Als Außenstehender verstehe ich eine Sache in den ganzen Meinungen und Rezensionen in den Weiten des Internets überhaupt nicht: Sämtliche Neuerungen kommen scheinbar nicht gut an, aber der gleich gebliebene Teil wird kritisiert, dass er das Gleiche wie die Trilogie davor macht und wenig Neuerungen bringt. Ich dachte darum würde es bei dem 18 Jahre lang heiß ersehnten vierten Teil gehen?! Mich beschleicht wieder mal das Gefühl, dass die Erwartungen seit der Ankündigung in 2017 zu hoch gekocht worden sind, ohne zu sehen, dass die Trilogie ebenfalls nicht fehlerfrei war.
Metroid Prime 1 war ein gutes Spiel und technisch sowie innovativ für seine Zeit bahnbrechend, aber das wars. Da diese Technik heutzutage Standard oder gar überholt ist, wird es nunmal immer schwerer solche Emotionen zu rekreieren. Der Scan-Visor war cool und völlig absurd zugleich. Du möchtest etwas über den Gegner wissen? Klar, aber möchtest du auch etwas über diese geschlossene Tür wissen? Und jetzt nochmal, wenn sie geöffnet ist? Findest du diese Kiste nicht interessant? Guck mal, hier sieht die Kiste anders aus als woanders, scanne sie doch bitte nochmal. Oh schau mal, der Blinddarm des Bosses versperrt dir den Weg. Scanne ihn, während er dich angreift, denn du kannst diesen Scan nicht mehr nachholen und verpasst somit die 100 %, um das wahre Ende freizuschalten! Zusätzlich hatte das Spiel furchtbares Backtracking, genauso ohne Schnellreise. Die Phendrana-Eiswüste lag natürlich hinter den Höhlen von Magmoor und war nicht direkt durch die Tallon Oberwelt erreichbar. Die Phazon Minien waren Matschgrau auf Matschgrau mit einem Hauch von Braun-Blau und alles sah verdammt nochmal gleich aus. Den Chozo-Geistern mit ihren Respawns nach 3,1415926 Millisekunden musste ich über 100 Mal in den Arsch treten, weil ich entweder zum Backtracking gezwungen wurde oder einfach mal auf eigene Faust in Ruhe erkunden wollte, was ja nicht möglich war. Und was kam am Ende dabei raus? Metascore 97! Heute leistet sich ein Game, das 100 Anpassungsmöglichkeiten und Zugänglichkeit bietet, nur einen Patzer, zwei Bugs und wir landen gefühlt bei Metascore 80. Den guten Rest kennt man ja trotzdem schon alles aus Millionen von anderen Games. Man verzeihe mir die Überspitzung.
Metroid Prime 2 und 3 waren von den Gimmicks, die Prime 1 eingeführt hat, in einigen Punkten totale Verbesserungen. Der Scan-Visor hat nicht mehr jeden Kieselstein zum 100 %-Fortschritt gezählt, in Prime 3 konnte man irgendwann sogar Markierungen freischalten und die Spieler zum Sammeln ermutigen. Der Weltenaufbau war cleverer und Respawn-Kämpfe ließen sich teils gekonnt umgehen. Prime 2 mag die ersten zwei Stunden etwas zäh gewesen sein, da man sich immer in den Lichtkugeln erholen musste, doch das erste Resistenz-Upgrade für den dunklen Aether kam recht fix und danach war das Thema vom Tisch. Die Bosskämpfe waren unglaublich kreativ dank der Upgrade-Fähigkeiten. Nur das Backtracking hat es am Ende mal wieder grundlos übertrieben. Prime 3 hatte die mit Abstand beste Story sowie Charaktere und auch wenn ich die neue Wii-Steuerung nie so gerne wie die vom GameCube mochte, war es bei der Mehrheit der Spieler genau umgekehrt. Der Hypermodus bot ein cleveres Risk-and-Reward-System, vergleichbar mit der Boost- und Lebensleiste in einem bei F-Zero. Hau viel Schaden raus, aber bring dich bloß nicht selbst dabei um. Kritisieren konnte ich an diesem Spiel letztendlich gar nichts. Wie ihr seht ist alles auch nur meine super subjekte Wahrnehmung.
Der Soundtrack ist die einzige Konstante, die bei allen Games durchgängig herausragend war. Aber Prime 1 auf den unglaublichen Thron zu stellen kann ich eben nicht nachvollziehen. Prime 4 hab ich noch vor mir für nächstes Jahr und ich möchte die Kritikpunkte auch gar nicht abschlagen, sondern nur ins Gedächtnis rufen, dass früher auch nicht alles das Gelbe vom Ei war. Ich finde es super, dass hier alle dem Spiel eine Chance für das, was es sein will, geben.
Bzgl. nerviger Stimmen anderer Charaktere in Prime 4: In den Soundeinstellungen kann man den Hebel theoretisch auf 0 stellen, aber ich weiß nicht aus dem Stegreif, ob das nicht auch an unpassenden Stellen die Synchronisation abschaltet. Die Sidekick-Kommentare aber definitiv. Hoffe, dass es euch hilft und Nerven erspart. Viel Spaß weiterhin.
Rayman 2 ist ein tolles Spiel, ich hab es als "Rayman 3D" erst letztes Jahr auf dem 3DS nachgeholt. Die originale PC Version ist von der Steuerung und Anzeige her etwas Murks, aber kürzlich mit offiziellem GOG-Siegel ausgezeichnet und gepatched worden. Ich kanns selbst nicht beurteilen, aber womöglich ist das dort die etwas bessere Wahl für oft nur 1 € im Sale, falls jemand Wert drauf legt. Aber reinspielen könnt ihr alle mal bei Interesse.
Tonic Trouble wiederum werde ich spielen. Das ist ebenfalls ein klassischer Plattformer mit sehr charmanten Gags und Setting, sicherlich inspiriert von Rayman. Hab mal ein Video dazu gesehen und war sehr unterhalten, hoffentlich dann auch beim selbst Spielen.
Ich weiß, wir haben alle keine Zeit, sondern nehmen uns die Zeit für Dinge, die uns wichtig sind. Ich würde mir die Zeit für MM, OoT und TP vielleicht nehmen, versprechen kann ich meine Teilnahme aber trotzdem nicht. Ich bin keiner, der groß Sachen verspricht, die er nicht halten kann, sondern obendrein sogar noch von schlechtem Gewissen geplagt wird, wenn etwas doch nicht so hinhaut. Ich höre nur auf mein Bauchgefühl und warte weitere Infos zum Ablauf und Spiel ab. Natürlich sollen auch andere User äußern, was sie sich wünschen würden.
Ich hab mehrere ZFZZs bis zum Schluss durchgezogen und war vor rund zehn Jahren immer jemand, der nie verstand, weshalb man es nicht beenden würde. Doch beim letzten ALttP-ZFZZ hab ich dann selbst bereits nach dem ersten Dungeon aufgehört, wobei das auch eher am Spiel als Event lag. Ich hab ALttP vor knapp zehn Jahren auf 100 % gebracht und empfand es dann Jahre später etwas schwammiger als die GBC-Titel, die ich in der Zwischenzeit mit Freude nachgeholt hatte. Völlig unabhängig vom Spaßfaktor bin ich nun allerdings auch in einem Lebensabschnitt angekommen, in dem mein Kalender sehr durchgetaktet und gerade meine Singleplayer-Freizeit deutlich geschrumpft ist. ZFZZ war früher für mich immer so ein Ding, wenn ich Montags nach der Schule heimgekommen bin oder den Großteil des Sonntags für mich hatte. Ist beides längst Geschichte und ich hab keinen festen Slot, in dem ich meine Sessions einplanen, geschweige denn Berichte nachliefern könnte. Ist mir also sehr schleierhaft, wie ich das ordentlich bewerkstelligen könnte.
