Beiträge von Trakon

    Ich hab leider kein Interesse an Galactic Racer. Ich bin seit über einem Jahrzent raus aus dem Star Wars Universum und somit fehlt mir schon der grundlegende Bezug. Das Pod-Race aus SW Episode 1 ist wohl meine liebste Szene aus dem gesamten Franchise und entsprechend hatte das Episode 1 Racer Game aus 1999 für mich einen Sonderstatus. Ich hatte vor einigen Jahren drei Stunden viel Spaß damit, habs durchgespielt und danach nicht mehr angerührt. Wenn es rein um die Spielerfahrung eines Future Racers geht, dann ist man mit F-Zero, WipEout sowie spirituellen Nachfolgern dieser beiden Reihen einfach besser bedient. SW Racer Revenge für PS2 hab ich auch schon, ist aber noch nicht angerührt und wird definitiv nachgeholt.


    Bei Galactic Racer stört mich der Roguelite-Modus, den ich echt nicht gebraucht hätte. Ich hab nichts dagegen, dass ich bei Rennspielen im Laufe der Zeit immer mal wieder die gleichen Strecken und Biome abklappere, aber ich will nicht unbedingt bei einem Fehler oder schwierigen Rennen wieder ganz von vorne anfangen. Genauso möchte ich auch nicht bei einem guten Durchgang bestraft werden, dass man das Ende aufgrund zu weniger Upgrades noch gar nicht erreichen kann.


    Außerdem: KI². Die Gegner-KI hat einen ziemlichen Gummiband-Effekt, den ich nicht mehr zeitgemäß finde, während die Story-Dialoge teils stark nach KI-Writing schreien. Mehr hab ich dazu nicht zu sagen.


    Cool finde ich wiederum die Auswirkungen der Umgebung auf die Fahrzeuge, wie man es bereits aus Motorstorm für PS3 kennt: Kälte kühlt den Gleiter und man kann nicht überhitzen, sondern muss sogar durch Hitzetunnel fliegen. Wüste wiederum führt zu Überhitzung, wobei Gewässer für Abkühlung sorgen können. Säure beschädigt die Karosserie etc. doch alleine dafür greife ich nicht zu, vor allem nicht jetzt zum vollen Release-Preis. Mit anderen Rennspielen fühle ich mich derzeit einfach besser bedient. Sollte ich es irgendwann spielen, hätte ich sicherlich kurzfristig etwas Spaß damit, aber langfristig sehe ich da eher Frust.

    Aber ich weiß, wie "gern" das "das war schon vorher so, das ist nix neues"-Argument hier im Forum ja gesehen wird, wenn ich mich recht erinnere...

    Den Satz hab ich jetzt nicht verstanden. Meinst du, weil ich in meinem Absatz drüber erwähnte, dass ich bei der Soulslike-Mechanik geseufzt und anschließend festgestellt habe, dass sie der vorherigen Formel sowieso sehr ähnlich ist?


    Jedenfalls stört mich dieses "chatty" extrem und Castlevania ist da bei weitem nicht der erste Kandidat, bei dem ich das kritisiere. Also, es geht mir wirklich auf den Zeiger, deswegen erwähne ich es auch. Entsprechend habe ich da wenig Rücksicht, ob es vielleicht schon immer so war. Ich hab bisher nur PoR und DoS für DS und Lords of Shadow gezockt, bei denen ich mich nicht mehr so gut an die Story erinnere, außer, dass sie mich nicht wirklich interessiert hat. Ich bin kein Kenner des Franchise wie du.


    Natürlich könnte es noch viel extremer sein, da in der Demo immerhin nicht mitten in Kampf geredet worden ist. Das war in Shadow Warrior 3 ganz übel und auch in der Demo von Azure Striker Gunvolt gabs keine Sekunde ohne Dialog, da hätte ich an die Decke gehen können. Es ist einfach nicht mein Steckenpferd und ich hab in den letzten Jahren eben Games lieben gelernt, die eher auf "Show, don't tell" setzen. Egal ob es Kunstwerke wie Planet of Lana, Cocoon, GRIS oder Neva sind, die nahezu ohne Worte auskommen, oder Rennspiele, bei denen maximal im Tutorial geredet wird. Da muss ich sogar mal viele Souls(like) Spiele sehr loben, denn obwohl das RPGs sind, schaffen sie es echt gut mit wenigen Worten zu funktionieren. Ich hab bei Castlevania einfach nicht damit gerechnet und bin daher etwas enttäuscht worden.


    Im großen und ganzen war das bisher in der Demo mein einziger schlechter Eindruck, der Rest gefiel mir soldie bis sehr gut und das Wichtigste ist immer noch das Gameplay. Ich werde Belmont's Curse trotzdem nicht zeitnah spielen, sondern hätte mehr Bock vorher die Klassiker nachzuholen, allen voran Order of Ecclesia, die Advance Teile, Symphony of the Night und den Rest der Lords of Shadow Reihe. Zum Teil hab ich die Titel sogar schon in Besitz.

    Mir hat die Demo ziemlich gut gefallen. Den Einstieg inklusive Bosskampf fand ich leider total behäbig und die Gegner hatten oft Superrüstung, während man sie mit dem Schwert angegriffen hat, weshalb ich nach mehreren Gegentreffern fast gestorben wäre und mit viel Glück und 1 % Lebenspunkte irgendwie noch überlebt hatte. Mit Erhalt der Peitsche hat sich mein Eindruck jedoch rapide geändert, denn nicht nur war man plötzlich viel agiler, sondern auch in Kämpfen besser ausgestattet.

    Darüber hinaus fand ich es ziemlich beschissen, dass man sich an Gegnern hochziehen konnte, diese aber fast unmittelbar danach angreifen und man selbst kurzzeitig hilflos ist. Ich schaffte es dann nach einigen Versuchen mit einem Trick einfach über die Gegner hinwegzuspringen, es fühlte sich aber nicht so an, als wäre das so gedacht.

    Du musst direkt die Angriffstaste drücken, während du dich zu einem Gegner hinziehst. Dadurch zermürbst du ihn direkt beim Erstkontakt und mir hat das ziemlich viel Freude bereitet.


