.


    Das Kürbisschießen zähle ich ebenfalls zu den besseren Spielen. Zwar kam es mir anfangs schier unmöglich vor, aber als erfuhr, dass man Pfeilschüsse auch aufladen kann, sah ich alles mit anderen Augen. Sie flogen schneller und präziser, das Minispiel war vom einen auf den anderen Moment machbar und unterhaltsam. Mister Motiviert warf die Kürbisse immer höher und weiter, aber am Ende wurde man mit einem schönen Herzteil belohnt.


    Die Insektensuche habe ich nicht sonderlich leicht im Gedächtnis, aber gegen solch ruhigere Abschnitte habe ich grundsätzlich nichts einzuwenden. Das Bambus Schneiden war wiederum mehr lächerlich und gefühlt glücksbasiert. Nur ganz vereinzelt gelang mir eine halbwegs sehenswerte Anzahl von mehr als 20, motiviert war ich hierbei nicht sonderlich.


    Der Bossmarathon beim Donnerdrachen ist für mich nach wie vor ein kleines Highlight im Game und nicht wirklich ein Minispiel. Zwar waren die meisten Gegner mit verstärktem Schwert plötzlich schnell besiegt, aber zum Revue passieren lassen war es einwandfrei. Vergleichbare Modi bestreite ich relativ gerne und auch hier hatte ich meinen Spaß. Bis auf den Verbannten, den hätte ich nicht nochmal gebraucht, aber er gehört nun mal dazu.


    Die Rubinjagd habe ich nur kurz gespielt, weil sie extrem bescheiden war, an Roulette kann ich mich sogar gar nicht mehr erinnern. Spricht nicht gerade für die Spiele, Fan bin ich davon sowieso nicht sonderlich.

    Eureka Seven


    Das 50-folgige Sci-Fi Actiondrama hat mich über die letzten Wochen in sämtlichen Belangen sehr unterhalten. Die verschiedenen Charaktere haben auf Ganzer Linie überzeugt, sowohl auf dem Schiff Gekkostate, als auch die Antagonisten. Sie haben sich kontinuierlich und spürbar weiterentwickelt, es kam jedes mal aufs Neuste sehr guter Tiefgang herüber. Hin und wieder gab es etwas humorvollere Einlagen in einzelnen Folgen verpackt, was sie zudem symapthisch gemacht hat. Die Tragödien des Anime haben sie aber auch von einer ganz anderen Seite gezeigt. Viele Emotionen kamen in diesen Szenen zum Vorschein, selbst zahlreiche Unschuldige verloren ihr Leben. Trauer, Schmerz und Hass, aber auch Liebe, Gemeinschaft und Hoffnung hat Eureka Seven sehr stark vermitteln können. Zu meinen Favoriten gehören definitiv Charles und Ray Beams. Die Kämpfe waren rasant, der dazugehörige Soundtrack ging gerne ins Ohr. Die LFOs haben mich an die Evangelions aus NGE erinnert, das System an sich wiederum total an die Hoverboards aus Zurück in die Zukunft.


    Das einzige, was ich zu bemängeln habe, besitzt leider die größte Gewichtung. Die Handlung hat mir nicht sonderlich zugesagt, da sie aufgrund sämtlicher Fachbegriffe unnötig verkompliziert wurde. Das Worldbuilding ist durch unsaubere Erklärungen schlicht misslungen und das hat sich wie ein Faden von Anfang bis Ende durch die gesamte Serie gezogen. Mietfiebern war oftmals nicht möglich, obwohl das Potential mehr als genug vorhanden war. Eureka Seven war nicht weit davon entfernt, zu einem überragendem Anime zu werden. Dazu hätte man den Zuschauern lediglich die Möglichkeit geben müssen, noch besser auf das Universum und die Gegebenheiten einzugehen. Zurück bleibt wie gesagt immer noch ein wirklich gutes, aber nunmal wenig spannendes Werk.

    Die Frankfurter Buchmesse findet jeden Herbst auf dem entsprechend sehr großen Messegelände statt. Über mehrere Hallen und Stockwerke verteilt findet man Literatur, aber auch Kalender und Merchandise zu allen möglichen Genres. Hier sollte für jede Zielgruppe etwas dabei sein. In den fremdsprachigen Abteilungen sind Werke aus aller Welt ausgestellt, dabei zahlreiche Sprachen rund um den Globus vertreten. In der Cosplay Area gibt es zudem sehr viel aus dem Anime- und Mangabereich und eine kleine Zockerecke. Die Hallen werden alle über einen zentralen Platz verbunden, auf dem Essensstände verteilt sind.


    An mehreren Ständen sind Autoren und Stars anzutreffen, die beispielsweise eine Lesung oder einen Vortrag halten, Autogramme verteilen, live zeichnen, eine Diskussionsrunden führen etc. Dabei kann der Andrang entsprechend groß werden, sodass auch ein wenig Glück und Pünktlichkeit gefragt ist. Tageskarten müssen nicht zwanghaft vorab im Internet bestellt werden, insbesondere ermäßigte Ticket sind ausschließlich an der Tageskasse zu erhalten. Da die Messe über mehrere Tage geht gibt es ebenfalls Dauerkarten, die länger als einen Tag gelten.