Zum anderen habe ich sowohl The Minish Cap als auch Breath of the Wild einfach mittendrin pausiert. Bei Ersterem lag es aber daran, dass ich nicht weiterkam und ca. 3 h planlos rumgelaufen bin. Eigentlich sollte ich erst mal diese beiden Games beenden, bevor ich mich ins nächste stürze. Wenn ich ein Zelda meiner Wahl wiederspielen würde, dann wären es schlicht Majoras Mask, Ocarina of Time und Twilight Princess, also meine Top 3. Und dennoch würde ich pro Woche sicherlich maximal vier Stunden vorankommen und dann irgendwie mehrere Monate fürchs Spielen brauchen. Ich hab das Gefühl, dass ich all dem nicht gerecht werden würde. Plant mich bitte nicht fest mit ein, es hängt u.a. stark von der Game-Wahl und meinem Kalender ab.
Mich hat es gestern aus den Socken gehauen, als ich in meinen Klassikerkatalogen gleich zwei Dinge entdeckt habe. Zum einen lassen sich in den meisten zusätzlich zu den amerikanischen Versionen auch die europäischen via Einstellungen einblenden. Doof, dass das standardmäßig ausgeblendet ist. Bei GameBoy und GameBoy Advance hatte ich dies bereits vor ein paar Monaten entdeckt und gemacht, nicht jedoch bei N64 und Sega Megadrive. Gerade beim N64 hatte ich schon mehrere Games auf Englisch gespielt, die ich jetzt natürlich auch auf Deutsch zocken kann. Aber besser spät als nie gemerkt!
Außerdem gibt es auch den "Nintendo 64 Mature" Katalog, in dem Turok 1+2, Perfect Dark, shadow Man und Forsaken 64 drin sind. Wieso merk ich das erst jetzt? Turok werde ich auf alle Fälle mal anspielen, aber hier ausnahmsweise die amerikanische statt europäische Version verwundert bin ich darüber trotzdem, dass das separiert wird, insbesondere da GoldenEye 007 im normalen N64-Katalog drin ist. Sämtliche Rare-Titel spiele ich aber über Rare Replay auf der Xbox.
Jedenfalls hab ich aktuell wieder riesigen Spaß mit der GBA und N64-Bibliothek. Beide sind inzwischen auf einen tollen Umfang angewachsen und gerade beim GBA hatte ich lange nicht auf dem Schirm, wie viele heftig gute Titel für den Handheld erschienen sind. Aktuell spiele ich mein erstes Oldschool Fire Emblem mit Permadeath, nämlich Blazing Blade (hierzulande schlicht "Fire Emblem" genannt). Die ersten Schlachten waren leichter als erwartet, aber das zieht hundertprozentig noch stark an. Zur Not nutze ich Savestates. Ich bedauere es immer noch etwas, dass man die Klassikerkataloge nicht dauerhaft erwerben, sondern nur abonnieren kann, doch in diesem Zuge nochmal großes Danke an unsere Familiengruppe hier im ZF
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Es sieht fantastisch aus und ich habs bereits auf meiner Xbox Wunschliste. Die Atmosphäre, das klassische Gameplay, Gothic-Claire-Redfield, der Soundtrack, bisher holt mich alles total ab.
The Devil is in the Details kenne ich, wusste aber bis eben nicht, dass es das gleiche Studio ist. Ich hatte die Demo vor ein paar Wochen gespielt, konnte diese allerdings nicht richtig genießen, da mein PC schlicht zu schlecht war. Per se ging es darum, dass man einen Raum genau erkundet hat, dieser dann umgestaltet wurde und man innerhalb eines bestimmten Zeitlimits die Unterschiede markieren musste. Was die ersten paar Male zwar noch gut machbar war, mit zunehmender Anzahl jedoch immer schwieriger wurde, ist irgendwann auch immer mehr zum Horror-Trip geworden. Halluzinationen und Gegner, versperrte Wege, die eben noch offen waren, all das hat es einem plötzlich viel schwerer gemacht. Ohne vernünftige Hardware kam zwar kein Spaß bei mir auf, aber atmosphärisch war es sehr gut gemacht, keine Frage. Ich bin optimistisch zu Liminal Point.
Viel Spaß allen beim Spielen! Für mich wird es noch die Switch 1 Version werden, da ich nicht in den nächsten 2-3 Jahren auf die 2er upgraden werde, falls überhaupt. Der Black Friday Vorbesteller bei MM/Saturn für 41 € war extrem verlockend, aber ich hab mich beherrscht und nicht zugeschlagen. Ich vermeide Vorbestellungen aus Prinzip und dabei bin ich auch hier geblieben. Eigentlich hatte ich nicht mal Vorfreude auf das Spiel. Metroid hat gute Games, 3D liegt mir etwas mehr als 2D, aber selbst mein Favorit Prime 3 Corruption ist für mich kein Weltklasse-Titel. Das Treehouse dieses Jahr im Sommer hab ich auch nach kürzester Zeit wieder ausgeschaltet und irgendwie hat mich die Begeisterung erst jetzt dieses Wochenende gepackt. Trotzdem wollte ich definitiv erst mal warten, wie das Game auf Switch 1 laufen würde. Heute sind die entsprechenden Reviews veröffentlicht worden und siehe da: Fast immer 60 FPS. Schwächere Optik ohne HDR juckt mich nicht, für meine Ansprüche sieht es toll aus und ich hab im Wohnzimmer auch keinen zweiten TV, der parallel die SW2 Version zeigt. Ohne Vergleich tangiert mich das nicht. Die Ladezeiten sind wohl 2-3x so lange und damit müsste ich dann halt leben. Jetzt spekuliere ich noch drauf, dass ich das Game via Stadtbibliothek ausleihen kann, aber das steht aktuell noch nicht im Katalog drin. Die Chancen sind aber nicht so schlecht. Falls doch nicht, eventuell gibt es bald mal wieder einen rund 40 € Deal, da wäre ich am Start.
Von sämtlichen Kontroversen etc. habe ich mich ferngehalten. Ich weiß nur von der Wüste aka Hylianischen Steppe auf Motorrad Bescheid. Da ich Motorräder wesentlich cooler als Pferde finde, soll mich das erst mal nicht stören, aber Open World im Allgemeinen nervt mich sehr und ich spiele einfach lieber lineare Games oder eben offene Games mit kleineren Gebieten. Mega gefreut hat mich allerdings der Dungeon-Vergleich mit Zelda und jetzt möchte ich es auch spielen. Mein persönlicher Trost ist aber, dass ich dieses Jahr eh fast keine Zeit mehr gehabt hätte, von daher bereue ich nicht gewartet zu haben.
Sprechen wir mal über Quick-Time-Events, kurz QTEs. Das sind diese ominösen Filmsequenzen, in denen wir das Spiel bzw. die Figur eigentlich gar nicht direkt steuern, aber dennoch ins Geschehen eingreifen müssen. Die häufigsten Varianten sind schnelles Tastenhämmern, eine Stick-/Tastenkombination ausführen oder im richtigen Moment zu reagieren. Obwohl die Ursprünge natürlich weit in die Geschichte des Gamings zurückreichen, hatten QTEs ihren allgemeinen Höhepunkt in den 2000ern. Für mich als Nostalgiker, der genau in dieser Zeit mit Videospielen groß geworden ist und für diese eine Schwäche hat, ist das manchmal leider Fluch und Segen zugleich. Die Qualität, Masse und Schwierigkeit der QTEs kann nämlich maßgeblich dazu beitragen, wie ein Spiel letztendlich bei mir abschneidet.
