Beiträge von Trakon

    Hatte schon lange nicht mehr so gemischte Gefühle bei einem Videospiel.

    Die Frage ist viel eher, ob ich überhaupt schon mal derart gemischte Gefühle wie hier hatte?


    Leute, ich kanns drehen und wenden wie ich will, ich hab schon mehr als zehn Reviews geschaut, mittlerweile auch überwiegend von kleineren Kanälen, die das mit Liebe, Leidenschaft und erst nach ausgiebigem Testen des Online-Multiplayers gemacht hatten. Nicht so wie die großen Magazine, die das kurz vor Release raushauen und vertrösten, dass die Online-Server noch gar nicht offen waren. Wieso testet ihr dann so früh bei einem Game mit Fokus auf Online-Gaming? Diese vertraglichen Situationen ärgern mich etwas und in den letzten Wochen fühle ich mich da bei kleineren YouTubern viel besser aufgehoben.


    Nichtsdestotrotz sind viele gleicher Meinung: Man kann es mögen, manchen blutet jedoch genauso das Herz wie mir, je nachdem wie viel Lust man eben auf den Competitive-Modus besitzt oder nicht. Der Grund für die Unübersichtlichkeit und hohe Action ist übrigens total simpel und mir selbst gar nicht aufgefallen: die spielfelder sind kleiner als in den beiden Vorgängern. Man kann das Feld nicht wie im echten Fußball breit machen, sondern wird gezwungen auf engem Raum zu spielen. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit für Tackling enorm und lässt eben das Gesamtkonzept total chaotisch wirken.


    Am schönsten fand ich übrigens das nachfolgende Video, bei dem Linkatzo 100 Spiele über alle drei Ableger hinweg gezockt hat. Ist kein Review im eigentlichen Sinne, aber zeigt, dass man auch Spaß mit den Spielen haben kann:


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    Mittlerweile ist der innere Zwiespalt in mir jedoch zur Ruhe gekommen. Knapp 1½ Monate später haben inzwischen schon wieder über zwanzig andere Games mein Interesse geweckt und Mario Strikers: Battle League aus meinem Hirn verfrachtet. Bin froh, dass ich es mir nicht gekauft habe, denn ich hätte es nur äußerst wenig gespielt. Genau das ist mir nämlich kurz zuvor mit WarioWare: Get it Together! passiert, welches ich glücklicherweise gebraucht für wenig Geld ergattern konnte, letztendlich aber immer noch zu viel für den gebotenen Inhalt war.

    Naja, ich würde nicht sagen, dass es unfertig ist. Es ist einfach stark online-kompetitiv zentriert, wie auch z.B Shooter, bei denen der Solomodus auch mager ist, aber trotzdem ein fertiges Spiel liefern, halt nur online.

    Doch, ich bleibe strikt bei meiner Aussage, dass es sich um ein unfertiges Spiel handelte und damit stehe ich absolut nicht alleine da. Das Preis-Leistungsverhältnis war ein Witz und ein paar neue Figuren und Rüstungen in Zukunft werden da nichts in meinen Augen dran ändern. Online-Shooter mit Solo-Kampagne bieten wenigstens in jener für ein paar Stunden qualitative Unterhaltung. Pure Online-Spiele wiederum treten mit abwechslungsreichen Events oder einfach nur verdammt gutem Spielspaß und Balancing auf. Doch was Battle League mit seinen Mini-Pokalen und Online-Saisons abzieht ist einfach nur frech. Nintendo ist grad generell am Min-Maxen in vielerlei Hinsicht, um mit wenig Aufwand viel zu erreichen. Die GamingClerks haben mal in einem ihrer Videos gesagt, dass Nintendo eine Luxus-Marke in der Videospielbranche ist, da sie vergleichsweise viel kosten und die Preise kaum fallen. Darüber hinaus nutzen sie die Nostalgie der Fans hart aus, ähnlich wie Disney, welches ich nicht gucke. Tja, ich sehe mich einfach schon länger nicht mehr als Zielgruppe. Bei Mario Strikers wurden meine Kindheits- und Jugenderinnerungen getriggert, aber hier bin ich ausnahmsweise standhaft geblieben und stolz drauf. Ich kauf sowieso schon zu viele Spiele, aber für die zahle ich wenigstens nicht so viel Geld und bekomme mehr Spielspaß und/oder Umfang.