    Mehr Infos findet Ihr auf der Website: https://www.buchmesse.de/


    Ich hatte einen sehr schönen Tag auf der Buchmesse und extrem viele Interessante Sachen zu Gesicht bekommen. Wirklich schade, dass manche Stände noch oder leider gar nicht verkauft haben, andererseits hätte ich sonst eh mehr Geld ausgegeben, als mir lieb gewesen wäre, he he. Insbesondere die Halle mit Kinder- und Jugenbüchern sowie Romanen war sehr voll, hatte allerdings auch entsprechend viel zu bieten. Natürlich war es faszinierend einige Cosplayer zu sehen und die Figuren zu erkennen. Vorteil der Buchmesse gegenüber reinen Manga Conventions ist die erheblich größere Vielfalt, was für mich ein deutlicher Pluspunkt war. Den Vergleich zur Leipziger Buchmesse im Frühjahr kann ich nicht ziehen, aber mit Gewissheit sagen, dass ein Besuch empfehlenswert ist.

    Am Tag der deutschen Einheit war SAO-Tag auf Pro7 Maxx und die gesamte erste Staffel wurde als Marathon am Stück ausgestrahlt. Direkt einschalten konnte ich leider nicht, aber dafür gibts schließlich die Mediathek. Sollten die Folgen 14 Tage online sein, kann man sie noch eine Woche aufrufen. Falls es nur 7 Tage sind, ist die Frist dann heute vorbei.


    Knapp drei Jahre ist es jetzt her, dass ich die fünf Mangabände gelesen habe, die den Aincrad und Alfheim Arc umfassen. Der Anime war sehr nah am Manga dran, wobei in Aincrad noch ein paar Details dazukamen, was ich sehr begrüßt habe. Das Opening hat mich fix in seinen Bann gezogen und ich hab die ersten 15 Folgen, also den gesamten Arc, an einem Tag reingekloppt. Seit über einem Jahr hatte ich nicht mehr solch einen Anime-Tag, aber es war cool. Diesmal bin ich mit dem ruhigeren Teil, der z.T. eine Romanze ist, auch deutlich besser als damals klargekommen. Vermutlich weil ich wusste, was mich erwartet, und ich dem Genre im Gegensatz zu früher nicht mehr abgeneigt bin. Die Umgebungen der Spielwelt waren super designed und generell sahen die Animationen echt schön aus. Konnte jedenfalls wieder problemlos wie früher in Aincrad eintauchen und das Ganze rundum genießen. Gerne hätten auch diverse Aktionen wie die Selbstmorde, die Assassinengilden, Kampftaktiken oder Rollenwahlen etwas näher erläutert werden können, aber man kann nicht alles haben. Gut fand ich auch, dass die zwei jüngeren Mädels, die auf dem Cover zu sehen waren und im Manga keine Erwähnung fanden, nur jeweils kurz eingebaut wurden und dann wieder von der Bildfläche verschwanden. Ich hatte schon die Befürchtung, dass der Anime im Gegensatz zum Manga von Anfang an ein Harem wird, aber dem war glücklicherweise nicht der Fall.


    Das gabs nämlich erst ab Alfheim. Der Arc ist quasi exakt so schwach wie im Manga. Nichts besser, nichts schlechter. Höchstens die Emotionalität zwischen Sugu und Kazuto, die animiert ein wenig besser rüberkam, ansonsten ist alles gleich. Nach wie vor verstehe ich nicht, warum sie ihren Bruder im Spiel nicht erkannt hat. Das Aussehen ist fast gleich, der Username setzt sich aus dem realen Namen zusammen und während der Aincrad-Phase kamen meines Wissens Infos nach draußen. Eigentlich hätte sie von ihm hören müssen, da er der beste Spieler war. Andersrum aber genauso. Sugu hat ein riesiges Poster von ihrem Charakter, Leafa, im Zimmer hängen. Dann muss Kirito auch nur 1 und 1 zusammenzählen, um zu kapieren, dass es sich auch tatsächlich um sie handelt. Hat er nicht geschafft. Aber gut, von Logik möchte ich bei SAO gar nicht erst anfangen. Das Ende mit dem verrückten Typen, der Asuna zwangsheiraten wollte, ist sowieso daneben. Immerhin reißt die 25. Folge als Abschluss das Ruder nochmal etwas ins Positive.


    Besonders wenn man ins Detail geht lässt Sword Art Online extrem viele Fragezeichen über dem Kopf erscheinen, aber für mich bleibt auch Fakt, dass die Serie dank Aincrad doch sehr großen Unterhaltungsfaktor hat. Dazu ist das Setting einfach viel zu interessant. Alfheim ist zwar ein bitterer Nachgeschmack und dazu viel zu oberflächlich, aber die zweite Staffel würde ich mir trotzdem gerne irgendwann noch anschauen. Seit August läuft sie auch bei Maxx, aber ich hatte nicht eingeschaltet, da ich die erste noch nicht kannte. Eigentlich Schwachsinn, da mir alles bereits aus den Manga bekannt war. Ich hätte problemlos mit ihr anfangen können, aber jetzt kann man es auch nicht mehr rückgängig machen. Bezüglich der Light Novel Vorlage habe ich schon gehört, dass sie wie ein Flickenteppich ist. Es wird immer wieder etwas Neues drangepackt, egal ob es passt oder einer früheren Aussage widerspricht. Ich vermute, dass die Qualität weiterhin nie mehr an den ersten Arc herankommen wird, alleine schon wegen des Harems. Die ersten Bände sind auch schon in den deutschen Bücherregalen, aber von denen lasse ich mal ganz bewusst die Finger.