Mein erster Kontakt war bei einem Kumpel daheim. Wir saßen in seinem Kinderzimmer und haben uns abwechselnd seine neue PSP in die Hand gedrückt. Sie war sein größter Stolz, während ich totaler DS-Verfechter war. Nichtsdestotrotz hab ich ihn immer immens dafür beneidet, wie er unterwegs LocoRoco spielte und ich nur zugucken durfte. Dieses bunte Spiel, das mich heute leider nicht mehr so fesselt wie einst. Doch nicht an diesem Tag, endlich durfte ich selbst den Handheld ausprobieren, wenn auch stattdessen Secret Agent Clank. Mein Spielerlebnis erhielt bereits nach wenigen Minuten einen großen Dämpfer, denn ich kam partout nicht weiter. Ihr habt es sicherlich schon erraten, Schuld war ein unglaublich böses Quick-Time-Event. Das Böseste der Bösesten natürlich. Haltet euch fest, ich musste vier Knöpfe innerhalb weniger Sekunden drücken. Für den Gaming-Veteran im Schlaf machbar, für das Noob-Kind ohne PS-Knopf-Kenntnisse leider nicht. Wo liegt nochmal Dreieck? Was kommt als nächstes? Kreis? Wo liegt Krei... Zeit um! Das ging ungefähr 5-10 Mal so weiter, bis mir mein Kumpel die PSP wieder wegnahm, selbst beim ersten Versuch nur viermal Viereck drücken musste - das hätte ich ja wohl auch noch hinbekommen! - und mich indirekt als dumm bezeichnet hat. Ich hab damals aber auch gar nicht kapiert, weshalb man überhaupt etwas drücken musste und nicht einfach die kurze Sequenz von wenigen Sekunden anschauen durfte.
Das zweite Beispiel war das Prolog-Level von Kung Fu Panda, das mit einem gescripteten Kampf endete, der das schnelle Tastenhämmern verlangte. Ich sah die erforderliche Taste auf dem Bildschirm ganz hektisch immer wieder kleiner und größer werden. Drückte sie. Einmal. Zweimal. Tot. Gleicher Kampf wieder von vorne, ich kam ganz gut zurecht, besiegte einen Feind nach dem anderen, doch plötzlich wieder diese Szene, in der mich alle überfielen. Wie hätte ich sie vermeiden können? Habe ich zu schlecht gekämpft? Ich drückte die Taste wieder. Einmal. Zweimal. Dreimal. Wieder tot. Nochmal. Ich drückte sie ganz oft, aber nur ca. drei Sekunden. Wieder tot. Nochmal. Ich drückte gar nichts. Tot. Was hab ich erwartet? Ich kam wochenlang nicht weiter. Irgendwann zeigte mir ein Bekannter, dass ich die Taste einfach nur ganz oft drücken muss, aber eben so lange, wie sie eingeblendet wird, was offensichtlich mehr als drei Sekunden waren. Tadaaa! Magie! Es funktionierte und ich kam endlich in den Genuss des restlichen großartigen Spiels, mehrfach und zwar auf allen Schwierigkeitsgraden. Fast hätte mir ein QTE dies verwehrt.
Heute bin ich natürlich schlauer, sofern ich nicht gerade wieder in einer Resident Evil 5 Online-Koop-Cutscene mit Cat Viper einen Schluck Wasser trinke und dafür mit GAME OVER bestraft werde. Wenn nicht in den Cutscenes, wann dann? Haha. Die QTEs sollten mehr Immersion bieten und insbesondere cineastischen Spielen mit weniger Fokus auf tatsächlichem Gameplay weiterhin eine proaktive Komponente verleihen. Tastenkombinationen wie die genannte sind inzwischen natürlich kein Problem mehr für mich, insbesondere da ich sämtliche Controller-Layouts diverser Hersteller inzwischen fest in meinem Hirn verankert habe. Doch das bedeutet leider nicht, dass alle QTEs für mich ein Kinderspiel sind, wie ich kürzlich erst wieder feststellen durfte. Im Gegenteil, ich habe einen neuen Erzfeind. Vergesst alle schweren Bosskämpfe, körperlichen Arbeiten oder Steuererklärungen in eurem Leben, denn ich präsentiere: Control Stick QTEs! Ich möchte weinen und schreien zugleich, was mache ich falsch? Fighting Games sind ja bekanntlich voll von solchen Moves, egal ob mit Steuerkreuz oder Stick, Viertelkreise sind Pflicht, teils auch zweimal hintereinander, Halbkreise gibts auch mal, hauptsache man hat keine Garantie bei der Ausführung wie beim Drücken eines Knopfes, rutscht mit schwitzigen Fingern ab und behält generell keinen Überblick in der Hektik des Gameplays. Tja, streng dich halt mehr an! Oder so. Aus diesem Grund vermeide ich Spiele dieser Art und greife eher zu deutlich zugänglicheren Prüglern, die auch gut ohne krasse Kombos auskommen oder Hilfestellungen anbieten.
Aber es wäre doch zu leicht, wenn diese höllischen Viertelkreise und weiteren Stick-Bewegungen rein auf dieses Genre beschränkt wären, stimmts? Ganz richtig und kürzlich habe ich zwei Demos gespielt, bei denen ich alle meine Haare ausreißen wollte, weil ich ingame nicht an eine Tür klopfen oder meine Börse aus der Tasche ziehen konnte. Ich spreche von Heavy Rain, das bislang an mir vorbeigegangen ist und dessen Demo ich eigentlich mit dem Gedanken im Hinterkopf angeworfen hatte, dass es mir sowieso gefallen wird... oder? Wieso muss ich jeweils eine Viertelkreis-Bewegung machen, um im Hotelflur an sechs verschiedene Türen zu klopfen? Warum klappt das bei mir meist erst beim zehnten Anhieb? Warum habe ich ausgerechnet zuletzt bei der Tür geklopft, die für die Story relevant gewesen wäre? Warum habe ich da tatsächlich über fünf Minuten gebraucht? Wenn diese QTEs immersiver sein sollen, dann doch bitte nicht in diesem Ausmaß! Unter Immersion verstehe ich etwas anderes als fünf Minuten vor einer Tür zu stehen, immer wieder an den Türgriff zu fassen und die Hand dann wieder zurückzuziehen, während von drinnen Hilfeschreie erklingen. Das gleiche bei der super seltsamen Szene, in der ich drei Minuten lang immer wieder in meine Tasche gefasst und doch nichts herausgezogen habe. Egal ob ich die Bewegungen schnell oder langsam, einmal oder mehrfach, genau Viertelkreis oder großzügig darüber ausgeführt habe, immer wieder ist es gescheitert. Lag es am Spiel oder mir? Vermutlich Letzteres, wenn ich mir den Erfolg von Heavy Rain angucke und in diesem Zuge zu meinem zweiten Beispiel komme:
Jet Set Radio. Ikonisch für seinen Soundtrack, den ich gerade beim Tippen höre. Inzwischen ein Hidden Gem, das nicht mehr viele kennen oder gespielt haben. So auch ich, bis einschließlich gestern. Auf Steam bereits entfernt, der 360-Store ist geschlossen, Dreamcast + Retail hab ich nicht, aber die gute alte PS3 bietet immer noch eine kostenlose Demo und das HD-Remaster für 7,99 € im Store an. Cool, wird mal wieder Zeit für mich einen Klassiker nachzuholen. Oder auch nicht. Nach den ersten spaßigen Tutorials mit grundlegendem Movement, Railgrinds und dem Festhalten an bergauffahrenden Autos kamen plötzlich größere Graffiti ins Spiel, die sich nur mit QTEs an die Wand sprühen ließen. In einer Mission natürlich mit Polizei im Nacken. Hier habe ich mir sogar Heavy Rain zurückgewünscht, denn da durfte ich wenigenstens unendlich oft versuchen an eine Tür zu klopfen. Hier waren nach ein paar Fehlversuchen meine Spraydosen leer und ich musste wieder in der Umgebung ein paar farmen, um schließlich erneut zu scheitern. Immer und immer wieder, bis die Zeit um war und ich gerade mal einen Bruchteil der Graffiti erstellt hatte. Wenn das das Kernelement dieses Spiels sein soll, dann wüsste ich nicht, weshalb ich es nachholen sollte. Ich würde es so gerne mögen, aber kann es aktuell noch nicht. Oder hatte mein Kumpel damals in seinem Kinderzimmer recht und ich bin einfach nur zu dumm für diese Welt?