    Verzögerungen im Gameplay hatte ich keinerlei bemerkt, nur beim Heilen muss man die Taste halt kurz gedrückt halten, was ich nicht auf Anhieb verstanden hatte. Einmal hat mein Controller allerdings für wenige Sekunden die Verbindung zu Spiel verloren, das darf in der Vollversion hoffentlich nicht mehr passieren und geschieht auch nicht bei anderen Games.


    Optisch finde ich Castlevania: Belmont's Curse weiterhin richtig gut. Ich bevorzuge zwar komplette 2D-Grafik gegenüber den dreidimensionalen Figuren hier, aber sowohl die Hintergründe als auch Rose sind wirklich toll gelungen und machen Bock auf mehr.


    Zuerst hab ich geseufzt, als ich festgestellt hatte, dass es sich um ein Castlevania-Soulslike handelt und manchmal denke ich mir, dass der Trend langsam mal wieder aufhören könnte. Dann ist mir jedoch in Erinnerung gekommen, dass Castlevania zu den Games gehörte, bei denen die Gegner sofort beim Verlassen des Raumes neu erschienen sind und sie jetzt zumindest solange vernichtet bleiben, bis man wieder eine Rast einlegt. Darüber hinaus waren die Bossgegner schon immer bockschwer, schon lange vor der Erfinderung der Souls-Spiele. Von daher empfinde ich es sogar als kleine Verbesserung, wenn ich genauer darüber nachdenke.


    Eine Sache hat mich jedoch richtig genervt: nach Besiegen des Bossgegners lebt dieser im Kopf von Rose weiter, sodass die beiden sich unterhalten können. Und natürlich ist er auch gar nicht sooo böse, aber wehe Rose schenkt ihm etwas Vertrauen, dann erklärt er erstmal, dass er eigentlich doch böse ist und sie täuschen könnte. BOAH HALT DEIN MAUL! Ich hab dich besiegt, ich will dich nie wieder hören oder sehen! Am liebsten hätte ich ihm eine Backpfeife gegeben, aber dann hätte sich Rose selbst schlagen müssen. Ich wiederhole mich: Junge Junge, können in Videospielen bitte alle mal wieder die Klappe halten? Vielen Dank.

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    Wo Long 2: Wings of Ember ist der Nachfolger von Wo Long: Fallen Dynasty und wird voraussichtlich am 04.03.2027 für Steam, PS5, Xbox Series und Switch 2 erscheinen. Es steht bereits fest, dass es einen Season Pass mit zwei zukünftigen Erweiterungen sowie einen Release im Game Pass geben wird. Das Soulslike-Action-RPG von Team Ninja und Koei Tecmo wird wieder ein chinesisches Fantasy-Setting, das Moral-Levelsystem sowie fünf verschiedene Elemente im Kampf besitzen. Neu wiederum ist, dass es sich diesmal um eine Open World statt feste Missionen handelt.


    Bis 30.09. stand eine Alpha Demo mit über 50 GB Größe zur Verfügung, für dich ich ganze 8,5 Stunden gebraucht habe! Das Kampfsystem fetzt einfach nur und setzt wieder massiv aufs Parieren mit verschiedenen Kontern, die aber gut zu lernen sind. Sobald die fünf Elemente dazukommen, wird es etwas komplexer. Ich hab mich für die leichteste von vier Rüstungsklassen für maximale Agilität entschieden und ein Wechsel der Ausrüstung ist jederzeit möglich. Loot gibt es leider wieder viel zu viel, wie schon bei Nioh, aber das Suchen der zahlreichen versteckten Truhen gehört für mich zu den Highlights beim Erkunden. Die Level der Gegner geben logischerweise grob vor, in welcher Reihenfolge man die Dinge in der Open World absolvieren sollte. Level ist jedoch die falsche Bezeichnung, denn Wo Long nutzt das erfrischende Moral-System. Durch besiegte Gegner kann man temporär seine eigene Moral (Level) erhöhen und durch Stealth-Angriffe oder fatale Schläge lässt sich die Moral des Gegners senken. Darüber hinaus kann man durch Fortschritte und versteckte Standarten in der Spielwelt dauerhaft die eigene Moral erhöhen sowie gegnerische senken. Diese Flexibilität, auch mal den Spieß herumdrehen zu können, finde ich super.


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    Das Spiel ist wirklich hübsch und deutlich bunter als die From Software Vorbilder, sodass ich ein paar Screenshots wieder diesen angefertigt habe. Ich bin eigentlich kein Soulslike Fan, aber Nioh und Wo Long ziehen bei mir irgendwie. Es hat schon Spaß gemacht und ich fand es oft knackig, aber nicht zu schwer, bis auf einen optionalen Boss am Ende, dem ich nicht mal 10 % der Lebensleiste abziehen konnte. Man soll sich nach dem Durchspielen schließlich nicht zu selbstbewusst für das Hauptspiel fühlen und nochmal schön abgeschreckt werden. Könnte jedenfalls ein super Titel werden und erinnert mich daran, dass ich den ersten noch nachholen muss.


    "Wo Long" ist übrigens chinesischer Dialekt und wird verwendet, wenn man sich verlaufen hat, um andere nach dem Weg zu fragen! Oder was dachtet ihr?! :woot2:


    Seid ihr interessiert am Spiel oder verzichtet ihr lieber? Welche Erwartungen habt ihr?


    Vergesst das OoT Remake! Ich will einfach nur noch Soccerina of Time spielen! Endlich ein würdiger Nachfolger von Mario Smash Football auf dem GameCube! Die Lauf-Animationen der Charaktere sind genial und es sieht total spaßig aus. Tatsächlich hat es mit Einwurf, Freistoß und Fouls/Karten deutlich realistischere Regeln als die Mario Fußballspiele. Ob es Abseits gibt, weiß ich nicht. Die Mod scheint schon für alle Interessenten spielbar zu sein, aber bei dem Thema bin ich leider raus.