    Ich bin nach wie vor der Meinung, dass die Welt von SAO perfekt für Videospiele geeignet ist. Die Fanbase ist groß, die Grundidee genial. Der Reiz ist gegeben, mal ein solches Game auszuprobieren, schließlich sind alle für PS4 erhältlich. Jedoch bin ich derzeit nicht in Rollenspiel-Stimmung, würde sowieso erst einen Rabatt abwarten wollen und die Qualität ist auch nicht mit einem Tales of vergleichbar. Das muss man alles im Vornherein bedenken, sollte ich tatsächlich irgendwann zuschlagen wollen. Aber es ist leider auch nicht genau die Aincrad Welt vorhanden, wie ich sie mir gewünscht hätte. Bei "Hollow Fragment" spielt man nämlich die restlichen Ebenen, die im Anime nicht mehr dabei waren. Ich hätte aber gerne auf der ersten Ebene begonnen. Man beginnt als Kirito folglich nicht auf Level 1, sondern 100. Zudem soll das Game extrem viel Grinding erfordern und darauf hab ich derzeit gar keinen Bock, geschweige denn Zeit. "Lost Song" hat dann einiges verbessert und die Alfheim Welt umgesetzt. Klingt nicht schlecht, aber ist nicht gerade meine Priorität. "Fatal Bullet" kommt nicht in Frage, bevor ich die zweite Staffel geschaut habe. Somit bleibt lediglich noch "Hollow Realization". Dieses Game ist von allen auch das eindeutig Interessanteste. Es spielt in Ainground, eine Anlehnung an Aincrad, aber eben keine exakte Umsetzung. Vom Umfang und der Technik wurde im Vergleich zu Hollow Fragment einiges verbessert. Es gibt sogar deutsche Texte, aber leider keine englische Sprachausgabe, nur O-Ton. Ich weiß immer noch nicht, ob es meinen Wünschen eines SAO-Games wirklich einigermaßen entspricht, aber im nächsten Sale werfe ich mal ein Auge darauf und informiere mich noch detaillierter.

    Ich hab einst Kopfhörer von Teufel geschenkt bekommen und sie einige Zeit lang auch aktiv genutzt, wenn auch nur am PC. Sie hatten sehr gute Qualität und ich bin meinen damaligen Mitbewohnern nicht mit meiner Metal-Musik auf den Zeiger gegangen. Nur nach ca. einer Stunde wurde es schon ziemlich warm um die Ohren und spätestens nach zwei musste ich sie eigentlich wieder mal absetzen, also quasi eine Pause einlegen und die Ohren durchatmen lassen, he he. Im Sommer war es mir dann auch sofort zu warm und da wollte ich sie entsprechend gar nicht nutzen. Genauso kamen sie unterwegs lediglich ein einziges mal zum Einsatz. Der Transport war sperrig und ich musste feststellen, dass sie alles andere als schalldicht waren. Meine 18€ In-Ear-Kopfhörer von Philips sind extra darauf getrimmt und schirmen mich vom Umfeld spürbar besser ab. Sie sind zudem leichter zu verstauen und haben ebenfalls schönen Sound. Die Kopfhörer liegen jetzt seit einiger Zeit nur noch als Staubfänger herum, da ich in meiner jetzigen Wohnung problemlos laut Musik hören kann. Aber wer weiß, wann man sie mal wieder aktiver gebrauchen kann.

    In meinem guten alten Auto gibts noch keinen USB Anschluss, selbst einen CD Player habe ich mir nachträglich nicht mehr eingebaut. Wieso auch? Für gerade mal ein paar wenige Euro konnte ich mir für das Kassettenfach einen Adapter mit Aux-Kabel zulegen und meinen ebenfalls guten alten MP3 Player anschließen. Klar, die Qualität ist nicht überwältigend, aber ich kann alle meine Lieblingslieder bequem auswählen. Der Nachteil ist, dass man ihn einmal alle 1-2 Wochen mit ins Haus zum Aufladen nehmen muss, da der Akku nur um die 15 Stunden hält. Auch kann man Lieder nicht einfach am Lenkrad weiterdrücken, sondern nur am Gerät selbst. Macht man dann halt an einer roten Ampel oder bei niedriger Geschwindigkeit. Ansonsten gefällt mir das System besser als das ständige Wechseln von CDs, obwohl ich diese auch noch sammele und unterstütze.

    Ich bin überhaupt kein Fan davon, wenn der komplette Buchrücken voller Knicke ist. Dann sieht man dem Buch richtig an, dass es meistens schon mehrfach gelesen wurde...oder genau einmal von meinem Vater, der das Buch nach jedem Umblättern neu plättet, um die Seiten nicht festhalten zu müssen. Die Taschenbücher sehen dann einfach nur noch deformiert aus, besonders wenn man sie schön im Regal einsortieren möchte.