Um das Ganze mit etwas mehr Positivität zu einem Ende zu bringen: Gerade Minispiele in Mario Party haben QTEs auf eine unterhaltsame Weise etabliert. Ich denke gerne an die Zeiten zurück, als sich meine Nachbarn und ich auf dem DS gegenseitig um Millisekunden überbieten wollten, indem wir schnellstmöglich auf die Tasten gehämmert haben. Auch Mario & Sonic bei den Olympischen Winterspielen Vancouver 2010 ist voll davon und zählt zu meinen liebsten Videospielen aller Zeiten. Hier kommt man wenigstens auch ans Ziel, ohne alles perfekt zu meistern und geht nicht direkt Game Over oder steckt fest. Apropos man kommt trotzdem ans Ziel:
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Hier nochmal ohne Gelächter. Ich nehms zurück, Heavy Rain ist wohl doch ganz cool. Wenns nur auch bei den Türen so gewesen wäre, seufz.
Wie steht ihr zu QTEs? Was waren eure lustigsten oder frustrierensten Momente? Was sind für euch positive oder negative Beispiele für Games mit implementierten QTEs?
Die Wiederbelebung von Ninja Gaiden dieses Jahr hat mein Herz höher schlagen lassen, obendrein auch noch in 2D und 3D! Zunächst hatte ich Bedenken, dass Ragebound total von Shinobi: Art of Vengeance überschattet werden würde, welches nur einen Monat später im August kam, doch die Sorge war völlig unbegründet. Ragebound hat tendenziell sogar leicht bessere Wertungen erhalten und nachdem ich die Demos von beiden Spielen ausprobiert habe, möchte ich mich auch nicht unbedingt festlegen. Zum einen weil es lediglich Ersteindrücke waren, zum anderen gehen beide ihre eigenen Wege.
Was mir an Ragebound besonders gut gefallen hat, war das Kombo-System. Damit meine ich nicht, dass man einen einzelnen Gegner so lange bearbeitet, dass er sich nicht wehren kann, sondern dass man von Gegner zu Gegner springt und jeden im besten Fall gezielt one-hittet. Das ist allerdings nicht via Button-Mashing möglich, sondern es müssen je nach Typ und Situation verschiedene Moves verwendet und aneinandergekettet werden. Das kann auf höherem Grad, mitten im Plattforming oder bei vollem Bildschirm schon mal schnell zur Herausforderung werden. Darüber hinaus spielt man nicht nur als Kenji, sondern auch mit Kumori. Die beiden erinnern mich doch sehr stark an Ryu und Ayane, he he. Jedenfalls sind die speziellen Kumori-Abschnitte wirklich eine erfrischende Abwechslung, da sie ein gänzlich anderes Vorgehen erfordern und man teilweise sehr schnell sein muss, wodurch die One-Hit-Ketten umso wichtiger werden oder man einen Gegner auch mal getrost umgehen sollte.
Mich hat es kürzlich schon in den Fingern gekribbelt die Vollversion zu kaufen, aber da ich jetzt um Halloween möglichst viele Horror-Games zocken wollte, habe ich mein Vorhaben doch noch einen Augenblick verschoben. Das Kampfsystem ist definitiv ganz anders als erwartet und hat seinen eigenen Touch, anstatt dass es durch jedes beliebige 2D-Action-Game ersetzt werden könnte. Ich bin total angetan und freue mich über den Erfolg.
Wow, wie cool für alle PlayStation-Besitzer da draußen! Ich liebe die Halo-Reihe und auch wenn ich fest mit der tollen Master Chief Collection gerechnet hätte, ist ein Remake des Erstlings sicherlich auch eine tolle Sache. Dieser ist in meinen Augen nämlich furchtbar gealtert und da haben die Remaster-Anpassungen aus der MCC auch nicht viel geholfen. Genau wie Phirone habe ich das Spiel erst 2021 nachgeholt und verbinde keinerlei Nostalgie damit. Das Bibliotheks-Level mit der Flood bedarf einer dringenden Überarbeitung! Da hätte ich wahrlich an die Decke gehen können, so viele Versuche ich insbesondere für den ersten Abschnitt benötigt habe. Abgesehen von diesem Extrembeispiel war Halo 1 jedoch schön designt, hatte tolle Kämpfe und ein gutes Gunplay. Ein kleiner Blick in den Gameplay-Trailer zeigt die gewohnten Stärken der Reihe (natürlich werden hier keine Schwächen gezeigt) und eine deutliche optische Aufwertung. Die beliebten Halo-Games wieder neu aufzuerlegen erscheint mir strategisch jedenfalls deutlich schlauer als auf Biegen und Brechen einen neuen Ableger rauszuhauen, he he.
Ich persönlich hab erst mal keinen Bedarf das Remake zu spielen, lieber setze ich mich nochmal ein zweites Mal an Teil 2 oder 3 oder spiele meine geliebten Ableger Reach und ODST zum x-ten Mal durch. Ich weiß ich weiß, das sind ironischerweise die Teile ohne den Master Chief, jaja. Aber gute Sache und ich hoffe, dass spätestens jetzt ein paar Leute wieder mit der Reihe einsteigen und den Spaß ihres Lebens haben werden, wie es bei mir 2021 mit ca. 200 Spielstunden der Fall war.
Ich würde mir schon viel eher Tales of Hearts R wünschen, da ich keine PS Vita besitze und mir diese nicht extra dafür anschaffen würde. Abyss habe ich bereits auf dem 3DS und auch noch vor mir ehrlich gesagt, hab damals nach wenigen Stunden pausiert. Tales of Xillia 2 habe ich bereits und genau wie bereits bei Symphonia, Graces und Xillia 1 reichen mir die damaligen PS3 Versionen, sodass es mich persönlich nicht weiter interessiert.