    Team Fortress 2 ist nahezu komplett an mir vorbeigegangen. Zwei meiner Kumpels hatten es mal ziemlich aktiv mit 200+ Stunden gespielt, doch zu diesem Zeitpunkt wusste ich noch nicht mal was Steam ist und konnte mit meinem Rechner selbst ein Indie-Game wie Slender lediglich mit 640x400 px Auflösung zocken. Das warn noch Zeiten!


    Jedenfalls hab ich irgendwann mal in das Tutorial reingespielt und das Game relativ schnell wieder deinstalliert. Alleine mit Bots ist es nicht spaßig und meine Kumpels sind auch schon seit etlichen Jahren draußen. Generell bin ich nicht der größte PvP Typ und sämtliche Reviews über TF2 haben mich eher abgeschreckt als angesprochen. Nach all den Jahren treiben sich auch keine Neulinge mehr auf den Servern rum, mit denen man auf Augenhöhe einsteigen könnte, selbst wenn man Interesse hat. Da ich in Shootern einfach nicht die höchste Begabung besitze, obwohl ich jetzt seit rund drei Jahren sehr regelmäßig welche spiele, ist in allen Online-Games dieses Genres die Einstiegshürde für mich enorm hoch. Gegen Leute, die das mindestens schon ihr halbes Leben praktizieren, stinke ich einfach total ab.


    Ich finde es schön, wenn es nach all den Jahren plötzlich wieder ein Update gibt. Left 4 Dead 2 bekam mit "The Last Stand" ja auch plötzlich nach jahrelanger Pause wieder Nachschub, auch wenn es von der Community ausging. Dennoch plane ich nun keinen Einstieg in TF2, dazu reizt es mich am Ende schlicht zu wenig.


    Was ich aber total feiere ist das Women Meme. Frauenfeindlich hin oder her, dieses Gelächter ist derart ansteckend, dass ich immer wieder mitlachen muss :woot2:


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    Das Stars-Programm (S.T.A.RRRRRRRR.SSSS. :woot2:) klingt richtig gut. Punkte sammeln für Zocken/Achievements UND Käufe, damit könnte Sony eventuell das beste Belohnungsprogramm bieten. Die Goldpunkte von Nintendo sind ja schon ziemlich cool, da man doch hin und wieder ein paar Euro sparen kann, selbst wenn man wie ich gar nicht so viel einkauft. Die Microsoft Rewards gibts zwar auch, finde ich aber nicht so toll. Man kann zwar mittels Game Pass ein paar Punkte abstauben, aber die richtig fetten Punkte bekommt man über Tägliche To-Dos mit der Bing-Suchmaschine (Quizfragen, Suchbegriffe, etc.) und das ist nicht nur Datensammeln auf feinstem Niveau, sondern nach zwei Tagen auch langweilig des Todes. Wenn man Bing nicht nutzt, wird man eine halbe Ewigkeit benötigen, um sich irgendwann mal einen 5€ Rabatt-Gutschein zu sichern. Nintendo hat da klar die Nase vorn und Sony dürfte es auch nicht schwer haben ein besseres System rauszuhauen ... oder Microsoft minimiert endlich mal den Grind, dann wäre es ja schon besser.

    Ubisoft wird ab 1. September einige ältere Spiele abschalten. Dadurch wird ein Kauf auf mehreren Plattformen (darunter Steam, nicht jedoch Ubisoft Connect selbst) nicht mehr möglich sein, die Games können nach Erwerb aber weiterhin gespielt werden. Dies gilt leider nicht für die Online-Inhalte sowie DLCs! Ja, richtig gelesen, gekaufte DLCs können nicht mehr gespielt werden. Fans des digitalen Kaufens dürften jetzt erst einmal schlucken, da DLCs bekanntlich nur äußerst selten als Retail erscheinen und darüber hinaus oftmals wichtige Bestandteile für die Grundspiele darstellen. Ansonsten sind keine Verknüpfungen mit dem eigenen Ubisoft-Konto in den betroffenen Spielen mehr möglich. Falls die Games auch auf moderneren Konsolen (z.B. als Remaster) released wurden, sind jene nicht gemeint. Die Liste beschreibt genau, dass von den alten Versionen die Rede ist.