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    Vor einigen Wochen war es noch ein Gerücht und jetzt nach einem kurzen Insider-Testing ist das Disc-to-Digital System für alle Leute verfügbar. Es ist egal, ob man eine One oder Series Konsole dafür verwendet, denn auch die One kann Series Games einlesen. Ich habe eben meine fast komplette Xbox Bibliothek erfolgreich digitalisiert, was wirklich innerhalb weniger Sekunden pro Disc erledigt war. Abwärtskompatible Xbox Classic und 360 Spiele sind wiederum nicht möglich und vereinzelte Ausnahmen gibt es eben auch, weshalb diese Liste Abhilfe schaffen kann.


    Leider bei mir nicht funktioniert haben:

    • Forza Horizon 2 & 3
    • Project Cars 2
    • Bayonetta & Vanquish
    • Elden Ring
    • Golden Eye 007 (einzige Ausnahme in Rare Replay)

    Forza Horizon 2 war ein Launch-Titel und die Disc hatte damals noch keine einzigartige ID. Da das gesamte Franchise jedoch vermutlich aus Lizenzgründen nicht inkludiert ist (buuuuh!), hätte es so oder so keinen Unterschied gemacht. Bei Project Cars 2 könnte es natürlich an den abgelaufenen Lizenzen liegen, aber der erste Teil funktioniert angeblich, der dritte wiederum nicht. Hä? From Software Spiele sind generell nicht enthalten und bei Golden Eye 007 ist das auch wieder so eine Lizenz-Sache. Rare Replay erschien ursprünglich ohne dieses Game und bei den digitalen Versionen wurde es kostenlos nachgeliefert, nicht jedoch als Patch für physische Versionen. Ich hatte die Hoffnung durch die Digitalisierung meiner Disc nun auch Golden Eye 007 spielen zu können, aber nope, es fehlt weiterhin als einziger Titel in der Rare Replay Collection. Das ist vor allem deswegen schade, da die Xbox-Version der N64-Version überlegen ist.


    Nun aber zum Positiven: Der Rest funktioniert perfekt!!! Auch manche Spiele mit abgelaufenen Lizenzen wie diverse F1- und DiRT-Titel oder Lego 2K Drive sind digitalisiert worden! Selbst bei der 30. funktionierenden Disc hab ich mich noch genauso gefreut wie bei der ersten.


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    Ich kann immer noch nicht fassen, dass das Feature jetzt so schnell nach der Ankündigung kam! Wenn die Discs seit über zehn Jahren dazu in der Lage waren, weshalb wurde es nicht schon viel früher eingeführt? Finde es jedenfalls genial, dass ich nun meine Games im Regal stehen und sie trotzdem ohne Disc-Wechsel downloaden und zocken kann. Das Beste aus beiden Welten vereint, ohne doppelt zur Kasse gebeten zu werden. Ach ja, für alle Play Anwhere-Titel hab ich jetzt noch die PC-Versionen erhalten, was beispielsweise für kostenlosen Online-Multiplayer von Vorteil wäre ...oder wenn man einen guten PC hat, der mehr als die Xbox kann.

    Willkommen zu "Traktor holt Bloodborne wieder aus der Versenkung und dieses mal wird er es ohne längere Pause durchziehen" - Episode 5. Richtig, Anlauf 5. Das klingt jetzt etwas fataler, als es sein mag, denn der Grund für meine On-Off-Beziehung zu diesem Spiel ist in den letzten fünf Jahren eher vom Game selbst auf mich als Person übergegangen. Wenn ich mir meinen vernichtenden Ersteindruck durchlese, auf den ich gleich noch genauer eingehen werde, dann bemerke ich erst, wie sehr sich meine Meinung inzwischen zum Positiven gewandelt hat. Oft sind es einfach nur andere Games, die noch mehr bei mir zünden, dass ich wieder eine längere Pause von mehreren Monaten einlege. Nach ungefähr 20 Spielstunden und jenseits von Stufe 50 habe ich jetzt schon einiges erreicht und bin nun erstmals an einem Punkt, bei dem ich nicht mehr weiß, wo ich weiterspielen soll. Normalerweise kenne ich bei solchen Spielen eher die Situation, dass ich an mehreren Möglichkeiten nicht weiterkomme, weil es zu schwer ist. In Sekiro befinde ich mich momentan in solch einer Situation. Diesmal ist es genau umgekehrt, denn sowohl nach Hemswick als auch Alt-Yarnham endete die Bossarena in einer Sackgasse. Bei Derek dem Grabschänder und der Wilden Vicky, wie ich die beiden so schön getauft habe, hat der Sieg nicht nur eine Laterne, sondern zusätzlich den Weg in ein neues Gebiet geöffnet. Ich bin etwas irritiert, wie es weitergehen soll. Anscheinend zwingt mich das Game nun die prozedural generierten Kelch-Dungeons zu machen, was ich heute Abend mal ausprobieren werde. Viel lieber würde aber durch die händisch gestaltete Oberwelt laufen. Womöglich gehe ich da auch etwas zu voreingenommen heran.


    Schauen wir doch mal, was ich damals geschrieben habe:

    Bei der Nahkampfwaffe fiel meine Wahl auf die Axt und bei der Schusswaffe auf die Schrotflinte.

    Ich liebe die Axt in ihrer zweihändigen Version, d.h. meine Schusswaffe nutze ich eigentlich gar nicht mehr. Ich wünschte es gäbe Schrotflinten :woot2: aber damit war wahrscheinlich die Donnerbüchse gemeint. Inzwischen bin ich auf die Jägerpistole gewechselt, aber wie gesagt zumeist in der Tasche und nicht in Verwendung.

    Im Spiel selbst bin ich dann etwas von der Einfarbigkeit der Stadt enttäuscht gewesen. Es sieht wirklich alles absolut gleich aus. Jede Treppe, jede Gasse, jeder Winkel.

    Das Einfarbige ist auch nach 20 Stunden nicht so viel anders, wobei man zwischen Grau, Dunkelgrau, Dunkelblau und Schwarz unterscheiden sollte!