Ich hatte damals vor der 3DS eShop-Schließung ziemlich gehadert, ob ich mir das Game für den Handheld in seiner verbesserten Variante holen sollte oder nicht. Letztendlich habe ich es gelassen und auch nicht bereut. Insbesondere in Hinblick dessen, dass inzwischen erneut verbesserte Versionen herausgekommen sind und werden. Angesichts der mageren Konkurrenz auf DS und 3DS hatte es mich eben angelacht, aber gerade auf den modernen Plattformen könnte es ziemlich untergehen. Die Rezensionen wirkten etwas mittelmäßig und dieses "halte entweder die Taschenlampe ODER die Waffe" hat mich auch eher abgeschreckt. Die Mechanik hab ich kürzlich zwar in der Tormented Souls 2 Demo auch etwas zähneknirschend erlebt, aber dort hat das Gesamtpaket mit Inszenierung und Rätseln einfach alles wieder ausgeglichen und ich befürchte, dass Dementium auch auf anderen Ebenen kein absoluter Knaller sein wird. Aber falls es irgendwann mal echt günstig vor meiner Nase auftaucht, wäre ich nicht komplett abgeneigt. Andererseits wird der zweite Teil teils für unter einen Euro verscherbelt, aber hat so mittelmäßige Bewertungen, dass ich nicht mal da großartig Lust bekomme.
In einem Monat ist es schon soweit, die deutschen Entwickler von Blue Byte aus dem Hause Ubisoft bringen nach sehr vielen Jahren ein neues Anno heraus. Aber nicht irgendeins, sondern DAS heißersehnte römische Reich! Anno 117: Pax Romana wird am 13.11.2025 für PC und zeitgleich PS5 und Xbox Series X veröffentlicht. Nachdem der extrem beliebte und erfolgreiche Vorgänger Anno 1800 nachträglich noch Konsolenversionen spendiert bekommen hatte, was in der Serie eine Neuheit war, gehen diese nun sogar zeitgleich an den Start! Anno 1800 glänzte nicht nur mit jahrelangen Updates und Erweiterungen, sondern ebenfalls einem hohen Qualitätsstandard, einer treuen Fangemeinde und einstiegsfreundlichen Neuerungen. Die Fußstampfen für Anno 117 werden somit sehr groß sein, in die es zu treten gilt.
Seit mehreren Wochen ist eine Demo verfügbar, die voraussichtlich nach dem 20.10. nächste Woche endgültig abgeschaltet wird. In dieser darf man zwar lediglich innerhalb von einer Stunde seine Stadt errichten, welche auch nicht gespeichert wird, dafür stehen einem jedoch unbegrenzte Anläufe zur Verfügung. Die Hardcore-Community hat daraus bereits Wettbewerbe veranstaltet, wer binnen einer Stunde die meisten Einwohner erreichen kann etc. - natürlich nichts für einen entspannten und leider nicht so talentierten Anno-Spieler wie mich. Obwohl ich einige Ableger gerne gespielt habe, wenn auch mit Abstand am meisten 1800, bin ich bis heute nie ins Endgame gekommen. Gerade für das sind die Spiele eigentlich so beliebt. Doch je weiter sich das eigene Imperium über mehrere Inseln und irgendwann gar mehrere Welten zieht, die alle durch teils gefährliche Handelsrouten miteinander verknüpft sind, desto unübersichtlicher wird der ganze Spaß, wenn man zeitgleich alle verschiedenen Bevölkerungsschichten hinsichtlich ihrer Bedürfnisse glücklich machen möchte.
Anno 117 kommt nun wieder mit einem spannenden Faktor um die Ecke, genauer gesagt verschiedenen Fraktionen. Bereits in Anno 2070 konnte man sich in verschiedene Richtungen entwickeln, hier wiederum wählt man von Beginn an ein festes Volk. Mit "Latium" errichtet man ganz klassisch in typischer Anno-Manier eine römische Stadt, während "Albion" im Reich der Kelten liegt und weite Sumpflandschaften beinhaltet. Albion wird wahrscheinlich einen etwas höheren Schwierigkeitsgrad durch die ruppigere Lebensweise darstellen. Doch nicht nur das, innerhalb dieses Volkes lässt sich nochmal individuell bestimmen, ob die Bürger den traditionellen keltischen oder den modernen römischen Lebensstil annehmen sollen. Beides bietet individuelle Vorteile und theoreitsch lässt es sich auch mischen, wobei dies in der Demo bei mir noch nicht funktioniert hat.
Ich habe jeweils eine Stadt in Latium und Albion gebaut, sprich insgesamt zwei Stunden die Demo genossen. Es fühlt sich total nach Anno 1800 an, im positiven Sinne natürlich. Gerade in Latium durchläuft alles den gewohnten Standard, lediglich vom Setting her in frischem Gewand. Albion wiederum funktioniert leicht anders, da diverse Gebäude nur im Sumpf und andere wiederum nur an Land gebaut werden können. Gerade wenn das Imperium immer weiter wächst und gedeiht, ist eine effiziente Positionierung von Vorteil bzw. gar Pflicht und nicht immer lässt sich gut vorausschauend bauen. Um das nachträgliche Verschieben komme ich persönlich nie ganz herum. Unter'm Strich hat mir dieser Spielstand jedoch noch mehr Spaß gemacht, zumindest am Anfang, da es erfrischender war. Ich mag ebenso das neue Konzept, dass sich Straßen und Gebäude nun sogar diagonal errichten lassen. Tschüss 90°-Winkel, willkommen 45 °-Winkel. Nachdem ich es immer gewohnt war, erwische ich mich trotzdem oft dabei alles penibel im rechten Winkel aufzustellen, doch gerade querfeldein spart man sich durch die neuen Winkel teils beträchtliche Wegstrecken. Die Bedienung geht sauber von der Hand und ist sehr verständlich, obwohl meines Erachtens für Einsteiger gewohnt etwas zu wenig Erklärungen vorhanden sind. Oder ich bin zu dumm, keine Ahnung. Ohne mein Vorwissen aus 1800 hätte ich ggf. etwas planlos dagestanden.
Optisch ist das Spiel wieder einmal hervorragend, gerade die Wetter- und Tageszeitumschwünge lassen sich sehen. Der regelmäßige Sumpfregen oder die beleuchteten Häuser bei Nacht haben wirklich zum kurzen Träumen eingeladen. Trotz relativ hoher Hardware-Anforderungen, wie es eben für moderne Spiele der letzten paar Jahre üblich ist, konnte Anno 117 selbst auf meinem schwächeren PC mit niedrigsten Einstellungen noch flüssig laufen. Ich hab insbesondere grafisch viele Abstriche machen müssen, doch ich bin definitiv nicht raus, wie ursprünglich befürchtet. Bei mir wird es zwar kein Day 1-Kauf, dazu bin ich nicht genug Veteran, aber ich bleibe gespannt auf die Berichte meines Kumpels, der schon sein halbes Leben wirklich sehr gut und gerne Anno gespielt hat.
Seid ihr bei Anno 117: Pax Romana am Start? Spricht euch das römische Setting an?
Natürlich ein absoluter Pflichtkauf für meine Lieblingsreihe. Ich hab auch kein Game Pass mehr seit diesem Jahr und man kann die Horizon Games natürlich auch offline spielen, doch ich denke gerne an meine Online Zeiten in Teil 4 und vor allem 5 mit meinen Kumpels oder aller Welt zurück. Ggf. hole ich mir den Game Pass Core, der reines Online-Gaming (und ne sehr qualitative kleine Bibliothek von ca. 30 Games) bietet, nachdem ich mit dem Singleplayer-Content durch bin und das kann erfahrungsgemäß schon mal rund 100 Stunden dauern, nachdem im Laufe der Zeit Updates dazukamen. Ich weiß allerdings nicht, ob es ein Day 1 Kauf für mich wird, da ich noch nicht alles in den Vorgängern erledigt habe.