    Der Fakt, dass DLCs trotz Kauf unspielbar werden, hat mich etwas mitgenommen. Da ich glücklicherweise alle genannten Assassin's Creed Spiele als PS4 Remaster besitze, ist für mich tatsächlich nur Far Cry 3 (Steam-Version) relevant. Die DLCs bestehen hier anscheinend nur aus einer Hand voll Missionen und Waffen, also nichts Bahnbrechendes, dennoch werde ich zeitnah mal ins Spiel schnuppern und ggf. noch etwas ausnutzen, das in 1½ Monaten nicht mehr möglich sein wird.


    Die News erregten viel negative Aufmerksamkeit die letzten Tage, da man zunächst annahm, dass Anno 2070 und Assassin's Creed Liberation gänzlich unspielbar werden würden, selbst trotz Kauf. Ubisoft verneinte dies inzwischen zum Glück.

    Ich hab eben die System Shock Remake Demo nach ungefähr einer halben Stunde abgebrochen, da sie mir leider überhaupt keinen Spaß bereitet hat. Mein Ersteindruck war sehr gut, da man Kampf-, Rätsel- und Hacking-Schwierigkeitsgrade unabhängig voneinander einstellen konnte. Dieses geniale Prinzip gibt es in fast keinen Videospielen und das bedauere ich sehr. Atmosphärisch war es ebenfalls gelungen, doch beim eigentlichen Spielen war ich unglaublich schnell genervt. Das Inventar ist nur begrenzt und muss händisch angeordnet werden, um Platz zu sparen. Man mag es eventuell aus Resident Evil 4 kennen. Dummerweise kann man in System Shock einfach alles aufheben, jeden Mist und die Erklärungen helfen nicht weiter, ob die Gegenstände zu gebrauchen sind oder nicht. Manchmal bin ich an Truhen vorbeigekommen, in denen ich neun Lagerplätze hatte und einfach mal Krimskrams reingeworfen hab, doch wenige Minuten später war mein Inventar wieder voll. Viel zu viel Loot und viel zu wenige Erklärungen. Als nächstes ist der Aufbau der Raumstation sehr verwinkelt und man hat sofort fünf verschiedene Wege, die man einschlagen kann. Trotz Karte ist mein Überblick leider äußerst schnell flöten gegangen und ich hab mich ohne großartiges Ziel vor Augen einfach nach und nach durch die Räume vorgearbeitet.


    Die gegnerischen Animationen wirkten alles andere als modern. Ich könnte mir vorstellen, dass man sich hier bewusst etwas am 90er Original orientiert hat, nur gefällt es mir leider überhaupt nicht. Darüber hinaus ist die Raumstation ein absoluter Farbenschock. Nicht System Shock, sondern Colour Shock! Tausende bunte, blinkende Lichtchen, Knöpfe und Hebel, irgendwann hab ich es nicht mehr ausgehalten. Dass ich dann Game Over gegangen bin, kam mir gerade Recht. Ich hab den Level nicht beendet und jegliche Motivation dafür verloren. An den alten Ablegern war ich ja sowieso kaum interessiert, aber das Remake hab ich hiermit auch abgeschrieben. Schade, dabei sah der SGF Trailer echt ansprechend aus. Hätte nicht erwartet, dass dies derart täuschen könnte. Aber gut, das sind nur meine persönlich Eindrücke und ich hoffe ihr könnt mehr damit anfangen.