    Bis auf den Sonnenuntergang im Kathedralenbezirk und Alt-Yarnham gab es in dieser Hinsicht zwar nicht viel Abwechslung, aber inzwischen finde ich es ziemlich stimmig und es macht zumindest einen Unterschied, ob man in einer Stadt oder in der Natur unterwegs ist.

    Die Gegner sind stark, wenn sie in Gruppen auftreten. Besonders die große Horde um den Brunnen hat mich unzählige Versuche gekostet.

    Ganz ehrlich, der Spielbeginn in Yarnham war bisher die mit Abstand schwierigste Stelle. Ich kann meinen Frust von damals nur zu gut nachvollziehen. Diese Gruppe aus 20 Gegnern um den Brunnen bleibt unerreicht, sowas derart Unfaires gab es seitdem nie wieder. Abgesehen davon gabs in Yarnham auch etliche Abzweigungen und Möglichkeiten, sodass man sich schnell in diesem riesigen Gebiet verlaufen konnte. Da war das lineare Hemswick im Vergleich fast schon lächerlich einfach.

    Ich verstehe den Hype um diese Spiele nicht. Ich war hinterher noch mehr KO. als nach so manchem Arbeitstag und damit hat Bloodborne genau des Gegenteil dessen bewirkt, was es sollte, nämlich mich zum Abschalten bringen. Obwohl ich meine Session erfolgreich beendet habe, hat sie von vorne bis hinten keinen Spaß gemacht. "Ein Must Have für PS4 Besitzer", "der Sieg ist unglaublich befriedigend", "ihr dürft euch nicht unterkriegen lassen" - ich kanns nicht mehr hören! Der Sieg über die Kleriker Bestie hat keinerlei Befriedigung in mir ausgelöst. Ich fand das gesamte Leveldesign bis hin zum Bosskampf einfach nur bekloppt und war froh, dass es endlich vorbei war. Kann mir doch keiner erzählen, dass das Spaß macht, wenn Speicherpunkte nicht vor einem großen Kampf, sondern erst hinterher sind?

    Anstrengender als mit ausgeschaltetem Hirn Forza Horizon zu spielen ist es allemal, doch im Laufe der Spielstunden gewöhnt man sich an den Spielstil. Ich bin immer sehr vorsichtig und langsam unterwegs, schaue entsprechend gerne mit der Kamera um die Ecken und werde dadurch selten bis nie von frech platzierten Feinden überrascht. Dadurch fühlt es sich doch ziemlich gut an, wenn man dann über 30 min hinweg ein gesamtes Gebiet fein gesäubert hat und immer noch am Leben ist. Die Spielwelt samt Abkürzungen und Verstecken zu erkunden, erfüllt mich wirklich mit Spielspaß. Das Besiegen von Bossgegnern wiederum mach ich halt aus Verpflichtung und wirklich gut fühlt es sich für mich nicht an. Vielen Leuten ergeht es glaube ich andersherum und die Bosse sind auch irgendwie das Herzstück der From-Software-Games, nur ich empfinde das einfach anders.


    Dass die Laternen erst nach dem Besiegen von Bossgegnern erscheinen und man beim Fehlversuch quasi erst wieder einen längeren Weg zur Arena voller Mobs hat, ist tatsächlich ein teils unangenehmes Leveldesign. Das bin ich aus Soulslikes anderer Entwickler tatsächlich nicht so gewöhnt, wo man direkt vor der Arena rasten kann. Bisher habe ich die Bossgegner in Bloodborne stets innerhalb weniger Versuche geplättet, sodass ich damit noch klargekommen bin, aber ich wette, dass sich das hintenraus wieder ändern wird.

    Nach dem PS1 Demake geht der Spaß mit einem PS1 Racing Game weiter: Bloodborne Kart

    Das inzwischen kostenlos auf Steam verfügbare Nightmare Kart habe ich auch schon letztes Jahr mit Freude angezockt, aber ich bin letztendlich an einer Wettkampf-Mission gescheitert. Schon bei Mario Kart fand ich die Wettkämpfe nicht so berauschend, aber hier hat es sich zusammen mit der Steuerung einfach nicht richtig angefühlt. Alleine zum Item-Abfeuern nach hinten muss man drei Tasten drücken: Nach links schauen + nach rechts schauen (ergibt kombiniert nach hinten schauen) + Abfeuern. Zusätzlich will man aber auch weiterfahren, also Gas Geben + Lenken. Wie ich in der Hektik diese fünf Elemente gleichzeitig drücken soll, ist mir derzeit noch schleierhaft. Bei Mario Kart hält man einfach den Control Stick nach unten, was ich mir hier auch gewünscht hätte. Womöglich schaffe ich die Mission irgendwann doch noch, denn das Rennen Fahren hat schon Spaß bereitet. Probiert es doch gerne selbst mal aus!

    Zu viel gefressen, jetzt Fresskoma. Wird draus gelernt? Ich denke nicht.


    Die letzten fünf genannten Studios standen meines Wissens schon seit des Summer Game Fests auf der Türschwelle mit laufenden Verhandlungen und ich bin froh, dass sich drei davon erfolgreich lösen konnten. Ninja Theory und Arkane sind etwas bekannter, was es womöglich komplizierter gestaltet. Es würde mich traurig stimmen, wenn die Verhandlungen scheitern sollten, da ich die Games gerne spiele.


    Fälschlicherweise dachte ich die ganze Zeit schon, dass Obsidian zu Bethesda gehören würde. Fallout Fans, schnallt euch an.


    Halo Studios ist dicht, fünf Jahre nach Infinite und kurz nach Release des Remakes, das mich inzwischen nicht weniger interessieren könnte. Die Marke wird scheinbar nicht auf Eis gelegt, doch ich frage mich schon länger, ob das nicht eventuell besser wäre. Ich habe das Gefühl, dass man hier vergeblich versucht den alten Zeiten nachzueifern, die immer weiter in den Himmel gehoben werden, je länger die Zeiten zurückliegen. Die Master Chief Collection war nochmal ein hervorragender Recap, ansonsten bleiben die Bungie-Zeiten unerreicht, die selbst allerdings heutzutage ihre Probleme haben.