    Mit Vergilbungen und Knicken kommen ich noch halbwegs klar, sofern es nicht den Einband betrifft, Risse oder fehlende Ecken wiederum sollten nicht sein. Was ich auch nicht haben kann sind notizen, Markierungen etc. ich würde niemals mit einem Stift etwas in meine Bücher schreiben! Rauchergestank ist ebenfalls ein No-Go. Bücher lassen sich viel zu leicht beschädigen und aus diesem Grund habe ich gebrauchte Exemplare bisher fast noch nie über das Internet gekauft. Die Standard-Artikelbeschreibungen sind oft nicht detailliert genug und da nehme ich lieber vor Ort eins mit, wo ich den Zustand dann auch sofort wahrnehmen kann.

    Katzen sind seit ich es mir erdenken kann meine Lieblingstiere. Dennoch hat mir die Warrior Cats Reihe früher nicht zugesagt, nachdem ich mit dem ersten Band begonnen hatte. So gern ich die Tiere auch mochte, ich fand es extrem befremdlich, dass sie sprechen konnten, Clans gebildet hatten und total humanoid wirkten. Das hat für mich den gesamten Lesefluss gestört und ich habe mir keinen der weiteren Bände mehr geholt. Erin Hunter war diesbezüglich sowieso extrem produktiv, mittlerweile sind schon gefühlt eine Million Warrior Cats Bücher erschienen, das kann doch kein Mensch mehr nachholen. Mir hat jedenfalls das Verständnis für den Hype ein wenig gefehlt, nachdem ich selbst hineingelesen hatte. Seltsamerweise hatte ich bei "Die Legende der Wächter" von Kathryn Lasky absolut kein Problem damit und da waren es einfach nur Eulen statt Katzen. Im Gegenteil sogar, ich mochte die Reihe sehr. Möglicherweise hatte ich zu hohe Erwartungen an die Warrior Cats.

    Halloween ist einer meiner liebsten Tage im Jahr. Ich bin generell ein Fan des Herbstes, schnitze gerne Kürbisse und bin natürlich auch ein Fan diverser Horrorspiele und -filme. Schade, dass mich der gleichnahmige Streifen null komma null begeistert hat. Doch man merkt ihm auch schon deutlich an, dass er mittlerweile 40 Jahre auf dem Buckel hat. Was damals noch neu und revolutionär war, wirkt heute auf mich fad und vorhersehbar. Bereits zu Beginn konnte ich micht Leichtigkeit erahnen, welchen Verlauf die Handlung einschlägt und wie sie enden wird. Die Verfolgungsszenen haben mich eher gähnen lassen und die Musik war eintönig. Ich kann über diesen Klassiker einfach keine positiven Worte verlieren und habe mir die Nachfolger nie angeschaut.


    Nach 20 Jahren erschien Halloween H20 mit teils gleicher Besetzung wie früher und das ist jetzt eben wieder 20 Jahre her. Demnächst kommt ein neuer Halloween Film in die Kinos und das Prinzip wird erneut genutzt. Finde es eine coole Aktion von den Schauspielern, nach so langer Zeit erneut in der Thematik mitzumischen. Aus mangelnedem Interesse werde ich es mir zwar nicht anschauen, aber wie siehts bei euch aus?

    Ich wusste gar nicht, dass es auch eine Trickserie und Videospiele gibt. Mir sind lediglich die zwei Filme bekannt und die gehören ohne Frage zu den Klassikern. Die Bande ist super amüsant, insbesondere Bill Murray, und bei der Titelmelodie kommt immer gute Laune auf. Wenn die Jagd mal wieder im TV ausgestrahlt wird, schalte ich gerne ein, um Marshmallow Man, den Geisterzug und Co. zu Gesicht zu bekommen.

    Nachdem ich das sterbenslangweilige dritte Buch auch nach dem vierten Anlauf nicht beenden konnte, habe ich es endgültig abgebrochen. Dafür war ich dann mit meinen Freunden bei beiden Filmen im Kino, weshalb ich doch noch erfahren habe, wie die Reihe ihr Ende findet. Aber aus einem schlechten Buch zwei gute Filme machen, dass das nicht geht war bereits von vornherein klar. Sie waren jetzt nicht ganz unterirdisch, aber schon enttäuschend. Bis auf die Kanalisationsszene, die mich an Alien Isolation erinnert hat, gab es kaum spannende Stellen. Aber auch diese hat mit einem völlig unnötigen Jump Scare gearbeitet und die geforderten Opfer überdramatisiert. Auffällig war lediglich, dass die extrem unsympathische Effie (oder wie die bunte verrückte Frau hieß) plötzlich doch noch eine menschliche Seite zeigte und sich meine Meinung über sie doch noch geändert hat.


    Die Tribute von Panem ist ein perfektes Beispiel für "Stark angefangen, stark nachgelassen". Die Arena im ersten Teil war grandios, besonders im Buch. Danach hätte man einfach Schluss machen sollen, das wäre das beste gewesen. Das zweite Buch zog sich dann viel zu sehr, da die Arena vergleichsweise spät begann, aber nochmal richtig Gas gab. Das hat der entsprechende Film besser gemacht, da er den Fokus mehr auf jene gesetzt hat. Teil 3 war dann wie gesagt absolut grottig und ich kann null nachvollziehen, was manche Leute an ihm finden.