    Mit Carrion verlässt nächste Woche leider ein äußerst großartiges Game nach genau zwei Jahren den Game Pass. Da das Spiel trotz Sale-Kaufpreis von gerade mal 10 € einer der größten Gründe war, weshalb ich so vom Game Pass gelockt wurde, habe ich es selbstverständlich über die gesamte Woche hinweg entspannt angepackt und extrem viel Spaß damit gehabt! Ich bin nicht der riesige Metroidvania-Fan und fand das simple Carrion daher umso besser. Es geht bereits mit dem Perspektivwechsel los, dass man das blutrünstige Monster steuert und die Menschen kalt macht. Geniale Idee, die mich ja damals von der ersten Sekunde bei der Ankündigung mitgerissen hatte. Der gesamte Bewegungsablauf geht unglaublich flüssig von der Hand und ist richtig anschaulich animiert, sodass das Erkunden und Kämpfen richtig Freude macht. Die Kämpfe darf man übrigens nicht unterschätzen, denn wenn man die Feinde immer nur fronatal angreift, wird man ganz schnell ausgerottet. Vielmehr muss man sich mit Hilfe von Lüftungsschächten von hinten den Gegnern nähern und sie dann anpacken. Bei mehreren Menschen mit guter Bewaffnung habe ich dann teilweise schon mal ein paar Versuche benötigt, im Großen und Ganzen kam ich allerdings sehr gut und ohne Frust durch das gesamte Spiel.


    Sehr positiv überrascht war ich nicht nur von den Upgrades, sondern ebenfalls von den verschiedenen Formen des Monsters. Dessen war ich mir im Vornherein gar nicht bewusst und umso beeindruckter war ich dann während des Spielens. Da man ab und zu die Fähigkeit der kleinen, schwachen Form benötigt, wird man hin und wieder auch im späteren Spielverlauf dazu gezwungen eher auf Schnelligkeit und Stealth zu spielen, anstatt alles wie ein Tank mit viel Lebensenergie wegzustecken. Der Wechsel zwischen den Formen durch Ablagerungen von eigener Biomasse ist wirklich ausgeklügelt.


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    Ebenfalls große klasse fand ich, dass es keine Respawns gab. Alle Feinde, die man einmal besiegt hatte, kehrten zum Glück nicht wieder zurück. Dadurch war es in schwereren Gefechten kein Problem sich zu einem Speicherpunkt zurückzuziehen und dabei zu heilen, um Stück für Stück dem Sieg näher zu kommen. Insbesondere in Anbetracht der Tatsache, dass es keine Karte im Spiel gibt, wären Respawns der größte Stimmungskiller gewesen. Ungefähr in der Mitte des Spiels wollte ich nämlich ein bisschen Backtracking machen und hab mich derart verlaufen, dass ich über zwanzig Minuten dauernd im Kreis gelaufen bin und am Ende doch fast Nichts erreicht hatte. Für das Durchspielen hab ich tatsächlich auch sechs Stunden gebraucht und damit überdurchschnittlich lange.


    In neun Gebieten gab es jeweils eine optionale Eindämmungseinheit inklusive Rätsel zu finden, um ein weiteres Upgrade zu erhalten. Tatsächlich konnte ich im Spielverlauf lediglich drei dieser Upgrades aufsammeln, denn beim Rest wurde ich entweder nicht fündig, hatte noch nicht die passende Fähigkeit oder bin am Rätsel gescheitert. Die fehlenden sechs Stück hatte ich mir dann hinterher geholt. Für die 100% hatte ich mich erst dagegen entschieden eine Karte aus dem Internet zu verwenden, doch irgendwann das Handtuch geworfen. Das wäre mir zu lästig gewesen jeden Winkel nochmal abzusuchen und vor allem so gar keine Anhaltspunkte für die Orientierung zu haben. Dass man im halbwegs linearen Grundspiel auf die Karte verzichten wollte war ein verständlicher Schritt, nur ich hätte es schön gefunden, wenn man immerhin nach dem Durchzocken eine freigeschaltet hätte, um das Komplettieren einfacher zu gestalten. Im Kontrollraum gab es zwar einen hilfreichen Überblick, ob man die einzelnen Gebiete 100% abgeschlossen hatte oder nicht, doch dies war meines Erachtens nicht ausreichend. So kam ich am Ende auf über sieben Stunden und es wären theoretisch ohne Hilfestellung noch mehr gewesen.


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    Darüber hinaus gab es noch den kostenlosen Weihnachts-DLC "Greatest Time of Year", dessen Existenz mir ebenfalls nicht bekannt war. Hier durfte man nochmal ein einzelnes Level durchspielen, in welchem die Upgrades richtig schön zur Geltung kamen, die ich mir im Grundspiel erst ganz zum Schluss geholt hatte. Der DLC hatte definitiv einen vergleichsweise knackigen Schwierigkeitsgrad und sollte erst ganz zum Schluss angegangen werden. Greatest Time of Year war auf alle Fälle ein gelungener Abschluss des Spiels, welches mich über mehrere Tage für insgesamt acht Stunden in seinen Bann gezogen hatte. Große Empfehlung!