    Ein Activision Halo lässt mich erst mal Schnappatmung bekommen, im absolut negativen Sinne. Zum Glück nicht die Call of Duty Studios, aber natürlich ein komplett neues Team. Werft ein ganzes Team raus und stellt ein komplett Neues zusammen. Mein Gott, sowas kann ich nicht mehr lesen.


    Für mich persönlich relevant und Herzensthema ist natürlich Forza. Motorsport hat genau wie Halo nicht mehr seine Xbox 360 Zeiten erreichen können. FM7 war immer noch sehr spaßig, das Fahrgefühl leider etwas zu rutschig, aber technisch sauber und großer Umfang. Das Reboot aus 2023 wurde absolut zerrissen, ist inzwischen ordentlich erweitert, aber vom Support bereits eingestellt worden. Die Hoffnung auf einen Offline-Patch habe ich aufgegeben, dieses Game werde ich somit niemals kaufen oder spielen. Turn 10 ist sowieso schon letztes Jahr halbiert worden, Motorsport sehe ich nach dem Flop und den Entlassungen eigentlich nicht mehr und Playground wäre doof, wenn sie das inzwischen deutlich bessere und erfolgreiche Horizon durch ein neuntes Motorsport ersetzen würden.


    Ich weiß nicht, ob es am neuen Fable liegt, aber Forza Horizon 6 war "nur" ein spaßiges Game, das mich aber gerade langfristig nicht so fesseln kann wie die Vorgänger. Eventuell liegt es daran, dass ich es zeitnah nach Release gespielt habe und noch viele Inhalte in der Zukunft folgen werden, während ich die anderen Games meistens erst dann vollumfänglich gespielt habe, als die meisten Erweiterungen bereits vorhanden waren. Die Community ist etwas beledigt und findet, dass Playground faul geworden ist. So weit möchte ich mich nicht aus dem Fenster lehnen, jedoch fehlt mir ein bisschen der Charme. Jedenfalls haben die beiden Studios in den letzten Jahren sowieso schon zusammengearbeitet und ich vermute erst mal nicht so große Änderungen am Fahrplan.

    Wie gestern geschrieben, konnte ich einige Stunden Mario Kart World spielen, was ich wohlgemerkt auf alle Grand Prixes und ein paar Knockout-Touren beschränkt habe. In den Wettkampf-Modus habe ich zumindest als Zuschauer Einblicke bekommen, wobei ich mich zu diesem kaum äußern kann. Die Open World habe ich gänzlich ignoriert, da sie mich vom Videomaterial aus Treehouse, Reviews und Co. nicht weniger interessieren könnte. Außerdem hätte sie sich sonst von mir den Forza Horizon Vergleich gefallen lassen müssen und den kann man nur verlieren. Den verliert momentan jedes andere Videospiel der Welt für mich.


    Ich möchte jedoch positiv anfangen und das geht schon beim Fahrgefühl los: Wer Mario Kart 8 Deluxe gespielt hat, wird sich direkt daheim fühlen. Es gibt natürlich neue Features wie Railgrinding, aber ein Großteil ist noch relativ gleich wie zuvor. Ich konnte ohne Probleme direkt einen Grand Prix auf 150 ccm starten und vier Siege mit 60 Punkten holen, ohne die Strecken zu kennen. Das sollte sich zwar nicht durch alle 32 Rennen so ziehen, aber den Goldpokal hatte ich in den acht Cups zumindest immer garantiert ohne ins Schwitzen zu geraten. Besonders hervorheben möchte ich die Quality of Life Features für Beginner und Nicht-Gamer: Items können automatisch angehängt werden, ohne die Taste gedrückt zu halten. Es geht sogar noch einen Schritt weiter: Es lässt sich einstellen, dass sie automatisch eingesetzt werden. Das musste ich sofort deaktivieren, denn das hat meines Erachtens einfach direkt alles blind rausgehauen, anstatt es sich für den richtigen Moment aufzuheben. Vielleicht hilft es Kinder oder Neulingen trotzdem, meine Empfehlung bleibt jedoch beim automatischen Anhängen.


    Die Salzwasser-Serpentinen und Cheep-Cheep-Kaskaden haben mich total beeindruckt, zwei wundervolle Strecken, die ich gerne gefahren bin. Die Neuauflagen alter Pisten war teils auch ganz gut getroffen, nur leider manchmal zu weit weg vom Original, da sie viel zu breit sind. Die restlichen Strecken haben mich jedoch meist kalt gelassen und ich finde es immer noch furchtbar, dass man bei Grand Prixes nur im ersten Rennen volle drei Runden fährt und bei den restlichen drei Rennen immer die lange Intermission überwiegt, während auf der eigentlichen Strecke nur noch eine Runde gefahren wird. Dadurch bekommen die Strecken selbst zu wenig Aufmerksamkeit und sind mir deshalb auch nicht so stark im Gedächtnis geblieben, obwohl ich sie teils mehrfach gefahren bin.


    Die Intermissions sind zwar nicht so komplett öde wie befürchtet, d.h. nicht nur doofe Autobahnen wie im Real Life, aber letztendlich immer noch viel zu breite Geraden und für mich macht Mario Kart umso mehr Spaß, je mehr Kurven eine Piste hat. Generell empfinde ich 24 Fahrer als viel zu viel und wer hatte nochmal die grandiose Idee die Charaktere mehrfach im Menü aufzulisten? Pro Kostüm ein neuer charakterslot und dann auch noch völlig unsortiert? Meine Güte! Die Kostüme finde ich zumeist auch nicht schön und ich hab versucht absichtlich diesen Hamburgern und Co., die auf der Strecke liegen, auszuweichen. Ich mag dieses neue Feature und Kostüm Sammeln nicht, zumal es für viele Charaktere keine Alternativen gibt.