    Die Unglaublichen war für mich stets ein netter Animationsfilm, aber keiner meiner damaligen Favoriten. Ich mochte die Superhelden-Thematik nicht ganz so sehr und das hat sich bis heute nicht wirklich geändert. Die Familie war schon ganz witzig und sympathisch, nur die Kämpfe waren nichts, was mich bewegt hat. Insgesamt kurzweilige Unterhaltung für Zwischendurch, von der allerdings nicht viel hängengeblieben ist.

    Die beiden Conjuring Filme gehören zu meinen liebsten Horrorfilmen, besonders der zweite. Die Hauptfiguren Ed und Loraine sind äußerst sympathisch und lassen die Handlung nicht belanglos wirken, denn sie verleihen ihr Herz und das gibt es im Genre nicht sonderlich oft. Die Effekte und Jump Scares sind gelungen, wenn auch nicht gerade sparsam vorhanden. Das muss einem einfach liegen, da sie einen Teil der Atmosphäre ausmachen. Doch auch der musik kann man nichts ankreiden, man sitzt definitiv angespannt vor dem TV. Im ersten Film mochte ich den Dämon nicht so wirklich, aber im zweiten fand ich ihn dann richtig cool gemacht. Ähnliches gilt für die betroffene Familie. Kann die beiden Streifen jedenfalls wärmsten empfehlen, in meinen Augen auch etwas besser als Insidious.


    Aber ich kann mir kaum vorstellen, wie die Geschehnisse auf einer wahren Begebenheit beruhen sollen, schließlich handelt es sich um übernatürliche Dinge. Möbel verrücken sich von selbst etc. das widerspricht der Realität. Entweder war Einbildung im Spiel oder Haustiere könnten beteiligt gewesen sein. Keine Ahnung, was letztendlich exakt dahintersteckt.


    Die Spin-Offs Annabelle und The Nun habe ich noch nicht gesehen, wird aber definitiv nachgeholt. Letzterer kam ja letztens erst ins Kino, mein Vater fand den Film nicht mehr als mittelmäßig.

    Ich kenne ausschließlich den ersten Cars Film und er hat mir als Kind sehr gut gefallen. Hinter der Geschichte stand eine simple Message, die auf fairen Sportsgeist und Herz hinwies. Nicht purer Ruhm ist das, was zählt. (Purer Rum übrigens auch nicht.) Hook war natürlich durch seine Lächerlichkeit recht auffällig, ansonsten ist mir aber auch The King sehr positiv aufgefallen. Er war eher zurückhaltend, aber besaß eine einzigartige Ausstrahlung. Sein Fokus lag immer im Wettkampf und er nahm vieles sportlich, das gefiel mir.


    Mit dem entsprechenden Videospiel habe ich ebenfalls dutzende Stunden verbracht. Beim Stock-Car konnte man auf den Oval-Kursen mit Lightning McQueen, The King, Chick Hicks usw. die Rennen bestreiten, aber auch die freie Wüstenwelt mit sämtlichen Autos erkunden. Diverse Missionen des Films durfte man nachspielen, weitere wurden ergänzt. Besonders in Erinnerung geblieben sind mir die Raudis auf der Autobahn. Man musste zwischen den Spuren wechseln und somit eine große Anzahl an Fahrzeugen überholen, um sich einem Laster zu nähern. Begonnen hatte man mit einem Auto namens DJ, das richtig fette Subwoofer am Heck besaß. Bei einer anderen Mission musste man als Hook durch das Feld schleichen und die Traktoren umwerfen. Dabei durfte man nicht vom bedrohlichen Mähdrescher erwischt werden, also eine Stealth Mission. Da ist mir ganz schön das Blut in den Kopf geschossen sag ich Euch, he he. War definitiv ein schönes Game, durch das mir der Film noch mehr ans Herz gewachsen ist. Die Nachfolger habe ich nie gesehen.

    Ich habe bisher zweimal das Lager gewechselt. Meine ersten Zockerjahre waren ausschließlich auf dem PC. Zur Auswahl standen Moorhuhn, Fifa, Ford Racing 2 und Asterix. Da war ich spielerisch ohne Frage glücklich, nur leistungstechnisch war alles veraltet. Zudem weckten die ersten Nintendo Games meine Aufmerksamkeit, allen voran Mario Kart DS. Ende 2008 bekam ich den Handheld samt Spiel dann auch geschenkt und eine jahrelange Nintendo Laufbahn begann, wie ich sie schon im Beitrag weiter oben auf der Seite grob beschrieben hab.

    Ich werde vermutlich Nintendo treu bleiben.