    Ich finds klasse, wenn Entwickler kreativ werden und nicht einfach irgendetwas anderes kopieren. Ich bin echt kein Rogue-Fan und kann auch überhaupt nicht einschätzen wie flüssig sich das 2D Golfen hier spielen lassen wird. Doch der Trailer beweist schon mehr als genug, wie viele Elemente es einfach gibt, mit denen man die Schlagrichtung oder Umgebung beeinflussen kann. Cursed to Golf sieht total verrückt aus! Ich behalte es mal im Auge, auch wenn ich mir nicht sicher bin, ob es meinen Geschmack treffen wird.

    Mein Beileid. Insbesondere Todesfälle durch Unfälle empfinde ich immer als besonders tragisch. 60 Jahre ist zwar schon ein ordentliches Alter, nichtsdestotrotz hätte er noch viele ruhige Seniorenjahre vor sich haben können. Zwar habe ich Yu-Gi-Oh weder gelesen, noch geschaut, aber ich hatte in meiner Kindheit hunderte Karten gesammelt, getauscht und mit gefährlichem Halbwissen sogar vereinzelt gespielt. Es gab kein anderes Kartenspiel, das ich in diesem Umfang besaß. Yu-Gi-Oh war uns allen ein Begriff und das muss schon was heißen. Sein Einfluss auf die Anime- und Mangawelt war gigantisch. Ein früherer Mitschüler gab in der erste Klasse immer mit seinem "Weißen Drachen mit eiskaltem Blick" an, das werde ich nie vergessen :woot2: irgendwann hab ich mir dann mal ein Booster-Pack mit glaube fünf Karten gekauft und dieser besagte Drache war da tatsächlich dabei. Nur jetzt kommts: Ich hab das erst Jahre später kapiert. Klein-Traktor jedoch hat daheim dann 50x seine fünf Yu-Gi-Oh Karten gezählt und immer so getan, als hätte er diesen weißen Drachen UND den weißen Drachen mit eiskaltem Blick. Als Kind konnte man sich noch so leicht für die kleinsten Dinge begeistern, wirklich faszinierend!

    Ich bin nicht der größte Fan der Miis, obwohl sie noch jetzt Jahre später ein richtiges Aushängeschild für Nintendo sind. Meinen eigenen hatte ich immer relativ schlicht gehalten und bei Online-Runden wurde mir stets sehr schnell bewusst, wie weitaus kreativer so einige Leute den Baukasten nutzen. Bei der Wii-Lobby fand ich es cool, dass man durch die Mii-Parade sich einfach andere Miis schnappen und der eigenen Lobby hinzufügen konnte. So hab ich mir einen Schlangenkopf-Mii und einen Ghost Face-Mii gegönnt, die ich beide mega cool fand. Auf 3DS oder Switch dürfte es eine solche Funktion leider nicht mehr geben, zumindest wäre sie mir nicht bekannt.


    Sämtliche Spiele, die auf Miis aufbauen und so ein bisschen in Richtung Slice of Life oder Abenteuer gehen, haben mich nicht gereizt. Ich bin nie über die Demoversionen von Tomodachi Life, Miitopia und Co. hinausgegangen, denn meistens fand ich das sehr öde oder lächerlich. In Mario Kart gabs keinen Grund mit einem Mii zu fahren, in Smash wiederum wurde es durch eigene Movesets und diverse (meist kostenpflichtige) Kostüme zumindest minimal attraktiver gemacht. Ich bin immer noch der Meinung, dass lediglich Wii Sports die Figuren vernünftig integrieren konnte, ohne dass sie zwischen dem Rest fehl am Platz wirkten.