    Die Knockout-Tour hatte ihren gewissen Reiz. Man fährt zwar ausschließlich auf diesen Intermissions, was sich per se erst mal schnell abnutzt, aber dieser Battle Royale Charakter spricht mich schon seit meiner Kindheit an. Ich mag solche Modi einfach, da sie einen gewissen Nervenkitzel mit sich bringen. Ich war schon immer ein Battle Royale Fan, lange bevor man das mit Online-Shootern in Verbindung gebracht hat, welche ich persönlich auch nicht spiele. Aber in Rennspielen beispielsweise liebe ich das und deswegen fand ich es zumindest kurzfristig mal ganz cool. Aber wenn man rausfliegt und dann beim Couch-Partner zuschauen muss, ist auch irgendwie doof. Mir haben meine Mitspieler echt leid getan, ich hoffe sie konnten sich was abschauen :woot2: ein Kind meinte sogar, ich würde cheaten. Wie? Es war nicht mal meine Konsole :ugly:


    Tja und nach 5-6 Stunden hatte ich irgendwie das Gefühl alles gesehen zu haben, außer die Open World eben. Dann habe ich wieder Bock auf Mario Kart 8 Deluxe bekommen und das angeworfen. Was soll ich sagen? Es ist immer noch eines der besten Spiele aller Zeiten. Bevor die Switch 2 rauskam, hab ich noch gemeint "alleine für das neue Mario Kart werde ich mir die Konsole wahrscheinlich holen", bis der erste Trailer zu Mario Kart World rauskam und mein Interesse dahin war. Ich hab es zum Flop des Jahres 2025 bei den ZF-Votings gewählt und bereue das weiterhin nicht. Es ist kein schlechtes Spiel, aber in meinen Augen ein schlechtes Mario Kart. Seit Double Dash!! für GameCube habe ich alle mit Vergnügen gespielt und es reiht sich derzeit für mich als Rückschritt sehr weit unten ein. Mal schauen, was in den nächsten Jahren noch so an Updates veröffentlicht wird, aber mich ködert das Spiel in seinem jetzigen Zustand so gar nicht mehr.

    Ich schätze die meisten Leute, die das Spiel haben wollten, hatten sich letztes Jahr das Mario Kart Switch 2 Bundle geholt, wo eine Downloadversion für umgerechnet 50 € dabei war. Wer es physisch haben wollte, musste dagegen 90 € blechen. Nintendospiele sind bekannterweise sowieso recht preisstabil, aber angesichts des ausbleibenden Riesen-Erfolgs bin ich doch ein bisschen überrascht, dass es weiterhin so hochpreisig gehandelt wird. Der genannte Umstand führt halt dazu, dass nicht viele Exemplare im Umlauf sind, zumal einige es noch behalten, weil sie auf das nächste Update oder den nächsten Zockerabend warten, für das sich der Kauf doch noch gelohnt haben könnte.


    Meine ausführliche Meinung zum Spiel werde ich noch ein anderes Mal abgeben, denn ich durfte es vor ein paar Monaten mal für ein paar Stunden spielen, aber die Kurzfassung ist: 70 € ist es nicht wert und (da bin ich sehr subjektiv) Mario Kart 8 Deluxe ist immer noch das deutlich bessere Paket, zumal das kürzlich auch ein Switch 2 Update erhalten hat. Dennoch ist es ein gutes Spiel und es hat mir einigermaßen gefallen, was ich nicht unbedingt erwartet hatte.

    Sollte man sie aber nahtlos ohne Ladezeiten betreten und sollte sie in etwa gleich groß sein, wie im Original, hätten wir es ja mit einer richtigen Größe zu tun, die im Hyrule Feld auch entsprechenden Platz einnimmt? Auf dem Screenshot oben schaut sie jetzt nicht ganz so riesig aus, man sieht aber nicht den hinteren Teil, wo sich die Rennstrecke versteckt.

    Wenn ich das lese, dann wünsche ich mir doch, dass man sie separat betreten muss und sie nicht in die Steppe integriert ist. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie stark verkleinert worden wäre, zumal man die Farm ja bei Malons Screenshot im Hintergrund ein bisschen sieht und da das Größenverhältnis auf den ersten Blick nicht so viel anders wirkt.


    Spielerisch ergibt es natürlich Sinn, dass man auf der Steppe nicht erst drei Minuten um die gesamte Farm laufen muss, sondern das deutlich schneller kann. Ich bin Fan davon, wenn Dinge zwar unrealistischer, aber im Gegenzug effizienter sind. Letztendlich ist es immer noch ein Spiel und keine Simulation.


    Nächste Folge: Warum sind Pilzhäuser in Super Mario außen rund und innen eckig?

    Ist das denn so schon gesichert? Jüngst hatte ich mal ein Gerücht aufgeschnappt, dass Microsoft doch ein Laufwerk in Betracht ziehen könnte (neben der Digitalisierung der alten physischen Games). Aber kein Plan, wie valide dieses Gerücht ist...

    Es steht diesbezüglich noch gar nichts fest, alles im Raum sind reine Spekulationen. Microsoft hatte vermutlich in den letzten Jahren vor das Laufwerk wegzulassen, da jetzt schon von diversen größeren Spielen keine und nur äußerst wenige physische Versionen veröffentlicht werden, die man bei Sony und Nintendo noch im Regal stehen sieht. Auf der anderen Seite wäre es ein cleverer Schachzug, jetzt doch eines anzubieten, um Sony ins Gesicht zu schlagen. Da bekanntlich aber nur ein kleiner Teil der Leute wirklich Wert auf das Laufwerk setzt, wirkt das in unserer ZF-Sammler-Bubble vermutlich gewichtiger, als es insgesamt sein würde.


    Das Disc-to-Digital Feature, was bereits getestet wird, spricht aber eher für eine laufwerkfreie Konsole. Wer bisher noch keine Xbox hatte, hat auch keine physischen Xbox-Spiele im Regal. Den würde das höchstwahrscheinlich nicht stören, wenn die nächste Xbox kein Laufwerk hat. Wer wiederum schon eine Xbox One oder Series X hat, kann diese beiden Konsolen zum Einlesen der Discs für Lizenzen verwenden.