    Sagte ich 4 Monate, bevor Mitte 2015 die PlayStation 3 ins Haus kam. Ich habe die Konsole gefeiert und mich nach und nach auch neuen Genres zugewandt und wieder meine alte Rennspielleidenschaft entdeckt. In den letzten drei Jahren kamen nicht mehr arg viele Nintendo Spiele ins Haus, auch meine Sessions mit den jeweiligen Konsolen nahmen ab. Innerhalb des letzten Jahres kamen dann noch Steam, eine PS4 und eine PS2 hinzu. Steam habe ich zwar schon schon sehr viele Stunden genutzt, aber aufgrund meines mittelmäßigen Laptops nur für das Nötigste, ich bevorzuge weiterhin Konsolen. Für PS3 und PS4 habe ich dagegen schon jeweils mehr Spiele als für Gamecube. Ich liebe den Spielewürfel über alles und haben von allen Nintendo-Konsolen für ihn am meisten Games. Nichtsdestotrotz habe ich ihn dieses Jahr noch fast gar nicht genutzt, während eine meiner drei PlayStations quasi jede Woche läuft. Seit drei Jahren gehöre ich eindeutig dem Sony Lager an und ich plane momentan auch nicht zu wechseln. Nintendo und Steam laufen bei mir wie gesagt lediglich sporadisch. Zu Microsoft würde ich mich eh nur wegen Forza wagen und das würde nicht einen kompletten Lagerwechsel bedeuten.

    Die letzten Tage habe ich immer wieder Spekulationen mitbekommen, ob und wer die finale Season zu Ende entwickelt, aber nun steht es fest: The Walking Dead wird noch fertiggestellt. Skybound Games übernimmt sich der Aufgabe zusammen mit ein paar ehemaligen Telltale Mitarbeitern. Bei Episode 3 fehlte lediglich noch etwas Feinschliff und bei der vierten stand bereits der Beginn. Allzu viel fehlt nicht mehr, aber definitiv großartige Neuigkeiten. Macht alles auch für mich wieder interessanter ^^

    Momentan laufen ja jeden Montag um 20:15 Uhr die neuen Folgen, direkt um Anschluss um 20:45 Uhr dann das Spin-Off Young Sheldon. Die Qualität der TBBT Episoden schwankt mittlerweile spürbar. Manche sind immer noch gut, andere wiederum ein wenig fad. Ich mag die Serie nach wie vor sehr, aber bin auch zufrieden mit der entscheidung, dass sie bald ein Ende finden wird. Lieber hört man irgendwann auf, anstatt sie des Geldes wegen ewig weiterzuziehen, obwohl der Höhepunkt längst überschritten ist. Two and a half Men hat bestens gezeigt, wie man es nicht machen sollte. Jim Parsons (Sheldon) hat selbst keine Lust mehr auf die Serie und irgendwo kann ich es auch verstehen. Geld hat er mit ihr schon genug verdient, andererseits ist er so stark in seine Rolle hineingewachsen, dass man ihn in anderen Filmen oder Serien nun nicht mehr wirklich ernst nehmen kann.


    Young Sheldon dagegen finde ich wirklich super. Es bringt erfrischende Abwechslung mit sich, besonders sein Schulkumpel und der der Vater sind amüsante Charaktere. Die Folgen überzeugen mich momentan definitiv mehr als die der Hauptserie und nebenbei ist es immer wieder cool, wie nach und nach diverse Erlebnisse von Sheldon aufgegriffen werden, die man irgendwann mal in der Hauptserie gehört hat. Hier freue ich mich auf jede neue Episode.

    Nonstop war in meinen Augen ein wirklich spannender Film, was u.a. auch durch den engen Schauplatz verursacht wurde. Das Innere eines Flugzeugs wirkte deutlich beklemmender als ein einfaches Haus und zusätzlich wurden immer wieder die Drohungen des Täters als Textnachrichten eingeblendet. Ein gelungenes Element, da man sich so bestens in Liam Neeson hineinversetzen konnte. Im Verlauf der Handlung rät man dann natürlich mit, wer letztendlich der Böse an Bord ist. Eins kann ich schon mal sagen: mein Tipp war falsch. Nonstop bietet ohne Frage kurzweilige Unterhaltung, ist allerdings kein bahnbrechender Blockbuster und erfindet auch das Rad nicht neu.

    Wie bereits nach den letzten ZFZZ Runden gibt es auch diesmal wieder einen Abschlussthread, der für alles an Feedback gedacht ist. Es würde mich freuen, wenn jeder Teilnehmer etwas schreiben würde, gerne auch stille Mitleser. Dieses Jahr möchte ich allerdings ein weiteres Thema ansprechen, nämlich die Zukunft des ZFZZs. Hier ist jeder gefragt! Der letzte nicht von mir stammende Bericht der aktuellen Runde ist nun knapp einen Monat her. Ich weiß, dass manche gerne noch weitermachen möchten und die Erstellung des Abschlussthreads soll das Ganze nicht beenden. Im Gegenteil, weitere Berichte sind herzlich erwünscht :)

    Sylph   WhiteShadow   Megaolf   Ursa   Sushi   Gravost


    Hier sind ein paar Fragen, die bezüglich des Feedbacks als Orientierung dienen. Natürlich könnt Ihr auch einen Fließtext schreiben, anstatt alle einzeln zu beantworten.