Das Japan-Setting ist schon ein Traum, doch Teil 3 und 5 haben gezeigt, dass mir die Reihe auch viel Spaß machen kann, wenn das Setting mich nicht so sehr anspricht. Solange verschiedene Biome drin sind, reicht mir das theoretisch. Praktisch jedoch wünsche ich mir einen absoluten Knaller und da wird Japan zu 100 % punkten. Hinzu kommt, dass es hier sicherlich wieder vier unterschiedliche Jahreszeiten geben wird, wie ich es in Teil 4 in Großbritannien bereits vergöttert habe. Teil 5 in Mexiko hatte eher so vier Saisons, die ein bisschen das Wetter gewechselt haben, aber keine vier Jahreszeiten wie bei uns.
Eigentlich möchte ich gar nicht mehr weiteres wissen, sondern irgendwann komplett blind ins Game eintauchen. Leider sind in den letzten Jahren viele wichtige Personen gegangen, die maßgeblich zum Erfolg der Vorgänger beigetragen haben. Das Spiel wird sicherlich gut, nur der Feinschliff wird sich erst zeigen müssen. So oder so mein mit Abstand größtes Most Wanted.
Gestern wurde WRC Generations angekündigt, das letzte offiziell lizenzierte WRC Game von Kylotonn, bevor die Rechte nächstes Jahr an Codemasters übergehen (endlich!)
[...]
Ich bleibe geduldig und freue mich jetzt schon auf Codemasters erstes Rallye-Game mit WRC Lizenzen, da es vor allem inhaltlich dann große Unterschiede zu DiRT Rally geben dürfte, hoffentlich nicht jedoch im Fahrverhalten. Nichtsdestotrotz wünsche ich Kyltotonn, dass sie ihre langjährige WRC Serie mit Erfolg abschließen werden. Selbstverständlich werde ich News zum Spiel weiter verfolgen, wenn eben auch nur passiv.
Realität aus 2025:
Codemasters wurde durch den Aufkauf von EA kaputt gemacht. EA Sports WRC war das erste und letzte Rallye-Game unter EA. Es ist wirklich sehr lange her, dass mich eine Neuigkeit aus der Gamingbrance so sehr entsetzt und wütend sowie traurig zugleich gemacht hat. Codemasters ist bzw. war das Studio, wenn es um Rennspiele ging. Egal ob F1, GRID oder DiRT, Spielspaß und -qualität waren meist garantiert. Da saßen fähige Menschen drin und jetzt wurden einige davon entlassen und nachdem bald F1 25 rauskommen wird, sehe ich die restlichen fliegen, sofern es sich nicht am ersten Tag 100 Millionen Mal verkaufen sollte. Es ist bewusst schnippisch formuliert. Mir ist klar, dass die F1-Lizenz sich größerer Beliebtheit als die WRC-Lizenz erfreut. Diese kann nun auch wieder von einem anderen Studio erworben werden. Warum nicht beispielsweise wieder Kylotonn? Mit WRC Generations haben sie Ende 2022 bewiesen, dass sie doch gute Rallye-Games entwicklen können, was ich einige Jahre zuvor nicht so behaupten konnte. Hier bleibe ich definitiv gespannt.
EA Sports WRC musste sehr harsche Kritik einstecken, für mich selbst war es nach ein paar Stunden allerdings nicht so ein großer Reinfall. Insbesondere nachdem ich es für 5 € inklusive 2024-Saison-Update schießen konnte, kann ich mich keinesfalls beschweren. Auch diesen Schritt habe ich extrem begrüßt, dass Updates statt jährlichen Releases kommen. Es war zwar frech, dass Besitzer des Games das Update für teures Geld kaufen mussten, da DLCs selten bis nie im Sale sind und immer nur die Complete Editions reduziert werden. Neukäufer dagegen hatten dieses direkt mit dabei und das zu einem deutlich günstigeren Preis als die Frühkäufer. Ein richtiger Schlag ins Gesicht für Unterstützer von Beginn an, ich als Geduldiger habe profitiert. Doch nun bleibt es wohl auch bei diesem einen Saison-Update, nachdem die WRC-Partnerschaft wieder gekündigt wurde.
Erneut ein deutlicher Beweis, dass selbst talentierte Menschen und Studios ruiniert werden, weil es hohen Tieren und Geldgebern nicht passt. Ein weiterer Grund für mich einfach Spaß mit den guten, älteren Spielen zu haben anstatt immer nur nach vorne auf Neues zu schauen. Ist natürlich eine Abwärtsspirale, wenn ich nicht zu den Day 1-Käufern gehöre, aber sehe ich insbesondere bei solchen Praktiken und unfertigen Spielen zum Release als Kunde auch nicht ein.
Hallo Community. Ich habe mal eine Frage. Ihr habt doch das Discord Plugin installiert. Kann man dort drauf auch im Forum sehen, wenn jemand ein Playstation Spiel zockt oder werden nur PC Spiele ausgelesen und hier geteilt?
Das kommt ganz drauf an, wie die User auf Discord ihre Aktivitäten teilen. Grundsätzlich kannst du auch deine Playstation und Xbox Accounts mit Discord verknüpfen. In diesem Fall werden genau wie am PC immer deine gespielten Games in Discord angezeigt, während deine Konsole mit dem Internet verbunden ist. Du kannst pro Verknüpfung oder gleich gesamthaft dies jedoch deaktivieren. Ich habe auf Discord beispielsweise nur öffentlich sichtbar, wenn ich PC Spiele zocke, nicht jedoch meine Konsolenspiele. Hintergrund ist schlicht, dass ich am PC nichts dagegen hab schnell mal via Discord zu reagieren, an der Konsole jedoch normalerweise nicht erreichbar sein möchte.
Nach dem Direct Trailer hatte ich kein Interesse, allerdings habe ich jetzt durch die drei Treehouse-Shows die Wertigkeit des Spiels verstanden. Meines Erachtens sieht DK Banaza von allen kommenden Spielen am besten aus. Es ist einfach nur eine pure Zerstörungsorgie der gesamten Umgebung, überall Collectibles zum Entdecken, mal mehr, mal weniger in der Umgebung angedeutet. Ich wette wenige Tage nach Release tauchen die ersten Videos auf, in denen Leute die gesamte Umgebung dem Erdboden gleichgemacht haben. Gefühlt geht einfach alles und man kann stundenlang auf einer Ebene verbringen und mittels der Karte auch die letzten Details sammeln. Das DK-Design fand ich anfangs äußerst abschreckend, mittlerweile sehe ich es absolut gegenteilig. Die Gesichtsausdrücke erinnern mich total an Onizuka aus GTO:
Einfach absolut abgedreht und zum Schlapplachen. Ging mir bei DK Banaza genauso. Natürlich hat die Treehouse-Truppe auch unglaublich viel gelacht, was bekanntlich ansteckend ist. Ich glaube hier werden insbesondere Jüngere unglaublich viel Spaß haben. Womit ich auch zu meinem letzten Punkt kommen möchte: es ist nicht wirklich etwas für mich. Überall Gold, Gold, GOLD!!! Dieses digitale Sammeln von Unmengen an Dingen ist nicht mehr das, womit ich meine Zeit verbringen möchte. Das Spiel wird so konzipiert sein, dass es auch Leute durchzocken können, die halb durchrennen und höchstens das Allernötigste erledigen und sammeln. Ergo werden die Leute, die alles kurz und klein schlagen, zwar pausenlos mit Gold belohnt, doch welchen Nutzen hat diese Unmenge letztendlich? Hier gilt es natürlich abzuwarten, doch mir ist diese Zerstörungsfreiheit und Sammelflut viel zu offen, manchmal brauch ich einfach meine Abgründe oder unsichtbaren Wände in linearen Spielen. Mario Odyssey hab ich übrigens bis heute nicht gespielt bzw. nur kurz bei einem Kumpel und es reizt mich weiterhin nicht. Ich wünsche allen jedenfalls ganz viel spaß mit dem neuen Abenteuer!