    Erst mal danke für die Information, die sonst eventuell an mir vorbeigegangen wäre. Asterix & Obelix XXL 3 war kein sonderlich gutes Spiel und jetzt gehen sie mit Teil 4 "XXXL" wieder in die gleiche Richtung. Das hat mich doch sehr enttäuscht, als ich den kleinen Trailer vorhin geschaut habe. Als ob es nicht schon schwer genug war einen zweiten Mitspieler für XXL 3 im Koop zu finden, jetzt sind auch noch vier Spieler möglich? Respekt an alle, die tatsächlich drei Freunde dazu überreden können, denn das wird den Wenigsten gelingen. Die Konkurrenz auf dem Koop-Markt ist zu stark und Asterix selbst hat ebenfalls bessere Spiele hervorgebracht. Darüber hinaus finde ich es dezent lächerlich mit 2x Asterix und 2x Obelix herumzulaufen, hätte man nicht andere coole Gallier wie Automatix mit Hammer oder den alten Methusalix mit Krückstock nehmen können? Ich freue mich jedenfalls nicht auf das Spiel und würde es auch nicht einsehen mehr als drei Euro oder so dafür zu zahlen, ähnlich zum Vorgänger. Hab mir kürzlich erst mal Asterix & Obelix: Slap them All! ausgeliehen und werde garantiert mehr Spaß damit haben.

    Wenn man das Gesamtpaket betrachtet hat Killing Floor 1 für mich zwar die Nase vorn, doch beide Games besitzen eine Vielzahl an Vor- und Nachteilen. Ich möchte bald noch einen ausführlichen Vergleich zwischen den Games erstellen und vor allem begründen, wieso sich entsprechend beide Teile lohnen und was man in Zukunft für ein KF3 kombinieren sollte, um die für mich perfekte Mischung zu erhalten :woot2:

    Ob ich jemals noch einen Vergleichsbericht zwischen KF1 und 2 herausbringen werde? Aktuell stehen die Chancen leider nicht so gut, da ich seit über 1½ Jahren nicht mehr wirklich gespielt habe ^^ doch beide Games sind toll und wenn ihr auch mal reinschauen wollt, dann habt ihr bis nächsten Donnerstag Zeit Killing Floor 2 kostenlos im Epic Games Store abzustauben! Es lohnt sich, ganz viel Spaß wünsche ich euch!

    Falls du es nochmal probieren willst (ich kann es nur nochmal empfehlen), schaue ich dir gern zu und flüstere dir paar Tipps ins Ohr per Discord. Aber ich habe gerade deinen Beitrag zu The Witness gelesen und sicherlich könnte das die Katzenviper auch.

    Da ich das Spiel auf der PS4 hab könnte es mit dem Zuschauen etwas schwer für dich werden. Tatsächlich hat mir besagte Katzenviper bereits dabei zugeschaut, nämlich in den ersten 1-2 Stunden. Die weiteren hab ich dann Solo gespielt und ich hing u.a. ewig an einem Miniboss mit zwei Lebensleisten, von denen ich die erste direkt via Stealth wegbekommen konnte und die zweite dann lediglich mittels eines richtigen Kampfes. Als wären die Bogenschützen im Hintergrund nicht schon schwer genug gewesen, hat man in dem Kampf auch noch den Mikiri Konter benötigt. Immer wieder hab ich auf gegnerische Angriffe gewartet, doch fast nie griff mich der Boss proaktiv an. Aber kaum will ich schlagen, konterte er mich aus. Nach über 20 Fehlschlägen hab ich den Kampf schließlich mit wildem Draufhauen geschafft und dieser Sieg fühlte sich dermaßen unbefriedigend an, dass ich die Lust verloren hatte. Ich bin da auch extrem ungeduldig, in vielen Spielen hasse ich es zu kontern, insbesondere in Kämpfen gegen die KI. Gefühlt kann die sehr oft übermenschlich reagieren und das nervt. Ich will Sekiro nicht schlechtreden, denn ich mochte das Spiel bei sehr vielen Elementen, aber Kontern in Videospielen war mir schon immer ein Dorn im Auge.

    Metal: Hellsinger lässt mich nicht los. Letzten Monat wurde ENDLICH der Demo-Soundtrack veröffentlicht und das Lied aus dem ersten Level Stygia ist seitdem ein extrem hartnäckiger Ohrwurm, der täglich in Dauerschleife bei mir läuft, egal ob im Auto, am PC, beim Abendessen, etc.