    • War der Zeitraum Juli bis September passend? Welchen Zeitraum hättet Ihr bevorzugt?
    • Wären Euch kürzere Abschnitte und folglich ein längerer Zeitraum lieber gewesen? Oder längere Abschnitte sowie ein folglich kürzerer Zeitraum?
    • Wie lange habt Ihr ca. für die einzelnen Abschnitte zum Zocken gebraucht?
    • Wie lange hat das Verfassen Eures Berichtes im Durchschnitt gedauert?
    • War insgesamt der wöchentliche Aufwand gut zu schaffen?
    • Würdet Ihr bei einem Zelda-Spiel teilnehmen, das mehr Umfang besitzt?
    • Was haltet Ihr von den Pausenwochen?
    • Was hat Euch nicht gefallen oder gar gestört?
    • Was hat Euch motiviert das Projekt zu beenden?
    • Warum habt Ihr das Projekt nicht beendet? Habt Ihr andere Erwartungen an das ZFZZ gehabt oder es unterschätzt?

    Sowie die zwei Fragen bezüglich des Spielspaßes:

    • Welcher Abschnitt war Euer Favorit?
    • Welcher Bericht ist Euch besonders in Erinnerung geblieben?


    Ganz wichtig: Ich möchte jetzt nicht den bösen Onkel spielen, der die aktuellen ZFZZ Runde von vorne bis hinten als kritisch sieht! Bisher waren wieder einmal geniale Berichte dabei, ich selbst habe Links Awakening deutlich mehr zu schätzen gelernt und Gravost hatte sogar so sehr seinen Spaß am Game, dass er es verschlungen hat. In erster Linie solls hier ja immer noch um den Spaß gehen und jemanden durch das Projekt zum Spiel näher zu bringen ist auch was Schönes. Nichtsdestotrotz ist mir besonders beim Feedback wichtig, dass realistische Einschätzungen genannt werden, vor allem was die Zukunft des Projekts betrifft. Wer weiß, dass er 2019 im Job, Studium, Schule etc. vergleichbare Bedingungen wie dieses Jahr haben wird, wird vermutlich auch wieder ähnlich aktiv wie dieses Jahr sein. Das müsst Ihr im Hinterkopf behalten!


    Zukunftsbesprechungen klingen immer nach Krisensitzung, ich weiß. Wenn alles perfekt wäre, gäbs schließlich nichts zu besprechen. Warum also nicht mal etwas frischen Wind in das ZFZZ bringen und mindestens einen Programmpunkt deutlich spürbar abändern? Muss ja nicht immer "entweder es bleibt alles wie es ist oder es wird gar nicht stattfiden" sein. Rein nach Gefühl behaupte ich, dass definitiv etwas Grundlegendes geändert werden muss. Was könnte oder sollte das Eurer Meinung nach sein?


    Die Motivation ist zu Beginn hoch, gegen Ende eher niedrig. Das ist normal und wird vermutlich immer so bleiben, sofern eine Runde über mehrere Monate geht. Was haltet Ihr von einem freieren und kürzeren Zeitraum? Darunter stelle ich mir vor, dass das gesamte Game nur in 2-4 Abschnitte unterteilt wird, die entsprechend länger zum Zocken dauern. Es wird eigentlich vorausgesetzt, dass man mehrmals die Woche zur Konsole greift. In etwa so, als würde man ein Spiel in seinem eigenen Tempo zocken und das war bei der bisherigen Regelung von ca. 1-2 Stunden Zocken pro Woche ganz sicher nicht der Fall. Der Vorteil wäre, dass vermutlich mehr Leute am Ball bleiben oder gar teilnehmen würden. Der Nachteil, dass die Berichte zusammengerechnet nicht mehr derart üppig ausfallen würden. Ein Bericht hätte zwar eine vergleichbare Länge wie derzeit, wenn nicht sogar etwas länger, aber die Anzahl wäre deutlich geringer und man käme folglich auf weniger Schreibaufwand. Besonders für User, die von den Textwänden eher abgeschreckt werden, vielleicht eine Idee.


    Alternativ könnte man die Art der Berichte ändern. Z.B. mehr Ernsthaftigkeit und/oder Sachlichkeit. Vor dem Start einer Runde würden sich alle auf etwas einigen. Vorteil wäre, dass man selbst bei einem Kreativitäts-Tief keine Scheu haben müsste, teilzunehmen. Der Nachteil wiederum, dass keine derartige Vielfalt mehr gegeben wäre und man eventuell nicht mehr im eigenen Stil schreiben kann.


    Oder war der Zeitraum wirklich absolut unpassend und alleine eine Verschiebung in den Frühling, Herbst oder Winter könnte alles ändern? Diesen Punkt halte ich von den oberen Fragen als einer der wichtigsten, weswegen ich ihn jetzt nochmal separat anspreche. Der Sommer erhielt überwiegend positives Feedback und Urlaub war das größte Gegenargument, weswegen auch Pausenwochen eingeführt wurden. Was von den anderen Jahreszeiten gehalten wird, ist bisher aber noch nicht ganz so klar zur Sprache gekommen und speziell hier würde ich gerne noch Meinungen einholen.


    Wie gesagt, Rückmeldungen zum ZFZZ sind essentiell, um etwas zu ändern und verbessern. Ich bin für jeden Beitrag von Euch dankbar!