    Um noch was zum Thema zu sagen: Auch wenn ich durch den Wechsel nun die Möglichkeit hätte Physint zu spielen, werde ich es Stand Jetzt nicht machen. Viel zum Spiel ist jedoch sowieso noch nicht bekannt, also abwarten.

    Zelda hatte in TP meines Erachtens das beste Design und ich hatte mich in 2012 auch mal rund sieben Stunden hingesetzt, um sie inklusive all ihrer Details im Kleid zu zeichnen, worauf ich bis heute ziemlich stolz bin. In Super Smash Bros. Brawl wollte ich auch unbedingt mit ihr das Kämpfen lernen, was ich nach längerer Zeit jedoch wieder fallengelassen habe. Zumindest mit Shiek kam ich klar, die jedoch nicht in TP vorkam.


    Charakterlich wiederum hat mir im Spiel ziemlich die Nähe zu ihr gefehlt, die ich beispielsweise in Skyward Sword so gelobt hatte. Selbst in Ocarina of Time hatte sie deutlich mehr Einfluss auf Link, wobei es das Ende für mich wieder etwas zunichte gemacht hatte und so anfühlt, wie ich es scherzhaft im ZFZZ formuliert hatte:

    Die Prinzessin zeigte sich unglaublich dankbar für Joghkurts Heldentaten.

    "Zurück in deine Zeit mit dir und Tschüss!"

    Joghurt aus frischer Lon-Lon-Milch schmeckte eben doch besser als sieben Jahre nach Mindesthaltbarkeitsdatum.

    Aber in TP ist fast nichts von ihr hängengeblieben, außer dass sie Kleidungstechnisch einen auf Assassin's Creed gemacht hat und die finalen Bosskämpfe echt ein großes Highlight des Spiels waren. Die wahre (Twilight) Princess ist und bleibt allerdings Midna und ich finde es nicht verkehrt, wenn in Zelda-Spielen auch mal einzigartige Charaktere im Fokus sind, was ich genauso vom Antagonisten Zanto behaupten kann.

    Ich finde das Ziegentreiben echt lustig und zumeist entspannt, sofern die letzte Ziege nicht wieder fünf Strafrunden wie beim Biathlon laufen muss. Ich liebe das MÖÖÖÖÖHHHH und Glockenläuten, da kommt so richtig schon Farm-Atmosphäre rüber, wie ich sie generell beim gesamten Ordon-Dorf fühle.


    Übrigens sieht so ein quasi perfekter Durchgang aus:


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    Kann mich spontan nicht mehr entsinnen, dass ich das 2012 und 2013 bei meinen zwei Spieldurchgängen jemals soooo gut geschafft hatte, aber 1-2 Mal hatte ich es definitiv, dass keine Ziege irgendwelche Strafrunden gedreht hatte. Die Bewegungs-KI der Ziegen hatte mich aber nicht gestört, höchstens mal kurzfristig die Augen rollen lassen.


    Ich fand es auch nicht repetitiv, dass man es mehrfach machen musste, da es ein recht kurzes und simples Spiel ist und speziell der dritte Durchgang erst nach längerer Pause auf freiwilliger Basis erfolgt. Mit Epona bin ich auch definitiv besser als in Ocarina of Time klargekommen, da sie hier wendiger und weniger stur war.

    Je mehr ich sehe, desto weniger Bock habe ich. Deswegen ziehe ich meine Aussage zurück, dass ich versuche neutral an das Spiel heranzugehen. Ich kann es nicht mehr. Die ganzen 3D-Umgebungen haben für mich nicht mehr so den Charme von früher, teilweise sieht die Framerate recht niedrig aus und ich schnüffle überall ganz paranoid KI-Einsatz, egal ob das jetzt für diese Situation stimmen mag oder nicht.


    Zusätzlich möchte ich noch die generelle Level-5 Diskussion hieraus verlinken: RE: Games & Konsolen – News & allgemeine Diskussionen


    Auch dieses Video fasst das nochmal kurz zusammen:


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    Die wichtige Kernaussage hieraus ist meines Erachtens, dass man die wiederbelebten Franchises nur durch einen Kauf unterstützen kann, da sie ansonsten womöglich keine Zukunft mehr haben, was insbesondere auf die niedrigen Verkaufszahlen von Yo-Kai-Watch bezogen ist. Aber wenn man die Spiele kauft, unterstützt man auch die Entwicklung mit KI und man kann entweder beides oder keines davon bekommen. Doch ist es das wert ein Franchise zu unterstützen, das mit der jetzigen Vorgehensweise sowieso nicht mehr so ist, wie man es sich wünscht? Manchmal ist es wohl doch besser, die Dinge ruhen zu lassen.


    Ich für meinen Teil werde weiterhin bei den DS- und 3DS-Ablegern der Layton-Reihe bleiben, wie bereits im vorherigen Beitrag geschrieben. Auch Replays nach ein paar Jahren Pause bereiten mir hierbei immer wieder Freude. Ich finds insgesamt trotzdem echt schade, da Level-5 Spiele inklusive der Geheimtipps wie Attack of the Friday Monsters! immer so ein kleiner Wohlfühlort für mich waren.

    Unterstützt wird diese Vermutung, warum ich es „komisch“ finde, auch noch dadurch, dass ich Malon süß fand:

    Selbstverständlich, Malon hat schon 1998 und 2011 am besten ausgesehen, da ist es nur logisch, dass es 2026 genau so fortgeführt wird! \^.^/


    Ich zitiere nun mich selbst nach der Ankündigung im Juni:

    Zeigt mir endlich den neuen Waldtempel und Malon auf der Farm und die Chancen sind gleich tausendmal größer, dass ich auf den Hype-Train aufspringen werde.