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    Alissa hat eine Hammer Stimme! Leider erklingt sie erst ab einer 16x Kombo, die ich nur selten hinbekomme. Ich wünsch mir so sehr, dass man das Game auch ohne den Rhythmus spielen könnte. Das würde zwar den eigentlichen Zweck komplett ad absurdum führen, aber mich einfach das Doom-Gameplay mit der genialen Musik genießen lassen.


    Natürlich konnte ich es nicht lassen und hab die Demo nochmal angeworfen. Diesmal hab ich viel genauer auf die Leiste in der Mitte geachtet, welche den korrekten Takt angibt. Tatsächlich konnte ich in Kombination mit dem richtigen Movement diesmal bis zum Boss vordringen, der mit einem weiteren Song um die Ecke kommt. Dort bin ich dann aber draufgegangen, nachdem ich bereits vorher meine zwei Continues verbraucht hatte. Aber ich war besser als beim ersten Mal und hatte etwas mehr Spaß. Nichtsdestotrotz ist Metal: Hellsinger immer noch Anstrengung pur für mich und ich frage mich, ob ich das erste Stygia Level jemals durchspielen können werde? :ugly:


    Übrigens hatte ich beim Bosskampf dann doch etwas mit Framerate-Einbrüchen zu kämpfen, noch mehr als mit den Gegnern. Ich hatte höchste Grafikeinstellungen und im eigentlichen Level zuvor keinerlei Probleme, doch das sollte ich eventuell nochmal runterdrehen. Ggf. lasse ich demnächst mal wieder von mir hören, hoffentlich mit guten Nachrichten oder sogar Erfolgserlebnissen :woot2:

    Noch bis morgen läuft das Halo-Event bei Fall Guys und ich kann nicht genug betonen was für eine miserable Enttäuschung diese Aktion einfach nur war. God Damn it, hier merkt man so richtig den Nachteil des brandneuen FP2-Modells. Alle drei Kostüme als Master Chief, Grunt oder Brute waren nicht ingame erspielbar! Dort gab es zwar einen netten Banner und Titel für das eigene Erscheinungsbild, aber ansonsten waren die Kostüm-Belohnungen in Form eines UNSC-Musters und pinken Katzen-Spartan-Helms einfach nur frech. Ich zahl doch keine 12 € für ein Master Chief Kostüm bzw. mehr als 20 € für das gesamte Halo Set? Das wäre das Doppelte, das ich letztes Jahr für das eigentliche Spiel gezahlt habe. Ich will nicht wissen, wie viele Leute sich von solchen Angeboten locken lassen. Aber auf der anderen Seite wären wir heutzutage in der Spieleindustrie nicht so verwöhnt, wenn sich solche Mikrotransaktionen nicht für die Unternehmen auszahlen würden. Ist das jetzt gut oder schlecht? Keine Ahnung, doch hier hat es mich gewaltig gestört.


    Fall Guys ist immer noch Fall Guys. Das Spiel macht nicht weniger Spaß als zuvor. Es gibt ein paar coole neue Maps und durch die gestiegene Spielerzahl wird man sich wohl noch langfristig an sehr schnellem Matchmaking erfreuen dürfen, doch die Customization ist seit dem F2P-Modell für die Tonne. Alles, was auch nur halbwegs schön aussieht, bekommt man nicht mehr kostenlos oder nur mit viel Grind, den man natürlich auch gegen Echtgeld skippen kann. Zum Glück hab ich in den letzten Monaten ein paar hübsche Kostüme ingame freigeschaltet, für mich persönlich ist das nicht relevant und auch der Master Chief wäre nur ein cooles Goodie gewesen. Aber Neueinsteiger dürften sich bestimmt ein wenig verloren zwischen all den tollen Kostümen fühlen, wenn sie selbst immer nur sehr dürftiges Zeug freischalten können. Dafür setzt das Game einfach zu viel auf Aussehen.

    Ich würde da keine voreiligen Schlüsse ziehen. Das Ende vom herkömmlichen Gaming haben schon andere vorhergesagt... vor Jahren. Auch der Reinfall der Stadia ist da noch ein Zeugnis davon. Gaming mittels Hardware wird immer auch Thema bleiben.