Ich feiere Mario Kart als Reihe seit meiner Kindheit und mehrere Ableger gehören zu meinen liebsten Spielen aller Zeiten. Mario Kart 8 Deluxe ist vermutlich objektiv das bislang beste Mario Kart überhaupt dank Technik, Qualität und Umfang. Außerdem gab es in den letzten Jahren kein anderes Spiel, das hier daheim auch nur annäherend so viel im Couch-Koop gespielt worden ist, zumal es hier Leute gibt, die nur bei Mario Kart mit mir zum Controller greifen würden. Dank Fahrhilfen auch super einstiegsfreundlich, 96 Strecken, Battle-Modus, ich bin immer noch hin und weg bei diesem Dauerbrenner und alleine dafür hat sich die Switch 1 für mich gelohnt.
Für mich war es fast schon ein No-Brainer, dass ich die Switch 2 mit Mario Kart World ins Haus holen würde, jedenfalls langfristig gesehen. Aktuell bin ich noch etwas zögernd und skeptisch in manchen Belangen, unter'm Strich allerdings überzeugt, dass sicherlich ein spaßiges Spiel rauskommen wird. Die Frage ist nur, ob es mich vollstens anspricht.
Zum Positiven: Innovative Strecken, eine tolle Charakterauswahl und vor allem für Neulinge: Items werden nun immer automatisch hinterhergezogen, ohne dass man die Item-Taste gedrückt halten muss! Für mich persönlich als jahrelanger Veteran gar kein Problem, doch ich kenne genug Leute, denen das schwerfällt oder die lange gar nicht wussten, dass das möglich ist. Darüber hinaus liebe ich K.O.-Modi in Rennspielen und die Knockout-Tour macht Vorfreude.
Neutral: Die Open World. Ihr wisst, dass Forza Horizon mein liebstes Franchise und Teil 4 mein Lieblingsspiel aller Zeiten ist. Ein Rennspiel mit Open World at it's finest. Doch ich kenne genug andere Rennspiele, die daran gescheitert sind. Ich denke nicht, dass Mario Kart World den gesamten Fokus aufs freie Herumfahren legen wird, doch es wird definitiv ein Modus sein, der ggf. mit Collectibles und Co. einige Stunden Zeit beanspruchen wird. Kann geil werden, kann für mich persönlich jedoch auch ein bisschen ein Abturner sein. Muss ich geduldig warten und schauen, was am Ende dabei rauskommt.
Zum Negativen: Autobahnen und das neue Grand-Prix-Konzept. Das Fahrerfeld ist inzwischen auf 24 angewachsen und die Streckenbreite entsprechend angepasst worden. Doch je breiter, desto langweiliger werden die Strecken oft auch, insbesondere die geradlinigen Autobahnen. F-Zero X und GX sind die einzigen Spiele, die mir einfallen, welche 30 Fahrer umfassen und dennoch sehr schmale Strecken bieten, da die Zielgruppe nunmal eine ganz andere ist und man hier für Fehler auch viel härter bestraft wird. Bei Mario Kart ist das natürlich nicht möglich und das Ergebnis sieht für mich noch etwas träge aus, insbesondere bei 50ccm oder 100ccm aus dem Treehouse. Selbst die 150ccm bei dem Knockout-Modus im Treehouse sahen auf den langen Geraden unspektakulär aus und die Autos konnte ich beim dritten Mal auch nicht mehr sehen. Es gibt unzählige fantastische Mario Kart Strecken, aber Toads Autobahn, Pilz-Brücke und Co. würde ich wahrlich nicht dazuzählen. Leider sind die Grand-Prixes nun so gestaltet, dass man lediglich auf der ersten Piste die üblichen drei Runden fährt. Die anderen drei Strecken werden lediglich eine einzige Runde gefahren, da man zunächst über die laaaaaange Autobahn zu ihnen fahren muss. Ich muss gestehen, das ist für mich ein Rückschritt, obwohl ich die Intention dahinter erkennen kann.
Meine Vorfreude ist noch nicht so vorhanden und ich denke, dass ich guten Gewissens etwas warten kann. Die 40 € im bundle finde ich preislich sehr gut, doch ich bedauere den Download-Code. Die 90 € Retail möchte ich nicht zahlen, da hoffe ich auf dem Gebrauchtmarkt besser fündig zu werden, falls es nicht das Bundle wird. So oder so bin ich Stand Heute nicht zum Release dabei und je länger ich darüber nachdenke, desto mehr bin ich in dieser Entscheidung bekräftigt.
Hab gerade einen Artikel gefunden, in dem etliche Switch Spiele (über 100) aufgelistet wurden, die Stand heute noch inkompatibel zur Switch 2 sind. Darunter auch Fortnite und Fall Guys. Bei einigen dieser Spiele wird allerdings bereits bearbeitet, sie Switch 2 kompatibel zu machen.
Erst mal danke für die Listen, auch wenn sich das in Zukunft hoffentlich bzw. bestimmt noch reduzieren wird. GRID Autosport und Oddworld: Stranger's Wrath sind bei mir betroffen, ein paar andere Games zocke ich zum Glück nicht auf Switch wie z.B. Dead by Daylight. Gerade Ersteres ist so umfangreich und eher ein Gelegenheitsspiel, sodass ich das nicht mal eben schnell durchzocken könnte, zumal es meines Erachtens der beste "realistische" Racer auf der Switch ist. Es wäre schade, wenn er nicht mehr kompatibel wäre, wobei die Switch 2 Hardware nun natürlich auch die Türen für noch modernere Titel öffnet.
Meine Reaktion ist bislang eher Verhalten. Ich hatte bereits in den letzten Wochen die Entscheidung getroffen, das ich die Switch 2 wohl kaufen und meine Switch 1 im Gegenzug verkaufen würde, da mir diese als Konsole nichts bedeutet und ich nur an den Spielen hänge, während mir andere Konsolen wie DS und GameCube so sehr ans Herz gewachsen sind, dass ich sie trotz Abwärtskompatibilität von 3DS und Wii niemals hergeben würde. Mit dem Preis bin ich einverstanden und ich empfinde diesen auch fair für das, was technisch geboten wird und dass man unterwegs zocken kann. Dass Mario Kart World im Bundle nur 40 € kostet ist zwar super, nur das Download-only bereitet mir etwas Zähneknirschen. Andersherum der Retail-Preis von 90 € genauso. Ich denke, dass ich wohl noch etwas warten werde. Mir gings bei der Konsole hauptsächlich um Mario Kart, da werde ich im entsprechenden Thread noch näher auf meine Gedanken eingehen, und ansonsten eher um das Langfristige. Aber je länger ich drüber nachdenke, desto weniger eilig hab ich es ehrlich gesagt.