    Das war rückblickend wohl etwas überspitzt, da das vermutlich doch keine reinen Kaufgründe für Konsole + Remake sind, aber die persönliche Vorfreude auf das Genannte hält weiterhin an. Die junge Malon haben wir nun schon zu Gesicht bekommen und ich finde es super süß, dass die blauen Symbole auf ihrem Kleid nun in kleine Pferde verwandelt worden sind. Im Vergleich zu früher sieht man definitiv einen Unterschied, denn da erinnerten mich die Symbole eher an hylianische Schriftzeichen (sind das welche? Bin der Sprache nicht mächtig), wobei es mit viel Fantasie auch Pferde sein könnten, die über Hindernisse springen:



    Wie wird Malon dann wohl erst nach der Zeitreise aussehen, wenn man die Farm gerettet hat und sie hoffentlich heiraten kann? Die Lon-Lon-Farm war bereits im Trailer kurz zu sehen, ich hab mal einen Screenshot draus gemacht:



    Zumindest bin ich davon überzeugt, dass es die Farm ist. Links der Hühnerstall und Wohnbereich, rechts der Kuhstall. Falls ja, dann wäre sie nicht mehr auf einem Hügel wie früher und kann womöglich nahtlos betreten werden, genau wie vieles in der schönen Hyrule-Stadt. Das rustikale Design gefällt mir jetzt schon richtig gut! Dies gilt generell für die gesamte Steppe mit der tollen Weitsicht, die mich früher schon begeistert hat und es nun mit ihrem saftigen Gras erneut konnte. Vom Waldtempel hat man bisher noch fast nichts gesehen, lediglich ganz kurze Ausschnitte vom Stalfos-Raum, einem verdrehten Korridor und dem Bosskampf in der Galerie. Mein Herz schlägt jedoch für die Lichtung vor dem Tempel, den Eingangsbereich und Innenhof. Ich kanns kaum erwarten, diese drei Bereiche zu Gesicht zu bekommen. Ich hoffe der überragende Soundtrack wird nicht zu stark verändert und bleibt weiterhin so schaurig und entspannend zugleich.


    Ebenfalls sehr angetan bin ich von sämtlichen Gegner-Designs, was bereits bei den langen Zungen der Dekuranhas losgeht und sich durch den gesamten Trailer zieht. Ganondorf und Epona sind auch super getroffen, Shieks neuer Zopf macht ordentlich was her und Darunia wirkt immer noch genauso sympathisch wie früher. Bei einigen Orten kann ich genauso schwärmen: der weise Deku-Baum, der Wüstenkoloss, die Zora-Quelle und natürlich die bereits erwähnte Hyrule-Stadt sind bisher sehr überzeugend. Doch kommen wir zur Kehrseite der Medaille...


    Bei Link muss ich leider immer hieran denken:



    Warum ausgerechnet der Protagonist? Ihn sehe ich doch am meisten! Naja, wenigstens überwiegend nur seinen Hinterkopf. Doch nicht nur er, leider das gesamte Kokiri-Volk inklusive Kokiri-Wald trifft überhaupt nicht meinen Geschmack. Es kam mir vor wie in einem MMORPG. Zur jungen Zelda habe ich tatsächlich eine relativ neutrale Einstellung, aber Ruto gefällt mir auch gar nicht, was wahrscheinlich aber daran liegt, dass ich sie furchtbar unsympathisch finde. Die Eule sieht fast schon lachhaft aus, wie ist das dann erst mit gedrehtem Kopf? Im Großen und Ganzen überwiegen für mich jedoch die positiven Designs und ich bin überzeugt, dass es zu einem gewissen Grad definitiv auch Frage der Gewohnheit ist, zumal Figuren wie Zelda und Ruto nun wirklich nur kurz im Spiel vorkommen.


    Machen wir uns nichts vor, das Wichtigste ist am Ende immer noch, dass Malon gut aussieht und das tut sie sowas von das Gameplay Spaß macht!

    PS: Könnt ihr fassen, dass ich früher immer gesagt habe, Link wäre mein liebster OoT-Charakter? Nein? Ich auch nicht.

    Dominos haut nach digitalen Pizzen ab 2028 wieder einen raus:


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    Mal unabhängig davon, ob das einer der Gründe ist oder nicht, habe ich auch mal einen Perspektivwechsel gemacht und überlegt, inwiefern Kojima ggf. dazu beigetragen haben könnte, nachdem seine Trennung von Konami ebenfalls sehr unschön ablief. Er ist schließlich ein Mann mit starken Visionen, die sehr eigen sein können und womöglich sind Sony und er in gewissen Punkten nicht auf einen gemeinsamen Nenner gekommen :hmm:

    Das gab es bereits im Original. Der Stein des Wissens. Auf dem N64 funktionierte das mit dem Rumble Pack. Bei der 3DS-Version wurde das mit einer Einblendung eines Symbols gelöst oder so (habe das nie selbst gesehen). Da ich das Rumble Pack gar nicht erst besitze habe ich dieses Hilfmittel nie verwendet.

    Als Spieler der GameCube-Version war Rumble im Controller natürlich immer dabei, wobei man es vor Spielstart explizit an- oder abwählen konnte. Tatsächlich ist der Stein des Wissens ein Hilfsmittel, doch in meinen Augen auf ganz anderer Basis. Womöglich sagt es irgendein random Mythenstein, wenn man ihn mit der Maske des Wissens anspricht, aber ich wäre von alleine nie auf die Idee gekommen bei manchen Stellen eine Bombe zu platzieren - oder noch extremer: die Hymne des Sturms zu spielen - damit sich ein Loch im Boden öffnet. In der Mitte eines Steinkreises finde ich es noch plausibel, sobald man von der Existenz dieser Löcher weiß, aber unter irgendwelchen Bäumen oder mitten im Nirgendwo fand ich manchmal schon sehr frech versteckt. Der Stein des Wissens hat mir persönlich also keine leicht lösbaren Rätsel gespoilert, sondern schwer oder unfair versteckte Geheimnisse angeteasert. Wie man das Loch erscheinen lässt, müssen die Spieler ja ggf. immer noch selbst herausfinden, da es eben nicht immer die Bombe ist. Ich hasse es auch, wenn einem die Lösung vor der Nase präsentiert wird, ohne dass man auch nur die Chance hatte es selbst lösen zu können. Hier war es für mich allerdings deutlich weniger aufdringlich bzw. viel sinnvoller integriert.