    Ich glaube wir hatten diesen Meinungsaustausch schon zehnmal auf mindestens fünf Threads verteilt und tatsächlich war es nicht meine Absicht, dies erneut hochkochen zu lassen. Ich wollte mit dem Satz vorhin nicht aussagen, dass Streaming insofern die Zukunft wird, die alles andere ablösen wird, sondern dass es in Zukunft einfach immer mehr eine Rolle spielen wird. Die Möglichkeiten zum Streamen werden wachsen und technisch wird es für immer mehr und mehr Leute möglich sein. Dank Glasfaser kann ich es z.B. auch erst seit letztem Jahr in Anspruch nehmen, davor wäre es Mission Impossible gewesen. Das Scheitern von Stadia hatte auch viel weitreichendere Gründe als reines Streaming, vielmehr stimmte hier das Preis-Leistungsverhältnis nicht, da es eben kein Abo war. Jedenfalls hat Microsoft mit der TV-App nun eine neue Tür geöffnet, auf die ich gerne aufmerksam machen wollte. Da ich selbst trotz Abo viel lieber downloade und nicht mal einen Samsung TV besitze, werde ich diese Option selbst nicht mal in Anspruch nehmen. Das war mir den Konsolenkauf sowas von Wert!

    Letztes Jahr hatte ich The Witness einen zweiten Versuch gegeben und konnte zumindest ein paar schöne Stunden mit dem Spiel verbringen. Teilweise hatte mir via Share Play auch Cat Viper zugeschaut und ein paar Tipps gegeben, zu zweit war das Ganze nochmal ein weitaus besseres Erlebnis. Am Ende konnte ich zwei Gebiete abschließen, sprich den dazugehörigen Laser aktivieren. In anderen Gebieten bin ich allerdings bei den schwereren Brocken gescheitert oder habe nicht mal den Grundbaustein der entsprechenden Rätsel lösen können. Da einem The Witness leider auch gar keine Hinweise gibt, sondern man alles selbst mit Hilfe der Umgebung erschließen muss, kam dann Solo doch schneller als gewünscht der Frust in mir auf. Ob ich das Game jemals durchspielen werde? Alleine vermutlich nicht, zu zweit wäre ich jedoch wesentlich motivierter :thumup2:


    Außerdem möchte ich diesen Thread missbrauchen, um auf The Looker aufmerksam zu machen. Eine kostenlose Witness Parodie für PC, die aktuell eine Beliebtheitsrunde im Internet dreht. Wer die Vorlage kennt, wird einige humorvolle Anspielungen entdecken, doch selbst für Nichtkenner gibt es genug Gags. Die komplizierten Tafeln wurden zu vereinfachten Flächen, bei denen man lediglich eine Linie zwischen Start und Ende ziehen muss, haha. Nichtsdestotrotz gibt es vereinzelte Kopfnüsse zu lösen. Ich hab knapp 80 Minuten zum Durchspielen benötigt, die sich wirklich gelohnt haben. The Looker ist total kreativ und nimmt The Witness ordentlich, aber gekonnt auf die Schippe. Große Empfehlung!


    Wer das Game nicht selbst spielen möchte oder bereits kennt, sollte sich das lustige Dunkey-Video anschauen, welches eben auch einige Spoiler enthält:


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    Ich hab mir diese Woche auch Aperture Desk Job reingezogen und kann bezeugen, dass es noch nie so viel Spaß gemacht hat aufs Klo zu gehen!!!


    Spaß beiseite, es war ein ganz gutes Game für Zwischendurch. Sehr textlastig, aber mit dem gewohnten Portal-Charme und einer übercoolen Toilette, haha. Ich finds super, wenn Entwickler ihre Tech-Demos etwas ausschmücken, so auch hier. Trotzdem hatte ich beim ersten Spielstart Probleme, als eine Szene nicht richtig getriggert ist. Das war an der Stelle, als sich das Schaltpult mit den Knöpfen nach und nach zusammensetzt, doch bei mir ist einfach nichts passiert und erst ein Neustart hatte den Bug behoben. Ansonsten hatte ich auch ca. eine halbe Stunde Spaß mit dem Spiel, da kann man gratis nichts verkehrt machen!


    Wird Zeit für meinen Portal 1 Replay! Aber das knifflige Portal Reloaded müsste ich auch noch beenden, die zweite Hälfte ruft ^^