Nicht zuletzt interessiert mich brennend die Akkulaufzeit. Ich hab das verbesserte Switch-Modell und bin zufrieden, hätte mir aber keinesfalls weniger Laufzeit wie beim Release-Modell gewünscht. Alleine solange das noch nicht vollumfänglich bekannt ist, würde ich nicht vorbestellen. Das Mario Kart Bundle wird voraussichtlich noch bis Ende 2025 verfügbar sein und sollte der Retail-Preis des Spiels tatsächlich noch fallen bzw. auf dem Gebrauchtmarkt deutlich günstiger zu erwerben sein, dann kann ich auch bedenkenlos dieses Jahr verzichten.
Nur noch knapp eine Woche bis zum Launch und ich bin hin- und hergerissen, ob ich das Spiel vorbestellen soll. Es gibt mehrere Pros und Contras, die ich nachfolgend kurz nennen möchte.
Zum einen liebe ich die Spielwelten sämtlicher Assassin’s Creed Spiele und diese gehören so ziemlich zum Besten, was es da draußen gibt, insbesondere in Hinsicht auf historisches Erleben, wie viele Dinge früher ausgesehen haben könnten oder wirklich haben. Die Wüste in Origins hat mich einfach nur weggehauen und das antike Griechenland aus Odyssey ist sogar meine liebste Videospielwelt aller Zeiten. Dass AC irgendwann in Japan stattfindet, hatte ich mir immer gewünscht und ich weiß jetzt schon, dass mich die Spielwelt völlig unabhängig vom Gameplay aus den Socken hauen wird. Insbesondere mit verschiedenes Tages- und Jahreszeiten. Hoffentlich gibt es auch wieder den Geschichtsmodus ohne Kämpfe, aber dafür mit ganz vielen Informationen zum Verstehen und Lernen. So macht interaktiver Geschichtsunterricht nämlich Spaß! Aber selbst mit Gameplay bin ich mir absolut sicher, dass mich AC Shadows begeistern wird.
Ich bin nur leider nicht der Typ, der sich Spiele für 70 € kauft, eher so für 40-50 € oder natürlich weniger, da ich bekanntlich auch sehr viele verschiedene Spiele kaufe und in den nächsten Monaten definitiv nicht nur noch dieses eine Spiel zocken werde. Vor allem Ubisoft-Titel sind dafür bekannt, dass sie binnen weniger Wochen um 20 € und weniger Monate um 40 € im Preis fallen werden. Außerdem würde es ggf. nicht mal bei den 70 € bleiben. Mir ist es bei diversen Spielen oft wichtig, dass ich ein vollständiges Spielerlebnis bekomme. Wenn Inhalte nachgeschoben werden, die locker schon von Anfang an hätten dabei sein können, dann bin ich etwas enttäuscht. Die Erweiterungen der Assassin's Creed Spiele haben qualitativ bisher gestimmt meines Erachtens. Doch ein Blick auf die Vorbesteller-Versionen zeigt, dass sich etwas verändert hat: der Season-Pass wurde abgeschafft! Kein Season-Pass? Das ist doch super! Jein. Die Vorbestellungen werden damit gelockt, dass man einen DLC mit leichten Horrorelementen (Hype!) erhält, der ein paar Monate später veröffentlicht wird. Die zweite Erweiterung, die im ursprünglichen Season Pass vor der Streichung aufgeführt wurde, steht nicht mehr fest und wird wahrscheinlich nur noch entwickelt, wenn sich genug Verkäufe generiert haben.
Folgende Szenarien könnten eintreten:
Ich bestelle das Spiel für 70 € vor, es wird erfolgreich und gibt weitere Inhalte, die ich zusätzlich kaufen müsste. Eventuell werden irgendwann mehrere Erweiterungen doch wieder zu einem Season Pass Comeback führen, den ich nicht mehr kaufen kann/sollte, da ich die erste Erweiterung bereits besitze. Insgesamt käme ich am Ende geschätzt auf ~100 € und das ist mir etwas zu viel. Oder Ich warte ein paar Wochen die Rezensionen ab und kaufe es dann für 50-60 € bzw. lasse es mir zu diesem Preis zum Geburtstag schenken, müsste aber für mindestens eine Erweiterung wieder zur Geldbörse greifen. Oder Ich bestelle das Spiel nicht vor, warte mehrere Monate auf eine Complete-Edition, es wird nicht erfolgreich genug und das insbesondere deshalb, weil es zu wenige zum Release gekauft haben.
Klar, der eine Kauf von mir wird es nicht rausreißen, doch geht es hier natürlich um das kollektive Denken. Aktuell lässt die Gaming-Branche vermuten, dass Ubisoft bei vielen Dingen den Stecker ziehen wird, wenn nicht binnen der ersten paar Wochen die ganze Kohle wieder reinkommt. Aus finanzieller Sicht zwar verständlich, nachdem die Produktion erstmal jahrelang nur Geld gekostet hat, doch Spiele immer sofort als Flop nach wenigen Wochen einzustufen finde ich unglaublich kurzfristig in der Denkweise. Gerade beliebte und tolle Spiele zeichnen sich dadurch aus, dass sie über Jahre hinweg immer wieder Umsatz generieren, die Charts rocken, hohe Spielerzahlen aufweisen und sich durch positive Empfehlungen fest in den Köpfen der Menschen verankern. Gerade durch Sales kann man Spiele immer wieder in den Fokus der Aufmerksamkeitsspanne rücken und ggf. sollte man den Preis halt auch dann irgendwann bei 30 € kappen und nicht mehr auf 6 € senken. Klar, dass dann die restlichen Verkäufe letztendlich kaum noch Geld einbringen bzw. die Leute warten ja erst Recht bis dahin, wenn sie wissen, dass der Preis so tief fallen wird. Ist ja nicht so, als würden die Verkäufe nach April 2025 komplett stillstehen und genau das ist mir ein Dorn im Auge.
Entscheidend für die Verkaufszahlen werden die Kritiken sein und mindestens 20-30 % der Leute werden aus Prinzip über Ubisoft schimpfen, ohne dem Spiel eine faire Chance gegeben zu haben. Das ist eine negative Haltung meinerseits, doch nach allem, was ich die letzten Monate seitens toxischem Social Media zu Gesicht bekommen habe, nicht unrealistisch. AC Shadows wird sicherlich Kritik einstecken müssen, für Fehler, die andere Ubisoft-Spiele oder die Firma allgemein in der Vergangenheit gemacht hat. Das wiederum wird sich auf die Verkaufszahlen auswirken und das wiederum, ob die Firma noch so weiterexistieren kann wie bisher. Ubisoft hat in der Vergangenheit natürlich nicht alles richtig gemacht und es gab auch mal so einen einzelnen Typen, der einen echt dummen Satz gesagt hat. Aber sind deshalb tausende Menschen, die mit Passion und Präzision an den AC Spielewelten arbeiten, schlechte Leute, die ggf. auch noch ihren Job verlieren sollen? Irgendwie würde es mir schon ein bisschen das Herz brechen. Klar, vielleicht würden sie in einer anderen Firma wieder einen Platz finden und ihre Stärken einbringen können, aber das wünsche ich nun wirklich niemandem.
Ach ja, was natürlich auch gegen die Vorbestellung spricht, ist mein Terminkalender in nächster Zeit plus dass ich gerade mit ein paar anderen Games so viel Spaß habe, dass ich die eigentlich nicht für AC Shadows weglegen wollen würde. Die Vorbestellung würde ich eigentlich nur tätigen um ein Unterstützer-Zeichen dafür zu setzen, dass die Reihe in den letzten Jahren so großartige Arbeit geleistet hat und obendrein das Setting klasse ist. Ich kanns überhaupt nicht einschätzen was richtig ist oder nicht und lasse es mir noch ein paar Tage durch den Kopf gehen.
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