    EDIT: Vermutlich wäre das Support Unterforum besser geeignet. Thema darf gerne verschoben werden, falls es hier nicht passt!

    Ich habe den ersten Assassin's Creed Teil kürzlich quasi inhaliert. Obwohl es sich um ein extrem repetitives Spiel handelt, so macht es doch Spaß, besitzt ein sehr schönes Städtedesign und eine tolle Steuerung. Sobald man ein Stadtviertel betritt muss man knapp 10 Aussichtspunkte erklimmen, mindestens genauso viele Bürger vor Wachen retten und 2-4 von insgesamt 6 Orten aufsuchen, um Informationen über sein Attentatsziel zu erhaschen. Das Ganze wiederholt sich weitere 8 mal. Ich habe wohlgemerkt stets alle 6 Infos mitgenommen, wobei ich dafür im Nachhinein zwei Gedächtnisabschnitte wiederholen musste, denn ich hatte unabsichtlich welche verpasst. Bis auf das Sammeln von Flaggen und Töten von Templern, was weder Spaß macht, da es das Spiel inhaltlos in die Länge streckt, noch auf der PS3 eine Belohnung gibt, habe ich somit alles erfüllt. Am meisten mochte ich es für den Informanten die 20 Flaggen zu sammeln, da man so über die Dächer springen konnte, doch leider kam genau diese Missionsart zu kurz.


    Der Schwierigkeitsgrad war lange Zeit nicht sonderlich hoch. Hin und wieder war es mal etwas kniffliger, auf die Spitze eines Gebäudes zu gelangen, und mit der Zeit traten mehr Gegner bei den Bürgerkämpfen an. Auch folgten gegen Ende auf mehr Wachen weniger Versteckmöglichkeiten. Sonst tat sich allerdings nicht viel und umso schockierender war es letztendlich, wie brutal unfair sich das Finale gestaltete. Der allerletzte Kampf hatte ja wenigstens noch eine Taktik, was in diesem Spiel absolut einzigartig ist, aber die davor zogen lediglich mit aller Gewalt an den Nervensträngen. Ohne einen hilfreichen Tipp hätte ich die Credits wohl nie zu Gesicht bekommen.

    Mit der Zeit hat man hilfreiche Techniken erlernt, anfangs waren die Kämpfe noch ein wenig steif. Der Konter-Kill ist jedenfalls sehr hilfreich.


    Toll war wie gesagt die Steuerung. Jeder Aktionstaste wurde ein Körperteil zugeordnet und durch R1 haben sich die entsprechenden Bewegungen in auffällige Bewegungen verwandelt. Alles ging sehr flüssig von der Hand und war zügig verinnerlicht. Lediglich dreimal im Spiel bin ich vom Aussichtspunkt nicht in den Heuhaufen, sondern einfach so auf den Boden gesprungen, was zum Tod geführt hat. Unpräzise und unbeabsichtigt, aber egal.


    Bei den Attentaten musste man sich immer zuerst eine Cutscene anschauen. Keine Ahnung, wie man diese aus der Ferne aktivieren konnte. Hat jedenfalls dazu geführt, dass ich mich öfters direkt vor das Ziel begeben musste und sofort entdeckt wurde. Mit einem heimlichen Attentat hatte das nicht mehr viel zu tun. Das hat die schönen Karten, die die Positionen von Wachen oder sinnvolle Laufwege markiert haben, etwas unnütz gemacht.


    Damaskus war unglaublich schön gestaltet, vor allem das Nobelviertel. Die Straßen waren extrem lebhaft und die Kommentare der Bürger öfters erheiternd. Das Königreich dagegen war extrem karg und konnte später sowieso übersprungen werden. Es wurden Flaggen und Templer darin verbaut, ansonsten hat sich mir der Sinn etwas entzogen. Blöd fand ich es ebenso, dass Altair nicht schwimmen konnte. Diese fehlende Fähigkeit fällt zwar nur ganz kurz auf, da man fast überall nicht mit Wasser in Berührung kommt, aber genau dann ist sie sehr hindernd.


    Die Story rund um Altair war ja recht simpel gestrickt. Zu Beginn war er ein unsympathischer Regelbrecher, der degradiert wurde. Mit der Zeit erkennt er, wie sich ein wahrer Assassine zu verhalten hat. Im Grunde sollte das Animus Projekt den interessanteren Teil darstellen, nur war hier die Erzählung unteridisch. Die minimalen Passagen zwischendrin brachten nichts und das Ende war schlicht Mindfuck hoch 10. Das hat mich klar enttäuscht.


    Assassin's Creed mag einseitig sein, aber das Gameplay ist top und da es mir genau darum ging, hat es meine Erwartungen erfüllt. Sehr viele Ideen waren äußerst innovativ und haben die Reihe zu dem gemacht, was sie heute ist. Vor allem auch die historische Spielwelt sorgt für viel Abwechslung im Vergleich zur Standard-Fantasy-Welt, der superrealistischen Gegenwart oder der hyperaktiven Science Fiction. Die Ezio Trilogie habe ich mir jedenfalls ohne zu zögern direkt im Anschluss zugelegt und womöglich steigert sich die Animus-Geschichte ja noch.